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AnswerThePublic Erfahrungen

Wie Du mit AnswerThePublic Deinen Blog-Traffic um 147 % steigerst

  • 24. November 2022

Wie Du mit AnswerThePublic Deinen Blog-Traffic um 147 % steigerst

AnswerThePublic Erfahrungen

Es gibt Millionen von Blogs und Webseiten da draußen - wie kannst Du also aus der Masse herausstechen?

Und es schaffen, dass Dir Google & Co die richtigen Besucher schickt?

In diesem Beitrag möchte ich Dir zeigen, wie Du die Plattform AnswerThePublic nutzen kannst, um genau das zu schaffen und mehr zielgerichteten Traffic zu generieren.

Aber alles der Reihe nach.

Kennst Du die Webseite Quora?

Quora hat über 130 Millionen Besucher pro Monat weltweit.

Traffic von Quora weltweit

Quelle: ahrefs.com

Nicht übel, oder?

Das Besondere an Quora ist, dass Du dort im Prinzip die Antwort auf jede beliebige Frage findest.

Beispiele gefällig?

Ich habe auf Quora folgende doch ungewöhnliche Frage gestellt: "Worin hat Elon Musk versagt?"

Und eine Antwort bekommen.

Frage an Quora - worin hat Elon Musk versagt

Auch wenn man Google genau diese Frage stellt, bekommt man an erster Stelle die Antwort auf Quora angezeigt.

Google-Suche - worin hat Elon Musk versagt

Oder hier.

Ich habe Google gefragt: "Können Ärzte sich selber krankschreiben?"

Und wieder ist der erste Treffer eine Antwort, die jemand auf Quora gegeben hat.

Frage an Google - können sich Ärzte selber krankschreiben

Die Sache ist die: Wir Menschen stellen Fragen! Jeden Tag.

Und damit meine ich nicht, dass wir ein oder zwei Wörter in den Google-Suchschlitz eingeben (wie: "geld verdienen"), sondern ganze und vollständig ausformulierte Fragen stellen (wie: "Kann man als Rentner noch online Geld verdienen?") .

So wurde in einer Analyse von 306 Millionen Keywords herausgefunden, dass 14.1 % aller Google-Suchanfragen in Form einer kompletten Frage gestellt werden.

Immerhin hat Google pro TAG etwa 3,5 Milliarden Suchanfragen zu bewältigen (Quelle). 14,1 % davon sind immerhin noch fast 500 Millionen.

Also jede Menge Menschen, die täglich Antworten auf ihre Fragen suchen, was meinst Du?

Und wenn Du alle diese Fragen beantworten könntest, dann könntest auch Du als Blogger Millionen von Besucher gewinnen, so wie Quora.

Aber vermutlich kannst und willst Du nicht alle diese Fragen beantworten. Das verstehe ich! 😉

Stattdessen solltest Du versuchen, die Fragen zu beantworten, die Menschen in Deiner Nische haben, also die Fragen Deines Zielpublikums.

So kannst auch Du ein Stück von diesem großen Traffic-Kuchen abhaben. 🙂

Ich zeige Leuten zum Beispiel, wie sie sich mit dem Verkauf digitaler Infoprodukte ein wertebasiertes und nachhaltiges Online-Business aufbauen können.

Und eine der häufigsten Fragen, die ich dazu gestellt bekomme, lautet: "Mit welchen monatlichen Kosten muss ich für ein digitales Online-Business rechnen?"

Ich habe diese Frage hier beantwortet.

Wenn ich also möglichst alle Fragen meiner Interessenten und Kunden beantworte, dann hilft ihnen das weiter, baut Vertrauen auf und bringt sie mit mir in Verbindung.

Aber die eigentliche Frage lautet: Wie findest Du heraus, welche Fragen die Leute in Deiner Nische stellen?

Und hier kommt AnswerThePublic ins Spiel.

AnswerThePublic Startseite

Was ist AnswerThePublic?

AnswerThePublic ist ein beliebtes Online-Tool zum Finden von Suchbegriffen und vollständigen Fragen, die Leute zu bestimmten Themen in den Google-Suchschlitz eingeben.

Gib einfach das Thema Deiner Webseite oder Deines Produktes ein und AnswerThePublic liefert Dir jede Menge Fragestellungen, die Menschen im Zusammenhang mit Deinem Thema haben.

Ein Beispiel.

Angenommen, Du betreibst ein Online-Projekt zum Thema "Brot backen". Dann gibst Du "Brot backen" in den Suchschlitz ein.

Frage-in-AnswerThePublic-eingeben

Und bekommst als Ergebnis jede Menge Fragen geliefert, die Leute zu diesem Thema haben und auch tatsächlich so stellen.

AnswerThePuplic-Antworten-Brot-backen

Die Fragen kannst Du Dir auch als alphabetisch sortierte Liste anzeigen lassen (DATA) oder die Visualisierung der Fragen als PDF-Datei downloaden (DOWNLOAD IMAGE).

AnswerThePublic-Fragen-als-Grafik-downloaden

Ist AnswerThePublic kostenlos?

Nein, aber Du kannst nach ein paar Begriffen kostenlos suchen, wie AnswerThePublic auf der Preisübersichtsseite sagt. Und das ist auch so. 🙂

AnswerThePublic-Kosten

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht schaden kann, wenn Du Dich zuerst bei AnswerThePublic anmeldest und dort ein Konto erstellst.

Wie jede andere Plattform auch, wollen die natürlich Deine Kontaktdaten, belohnen Dich in der Regel dafür aber auch mit mehr Suchmöglichkeiten, also "Win Win". 🙂

Die reine Kontoerstellung und Nutzung für eine Handvoll Begriffe (ich kenne keine genaue Zahl) ist kostenlos.

Dir entstehen erst Kosten, sobald Du einen entsprechenden Plan buchst, was Du aber nicht zwingend musst. Hab ich auch nicht getan.

So erstellst Du ein AnswerThePublic-Konto.

Klicke auf der Startseite oben rechts auf Sign In.

Bei-AnswerThePublic-anmelden

Dann in der Anmeldemaske unten auf Register here.

Bei-AnswerThe-Public-anmelden

Dort gibst Du dann Deine Daten ein und bald darauf erreicht Dich die Willkommensmail von AnswerThePublic und NP Digital, die Firma hinter der Plattform.

AnswerThePublic-Willkommensmail

Die 6 Schritte, um mit AnswerThePublic mehr Blog-Traffic zu generieren

1. Gib Deine(n) Begriff(e) ein

Gib in den Suchschlitz ein Stichwort ein, dass Deine Branche am besten beschreibt oder eng mir Deiner Branche verbunden ist.

Ein einzelnes Wort oder maximal zwei Wortphrasen liefern die besten Ergebnisse. Gib also übergeordnete Themen ein, keine zu spezifischen Suchbegriffe.

Beispiele:

  • Wenn Du anderen dabei hilfst, neue Kunden für ihr Geschäft zu gewinnen, dann gibst Du das Wort "Neukunden" ein.
  • Wenn Du anderen zeigst, wie sie bessere Fotos schießen können, dann gibst Du das Wort "Fotografieren" ein.

2. Die beliebtesten Fragen

AnwerThePublic wirft Dir dann die beliebtesten Fragen aus, die zu Deinen Begriffen im Internet gestellt werden.

Nicht nur das.

Das Tool zeigt Dir auch, welche Fragen besonders häufig gestellt werden und welche weniger oft bzw. ordnet die Fragen nach verschiedenen Rubriken.

Hier zum Beispiel nach der Rubrik "Vergleiche".

AnswerThePublic-Fragen-Vergleiche

Auch ist zu beachten, dass die Fragen nach Beliebtheit sortiert werden. Die empfohlenen Fragen sind also in der Regel die beliebtesten und werden Dir am Ende den meisten Traffic bringen. 🙂

3. Google alle relevanten Fragen

Nimm alle Fragen, die für Dich und Dein Projekt relevant sind und gib sie nacheinander in Google ein.

Schau Dir dann die Webseiten an, die Google zur jeweiligen Frage auf den ersten 10 Positionen anzeigt. Aktuell liefern diese Webseiten die besten Antworten zu diesen Fragen, ansonsten würde sie Google nicht soweit oben ranken.

Schau Dir dort an, was Du gut findest und was Du besser oder anders machen würdest.

Ja, das ist etwas Aufwand, lohnt sich aber, denn so bekommst Du ein Gefühl dafür, welche Antworten sich "Suchende" zur jeweiligen Frage erwarten.

4. Erstelle eigene Inhalte

Beginne jetzt eigene Inhalte zu erstellen, die diese Fragen beantworten.

Aber achte darauf, dass jede Frage anders ist und nicht gleichermaßen beantwortet werden kann.

Wenn ich frage, wie alt Arnold Schwarzenegger ist, dann reicht als Antwort vermutlich ein Zweizeiler mit seinem Geburtsdatum und ein paar demographischen Daten.

Frage ich hingegen nach Arnolds Werdegang vom "normalen" Jungen aus der Steiermark bis zum US-Politiker, werde ich inhaltlich etwas weiter ausholen müssen.

Orientiere Dich also daran, was die Konkurrenz macht. Aber kopiere natürlich nicht einfach, sondern lass Dich inspirieren und versuche, die bereits vorhandenen Antworten zu übertrumpfen.

5. Einzelne Blog-Beiträge

Erstelle eigenständige Blog-Beiträge, um möglichst viele "Deiner" zielgruppenrelevanten Fragen zu beantworten.

Fragen, die mit wenigen Worten beantwortet sind, kannst Du auch in einem Blog-Beitrag zusammenfassen, zum Beispiel in einem FAQ-Bereich.

Für Fragen, die jedoch eine ausführlichere Antwort erfordern, würde ich jeweils eigene Blog-Beiträge mit eigenen Überschriften, Bildern und Inhalten erstellen.

Jeder einzelne Beitrag wird Dir vermutlich keine riesigen Besuchermassen bringen, wenn Du aber irgendwann Hunderte oder gar Tausende Fragen in teils eigenen Artikeln beantwortest, wirst Du Dich vor Traffic vermutlich kaum mehr retten können.

Die Summe macht hier die Musik! 🙂

Vielleicht wirst Du damit Deinen Blog-Traffic um 147 % steigern, vielleicht aber auch nur um 50 %. Am Ende sind das nur Zahlen, die nicht wichtig sind.

Wichtig ist, dass Du damit eine funktionierende Strategie hast, wie Du mit überschaubarem Aufwand zielgerichtete Besucher auf Deine Webseite bekommen und Dir so nach und nach einen Trafficstrom aufbauen kannst, den Dir so schnell niemand mehr nehmen kann. 🙂

6. Wiederholung

Wiederhole diesen Vorgang mit anderen Begriffen.

Gib andere, ebenso themenrelevante Begriffe in den AnswerThePublic Suchschlitz ein und starte den gleichen Prozess erneut.

In meinem Fall, als jemand der anderen zeigt, wie sie sich ein wertebasiertes und nachhaltiges Online-Business mit der Erstellung und dem Verkauf digitaler Produkte aufbauen können, könnten das Begriffe sein wie:

Welche Begriffe passen zu Deinem Thema?

Welche AnswerThePublic Alternativen gibt es?

Zum einen gibt es natürlich ähnliche Keyword-Tools, die ebenfalls zu bestimmten Themen Suchbegriffe anzeigen, wenn auch vielleicht nicht als vollständige Frage formuliert.

Hier ein paar typische Keyword-Tools:

Zum anderen gibt es aber auch Wege und Möglichkeiten, um durch eigenständige Recherche auf die "heißesten" Fragen der eigenen Zielgruppe zu kommen.

Allerdings mit etwas mehr Aufwand.

Nehmen wir zum Beispiel Amazon.

Wenn Du dort nach Büchern zu Deinem Thema suchst und Dir die Rezensionen der Kunden anschaust, dann kannst Du ebenfalls Fragen herauslesen, die Leute in Deinem Bereich haben.

Wenn jemand ein Buch liest und darin nicht die Antworten auf alle seine Fragen gefunden hat, dann wir er das in seiner Rezension bemängeln.

Hier zum Beispiel hat jemand ein Buch zum Thema "Abnehmen in den Wechseljahren" gekauft und dann folgende Rezension hinterlassen.

Feedback-Amazon-Rezension

Leute, die sich dafür interessieren, wollen also genau wissen, wann sie was essen sollen, wenn sie in den Wechseljahren abnehmen wollen. Gute Frage! 🙂

Das Gleiche gilt für die zweitgrößte Suchmaschine der Welt, YouTube.

Auch hier sind die Kommentare unter den Videos oft eine Goldgrube für Fragen, die die Leute stellen.

Hier hat sich zum Beispiel jemand ein Video angesehen, in dem es darum geht, wie man reich werden kann und unter dem Video folgende Frage gestellt.

youtube-kommentar-frage

Spannend, oder?

Du siehst also, es muss nicht immer irgendein Tool sein, um etwas über die eigene Zielgruppe herauszufinden, aber um eine Abkürzung zu gehen und Zeit zu sparen, sind Tools wie AnswerThePublic auf jeden Fall sehr wertvoll. 🙂

Kennst Du die wichtigsten Fragen Deiner Zielgruppe oder hast Du sie auf Deiner Webseite sogar schon beantwortet?

So stellst Du Deinen Online-Erfolg sicher

3 Schlüsselfaktoren, die Du kennen musst, um online (endlich) erfolgreich zu werden

  • 28. September 2022

3 Schlüsselfaktoren, die Du unbedingt kennen musst, um online erfolgreich zu werden

So stellst Du Deinen Online-Erfolg sicher

Wenn Du bereits versucht hast, Dir ein Online-Business aufzubauen, bislang aber immer gescheitert bist, dann verspreche ich Dir, dass es an einem der drei Faktoren liegt, die ich Dir auf dieser Seite zeige (oder an allen dreien).

Wenn Du diese drei Faktoren kennst und beherzigst, dann kannst Du JEDES Ziel erreichen.

Ich möchte Dir die Faktoren und wie sie zusammenspielen anhand eines echten Praxisbeispiels erklären.

Holger möchte trainieren

Das ist Holger. Er möchte in Form kommen und seine Muskeln stählen. Sein Ziel sind also größere Muskeln, um bei der Damenwelt Eindruck schinden zu können. 😉 Holger, Du und ich wissen nun, dass es ohne Training nicht geht.

Damit Holgers Training aber tatsächlich zu einem dicken Bizeps führt, müssen drei Dinge gegeben sein.

Der erste Faktor ist die richtige Strategie.

1. Strategie

Die erste Frage ist also, ob Holger eine gute Strategie verfolgt, wenn er trainiert.

Er braucht einen Trainingsplan. 

Jetzt einfach in die Muckibude zu gehen und wahllos ein paar Gewichte zu heben, wird nicht zum gewünschten Erfolg führen. Er weiß eigentlich nicht, was er da genau tut.

Als erstes braucht Holger also die richtige Trainingsstrategie.

Aber das reicht nicht aus, denn selbst der beste Trainingsplan der Welt wird ihn nicht zum nächsten Arnold Schwarzenegger machen, wenn er nicht auch die beiden anderen Punkte berücksichtigt.

2. Ausreichende Anstrengung

Der zweite Schlüsselfaktor ist, ob sich Holger auch ausreichend anstrengt.

Er muss von dem, was er im Fitnesscenter tut, auch genug tun. Seine Bemühungen müssen ausreichend sein.

In unserem Trainingsbeispiel geht es hier also um den Umfang und die Intensität der Arbeit, die Holger beim Training leistet.

Denn die Wahrheit ist: Selbst wenn Holger den perfekten Trainingsplan hat, aber die Übungen immer nur mit dem kleinsten Gewicht durchführt, wird er bald feststellen, dass das seinen Bizeps nicht wachsen lässt, selbst wenn er die Übungen perfekt ausführt.

Er muss die Gewichte nach und nach steigern und sich richtig anstrengen, auch wenn er ordentlich ins Schwitzen kommt.

Mit einer klaren Trainingsstrategie und ausreichender Anstrengung kommt Holger seinem Ziel schon näher. Aber auch das ist noch nicht genug, es sei denn, er beherzigt auch den dritten Faktor, nämlich die Beständigkeit.

3. Beständigkeit

Hierbei geht es darum, das Holger auch konsequent genug ist, seinen Trainingsplan mit entsprechender Anstrengung FORTLAUFEND umzusetzen.

Wir kennen das vermutlich alle.

Wir melden uns in einem Fitnessstudio an, sind ganz aufgeregt, haben einen guten Trainingsplan, trainieren hart und gehen in der ersten Woche fast jeden Tag.

Aber dann kommt uns plötzlich etwas in die Quere oder bei 30° gehen wir doch lieber ins Freibad. Wir schwänzen das Training eine Woche. Die Woche darauf ist es stressig im Job und schon haben wir zwei Wochen nicht mehr trainiert.

Dann müssen wir uns wieder aufraffen, gehen wieder hin und trainieren fleißig. Dann kommt wieder etwas Dazwischen und wir lassen es schleifen.

Und wozu führt dieses ständige Auf und Ab, dieser Mangel an Beständigkeit?

Nun, bestimmt nicht zu einem gut trainierten Körper, der die Mädels beeindruckt, wie auch Holger schnell bemerkt. 

Das ist es also, was Du, ich und wir alle brauchen, um ein gestecktes Ziel zu erreichen (egal, welches):

  1. Strategie
  2. Ausreichende Anstrengung
  3. Beständigkeit

Auch wenn Du ein gewinnbringendes Online-Business aufbauen möchtest, dann müssen Deine Bemühungen strategisch, ausreichend und konsequent sein, sonst wirst Du scheitern.

Ich möchte Dir ein weiteres Beispiel geben, das vielleicht besser auf Dich zutrifft.

Angenommen, Du möchtest ein Online-Business aufbauen (das möchtest Du doch, oder? :-)). Du bist schon ziemlich weit, kennst Deine Zielgruppe wie Deine Westentasche, hast eine Webseite und einen Online-Kurs, den Du jetzt verkaufen möchtest. 

Dann brauchst Du einen Marketingplan, um Besucher, Interessenten und Kunden zu gewinnen. Du musst Werbung machen und Du beschließt, Content Marketing zu betreiben, weil Du schlau bist und auf mich, Christian Költringer, hörst. 🙂

Du möchtest also tolle Inhalte erstellen, um über Suchmaschinen kostenfreie Besucher auf Deine Webseite zu bekommen.

Auch hier gilt das Gleiche. Dein Content Marketing muss...

  • strategisch
  • ausreichend
  • konsequent

... sein, sonst wird es nicht funktionieren.

Du brauchst also zunächst eine Content Marketing Strategie.

Du kannst nicht einfach wahllos hin und wieder irgendwelche Inhalte veröffentlichen und auf das Beste hoffen. Du brauchst eine Strategie, die sich im Wesentlichen aus folgenden Dingen zusammensetzt:

  • Deiner Zielgruppe und deren Probleme und Wünsche.
  • Der Art von Inhalten, die Deine Zielgruppe gerne anschaut (Blog-Artikel, Videos, Facebook-Posts, Pinterest-Bilder, usw.).
  • Die Begriffe, nach denen Deine Zielgruppe sucht (Keywords).

Das sind also die drei Dinge, die Du wissen musst, um eine Strategie festlegen zu können. Und wenn Du diese Strategie umsetzt, wird das unweigerlich dazu führen, dass Du die richtigen Besucher auf Deine Webseite bekommst, klasse! 🙂

Wenn Du aber jetzt zweimal im Jahr einen Blog-Beitrag mit 1.500 Wörter erstellst und drei Facebook-Beiträge veröffentlichst, dann wird folgendes passieren: NICHTS!

Mit anderen Worten: Du musst genügend Inhalte in ausreichender Qualität erstellen, sonst wirst Du keine Wirkung erzielen.

Das Äquivalent zu Gewicht und Intensität im Fitnessstudio ist also die Qualität und die Menge der Inhalte, die Du veröffentlichst.

Also selbst wenn Du den weltbesten Content veröffentlichst, den Deine Leser lieben und weiterempfehlen, aber dann nach 4 Monaten einfach aufhörst, weiteren erstklassigen Content zu produzieren, dann wird die auflodernde Flamme bald wieder erlöschen.

Einmal gestartet, musst Du also FORTLAUFEND tollen Content erstellen, um echte Ergebnisse, sprich qualifizierte Webseitenbesucher zu bekommen.

Und somit kann ich an der Stelle auch eine der wohl meist-gestellten Fragen beantworten, die ich von meinen Lesern bekomme: "Aber Christian, wie bekomme ich Besucher auf meine Webseite, wenn ich kein Geld (oder keine Ahnung von) für Facebook Ads habe?"

Indem Du genau das machst.

  • Ein tiefgehendes Verständnis für Deine Zielgruppe entwickeln, herausfinden, wonach sie online sucht und diese Suchanfragen inhaltlich vollumfänglich bedienen. (= STRATEGIE)
  • Den qualitativ besten Content erstellen, den es in Deinem Markt für Deine Zielgruppe gibt.  (= AUSREICHENDE ANSTRENGUNG)
  • Über viele Jahre hinweg konsequent erstklassige Inhalte veröffentlichen. (= BESTÄNDIGKEIT)

Genauso habe ich es auch bei meiner Nischenseite anti-hang-over.de gemacht, wo ich Leuten helfe, die einen über den Durst getrunken haben und jetzt mit flauem Magen und Brummschädel kämpfen. 🙂

Und durch die richtige Strategie, ausreichende Anstrengung und Beständigkeit hat die Webseite heute über 15.000 Besucher im monatlichen Schnitt, alleine über Google.

Nischenseiten Traffic über Google

Frage: War also meine Content Marketing Strategie perfekt und habe ich wirklich den weltbesten Content fortlaufend veröffentlicht, um diese kostenfreien Besucherzahlen zu erreichen?

Vermutlich nicht.

Vielleicht wäre jemand anders noch besser, noch konsequenter gewesen. Aber meine Arbeit war ausreichend.

Klar, ich hätte noch mehr tun können. So hätte ich zum Beispiel jede Woche einen Blog-Beitrag erstellen können, anstatt nur alle zwei bis drei Wochen oder ich hätte noch besser recherchieren oder noch ansprechendere Bilder verwenden können.

Aber hey - ja, Du musst strategisch, ausreichend und konsequent sein, aber Du musst nirgendwo perfekt sein! Ich bin es auch nicht.

Egal also, welches Ziel Du erreichen möchtest, Perfektionismus ist kein nötiger Wegbegleiter.

Die 3 Schlüsselfaktoren umgelegt auf ein vollständiges Online-Business

Im obigen Beispiel bin ich ja sehr spezifisch auf den Bereich Content-Marketing eingegangen. Lass uns etwas heraus zoomen und schauen, wie sich diese drei Schlüsselfaktoren generell auf den Aufbau eines Online-Business anwenden lassen.

Zunächst haben wir die STRATEGIE.

Wie sieht also die richtige Strategie beim Aufbau eines Online-Geschäfts aus?

Meine Antwort hierauf wird Dich vermutlich überraschen. Sie lautet nämlich:

Je mehr Werte Du schaffst und je mehr Menschenleben Du damit verbesserst, umso mehr Erfolg wirst Du auch haben. Mehrwert schaffen führt zu langfristigem Erfolg und nicht das Streben nach Geld und Reichtum.

Und das lässt sich auf jedes Online-Geschäftsmodell übertragen. Egal, ob Du T-Shirts verkaufen, Affiliate-Marketing betreiben oder eigene digitale Infoprodukte verkaufen möchtest.

Wenn ich davon ausgehe, dass Du Dich mit Deiner Business-Idee in einem lukrativen Markt befindest, ist die beste Strategie also, Deine Leser und Kunden in den Vordergrund zu stellen und nicht die Höhe Deines Bankkontos.

Die meisten Leute, die sich ein Online-Business aufbauen wollen, verbringen den ganzen Tag damit, nach irgendwelchen Abkürzungen, dubiosen Systemen oder gehypten Tools zu suchen, um möglichst schnell die eigenen Taschen zu füllen. Irgendwie.

So habe ich eben folgende Werbeanzeige auf Facebook gesehen und wild gestikulierend die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen (na gut, habe ich nicht ;-)).

Facebook kann sich die besten Leute der Welt leisten und möchte für seine Werbekunden die besten Ergebnisse - als ob irgendein "Haus & Hof Tool" Kosten halbieren und Umsätze erhöhen könnte. 😉

Die Wahrheit könnte nicht weiter entfernt liegen. Hier alles, was Du an Technik für ein Online-Business wirklich brauchst (und das ist keine "Software Revolution" ;-)).

Also glaube mir bitte - je weiter Du Dich von irgendwelchen Abkürzungen und "Fancy Tools" entfernst, je besser Du Deine Zielgruppe verstehst, je mehr Content Du für sie erzeugst, je mehr Werte Du dadurch erschaffst, umso mehr bekommst Du dafür zurück. Respekt, Anerkennung, Dank, Zufriedenheit & Geld.

Kommen wir zum zweiten Punkt, der AUSREICHENDEN ANSTRENGUNG.

