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Die Kunst Nein zu sagen

Welches *magische* Wort Dich Deinem großen Online-Erfolg näher bringt

  • 21. Juni 2022

Welches *magische* Wort Dich Deinem großen Online-Erfolg näher bringt...

Die Kunst Nein zu sagen

Kennst Du das?

  • Du fügst Deiner To-Do-Liste 10 Punkte hinzu, aber hakst nur 3 davon ab. Und am nächsten Tag kommen 5 weitere Aufgaben hinzu.
  • Du bist irgendwie immer beschäftigt, in Eile, fühlst Dich aber dennoch im Rückstand.
  • Du denkst Dir ständig, dass der Tag einfach zu wenig Stunden hat, um wirklich etwas auf die Beine stellen zu können, zum Beispiel ein eigenes Online-Business.
  • Ständig bist Du mit so vielen kleinen Dingen im Alltag beschäftigt, dass Du nie die Zeit findest, eine wirklich große Sache anzugehen, die Dir wichtig ist.

Nun, Du hast offenbar ein ernsthaftes Produktivitätsproblem.

Vermutlich gelingt es Dir nicht, Prioritäten richtig zu setzen. Ich habe das Geheimnis entdeckt, wie man Prioritäten so setzt, dass der ganze Stress wegfällt und Du wesentlich produktiver wirst.

Nach dem Lesen dieses Beitrages kennst Du das *magische* Wort, dass Dir dabei helfen wird, in GLEICHER Zeit deutlich MEHR zu schaffen und Dich Deinem Ziel näher zu bringen.

Spoiler: Das *magische* Wort lautet nicht "Priorität". 😉

Ok, der Grund für Deine "unproduktive Überforderung" ist also sehr wahrscheinlich der falsche Umgang mit Deinen Prioritäten. Aber ich bin sicher, dass Du schon von vielen Leuten gehört hast, dass Du Prioritäten setzen sollst, oder?

Aber hat Dir schon einmal jemand gezeigt, wie genau man das macht?

Eben.

Lass uns also schauen, was wir häufig falsch machen. Ich sage bewusst "wir", weil ich selbst auch die Neigung dazu haben, Prioritäten nicht oder falsch zu setzen und dann ins Straucheln komme.

Wir sagen uns häufig: "Oh, dieses Business, an dem ich arbeite, das hat eine hohe Priorität. Und dann dieses Nebenprojekt, an dem ich arbeite, das hat auch eine hohe Priorität. Und dann diese Sache in meinem Privatleben, die hat auch eine hohe Priorität."

Und plötzlich landen irgendwie alle Aufgaben, die ich mir vornehme (egal, ob beruflich oder privat), ganz oben auf der Prioritätenliste und das macht sie im Prinzip wertlos.

Irgendwie verlieren wir das Gefühl dafür, wie Zeit funktioniert!

Wir stoßen auf ein anderes Projekt, eine andere Geschäftsgelegenheit, etwas Neues taucht auf und wir sagen uns: "Oh, ich bin sicher, ich habe irgendwo in meinem Kalender eine Lücke, wo ich das unterbringen kann!"

Dabei sind die Gründe, warum es uns so oft in den Fingerspitzen kribbelt, oft ganz banal:

Viele von uns sind kreativ, interessiert, neugierig und daran ist nichts auszusetzen. Aber ständig "Ja" zu einer neuen aufregenden Gelegenheit zu sagen bringt uns in folgendes Dilemma.

Wir können nicht MEHR von einer Sache tun, ohne WENIGER von einer anderen Sache zu tun! Jedes Quäntchen Zeit, das wir für eine neue Sache brauchen, fehlt uns für eine andere Sache.

Das bringt uns zu einer einfachen Lösung für das Setzen von Prioritäten, die Dir vielleicht nicht gefallen wird, aber sie funktioniert.

Das Setzen von Prioritäten wird real, wenn Du anfängst, NEIN zu sagen.

Lernen Nein zu sagen

Wann hast Du das letzte mal auf Facebook oder Instagram eine tolle Werbeanzeige mit einem schier unglaublichen Versprechen gesehen, dann einfach "NEIN" gesagt und die Anzeige übersprungen?

Nehmen wir zum Beispiel diesen Post, den ich eben auf Facebook gelesen habe (und der an unrealistischer Übertreibung wohl kaum zu überbieten ist).

Verleitendes Angebot

Wow! Mit nur einem Klick und in nur 30 Sekunden kann ich aus dem Nichts ein automatisiertes Online-Geschäft starten! 😉 Wer ist da nicht verleitet, drauf zu klicken und sich das näher anzusehen?

Aber haben wir wirklich die Zeit dafür? NEIN!

Viele Dinge über die wir sagen, dass sie eine hohe Priorität für uns haben, sind einfach nur ein Lippenbekenntnis. Es sind nur Worte, aber es folgen keine Taten. Diese "Prioritäten" werden erst dann real, wenn Du beginnst, zu anderen Dingen, Möglichkeiten, Chancen und Gelegenheiten NEIN zu sagen.

Oben in der Headline habe ich von einem *magischen* Wort gesprochen und das hat Dich neugierig gemacht, stimmt's? 🙂

Dieses Wort lautet einfach nur "Nein" und daran sieht man sehr schön, dass es keine *Magie*, Geheimnisse oder Pillen braucht (und auch nicht gibt), um produktiver oder erfolgreicher zu werden.

Aber was so simple klingt, ist in der echten Welt alles andere als einfach.

Bei dem Überangebot an Möglichkeiten ist es nicht einfach, "Nein" zu sagen oder die richtigen Prioritäten zu setzen, daher hier eine kleine Übung, die Dir dabei helfen soll.

Schritt #1: Nimm Dir einen Stift und Papier.

Wir werden diese Übung schriftlich machen. Du kannst also entweder Zettel und Stift nehmen oder jetzt einfach Dein bevorzugtes Textprogramm am Rechner öffnen.

Schritt #2: Erstelle zwei Spalten.

In der linken Spalte steht "Berufliches", in der rechten Spalte "Persönliches".

Schritt #3: Aufschreiben.

Jetzt ist es an der Zeit, alle Projekte und Dinge aufzuschreiben, an denen Du arbeitest und die Dir wichtig sind. In die berufliche Spalte schreibst Du alles, was mit Deinem Beruf, Deinen beruflichen Zielen, Deinen finanziellen Zielen, Deinen Geschäftszielen zu tun hat.

ToDo-Liste

Das könnten zum Beispiel Dinge sein wie:

In der persönlichen Spalte schreibst Du alles auf, was mit Deinem Privatleben zu tun hat.

Zum Beispiel:

  • Diese Reise mit meinen Freunden organisieren.
  • Eine neue Sprache lernen.
  • Jeden Dienstag und Freitag ins Fitnessstudio gehen.

Wichtiger Hinweis: Was Du hier aufschreibst, sollten Projekte sein, keine einzelnen Aufgaben. Du solltest also nicht Dinge aufschreiben wie "den Müll rausbringen" oder "diese eine bestimmte E-Mail beantworten".  Du solltest Projekte aufschreiben wie "die Umgestaltung der Küche" oder "das Buchen und Implementieren eines neuen E-mail-Marketing Tools".

Schreib also alle Projekte auf, die Dir aktuell wichtig sind und die Du umsetzen möchtest.

Schritt #4: NEIN sagen.

Deine Aufgabe besteht nun darin, mindestens zwei Drittel aller Punkte auf Deiner ToDo-Liste zu streichen. Du sagst also "Nein" zu den Dingen, die weniger wichtig sind, damit Du "Ja" zu den Dingen sagen kannst, die aktuell wirklich wichtig sind.

Nein-sagen

Ich weiß - "Nein" zu sagen und Dinge ganz bewusst zu streichen, kann sehr unangenehm sein und vermutlich verspürst Du jetzt einen gewissen Wiederstand.

Ich habe so viele Ideen für neue Projekte und wie oft musste ich schon "Nein" sagen, weil ich genau wusste, dass ich keine Zeit dafür habe. Ich weiß also ganz genau, wie sich das anfühlt. 😉

Aber ich habe eine gute Nachricht. "Nein" zu sagen ist nicht für immer.

Du beseitigst die Dinge, die Du jetzt streichst, nicht für immer, sondern verschiebst sie auf später. So kannst Du zum Beispiel jedes Projekt, dass Du jetzt von Deiner Liste streichst, mit einem Datum versehen oder Dir sagen: "Das sind all die Dinge, die ich dieses Jahr nicht mehr tun werde. Das sind die Dinge, die ich auf Eis legen werde. Nächstes Jahr kann ich sie dann wieder aufgreifen und neu bewerten."

In der Realität ist es dann häufig so:

  • Du räumst auf und hast nur mehr eine Handvoll Dinge auf Deinem Tisch. Die allerwichtigsten Dinge.
  • Deine Chancen, die Dinge, die noch auf dem Tisch verbleiben auch tatsächlich zu Ende zu bringen, steigen enorm. Du kannst Dich auf sie fokussieren.
  • Die Dinge, die Du auf später verschoben hast, brauchst Du nicht mehr im Kopf zu haben. Du hast sie notiert und kannst Dich um sie kümmern, sobald Du Zeit oder Lust hast. Ohne Druck. Ohne Stress.

Oft kann man mehr erreichen, wenn man die Dinge der Reihe nach erledigt, als wenn man versucht, zu viele Dinge auf einmal zu tun. Multitasking funktioniert nicht!

Schritt #5: Sich festlegen.

Du machst also jetzt diese Übung, streichst mindestens zwei Drittel der Punkte auf Deiner Liste und beschließt, Deine Zeit und Energie auf die wenigen verbleibenden Punkte und Projekte zu konzentrieren.

Dabei ist jedoch wichtig, dass Du Dich festlegst.

Wenn Du also beschließt, etwas in diesem Jahr NICHT mehr zu tun - was auch immer - dann lass bitte nicht zu, dass Du Deinen Beschluss sofort über Bord wirfst, sobald etwas Neues auftaucht oder sich plötzlich etwas Wichtiger anfühlt.

Denk daran, dass es immer leicht ist, sich im Moment zu verfangen und sich von einer Facebook-Anzeige in den Bann ziehen zu lassen, die einem das schnelle Geld verspricht.

Aber Du solltest nicht in die Lage kommen, Dich ständig mit irgendwelchen, wechselnden Dingen zu beschäftigen, die am Ende nicht wichtig sind. Übe standhaft zu bleiben! Übe NEIN zu sagen!

Wenn Du ein echter "Umsetzer" werden möchtest, dann werde gut darin, "Nein" zu sagen! 🙂

Lass mich gerne in den Kommentaren wissen, zu welchen Dingen Du künftig bewusst "Nein" sagen wirst, um produktiver zu werden. 🙂

Mehr Umsetzen und weniger Lernen

Werde zur „Umsetzungsmaschine!“ Wie Du beim Aufbau Deines Online-Business weniger lernst und mehr tust

  • 20. Mai 2022

Werde zur "Umsetzungsmaschine!" Wie Du beim Aufbau Deines Online-Business weniger lernst und mehr tust

Mehr Umsetzen und weniger Lernen

Wenn Du ein Online-Business aufbauen möchtest, dann wirst Du ständig mit Dingen konfrontiert, die Du noch nicht kennst.

  • Wie funktioniert die ganze Technik? Muss ich noch lernen.
  • Was ist ein Funnel? Muss ich noch lernen.
  • Wie erstelle ich tollen Content? Muss ich noch lernen.

Es herrscht in der Regel eine große Ungewissheit. Man weiß noch nicht, ob das, was man tut, irgendwann wirklich erfolgreich sein wird.

Und all das schafft ein großes Bedürfnis nach "LERNEN"!

Und wir versuchen, das Lernen als einen Weg zu nutzen, um etwas von der Gewissheit zu erlangen, die uns fehlt. Es ist typisch in der "Online Geld verdienen" Branche, dass viele Leute sehr viel Zeit mit Lernen verbringen.

Sie...

  • Schauen YouTube-Videos.
  • Lesen Bücher.
  • Hören Podcasts.
  • Besuchen Webinare.
  • Studieren Blog-Artikel.
  • Kaufen Kurse.

Vielleicht hast Du zu Dir selbst auch schon einmal gesagt: "Oh, ich verbringe meine ganze Zeit mit Lernen. Ich habe die ganze Woche damit verbracht, diesen Kurs durchzuarbeiten und diese YouTube-Videos anzuschauen oder dieses Buch zu lesen."

Und dann wird Dir bewusst, dass Du eigentlich überhaupt nichts gemacht hast! 🙁

Du hast nichts davon wirklich umgesetzt. Das aufgesaugte, neue Wissen nicht auf die Straße gebracht. Und wir wissen beide: Das wird Dich Deinen Zielen nicht näher bringen!

Es gibt eine viel bessere Herangehensweise an das Lernen, die ich Dir gleich vorstelle. Zuvor aber noch eine "unangenehme" Wahrheit, die uns vermutlich alle betrifft.

Viele von uns, inklusive mir, nutzen das Lernen als Mittel, um Dinge aufzuschieben.

Kennst Du das?

Du weißt, dass Du Dich jetzt eigentlich an die Arbeit machen und Dinge umsetzen solltest, aber es ist Dir irgendwie unangenehm. Es fällt Dir schwer, in die Gänge zu kommen. Alles ist so unbekannt, so neu, so schwerfällig.

Und im Vergleich dazu gibt es diesen Kurs, der Dir die Antwort auf alle Deine Fragen verspricht. Das ist doch viel bequemer und einfacher. Du kaufst diesen Kurs und fängst an, ihn Dir durchzulesen oder Dir die Videos darin anzuschauen. Er gibt Dir eine klare Struktur vor, der Du folgen kannst. Dabei fühlst Du Dich viel wohler und entspannter, als wenn Du die Sache jetzt tatsächlich selbst tun müsstest.

Oft ist diese "Aufschieberitis" (und am Ende ist es das) einfach darauf zurückzuführen, dass man sich bei dem, was man tun muss, unwohl fühlt und etwas findet, das einem angenehmer ist. Man findet etwas, das nicht außerhalb der eigenen Komfortzone liegt. Man findet etwas, das einfacher und leichter zu tun ist.

Das Lernen in dieser Art und Weise ist im Prinzip eine "Konsumaktivität". Lernen durch Konsum, indem man hier sitzt und sich das YouTube-Video anschaut, das Buch liest oder das Hörbuch anhört. Das ist okay.

Und das gibt einem irgendwie das Gefühl, dass das wichtig ist, ohne selbst tatsächlich etwas tun zu müssen, außer sich zurückzulehnen und zu "genießen".

Die Sache ist aber die: Du hast in der Regel KEIN Informationsproblem!

Das Hindernis, das Dich von Deinen Zielen - zum Beispiel ein eigenes Online-Business - abhält, ist nicht, dass Du nicht genug darüber weißt. Du weißt bestimmt schon jede Menge darüber.

Du hast ein Umsetzungsproblem!

Hab ich recht? 😉

Die meisten Leute kämpfen mit einem Umsetzungsproblem, nicht mit einem Problem des Wissens. Sie haben bereits alle Informationen, die sie brauchen.

Wenn Du also versuchst, ein Online-Business aufzubauen und bereits drei Bücher darüber gelesen und zwei Online-Kurse dazu besucht hast, dann hast Du vermutlich bereits zu viele Informationen.

Dennoch hast Du vielleicht immer noch das Gefühl, zu wenig darüber zu wissen und das blockiert Dich in der Umsetzung.

Die Sache ist aber die: Du musst nicht alle Antworten kennen, um das gesamte Bild zu verstehen und den ersten Schritt zu tun!

Niemand startet bei 100!

Denkst Du, dass Jeff Bezos alles über den Online-Handel wusste, als er Amazon gegründet hat? Nein, aber er hat es dennoch getan und ist mit der Aufgabe gewachsen. 

Du musst also die Informationen, die Du bereits hast, UMSETZEN.

Du musst es Dir zur Gewohnheit machen, dass Du Informationen, die Du aufsaugst oder Dinge, die Du lernst, SOFORT umsetzt. Es ist immer derjenige erfolgreich, der etwas umsetzt, und nicht jemand, der einfach nur immer mehr Informationen konsumiert.

Aber was passiert, wenn Du beginnst, Dinge umzusetzen und dann auf neue Fragen stößt? Wie löst Du dann plötzlich auftauchende Probleme oder Hürden?

Da können neue Informationen doch sehr hilfreich sein, oder?

Schauen wir uns ein praktisches Beispiel an.

Angenommen, Du möchtest Dir ein Online-Business aufbauen (was ich Dir übrigens empfehle! ;-)).

Du hast darüber ein Buch und meinen Blog-Artikel gelesen, ein paar Kurse absolviert und damit quasi die Grundlangen gelernt. Du hast eine gute Vorstellung davon, was es heißt, so ein Online-Geschäft aufzubauen und was es dazu alles braucht.

Und dann fängst Du an, Dinge umzusetzen:

  • Du suchst Dir eine Nische. Check!
  • Du erstellst Deine Webseite. Check!
  • Du veröffentlichst Inhalte. Check!
  • Du erstellst ein digitales Produkt. Check!

Doch dann kommst Du an einen Punkt, an dem Du eine Verkaufsseite für Dein Produkt erstellen sollst und Du hast eigentlich keine Ahnung, wie das geht.

Die Frage, wie Du also jetzt eine tolle Verkaufsseite erstellst, ist wesentlich spezifischer als die Frage, wie man ein Online-Business aufbaut.

Du weißt, dass Du eine Verkaufsseite brauchst, die rund um die Uhr Dein Produkt automatisiert verkauft, Du weißt aber nicht...

  • Wie die Headline lauten soll.
  • Wie man so eine Seite strukturiert.
  • Wie Du Dein Produkt interessant machst.
  • Wie Du Storytelling betreibst.
  • Wie Du Werbetexte einbaust.

An diesem Punkt kann es tatsächlich effizienter sein, sich neue Informationen zu besorgen und zu sagen... 

"Ok, ich investiere jetzt 20 Minuten meiner wertvollen Zeit, um mir ein YouTube-Video anzusehen, das mir zeigt, wie man eine conversionstarke Verkaufsseite erstellt."

...anstatt einfach loszulegen und zu sagen:

"Ich habe keine Ahnung, was ich hier tue, aber ich werde es einfach versuchen!"

LEARNING: Je spezifischer das Problem ist, das Du lösen möchtest, umso effektiver ist es, etwas Zeit für das "Lernen" zu investieren und es dann direkt umzusetzen. Je allgemeiner die Herausforderung ist und je mehr dieser allgemeinen Kenntnisse Du dazu bereits hast, desto besser ist es, Dinge direkt umzusetzen, ohne sich auf die Suchen nach weiteren Informationen zu machen.

Der Schlüssel für effizientes Umsetzen ist also, NICHT das komplette Buch über "Verkaufsseiten" zu lesen, sondern direkt zu dem Kapitel zu springen, in dem es um die Headline geht und diese Headline dann sofort auf Deiner Verkaufsseite zu formulieren.

Du lernst also etwas Neues und setzt es dann unmittelbar um.

Dann gehst Du weiter zu dem Kapitel, in dem es um den Aufbau und die Struktur einer Verkaufsseite geht, liest Dir NUR dieses Kapitel durch und setzt es wieder direkt um.

Und so lernst Du etwas Neues und setzt das Gelernte SOFORT um.

Die beste Art, etwas zu verinnerlichen und das neu angeeignete Wissen tatsächlich zu behalten, ist es einfach zu TUN. Wenn Du am Tennisplatz stehst und Dir der Lehrer die Rückhand erklärt, dann wirst Du die nächsten 60 Minuten ausschließlich damit verbringen, die Rückhand zu spielen.