Ich weiß, dass es anstrengend ist, sich ein Online-Business aufzubauen. Ich tue es seit 2008. Und ich weiß, dass sich die meisten Leute neben einem Fulltime-Job etwas Eigenes aufbauen wollen (so wie ich damals) und wir alle nur 24 Stunden pro Tag zur Verfügung haben.

Die richtige Frage ist folgende:

  • Was machst Du nach Feierabend?
  • Was machst Du Freitag abends?
  • Was machst Du Samstag nachmittags?

Du musst also einerseits genug Zeit finden, um an Deinem Online-Business arbeiten zu können und Du musst andererseits das, was Du tust, in ausreichender Qualität tun.

Lies hier, wenn Du das Gefühl hast, nicht genug Zeit zu haben.

Du musst versuchen...

  • den besten Content in Deiner Branche zu erstellen.
  • die hilfreichsten Produkte in Deiner Branche zu kreieren.
  • den schnellsten und zuverlässigsten Support in Deiner Branche zu geben.

Alles, was Du tust, muss eine gute Qualität haben und nicht die Höhe Deines Bankkontos, sondern die Zufriedenheit und den Erfolg Deiner Leser und Kunden im Fokus haben.

Und bei Gott - NEIN, es reicht nicht eine einfache Landingpage aufzusetzen, ein halbherziges Freebie zu erstellen, dann Facebook Ads draufzujagen und irgendwelche Affiliate-Produkte an irgendwelche Leute zu verkaufen, die wirklich Hilfe suchen.

Du, ich - wir alle müssen uns also ordentlich anstrengen und diese Anstrengung darf keine Eintagsfliege sein.

Der dritte Schlüsselfaktor ist also die BESTÄNDIGKEIT.

Schau, ich habe innerhalb von nur 4 Tagen 7.674,31 € verdient. Hier ein Screenshot aus meinem Zahlungsanbieter.

Hoher Verdienst in kurzer Zeit

Und es wäre jetzt ein Leichtes für mich auf Facebook zu gehen und sagen: "Seht her Leute! Ich habe in nur 4 Tagen 7.674,31 € verdient und ich zeige euch in meinem neuen, ultra-geheimen Programm, wie ihr das auch könnt!"

Aber es wäre gelogen. Denn um diese Zahlen zu erreichen, habe ich JAHRE gebraucht.

Das ist mit Beständigkeit gemeint.

Wenn Dir heute jemand sagt und sogar zeigt, dass er viel Geld innerhalb kurzer Zeit im Internet verdient, dann ist das das Ergebnis jahrelanger, harter Arbeit (die er vermutlich in keinem Wort erwähnt hat).

Und somit schließt sich der Kreis.

Um ein langfristig erfolgreiches Online-Business aufbauen zu können, musst Du die richtige Strategie in hoher Qualität umsetzen und das fortlaufend, über viele Jahre hinweg. Wow! Jetzt ist die Katze aus dem Sack - hättest Du das gedacht? 🙂

Wie Du verhinderst, es (wieder) zu vermasseln

Die meisten Leute werden diese Zeilen lesen, morgen wieder vergessen und kein erfolgreiches Online-Business aufbauen. Autsch!

Was kannst Du also jetzt tun, damit Dir das nicht passiert?

Schauen wir uns an, wie Du das Dreieck der genannten Schlüsselfaktoren nutzen kannst, um Deine angestrebten Ziele zu erreichen.

Deine Aufgabe ist es nun, eine Selbsteinschätzung vorzunehmen, was die drei Punkte Strategie (S), Ausreichende Anstrengung (A) und Beständigkeit (B) betrifft.

So könnte unser Dreieck aussehen und Du kannst Dir bei jedem Faktor Punkte zwischen 0 und 5 geben, je nachdem, wie Du Dich einschätzt.

Null Punkte ist ganz in der Mitte. Das heißt: Hier bist Du noch absolut schlecht unterwegs. Du hast keine Strategie, bemühst Dich nicht und kannst Dir nicht vorstellen, etwas über einen längeren Zeitraum zu tun. Sorry, so wird das nichts!

Wenn Du zum Beispiel aus Deiner Sicht bereits eine sehr gute Strategie hast, dann kannst Du Dir für diesen Faktor 5 Punkte geben.

Vielleicht gibst Du Dir aber auch "nur" eine Drei für die Strategie. Dann setzt Du den Punkt an der entsprechenden Stelle im Dreieck.

Dann bewertest Du Dich auch, was Deine Anstrengung und Deine Beständigkeit betrifft. Wie viel Aufwand betreibst Du? Wie konsequent bist Du in der Umsetzung, um Dein Ziel zu erreichen?

In diesem Beispiel bewerte ich mich bei allen Faktoren eher mittelmäßig.

Jetzt verbinden wir diese drei Punkte und bekommen eine Gesamtfläche, die zeigt, wie gut oder schlecht wir auf dem Weg sind, unser Ziel zu erreichen.

Je größer die Fläche ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass Du Dein Ziel erreichen wirst.

Wenn Deine Fläche sehr klein ist, dann hast Du quasi die Garantie, dass Du Dein Ziel nicht erreichen wirst.

Das ist also eine nützliche Selbsteinschätzung, die Dir aufzeigt, wo Du Deinen Ansatz ändern musst, um erfolgreich zu werden.

Und das ist der Punkt, an dem so viele Menschen scheitern.

Sie sagen sich: "Aber ich arbeite doch schon so hart an meinem Business und es funktioniert dennoch nicht!"

Dann ist die harte Arbeit, die Du leistest, vermutlich nicht die richtige Arbeit, die Du leisten musst, um Dein Ziel zu erreichen. Du tust die falschen Dinge. Du brauchst eine andere Strategie. Hol Dir Hilfe! (das A-Z Infoprodukt-System kann helfen :-))

Oder sie haben einen guten Fahrplan, setzen diesen aber nur halbherzig und in geringer Qualität um. Sie strengen sich nicht an.

Das passiert häufig, wenn man mit den Dollarzeichen in den Augen Dinge so schnell wie möglich umsetzt und sich schnelle Ergebnisse erwartet, es aber nicht ordentlich macht. Es hilft die beste Strategie nichts, wenn sie nicht in ausreichender Qualität und Sorgfalt umgesetzt wird.

Und jetzt der Klassiker, den ich immer wieder höre: "Aber Christian, ich habe in den letzten 5 Monaten wirklich hart an meinem Infoprodukt-Business gearbeitet, vier erstklassige Blog-Beiträge erstellt, sechs YouTube-Videos hochgeladen und immer noch keine Besucher auf meiner Webseite! Das funktioniert doch alles nicht!"

Antwort: Doch, tut es, aber Du warst bislang nicht konsequent genug in der Umsetzung. 5 Monate reichen nicht. 5 Blog-Beiträge reichen nicht. 6 Videos reichen nicht.

Du musst weiterhin erstklassigen Content liefern! Fortlaufend.

Und vielleicht hast Du erkannt, dass sich diese drei Schlüsselfaktoren auf jedes beliebige Ziel anwenden lassen.

  • Wenn Du den Traumpartner suchst, ist es vermutlich zu wenig, den ganzen Tag auf Tinder zu verbringen, ohne die eigenen vier Wände zu verlassen.
  • Und wenn Du ein guter Tennisspieler werden möchtest, dann reicht es nicht aus, blindlings in ein Match zu gehen. Du brauchst die richtige Taktik und musst richtig Gas geben, um den Gegner zu schlagen.

Denk also jetzt an ein Ziel, das Du hast und frag Dich, bei welchem dieser drei Punkte Du noch nachbessern musst. Wo musst Du den Hebel ansetzen, um Deine Erfolgschancen zu erhöhen?

Lass mich gerne wissen, was Du herausgefunden hast, indem Du unten einen Kommentar hinterlässt. 🙂

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Wie Du den richtigen Preis für Deinen Online-Kurs findest

  • 9. September 2022

Wie Du den richtigen Preis für Deinen Online-Kurs findest

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Du hast einen tollen Online-Kurs erstellt und fragst Dich jetzt, wie viel Du dafür verlangen sollst?

Die meisten Online-Kurs-Ersteller schätzen oder orientieren sich einfach an der Konkurrenz. Kein guter Plan, denn die Preisgestaltung kann maßgeblich über den Erfolg oder Misserfolg Deines Online-Kursgeschäfts entscheiden.

Nach dem Lesen dieses Beitrags weißt Du, was der beste Preis für Deinen Online-Kurs ist und hast somit einen wichtigen Wettbewerbsvorteil.

Es gibt im Prinzip drei Punkte, die Du wissen musst, um die Preisgestaltung von digitalen Produkten zu beherrschen.

1. Beginne, bessere Fragen zu stellen

Die meisten Menschen stellen sich die Frage: "Wie viel sollte ich für meinen Online-Kurs verlangen?"

Und das ist bereits die falsche Frage. Nähern wir uns also Schritt für Schritt den RICHTIGEN Fragen.

Der erste Schritt ist es, über einen bestimmten Betrag nachzudenken. Eine bestimmte Verdienstmarke, die Du erreichen möchtest.

Ich nehme 10.000 € als Betrag, weil das einfach zu rechnen ist und eine Summe, die die meisten Infopreneure und Blogger erreichen wollen. 🙂

Die erste gute Frage, die Du Dir stellen kannst, könnte also lauten: "Was braucht es, um meine ersten 10.000 € zu verdienen?"

Und später könnte es dann heißen: "Was braucht es, um 10.000 € pro Monat oder sogar pro Tag zu verdienen?"

Lass uns also über verschiedene Preispunkte nachdenken und was nötig ist, um die ersten 10.000 € zu verdienen. Beginnen wir ganz unten und nehmen an, dass Dein Online-Kurs nur 5 € kostet (mir ist schon klar, dass das zu billig ist ;-)).

Dann benötigst Du 2.000 Verkäufe, um 10.000 € zu verdienen.

Einfach, oder? 🙂

Als nächsten Preispunkt wähle ich 70 €.  Bei 70 € benötigst Du 143 Verkäufe, um 10.000 € zu erreichen.

Je höher der Preis ist, desto weniger Verkäufe brauchst Du also.

Erhöhen wir jetzt den Preis auf 2.000 €, was eine Menge Holz ist. Hier brauchst Du nur 5 Verkäufe, um auf 10.000 € zu kommen.

Und jetzt denkst Du Dir vielleicht: "Es scheint viel schwieriger zu sein, 2.000 Leute zu finden, die meinen 5 € Online-Kurs kaufen, als nur fünf Leute zu finden, die mir jeweils 2.000 € geben."

Und weißt Du was? Du hast recht.

Aber wenn das so ist, warum verlangst Du dann nicht einfach 10.000 € für Deinen Online-Kurs und brauchst nur einen einzigen Kunden?

Klingt logisch, aber bei dieser Rechnung fehlt noch etwas.

Kommen wir zum zweiten Punkt, den wir beachten müssen.

2. Die Kaufrate

Wenn es um die Preisgestaltung geht, müssen wir auch darüber nachdenken, wie sich die Kaufrate Deines Online-Kurses ändert, wenn sich der Preis ändert.

Schauen wir uns dazu folgendes Diagramm an.

Kaufrate-Online-Kurs-guenstiger-Preis

Die Kaufrate sagt aus, wie viele von 100 Leuten Deinen Online-Kurs auch tatsächlich kaufen. Kommen also 100 Leute auf Deine Verkaufsseite und bestellen zwei davon Deinen Kurs, dann hast Du eine Kaufrate von 2%.

Wir haben zwei Achsen:

  1. Den Preis, der von sehr günstig bis sehr teuer reicht.
  2. Die Kaufrate, die von sehr gering bis sehr hoch reicht.

In der folgenden Abbildung können wir sehen, wie die Beziehung zwischen Kaufrate und Preis NICHT aussieht.

In der Praxis handelt es sich nämlich nie um eine lineare Beziehung.

Wenn dies der Fall wäre, dann wäre der Preis im Grunde egal, denn das würde folgendes bedeuten: Wenn Du 100 € verlangst und 100 Leute Deinen Online-Kurs kaufen und Du dann den Preis auf 1.000 € änderst, dann automatisch nur 10 Leute kaufen und Du am Ende somit immer die exakt gleichen Einnahmen hättest.

Das ist weit weg von der Realität.

Es gibt zwei Faktoren, die wir berücksichtigen müssen, um ein genaueres Diagramm zu erhalten.

1. Die abfallende Kurve

Kaufrate-Online-Kurs-hoeherer-Preis

Das heißt, wenn wir zu Beginn von einem niedrigeren Preis zu einem etwas höheren Preis übergehen, werden wir einen größeren Rückgang der Kaufrate feststellen als später, wenn wir von einem mittleren Preis zu einem hohen Preis übergehen.

Es handelt sich also um eine sanft abfallende Kurve und nicht um eine gerade Linie.

2. Der Einbruch

Abfall-Kaufrate-Online-Kurse

Es gibt einen starken Einbruch der Kaufrate von 0 € bis zu einem beliebigen Eurobetrag.

Das ist der größte Einbruch bei den Kaufraten, den wir sehen werden. Selbst wenn Du nur 1 € für Dein Produkt verlangst, wird die Kaufrate deutlich niedriger sein, als wenn Dein Produkt kostenfrei ist.

Wenn Du ein gutes kostenfreies Angebot hast, zum Beispiel ein Freebie für den Eintrag in Deinen E-Mail-Verteiler, dann sind zweistellige Eintragungsraten normal - zielgerichteter Traffic vorausgesetzt.

Und mit "Eintragungsrate" ist wieder der Prozentsatz der Leute gemeint, die sich Dein Freebie tatsächlich downloaden.

Wenn Du aber für Dein Freebie plötzlich 1 € oder noch weniger verlangst, wird die Eintragungsrate mit Sicherheit in den Keller gehen.

Die wichtigste Erkenntnis ist also, dass es sich nicht um eine lineare Beziehung zwischen Preis und Kaufrate handelt. Wenn Du den Preis für Deinen Online-Kurs verdoppelst, halbiert sich nicht automatisch die Kaufrate und umgekehrt.

Kommen wir zur Praxis.

Angenommen Dein Online-Kurs kostet nur 5 € und Du hast eine anständige Verkaufsseite. Und nehmen wir weiter an, dass Du eine Kaufrate von 5 % hast. Von 100 Leuten, die Dein Angebot sehen, kaufen also fünf den Kurs.

Eine etwas niedrige Kaufrate, aber durchaus realistisch. Mehr erwartet? 😉

Das bedeutet also, dass Du 40.000 Menschen erreichen musst, um 2.000 Verkäufe zu erzielen und die angestrebten 10.000 € zu verdienen. Wow!

Die entscheidende Frage dabei ist also: "Wie viele Menschen muss ich erreichen, um 10.000 € zu verdienen?"

  • Bei 5 € und einer Kaufrate von 5 % müssen wir 40.000 Menschen erreichen.
  • Bei 70 € und einer Kaufrate von 2,5 % müssen wir 5.720 Personen erreichen.

Bei einem Produktpreis von 70 € gehe ich von einer Kaufrate von 2,5 % aus. Das ist zwar einen Annahme, die aber auf meiner Erfahrung im Verkauf von digitalen Produkten seit 2008 basiert. Sie kann auch etwas höher oder etwas darunter sein, aber der Bereich ist absolut realistisch.

Erkennst Du, wie das Zusammenspiel funktioniert?

Du musst deutlich weniger Menschen erreichen, um den gleichen Umsatz zu erzielen, nur wenn der Produktpreis von 5 € auf 70 € steigt.

Überleg mal wie schwer es ist, 40.000 Menschen zu erreichen!

Es ist für "Normalos" wie Dir und mir fast unmöglich...

  • Einen Blog-Beitrag zu schreiben, den 40.000 Menschen sehen.
  • Eine YouTube-Video aufzunehmen, das sich 40.000 Menschen anschauen.
  • Deine Post auf Facebook abzusetzen, den 40.000 Menschen lesen.

Ich weiß nicht, wie es Dir dabei geht, aber wenn ich versuchen müsste, 40.000 Menschen auf meine Verkaufsseite zu locken, um 10.000 € zu verdienen, dann frage ich mich, ob das all die Mühe wert ist!

Andererseits ist es deutlich einfacher nur etwa 6.000 Menschen zu erreichen, wenn der Produktpreis bei 70 € und die Kaufrate bei 2,5 % liegt. Wenn ich ehrlich bin, kann ich heute mir nur einen Klick mehr als 6.000 Leute erreichen, weil ich seit vielen Jahren auf E-Mail-Marketing setze. 🙂

Und was passiert, wenn Dein Online-Kurs 2.000 € kostet?

Wir haben bereits gesehen, dass wir bei einem Produktpreis von 2.000 € nur fünf Verkäufe brauchen, um unsere 10.000 € zu verdienen.

Aber wie sieht es mit der Kaufrate aus?

Nun, sie wird bei weitem nicht bei 2,5 % liegen. Ich tendiere eher in Richtung 0,1 %. Aber das bedeutet immer noch, dass wir nur 5.000 Menschen erreichen müssen, um 10.000 € zu verdienen.

Die erforderliche Reichweite sinkt also selbst dann, wenn unsere Kaufrate stark sinkt, wenn wir den Preis stark erhöhen.

Diese Rechnung deutet also darauf hin, dass höhere Preise im Allgemeinen besser sind und das kann ich so unterschreiben (frag Apple! ;-)). Höhere Preise bedeuten in der Regel weniger Arbeit, um den gleichen Geldbetrag zu erreichen.

Aber uns fehlt noch ein entscheidendes Teil, um das Preisrätsel vollständig zu lösen.

3. Die Produktionskosten

Schauen wir uns ein weiteres Diagramm an.

Auch hier haben wir am unteren Rand Produktpreise, die von sehr billig bis sehr teuer reichen. Und jetzt sehen wir uns die Beziehung zwischen diesen Preisen und den Produktionskosten an, die für die Herstellung eines Produkts dieses Preisniveaus erforderlich sind.

Geringe-Produktionskosten-Online-Kurs

Wenn Du eine einfache Verkaufsseite zusammenstellst und ein E-Book für 5 € verkaufst, das zwar schlecht formatiert ist, aber guten Inhalt hat, werden Deine Kunden es kaufen. Sie werden es als charmant bezeichnen und es mögen.

Das bedeutet, dass Du bei einem billigen Produkt die ganze Arbeit selbst machen kannst. Selbst wenn Du kein Profi bist und das Produkt ein wenig amateurhaft aussieht, kann es funktionieren, solange die Substanz des Produkts gut ist.

Die Kosten für die Herstellung eines billigen Produkts sind zwar immer noch nicht Null, aber sehr gering.

Aber je mehr Geld Du für Deinen Online-Kurs verlangst, desto höher werden die Produktionskosten. 

Überleg mal - wenn jemand 2.000 € auf den Tisch legt, dann muss das Produkt wirklich hochwertig und ausgefeilt sein. Das Design muss exzellent, die Verkaufstexte wirklich professionell sein. Das gesamte Kundenerlebnis, die Art und Weise, wie alles aussieht und sich anfühlt, muss wirklich großartig sein.

Kurz gesagt: Um ein Produkt für 2.000 € zu erstellen, brauchst Du bestimmt externe Hilfe oder ein Team. Du musst also Leute für bestimmte Leistungen bezahlen. Ich denke da an Dinge wie Design, Technik und Support.

So kann das nun in unserem Diagramm ausschauen.

Hohe-Produktionskosten-Online-Kurs

Wir sehen also eine Kurve, die niedrig beginnt, dann aber exponentiell ansteigt, je höher der Produktpreis ist.

Anstieg-Produktionskosten-Online-Kurs

Die Produktionskosten für ein 100 € Produkt sind nicht viel höher als für ein 10 € Produkt, sie sind aber massiv höher für ein 2.000 € Produkt oder gar ein 10.000 € Produkt.

WICHTIG: Worüber wir hier reden, ist es, gute und qualitativ hochwertige Online-Kurse zu entwickeln. Also Kurse, die Deine Kunden wirklich mögen und ihnen tatsächlich helfen, ihre Ziele zu erreichen. Und dieser Aspekt ist unabhängig vom Produktpreis. Wenn Du Schokolade für 1 € kaufst, dann möchtest Du, dass die Schokolade lecker schmeckt. Wenn Du für ein Auto 50.000 € hinlegst, dann möchtest Du ein tolles Auto, das lange fährt und keine Probleme macht.

Lass uns jetzt unsere beiden Diagramme kombinieren.

Produktionskosten-Kaufraten-Online-Kurs

Wir können sehen, wie die Produktionskosten mit dem Produktpreis steigen und wir können sehen, wie die Kaufrate sinkt, wenn der Produktpreis steigt.

Und vergiss nicht, dass die Kurve der Kaufrate darstellt, wie viel Arbeit wir aufwenden müssen, um genügend Leute zu erreichen, um unsere anvisierten 10.000 € zu verdienen.

Was ist also nun der ideale Preis für (D)einen Online-Kurs?

Wie Dir vielleicht auffällt, überschneiden sich die beiden Kurven. Und genau an dem Punkt, an dem sie sich überschneiden, liegt aus meiner Sicht der "perfekte" Preisbereich für einen Online-Kurs. Also dort, wo wir die höchstmögliche Kaufrate für die geringstmöglichen Produktionskosten haben.

Und dieser Punkt liegt in einem Bereich zwischen 200 € und 300 €.

Idealer-Online-Kurs-Preis

Warum sind 200 € - 300 € ein idealer Preis für einen Online-Kurs?

Aus zwei Gründen:

  1. Du muss relativ wenig Menschen erreichen, um gutes Geld verdienen zu können.
  2. Du kannst den Online-Kurs selbst erstellen und brauchst dazu kein Team oder Mitarbeiter, die nur die Produktionskosten in die Höhe treiben würden.

Wenn Du die Prinzipien eines ergebnisorientierten Online-Kurses befolgst und Dich ein wenig anstrengst, dann kannst Du einen wirklich hochwertigen Online-Kurs erstellen, den Du zum Beispiel für 299 € verkaufen kannst. Und die Leute werden ihn lieben. 🙂

Viele Leute im "Online-Business Bereich" denken immer sie brauchen eine riesige E-Mail-Liste und zig Tausende Follower, um etwas erreichen zu können.

Ich bin seit 2008 im Online-Geschäft und habe andere Erfahrungen gemacht.

  • Ich habe im Prinzip noch nie eine große Anzahl von Menschen erreicht, wenn wir uns die Möglichkeiten des Internets ansehen.
  • Ich habe noch nie ein Video gedreht, das viral ging und Millionen von Menschen erreichte.
  • Ich habe keine Social-Media-Konten mit Millionen von Anhängern. Ich habe nicht einmal ein Instagram-Konto.

Ich kann Dinge in einem viel kleineren Maßstab tun und verdiene immer noch mehr Geld als die meisten Menschen mit einer großen Fangemeinde auf Facebook, Instagram & Co.

Ich habe mein Geschäft so aufgebaut, dass ich keine wahnsinnige Reichweite brauche, um erfolgreich zu sein und ich empfehle Dir, das gleiche zu tun. Und Online-Kurse zu einem Preis von 200 € oder 300 € zu verkaufen ist ein sehr guter Weg dazu. 🙂

Die Wahrheit ist nämlich, dass viele Infopreneure und Online-Kurs-Ersteller zu wenig für ihre Produkte berechnen, die nötige Arbeit unterschätzen oder willkürliche Preise festsetzen, die es ihnen unmöglich machen, genug Verkäufe zu erzielen.

Oder sie verkomplizieren Dinge unnötig und versuchen von Beginn an Dinge zu tun, die zu unerreichbar, zu komplex oder zu kostspielig sind.

Selbst wenn zu sehr ehrgeizig bist (was gut ist), empfehle ich Dir, mit etwas Kleinem anzufangen, dass es Dir leichter macht (schnell) Erfolg zu haben und Dir hilft, in Schwung zu kommen.

Und hierfür sind Online-Kurse, die Du selbst erstellen und für einen Preis zwischen 200 € und 300 € verkaufen kannst, meiner Erfahrung nach ideal. 🙂

Warum nicht sofort einen 2.000 € Online-Kurs verkaufen?

Die Vorstellung, mit nur 5 Verkäufen bereits 10.000 € zu verdienen, klingt verlockend, oder?

Und Du hast recht, das ist es auch.

Der erste Online-Kurs, den ich für das Projekt 365digital erstellt habe, war das A-Z Infoprodukt-System - mein bewährtes Flaggschiffprodukt zum Aufbau eines gewinnbringenden Infoprodukt-Business. Der Kurs kostet knapp 1.000 € (und ist jeden Cent wert :-)).

Es ist eine gute Entscheidung, ein hochpreisiges Produkt in seinem Sortiment zu haben.

Aber jemandem (wie Dir?), der zum ersten Mal einen Online-Kurs erstellt und keine Erfahrung damit hat, würde ich dennoch nicht empfehlen, damit zu starten.