Klar, Du kannst auch zuerst ein komplettes Buch durchlesen und dann sagen: "Wow, das war ein tolles Buch!"

Aber in Wahrheit hast Du am Ende schon längst wieder alles vergessen und nichts davon, was in dem Buch stand, wirst Du jemals umsetzen.

Du kannst also das LERNEN effektiver gestalten, indem Du dabei AKTIVER wirst.

Vielleicht machst Du Dir während des Lesens ein paar Notizen. Oder Du erklärst jemandem, was Du eben gelernt hast.

Aber das Effektivste, was Du tun kannst, ist die ganze Theorie zu nehmen und sie sofort in die Praxis umzusetzen. Auf diese Weise hast Du zwei Vorteile:

  1. Je aktiver Du bei der Umsetzung vorgehst, desto weiter entfernst Du Dich von dem ewigen Zauderer, der die PS nie richtig auf die Straße bekommt. Du machst es Dir damit also zur Gewohnheit,  Aufgaben sofort umzusetzen und das ist großartig.
  2. Der zweite Vorteil ist, dass Du tatsächlich mehr lernst, mehr Informationen auch behältst und so viel schneller ein größeres Fachwissen aufbaust.

Eine weitere Sache, die ich Dir empfehle, ist, dass Du eine Lücke zwischen dem Wissen und der Umsetzung lässt. Ich meine damit, dass Du bereits mit der Umsetzung beginnst, bevor Du das Gefühl hast, die vollständige Antwort zu kennen oder alles darüber zu wissen.

Kommen wir noch einmal auf das Beispiel mit der "Verkaufsseite" zurück.

Zu dem Zeitpunkt, an dem Du mit der Arbeit an Deiner Verkaufsseite beginnst, hast Du noch nicht alles dazu verstanden. Du hast zwar etwas darüber gelesen, wie man eine tolle Headline erstellt, aber irgendwie immer noch das Gefühl, nicht genau zu wissen, was Du da eigentlich tust.

Da Du das Kapitel über "Headlines" in dem Buch gelesen hast, hast Du zwar ein besseres Gefühl, bist aber immer noch etwas unsicher, ob Du alles richtig machst. Bestimmt kennst Du das Gefühl der Unsicherheit? Wir alle kennen es.

Die Sache dabei ist die: Wenn Du immer auf ein Gefühl der 100%igen Sicherheit wartest, um in die Umsetzung zu kommen, dann wirst Du in ein Kaninchenloch des Lernens fallen.

Die Wahrheit ist nämlich, dass Du Dir bei etwas Neuem/Unbekannten nie 100% sicher sein wirst, egal wie viel Du darüber liest oder dazu lernst.

Du wirst nie 100% sicher sein, Kinder zu bekommen und Du wirst nie 100% sicher sein, wie man eine gute Verkaufsseite erstellt oder ein Online-Business aufbaut.

Und das musst Du auch nicht!

Die ersten Verkaufsseiten, die ich erstellt habe, waren unterirdisch schlecht. Ich habe mir einen Blog-Artikel dazu durchgelesen und dann einfach umgesetzt, was mir darin gesagt wurde. Ich hatte aber keine Ahnung, ob die Informationen dazu wirklich Hand und Fuß hatten.

Aber weiß Du was? Meine Verkaufsseiten haben dennoch funktioniert! Sie haben Kunden für mich generiert! Sie waren weit weg von "perfekt", haben aber dennoch Geld in die Kasse gespült!

Du solltest also strikt darauf achten, dass Dir der Perfektionismus nicht in die Quere kommt, denn ja, natürlich hast Du recht: Wenn es das erste Mal ist, dass Du eine Überschrift für eine Verkaufsseite schreibst, dann wird sie wahrscheinlich nicht so toll.

Wenn Du zum ersten Mal einen Blog-Artikel veröffentlichst, schaust Du ihn Dir an und denkst Dir: "Naja, der Burner ist er nicht!"

Du hast dann immer noch viele Fragen offen und das ist auch gut so!

Lass diese Wissenslücke einfach offen, hol Dir so viele Informationen, wie Du brauchst, um in Schwung zu kommen und dann STARTE einfach. Mit der Zeit wirst Du immer besser werden.

Du kannst im Vorfeld noch so viel lernen und Informationen aus den unterschiedlichsten Quellen aufsaugen, dennoch wird nichts, was Du zum ersten Mal tust, perfekt sein. Und das muss es auch nicht!

Freunde Dich also unbedingt damit an, immer eine Wissenslücke offen zu lassen und trotzdem in die Umsetzung zu gehen.

Hab also keine Angst davor, etwas zu verpassen oder es zu übertreiben.

Die meisten von uns verbringen 80-90 % ihrer Zeit mit Lernen und viel zu wenig Zeit mit der Umsetzung. Aber man kann es auch genau umgekehrt machen.

Ich denke, 80 % Umsetzung und 20 % Lernen ist eine sehr gute Strategie, bei der Du immer noch genug Wissen aufbauen kannst,  ohne zu viel Zeit mit theoretischem Lernen zu verbringen.

Dein Ziel ist es also, ein Online-Geschäft aufzubauen? Dein Ziel ist es also, eine tolle Webseite online zu stellen, erstklassige digitale Produkte zu entwickeln und gewinnbringend zu verkaufen?

Dann fütterst Du Dich selbst mit der richtigen Menge an Informationen, die Du brauchst, um Deinen Ziele so schnell wie möglich zu erreichen. Du brauchst nicht alle Informationen darüber, Du suchst auch nicht nach allen Informationen und wartest auch nicht, bis sich ein Gefühl der absoluten Sicherheit einstellt (was nie passieren wird).

Du STARTEST einfach! 🙂

Der grundlegende Fehler vieler Infopreneure in spe ist also, dass sie viel zu viel Zeit damit verbringen, Informationen zu konsumieren und nicht genug Zeit für die Umsetzung.

Jetzt ist also ein guter Zeitpunkt, um Dein eigenes Verhalten zu überprüfen.

Untersuche Dein eigenes Lernen im Vergleich zur Umsetzung, überprüfe Deine eigenen Gewohnheiten und finde heraus, was Du verbessern kannst.

Hinterlasse unten gerne einen Kommentar, wenn Du Dich davon angesprochen oder sogar ertappt fühlst. Vielen Dank! 🙂

Finanzielle Freiheit erreichen

7 einfache Schritte, um finanzielle Freiheit zu erreichen (einer davon wird Dich überraschen)

  • 22. November 2021

7 einfache Schritte, um finanzielle Freiheit zu erreichen (einer davon wird Dich überraschen)

Finanzielle Freiheit erreichen

Dein Auto ist kaputt und Du kannst die Reparaturkosten von 7.000 € ohne Schweißausbruch bezahlen?

So fühlt sich finanzielle Freiheit an.

Finanzielle Freiheit bedeutet meistens, dass wir über genügend Ersparnisse, Geldanlagen und Bargeld verfügen, um uns selbst und unseren Lieben ein gutes und stressfreies Leben zu ermöglichen.

Und es bedeutet auch, dass wir uns "Notfälle" leisten, unserer Leidenschaft nachgehen und irgendwann entspannt in den Ruhestand gehen können.

Doch wie ist der Weg dorthin? Was genau musst Du jetzt in welcher Reihenfolge tun, um finanziell frei und unabhängig zu werden?

Nach dem Lesen dieses Blog-Beitrages kennst Du die exakten Schritte, die Du ab heute gehen musst, um Geld zu kontrollieren und für Dich arbeiten zu lassen.

Wichtig: Ich bin kein Finanzberater, der selbst nie finanziell frei war, Dir mit theoretischem Geplänkel Deine Zeit stehlen und am Ende irgendein Finanzprodukt verkaufen möchte. Vielmehr ist das ein Praxisleitfaden mit konkreten und verständlichen Umsetzungsempfehlungen, die auf meinen eigenen Erfahrungen basieren und bei mir die besten Ergebnisse gebracht haben.

Gut, dass wir das noch klären konnten. 🙂

Was bedeutet finanzielle Freiheit für Dich?

Finanzielle Freiheit ist etwas Persönliches, etwas Individuelles. Es bedeutet für jeden etwas anderes. Jemand mit 50 hat andere Ziele, als jemand mit 30.

Was bedeutet es für Dich?

  • Die Freiheit, den Beruf auszuüben, der Dir Spaß macht, ohne Geldsorgen zu haben?
  • Die Freiheit, im Jahr dreimal Urlaub machen zu können?
  • Die Freiheit, Business-Class fliegen zu können?
  • Die Freiheit, ein Segelboot bar bezahlen zu können?
  • Die Freiheit, jeden Mittwoch frei zu nehmen und Zeit mir Deiner Familie zu verbringen?
  • Die Freiheit, Deine Partnerin/Deinen Partner jeden Monat schick zum Essen ausführen zu können?
  • Die Freiheit, 5 Jahre oder 10 Jahre früher in Rente gehen zu können?

Wie Du siehst, haben Menschen, die in finanzieller Freiheit leben, viele Optionen.

Dabei geht es aber weniger darum, Millionär zu werden, um vor den Nachbarn angeben zu können.

Es geht viel mehr darum zu verstehen, wie Geld funktioniert und wie man es für sich so einsetzen kann, dass es ein passives Einkommen generiert und die eigene Lebensqualität nachhaltig verbessert.

Los geht die "wilde Fahrt" zur finanziellen Freiheit und Unabhängigkeit! 🙂

Deine 7 Schritte zur finanziellen Freiheit

1. Verschaffe Dir einen Überblick & werde zum "Kontrollfreak"

Was bleibt unterm Strich jeden Monat hängen? Bist Du im Plus oder im Minus?

Das solltest EXAKT wissen.

Wenn Du mehr ausgibst, als Du einnimmst, dann hast Du ein Problem. Du musst im ersten Schritt also Herr (oder Dame) Deiner Finanzen werden und Dir einen Überblick verschaffen.

Dein Handy hilft Dir dabei. Du hast es immer griffbereit. Auch im Supermarkt oder an der Tanke.

Aufgabe #1: Lade Dir die Toshl App herunter und erstelle ein kostenfreies Konto.

Neben zwei kostenpflichtigen Paketen, kannst Du die Grundversion auch kostenfrei nutzen. Klicke beim Start der App einfach auf "Überspringen" wenn Dir ein Jahresabo angeboten wird.

Toshl-Finanz-App

Trage ab jetzt jede einzelne Ausgabe manuell in diese App ein.

Ausgaben in Toshl notieren

Hast Du kein Handy (echt jetzt?) oder bist eher der Offline-Typ, dann nutze zum Beispiel das Kakebo Haushaltsbuch*, um alle Deine Ausgaben per Stift zu notieren.

Aufgabe #2: Hol Dir die Nettovermögen Aufzeichnungstabelle

Klicke auf diesen Link und speichere Dir eine Kopie von meiner Nettovermögen Aufzeichnungstabelle.

Nettovermögen-Tabelle Kopie erstellen

Es ist eine einfache Google-Tabelle, die Dir gnadenlos Dein Nettovermögen vor Augen führen wird.

Nettovermögen-Aufzeichnungstabelle

Quelle: Die Original-Tabelle stammt von ikario.com

Der eine Porschefahrer würde den anderen nie nach seinem Einkommen fragen. Reiche und finanziell unabhängige Menschen denken und sprechen über Vermögen, nicht über Einnahmen. Tu das ab jetzt ebenso.

Notiere Dir darin JEDEN Monat alle Deine Einnahmen, Ausgaben, Vermögenswerte und Schulden. Setze Dir am Monatsanfang eine Erinnerung und aktualisiere die Tabelle konsequent jeden Monat. Lass es zur Gewohnheit werden wie Zähneputzen.

2. Werde ein "Sparmeister"

Was tust Du, wenn Du Dir ein Auto um 40.000 € leisten kannst und finanziell frei werden möchtest?

Du kaufst Dir eines um 4.000 €, legst den Rest zur Seite und investierst den Großteil davon (worin, dazu kommen wir noch).

Die meisten Leute geben mit steigendem Einkommen auch immer mehr Geld aus. Tu das nicht, sondern versuche Dein Level zu halten und Dein "mehr" an Geld zu sparen.

Aus meiner Sicht geben die meisten Leute für Eigenheim (Haus/Wohnung), Fortbewegung (Auto) und Essen (Restaurant) das meiste Geld aus. Das sind gleichzeitig auch die drei Posten mit dem größten Einsparungspotenzial.

  • Muss es wirklich eine größere Wohnung sein?
  • Tut es nicht auch ein Gebrauchtwagen in gutem Zustand?
  • Zuhause zu kochen ist günstiger (und meistens gesünder) als auswärts zu essen!

Wo kannst Du also den Rotstift ansetzen?

Aufgabe #3: Geh zu Deiner Bank, leg ein neues Sparkonto an und nenne es Meine Rücklagen.

Wenn die traditionelle Bank in Deinem "Dorf" zu teuer oder old-school geworden ist, dann wechsle zu einer modernen und günstigen Internetbank wie wise* oder N26 und eröffne dort ein kostenfreies Konto.

Beginne sofort mit dem Sparen.

Leg von nun an immer 10-15 % Deines Einkommens auf Dein persönliches Sparkonto. Mach das jeden Monat und zwar per automatischem Abbuchungsauftrag. Bei jeder vernünftigen Online-Bank kannst Du das selbstständig einrichten.

Bei N26 kannst Du das zum Beispiel in 2 Sekunden mit Drag & Drop erledigen.

N26-Drag-and-Drop

Übertreibe es mit dem Sparen aber nicht.

Einen Cafè Latte um 3,99 € statt um 4,10 € zu kaufen und stolz darauf zu sein, ist nicht Sparen, sondern knauserig.

Stell Dir beim Sparen keine 3 € Fragen, sondern 3.000 € Fragen. Das hat eine Auswirkung auf Dein Vermögen!

Versuche einen guten Mittelweg zwischen "Ich möchte im Hier & Jetzt ein gutes Leben führen" und "Ich möchte sparen, um in X Jahren finanziell frei und unabhängig sein" zu finden.

3. Setze Dir "große" Ziele

Aufgabe #4: Setze Dir zwei verschiedene Arten von finanziellen Zielen.

  1. Ein konkretes Sparziel wie: Ich werde so lange sparen, bis ich ein ganzes Jahr lang ausschließlich von meinen Ersparnissen leben kann (oder könnte).
  2. Ein langfristiges Vermögensziel wie: Ein Vermögen von einer Million Euro.

Erkennst Du den Zusammenhang?

Um zu wissen, wie viel Euronen Du brauchst, um ein ganzes Jahr davon leben zu können, musst Du Deine Zahlen kennen. Ansonsten ist es ein Blindflug.

Leb nicht von der Hand in den Mund, sondern versuche immer mindestens 6 Monatsgehälter auf der Seite zu haben, besser noch 12.

Gib Dir selbst ein starkes Commitment zu Deinen Zielen, in dem Du sie handschriftlich festhältst. Ansonsten wirst Du es schwer haben, sie auch tatsächlich zu erreichen.

Stimme Deine Sparziele auch mit Deinem Partner/Deiner Partnerin ab und findet ein Sparverhalten das für euch beide passt. Niemand soll sich für den andern schämen müssen. 😉

Weiß Du, was das Geniale an einem Gesamtvermögen von 1.000.000 € ist?

Du kannst Dir selbst jedes Jahr 4 % davon ausbezahlen (= 40.000 €) und Dein Vermögen wird dennoch weiter wachsen, wenn wir von einem durchschnittlichen Wachstum von 7 % pro Jahr ausgehen.

Jährliches Wachstum 1 Million Euro Vermögen

Das ist echtes passives Einkommen!

Du wirst dafür bezahlt, dass Du eisern gespart und Geld hast.

Aber HALT! Wie in aller Welt kannst Du eine Million € ansparen?

Dafür kannst Du den sogenannten Zinseszinseffekt nutzen.

4.  Nutze den Zinseszinseffekt

Beim Sparen und Investieren geht es nicht nur darum, wie viel Geld Du sparen und investieren kannst. Es geht auch darum, wann Du damit startest. Je früher umso besser (noch heute!).

Im Zeitfaktor liegt nämlich die wahre Power des Zinseszinseffekts.

Durch den Zinseszins vermehrt sich Dein Geld schneller, da die Zinsen nicht nur auf Dein ursprünglich eingesetztes Kapital, sondern auch auf die im Laufe der Zeit entstandenen Zinsen berechnet werden.

Grafisch dargestellt sieht das so aus. Das Grüne ist der Zinseszins.

Zinseszinseffekt

TIPP: Um herauszufinden, wie lange es dauert, bis sich Deine Ersparnisse verdoppeln, kannst Du die "72er Regel" anwenden. Teile einfach 72 durch die erwartete Rendite. Wenn Deine Investition jährlich zum Beispiel 7 % abwirft, würde sich Dein Vermögen etwa alle 10 Jahre verdoppeln (72 / 7 = 10,3).

Doch was wirft heutzutage noch 7 % ab? Dazu kommen wir noch...

Je mehr Zeit vergeht, desto größer ist das Wachstumspotenzial. Je höher Dein Startbetrag und je höher Deine Rendite, desto schneller wachsen Deine Ersparnisse.

Und mit der Zeit kann sich das ganz schön summieren.

Wenn Du früh beginnst zu sparen, dann kannst Du die volle Kraft des Zinseszinseffekts zu Deinen Gunsten nutzen, indem Du Dein Geld für Dich arbeiten lässt. 🙂

Aufgabe #5: Beginne früh zu sparen und zu investieren.

5. Stehst Du in der Kreide? Ändere das!

Den Zinseszinseffekt gibt es auch auf Schulden und hier kann er mit voller Härte zuschlagen, wenn Du Dein Darlehen nicht mehr begleichen kannst.

Zinseszinseffekt auf Schulden

Irgendwann zahlst Du nur mehr die Zinsen und die Zinseszinsen zurück und früher oder später heißt es dann: Nichts geht mehr!

Konsumschulden zu haben ist also schlecht (aber das wusstest Du bestimmt bereits?). Sie sind der Staatsfeind #1 für finanzielle Freiheit, weil nicht Du, sondern ein andere über Deine Finanzen herrscht.

Aufgabe #6: Mach die Begleichung Deiner Schulden zur obersten Priorität!

Sei Dir bewusst, dass die Begleichung Deiner Schulden Dein Nettovermögen NICHT verringert. Es reduziert lediglich die zukünftigen Zinseszinsschulden. 

1.000 € Cash - 500 € Schulden = 500 € Vermögen
500 € Cash - 0 € Schulden = 500 € Vermögen

Bleibt die Frage, wie Du nun an Zinsen und Zinseszinsen kommst?

Hier die Antwort...

6. Kaufe Vermögenswerte

Was ist ein Vermögenswert?

Und noch wichtiger: Was ist keiner?

Viele denken, ein eigenes Haus ist der beste Vermögenswert. Aber stimmt das?

Ist ein Haus ein Vermögenswert?
  • JA, wenn Du es vermietest und damit Einnahmen generierst.
  • NEIN, wenn Du selbst darin wohnst.

Wohnst Du selbst in dem Haus, verursacht es fortlaufend Kosten, generiert aber keine Einnahmen. Vermietest Du es, verursacht es ebenfalls Kosten, die aber vom Mietzins gedeckt sind und Du generierst darüber hinaus fortlaufend Einnahmen.

In beiden Fällen erfährt ein Haus in der Regel über die Zeit eine Wertsteigerung.