Ich musste zunächst eine teure Software kaufen, um ein wirklich tolles Kundenerlebnis bieten und einen gut strukturierten und einfach "konsumierbaren" Kurs erstellen zu müssen. Und ich hatte davor bereits jahrelange Erfahrung mit Online-Kursen für andere Projekte in anderen Märkten.

Daher ist aus meiner Sicht der kürzeste Weg zu einem 1.000 € oder sogar 2.000 € Online-Kurs jener, zunächst zwei oder drei günstigere Online-Kurse zu erstellen und zu verkaufen.

Das hilft Dir, wichtige Erfahrungen zu sammeln. Es hilft Dir, Dir einen Ruf und ein Publikum aufzubauen. Und wenn Du dann soweit bist, um ein 2.000 € teures Produkt zu erstellen, dann weißt Du genau, wie Du dieses richtig hochwertige machen kannst und hast auch das nötige Kleingeld dafür. 🙂

Noch ein Tipp zur Preisfindung...

Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum Produkte in der Regel immer 99 € kosten und nicht einfach 100 €? Oder 9,99 € und nicht einfach 10 €? 

Nun, bei bestimmten Preisen gibt es einen psychologischen Kaufwiderstand bei uns Menschen.

Es macht für uns einen großen Unterschied in der Kaufentscheidung, ob der Preis knapp unter oder knapp über einem runden Wert liegt. Daher sehen wir immer Preise wie 9,95 €, 97 € oder ähnliches, aber nie 100 €.

Also Preise, die knapp unter einem runden Wert liegen, haben in der Regel eine höhere Kaufrate als Preise, die knapp über demselben Wert liegen.

Leute kaufen das gleiche Produkt eher, wenn es 99 € kostet, als 100 €.

Bedenke das bei der Wahl Deines Preises und versuche, einfach knapp unterhalb eines runden Wertes zu bleiben. Im Fall Deines Online-Kurses können das zum Beispiel Preise sein wie:

  • 197 €
  • 249 €
  • 299 €

Frage: Wenn Du jetzt mit der Erstellung eines Online-Kurses beginnen würdest und weißt, was Du dafür verlangen kannst, was wäre das Thema Deines Kurses? Welches Wissen könntest Du in einen Online-Kurs verwandeln?

Ich bin gespannt auf Deine Ideen im Kommentarbereich! 🙂

PS: Wenn Du noch weitere Fragen zum erfolgreichen Aufbau eines Online-Kursgeschäfts hast, kannst Du gerne ebenso einen Kommentar hinterlassen. Ich werde versuchen, Dir alle Fragen zu beantworten.

Online-Kurs erstellen

Wie Du aus Deinem vorhandenen Wissen einen hochwertigen Online-Kurs erstellen kannst

  • 7. September 2022

Wie Du aus Deinem vorhandenen Wissen einen hochwertigen Online-Kurs erstellen kannst

Online-Kurs erstellen

Wenn ich nach "Online-Kurs erstellen" google, dann bekomme ich hauptsächlich Artikel angezeigt, die mir eine Reihe von Tools und Plattformen vorstellen, die ich für meinen Online-Kurs verwenden soll.

Aber ist eine Auflistung irgendwelcher Tools wirklich dafür verantwortlich, ob ich einen hochwertigen Online-Kurs erstellen und langfristig erfolgreich verkaufen kann?

Ich sage NEIN!

Klar, die richtige Technik ist wichtig, aber viel wichtiger ist doch die Frage: "Wie schaffe ich es, die richtigen Inhalte für meine Kunden zusammenzustellen, sodass sie möglichst schnell von A (Unzufriedene Situation, Problem) zu B (Wunschsituation, Ziel) gelangen?"

Denn nur dann werden sie damit zufrieden sein und mich liebend gerne dafür bezahlen.

Und dabei hilft Dir nicht die beste Technik der Welt, sondern das Wissen, wie man erstklassige, außergewöhnliche und nicht einfach kopierbare Online-Kurse erstellt, die die Leute am liebsten schon heute kaufen möchten.

Und genau darum geht es in diesem Artikel (+ nur ein bisschen Technik :-)).

Warum eigentlich Online-Kurse?

Als Geschäftsmodell gibt es nichts Besseres als Online-Kurse.

Ich meine, irgendwie wird "Alles" digital. Die Welt wird ist digital. Menschen, die ihren Unterricht, ihr Coaching, ihr Wissen nicht im Internet in Form von Online-Kursen anbieten, werden früher oder später auf der Strecke bleiben.

Zumindest sehe ich das so. 🙂

Online-Kurse sind deshalb so großartig, weil Du Dein vorhandenes Wissen in ein vollwertiges Produkt verpacken und dieses dann über Jahre hinweg immer wieder verkaufen kannst.

Einmal erstellt, kannst Du damit immer wieder Geld verdienen, ohne immer wieder Zeit dafür investieren zu müssen. Es ist, als ob Du einmal als Lehrer auftrittst und immer und immer wieder dafür bezahlt wirst, ohne jedes Mal wieder aufs Neue im Klassenzimmer stehen zu müssen.

Lohnt es sich finanziell überhaupt einen Online-Kurs zu erstellen?

Oft bekomme ich die Frage gestellt: "Ok, aber kaufen Leute überhaupt (noch) Online-Kurse?" Kann ich damit wirklich Geld verdienen?"

Egal, welche Statistik man sich über Online-Kurse oder generell den E-Learning-Markt ansieht - alle Pfeile zeigen steil nach oben.

Hier ein Auszug aus dem Forbes-Magazin, der folgendes besagt:

E-Learning ist die Zukunft. Das Marktforschungsunternehmen Global Industry Analysts prognostizierte, dass "E-Learning" im Jahr 2015 107 Milliarden Dollar erreichen würde und das ist auch eingetreten. Jetzt zeigen die Prognosen von Research and Markets, dass sich der Umsatz von 2015 verdreifachen wird - E-Learning wird bis 2025 auf 325 Milliarden Dollar ansteigen.

Dieser Bericht auf businesswire.com besagt, dass Deutschland der europäische Spitzenreiter in der E-Learning-Branche ist und den größten Marktanteil in Europa hat. So wächst der deutsche E-Learning-Markt jedes Jahr um 8,5 %.

Und ich selbst lebe zum überwiegenden Großteil von der Erstellung und dem Verkauf von Online-Kursen und kann ein Lied davon singen, dass sich Online-Kurse verkaufen. 🙂

So wie hier, als ich einen kleineren Online-Kurs - den 100k Business Idea Finder - zum ersten Mal in einer Gruppe von interessierten Leuten gelauncht und damit innerhalb von nur 4 Tagen 3.123,24 € verdient habe.

Verdienst Online-Kurs-Verkauf

Wenn Du mich also fragst, ob sich die Zeit, die Du für die Erstellung Deines eigenen Online-Kurses investierst, für Dich finanziell lohnen wird, dann kennst Du jetzt meine Antwort: JA, Leute kaufen Online-Kurse!

Und die Wahrheit ist, dass der "Online-Kurs Markt" in Deutschland aus meiner Sicht immer noch in den Kinderschuhen steckt.

Das untermauert auch folgende Statistik, die den Anteil der Personen in Deutschland von 2008 bis 2021 zeigt, die das Internet für Online-Kurse nutzen (Quelle: statista.com).

Online-Kurs-Nutzer Deutschland

Da ist also noch ordentlich Luft nach oben und für den rasanten Anstieg von 2019 auf 2020 ist vermutlich die Corona-Pandemie verantwortlich.

Aber warum erstellt und verkauft dann nicht jeder Online-Kurse?

Ich habe mit Hunderten von Online-Kurserstellern gearbeitet und mit vielen von ihnen gesprochen, und ich sehe immer wieder die gleichen Probleme auftauchen.

Eine der wichtigsten Fragen, die mir Leute stellen, ist: "Wie setze ich das Wissen, das in meinem Kopf ist, in einen guten Online-Kurs um?"

Das ist der Punkt, an dem die Leute alleine nicht weiterkommen. Die meisten Leute wollen einen richtig guten Online-Kurs machen. Naja, wenn Du jemand bist, der einen richtig miesen, geldgierigen Online-Kurs erstellen möchtest, dann bist Du hier ohnehin nicht richtig.

Die Leute möchten etwas Gutes tun. Sie möchten etwas machen, worauf sie stolz sein können. Und sie möchten natürlich etwas, dass ihnen langfristig Geld bringt. Wenn das auf Dich zutrifft, dann ist dieser Beitrag genau der Richtige für Dich. 🙂

Ich gebe Dir hier eine Strategie an die Hand, mit der Du die beiden größten Hindernisse überwinden kannst, die Leute davon abhalten, einen guten, qualitativ hochwertigen Online-Kurs zu erstellen.

Die zwei größten Probleme bei der Erstellung von hochwertigen Online-Kursen

1. Informationsdownload

Das ist ein typischer Anfängerfehler.

Jemand sagt: "Okay, ich möchte einen Online-Kurs machen und habe ein bestimmtes Wissen, das ich weitergeben möchte. Und wenn ich jetzt so viel von meinem Wissen wie möglich da hinein packe, dann wird das ein toller Kurs!"

Die Idee ist also, je mehr Informationen in einem Kurs sind, desto besser ist er, richtig?

Falsch gedacht.

Ein Online-Kurs ist KEIN Lehrbuch.

Die Wahrheit ist und das musst Du verinnerlichen: Die Leute wollen Deinen Online-Kurs nicht kaufen. Und das ist nichts Persönliches. Meinen Online-Kurs wollen die Leute auch nicht kaufen.

Die Leute sind nicht daran interessiert, Geld zu bezahlen, um sich Vorträge von jemandem anzuschauen, der über irgendetwas schwafelt.

Was die Leute wollen, ist ein ERGEBNIS. Sie wollen quasi ein Ergebnis kaufen.

Sie wollen eine Lösung für ein Problem, das sie gerade haben. Sie wollen etwas erreichen, was sie bisher noch nicht erreicht haben. Und Dein Online-Kurs ist dafür "nur" ein Mittel zum Zweck.

Das bedeutet, dass ein Online-Kurs mit mehr Informationen, mehr Lektionen und mehr Stunden Videos zum Anschauen kein besserer Kurs ist.

Ein Beispiel.

Angenommen, die Sommersaison steht vor der Tür und Du möchtest am Strand eine gute Figur machen und Dich in Form bringen.

Rein zufällig habe ich einen Online-Kurs in der Fitness-Nische erstellt. Du kaufst den Kurs und in der ersten Lektion erzähle ich Dir etwas über die Knochen, die Bänder, die Muskelfasertypen und wie das alles zusammenspielt.

Und Du denkst Dir: "Hey, ich möchte einfach nur meine Muskeln wachsen lassen, was interessieren mich Knochen und Bänder im Körper!"

Mein Kurs ist ein typischer Informationsdownload, der an der Situation des Kunden (in diesem Fall an Deiner Situation) vorbei spricht. Das ist kein guter Online-Kurs, weil er Dich als meinen Schüler nicht dort abholt, wo Du Dich gerade befindest.

Die Lösung besteht darin, einen ERGEBNISORIENTIERTEN Online-Kurs zu erstellen.

Der erste Schritt bei der Erstellung eines hochwertigen Online-Kurses ist also zu verstehen, was das Ergebnis ist, das Deine Schüler erreichen wollen.

Und dann solltest Du Deinen Online-Kurs so aufbauen, dass er den Teilnehmer von seiner jetzigen Situation zum gewünschten Ergebnis bringt. Denn Dein Kursteilnehmer ist viel eher bereit für einen kürzeren Kurs zu bezahlen, der ihn effizient von A nach B bringt, als für einen Kurs, der einfach nur 6 Stunden dauert und ewig um den heißen Brei herum redet.

Denn was hat in dieser schnelllebigen Zeit niemand?

Richtig, ZEIT!

Oder anders gesagt: Was Dein Online-Kurs braucht, ist eine klare Struktur, die Deine Kunden von Punkt A, wo sie sich befinden, zu Punkt B, wo sie hinwollen, führt.

In der Praxis sieht diese Struktur so aus.

Kenne zunächst das Ergebnis, dass sich Deine Schüler wünschen. Ihre Ziele, die sie mit Hilfe Deines Online-Kurses erreichen wollen.

Angenommen ich habe einen Online-Kurs über das Fotografieren entwickelt.

Anstatt zu sagen "Ich werde Dir darin alles über die Fotografie beibringen", ist es besser das gewünschte Ergebnis in den Vordergrund zu rücken und zu sagen: "In diesem Kurs werde ich Dir beibringen, wie Du diese eine Art von Foto machst, sodass Dir die Kunden Deine Bilder aus den Händen reißen werden".

Und "diese eine Art von Foto" können zum Beispiel Portraits oder Produktfotos sein. Also sehr spezifisch. In jedem Fall zeige ich Dir, wie Du das bestmögliche Ergebnis erzielen kannst.

Du startest Deine Überlegungen also mit dem gewünschten Ergebnis Deiner (zukünftigen) Kunden und legst dann fest, welches die drei wichtigsten Dinge sind, die Deine Schüler wissen müssen, um dieses Ergebnis zu erreichen.

Nicht die fünf, nicht die zehn und nicht die zwanzig, sondern die DREI wichtigsten Dinge!

In meinem Foto Online-Kurs könnten das zum Beispiel diese drei Dinge sein:

  1. Das richtige Equipment.
  2. Die richtige Beleuchtung.
  3. Die "perfekte" Aufnahme.

Und das sind auch gleichzeitig meine drei Kurs-Module.

Und in jedem dieser drei Module wende ich wieder das ergebnisorientierte Modell an und versuche meine Teilnehmer Schritt für Schritt von ihrem jetzigen Wissensstand zu einem ausreichenden Wissen zu führen, das aber nie über das hinausgeht, was sie im entsprechenden Modul wirklich brauchen.

  • Im ersten Modul beschränke ich mich auf die richtige Ausrüstung und die richtige Kameraeinstellung, erzähle aber kein theoretisches BlaBla übers Fotografieren und gebe den Leuten auch keine lange Liste an Kameras, aus der sie wählen sollen (und damit ohnehin überfordert sind).
  • Im zweiten Modul geht es nur um das richtige Licht und wie man für die eine Art von Foto (z.B. Portraits) das Beste findet und welche Möglichkeiten man hierzu hat.
  • Und im dritten Module geht es um die eigentliche Aufnahme, sodass die Fotos auch wirklich hochwertig, scharf und "verkaufbar" werden.

Jedes meiner drei Module wiederum kann beliebig viele Lektionen/Unterkapitel haben, je nachdem wie viele nötig sind, um die Teilnehmer zum gewünschten Ergebnis zu führen.

Wenn Du dieses Rezept befolgst, dann bekommst Du automatisch einen Online-Kurs, der eine sehr klare und einfache Struktur hat. Er ist für die Teilnehmer leicht zu verstehen und zu befolgen und führt sie auf kurzem Weg zum gewünschten Ergebnis.

Nach nur drei Modulen und in nicht allzu großer Zeitinvestition machen die Kursteilnehmer bereits genau die Fotos, die sie schon immer machen wollten und das fühlt sich wirklich großartig für sie an! Sie sind happy und viel eher bereit auch meinen nächsten Online-Kurs zu kaufen, in dem es dann um die "Food-Fotografie" geht. 🙂

Und so ist es eigentlich einfacher, einen qualitativ hochwertigen, begehrenswerten und vermarktungsfähigen Online-Kurs zu erstellen als einen reinen Informationsdownload der viel Zeit in Anspruch nicht, die Leute aber nicht zum Ziel führt.

Das Prinzip ist immer das gleiche: Bestimme zunächst ein ganz spezifisches Ergebnis, das Deine Kursteilnehmer erreichen wollen, unterteile es dann in die drei wichtigsten Dinge (= Deine 3 Kurs-Module), die sie dazu wissen müssen und zeige ihnen dann die dafür nötigen Schritte. Das ist das einfache Rezept, um einen Online-Kurs zu erstellen, mit dem Du langfristig Geld verdienen kannst.

Leider hören die Probleme damit nicht auf.

2. Never Ending Story

Das zweite Problem vieler Leute, die einen Online-Kurs erstellen und verkaufen wollen, ist, dass sie niemals damit fertig werden. Es gibt so viele Leute mit guten Ideen, die anfangen, an einem Online-Kurs zu arbeiten, ihn dann aber nie beenden und das ist schade.

Ein unveröffentlichter Online-Kurs, der im Regal verstaubt, bringt nämlich niemandem etwas und das eigentliche Problem, das hier dahintersteckt, ist das sogenannte "Hochstapler-Syndrom".

Dabei hat man das Gefühl, nicht gut genug zu sein, nicht genug zu wissen oder nicht würdig zu sein, etwas in einem Online-Kurs zu lehren und dafür auch noch Geld zu verlangen.

Hattest Du das Gefühl auch schon einmal?

Das passiert im Grunde jedem einmal. Sogar Weltklasse-Experten haben dieses Gefühl, wenn sie zum Beispiel gebeten werden, auf der Bühne zu sprechen.

Das ist einfach eine Facette der menschlichen Psychologie. Wir gewöhnen uns immer an das, was wir kennen und bereits wissen.

Selbst wenn man sich auf einem Gebiet viel Fachwissen angeeignet hat, hat man immer das Gefühl, dass dies normal ist. Und man hat das Gefühl, dass andere Menschen genauso viel oder sogar mehr wissen als man selbst und das kann einem auch beim Erstellen eines Online-Kurses in die Quere kommen.

Das wiederum äußert sich in Perfektionismus. Man hat also immer das Gefühl, dass das, was man geschaffen hat, nicht gut genug ist und man will es besser machen.

Und das ist auch eine Art Entschuldigung dafür, dass es irgendwie beängstigend ist, einen Online-Kurs zu erstellen oder?

So kann man immer weiter daran arbeiten und in der sicheren Blase bleiben, dass man ihn noch nicht fertiggestellt und veröffentlicht hat. Man geht so der Gefahr aus dem Weg, vielleicht die eine oder andere Kritik zu ernten.

Viele Online-Kurs-Ersteller verbringen dann sehr viel Zeit damit, sich mit Kleinigkeiten zu befassen und sich über alle möglichen unwichtigen Details Gedanken zu machen, die mit dem eigentlichen Kurserfolg nichts zu tun haben, nur, um den Tag X der Veröffentlichung immer weiter nach hinten zu verschieben.

Sie denken sich zum Beispiel: "Oh mein Gott, ich muss die perfekte Online-Kurssoftware finden!"

Und sie probieren dann alle möglichen Lösungen aus und denken sich dann: "Oh, diese Kurssoftware ist perfekt, aber sie hat diese eine Funktion nicht, also muss ich noch etwas anderes ausprobieren!"

Oder wenn es zum Beispiel darum geht, Videos für den Online-Kurs aufzunehmen und man sich plötzlich Fragen stellt wie:

  • Welche Kamera muss ich mir besorgen?
  • Welches Mikrofon soll ich verwenden?
  • Brauche ich ein Stativ für die Aufnahmen?
  • Was ist die beste Bearbeitungssoftware für meine Videos?

Es gibt so viele Dinge, in denen man sich verlieren kann, weil man immer versucht, die perfekte Lösung zu finden und das kann ewig so weitergehen.

Wie kann man dieses Problem also vermeiden?

Ein Beispiel.

Stell Dir vor, Du nimmst an einem Online-Sprachkurs teil und der Lehrer ist wirklich gut. Der Kurs macht Dir Spaß, Du bist motiviert, Du lernst viel, alles ist einfach zu verstehen, es fühlt sich gut an.

Aber der Kurs ist mit einer Smartphone-Kamera aufgenommen. Die Videos sind manchmal etwas "ruppig". Die Audioqualität ist nicht immer gut. Die Folien sind ein bisschen unsauber.

Mhm...

Aber ist das wirklich wichtig?

Ich meine, wenn Du dem Kurs folgen kannst, dabei Spaß hast und die neue Sprache wirklich lernst, was kümmert Dich dann die Videoqualität?

Und jetzt stell Dir vor, Du hast einen Online-Sprachkurs gekauft, in dem alles so richtig auf Hochglanz poliert ist. Die Website ist toll, die Videos sind 4K-scharf, die Tonqualität ist perfekt.

Aber der Kurs ist langweilig. Der Lehrer spricht sehr monoton, undeutlich und es ist schwer, ihm zu folgen. Du musst Dich fast zwingen, in dem Kurs weiterzumachen und merkst, dass Du damit die neue Sprache nicht wirklich lernst.

Welchen dieser beiden Sprachkurse würdest Du lieber kaufen?

Aus Kundensicht ist das ganz offensichtlich oder?

Wir geben lieber Geld für einen Kurs aus, der uns zum gewünschten Ergebnis führt, auch wenn die Produktqualität vielleicht nicht "ideal" ist.

Und wieder geht es um das Ergebnis. Das ist das A und O eines jeden Online-Kurses.

Nun gut, was also tun?

Freunde Dich damit an, dass Dein Online-Kurs nie perfekt sein wird. Meiner ist es auch nicht. Keiner ist es. Und das ist auch nicht nötig!

Besser ist es, einen Online-Kurs auf den Markt zu bringen, mit dem Du zu 70-80% zufrieden bist, erste Kunden zu gewinnen und den Kurs dann mit dem Feedback Deiner Kunden immer weiter zu verbessern.

Und ja, vielleicht wird ein Kunde dabei sein, der irgendetwas bemängelt. Das ist ok. Aber es gibt auch genug Leute, die Apple-Produkte bemängeln und hält das Apple davon ab, das nächste iPhone zu bauen? Nein!

Du kannst und sollst es nicht jedem recht machen. Sei ein Online-Kurs-Ersteller mit Ecken, Kanten und Fehlern. Erstelle einen guten Online-Kurs, veröffentliche ihn und sei bereit, aus Fehlern zu lernen und Dinge nachzubessern.

Und was Dinge wie das richtige Online-Kurs Tool oder die richtige Video-Ausrüstung betrifft, sei Dir folgendes gesagt...

Ja, Du kannst viel Geld für eine bessere Kamera, eine bessere Bearbeitungssoftware, ein besseres Tool und allen möglichen Schnickschnack ausgeben. Aber zuerst musst Du das Geld dafür verdienen! Erstelle Deinen ersten Online-Kurs mit dem, was Du bereits hast (zum Beispiel Dein Smartphone) und verdiene Dein erstes Geld damit.

Einen Teil Deines Verdienstes kannst Du später immer noch dafür verwenden, um ein professionelleres Online-Kurs Tool mit besserem Design oder ein super-duper Videobeleuchtung zu kaufen.

Vielleicht hast Du gerade die Vision von einem fantastischen Online-Kurs Imperium, mit dem Du eines Tages einen Haufen Geld verdienst und bei dem alles auf Hochglanz poliert ist mit gestochen scharfen Videos und tollem Design.

Das ist großartig! Und Du sollst eine Vision haben!

Vergiss aber nicht, dass Du das nicht an Tag #1 haben wirst und Dich erst dorthin arbeiten musst. Und Perfektionismus ist kein guter Wegbegleiter dafür! 😉

Denke groß, aber starte klein und einfach. Verdiene erstes Geld und re-investiere einen Teil davon, anstatt das ganze Geld im Voraus auszugeben und dann zu hoffen und zu beten, dass das Geld irgendwie wieder hereinkommt!

Gut gebrüllt, Löwe - aber welche Technik soll ich jetzt für meinen Online-Kurs verwenden?

Jetzt, nachdem Du weißt, was einen wirklich hochwertigen Online-Kurs ausmacht, brauchst Du noch eine Schnittstelle zwischen Dir und Deinen zahlenden Kunden.

Also eine Plattform, auf der Du Deine Kursinhalte sauber und strukturiert aufbereiten kannst und auf die Deine Kunden nach erfolgreicher Zahlung jederzeit Zugriff haben. Am besten rund um die Uhr und vollautomatisiert.

Online-Kurse zu verkaufen, ist ein stark aufstrebender Markt und derzeit sprießen die Tool-Hersteller dafür aus dem Boden wie die Pilze.

Aber ich möchte Dir hier nicht einfach eine Liste verschiedener Hersteller vor den Latz knallen und dann sagen: "So und jetzt investiere mal ein paar Tage Deiner wertvollen Zeit, schaue Dir alles an und entscheide Dich dann für ein Tool!"

Denn am Ende könntest Du Dich vermutlich doch nicht entscheiden, weil Dir als jemand, der zum ersten Mal einen Online-Kurs erstellt, die Erfahrung fehlt und Du unsicher bist.

Stattdessen zeige ich Dir einfach, welche Technik ich als alter "Online-Kurs Hase" nutzen würde, wenn ich heute meinen ersten Online-Kurs aufbauen und verkaufen würde.

Here we go...

Thrive Apprentice ist eine Art "All-in-One" WordPress-Plugin für die Erstellung professioneller Online-Kurse.

Du kannst hiermit nicht nur Deine Inhalte schützen, sondern auch professionelle Mitgliederseiten gestalten, auf erstklassige Vorlagen und Designs zugreifen und somit ein tolles Nutzererlebnis bieten.