Wohnst Du aber selbst darin, kannst Du diese nicht realisieren (= zu Geld machen), weil Du ansonsten umziehen müsstest, was wiederum Kosten verursacht. Die Wertsteigerung eines vermieteten Hauses kannst Du direkt realisieren, indem Du zum Beispiel den Mietzins anhebst oder das Haus verkaufst und den Erlös in andere Assets reinvestierst.

Einfach erklärt, ist ein Vermögenswert also etwas, wo Du für Deine Investition etwas zurückbekommst. Unmittelbar oder über die Zeit.

Aber musst Du jetzt ein Haus kaufen?

Nicht unbedingt, obwohl Immobilien grundsätzlich gute Assets sind. Aber es gibt auch andere Vermögenswerte, wie zum Beispiel:

  • Aktien
  • Rohstoffe
  • Edelmetalle
  • Firmenbeteiligungen
  • Und vieles mehr

Hier meine Empfehlung, wenn Du zum ersten Mal investierst.

Aufgabe #7: Eröffne bei Broker Apps wie Bitpanda* ein kostenloses Konto und beginne kleine Beträge in ETFs wie NASDAQ100 (Top 100 US Tech Stocks) und S&P500 (Top 500 US Stocks) zu investieren.

Meine Rendite mit ETFs

Erstelle dafür jeweils einen Sparplan, sodass jeden Monat etwas Geld (bei Bitpanda ab 25 € monatlich) in diese Assets fließt. Automatisch.

WICHTIG: Investiere nur, was Du Dir wirklich leisten kannst zu verlieren. Investiere niemals Geld, das Du für die Rechnungen des nächsten Monats brauchst.

Aufgabe #8: Investiere in Kryptowährungen.

Nutze ebenfalls Bitpanda* oder Coinbase, um etwas Geld in Kryptowährungen zu investieren. Kaufe aber nur Bitcoin und Ethereum und nichts mit witzigen Hundenamen.

Beide Kryptowährungen sind jahrelang am Markt und sehr gute Wertspeicher, ähnlich wie Gold. Nicht nur das, sie gewinnen über die Zeit immer mehr an Wert. Ich investiere auch in den Bitpanda Ecosystem Token, der ebenfalls über die Ethereum-Blockchain läuft. Ich bin überzeugt davon.

Rendite Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum

Übrigens... habe ich schon erwähnt, dass Du nur investieren solltest, was Du Dir auch leisten kannst?

Der Grund ist folgender: JEDES Investment kann auch mal an Wert verlieren!

Hilfe mein Portfolie ist im Minus

Dann heißt es Ruhe bewahren und nicht in Panik geraten. Zu investieren ist ein langfristiges Spiel.

Wähle gute Assets aus und zahle jeden Monat den gleichen Betrag ein, egal, wie sich der Kurs entwickelt.

LANGFRISTIG wirst Du gewinnen! 🙂

Rendite Krypto und ETFs

Das nennt man Durchschnittskosteneffekt, der eigentlich ziemlich langweilig ist, Dich aber finanziell frei machen kann.

Hierbei handelt es sich um eine Anlagestrategie, bei der Du den zu investierenden Gesamtbetrag auf regelmäßige Käufe aufteilst, um die Auswirkungen der Kursschwankungen (Volatilität) zu verringern. Deine Käufe erfolgen somit unabhängig vom Kurs des Vermögenswerts und in gleichbleibenden Abständen.

Kümmere Dich nicht um Kurse und versuche nicht, den Markt zu besiegen. Richte fixe Sparpläne ein, lehn Dich zurück und schau Deinem Vermögen beim Wachsen zu. 🙂

Meine Investment Sparpläne

BONUS-Tipp: Bist Du - wie ich - bei Bitpanda, dann hol Dir auch die Bitpanda Kreditkarte und lass Dir Cashback in Bitcoin auszahlen. Das ist eine einfache Möglichkeit, einen Teil Deiner Ausgaben in Vermögenswerte umzuwandeln. 🙂

Karte mit Cashback in Bitcoin

Aufgabe #9: Investiere in Gold, Silber und Platin.

Wenn wir uns die Entwicklung der Inflationsrate in letzter Zeit ansehen, dann brauchen wir einen Weg, unser Geld vor dieser fortlaufenden Entwertung zu schützen. Die Kurve der Geldentwertung zeigt steil nach oben.

Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin sind aus heutiger Sicht ein gutes Investment, um den Wert des eigenen Geldes zu sichern.

Ich bin ein Fan von echten Münzen und habe einige davon - gut versteckt - "herumliegen". 🙂 Daher mein Rat: Investiere auch etwas Geld in Edelmetalle zum Angreifen.

Einerseits um Dein Vermögen zu sichern, aber andererseits auch, um es zu vermehren, denn Gold beispielsweise hat ein durchschnittliche Rendite von immerhin 4 % (Quelle).

Und auf welchem Sparbuch bekommst Du das heutzutage noch? 😉

7. Verdiene mehr Geld & gib weniger davon aus

Was, wenn Du kein Geld hast, das Du sparen oder investieren kannst?

Dann brauchst Du einen für Dich passenden Weg, um es zu verdienen.

Der beste Weg zu finanzieller Freiheit ist also, mehr Geld zu verdienen und weniger davon wieder auszugeben.

Wie kannst Du also mehr Geld verdienen?

Hier zwei Ideen:

  1. Arbeite mehr.
  2. Starte ein Online-Business (meine Empfehlung).

Wenn Du Deine Zeit gegen Geld eintauschst, kannst Du natürlich mehr Geld verdienen, indem Du mehr Zeit mit Deiner Arbeit verbringst. Das ist die Option, bei der die meisten Leute sagen: "Nun, ich muss mir einen zweiten Job suchen oder ich muss härter arbeiten oder mehr Überstunden machen!"

Das größte Problem beim "Zeit gegen Geld" Modell ist, dass es eine harte Obergrenze dafür gibt. Jeder Tag hat nur 24 Stunden und irgendwann muss man auch schlafen, essen und die Frau verwöhnen. 🙂

Es gibt also eine harte Grenze dafür, wie viel Zeit Du gegen Geld eintauschen kannst und diese Grenze ist nicht sehr hoch.

Und selbst wenn man sich zu Tode schuftet, kommt man meistens nicht viel weiter als jemand, der eine normale Anzahl von Stunden arbeitet. Dennoch ist das eine Option und ich denke, es ist gut, grundsätzlich dazu bereit zu sein. Über Jahre hinweg zu "überpowern" ist aber nicht ideal und irgendwann wird der Körper (und Geist) streiken.

Übrigens... mein Lieblingsspruch zur finanziellen Freiheit stammt von Gerald Hörhan und lautet:

Eine 40-Stunden Woche ist nicht Fulltime!

Aus meiner Sicht ist "einfach mehr zu arbeiten" dennoch nicht die beste Option, um mehr Geld zu verdienen.

Aufgabe #10: Starte ein Online Business.

Eine  bessere Möglichkeit, Dein Einkommen zu erhöhen, ist es ein Online Business zu starten.

Auch wenn sich das für Dich jetzt noch fremd anfühlen mag, hab keine Angst davor. Du musst für ein Online Business Deinen Job nicht kündigen oder sofort ein Gewerbe anmelden. Du kannst ein Online Business gechillt nebenberuflich aufbauen und erstmal schauen, wo die Reise hingeht. So habe ich es gemacht und so machen es die allermeisten.

Doch was ist das beste Online-Geschäftsmodell?

Leider gibt es darauf keine eindeutige Antwort, denn das hängt von Dir ab. Das beste Online Geschäftsmodell für Dich ist etwas, in dem Du vielleicht schon eine gewisse Branchenkenntnis oder Verbindung hast oder etwas, was Du wirklich gerne tust.

Wichtig ist, dass Du Dich auf etwas spezialisierst und versuchst, darin wirklich gut zu werden, anstatt von einer Sache zur nächsten zu springen.

Das Problem ist nämlich, dass sich die meisten Leute zum Thema "Einkommen" oder "Beruf" sofort folgende Frage stellen: Wo kann ich das meiste Geld verdienen?

Eigentlich die falsche Frage, denn es geht vielmehr darum, etwas zu finden, wo sich Deine Fähigkeiten, Interessen und Leidenschaften mit einem großen Wert, den Du bieten kannst, und dem, wofür Du bezahlt werden kannst, decken.

Denn je mehr dieser Werte Du liefern und je mehr Menschen Du damit helfen kannst, desto mehr Geld wirst Du am Ende auch verdienen.

Jetzt zwitschern

Leider werden Dich die Leute aber nicht einfach für Deine Leidenschaft bezahlen, nur, weil es Deine Leidenschaft ist. Du musst also im Vorfeld sicherstellen, dass Du Dich damit auch in einem attraktiven Online-Markt befindest. Also es Menschen gibt, die einerseits nach Lösungen suchen, die Du planst zu erstellen und andererseits auch bereit sind, dafür Geld auszugeben.

Egal also, womit Du starten möchtest, validiere zuerst Deine Idee, bevor Du loslegst. 🙂

Wenn Du Dich schwertust, auf passende Business Ideen zu kommen, dann klicke jetzt auf diesen Link und lade Dir meine 77 lukrativen Business Ideen herunter. Vielleicht ist eine dabei, die perfekt für Dich passt. 🙂

Ist Leidenschaft wirklich das wichtigste, um beruflich erfolgreich zu sein und gutes Geld zu verdienen? Oder sind es eher Deine Fähigkeiten und Stärken, auf die Du Dich besinnen solltest?

Das Buch "So Good They Can't Ignore You*" von Cal Newport bringt Aufschluss. 🙂

Buch So-Good-They-Cant-Ignore-You

Quelle: amazon.de

Was aber dann tun mit dem MEHR an Geld?

Die größte Herausforderung vieler Menschen, die (plötzlich) mehr Geld verdienen, ist es, gleichzeitig mehr davon zu behalten. Die meisten Leute geben nämlich mit steigendem Einkommen quasi im gleichen Verhältnis wieder mehr Geld aus.

  • Essen viel öfter in teuren Restaurants.
  • Übernachten in besseren Hotels.
  • Kaufen sich teurere Markenschuhe.
  • Stellen sich einen Porsche in die Garage.

Das ist nicht das, was finanziell gebildete Menschen tun.

Überlege Dir also, was Dich wirklich glücklich macht und meistens sind es nicht (oder nur sehr kurz) materielle Dinge. Beschäftige Dich mit dem Minimalismus und versuche trotz steigendem Einkommens Dein Level an Ausgaben zu halten oder im besten Fall noch zu senken.

Fazit

Der größte Hebel zu finanzieller Freiheit ist finanzielle Bildung.

Wenn Du ein guter Tennisspieler werden möchtest, dann lass Dich von einem Grand Slam Sieger trainieren. Wenn Du finanziell frei werden möchtest, dann hol Dir Ratschläge von jemandem, der bereits finanzielle Freiheit erreicht hat und Dir das auch beweisen kann.

Sei also vorsichtig bei der Wahl eines Finanz- und Anlageberaters und hinterfrage alles und jeden (auch mich). Kümmere Dich im besten Fall selbst um Deine Finanzen und lerne, wie Geld wirklich funktioniert und wie Du es für Dich arbeiten lassen kannst.

Lies Bücher wie "Guide to Investing*" von Robert T. Kiyosaki, "Die größte Chance aller Zeiten*" von Marc Friedrich oder "der bitcoin standard*" von Saifedean Ammous.

Investiere. Aber investiere in nichts, was Du nicht verstehst.

Bestimmt hast Du noch Fragen, die Du mir in den Kommentaren gerne stellen kannst.

* = Werbelink

7 Fähigkeiten erfolgreicher Online-Unternehmer

7 Fähigkeiten, die Du als Online-Unternehmer brauchst

  • 6. September 2021

7 Fähigkeiten, die Du als Online-Unternehmer brauchst (zwei werden Dich überraschen)

7 Fähigkeiten erfolgreicher Online-Unternehmer

Du willst Dir ein erfolgreiches Online Business aufbauen, grübelst aber, ob Du überhaupt das Zeug dazu hast?

Zurecht. Ich bin seit 2008 im Online-Geschäft und vertrete nicht den üblichen Aufhänger der Branche: "Jeder kann es schaffen!"

Nicht jeder kann die 100 Meter in unter 10 Sekunden laufen. Und nicht jeder kann sich ein erfolgreiches Online-Business aufbauen.

Es gibt Fähigkeiten, die alle erfolgreichen Online-Unternehmer haben und sie von allen anderen unterscheidet.

Die gute Nachricht ist, nach dem Lesen dieses Beitrages kennst Du diese 7 Fähigkeiten und weißt auch, wie Du Dir sie aneignen kannst.

1. Markt- und Zielgruppenverständis

Warum gibt es so viele Ladenhüter da draußen?

Also offenbar tolle Produkte, die dennoch niemand kaufen will.

Weil sie auf bloßen Annahmen und Vermutungen basieren, nicht aber auf einem umfassenden Verständnis des Marktes und der Leute, die sie kaufen sollen.

Die meisten Leute investieren Wochen, Monate und "Schweiß" in die Erstellung ihres Produktes, nur um am Ende zu merken, dass es niemand haben möchte. Autsch!

Tesla wurde nicht so erfolgreich, weil die Gründer und später Elon Musk aus Jux & Tollerei ein Elektorauto bauen wollten, sondern weil sie den Markt erkannt und verstanden haben, was genau er braucht.

Lange bevor Du auch nur einen Gedanken an die Erstellung eines Produktes verschwendest, musst Du Dir folgende Fragen stellen und beantworten:

  • Welches Problem löst mein späteres Produkt? Oder welchen dringenden Wunsch erfüllt es?
  • Wer will es kaufen?
  • Wie ticken die Leute, die mein Produkt später kaufen sollen (welche Gedanken, Probleme, Wünsche haben sie, wie sieht ihre Gefühlswelt aus)?
  • Wofür geben die Leute aktuell Geld aus? 
  • Wer betreut derzeit meine späteren Kunden (wer ist mein Wettbewerb)?
  • Was sind die Erfahrungen mit den Konkurrenzprodukten (was ist gut, was weniger gut)?
  • Wo und wie kann ich die Leute erreichen, die später mein Produkt kaufen?

Was Du also brauchst, ist ein glasklares Gespür für Deinen Markt und Deine Zielgruppe.

Hast Du beides, kannst Du echte Bestseller erstellen!

Doch wie kannst Du nun Deinen Markt und Deine Zielgruppe kennenlernen?

Gut, dass Du fragst.

Suche AKTIV das Gespräch mit den Leuten, für die Du Dein Produkt erstellen möchtest.

Klingt banal, ist aber mit Abstand der beste Weg.

Das kann über viele Wege passieren.

Vielleicht gibt es eine Facebook-Gruppe, in der sich Deine Zielgruppe austauscht, Fragen stellt und nach Lösungen sucht. Oder ein Forum.

Melde Dich an, zeige Dich, beteilige Dich, stelle und beantworte Fragen und lies zwischen den Zeilen. Mach Dir Notizen, worüber dort diskutiert wird.

Schau nach, worüber Dein Wettbewerb schreibt. Welche Fragen er auf seiner Webseite beantwortet, welche Produkte er verkauft, welche Feedbacks und Kommentare er bekommt.

Vielleicht musst Du auch mal zum Hörer greifen und eine Person innerhalb Deiner Zielgruppe zu einem 20-minütigen Telefonat einladen.

So habe ich mir zum Beispiel für ein Projekt eine ausgewiesene Expertin gesucht, sie um ein kurzes Telefonat gebeten und ihr zur Zielgruppe Löcher in den Bauch gefragt. Das was Goldwert! 🙂

Vernetze Dich mit Deiner Zielgruppe und nutze jede Möglichkeit, mit ihr in Kontakt zu treten und etwas über sie herauszufinden.

  • Sprich über ihre Probleme, Herausforderungen, Wünsche und Ziele.
  • Finde heraus, was aktuell ihr größter "Schmerz" ist.
  • Finde heraus, was sie bislang alles versucht hat, ihre Probleme zu lösen.
  • Finde heraus, was für sie bislang funktioniert hat und was nicht.

Ziel der Übung ist es, ein echtes "Kundenprofil" - einen sogenannten Kundenavatar - zu erstellen, auszudrucken und an die Wand zu hängen.

Also eine fiktive Person, die Deinen späteren Idealkunden darstellt und verbildlicht.

Dieser Beitrag hilft Dir dabei.

Learning: Erfolgreiche Online-Unternehmer kennen ihren Markt und ihre Zielgruppe "in- und auswendig".

2. Kommunikation

Du musst in der Lage sein, authentisch darüber zu sprechen, wer Du bist, was Du machst, was Dein Produkt ist und welches Ziel Deine Kunden damit erreichen können.

Deine Botschaft verständlich mit der Welt teilen zu können, ist also ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.

Und Kommunikation kann so vieles sein.

Vielleicht bist Du Solopreneur und suchst einen Grafiker zur Unterstützung, der Dir schöne Bilder zaubert. Dann musst Du ihm klarmachen können, was genau Du haben möchtest und was die Bilder auslösen sollen.

Vielleicht bist Du Unternehmer und möchtest mit Deinen Mitarbeitern in jedem Montags-Meeting über die Wochenziele sprechen.

Noch weiter gedacht.

Wenn Du ein Webinar hältst, musst Du in der Lage sein, Deine Zuseher zu unterhalten (und zu fesseln), Informationen nachvollziehbar zu vermitteln und Vertrauen aufzubauen.

Auch die Inhalte, die Du auf Deiner Webseite und abseits davon veröffentlichst, fallen unter "Kommunikation".

  • Sprichst Du mit Deinen Texten die Sprache Deiner Kunden?
  • Verstehen Laien, was Du sagen willst oder schlägst Du mit Fachbegriffen um Dich, die niemand versteht?
  • Kannst Du Deinen Lesern klipp und klar machen, warum sie Dein Produkt jetzt unbedingt brauchen?

Du musst ein guter Kommunikator sein. Oder einer werden.

Ansonsten kann es schnell zu Missverständnissen oder gar dazu führen, dass Du Dein Produkt nicht verkauft bekommst.

Die richtige Kommunikation geht stark mit Punkt #1 - Markt- und Zielgruppenverständnis - einher.

Wenn Du Deinen Markt kennst wie Deine Westentasche und weißt, wie Deine Zielgruppe tickt, dann fällt es Dir auch leichter, die richtigen Worte zu finden.

Was kannst Du also tun, um hier besser zu werden?

1. Fokussiere Dich auf Deine Stärken: Bist Du nicht gut auf der Tonspur, dann fokussiere Dich auf Texte. Und umgekehrt. Machst Du vor der Kamera ein gutes Bild, fühlst Dich wohl und kannst Dich gut ausdrücken, dann erstelle Videos. Finde heraus, was Dir liegt und wähle dann Deinen stärksten Kommunikationskanal.

2. Schau nach, wie es Dein bester Wettbewerb macht: Dein Wettbewerb hat einen Vorsprung und wertvolle Dinge bereits lange vor Dir herausgefunden. Er weiß, was Deine Zielgruppe gerne liest, welcher Schreibstil ankommt und wie man in Deinem Markt "verkauft". Hol Dir Anreize und Inspirationen von ihm, kopiere aber nie, sondern bleibt einzigartig.

3. Learning by Doing: Lass Dich von Zweifeln nicht zurückhalten, sondern tu es einfach. Veröffentliche Artikel, dreh Videos, telefonieren mit potenziellen Kunden und schau nach, wie sie reagieren. Sei offen, kommunikativ und transparent. Lerne aus Feedback, Lob und Kritik und optimiere entsprechend.

Learning: Erfolgreiche Online-Unternehmer sind kommunikativ, können sich ausdrücken und sprechen die Sprache ihrer Zielgruppe. Überall.