Obwohl es ein englischsprachiges Tool ist, ist es recht einfach zu bedienen und lässt sich auch mit deutschsprachigen Zahlungsanbietern verknüpfen und verwenden.

Hier eine Kurzvorstellung des Tools.

Digistore24* ist einer der bekanntesten deutschsprachigen Zahlungsanbieter für digitale Produkte wie eben Online-Kurse.

Ich nutze den Anbieter seit vielen Jahren, bin sehr zufrieden damit und empfehle Dir, ebenfalls diesen Anbieter zu nutzen. Zudem lässt sich Digistore24 auch wunderbar mit Thrive Apprentice verbinden.

Hier eine Kurzvorstellung.

Fazit

Online-Kurse sind großartig! Die Leute sind verrückt danach und geben jedes Jahr viel Geld dafür aus.

Und auch Du kannst mit Deinem eigenen Online-Kurs auch ein Stück vom Kuchen abhaben. 🙂

Wichtig dabei ist, dass Du Dich von Anfang an auf die inhaltliche Qualität fokussiert und einen ergebnisorientierten Online-Kurs erstellst, der Deine Teilnehmer schnellstmöglich von A nach B führt.

Die Leute wollen keinen reinen Informationsdownload, der sie viel Zeit kostet, aber am Ende nicht ans gewünschte Ziel führt. Die Leute wollen komprimiertes, umsetzbares Wissen und schnelle Ergebnisse!

Und um das liefern zu können, musst Du nicht alles über Dein Thema wissen. Ich weiß auch nicht alles über Online-Marketing, lebe aber dennoch davon. Dein Online-Kurs muss auch nicht perfekt sein, keiner ist das. Er muss gut genug sein und er muss vor allem online sein. 🙂

Stell Dir auch nicht zu lange die "Technik-Frage" und suche irgendwie nach dem perfekten Tool. Starte mit einer guten und günstigen Lösung (siehe oben) und re-investierte etwas Geld, das Du mit dem Online-Kurs-Verkauf einnimmst, später in bessere Technik und die Optimierung Deines Meisterwerks. 🙂

Was hält Dich bislang davon ab, Deinen eigenen Online-Kurs zu erstellen?

Ich freue mich, im Kommentarbereich von Dir zu hören. 🙂

Die Kunst Nein zu sagen

Welches *magische* Wort Dich Deinem großen Online-Erfolg näher bringt

  • 21. Juni 2022

Welches *magische* Wort Dich Deinem großen Online-Erfolg näher bringt...

Die Kunst Nein zu sagen

Kennst Du das?

  • Du fügst Deiner To-Do-Liste 10 Punkte hinzu, aber hakst nur 3 davon ab. Und am nächsten Tag kommen 5 weitere Aufgaben hinzu.
  • Du bist irgendwie immer beschäftigt, in Eile, fühlst Dich aber dennoch im Rückstand.
  • Du denkst Dir ständig, dass der Tag einfach zu wenig Stunden hat, um wirklich etwas auf die Beine stellen zu können, zum Beispiel ein eigenes Online-Business.
  • Ständig bist Du mit so vielen kleinen Dingen im Alltag beschäftigt, dass Du nie die Zeit findest, eine wirklich große Sache anzugehen, die Dir wichtig ist.

Nun, Du hast offenbar ein ernsthaftes Produktivitätsproblem.

Vermutlich gelingt es Dir nicht, Prioritäten richtig zu setzen. Ich habe das Geheimnis entdeckt, wie man Prioritäten so setzt, dass der ganze Stress wegfällt und Du wesentlich produktiver wirst.

Nach dem Lesen dieses Beitrages kennst Du das *magische* Wort, dass Dir dabei helfen wird, in GLEICHER Zeit deutlich MEHR zu schaffen und Dich Deinem Ziel näher zu bringen.

Spoiler: Das *magische* Wort lautet nicht "Priorität". 😉

Ok, der Grund für Deine "unproduktive Überforderung" ist also sehr wahrscheinlich der falsche Umgang mit Deinen Prioritäten. Aber ich bin sicher, dass Du schon von vielen Leuten gehört hast, dass Du Prioritäten setzen sollst, oder?

Aber hat Dir schon einmal jemand gezeigt, wie genau man das macht?

Eben.

Lass uns also schauen, was wir häufig falsch machen. Ich sage bewusst "wir", weil ich selbst auch die Neigung dazu haben, Prioritäten nicht oder falsch zu setzen und dann ins Straucheln komme.

Wir sagen uns häufig: "Oh, dieses Business, an dem ich arbeite, das hat eine hohe Priorität. Und dann dieses Nebenprojekt, an dem ich arbeite, das hat auch eine hohe Priorität. Und dann diese Sache in meinem Privatleben, die hat auch eine hohe Priorität."

Und plötzlich landen irgendwie alle Aufgaben, die ich mir vornehme (egal, ob beruflich oder privat), ganz oben auf der Prioritätenliste und das macht sie im Prinzip wertlos.

Irgendwie verlieren wir das Gefühl dafür, wie Zeit funktioniert!

Wir stoßen auf ein anderes Projekt, eine andere Geschäftsgelegenheit, etwas Neues taucht auf und wir sagen uns: "Oh, ich bin sicher, ich habe irgendwo in meinem Kalender eine Lücke, wo ich das unterbringen kann!"

Dabei sind die Gründe, warum es uns so oft in den Fingerspitzen kribbelt, oft ganz banal:

Viele von uns sind kreativ, interessiert, neugierig und daran ist nichts auszusetzen. Aber ständig "Ja" zu einer neuen aufregenden Gelegenheit zu sagen bringt uns in folgendes Dilemma.

Wir können nicht MEHR von einer Sache tun, ohne WENIGER von einer anderen Sache zu tun! Jedes Quäntchen Zeit, das wir für eine neue Sache brauchen, fehlt uns für eine andere Sache.

Das bringt uns zu einer einfachen Lösung für das Setzen von Prioritäten, die Dir vielleicht nicht gefallen wird, aber sie funktioniert.

Das Setzen von Prioritäten wird real, wenn Du anfängst, NEIN zu sagen.

Lernen Nein zu sagen

Wann hast Du das letzte mal auf Facebook oder Instagram eine tolle Werbeanzeige mit einem schier unglaublichen Versprechen gesehen, dann einfach "NEIN" gesagt und die Anzeige übersprungen?

Nehmen wir zum Beispiel diesen Post, den ich eben auf Facebook gelesen habe (und der an unrealistischer Übertreibung wohl kaum zu überbieten ist).

Verleitendes Angebot

Wow! Mit nur einem Klick und in nur 30 Sekunden kann ich aus dem Nichts ein automatisiertes Online-Geschäft starten! 😉 Wer ist da nicht verleitet, drauf zu klicken und sich das näher anzusehen?

Aber haben wir wirklich die Zeit dafür? NEIN!

Viele Dinge über die wir sagen, dass sie eine hohe Priorität für uns haben, sind einfach nur ein Lippenbekenntnis. Es sind nur Worte, aber es folgen keine Taten. Diese "Prioritäten" werden erst dann real, wenn Du beginnst, zu anderen Dingen, Möglichkeiten, Chancen und Gelegenheiten NEIN zu sagen.

Oben in der Headline habe ich von einem *magischen* Wort gesprochen und das hat Dich neugierig gemacht, stimmt's? 🙂

Dieses Wort lautet einfach nur "Nein" und daran sieht man sehr schön, dass es keine *Magie*, Geheimnisse oder Pillen braucht (und auch nicht gibt), um produktiver oder erfolgreicher zu werden.

Aber was so simple klingt, ist in der echten Welt alles andere als einfach.

Bei dem Überangebot an Möglichkeiten ist es nicht einfach, "Nein" zu sagen oder die richtigen Prioritäten zu setzen, daher hier eine kleine Übung, die Dir dabei helfen soll.

Schritt #1: Nimm Dir einen Stift und Papier.

Wir werden diese Übung schriftlich machen. Du kannst also entweder Zettel und Stift nehmen oder jetzt einfach Dein bevorzugtes Textprogramm am Rechner öffnen.

Schritt #2: Erstelle zwei Spalten.

In der linken Spalte steht "Berufliches", in der rechten Spalte "Persönliches".

Schritt #3: Aufschreiben.

Jetzt ist es an der Zeit, alle Projekte und Dinge aufzuschreiben, an denen Du arbeitest und die Dir wichtig sind. In die berufliche Spalte schreibst Du alles, was mit Deinem Beruf, Deinen beruflichen Zielen, Deinen finanziellen Zielen, Deinen Geschäftszielen zu tun hat.

ToDo-Liste

Das könnten zum Beispiel Dinge sein wie:

In der persönlichen Spalte schreibst Du alles auf, was mit Deinem Privatleben zu tun hat.

Zum Beispiel:

  • Diese Reise mit meinen Freunden organisieren.
  • Eine neue Sprache lernen.
  • Jeden Dienstag und Freitag ins Fitnessstudio gehen.

Wichtiger Hinweis: Was Du hier aufschreibst, sollten Projekte sein, keine einzelnen Aufgaben. Du solltest also nicht Dinge aufschreiben wie "den Müll rausbringen" oder "diese eine bestimmte E-Mail beantworten".  Du solltest Projekte aufschreiben wie "die Umgestaltung der Küche" oder "das Buchen und Implementieren eines neuen E-mail-Marketing Tools".

Schreib also alle Projekte auf, die Dir aktuell wichtig sind und die Du umsetzen möchtest.

Schritt #4: NEIN sagen.

Deine Aufgabe besteht nun darin, mindestens zwei Drittel aller Punkte auf Deiner ToDo-Liste zu streichen. Du sagst also "Nein" zu den Dingen, die weniger wichtig sind, damit Du "Ja" zu den Dingen sagen kannst, die aktuell wirklich wichtig sind.

Nein-sagen

Ich weiß - "Nein" zu sagen und Dinge ganz bewusst zu streichen, kann sehr unangenehm sein und vermutlich verspürst Du jetzt einen gewissen Wiederstand.

Ich habe so viele Ideen für neue Projekte und wie oft musste ich schon "Nein" sagen, weil ich genau wusste, dass ich keine Zeit dafür habe. Ich weiß also ganz genau, wie sich das anfühlt. 😉

Aber ich habe eine gute Nachricht. "Nein" zu sagen ist nicht für immer.

Du beseitigst die Dinge, die Du jetzt streichst, nicht für immer, sondern verschiebst sie auf später. So kannst Du zum Beispiel jedes Projekt, dass Du jetzt von Deiner Liste streichst, mit einem Datum versehen oder Dir sagen: "Das sind all die Dinge, die ich dieses Jahr nicht mehr tun werde. Das sind die Dinge, die ich auf Eis legen werde. Nächstes Jahr kann ich sie dann wieder aufgreifen und neu bewerten."

In der Realität ist es dann häufig so:

  • Du räumst auf und hast nur mehr eine Handvoll Dinge auf Deinem Tisch. Die allerwichtigsten Dinge.
  • Deine Chancen, die Dinge, die noch auf dem Tisch verbleiben auch tatsächlich zu Ende zu bringen, steigen enorm. Du kannst Dich auf sie fokussieren.
  • Die Dinge, die Du auf später verschoben hast, brauchst Du nicht mehr im Kopf zu haben. Du hast sie notiert und kannst Dich um sie kümmern, sobald Du Zeit oder Lust hast. Ohne Druck. Ohne Stress.

Oft kann man mehr erreichen, wenn man die Dinge der Reihe nach erledigt, als wenn man versucht, zu viele Dinge auf einmal zu tun. Multitasking funktioniert nicht!

Schritt #5: Sich festlegen.

Du machst also jetzt diese Übung, streichst mindestens zwei Drittel der Punkte auf Deiner Liste und beschließt, Deine Zeit und Energie auf die wenigen verbleibenden Punkte und Projekte zu konzentrieren.

Dabei ist jedoch wichtig, dass Du Dich festlegst.

Wenn Du also beschließt, etwas in diesem Jahr NICHT mehr zu tun - was auch immer - dann lass bitte nicht zu, dass Du Deinen Beschluss sofort über Bord wirfst, sobald etwas Neues auftaucht oder sich plötzlich etwas Wichtiger anfühlt.

Denk daran, dass es immer leicht ist, sich im Moment zu verfangen und sich von einer Facebook-Anzeige in den Bann ziehen zu lassen, die einem das schnelle Geld verspricht.

Aber Du solltest nicht in die Lage kommen, Dich ständig mit irgendwelchen, wechselnden Dingen zu beschäftigen, die am Ende nicht wichtig sind. Übe standhaft zu bleiben! Übe NEIN zu sagen!

Wenn Du ein echter "Umsetzer" werden möchtest, dann werde gut darin, "Nein" zu sagen! 🙂

Lass mich gerne in den Kommentaren wissen, zu welchen Dingen Du künftig bewusst "Nein" sagen wirst, um produktiver zu werden. 🙂

Mehr Umsetzen und weniger Lernen

Werde zur „Umsetzungsmaschine!“ Wie Du beim Aufbau Deines Online-Business weniger lernst und mehr tust

  • 20. Mai 2022

Werde zur "Umsetzungsmaschine!" Wie Du beim Aufbau Deines Online-Business weniger lernst und mehr tust

Mehr Umsetzen und weniger Lernen

Wenn Du ein Online-Business aufbauen möchtest, dann wirst Du ständig mit Dingen konfrontiert, die Du noch nicht kennst.

  • Wie funktioniert die ganze Technik? Muss ich noch lernen.
  • Was ist ein Funnel? Muss ich noch lernen.
  • Wie erstelle ich tollen Content? Muss ich noch lernen.

Es herrscht in der Regel eine große Ungewissheit. Man weiß noch nicht, ob das, was man tut, irgendwann wirklich erfolgreich sein wird.

Und all das schafft ein großes Bedürfnis nach "LERNEN"!

Und wir versuchen, das Lernen als einen Weg zu nutzen, um etwas von der Gewissheit zu erlangen, die uns fehlt. Es ist typisch in der "Online Geld verdienen" Branche, dass viele Leute sehr viel Zeit mit Lernen verbringen.

Sie...

  • Schauen YouTube-Videos.
  • Lesen Bücher.
  • Hören Podcasts.
  • Besuchen Webinare.
  • Studieren Blog-Artikel.
  • Kaufen Online-Kurse.

Vielleicht hast Du zu Dir selbst auch schon einmal gesagt: "Oh, ich verbringe meine ganze Zeit mit Lernen. Ich habe die ganze Woche damit verbracht, diesen Kurs durchzuarbeiten und diese YouTube-Videos anzuschauen oder dieses Buch zu lesen."

Und dann wird Dir bewusst, dass Du eigentlich überhaupt nichts gemacht hast! 🙁

Du hast nichts davon wirklich umgesetzt. Das aufgesaugte, neue Wissen nicht auf die Straße gebracht. Und wir wissen beide: Das wird Dich Deinen Zielen nicht näher bringen!

Es gibt eine viel bessere Herangehensweise an das Lernen, die ich Dir gleich vorstelle. Zuvor aber noch eine "unangenehme" Wahrheit, die uns vermutlich alle betrifft.

Viele von uns, inklusive mir, nutzen das Lernen als Mittel, um Dinge aufzuschieben.

Kennst Du das?

Du weißt, dass Du Dich jetzt eigentlich an die Arbeit machen und Dinge umsetzen solltest, aber es ist Dir irgendwie unangenehm. Es fällt Dir schwer, in die Gänge zu kommen. Alles ist so unbekannt, so neu, so schwerfällig.

Und im Vergleich dazu gibt es diesen Kurs, der Dir die Antwort auf alle Deine Fragen verspricht. Das ist doch viel bequemer und einfacher. Du kaufst diesen Kurs und fängst an, ihn Dir durchzulesen oder Dir die Videos darin anzuschauen. Er gibt Dir eine klare Struktur vor, der Du folgen kannst. Dabei fühlst Du Dich viel wohler und entspannter, als wenn Du die Sache jetzt tatsächlich selbst tun müsstest.

Oft ist diese "Aufschieberitis" (und am Ende ist es das) einfach darauf zurückzuführen, dass man sich bei dem, was man tun muss, unwohl fühlt und etwas findet, das einem angenehmer ist. Man findet etwas, das nicht außerhalb der eigenen Komfortzone liegt. Man findet etwas, das einfacher und leichter zu tun ist.

Das Lernen in dieser Art und Weise ist im Prinzip eine "Konsumaktivität". Lernen durch Konsum, indem man hier sitzt und sich das YouTube-Video anschaut, das Buch liest oder das Hörbuch anhört. Das ist okay.

Und das gibt einem irgendwie das Gefühl, dass das wichtig ist, ohne selbst tatsächlich etwas tun zu müssen, außer sich zurückzulehnen und zu "genießen".

Die Sache ist aber die: Du hast in der Regel KEIN Informationsproblem!

Das Hindernis, das Dich von Deinen Zielen - zum Beispiel ein eigenes Online-Business - abhält, ist nicht, dass Du nicht genug darüber weißt. Du weißt bestimmt schon jede Menge darüber.

Du hast ein Umsetzungsproblem!

Hab ich recht? 😉

Die meisten Leute kämpfen mit einem Umsetzungsproblem, nicht mit einem Problem des Wissens. Sie haben bereits alle Informationen, die sie brauchen.

Wenn Du also versuchst, ein Online-Business aufzubauen und bereits drei Bücher darüber gelesen und zwei Online-Kurse dazu besucht hast, dann hast Du vermutlich bereits zu viele Informationen.

Dennoch hast Du vielleicht immer noch das Gefühl, zu wenig darüber zu wissen und das blockiert Dich in der Umsetzung.

Die Sache ist aber die: Du musst nicht alle Antworten kennen, um das gesamte Bild zu verstehen und den ersten Schritt zu tun!

Niemand startet bei 100!

Denkst Du, dass Jeff Bezos alles über den Online-Handel wusste, als er Amazon gegründet hat? Nein, aber er hat es dennoch getan und ist mit der Aufgabe gewachsen. 

Du musst also die Informationen, die Du bereits hast, UMSETZEN.

Du musst es Dir zur Gewohnheit machen, dass Du Informationen, die Du aufsaugst oder Dinge, die Du lernst, SOFORT umsetzt. Es ist immer derjenige erfolgreich, der etwas umsetzt, und nicht jemand, der einfach nur immer mehr Informationen konsumiert.

Aber was passiert, wenn Du beginnst, Dinge umzusetzen und dann auf neue Fragen stößt? Wie löst Du dann plötzlich auftauchende Probleme oder Hürden?

Da können neue Informationen doch sehr hilfreich sein, oder?

Schauen wir uns ein praktisches Beispiel an.

Angenommen, Du möchtest Dir ein Online-Business aufbauen (was ich Dir übrigens empfehle! ;-)).

Du hast darüber ein Buch und meinen Blog-Artikel gelesen, ein paar Kurse absolviert und damit quasi die Grundlangen gelernt. Du hast eine gute Vorstellung davon, was es heißt, so ein Online-Geschäft aufzubauen und was es dazu alles braucht.

Und dann fängst Du an, Dinge umzusetzen:

  • Du suchst Dir eine Nische. Check!
  • Du erstellst Deine Webseite. Check!
  • Du veröffentlichst Inhalte. Check!
  • Du erstellst ein digitales Produkt. Check!

Doch dann kommst Du an einen Punkt, an dem Du eine Verkaufsseite für Dein Produkt erstellen sollst und Du hast eigentlich keine Ahnung, wie das geht.

Die Frage, wie Du also jetzt eine tolle Verkaufsseite erstellst, ist wesentlich spezifischer als die Frage, wie man ein Online-Business aufbaut.

Du weißt, dass Du eine Verkaufsseite brauchst, die rund um die Uhr Dein Produkt automatisiert verkauft, Du weißt aber nicht...

  • Wie die Headline lauten soll.
  • Wie man so eine Seite strukturiert.
  • Wie Du Dein Produkt interessant machst.
  • Wie Du Storytelling betreibst.
  • Wie Du Werbetexte einbaust.

An diesem Punkt kann es tatsächlich effizienter sein, sich neue Informationen zu besorgen und zu sagen... 

"Ok, ich investiere jetzt 20 Minuten meiner wertvollen Zeit, um mir ein YouTube-Video anzusehen, das mir zeigt, wie man eine conversionstarke Verkaufsseite erstellt."

...anstatt einfach loszulegen und zu sagen:

"Ich habe keine Ahnung, was ich hier tue, aber ich werde es einfach versuchen!"

LEARNING: Je spezifischer das Problem ist, das Du lösen möchtest, umso effektiver ist es, etwas Zeit für das "Lernen" zu investieren und es dann direkt umzusetzen. Je allgemeiner die Herausforderung ist und je mehr dieser allgemeinen Kenntnisse Du dazu bereits hast, desto besser ist es, Dinge direkt umzusetzen, ohne sich auf die Suchen nach weiteren Informationen zu machen.

Der Schlüssel für effizientes Umsetzen ist also, NICHT das komplette Buch über "Verkaufsseiten" zu lesen, sondern direkt zu dem Kapitel zu springen, in dem es um die Headline geht und diese Headline dann sofort auf Deiner Verkaufsseite zu formulieren.

Du lernst also etwas Neues und setzt es dann unmittelbar um.

Dann gehst Du weiter zu dem Kapitel, in dem es um den Aufbau und die Struktur einer Verkaufsseite geht, liest Dir NUR dieses Kapitel durch und setzt es wieder direkt um.

Und so lernst Du etwas Neues und setzt das Gelernte SOFORT um.

Die beste Art, etwas zu verinnerlichen und das neu angeeignete Wissen tatsächlich zu behalten, ist es einfach zu TUN. Wenn Du am Tennisplatz stehst und Dir der Lehrer die Rückhand erklärt, dann wirst Du die nächsten 60 Minuten ausschließlich damit verbringen, die Rückhand zu spielen.

Klar, Du kannst auch zuerst ein komplettes Buch durchlesen und dann sagen: "Wow, das war ein tolles Buch!"

Aber in Wahrheit hast Du am Ende schon längst wieder alles vergessen und nichts davon, was in dem Buch stand, wirst Du jemals umsetzen.

Du kannst also das LERNEN effektiver gestalten, indem Du dabei AKTIVER wirst.

Vielleicht machst Du Dir während des Lesens ein paar Notizen. Oder Du erklärst jemandem, was Du eben gelernt hast.

Aber das Effektivste, was Du tun kannst, ist die ganze Theorie zu nehmen und sie sofort in die Praxis umzusetzen. Auf diese Weise hast Du zwei Vorteile:

  1. Je aktiver Du bei der Umsetzung vorgehst, desto weiter entfernst Du Dich von dem ewigen Zauderer, der die PS nie richtig auf die Straße bekommt. Du machst es Dir damit also zur Gewohnheit,  Aufgaben sofort umzusetzen und das ist großartig.
  2. Der zweite Vorteil ist, dass Du tatsächlich mehr lernst, mehr Informationen auch behältst und so viel schneller ein größeres Fachwissen aufbaust.

Eine weitere Sache, die ich Dir empfehle, ist, dass Du eine Lücke zwischen dem Wissen und der Umsetzung lässt. Ich meine damit, dass Du bereits mit der Umsetzung beginnst, bevor Du das Gefühl hast, die vollständige Antwort zu kennen oder alles darüber zu wissen.

Kommen wir noch einmal auf das Beispiel mit der "Verkaufsseite" zurück.

Zu dem Zeitpunkt, an dem Du mit der Arbeit an Deiner Verkaufsseite beginnst, hast Du noch nicht alles dazu verstanden. Du hast zwar etwas darüber gelesen, wie man eine tolle Headline erstellt, aber irgendwie immer noch das Gefühl, nicht genau zu wissen, was Du da eigentlich tust.

Da Du das Kapitel über "Headlines" in dem Buch gelesen hast, hast Du zwar ein besseres Gefühl, bist aber immer noch etwas unsicher, ob Du alles richtig machst. Bestimmt kennst Du das Gefühl der Unsicherheit? Wir alle kennen es.

Die Sache dabei ist die: Wenn Du immer auf ein Gefühl der 100%igen Sicherheit wartest, um in die Umsetzung zu kommen, dann wirst Du in ein Kaninchenloch des Lernens fallen.

Die Wahrheit ist nämlich, dass Du Dir bei etwas Neuem/Unbekannten nie 100% sicher sein wirst, egal wie viel Du darüber liest oder dazu lernst.

Du wirst nie 100% sicher sein, Kinder zu bekommen und Du wirst nie 100% sicher sein, wie man eine gute Verkaufsseite erstellt oder ein Online-Business aufbaut.

Und das musst Du auch nicht!

Die ersten Verkaufsseiten, die ich erstellt habe, waren unterirdisch schlecht. Ich habe mir einen Blog-Artikel dazu durchgelesen und dann einfach umgesetzt, was mir darin gesagt wurde. Ich hatte aber keine Ahnung, ob die Informationen dazu wirklich Hand und Fuß hatten.

Aber weiß Du was? Meine Verkaufsseiten haben dennoch funktioniert! Sie haben Kunden für mich generiert! Sie waren weit weg von "perfekt", haben aber dennoch Geld in die Kasse gespült!

Du solltest also strikt darauf achten, dass Dir der Perfektionismus nicht in die Quere kommt, denn ja, natürlich hast Du recht: Wenn es das erste Mal ist, dass Du eine Überschrift für eine Verkaufsseite schreibst, dann wird sie wahrscheinlich nicht so toll.

Wenn Du zum ersten Mal einen Blog-Artikel veröffentlichst, schaust Du ihn Dir an und denkst Dir: "Naja, der Burner ist er nicht!"

Du hast dann immer noch viele Fragen offen und das ist auch gut so!

Lass diese Wissenslücke einfach offen, hol Dir so viele Informationen, wie Du brauchst, um in Schwung zu kommen und dann STARTE einfach. Mit der Zeit wirst Du immer besser werden.

Du kannst im Vorfeld noch so viel lernen und Informationen aus den unterschiedlichsten Quellen aufsaugen, dennoch wird nichts, was Du zum ersten Mal tust, perfekt sein. Und das muss es auch nicht!

Freunde Dich also unbedingt damit an, immer eine Wissenslücke offen zu lassen und trotzdem in die Umsetzung zu gehen.

Hab also keine Angst davor, etwas zu verpassen oder es zu übertreiben.

Die meisten von uns verbringen 80-90 % ihrer Zeit mit Lernen und viel zu wenig Zeit mit der Umsetzung. Aber man kann es auch genau umgekehrt machen.

Ich denke, 80 % Umsetzung und 20 % Lernen ist eine sehr gute Strategie, bei der Du immer noch genug Wissen aufbauen kannst,  ohne zu viel Zeit mit theoretischem Lernen zu verbringen.

Dein Ziel ist es also, ein Online-Geschäft aufzubauen? Dein Ziel ist es also, eine tolle Webseite online zu stellen, erstklassige digitale Produkte zu entwickeln und gewinnbringend zu verkaufen?

Dann fütterst Du Dich selbst mit der richtigen Menge an Informationen, die Du brauchst, um Deinen Ziele so schnell wie möglich zu erreichen. Du brauchst nicht alle Informationen darüber, Du suchst auch nicht nach allen Informationen und wartest auch nicht, bis sich ein Gefühl der absoluten Sicherheit einstellt (was nie passieren wird).

Du STARTEST einfach! 🙂

Der grundlegende Fehler vieler Infopreneure in spe ist also, dass sie viel zu viel Zeit damit verbringen, Informationen zu konsumieren und nicht genug Zeit für die Umsetzung.

Jetzt ist also ein guter Zeitpunkt, um Dein eigenes Verhalten zu überprüfen.

Untersuche Dein eigenes Lernen im Vergleich zur Umsetzung, überprüfe Deine eigenen Gewohnheiten und finde heraus, was Du verbessern kannst.

Hinterlasse unten gerne einen Kommentar, wenn Du Dich davon angesprochen oder sogar ertappt fühlst. Vielen Dank! 🙂

Finanzielle Freiheit erreichen

7 einfache Schritte, um finanzielle Freiheit zu erreichen (einer davon wird Dich überraschen)

  • 22. November 2021

7 einfache Schritte, um finanzielle Freiheit zu erreichen (einer davon wird Dich überraschen)

Finanzielle Freiheit erreichen

Dein Auto ist kaputt und Du kannst die Reparaturkosten von 7.000 € ohne Schweißausbruch bezahlen?

So fühlt sich finanzielle Freiheit an.

Finanzielle Freiheit bedeutet meistens, dass wir über genügend Ersparnisse, Geldanlagen und Bargeld verfügen, um uns selbst und unseren Lieben ein gutes und stressfreies Leben zu ermöglichen.

Und es bedeutet auch, dass wir uns "Notfälle" leisten, unserer Leidenschaft nachgehen und irgendwann entspannt in den Ruhestand gehen können.

Doch wie ist der Weg dorthin? Was genau musst Du jetzt in welcher Reihenfolge tun, um finanziell frei und unabhängig zu werden?

Nach dem Lesen dieses Blog-Beitrages kennst Du die exakten Schritte, die Du ab heute gehen musst, um Geld zu kontrollieren und für Dich arbeiten zu lassen.

Wichtig: Ich bin kein Finanzberater, der selbst nie finanziell frei war, Dir mit theoretischem Geplänkel Deine Zeit stehlen und am Ende irgendein Finanzprodukt verkaufen möchte. Vielmehr ist das ein Praxisleitfaden mit konkreten und verständlichen Umsetzungsempfehlungen, die auf meinen eigenen Erfahrungen basieren und bei mir die besten Ergebnisse gebracht haben.

Gut, dass wir das noch klären konnten. 🙂

Was bedeutet finanzielle Freiheit für Dich?

Finanzielle Freiheit ist etwas Persönliches, etwas Individuelles. Es bedeutet für jeden etwas anderes. Jemand mit 50 hat andere Ziele, als jemand mit 30.

Was bedeutet es für Dich?

  • Die Freiheit, den Beruf auszuüben, der Dir Spaß macht, ohne Geldsorgen zu haben?
  • Die Freiheit, im Jahr dreimal Urlaub machen zu können?
  • Die Freiheit, Business-Class fliegen zu können?
  • Die Freiheit, ein Segelboot bar bezahlen zu können?
  • Die Freiheit, jeden Mittwoch frei zu nehmen und Zeit mir Deiner Familie zu verbringen?
  • Die Freiheit, Deine Partnerin/Deinen Partner jeden Monat schick zum Essen ausführen zu können?
  • Die Freiheit, 5 Jahre oder 10 Jahre früher in Rente gehen zu können?

Wie Du siehst, haben Menschen, die in finanzieller Freiheit leben, viele Optionen.

Dabei geht es aber weniger darum, Millionär zu werden, um vor den Nachbarn angeben zu können.

Es geht viel mehr darum zu verstehen, wie Geld funktioniert und wie man es für sich so einsetzen kann, dass es ein passives Einkommen generiert und die eigene Lebensqualität nachhaltig verbessert.

Los geht die "wilde Fahrt" zur finanziellen Freiheit und Unabhängigkeit! 🙂

Deine 7 Schritte zur finanziellen Freiheit

1. Verschaffe Dir einen Überblick & werde zum "Kontrollfreak"

Was bleibt unterm Strich jeden Monat hängen? Bist Du im Plus oder im Minus?

Das solltest EXAKT wissen.

Wenn Du mehr ausgibst, als Du einnimmst, dann hast Du ein Problem. Du musst im ersten Schritt also Herr (oder Dame) Deiner Finanzen werden und Dir einen Überblick verschaffen.

Dein Handy hilft Dir dabei. Du hast es immer griffbereit. Auch im Supermarkt oder an der Tanke.

Aufgabe #1: Lade Dir die Toshl App herunter und erstelle ein kostenfreies Konto.

Neben zwei kostenpflichtigen Paketen, kannst Du die Grundversion auch kostenfrei nutzen. Klicke beim Start der App einfach auf "Überspringen" wenn Dir ein Jahresabo angeboten wird.

Toshl-Finanz-App

Trage ab jetzt jede einzelne Ausgabe manuell in diese App ein.

Ausgaben in Toshl notieren

Hast Du kein Handy (echt jetzt?) oder bist eher der Offline-Typ, dann nutze zum Beispiel das Kakebo Haushaltsbuch*, um alle Deine Ausgaben per Stift zu notieren.

Aufgabe #2: Hol Dir die Nettovermögen Aufzeichnungstabelle

Klicke auf diesen Link und speichere Dir eine Kopie von meiner Nettovermögen Aufzeichnungstabelle.

Nettovermögen-Tabelle Kopie erstellen

Es ist eine einfache Google-Tabelle, die Dir gnadenlos Dein Nettovermögen vor Augen führen wird.

Nettovermögen-Aufzeichnungstabelle

Quelle: Die Original-Tabelle stammt von ikario.com

Der eine Porschefahrer würde den anderen nie nach seinem Einkommen fragen. Reiche und finanziell unabhängige Menschen denken und sprechen über Vermögen, nicht über Einnahmen. Tu das ab jetzt ebenso.

Notiere Dir darin JEDEN Monat alle Deine Einnahmen, Ausgaben, Vermögenswerte und Schulden. Setze Dir am Monatsanfang eine Erinnerung und aktualisiere die Tabelle konsequent jeden Monat. Lass es zur Gewohnheit werden wie Zähneputzen.

2. Werde ein "Sparmeister"

Was tust Du, wenn Du Dir ein Auto um 40.000 € leisten kannst und finanziell frei werden möchtest?

Du kaufst Dir eines um 4.000 €, legst den Rest zur Seite und investierst den Großteil davon (worin, dazu kommen wir noch).

Die meisten Leute geben mit steigendem Einkommen auch immer mehr Geld aus. Tu das nicht, sondern versuche Dein Level zu halten und Dein "mehr" an Geld zu sparen.

Aus meiner Sicht geben die meisten Leute für Eigenheim (Haus/Wohnung), Fortbewegung (Auto) und Essen (Restaurant) das meiste Geld aus. Das sind gleichzeitig auch die drei Posten mit dem größten Einsparungspotenzial.

  • Muss es wirklich eine größere Wohnung sein?
  • Tut es nicht auch ein Gebrauchtwagen in gutem Zustand?
  • Zuhause zu kochen ist günstiger (und meistens gesünder) als auswärts zu essen!

Wo kannst Du also den Rotstift ansetzen?

Aufgabe #3: Geh zu Deiner Bank, leg ein neues Sparkonto an und nenne es Meine Rücklagen.

Wenn die traditionelle Bank in Deinem "Dorf" zu teuer oder old-school geworden ist, dann wechsle zu einer modernen und günstigen Internetbank wie wise* oder N26 und eröffne dort ein kostenfreies Konto.

Beginne sofort mit dem Sparen.

Leg von nun an immer 10-15 % Deines Einkommens auf Dein persönliches Sparkonto. Mach das jeden Monat und zwar per automatischem Abbuchungsauftrag. Bei jeder vernünftigen Online-Bank kannst Du das selbstständig einrichten.

Bei N26 kannst Du das zum Beispiel in 2 Sekunden mit Drag & Drop erledigen.

N26-Drag-and-Drop

Übertreibe es mit dem Sparen aber nicht.

Einen Cafè Latte um 3,99 € statt um 4,10 € zu kaufen und stolz darauf zu sein, ist nicht Sparen, sondern knauserig.

Stell Dir beim Sparen keine 3 € Fragen, sondern 3.000 € Fragen. Das hat eine Auswirkung auf Dein Vermögen!

Versuche einen guten Mittelweg zwischen "Ich möchte im Hier & Jetzt ein gutes Leben führen" und "Ich möchte sparen, um in X Jahren finanziell frei und unabhängig sein" zu finden.

3. Setze Dir "große" Ziele

Aufgabe #4: Setze Dir zwei verschiedene Arten von finanziellen Zielen.

  1. Ein konkretes Sparziel wie: Ich werde so lange sparen, bis ich ein ganzes Jahr lang ausschließlich von meinen Ersparnissen leben kann (oder könnte).
  2. Ein langfristiges Vermögensziel wie: Ein Vermögen von einer Million Euro.

Erkennst Du den Zusammenhang?

Um zu wissen, wie viel Euronen Du brauchst, um ein ganzes Jahr davon leben zu können, musst Du Deine Zahlen kennen. Ansonsten ist es ein Blindflug.

Leb nicht von der Hand in den Mund, sondern versuche immer mindestens 6 Monatsgehälter auf der Seite zu haben, besser noch 12.

Gib Dir selbst ein starkes Commitment zu Deinen Zielen, in dem Du sie handschriftlich festhältst. Ansonsten wirst Du es schwer haben, sie auch tatsächlich zu erreichen.

Stimme Deine Sparziele auch mit Deinem Partner/Deiner Partnerin ab und findet ein Sparverhalten das für euch beide passt. Niemand soll sich für den andern schämen müssen. 😉

Weiß Du, was das Geniale an einem Gesamtvermögen von 1.000.000 € ist?

Du kannst Dir selbst jedes Jahr 4 % davon ausbezahlen (= 40.000 €) und Dein Vermögen wird dennoch weiter wachsen, wenn wir von einem durchschnittlichen Wachstum von 7 % pro Jahr ausgehen.

Jährliches Wachstum 1 Million Euro Vermögen

Das ist echtes passives Einkommen!

Du wirst dafür bezahlt, dass Du eisern gespart und Geld hast.

Aber HALT! Wie in aller Welt kannst Du eine Million € ansparen?

Dafür kannst Du den sogenannten Zinseszinseffekt nutzen.

4.  Nutze den Zinseszinseffekt

Beim Sparen und Investieren geht es nicht nur darum, wie viel Geld Du sparen und investieren kannst. Es geht auch darum, wann Du damit startest. Je früher umso besser (noch heute!).

Im Zeitfaktor liegt nämlich die wahre Power des Zinseszinseffekts.

Durch den Zinseszins vermehrt sich Dein Geld schneller, da die Zinsen nicht nur auf Dein ursprünglich eingesetztes Kapital, sondern auch auf die im Laufe der Zeit entstandenen Zinsen berechnet werden.

Grafisch dargestellt sieht das so aus. Das Grüne ist der Zinseszins.

Zinseszinseffekt

TIPP: Um herauszufinden, wie lange es dauert, bis sich Deine Ersparnisse verdoppeln, kannst Du die "72er Regel" anwenden. Teile einfach 72 durch die erwartete Rendite. Wenn Deine Investition jährlich zum Beispiel 7 % abwirft, würde sich Dein Vermögen etwa alle 10 Jahre verdoppeln (72 / 7 = 10,3).

Doch was wirft heutzutage noch 7 % ab? Dazu kommen wir noch...

Je mehr Zeit vergeht, desto größer ist das Wachstumspotenzial. Je höher Dein Startbetrag und je höher Deine Rendite, desto schneller wachsen Deine Ersparnisse.

Und mit der Zeit kann sich das ganz schön summieren.

Wenn Du früh beginnst zu sparen, dann kannst Du die volle Kraft des Zinseszinseffekts zu Deinen Gunsten nutzen, indem Du Dein Geld für Dich arbeiten lässt. 🙂

Aufgabe #5: Beginne früh zu sparen und zu investieren.

5. Stehst Du in der Kreide? Ändere das!

Den Zinseszinseffekt gibt es auch auf Schulden und hier kann er mit voller Härte zuschlagen, wenn Du Dein Darlehen nicht mehr begleichen kannst.

Zinseszinseffekt auf Schulden

Irgendwann zahlst Du nur mehr die Zinsen und die Zinseszinsen zurück und früher oder später heißt es dann: Nichts geht mehr!

Konsumschulden zu haben ist also schlecht (aber das wusstest Du bestimmt bereits?). Sie sind der Staatsfeind #1 für finanzielle Freiheit, weil nicht Du, sondern ein andere über Deine Finanzen herrscht.

Aufgabe #6: Mach die Begleichung Deiner Schulden zur obersten Priorität!

Sei Dir bewusst, dass die Begleichung Deiner Schulden Dein Nettovermögen NICHT verringert. Es reduziert lediglich die zukünftigen Zinseszinsschulden. 

1.000 € Cash - 500 € Schulden = 500 € Vermögen
500 € Cash - 0 € Schulden = 500 € Vermögen

Bleibt die Frage, wie Du nun an Zinsen und Zinseszinsen kommst?

Hier die Antwort...

6. Kaufe Vermögenswerte

Was ist ein Vermögenswert?

Und noch wichtiger: Was ist keiner?

Viele denken, ein eigenes Haus ist der beste Vermögenswert. Aber stimmt das?

Ist ein Haus ein Vermögenswert?
  • JA, wenn Du es vermietest und damit Einnahmen generierst.
  • NEIN, wenn Du selbst darin wohnst.

Wohnst Du selbst in dem Haus, verursacht es fortlaufend Kosten, generiert aber keine Einnahmen. Vermietest Du es, verursacht es ebenfalls Kosten, die aber vom Mietzins gedeckt sind und Du generierst darüber hinaus fortlaufend Einnahmen.

In beiden Fällen erfährt ein Haus in der Regel über die Zeit eine Wertsteigerung.

Wohnst Du aber selbst darin, kannst Du diese nicht realisieren (= zu Geld machen), weil Du ansonsten umziehen müsstest, was wiederum Kosten verursacht. Die Wertsteigerung eines vermieteten Hauses kannst Du direkt realisieren, indem Du zum Beispiel den Mietzins anhebst oder das Haus verkaufst und den Erlös in andere Assets reinvestierst.

Einfach erklärt, ist ein Vermögenswert also etwas, wo Du für Deine Investition etwas zurückbekommst. Unmittelbar oder über die Zeit.

Aber musst Du jetzt ein Haus kaufen?

Nicht unbedingt, obwohl Immobilien grundsätzlich gute Assets sind. Aber es gibt auch andere Vermögenswerte, wie zum Beispiel:

  • Aktien
  • Rohstoffe
  • Edelmetalle
  • Firmenbeteiligungen
  • Und vieles mehr

Hier meine Empfehlung, wenn Du zum ersten Mal investierst.

Aufgabe #7: Eröffne bei Broker Apps wie Bitpanda* ein kostenloses Konto und beginne kleine Beträge in ETFs wie NASDAQ100 (Top 100 US Tech Stocks) und S&P500 (Top 500 US Stocks) zu investieren.

Meine Rendite mit ETFs

Erstelle dafür jeweils einen Sparplan, sodass jeden Monat etwas Geld (bei Bitpanda ab 25 € monatlich) in diese Assets fließt. Automatisch.

WICHTIG: Investiere nur, was Du Dir wirklich leisten kannst zu verlieren. Investiere niemals Geld, das Du für die Rechnungen des nächsten Monats brauchst.

Aufgabe #8: Investiere in Kryptowährungen.

Nutze ebenfalls Bitpanda* oder Coinbase, um etwas Geld in Kryptowährungen zu investieren. Kaufe aber nur Bitcoin und Ethereum und nichts mit witzigen Hundenamen.

Beide Kryptowährungen sind jahrelang am Markt und sehr gute Wertspeicher, ähnlich wie Gold. Nicht nur das, sie gewinnen über die Zeit immer mehr an Wert. Ich investiere auch in den Bitpanda Ecosystem Token, der ebenfalls über die Ethereum-Blockchain läuft. Ich bin überzeugt davon.

Rendite Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum

Übrigens... habe ich schon erwähnt, dass Du nur investieren solltest, was Du Dir auch leisten kannst?

Der Grund ist folgender: JEDES Investment kann auch mal an Wert verlieren!

Hilfe mein Portfolie ist im Minus

Dann heißt es Ruhe bewahren und nicht in Panik geraten. Zu investieren ist ein langfristiges Spiel.

Wähle gute Assets aus und zahle jeden Monat den gleichen Betrag ein, egal, wie sich der Kurs entwickelt.

LANGFRISTIG wirst Du gewinnen! 🙂

Rendite Krypto und ETFs

Das nennt man Durchschnittskosteneffekt, der eigentlich ziemlich langweilig ist, Dich aber finanziell frei machen kann.

Hierbei handelt es sich um eine Anlagestrategie, bei der Du den zu investierenden Gesamtbetrag auf regelmäßige Käufe aufteilst, um die Auswirkungen der Kursschwankungen (Volatilität) zu verringern. Deine Käufe erfolgen somit unabhängig vom Kurs des Vermögenswerts und in gleichbleibenden Abständen.

Kümmere Dich nicht um Kurse und versuche nicht, den Markt zu besiegen. Richte fixe Sparpläne ein, lehn Dich zurück und schau Deinem Vermögen beim Wachsen zu. 🙂

Meine Investment Sparpläne

BONUS-Tipp: Bist Du - wie ich - bei Bitpanda, dann hol Dir auch die Bitpanda Kreditkarte und lass Dir Cashback in Bitcoin auszahlen. Das ist eine einfache Möglichkeit, einen Teil Deiner Ausgaben in Vermögenswerte umzuwandeln. 🙂

Karte mit Cashback in Bitcoin

Aufgabe #9: Investiere in Gold, Silber und Platin.

Wenn wir uns die Entwicklung der Inflationsrate in letzter Zeit ansehen, dann brauchen wir einen Weg, unser Geld vor dieser fortlaufenden Entwertung zu schützen. Die Kurve der Geldentwertung zeigt steil nach oben.

Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin sind aus heutiger Sicht ein gutes Investment, um den Wert des eigenen Geldes zu sichern.

Ich bin ein Fan von echten Münzen und habe einige davon - gut versteckt - "herumliegen". 🙂 Daher mein Rat: Investiere auch etwas Geld in Edelmetalle zum Angreifen.

Einerseits um Dein Vermögen zu sichern, aber andererseits auch, um es zu vermehren, denn Gold beispielsweise hat ein durchschnittliche Rendite von immerhin 4 % (Quelle).

Und auf welchem Sparbuch bekommst Du das heutzutage noch? 😉

7. Verdiene mehr Geld & gib weniger davon aus

Was, wenn Du kein Geld hast, das Du sparen oder investieren kannst?

Dann brauchst Du einen für Dich passenden Weg, um es zu verdienen.

Der beste Weg zu finanzieller Freiheit ist also, mehr Geld zu verdienen und weniger davon wieder auszugeben.

Wie kannst Du also mehr Geld verdienen?

Hier zwei Ideen:

  1. Arbeite mehr.
  2. Starte ein Online-Business (meine Empfehlung).

Wenn Du Deine Zeit gegen Geld eintauschst, kannst Du natürlich mehr Geld verdienen, indem Du mehr Zeit mit Deiner Arbeit verbringst. Das ist die Option, bei der die meisten Leute sagen: "Nun, ich muss mir einen zweiten Job suchen oder ich muss härter arbeiten oder mehr Überstunden machen!"

Das größte Problem beim "Zeit gegen Geld" Modell ist, dass es eine harte Obergrenze dafür gibt. Jeder Tag hat nur 24 Stunden und irgendwann muss man auch schlafen, essen und die Frau verwöhnen. 🙂

Es gibt also eine harte Grenze dafür, wie viel Zeit Du gegen Geld eintauschen kannst und diese Grenze ist nicht sehr hoch.

Und selbst wenn man sich zu Tode schuftet, kommt man meistens nicht viel weiter als jemand, der eine normale Anzahl von Stunden arbeitet. Dennoch ist das eine Option und ich denke, es ist gut, grundsätzlich dazu bereit zu sein. Über Jahre hinweg zu "überpowern" ist aber nicht ideal und irgendwann wird der Körper (und Geist) streiken.

Übrigens... mein Lieblingsspruch zur finanziellen Freiheit stammt von Gerald Hörhan und lautet:

Eine 40-Stunden Woche ist nicht Fulltime!

Aus meiner Sicht ist "einfach mehr zu arbeiten" dennoch nicht die beste Option, um mehr Geld zu verdienen.

Aufgabe #10: Starte ein Online Business.

Eine  bessere Möglichkeit, Dein Einkommen zu erhöhen, ist es ein Online Business zu starten.

Auch wenn sich das für Dich jetzt noch fremd anfühlen mag, hab keine Angst davor. Du musst für ein Online Business Deinen Job nicht kündigen oder sofort ein Gewerbe anmelden. Du kannst ein Online Business gechillt nebenberuflich aufbauen und erstmal schauen, wo die Reise hingeht. So habe ich es gemacht und so machen es die allermeisten.

Doch was ist das beste Online-Geschäftsmodell?

Leider gibt es darauf keine eindeutige Antwort, denn das hängt von Dir ab. Das beste Online Geschäftsmodell für Dich ist etwas, in dem Du vielleicht schon eine gewisse Branchenkenntnis oder Verbindung hast oder etwas, was Du wirklich gerne tust.

Wichtig ist, dass Du Dich auf etwas spezialisierst und versuchst, darin wirklich gut zu werden, anstatt von einer Sache zur nächsten zu springen.

Das Problem ist nämlich, dass sich die meisten Leute zum Thema "Einkommen" oder "Beruf" sofort folgende Frage stellen: Wo kann ich das meiste Geld verdienen?

Eigentlich die falsche Frage, denn es geht vielmehr darum, etwas zu finden, wo sich Deine Fähigkeiten, Interessen und Leidenschaften mit einem großen Wert, den Du bieten kannst, und dem, wofür Du bezahlt werden kannst, decken.

Denn je mehr dieser Werte Du liefern und je mehr Menschen Du damit helfen kannst, desto mehr Geld wirst Du am Ende auch verdienen.

Jetzt zwitschern

Leider werden Dich die Leute aber nicht einfach für Deine Leidenschaft bezahlen, nur, weil es Deine Leidenschaft ist. Du musst also im Vorfeld sicherstellen, dass Du Dich damit auch in einem attraktiven Online-Markt befindest. Also es Menschen gibt, die einerseits nach Lösungen suchen, die Du planst zu erstellen und andererseits auch bereit sind, dafür Geld auszugeben.