3. Verkauf

Du kannst das beste Produkt der Welt haben und dennoch nichts an den Mann oder die Frau bringen, wenn Du nicht VERKAUFEN kannst.

"Verkaufen" ist ebenfalls Kommunikation. Nicht umsonst reden die erfolgreichsten Verkäufer oft wie ein Wasserfall. 😉

Sei es über eine Verkaufswebseite, ein Video, ein Webinar oder ein Direktgespräch - Du musst in der Lage sein, einen guten "Verkaufsbrief" zu erstellen.

In einem Newsletter wollte mir mal jemand ein E-Book verkaufen und ich musste schmunzeln.

Der Newsletter war ziemlich lange und erst ganz unten im PS kam das Angebot, das in etwa so lautete: "Mehr zum Thema xy erfährst Du auch in meinem neuen E-Book. Über diesen Link kannst Du es um 19 € kaufen, wenn Du möchtest. Tschüss!"

Das ist zu wenig.

Wenn Du Dir eine Leserschaft aufgebaut und etwas zu Verkaufen hast, dann VERKAUFE aktiv! Beim Verkauf ist keine Zurückhaltung gefragt.

Teile Dein tolles Produkt mit der Welt und sorge dafür, dass jeder davon erfährt. Sprich über die Ergebnisse, die Deine Kunden damit erreichen können und warum sie es jetzt (und nicht später) brauchen!

Hier ein grundlegender Leitfaden, wie Du eine Verkaufsseite aufbauen solltest.

  • Headline (mit dem Ergebnis für den Leser)
  • Vorstellung/Intro (Eigene Geschichte vom Problem zur Lösung)
  • Angebot (Wie kannst Du mit Deinem Produkt das Problem Deiner Kunden lösen)
  • Produkt und Preis
  • Call-to-Action/Handlungsaufforderung zum Kauf
  • Zweifel nehmen (mögliche Fragen beantworten)
  • Referenzen/Ergebnisse Deiner Kunden/Testimonials

Darüber hinaus empfehle ich Dir, Dich etwas mit Verkaufspsychologie und Werbetexten zu befassen.

Nicht umsonst sind Werbetexter hochbezahlte Leute. Hier ein interessanter Beitrag der 9 größten Werbetexter aller Zeiten und was Du von ihnen lernen kannst.

Learning: Erfolgreiche Online-Unternehmer können verkaufen. Punkt.

4. Produkt

Egal, was genau Dein Geschäft ist. Am Ende erschaffst Du etwas, das andere kaufen sollen.

Dafür ist ein Fertigungsprozess nötig, den Du beherrschen musst.

Verkaufst Du Gartenmöbel aus Holz, dann musst Du die Fähigkeit besitzen, den Tisch, die Bänke und Stühle zu schreinern und auch die dafür nötigen Gerätschaften haben und bedienen.

Verkaufst Du ein digitales Infoprodukt wie einen Videokurs, dann musst Du verständliche Videos drehen, schneiden und diese mit den richtigen Tools für Deine Kunden zugänglich machen können.

Egal, ob physisch oder digital, Dein Produkt muss qualitativ hochwertig sein, um es über Jahre hinweg erfolgreich verkaufen zu können.

Und mit "hochwertig" meine ich, dass Dein Produkt das halten muss, was Du damit versprichst. Es muss also in der Lage sein, Deine Kunden zu einem guten Ergebnis zu führen.

Deine Kunden kaufen Dein Produkt nicht wegen des eigentlichen Produktes willen, sondern wegen dem Ergebnis oder dem Ziel, das sie damit erreichen können.

  • Leute, die Gartenmöbel kaufen, tun dies, weil sie mit Freunden an einem gemütlich Grillabend im Garten zusammensitzen wollen. Und nicht, weil sie ein paar Holzbretter im Garten stehen haben möchten.
  • Leute, die einen Videokurs über Gesichtsgymnastik kaufen, erwarten sich damit weniger Falten und ein strahlendes, frischeres Gesicht. Ihnen ist egal, ob der Kurs "Christians lustige Grimassen" oder "Chi statt Botox" heißt.

Bist Du also in der Lage, Produkte zu erstellen die so gut sind, dass Deine Kunden damit das gewünschte Ergebnis erreichen?

Das ist eine wichtige Frage, denn mit minderwertigen Produkten verdienst Du langfristig keinen Blumentopf. Vergiss nie: Du kannst einen Kunden einmal übers Ohr hauen, aber kein zweites Mal!

Daher ist es immer besser mehr Zeit in ein erstklassiges Produkt zu investieren, als schnell und hastig ein schlechtes Produkt zu entwickelt, das Dir eine schlechte Kritik einbringt, die Du später nicht mehr ausbügeln kannst.

Die gute Nachricht ist, wenn Du Punkt #1 und Punkt #2 auf dieser Seite beherzigst, dann weißt Du längst, wie ein gutes Produkt in Deinem Bereich auszusehen hat. Deine Zielgruppe verrät es Dir.

Während Du für stabile Gartenmöbel vermutlich eine mehrjährige Lehre durchlaufen musst, ist die Erstellung digitaler Infoprodukte keine große Hexerei.

Du musst hierfür weder ein Experte noch ein Meister Deines Fachs sein und kannst trotzdem, grandiose Produkte erstellen, die sich über Jahre hinweg erfolgreich verkaufen und Deinen Kunden nachhaltig helfen.

Allerdings musst Du offen dafür sein, Neues zu lernen und die dafür nötige Zeit investieren. Meine kostenfreie E-Mail-Serie hilft Dir dabei. 🙂

Learning: Erfolgreiche Online-Unternehmer wissen, welche Produkte gekauft werden und sind in der Lage, diese zu "produzieren".

5. Arbeitsmoral und Produktivität

Um ein erfolgreiches Online-Geschäft aufzubauen, gibt es eine Reihe an Aufgaben zu erledigen und es wartet viel Arbeit auf Dich.

  1. Ideen finden.
  2. Ideen validieren.
  3. Markt- und Zielgruppenrecherche.
  4. Webseite erstellen.
  5. Content erstellen.
  6. Produkte entwickeln.
  7. Marketing.
  8. Und vieles mehr.

Das erledigt man nicht mal so im Vorbeigehen. Das ist nichts für Faulpelze. In 30 Tagen ein fertiges Online Business? Sorry, LÜGE!

Wie steht es also um Deine Arbeitsmoral? 🙂

Du musst die Zeit haben (oder finden), Dich mit diesen Dingen zu befassen und vor allem auch den eisernen Willen. In der Regel neben einem "normalen" 40-Stunden Job.

  • Freitag Abends Netflix? Nö!
  • Samstag Abends "Party Hard"? Die Zeit hast Du nicht!
  • Sonntag eine Fahrt ins Blaue? Vielleicht später!

Um es mit den Worten von Investmentpunk Gerad Hörhan zu sagen: "Eine 40-Stunden Woche ist nicht Fulltime!"

Halte auch keine Ausschau nach scheinbar einfachen Abkürzungen oder Schlupflöchern. Beides gibt es nicht im Aufbau eines Geschäfts, das irgendwann für Dein Einkommen sorgen soll.

Nun gut, ich will Dich nicht demotivieren, sondern nur vorwarnen.

Je produktiver Du in der Umsetzung bist, desto höher Deine Arbeitsmoral und desto schneller kommst Du an Dein Ziel. Also kann es nur ein Gas geben, Vollgas! 🙂

Für ein erfolgreiches Online Business solltest Du den klassischen Produktivitätskillern Facebook, Instagram, WhatsApp & Co also "Goodbye" sagen. Sie lenken Dich nur ab und bringen Dich nicht weiter.

Spoiler: Nein, Du brauchst keine Facebook Ads für ein erfolgreiches Online Business.

Es gibt Leute, die brauchen Monate, bis sie eine Webseite ins Netz stellen, andere schaffen das an einem Wochenende. Und das ist bei jedem ToDo so.

Wie lange brauchst Du?

Es kommt aber nicht nur darauf an, wie schnell man Dinge erledigt, sondern auch, auf welche man seinen Fokus legt.

  • Du wirst Deinen Umsatz nicht erhöhen, wenn Du einen halben Tag an Deinem Logo bastelst. Und am Ende dann doch wieder verwirfst. Starte mit einem Textschriftzug als Logo.
  • Verbringst Du allerdings Stunden damit, etwas über Deine Zielgruppe in Erfahrung zu bringen, dann hast Du Wissen aufgebaut, das über die Zeit sehr wohl in Umsatz resultiert. Sprich die Sprache Deiner Zielgruppe.

Und wenn Du mich jetzt fragst, für welche Aufgaben Du Deine wertvolle Zeit investieren solltest, dann ist das meine Antwort: Das hängt davon ab, an welchem Punkt Du gerade stehst!

  • Startest Du erst, dann kennst Du die Antwort bereits. Es sind die Dinge, die ich in Punkt #1 bis Punkt #4 auf dieser Seite genannt habe. Das ist das Fundament. Darauf basiert alles andere.
  • Hast Du bereits eine eigene Community, die Deine Beiträge liest und Deine Produkte kauft, dann solltest Du Dir Gedanken darüber machen, wie Du mehr Kunden gewinnen kannst. An Tag #1 macht das noch keinen Sinn.

Überlege Dir immer: Was ist Dein effektivster Zeiteinsatz?

Was kannst Du gut, heute selbst schaffen und bringt Dich und Dein Unternehmen vorwärts und was kannst Du aufschieben (z.B. E-Mails beantworten) oder gar auslagern (z.B. ein schönes Logo erstellen).

Schaffe ideale Arbeitsbedingungen für Dich, vermeide jegliche Ablenkung und investiere Deine Zeit vorzugsweise in Dinge, die nachhaltigen Mehrwert schaffen (z.B. Content) oder Umsatz bringen (z.B. Produktentwicklung).