Egal also, womit Du starten möchtest, validiere zuerst Deine Idee, bevor Du loslegst. 🙂

Wenn Du Dich schwertust, auf passende Business Ideen zu kommen, dann klicke jetzt auf diesen Link und lade Dir meine 77 lukrativen Business Ideen herunter. Vielleicht ist eine dabei, die perfekt für Dich passt. 🙂

Ist Leidenschaft wirklich das wichtigste, um beruflich erfolgreich zu sein und gutes Geld zu verdienen? Oder sind es eher Deine Fähigkeiten und Stärken, auf die Du Dich besinnen solltest?

Das Buch "So Good They Can't Ignore You*" von Cal Newport bringt Aufschluss. 🙂

Buch So-Good-They-Cant-Ignore-You

Quelle: amazon.de

Was aber dann tun mit dem MEHR an Geld?

Die größte Herausforderung vieler Menschen, die (plötzlich) mehr Geld verdienen, ist es, gleichzeitig mehr davon zu behalten. Die meisten Leute geben nämlich mit steigendem Einkommen quasi im gleichen Verhältnis wieder mehr Geld aus.

  • Essen viel öfter in teuren Restaurants.
  • Übernachten in besseren Hotels.
  • Kaufen sich teurere Markenschuhe.
  • Stellen sich einen Porsche in die Garage.

Das ist nicht das, was finanziell gebildete Menschen tun.

Überlege Dir also, was Dich wirklich glücklich macht und meistens sind es nicht (oder nur sehr kurz) materielle Dinge. Beschäftige Dich mit dem Minimalismus und versuche trotz steigendem Einkommens Dein Level an Ausgaben zu halten oder im besten Fall noch zu senken.

Fazit

Der größte Hebel zu finanzieller Freiheit ist finanzielle Bildung.

Wenn Du ein guter Tennisspieler werden möchtest, dann lass Dich von einem Grand Slam Sieger trainieren. Wenn Du finanziell frei werden möchtest, dann hol Dir Ratschläge von jemandem, der bereits finanzielle Freiheit erreicht hat und Dir das auch beweisen kann.

Sei also vorsichtig bei der Wahl eines Finanz- und Anlageberaters und hinterfrage alles und jeden (auch mich). Kümmere Dich im besten Fall selbst um Deine Finanzen und lerne, wie Geld wirklich funktioniert und wie Du es für Dich arbeiten lassen kannst.

Lies Bücher wie "Guide to Investing*" von Robert T. Kiyosaki, "Die größte Chance aller Zeiten*" von Marc Friedrich oder "der bitcoin standard*" von Saifedean Ammous.

Investiere. Aber investiere in nichts, was Du nicht verstehst.

Bestimmt hast Du noch Fragen, die Du mir in den Kommentaren gerne stellen kannst.

* = Werbelink

7 Fähigkeiten erfolgreicher Online-Unternehmer

7 Fähigkeiten, die Du als Online-Unternehmer brauchst

  • 6. September 2021

7 Fähigkeiten, die Du als Online-Unternehmer brauchst (zwei werden Dich überraschen)

7 Fähigkeiten erfolgreicher Online-Unternehmer

Du willst Dir ein erfolgreiches Online Business aufbauen, grübelst aber, ob Du überhaupt das Zeug dazu hast?

Zurecht. Ich bin seit 2008 im Online-Geschäft und vertrete nicht den üblichen Aufhänger der Branche: "Jeder kann es schaffen!"

Nicht jeder kann die 100 Meter in unter 10 Sekunden laufen. Und nicht jeder kann sich ein erfolgreiches Online-Business aufbauen.

Es gibt Fähigkeiten, die alle erfolgreichen Online-Unternehmer haben und sie von allen anderen unterscheidet.

Die gute Nachricht ist, nach dem Lesen dieses Beitrages kennst Du diese 7 Fähigkeiten und weißt auch, wie Du Dir sie aneignen kannst.

1. Markt- und Zielgruppenverständis

Warum gibt es so viele Ladenhüter da draußen?

Also offenbar tolle Produkte, die dennoch niemand kaufen will.

Weil sie auf bloßen Annahmen und Vermutungen basieren, nicht aber auf einem umfassenden Verständnis des Marktes und der Leute, die sie kaufen sollen.

Die meisten Leute investieren Wochen, Monate und "Schweiß" in die Erstellung ihres Produktes, nur um am Ende zu merken, dass es niemand haben möchte. Autsch!

Tesla wurde nicht so erfolgreich, weil die Gründer und später Elon Musk aus Jux & Tollerei ein Elektorauto bauen wollten, sondern weil sie den Markt erkannt und verstanden haben, was genau er braucht.

Lange bevor Du auch nur einen Gedanken an die Erstellung eines Produktes verschwendest, musst Du Dir folgende Fragen stellen und beantworten:

  • Welches Problem löst mein späteres Produkt? Oder welchen dringenden Wunsch erfüllt es?
  • Wer will es kaufen?
  • Wie ticken die Leute, die mein Produkt später kaufen sollen (welche Gedanken, Probleme, Wünsche haben sie, wie sieht ihre Gefühlswelt aus)?
  • Wofür geben die Leute aktuell Geld aus? 
  • Wer betreut derzeit meine späteren Kunden (wer ist mein Wettbewerb)?
  • Was sind die Erfahrungen mit den Konkurrenzprodukten (was ist gut, was weniger gut)?
  • Wo und wie kann ich die Leute erreichen, die später mein Produkt kaufen?

Was Du also brauchst, ist ein glasklares Gespür für Deinen Markt und Deine Zielgruppe.

Hast Du beides, kannst Du echte Bestseller erstellen!

Doch wie kannst Du nun Deinen Markt und Deine Zielgruppe kennenlernen?

Gut, dass Du fragst.

Suche AKTIV das Gespräch mit den Leuten, für die Du Dein Produkt erstellen möchtest.

Klingt banal, ist aber mit Abstand der beste Weg.

Das kann über viele Wege passieren.

Vielleicht gibt es eine Facebook-Gruppe, in der sich Deine Zielgruppe austauscht, Fragen stellt und nach Lösungen sucht. Oder ein Forum.

Melde Dich an, zeige Dich, beteilige Dich, stelle und beantworte Fragen und lies zwischen den Zeilen. Mach Dir Notizen, worüber dort diskutiert wird.

Schau nach, worüber Dein Wettbewerb schreibt. Welche Fragen er auf seiner Webseite beantwortet, welche Produkte er verkauft, welche Feedbacks und Kommentare er bekommt.

Vielleicht musst Du auch mal zum Hörer greifen und eine Person innerhalb Deiner Zielgruppe zu einem 20-minütigen Telefonat einladen.

So habe ich mir zum Beispiel für ein Projekt eine ausgewiesene Expertin gesucht, sie um ein kurzes Telefonat gebeten und ihr zur Zielgruppe Löcher in den Bauch gefragt. Das was Goldwert! 🙂

Vernetze Dich mit Deiner Zielgruppe und nutze jede Möglichkeit, mit ihr in Kontakt zu treten und etwas über sie herauszufinden.

  • Sprich über ihre Probleme, Herausforderungen, Wünsche und Ziele.
  • Finde heraus, was aktuell ihr größter "Schmerz" ist.
  • Finde heraus, was sie bislang alles versucht hat, ihre Probleme zu lösen.
  • Finde heraus, was für sie bislang funktioniert hat und was nicht.

Ziel der Übung ist es, ein echtes "Kundenprofil" - einen sogenannten Kundenavatar - zu erstellen, auszudrucken und an die Wand zu hängen.

Also eine fiktive Person, die Deinen späteren Idealkunden darstellt und verbildlicht.

Dieser Beitrag hilft Dir dabei.

Learning: Erfolgreiche Online-Unternehmer kennen ihren Markt und ihre Zielgruppe "in- und auswendig".

2. Kommunikation

Du musst in der Lage sein, authentisch darüber zu sprechen, wer Du bist, was Du machst, was Dein Produkt ist und welches Ziel Deine Kunden damit erreichen können.

Deine Botschaft verständlich mit der Welt teilen zu können, ist also ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.

Und Kommunikation kann so vieles sein.

Vielleicht bist Du Solopreneur und suchst einen Grafiker zur Unterstützung, der Dir schöne Bilder zaubert. Dann musst Du ihm klarmachen können, was genau Du haben möchtest und was die Bilder auslösen sollen.

Vielleicht bist Du Unternehmer und möchtest mit Deinen Mitarbeitern in jedem Montags-Meeting über die Wochenziele sprechen.

Noch weiter gedacht.

Wenn Du ein Webinar hältst, musst Du in der Lage sein, Deine Zuseher zu unterhalten (und zu fesseln), Informationen nachvollziehbar zu vermitteln und Vertrauen aufzubauen.

Auch die Inhalte, die Du auf Deiner Webseite und abseits davon veröffentlichst, fallen unter "Kommunikation".

  • Sprichst Du mit Deinen Texten die Sprache Deiner Kunden?
  • Verstehen Laien, was Du sagen willst oder schlägst Du mit Fachbegriffen um Dich, die niemand versteht?
  • Kannst Du Deinen Lesern klipp und klar machen, warum sie Dein Produkt jetzt unbedingt brauchen?

Du musst ein guter Kommunikator sein. Oder einer werden.

Ansonsten kann es schnell zu Missverständnissen oder gar dazu führen, dass Du Dein Produkt nicht verkauft bekommst.

Die richtige Kommunikation geht stark mit Punkt #1 - Markt- und Zielgruppenverständnis - einher.

Wenn Du Deinen Markt kennst wie Deine Westentasche und weißt, wie Deine Zielgruppe tickt, dann fällt es Dir auch leichter, die richtigen Worte zu finden.

Was kannst Du also tun, um hier besser zu werden?

1. Fokussiere Dich auf Deine Stärken: Bist Du nicht gut auf der Tonspur, dann fokussiere Dich auf Texte. Und umgekehrt. Machst Du vor der Kamera ein gutes Bild, fühlst Dich wohl und kannst Dich gut ausdrücken, dann erstelle Videos. Finde heraus, was Dir liegt und wähle dann Deinen stärksten Kommunikationskanal.

2. Schau nach, wie es Dein bester Wettbewerb macht: Dein Wettbewerb hat einen Vorsprung und wertvolle Dinge bereits lange vor Dir herausgefunden. Er weiß, was Deine Zielgruppe gerne liest, welcher Schreibstil ankommt und wie man in Deinem Markt "verkauft". Hol Dir Anreize und Inspirationen von ihm, kopiere aber nie, sondern bleibt einzigartig.

3. Learning by Doing: Lass Dich von Zweifeln nicht zurückhalten, sondern tu es einfach. Veröffentliche Artikel, dreh Videos, telefonieren mit potenziellen Kunden und schau nach, wie sie reagieren. Sei offen, kommunikativ und transparent. Lerne aus Feedback, Lob und Kritik und optimiere entsprechend.

Learning: Erfolgreiche Online-Unternehmer sind kommunikativ, können sich ausdrücken und sprechen die Sprache ihrer Zielgruppe. Überall.

3. Verkauf

Du kannst das beste Produkt der Welt haben und dennoch nichts an den Mann oder die Frau bringen, wenn Du nicht VERKAUFEN kannst.

"Verkaufen" ist ebenfalls Kommunikation. Nicht umsonst reden die erfolgreichsten Verkäufer oft wie ein Wasserfall. 😉

Sei es über eine Verkaufswebseite, ein Video, ein Webinar oder ein Direktgespräch - Du musst in der Lage sein, einen guten "Verkaufsbrief" zu erstellen.

In einem Newsletter wollte mir mal jemand ein E-Book verkaufen und ich musste schmunzeln.

Der Newsletter war ziemlich lange und erst ganz unten im PS kam das Angebot, das in etwa so lautete: "Mehr zum Thema xy erfährst Du auch in meinem neuen E-Book. Über diesen Link kannst Du es um 19 € kaufen, wenn Du möchtest. Tschüss!"

Das ist zu wenig.

Wenn Du Dir eine Leserschaft aufgebaut und etwas zu Verkaufen hast, dann VERKAUFE aktiv! Beim Verkauf ist keine Zurückhaltung gefragt.

Teile Dein tolles Produkt mit der Welt und sorge dafür, dass jeder davon erfährt. Sprich über die Ergebnisse, die Deine Kunden damit erreichen können und warum sie es jetzt (und nicht später) brauchen!

Hier ein grundlegender Leitfaden, wie Du eine Verkaufsseite aufbauen solltest.

  • Headline (mit dem Ergebnis für den Leser)
  • Vorstellung/Intro (Eigene Geschichte vom Problem zur Lösung)
  • Angebot (Wie kannst Du mit Deinem Produkt das Problem Deiner Kunden lösen)
  • Produkt und Preis
  • Call-to-Action/Handlungsaufforderung zum Kauf
  • Zweifel nehmen (mögliche Fragen beantworten)
  • Referenzen/Ergebnisse Deiner Kunden/Testimonials

Darüber hinaus empfehle ich Dir, Dich etwas mit Verkaufspsychologie und Werbetexten zu befassen.

Nicht umsonst sind Werbetexter hochbezahlte Leute. Hier ein interessanter Beitrag der 9 größten Werbetexter aller Zeiten und was Du von ihnen lernen kannst.

Learning: Erfolgreiche Online-Unternehmer können verkaufen. Punkt.

4. Produkt

Egal, was genau Dein Geschäft ist. Am Ende erschaffst Du etwas, das andere kaufen sollen.

Dafür ist ein Fertigungsprozess nötig, den Du beherrschen musst.

Verkaufst Du Gartenmöbel aus Holz, dann musst Du die Fähigkeit besitzen, den Tisch, die Bänke und Stühle zu schreinern und auch die dafür nötigen Gerätschaften haben und bedienen.

Verkaufst Du ein digitales Infoprodukt wie einen Online-Kurs, dann musst Du verständliche Videos drehen, schneiden und diese mit den richtigen Tools für Deine Kunden zugänglich machen können.

Egal, ob physisch oder digital, Dein Produkt muss qualitativ hochwertig sein, um es über Jahre hinweg erfolgreich verkaufen zu können.

Und mit "hochwertig" meine ich, dass Dein Produkt das halten muss, was Du damit versprichst. Es muss also in der Lage sein, Deine Kunden zu einem guten Ergebnis zu führen.

Deine Kunden kaufen Dein Produkt nicht wegen des eigentlichen Produktes willen, sondern wegen dem Ergebnis oder dem Ziel, das sie damit erreichen können.

  • Leute, die Gartenmöbel kaufen, tun dies, weil sie mit Freunden an einem gemütlich Grillabend im Garten zusammensitzen wollen. Und nicht, weil sie ein paar Holzbretter im Garten stehen haben möchten.
  • Leute, die einen Videokurs über Gesichtsgymnastik kaufen, erwarten sich damit weniger Falten und ein strahlendes, frischeres Gesicht. Ihnen ist egal, ob der Kurs "Christians lustige Grimassen" oder "Chi statt Botox" heißt.

Bist Du also in der Lage, Produkte zu erstellen die so gut sind, dass Deine Kunden damit das gewünschte Ergebnis erreichen?

Das ist eine wichtige Frage, denn mit minderwertigen Produkten verdienst Du langfristig keinen Blumentopf. Vergiss nie: Du kannst einen Kunden einmal übers Ohr hauen, aber kein zweites Mal!

Daher ist es immer besser mehr Zeit in ein erstklassiges Produkt zu investieren, als schnell und hastig ein schlechtes Produkt zu entwickelt, das Dir eine schlechte Kritik einbringt, die Du später nicht mehr ausbügeln kannst.

Die gute Nachricht ist, wenn Du Punkt #1 und Punkt #2 auf dieser Seite beherzigst, dann weißt Du längst, wie ein gutes Produkt in Deinem Bereich auszusehen hat. Deine Zielgruppe verrät es Dir.

Während Du für stabile Gartenmöbel vermutlich eine mehrjährige Lehre durchlaufen musst, ist die Erstellung digitaler Infoprodukte keine große Hexerei.

Du musst hierfür weder ein Experte noch ein Meister Deines Fachs sein und kannst trotzdem, grandiose Produkte erstellen, die sich über Jahre hinweg erfolgreich verkaufen und Deinen Kunden nachhaltig helfen.

Allerdings musst Du offen dafür sein, Neues zu lernen und die dafür nötige Zeit investieren. Meine kostenfreie E-Mail-Serie hilft Dir dabei. 🙂

Learning: Erfolgreiche Online-Unternehmer wissen, welche Produkte gekauft werden und sind in der Lage, diese zu "produzieren".

5. Arbeitsmoral und Produktivität

Um ein erfolgreiches Online-Geschäft aufzubauen, gibt es eine Reihe an Aufgaben zu erledigen und es wartet viel Arbeit auf Dich.

  1. Ideen finden.
  2. Ideen validieren.
  3. Markt- und Zielgruppenrecherche.
  4. Webseite erstellen.
  5. Content erstellen.
  6. Produkte entwickeln.
  7. Marketing.
  8. Und vieles mehr.

Das erledigt man nicht mal so im Vorbeigehen. Das ist nichts für Faulpelze. In 30 Tagen ein fertiges Online Business? Sorry, LÜGE!

Wie steht es also um Deine Arbeitsmoral? 🙂

Du musst die Zeit haben (oder finden), Dich mit diesen Dingen zu befassen und vor allem auch den eisernen Willen. In der Regel neben einem "normalen" 40-Stunden Job.

  • Freitag Abends Netflix? Nö!
  • Samstag Abends "Party Hard"? Die Zeit hast Du nicht!
  • Sonntag eine Fahrt ins Blaue? Vielleicht später!

Um es mit den Worten von Investmentpunk Gerad Hörhan zu sagen: "Eine 40-Stunden Woche ist nicht Fulltime!"

Halte auch keine Ausschau nach scheinbar einfachen Abkürzungen oder Schlupflöchern. Beides gibt es nicht im Aufbau eines Geschäfts, das irgendwann für Dein Einkommen sorgen soll.

Nun gut, ich will Dich nicht demotivieren, sondern nur vorwarnen.

Je produktiver Du in der Umsetzung bist, desto höher Deine Arbeitsmoral und desto schneller kommst Du an Dein Ziel. Also kann es nur ein Gas geben, Vollgas! 🙂

Für ein erfolgreiches Online Business solltest Du den klassischen Produktivitätskillern Facebook, Instagram, WhatsApp & Co also "Goodbye" sagen. Sie lenken Dich nur ab und bringen Dich nicht weiter.

Spoiler: Nein, Du brauchst keine Facebook Ads für ein erfolgreiches Online Business.

Es gibt Leute, die brauchen Monate, bis sie eine Webseite ins Netz stellen, andere schaffen das an einem Wochenende. Und das ist bei jedem ToDo so.

Wie lange brauchst Du?

Es kommt aber nicht nur darauf an, wie schnell man Dinge erledigt, sondern auch, auf welche man seinen Fokus legt.

  • Du wirst Deinen Umsatz nicht erhöhen, wenn Du einen halben Tag an Deinem Logo bastelst. Und am Ende dann doch wieder verwirfst. Starte mit einem Textschriftzug als Logo.
  • Verbringst Du allerdings Stunden damit, etwas über Deine Zielgruppe in Erfahrung zu bringen, dann hast Du Wissen aufgebaut, das über die Zeit sehr wohl in Umsatz resultiert. Sprich die Sprache Deiner Zielgruppe.

Und wenn Du mich jetzt fragst, für welche Aufgaben Du Deine wertvolle Zeit investieren solltest, dann ist das meine Antwort: Das hängt davon ab, an welchem Punkt Du gerade stehst!

  • Startest Du erst, dann kennst Du die Antwort bereits. Es sind die Dinge, die ich in Punkt #1 bis Punkt #4 auf dieser Seite genannt habe. Das ist das Fundament. Darauf basiert alles andere.
  • Hast Du bereits eine eigene Community, die Deine Beiträge liest und Deine Produkte kauft, dann solltest Du Dir Gedanken darüber machen, wie Du mehr Kunden gewinnen kannst. An Tag #1 macht das noch keinen Sinn.

Überlege Dir immer: Was ist Dein effektivster Zeiteinsatz?

Was kannst Du gut, heute selbst schaffen und bringt Dich und Dein Unternehmen vorwärts und was kannst Du aufschieben (z.B. E-Mails beantworten) oder gar auslagern (z.B. ein schönes Logo erstellen).

Schaffe ideale Arbeitsbedingungen für Dich, vermeide jegliche Ablenkung und investiere Deine Zeit vorzugsweise in Dinge, die nachhaltigen Mehrwert schaffen (z.B. Content) oder Umsatz bringen (z.B. Produktentwicklung).

Learning: Erfolgreiche Online-Unternehmer sind echte Arbeitstiere, die kein Problem haben, sich auch mal die eine oder andere Nacht um die Ohren zu schlagen. Work hard & smart! 🙂

6. Systeme

Wie schwer fällt es Dir, Deine Zähne zu putzen?

Du überlegst nicht, sondern Du tust es einfach, richtig? Es ist zur täglichen Routine geworden und kostet Dich keine Überwindung.

Auch im Business musst Du Dir Abläufe und Systeme schaffen, die zur Routine werden.

Richte Dir zum Beispiel fixe Zeiten in der Woche ein, an denen Du an Deinem Business arbeitest.

Samstag von 08.00 bis 14.00 Uhr ist Business-Zeit, keine Ausnahmen!

Anfangs ist das vielleicht hart, wenn Deine Freunde bei 30 Grad im Schatten an den See fahren und Du im stillen Kämmerlein ackerst. Nach ein paar Wochen ist das aber zur Routine geworden. Du tust es einfach und bleibst konsequent.

Nach ein oder zwei Jahren fährst Du dafür Montags an den See und genießt die Ruhe, während Deine Freunde genervt ins stickige Büro fahren müssen. 🙂

"Weiß zuvor was zu tun ist!"

Samstags um Acht vorm Rechner zu sitzen und Dir erstmal 30 Minuten lang zu überlegen, was Du heute tun sollst, verschwendet Deine Zeit.

Mach Dir einen Wochenplan und leg an Deinem Arbeitstag direkt los. Womit, habe ich Dir oben bereits gesagt. Tipp: Es ist nicht Facebook oder E-Mail. 😉

Es gibt auch Systeme, die Dir Dinge abnehmen und die Du einmal einrichtest und ab dann völlig ohne Dich funktionieren.

Ich denke da zum Beispiel an wesentliche Dinge wie...

  • Kundengewinnung
  • Produktauslieferung
  • Leistungserbringung
  • Rechnungslegung

Verkaufst Du - so wie ich - digitale Infoprodukte, dann kannst Du ein System aufsetzen, das rund um die Uhr automatisiert Kunden für Dich gewinnt. Auch das ist erstmal viel Arbeit, läuft aber ab einem gewissen Punkt verlässlich wie ein Schweizer Uhrwerk.

Hier ein Beitrag, in dem ich mehr darüber erzähle und hier ein spannendes Interview, in dem ich mit einem Experten darüber spreche.

Online-Tools wie Coachy sorgen dafür, dass Dein Produkt automatisch an Deine Kunden ausgeliefert und jederzeit genutzt werden kann, ohne Dein weiteres Zutun.

Wann immer es ein System gibt, das Dir Zeit freischaufelt, dann nutze es!

Nutze die zusätzliche Zeit aber nie komplett, um am Strand Cocktails zu schlürfen, sondern Dich um andere, umsatzbringende Aufgaben zu kümmern (mehr Content, mehr Produkte, ...).

Learning: Erfolgreiche Online-Unternehmer entwickeln Routinen und nutzen System, die für sie arbeiten. Sie investieren ihre wertvolle Zeit hauptsächlich in umsatzbringende Tätigkeiten.

7. Geduld

Lass mich ein Beispiel bringen, warum das wichtig ist.

Es gibt zwei Fischer. Franz und Bernd.

Beide fangen ihre Fische mit der bloßen Hand. Sie fangen jeden Tag in 8 Stunden gerade so viele Fische, um einigermaßen über die Runden zu kommen.

Eines Tages investiert Bernd am Tag nur mehr 4 Stunden damit, Fische zu fangen. Die restlichen 4 Stunden verbringt er damit eine Angel zu bauen.

Franz bleibt seinem Weg treu und fängt weiterhin jeden Tag 8 Stunden lang Fische mit der Hand. Immerhin will er auf keinen Umsatz verzichten. Da er mehr Zeit investiert, fängt er jeden Tag mehr Fische als Bernd.

Nach zwei Wochen ist Bernds Angel fertig und er freut sich!

Da er mit seiner neuen Angel deutlich effizienter ist, als Franz, fängt er in 4 Stunden gleich viele Fische, wie Franz in 8 Stunden mit der Hand.

Beide machen also durch den Verkauf der Fische den gleichen Umsatz. Allerdings braucht Bernd nur 4 Stunden pro Tag dafür zu arbeiten, während Franz 8 Stunden schuften muss.

Bernd legt sich mit den 4 Stunden Extrazeit aber nicht auf die faule Haut, sondern beginnt in der Zeit ein Fischerboot zu bauen, um weiter aufs Meer hinausfahren und die dicken Fische an Land ziehen zu können.

Er ist also bereit, aktuell auf Umsatz zu verzichten, um in der Zukunft davon zu profitieren (und mehr Umsatz zu machen).

Natürlich geht Bernd damit auch ein Risiko ein, weil er vorher nicht weiß, ob die Angel jemals fertig wird oder sein Boot später die erste Ausfahrt überlebt.

Aber auch wenn Du auf eine Bergtour aufbrichst, hast Du ein gewisses Risiko nicht mehr heimzukommen. Gehst Du es ein, kannst Du einen tollen Tag erleben.  Somit ist jede Unternehmung mit einem Risiko verbunden.

Hier spricht man auch von der Zeitpräferenz in der Volkswirtschaftslehre, aber ich möchte nicht zu tief in das Thema einsteigen.

Das Beispiel lässt sich aus meiner Sicht auch auf viele Leute umlegen, die sich ein Online Business aufbauen wollen.

Sie wollen schnelles Geld und auf dem Weg dorthin bloß auf nichts verzichten! Du auch?

Sorry Kumpel, das ist der falsche Weg!

Für nachhaltigen Erfolg musst Du bereit sind, JETZT auf etwas zu VERZICHTEN, um später die Früchte ernten zu können. Größere und saftigere Früchte, als die, die Du jetzt haben kannst.

Du musst also in Vorleistung gehen und damit klarkommen, eine Weile lang hart für etwas zu arbeiten und dennoch nichts damit zu verdienen. Kannst Du das aushalten? 😉

Die meisten können es nicht und geben daher nach ein paar Wochen oder Monaten wieder auf, weil der Rubel noch nicht rollt!

Erfolgreiche Menschen ticken anders. 

Learning: Erfolgreiche Online-Unternehmer denken langfristig, sind geduldig und nicht auf den schnellen Erfolg aus (der sich ebenso schnell wieder in Luft auflöst). Sie haben das große Ganze im Blick und wissen, das sie erstmal zurückstecken und verzichten müssen, um später umso erfolgreicher zu werden.

Fazit

Meiner Meinung nach sind das die echten "Geheimnisse" erfolgreicher Online-Unternehmer. Die essenziellen Fähigkeiten "hinter den Kulissen", über die wohl kaum ein "Guru" spricht.

Verständlich, denn " Etwas Geduld mitbringen" ist vermutlich kein ideales Verkaufsargument für einen Kurs zum Thema "Online Business aufbauen". 😉

Ich tue es dennoch, weil ich ehrlich bin und möchte, dass Du gut informiert bist und Bescheid weißt.

Alle der sieben Punkte gehen Hand in Hand.

  • Fehlt Dir ein Markt- und Zielgruppenverständnis, wirst Du Produkte erstellen, die niemand haben will.
  • Kannst Du Deine Botschaft nicht verständlich kommunizieren, liest niemand Deine Inhalte.
  • Weißt Du nicht, wie Du Deine Zielgruppe emotional erreichst und einen Verkaufsbrief schreibst, bleibt selbst Dein bestes Produkt ein Ladenhüter.
  • Erstellst Du Produkte mit minderwertiger Qualität, die Deinen Kunden nicht weiterhelfen, wirst Du am Markt nicht lange überleben.
  • Bist Du ein Faulenzer und nicht bereit, für Erfolg hart zu arbeiten, dann bekommst Du die Dinge nicht umgesetzt und wirst scheitern.
  • Bist Du nicht bereit, neben dem Zähneputzen weitere Routinen zu entwickeln und Dich mit Systemen und Prozessen zu befassen, wirst Du Dich vermutlich "kaputt" arbeiten, ohne wirklich viel zu schaffen.
  • Läufst Du dem schnellen Geld hinterher und hast Probleme damit, erstmal eine Weile in Vorleistung zu gehen, wirst Du nicht bis zum Ende durchhalten.

Ja, das klingt teilweise hart, ist aber die Realität!

Du hast aber einen großen Vorteil gegenüber dem Sprinter, der die 100 Meter in unter 10 Sekunden knacken will. Du musst kein Top-Athlet sein! 😉

Du kannst Dir alle 7 Fähigkeiten aneignen!

Niemand wird als erfolgreicher Unternehmer geboren. Jeder entwickelt mit der Zeit die nötigen Fähigkeiten oder ist bereit, die nötige Zeit zu investieren, um diese aufzubauen.

Sei es durch "Learning by doing" oder durch externe Hilfe und Ratgeber.

Bist Du bereit dazu? 🙂

Webseitenbesucher zu Kunden machen

Wie Du Deine Webseitenbesucher in zahlende Kunden verwandelst

  • 22. März 2021

Mein 4-Schritte Framework, wie Du einfache Webseitenbesucher verlässlich in zahlende Kunden verwandelst

Webseitenbesucher zu Kunden machen

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man vorm Rechner sitzt und keine Ahnung hat, wie man für sein tolles Produkt auch nur einen einzigen Kunden gewinnen soll.

Du auch?

Ich weiß aber auch, wie es sich anfühlt, wenn es plötzlich "Katsching!" auf dem Handy macht und man ein paar Tausend Euro verdient hat, ohne selbst vorm Rechner zu sitzen.

Passiver Verdienst

In diesem Beitrag zeige ich Dir exakt die Marketingstrategie, die hinter solchen, teils passiven, Verdiensten steckt.

Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Du eine Webseite hast, die vielleicht top aussieht, aber ein grobes Problem hat: Sie ist ein schlechter Verkäufer!

Und was fast noch schlimmer ist: Du weißt nicht woran es liegt!

Nachdem Du diesen Beitrag gelesen hast, weiß Du, wie Du aus Deiner Webseite einen unermüdlichen Dauerverkäufer machst, der auch dann für Dich ackert, wenn Du schläfst oder im Urlaub bist.

Es sind nur vier einfache Schritte, die Du gehen musst.

Schritt #1: Die Segmentierung

Wenn Du alles richtig gemacht hast, dann möchtest Du mit Deiner Webseite eine bestimmte Zielgruppe ansprechen.

Menschen, die ein bestimmtes Problem haben, das Du lösen möchtest. Oder einen Wunsch, den Du erfüllen möchtest.

Innerhalb Deiner Zielgruppe gibt es aber Menschen in unterschiedlichen Situationen mit verschiedenen Herausforderungen und Voraussetzungen.

Ein Beispiel.

Darf ich vorstellen. Das ist Sabine.

Firmengründerin Sabine

Sie hat kürzlich ein Unternehmen gegründet und braucht jetzt Kapital, um wachsen zu können.

Sie begibt sich in die Höhle der Löwen (Du kennst die Serie? :-)) und möchte Investoren für ihre Idee gewinnen.

Sie ist gut in ihrem Geschäft, aber schlecht in Sachen Rhetorik. Sie sucht händeringend nach einem Rhetorik-Trainer, um vor den Löwen authentisch präsentieren und pitchen zu können. Die Zeit drängt, denn die Zukunft ihrer Firma hängt davon ab.

Und das ist Klaus.

Er ist in wohlverdienter Rente und hat viel Zeit.

Er hat seine Leidenschaft für Stand-up Comedy entdeckt und möchte jetzt seine Begabung auf das nächste Level heben, um auch vor größerem Publikum auftreten zu können.

Er sucht jemanden, der ihn dabei unterstützt.

Stand-up Comedian Klaus
Rhetorik-Trainerin Petra

Sabine und Klaus landen auf der Webseite von Petra.

Sie ist ausgebildete Rhetorik-Trainerin und hat auf ihrer Webseite drei Angebote:

  • 1:1 Coaching über 6 Monate für 10.000 €
  • 12-wöchiges Gruppencoaching für 3.000 €
  • Video-Kurs "Auf der Bühne authentisch überzeugen" für 397 €

Quizfrage: Wie hoch ist die Chance, dass Klaus das 1:1 Coaching mit Petra für 10.000 € bucht?

Oder wie wahrscheinlich ist es, dass Sabine den Videokurs von Petra kauft, wo doch die Zeit drängt und der Tag X bei den Löwen vor der Tür steht?

Sowohl Sabine wie auch Klaus wollen ihre Rhetorik verbessern und fallen somit exakt in Petras Zielgruppe. Dennoch sind beide in völlig unterschiedlichen Situationen und haben andere Voraussetzungen und Ziele.

Dem falschen Besucher das falsche Angebot zu zeigen, kann Petra 10.000 € kosten!

Zwitschern

Um den richtigen Menschen das passende Angebot zu verkaufen, musst Du in der Lage sein, Deine Zielgruppe zu segmentieren. Und zwar basierend auf deren Bedürfnissen, der Größe des Problems und der Notwendigkeit Geld auszugeben bzw. der Kaufkraft.

Wie kannst Du Deine Webseite also dazu bringen, den richtigen Menschen das richtige Angebot zu zeigen?

3 einfache Dinge.

1. Deine Angebote

Nimm Dir Zettel und Stift und schreib Deine 3 Angebote/Produkte auf.

Sind die Bezeichnungen verständlich und vor allem, decken sie die unterschiedlichen Bedürfnisse, Situationen und Wünsche Deiner Zielgruppe ab?

Wenn Du nur ein Angebot hast, dann weißt Du jetzt, was zu tun ist: Du brauchst mehrere Angebote! 🙂

Aber bitte nicht falsch verstehen.

Niemand hat an Tag #1 zig Angebote am Start.

Bist Du noch ganz am Anfang, dann starte mit einem guten Angebot, das Du Deiner kompletten Zielgruppe verkaufst.

Lerne mit steigender Anzahl an Kunden, reagiere auf Feedback und Kritik und entwickle so mit der Zeit ein Gespür dafür, was Deine Zielgruppe zusätzlich braucht.

Ziel sollte sein, irgendwann zumindest 3 verschiedene Angebote in unterschiedlichen Preiskategorien am Start zu haben, um segmentieren zu können.

Wobei die Anzahl der nötigen Angebote natürlich nicht in Stein gemeisselt ist und von Deinem Thema und Deiner Zielgruppe abhängt. Vielleicht sind es nur 2, vielleicht aber auch 5.

2. Dein(e) Kunden-Avatar(s)

Wer ist Dein Ideal-Kunde für jedes Deiner Angebote?

Diese Frage gilt es jetzt zu beantworten.

Wenn Du bereits Kunden hast, dann pick Dir Deinen Lieblingskunden heraus und beschreibe diesen.

  • Mit wem hat Dir die Zusammenarbeit am meisten Spaß gemacht und wer hat die besten Resultate erzielt?
  • Wie war dessen Situation, bevor er bei Dir gekauft hat?
  • Welche Probleme und Herausforderungen hatte er?
  • Wie hat sich seine Situation und sein Leben nach der Zusammenarbeit mit Dir verändert/verbessert?

Ein Beispiel:

Petra arbeitet sehr gerne mit Franziska im 1:1 Coaching zusammen. Franziska ist Unternehmerin, die oft zu Medienauftritten eingeladen wird, aber jedes Mal sterben könnte vor Lampenfieber. Sie weiß, dass es in ihrer Branche wichtig ist, öffentlich präsent zu sein und Rede und Antwort zu stehen, um mehr Sichtbarkeit und Relevanz am Markt zu erzeugen. Beim ersten Fernsehinterview nach dem 6-monatigen Intensivcoaching legte Franziska einen authentischen und selbstbewussten Auftritt ohne nasse Hände hin und bekam im Nachgang zwei neue Kundenaufträge.

So könnte Petras Beschreibung für die Idealkundin ihres 1:1 Coachings lauten.

Wie lautet Deine? 🙂

Das ist aber noch nicht genug.

Für einen echten Kundenavatar musst Du noch tiefer bohren und auch demographische Daten wie folgende herausfinden:

  • Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsniveau?
  • Beziehungsstatus?
  • Kinder?
  • Wohnort?
  • Interessen, Hobbys, Überzeugungen?
  • Gewohnheiten?
  • Bedürfnisse?
  • Ängste?
  • Wünsche?

Das sind Dinge, die Du entweder über Bestandskunden schon weißt oder aber erst herausfinden musst.

Eine gute Quelle für demographische Daten ist zum Beispiel das kostenlose Facebook-Tool "Zielgruppen-Insights".

So haben zum Beispiel Personen im D-A-CH Raum, die sich aufgrund ihres Surfverhaltens laut Facebook für "Rhetorik" interessieren, folgende Merkmale.

Facebook-Zielgruppeninsights Interesse Rhetorik
  • 47 % Frauen, 54 % Männer (das sind doch keine 100%! Frag mich nicht, warum. ;-))
  • Das größte Interesse besteht in der Altersgruppe zwischen 25 und 44
  • 48 % der Zielgruppe ist verheiratet
  • 66 % der Zielgruppe hat einen Hochschulabschluss

Was aber, wenn Du noch kein Produkt, keine Kunde hast und noch ganz am Anfang stehst.

Dann empfehle ich Dir, Dich ab nun intensiv mit den Menschen zu befassen, die Du (später) mit Deinem Projekt und Produkt(en) ansprechen möchtest. Diese Anleitung hilft Dir dabei.

3. Die richtigen Fragen & Antworten

In welche Deiner (3) Produktkategorien fallen nun Deine Idealkunden?

Hast Du nur ein Produkt, dann überspringe diesen Part einfach. 🙂

Überlege Dir also Fragen, die Dir bei der richtigen Zuteilung helfen können.

Bleiben wir beim Beispiel von oben.

Die Rhetorik-Trainerin Petra könnte die Unternehmerin Franziska fragen:

  1. Warum möchtest Du Deine Auftritte im Fernsehen verbessern?
  2. Hat mehr Selbstbewusstsein auf der Bühne eine Auswirkung auf den Erfolg Deiner Firma?
  3. Wie schnell ist es nötig, Deine "Rhetorik-Künste" zu optimieren?

Und Franziskas Antworten könnten lauten:

  1. Weil öffentliche Auftritte in meiner Branche zum Daily Business gehören (Notwendigkeit).
  2. Ja, weil ich dadurch einen besseren Eindruck bei potenziellen Kunden hinterlasse (Druck).
  3. Sehr schnell, weil der nächste TV-Auftritt schon vor der Tür steht (Dringlichkeit).

Durch die Notwendigkeit, den Druck und die Dringlichkeit kommt für Franziska nur ein 1:1 Coaching in Frage und als Unternehmerin hat sie auch das Budget dafür.

Der Videokurs würde ihr nicht helfen, weil er in der Umsetzung alleine zu lange dauert und niemals so in die Tiefe gehen kann, wie das 1:1 Coaching.

Erkennst Du, wie wichtig es ist, den richtigen Menschen das richtige Angebot zu zeigen?

Schritt #2: Das Kennenlernen

Was passiert, wenn Du beim ersten Date direkt einen Heiratsantrag machst?

Heiratsantrag beim ersten Daten funktioniert nicht

Richtig! Es wird weder eine Hochzeit noch ein zweites Date geben! 🙂

Es ist viel zu früh und mit der Tür ins Haus zu fallen, funktioniert auch bei Deinen Kunden nicht.

Sie müssen Dich erst kennenlernen, Vertrauen zu Dir aufbauen und irgendwann die Sicherheit haben, dass Du die richtige Person bist, die ihnen helfen kann.

In der Regel kommt ein Besucher über eine Google-Suche, einen Link in sozialen Medien oder auch über eine Empfehlung auf Deine Webseite.

In jedem Fall bist Du in dem Moment aber noch wildfremd für Deinen Besucher, ihr habt euch noch nie persönlich getroffen und kein Wort ausgetauscht.

Warum also sollte er Dir so mir nix Dir nix ein paar Hundert Euro beispielsweise für einen Online-Kurs überweisen?

Das wird nicht passieren.

Du musst Dir sein Vertrauen erst verdienen und das kannst Du am besten über ein sogenanntes Optin-Angebot. Manche sagen auch "Freebie" oder "Goodie" dazu.

Anstatt dem Besucher etwa nach dem Lesen Deines Blog-Beitrages von Dannen ziehen zu lassen oder ein Kaufangebot (Heiratsantrag) zu machen, machst Du ihm ein unwiderstehliches Angebot, das er gegen die Herausgabe seiner E-Mail-Adresse kostenlos in Anspruch nehmen kann.

Ich bin sicher, Du kennst das Spiel?

Du musst in einem Formular Deinen Namen und Deine E-Mail-Adresse hinterlegen und bekommst im Gegenzug einen Download, ein Video, eine E-Mail-Serie oder sonst irgendein "Zuckerl".

By the way... wenn Du meine kostenlose 7-tägige E-Mail-Serie zum Aufbau eines Infoprodukt-Business durchlaufen möchtest, dann weißt Du, was Du mit folgendem Formular tun musst. 😉

*Wir versenden keinen Spam und halten uns zu 100% an den Datenschutz.

Und bei der Auswahl des Freebies passieren sehr viele Fehler.

Welches Geschenk Du Deinen Lesern machst, hängt mit dem Produkt zusammen, das Du ihnen (später) verkaufen möchtest.

Bleiben wir beim Beispiel von oben.

Petra bietet unter anderen zwei kostenpflichtige Produkte an.

  1. Einen Video-Kurs für 397 €
  2. Ein 1:1 Coaching für 10.000 €

Daher braucht sie auch zwei unterschiedliche Optin-Angebote.

Leuten, die später ihren Videokurs kaufen sollen, sollte sie ein Optin-Angebot machen, wie diese selbst ihr Problem lösen können, weil ja ihr Videokurs auch ein Produkt zum Selbststudium ist.

Das könnten zum Beispiel Auszüge aus ihrem Videokurs, kurze Videoserien, E-Books oder E-Mail- und Content-Serien sein.

In jedem Fall müssen sie beim Leser für ein "Wow" und einen Quick Win sorgen.

Bei Anwärtern für ihr 1:1 Coaching würde sie hier auf Granit beißen.

Diese Leute müssen erkennen, dass Petra die Lösung ihres Problems ist und ihnen wirklich helfen kann. Sie brauchen also ein Freebie, das beweist, dass Petra anderen Kunden in ähnlichen Situationen bereits geholfen hat.

Leute, die später 10k auf den Ladentisch legen, möchten sich nicht selbst mit einem Videokurs herumschlagen, sondern eine persönliche Betreuung und schnelle Ergebnisse.

Daher muss das Optin-Angebot völlig anders aussehen.

Gut funktionieren hier Fallbeispiele oder Erfolgsgeschichten anderer Kunden, denen Petra schon geholfen hat.

Du kannst eine E-Mail-Liste von Tausenden Abonnenten haben und dennoch nichts verkaufen, weil Dein Optin-Angebot einfach die falschen Leute angezogen hat und Du jetzt lauter Karteileichen im Verteiler hast.

Du siehst also, wie wichtig es auch hier ist, das richtige Optin-Angebot für die richtigen Menschen zu schnüren!

1. Wie Du Dein Optin-Angebot erstellst

Überlege Dir, was das beste Format für Dein Optin-Angebot ist.

Also über welches Medium kannst Du die Informationen und Inhalte am besten an Deine Abonnenten übermitteln.

Sind Videos am besten geeignet, dann kannst Du diese einfach mit Tools wie Loom aufnehmen. Möchtest Du etwas am Bildschirm vorzeigen und aufnehmen, dann kannst Du dafür zum Beispiel screencast-o-matic verwenden.

Soll es eine Präsentation oder ein visuell ansprechendes Dokument werden, dann ist vielleicht Google Präsentationen oder Canva die richtige Wahl.

Für einfache E-Books tut's auch Google Docs.

Achte aber in jedem Fall darauf, dass Du Qualität lieferst! Niemand wird später Dein kostenpflichtiges Produkt kaufen, wenn Du bereits beim Freebie "schwächelst"!

2. Wie Du Deine Leser "heiß" auf Dein Optin-Angebot machst

Zeit, Dein Optin-Angebot zu präsentieren und zu einem "NoBrainer" zu machen.

Das kann (und sollte) an verschiedenen Stellen passieren. Zum Beispiel auf einer eigenen Landingpage (wie dieser hier), mitten im Content oder auch in der Sidebar.

Sieh Dich gerne auf dieser Seite etwas um und Du wirst verschiedene Optin-Angebote an verschiedenen Stellen finden. 😉

Essenziell ist, WIE Du Dein Optin-Angebot präsentierst.

1. Starte mit einer Überschrift mit dem Ergebnis für den Leser.

Deine Headline sollte sofort das vermitteln, wie sich das Leben des Abonnenten verändert/verbessert, nachdem er Dein Angebot in Anspruch genommen hat.

Gut funktionieren hier Sätze, die mit "Wie Du xy erreichst/bekommst..." starten.

"Wie Du" Sätze beim Aufbau von Landingpages

2. Danach arbeitest Du mit Aufzählungspunkten, in denen Du die einzigartigen Benefits und Vorteile Deines Angebots präsentierst.

Halte nicht hinterm Berg, was genau Dein Leser mit Deinem Angebot bekommt. Zähle dabei nicht bloß die Inhalte auf, sondern zeig die Benefits auf, die man mit diesen Inhalten bekommt (und auf keinen Fall verpassen darf).

Bulletspoints auf Optin-Seite

Übrigens... das Cellulite-Angebot aus diesem Screenshot hat eine Optinrate von fast 20%. Das heißt, von 100 Leuten tragen sich 20 in den Verteiler ein. Ein guter Wert und somit nicht alles falsch, was ich hier mache. 🙂

Optinrate von fast 20 Prozent

3. Technik

Es gibt Tausende Möglichkeiten, wie Du heutzutage Landingpages und Optin-Angebot technisch aufsetzen kannst.

Daher werden wir jetzt jede einzelne durchgehen.

Kleiner Scherz! 😉

Ich zeige Dir einfach, welche Tools ich aktuell dafür verwende und empfehle.

Ich nutze für alle meine Webseiten das kostenlose CMS WordPress und zwei Plugins für meine Landingpages und Optin-Angebote.

1. Thrive Architect*

Info: Wenn Du meiner Empfehlung folgen und ebenfalls Thrive Architect und/oder Thrive Leads nutzen möchtest, dann brauchst Du dazu Thrive Suite. Das heißt, Du kannst die Plugins nicht mehr einzeln, sondern nur mehr im Bundle bestellen, dafür aber dann alle Tools der Thrive-Familie nutzen.

Schritt #3: Das Angebot

Du kannst jetzt natürlich Deine verschiedenen Optin-Angebote auf einzelnen, unterschiedlichen Landingpages präsentieren.

Das ist gut und richtig. Ich mache das ja auch (zum Teil).

Mit der Zeit und steigender Anzahl an Produkten wird das allerdings richtig aufwendig und unübersichtlich. Noch dazu hast Du dann die Herausforderung, Deine unterschiedlichen Zielgruppen auf die passende Landingpage zu bekommen.

Daher gibt es eine andere Lösung, die ich ebenfalls einsetze und Dir empfehle: QUIZ

(mhm...was ist eigentlich die Mehrzahl von Quiz? Egal! ;-))

Wie kann das also konkret aussehen.

Erinnerst Du Dich an Sabine von oben?

Um ihre Firma "groß" zu machen und an das Geld von Investoren zu kommen, muss sie schnell lernen, wie man richtig pitcht. 

Oder Klaus.

Er erzählt gerne Witze, möchte als Stand-up Comedian etwas dazu verdienen und möchte hierzu sein Skills etwas verbessern.

Beide haben unterschiedliche Probleme und Ziele und beide brauchen unterschiedliche Anreize und Optin-Angebote, um hellhörig zu werden und der Rhetorik-Trainerin Sabine ihre E-Mail-Adressen zu geben.

Klaus wird sich nicht für eine Case Study interessieren, in der Petra einer Klientin gezeigt hat, wie sie an Investorengeld gekommen ist. Und Sabine hat nichts mit Stand-up Comedy am Hut. Dennoch brauchen (und wollen) beide die Hilfe von Petra.

Wie kannst Du jetzt also diese beiden Zielgruppen segmentieren, ohne sie auf zwei unterschiedliche Webseiten/Landingpages schicken zu müssen?

Indem Du ein Quiz erstellst, beiden die richtigen Fragen stellst und sie somit selbst zum richtigen Angebot finden lässt. Ziel eines Quiz ist es somit, dem Teilnehmer durch seine Antworten am Ende das passende Optin-Angebot anzuzeigen und aufzufordern, es anzunehmen.

Wie baust Du also ein Quiz auf, das viele Teilnehmer hat?

Zuerst zur Theorie, dann zur Praxis (wie in der Fahrschule).

Der Schlüssel zum Erfolg ist zunächst die Wahl des richtigen Aufhängers/Titels für das Quiz. Ansonsten wird niemand daran teilnehmen.

Rate mal, wofür sich Deine Leser und potenziellen Kunden am meisten interessieren?

FÜR SICH SELBST! 🙂

Hier funktioniert zum Beispiel der Vergleich mit berühmten Persönlichkeiten oder die Einteilung nach verschiedenen Typen oder Charakteren ganz gut.

Probier's zum Beispiel von folgenden Quiz-Titeln:

1. Welche Persönlichkeit bist Du am ehesten?

  • Steve Jobs
  • Arnold Schwarzenegger
  • Heidi Klum

2. Welcher Typ Mensch bist Du?

  • Der Zurückhaltende
  • Der Laute
  • Der Charmante

3.  Was ist Dir wichtiger?

  • Geld
  • Freiheit
  • Selbstbestimmung

Dieses Quiz wird Deinen Lesern etwas über sie selbst beibringen (wir Menschen lieben das!), aber auch Dir mehr über Deine Leser verraten und Dir helfen, ihnen das richtigen Optin-Angebot zu unterbreiten.

Je nach Antworten bietest Du am Ende des Quiz dann das passende Optin-Angebot zum Download an.

  • Sabine bekommt die Case Study zum Sammeln von Investorengeld.
  • Klaus die Videoserie zum Verbessern seiner Comedy-Auftritte vor Publikum.

Beide werden sich in Petras E-Mail-Verteiler eintragen und alle sind happy! 🙂

Kommen wir zum praktischen Teil.

Ich habe dieses Quiz im Einsatz und es hat mir bereits 1087 E-Mail-Abonnenten gebracht, in dem ich einfach die richtigen Fragen gestellt habe.

Thrive-Quiz-Statistik

2041 Leute haben mein Quiz gestartet und 1848 davon alle Fragen beantwortet. Von diesen 1848 vollständigen Teilnehmern haben 1087 mein Optin-Angebot angenommen, was eine Anmelderate von 58,8% macht. Not bad! 🙂

Wenig überraschend nutze ich für die Erstellung meines Quiz ebenfalls wieder ein Tool aus der Thrive Suite, nämlich den Thrive Quiz Builder*.

Thrive Quiz Builder Demo

Thrive Quiz Builder im Einsatz

Mit einem Quiz kannst Du also gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

  1. Du kannst Deiner Zielgruppe exakt das anbieten was sie braucht.
  2. Du erhöhst den Wert und die "Passgenauigkeit" Deiner E-Mail-Liste.
  3. Die (neuen) Erkenntnisse über Deine Leser (und potenziellen Kunden) machen es Dir leichter, bessere E-Mails zu schreiben.

Und - zumindest in meinem Fall - ist die Optinrate deutlich höher, als bei "herkömmlichen" Optin-Angeboten.

Aber noch hast Du nichts verkauft!

Schritt #4: Der Verkauf

Was passiert, wenn man einem Kind ein Spielzeug wegnimmt, obwohl es gerade überhaupt nicht damit spielt?

Kind nimmt einem anderen etwas weg

Plötzlich wird genau dieses Spielzeug das Wichtigste auf der Welt und es muss es unbedingt wieder haben!

Wir Erwachsenen ticken genauso.

Die beste Strategie, um Dein Produkt zu verkaufen, ist es, zuerst ein starkes Verlangen danach zu erzeugen und es dann wegzunehmen.

Das wird Deinen Umsatz durch die Decke gehen lassen und Du musst Dir nie wieder Sorgen um Geld machen!

Ok, ich übertreibe etwas. 😉

Was Du aber brauchst, ist eine ausgeklügelte E-Mail-Kampagne, die Deinen Lesern ein erstklassiges Angebot macht, das nur für eine bestimmte Zeitspanne zu haben ist.

An dieser Stelle hast Du bereits sichergestellt, dass Du die richtigen Leute in Deinem Verteiler hast. Diese Leute interessieren sich für Dich und wollen mehr von Dir, ansonsten hätten sie Dir nicht ihren E-Mail-Adressen gegeben.

Deine Aufgabe ist es jetzt, ihnen genau das zu geben, was sie wollen und brauchen: Dein Produkt!

  • Klaus braucht einen Videokurs, um seine Fähigkeiten zu verbessern.
  • Sabine ein 1:1 Coaching, um den "perfekten" Pitch hinzulegen.

Leider reicht es nicht, Dein Produkt auf den virtuellen Ladentisch zu stellen und einfach die Hand aufzuhalten.

Auch online braucht es Vertrauen.

Um Dir dieses zu verdienen, musst Du in Vorleistung gehen und mehr von Dir, Deinem Wissen und Deinen Erfahrungen preisgeben.

Das machst Du am besten über eine Abfolge von E-Mails, die Du an Deine Leser versendet und mit einem konkreten, zeitlich begrenzten Kaufangebot enden.

Ich arbeite grundsätzlich mit folgender E-Mail-Abfolge, die sehr gut funktioniert:

  • Mail #1 - Auslieferung: Hier versendet Du den Downloadlink oder die Zugangsdaten zu Deinem kostenlosen Optin-Angebot und bedankst Dich für das Interesse.
  • Mail #2 - Vorstellung: Wer bist Du, was machst Du und warum bist Du für den Job eines Coachs qualifiziert? Auch online wollen die Leute wissen, WER genau hinter einem Projekt steckt (hinter diesem stecken wir). Verstecke Dich nie hinter Deiner Webseite!
  • Mail #3 - Problem: Erzähle dem Leser, welche Probleme und Herausforderungen Du immer hattest und was bei Dir nicht funktioniert hat. Beende die Mail mit einer Lösung, die Du allerdings erst in der nächsten Mail verrätst.
  • Mail #4 - Lösung: Wie bist Du selbst vom Problem zur Lösung gekommen?  Lass den Vorhang fallen und präsentiere Dein Angebot (Deine Lösung). Und weise auch ganz klar darauf hin, dass Dein Angebot ein zeitlich begrenzten Angebot ist, dass nur mehr für 3 Tage zu haben ist. Vielleicht hast Du einen besonderen Rabatt oder einen Boni, den es sonst nicht gibt.
  • Mail #5 - Dein Produkt: Erzähle alles über Dein Produkt. Leg alles offen, was Dein Produkt für den Käufer kann (und was nicht), für wen es ist (und für wen nicht), was es kostet und wie man sich Zugriff sichern kann. Niemand kauft gerne die Katze im Sack! Sag auch klar und deutlich, dass eine Bestellung nur mehr für 2 Tage möglich ist.
  • Mail #6 - FAQ: Beantworte mögliche Fragen zu Deinem Produkt und nimm Zweifel, in dem Du beispielsweise mit Kundenfeedbacks, Erfolgsgeschichten oder Testimonials arbeitest. Letzte Bestellmöglichkeit ist morgen!
  • Mail #7 - letzte Chance: Sorge dafür, dass der Leser Schweißperlen auf der Stirn und große Angst hat, Dein tolles Angebot zu verpassen. Halte die Mail kurz und zeige noch einmal den größten Benefit Deines Kurses. Letzte Chance auf eine Bestellung! 

Die Angst, Dein Angebot zu verpassen, wird eine Bestellflut auslösen. Die meisten Bestellungen kommen immer 1-2 Stunden vor Ablauf des Countdowns.

Hier die Bestellübersicht eines typischen "Letzten Bestelltages", wenn der Countdown um 23.59 Uhr endet.

Verkäufe letzter Bestelltag

Die meisten Verkäufe kommen kurz bevor der Countdown endet.

Ist das der heilige Gral des E-Mail-Marketings?

Nein, aber einen "Testlauf" ist es allemal wert.

Je nach Zielgruppe, Thema und auch Deiner Person variieren die E-Mails, die Du versenden kannst.

Es gibt leider keine allgemein-gültige Pausschallösung, die überall gleichermaßen gut funktioniert. Am Ende ist es immer ein selbstständiges Testen und Herausfinden, was in der eigenen Zielgruppe am besten klappt.

Was aber durch die Bank überall funktioniert, ist die Angst etwas zu verpassen! 🙂

Das Coole ist, dass die Verkaufsseite tatsächlich offline ist, wenn jemand aus einer E-Mail heraus nach Ablauf des Timers auf den Link klickst.

Das heißt also für Dich, Du kannst einen Evergreen-Funnel aufbauen, der jeden Abonnenten durch Deinen Verkaufsprozess schleust, egal wann er sich angemeldet hat und rund um die Uhr automatisch Dein Produkt verkauft.

Technisch kannst Du das Ganze wieder mit einem Thrive Spielzeug namens Thrive Ultimatum* umsetzen.

Thrive Ultimatum Demo

Evergreen-Funnel mit Thrive Ultimatum erstellen.

Jeder Abonnent erhält damit, abhängig von dem Zeitpunkt seines Optins, einen individuellen Link mit einem Zeitstempel, der den Countdown immer nach 7 Tagen enden lässt. Oder nach 5 Tagen oder nach 14 Tagen. Je nachdem, was Du einstellst.

Info: Das heißt nicht, dass der direkte Verkauf von Produkten über eine Webseite und ohne vorgeschalteten E-Mail-Funnel NICHT funktioniert. Tut er. In aller Regel brauchen Kunden aber vorher verschiedene Berührungspunkte mit Dir und Deinem Angebot und vor allem Vertrauen, bevor sie das Portmonee zücken. Der Vertrauensaufbau kann aber beispielsweise auch durch You-Tube-Videos erfolgen, wenn Du einen großen Kanal hast oder durch Werbeanzeigen, die Du Deiner Zielgruppe immer wieder vor die Nase hältst.

Fazit

Diese 4 Schritte sind keine gehypte Marketingstrategie oder eine Erfindung des Internets. Sie basieren auf den gleichen Werten und Prinzipien, wie immer und überall schon verkauft wird.

Auch zum Porsche-Händler kommt der Mittvierziger in der Midlife-Crisis, der sich ein 500 PS-Monster gönnt und die gut betuchte Dame von Welt, die ihre Freundinnen mit dem 8-Zylinder zum Kaffeekränzchen abholt.

Zwei unterschiedliche Zielgruppen mit verschiedenen Ansprüchen und Zielen. Beide wollen Porsche fahren.

Und der Verkäufer muss beide Kundschaften lesen und verstehen lernen und das Gespräch in die richtige Richtung lenken (Segmentierung).

Er muss nicht nur auf ihre Bedürfnisse eingehen und Vertrauen aufbauen (= online gleich E-Mail-Marketing), sondern auch mit Rabatten und Extras glänzen, die nur zu haben sind, wenn der Herr oder die Dame sofort unterschreibt.

Um Deine Produkt erfolgreich über Deine Webseite zu verkaufen, musst Du sie also zum authentischen Porsche-Verkäufer machen! 🙂

  1. Teile Deine Zielgruppe nach Problemen, Bedürfnissen und Zielen ein und definiere daraufhin passende Teilzielgruppen. Lerne Deine Zielgruppe(n) kennen!
  2. Entwickle pro Teilzielgruppe Optin-Angebote, die für schnelle Erfolge sorgen und segmentiere Deine Zielgruppe beim Eintrag in Deinen E-Mail-Verteiler (etwa durch ein Quiz).
  3. Entwickle auf Basis der individuellen Anforderungen Deiner Leser super Angebote (Produkte), die sie nicht ausschlagen können. Öffne die Tore zu Deinem Produkten aber nur für ein paar Tage, um die Verkäufe durch die Decke gehen zu lassen!

Wie gut verkauft Deine Webseite?

Verkaufst Du auch über diesen Weg oder hast Du vielleicht eine völlig andere Verkaufsstrategie, die noch keiner kennt? 🙂

* = Werbelink

Selbstsabotage überwinden

Selbstsabotage überwinden – Wie Du Dir nicht länger selbst im Weg stehst

  • 18. März 2021

Selbstsabotage überwinden - 5 Tipps, wie Du Dir beim Aufbau eines Online-Business nicht länger selbst im Weg stehst

Selbstsabotage überwinden

Würdest Du gerne mehr Erfolg haben, Deine Träume verwirklichen und ein erfülltes Leben führen?

Deine Antwort wird wahrscheinlich sein: „Klar, das will ich!“

Aber willst Du es wirklich? Und vor allem: Erlaubst Du es Dir?

Oder glaubst Du tief in Dir, dass Du es nicht verdient hast oder nicht bereit dafür bist?

Wenn Du immer wieder an eine bestimmte Grenze kommst, kann es gut sein, dass Du Dir diese Erlaubnis (noch) nicht wirklich gibst.

Oder nur bis zu einem bestimmten Grad.

Dann versuchst Du zwar, Dein Leben zu verbessern, Dir ein Online-Business aufzubauen und voranzukommen, sabotierst Dich aber ständig selbst – weil Du insgeheim glaubst, dass Du es nicht verdient hast.

Oder Du glaubst, dass Du noch nicht bereit dazu bist, vielleicht aber später.

Du hängst fest in der Selbstsabotage.

Meistens sind es dann Gedanken wie:

  • Ich kann kein Business aufbauen, weil meine Ideen nicht so besonders sind.
  • Ich habe zu wenig Kontakte. Oder die falschen.
  • Gibt es das alles nicht schon? Wer soll sich dafür interessieren oder mich bezahlen?
  • Mein Geld reicht nicht aus, um etwas aufzubauen.
  • Es gibt schon so viele, die einfach zu gut sind. Gegen die komme ich nicht an.

Wenn Du Dir diese Gedanken als Gitterstäbe eines Käfigs vorstellst, kommst Du der Wirklichkeit schon sehr nahe.

„Der Löwe kennt die Grenzen seines Käfigs, wenn er auf die Gitterstäbe trifft…"

Jetzt twitschern
Löwe im Käfig

Möchtest Du diesen inneren Käfig sprengen, brauchst Du Einblick in die Verbindung von Erfolg, Unternehmertum … und Angst.

Schauen wir uns das mal an.

Es mag nicht so scheinen, aber diese Gitterstäbe sind der Kompass für Wachstum, Erfüllung, Glück und Erfolg - solange Du weißt, wie man sie liest.

Carl Gustav Jung ist ein Psychologe, der sich mitunter sehr intensiv mit den Hintergründen unserer Angst und Zweifeln auseinandergesetzt hat.

Angst sieht er als Signal dafür, dass eine Änderung unserer Lebensweise erforderlich ist.

Wenn wir nur die Symptome behandeln, verdrängen wir dadurch unser wahres Selbst und verlieren den Zugang zu wichtigen Informationen, die uns die Angst bietet.

Wir sollten Zweifel und Angst nicht "loswerden", sondern erfahren, was sie bedeuten, was sie lehren wollen und was ihr Zweck ist.

Hinter unseren Zweifeln und Ängsten liegt ein innerer Konflikt.

Meist ist dieser Konflikt bereits sehr alt, also irgendwann in unserer Kindheit entstanden.

Aber diese Konflikte haben sich geändert und sind nicht länger die Quelle unseres gegenwärtigen Leidens.

"Es macht keinen Unterschied, dass es bereits Konflikte in der Kindheit gab, denn die Konflikte in der Kindheit unterscheiden sich vom Konflikt der Erwachsenen.“ (C.G. Jung)

Was ist also die Natur des Konflikts, der letztendlich zu Leiden und zur Selbstsabotage führt?

Hauptsächlich liegt er in der Spannung unseres Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Individualität:

  • Wir wollen zur Gruppe gehören, aber auch besonders sein. Zum Beispiel wollen wir zum Kreis der Solopreneure gehören, die online erfolgreich ihr Geld verdienen, uns aber eigentlich nicht öffentlich dazu bekennen.
  • Wir wollen außergewöhnliche Ergebnisse, sind aber nicht bereit, außergewöhnlich zu handeln. So wollen wir zum Beispiel erfolgreicher sein, als unser Nachbar, Freunde oder Kollegen, tun aber weiterhin das, was wir immer getan haben.

In der menschlichen Frühgeschichte waren wir in kleinen Gruppen und Clans organisiert.

Das Überleben war von der Zugehörigkeit einer Kleingruppe abhängig.


Ausgestoßen werden bedeutete gleich ein Todesurteil. Und diese Todesangst ist eng verbunden mit dem Schamgefühl.

Die Scham, die wir erleben, wenn wir uns anders verhalten oder anders denken als unsere Bezugsgruppe. Als unsere Familie, unsere Kollegen, unsere Freunde und unser Umfeld.

"Ich möchte so gern ein lukratives Online-Business, schäme mich aber, anderen davon zu erzählen. Ich hab doch damit noch nichts verdient! Was, wenn ich scheitere? Was halten die anderen dann von mir?"

Dieses Schamgefühl verhindert, dass wir unser wahres Inneres, unser höchstes Potential in die Welt bringen.


Es hält uns auch gefangen in den frühen Mustern, die wir seit der Kindheit in uns tragen. Aufgeladen von unseren Eltern, die es selbst nicht anders erlebt haben.

"Du brauchst eine gute Ausbildung und später einen gut bezahlten, sicheren Job, um ein erfolgreiches und erfülltes Leben führen zu können!" Tu bloß nichts anderes! AUTSCH!

Für unsere Entwicklung ist das natürlich sehr kontraproduktiv, denn wir bleiben in unserer kleinen „Wirklichkeits-Blase“ gefangen. 
Manche nennen es auch Komfortzone.

Indem wir unsere tiefste Wahrheit (Leidenschaft, Wunsch, Erfüllung, Glück, Traum) nicht rauslassen und zurückhalten, kommen wir auch nicht in Kontakt mit unserem vollen Potential und mit Persönlichkeiten, die in einer anderen Liga spielen und mit denen wir in Resonanz gehen könnten.

Alle High-Performer dieser Welt haben ihre Komfortzone irgendwann verlassen, tun es ab dann immer wieder und verschieben ihre eigenen Grenzen immer weiter.

Die eigene Komfortzone verlassen

Dieser Konflikt zwischen Bewusstsein ("Klar kann ich auch ein Online-Business aufbauen, die anderen sind auch keine Übermenschen!") und Unterbewusstsein (das Dich dazu bringt, den Start immer auf "später" zu verschieben oder Dir das Gefühl gibt, nie gut genug zu sein) führt zur Selbstsabotage.

Doch wie kannst Du Deine Gitterstäbe durchbrechen und den Kampf mit Deinem Unterbewusstsein gewinnen, das Dich ständig sabotiert (und Dir diesen Humbug einredet)?

5 Tipps, um Deine Selbstsabotage zu überwinden

1. Du bist nicht alleine

Du zweifelst? Willkommen im Club!

Erkenne an, dass jeder Zweifel hat.

Du, ich und vor allem auch jeder dieser "Gurus".

Mit jedem Wachstum, jeder Herausforderung und jeder Änderung im Leben gehen Zweifel einher.

  • Gehst Du in eine neue Beziehung, zweifelst Du, ob das der/die richtige Partner(in) ist.
  • Beginnst Du einen neuen Job, zweifelst Du, ob es die richtige Entscheidung war.
  • Startest Du ein (Online-)Business, zweifelst Du, ob Du damit wirklich erfolgreich wirst.

Ich habe mir angewöhnt, diese „Zweifel“ als etwas Normales anzusehen, weil sie genau das sind.

2. Beende das Vergleichen

Sobald Du Dich mit anderen vergleichst, ziehst Du automatisch den Kürzeren.

Es gibt immer jemanden, der mehr hat, besser oder schöner ist als Du.

Vielleicht hast Du schon mal den Satz gehört: "Du kannst alles schaffen, was du willst!"

Ich halte das für eine große Lüge.

Mit solch einer Überzeugung vergleichen wir uns mit Vorbildern, setzen uns unrealistische Ziele und fühlen uns als Versager, wenn wir sie nicht erreichen.

Menschen, die Du für ihre Höchstleistungen und Erfolge bewunderst, stehen dort im Rampenlicht, gerade weil sie akzeptiert haben, dass sie nicht alles schaffen können.

Sie haben ihre einzigartigen Stärken herausgefunden und sich für alle anderen Bereiche Hilfe geholt.

Eine Biene kann keinen Birne erschaffen. Da kann sie manifestieren und visualisieren, so viel sie will.

Doch sie kann sich mit einer Birnenblüte verbünden. Beide wissen, worin sie gut sind und unterstützen sich darin.

Lass Dich von Vorbildern inspirieren, doch dann vergiss sie wieder!

Du bist nicht Dein Vorbild und wirst es auch nie sein. Du bist Du.

Und Du hast einzigartige Karten für dieses "Spiel" (genannt: Leben) bekommen, die niemand sonst hat. Fokussiere Dich auf sie.

Was sind Deine Stärken und worin wirst Du sehr wahrscheinlich immer grottenschlecht bleiben?

Akzeptiere das und Dir wird eine enorme Last von der Schulter fallen, denn Du musst nicht mehr versuchen, alles allein zu schaffen.

3. Losgehen und mutiger werden

Stärken werden stärker, wenn wir sie nutzen.

Kraft und Mut wachsen mit jedem Mini-Schritt, den wir tun. Die vielen kleinen, täglichen Schritte zählen!

  • Ein unperfektes Video erstellen und mutig ins Netz stellen.
  • Eine Webseite online stellen, obwohl sie nicht perfekt ist.
  • Dich für einen Online-Kurs oder ein Seminar anmelden, obwohl andere nicht viel davon halten und Dir auch selbst ein bisschen mulmig zumute ist.

Wenn Du Dich im Leben auf die Dinge beschränkst, an denen niemand etwas auszusetzen hat,
 bleibst Du ewig im Käfig.

Denn genau das ist der Schlüssel: Die Unsicherheit nicht nur auszuhalten, sondern sogar willkommen zu heißen, wenn wir einen Schritt aus unserer Komfortzone heraus machen!

Wichtig: Schenke Dir selbst für diesen mutigen Schritt Anerkennung, nicht nur für das Ergebnis!

Auf diese Weise wirst Du mit der Zeit immer mutiger und vertraust darauf, dass Du auf Deinen eigenen Rückhalt zählen kannst, egal, ob Du Erfolg hast oder „scheiterst“.

„Das Leben schrumpft oder dehnt sich aus, proportional zum eigenen Mut.“ ( Anaïs Nin)

4. Sei entschlossen und zugleich flexibel

Wenn Du vor einer Entscheidung stehst, verschwende nicht zu viel Energie mit dem Abwägen von Alternativen oder suche nach Ausreden, warum Du "es" nicht tun kannst. Oder jetzt gerade nicht (später wird es nicht anders sein).

In den meisten Fällen ist Dein erstes Bauchgefühl wahrscheinlich die richtige Wahl, also triff eine Entscheidung und mach Dich ans Werk. Tu es!

Aber sei auch bereit, den Kurs zu ändern, wenn Du im Nachhinein feststellst, dass es doch nicht die richtige Entscheidung war. Das mag wie ein Widerspruch erscheinen, ist es aber nicht.

Bob Johansen von der gemeinnützigen Denkfabrik „Institute for the Future“ rät, "starke Meinungen zu haben, die schwach gehalten werden."

Das heißt: Sei flexibel in Deinen Ansichten, wenn Du mehr Informationen erhältst und neue Erkenntnisse gewinnst. Reflektiere und überdenke sie auch hin und wieder.

5. Umgib Dich mit den richtigen Leuten

Arnold Schwarzenegger sagte einmal: "Ignore the Naysayers" ("Ignoriere die Nein-Sager")

Höre nicht auf Leute, die Dich kleinreden wollen. Ignoriere sie!

Und kein Mensch ist eine Insel, wie ein Sprichwort sagt, und das gilt auch für Dein Geschäftsleben und Privatleben.

Halte die Menschen, die Dich ermutigen, in Deiner Nähe und suche regelmäßig nach ihrem Feedback.

Distanziere Dich von Personen, die Dir, Deinem Geschäft und Deinen Zukunftsaussichten gegenüber immer pessimistisch sind.

Ich weiß aber auch, dass die Zweifel und Ängste einfach da sind. Du kannst sie nicht einfach "wegschnipsen". Niemand kann das.

Selbst wenn Du Anderen hervorragend helfen kannst, sie abzuschwächen, funktioniert es bei Dir selbst meist nicht zu 100%. Das ist ganz normal.

Ich nenne das „Selbstreflektions-Paradoxon“.

Du kannst Dich selbst nicht so gut reflektieren, wie Du es bei anderen kannst. Das ist wie ein "Toter Winkel" beim Autofahren. Eine Art Betriebsblindheit.

Daher brauchen auch Mentoren Mentoren.

Ich persönlich investiere jedes Jahr in der Regel 2-3 mal in Weiterbildungs-Seminare und persönlichen Coachings.

Denk an die Biene und die Birne. 🙂

Deshalb ist ein eigenes (Online-)Business, dessen Wachstum und Herausforderungen oft der Turboantrieb für Deine Persönlichkeitsentwicklung.

Weil Du an Deine Gitterstäbe kommst und sie durchbrichst!

Das ist ein Gastbeitrag von Jan von Wille von lebenvertiefen.de. Wie hat er Dir gefallen?

Führst Du auch oft einen Kampf zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein? Wer gewinnt?

Teile Deine Erfahrungen gerne als Kommentar.

PS: Wenn Du tiefer in das Thema "Selbstsabotage überwinden" einsteigen möchtest, dann kann ich Dir das Buch "Mindfuck - Das Coaching*" von Petra Bock empfehlen.

* = Werbelink

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