Learning: Erfolgreiche Online-Unternehmer sind echte Arbeitstiere, die kein Problem haben, sich auch mal die eine oder andere Nacht um die Ohren zu schlagen. Work hard & smart! 🙂

6. Systeme

Wie schwer fällt es Dir, Deine Zähne zu putzen?

Du überlegst nicht, sondern Du tust es einfach, richtig? Es ist zur täglichen Routine geworden und kostet Dich keine Überwindung.

Auch im Business musst Du Dir Abläufe und Systeme schaffen, die zur Routine werden.

Richte Dir zum Beispiel fixe Zeiten in der Woche ein, an denen Du an Deinem Business arbeitest.

Samstag von 08.00 bis 14.00 Uhr ist Business-Zeit, keine Ausnahmen!

Anfangs ist das vielleicht hart, wenn Deine Freunde bei 30 Grad im Schatten an den See fahren und Du im stillen Kämmerlein ackerst. Nach ein paar Wochen ist das aber zur Routine geworden. Du tust es einfach und bleibst konsequent.

Nach ein oder zwei Jahren fährst Du dafür Montags an den See und genießt die Ruhe, während Deine Freunde genervt ins stickige Büro fahren müssen. 🙂

"Weiß zuvor was zu tun ist!"

Samstags um Acht vorm Rechner zu sitzen und Dir erstmal 30 Minuten lang zu überlegen, was Du heute tun sollst, verschwendet Deine Zeit.

Mach Dir einen Wochenplan und leg an Deinem Arbeitstag direkt los. Womit, habe ich Dir oben bereits gesagt. Tipp: Es ist nicht Facebook oder E-Mail. 😉

Es gibt auch Systeme, die Dir Dinge abnehmen und die Du einmal einrichtest und ab dann völlig ohne Dich funktionieren.

Ich denke da zum Beispiel an wesentliche Dinge wie...

  • Kundengewinnung
  • Produktauslieferung
  • Leistungserbringung
  • Rechnungslegung

Verkaufst Du - so wie ich - digitale Infoprodukte, dann kannst Du ein System aufsetzen, das rund um die Uhr automatisiert Kunden für Dich gewinnt. Auch das ist erstmal viel Arbeit, läuft aber ab einem gewissen Punkt verlässlich wie ein Schweizer Uhrwerk.

Hier ein Beitrag, in dem ich mehr darüber erzähle und hier ein spannendes Interview, in dem ich mit einem Experten darüber spreche.

Online-Tools wie Coachy sorgen dafür, dass Dein Produkt automatisch an Deine Kunden ausgeliefert und jederzeit genutzt werden kann, ohne Dein weiteres Zutun.

Wann immer es ein System gibt, das Dir Zeit freischaufelt, dann nutze es!

Nutze die zusätzliche Zeit aber nie komplett, um am Strand Cocktails zu schlürfen, sondern Dich um andere, umsatzbringende Aufgaben zu kümmern (mehr Content, mehr Produkte, ...).

Learning: Erfolgreiche Online-Unternehmer entwickeln Routinen und nutzen System, die für sie arbeiten. Sie investieren ihre wertvolle Zeit hauptsächlich in umsatzbringende Tätigkeiten.

7. Geduld

Lass mich ein Beispiel bringen, warum das wichtig ist.

Es gibt zwei Fischer. Franz und Bernd.

Beide fangen ihre Fische mit der bloßen Hand. Sie fangen jeden Tag in 8 Stunden gerade so viele Fische, um einigermaßen über die Runden zu kommen.

Eines Tages investiert Bernd am Tag nur mehr 4 Stunden damit, Fische zu fangen. Die restlichen 4 Stunden verbringt er damit eine Angel zu bauen.

Franz bleibt seinem Weg treu und fängt weiterhin jeden Tag 8 Stunden lang Fische mit der Hand. Immerhin will er auf keinen Umsatz verzichten. Da er mehr Zeit investiert, fängt er jeden Tag mehr Fische als Bernd.

Nach zwei Wochen ist Bernds Angel fertig und er freut sich!

Da er mit seiner neuen Angel deutlich effizienter ist, als Franz, fängt er in 4 Stunden gleich viele Fische, wie Franz in 8 Stunden mit der Hand.

Beide machen also durch den Verkauf der Fische den gleichen Umsatz. Allerdings braucht Bernd nur 4 Stunden pro Tag dafür zu arbeiten, während Franz 8 Stunden schuften muss.

Bernd legt sich mit den 4 Stunden Extrazeit aber nicht auf die faule Haut, sondern beginnt in der Zeit ein Fischerboot zu bauen, um weiter aufs Meer hinausfahren und die dicken Fische an Land ziehen zu können.

Er ist also bereit, aktuell auf Umsatz zu verzichten, um in der Zukunft davon zu profitieren (und mehr Umsatz zu machen).

Natürlich geht Bernd damit auch ein Risiko ein, weil er vorher nicht weiß, ob die Angel jemals fertig wird oder sein Boot später die erste Ausfahrt überlebt.

Aber auch wenn Du auf eine Bergtour aufbrichst, hast Du ein gewisses Risiko nicht mehr heimzukommen. Gehst Du es ein, kannst Du einen tollen Tag erleben.  Somit ist jede Unternehmung mit einem Risiko verbunden.

Hier spricht man auch von der Zeitpräferenz in der Volkswirtschaftslehre, aber ich möchte nicht zu tief in das Thema einsteigen.

Das Beispiel lässt sich aus meiner Sicht auch auf viele Leute umlegen, die sich ein Online Business aufbauen wollen.

Sie wollen schnelles Geld und auf dem Weg dorthin bloß auf nichts verzichten! Du auch?

Sorry Kumpel, das ist der falsche Weg!

Für nachhaltigen Erfolg musst Du bereit sind, JETZT auf etwas zu VERZICHTEN, um später die Früchte ernten zu können. Größere und saftigere Früchte, als die, die Du jetzt haben kannst.

Du musst also in Vorleistung gehen und damit klarkommen, eine Weile lang hart für etwas zu arbeiten und dennoch nichts damit zu verdienen. Kannst Du das aushalten? 😉

Die meisten können es nicht und geben daher nach ein paar Wochen oder Monaten wieder auf, weil der Rubel noch nicht rollt!

Erfolgreiche Menschen ticken anders. 

Learning: Erfolgreiche Online-Unternehmer denken langfristig, sind geduldig und nicht auf den schnellen Erfolg aus (der sich ebenso schnell wieder in Luft auflöst). Sie haben das große Ganze im Blick und wissen, das sie erstmal zurückstecken und verzichten müssen, um später umso erfolgreicher zu werden.

Fazit

Meiner Meinung nach sind das die echten "Geheimnisse" erfolgreicher Online-Unternehmer. Die essenziellen Fähigkeiten "hinter den Kulissen", über die wohl kaum ein "Guru" spricht.

Verständlich, denn " Etwas Geduld mitbringen" ist vermutlich kein ideales Verkaufsargument für einen Kurs zum Thema "Online Business aufbauen". 😉

Ich tue es dennoch, weil ich ehrlich bin und möchte, dass Du gut informiert bist und Bescheid weißt.

Alle der sieben Punkte gehen Hand in Hand.

  • Fehlt Dir ein Markt- und Zielgruppenverständnis, wirst Du Produkte erstellen, die niemand haben will.
  • Kannst Du Deine Botschaft nicht verständlich kommunizieren, liest niemand Deine Inhalte.
  • Weißt Du nicht, wie Du Deine Zielgruppe emotional erreichst und einen Verkaufsbrief schreibst, bleibt selbst Dein bestes Produkt ein Ladenhüter.
  • Erstellst Du Produkte mit minderwertiger Qualität, die Deinen Kunden nicht weiterhelfen, wirst Du am Markt nicht lange überleben.
  • Bist Du ein Faulenzer und nicht bereit, für Erfolg hart zu arbeiten, dann bekommst Du die Dinge nicht umgesetzt und wirst scheitern.
  • Bist Du nicht bereit, neben dem Zähneputzen weitere Routinen zu entwickeln und Dich mit Systemen und Prozessen zu befassen, wirst Du Dich vermutlich "kaputt" arbeiten, ohne wirklich viel zu schaffen.
  • Läufst Du dem schnellen Geld hinterher und hast Probleme damit, erstmal eine Weile in Vorleistung zu gehen, wirst Du nicht bis zum Ende durchhalten.

Ja, das klingt teilweise hart, ist aber die Realität!

Du hast aber einen großen Vorteil gegenüber dem Sprinter, der die 100 Meter in unter 10 Sekunden knacken will. Du musst kein Top-Athlet sein! 😉

Du kannst Dir alle 7 Fähigkeiten aneignen!

Niemand wird als erfolgreicher Unternehmer geboren. Jeder entwickelt mit der Zeit die nötigen Fähigkeiten oder ist bereit, die nötige Zeit zu investieren, um diese aufzubauen.

Sei es durch "Learning by doing" oder durch externe Hilfe und Ratgeber.

Bist Du bereit dazu? 🙂

Webseitenbesucher zu Kunden machen

Wie Du Deine Webseitenbesucher in zahlende Kunden verwandelst

  • 22. März 2021

Mein 4-Schritte Framework, wie Du einfache Webseitenbesucher verlässlich in zahlende Kunden verwandelst

Webseitenbesucher zu Kunden machen

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man vorm Rechner sitzt und keine Ahnung hat, wie man für sein tolles Produkt auch nur einen einzigen Kunden gewinnen soll.

Du auch?

Ich weiß aber auch, wie es sich anfühlt, wenn es plötzlich "Katsching!" auf dem Handy macht und man ein paar Tausend Euro verdient hat, ohne selbst vorm Rechner zu sitzen.

Passiver Verdienst

In diesem Beitrag zeige ich Dir exakt die Marketingstrategie, die hinter solchen, teils passiven, Verdiensten steckt.

Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Du eine Webseite hast, die vielleicht top aussieht, aber ein grobes Problem hat: Sie ist ein schlechter Verkäufer!

Und was fast noch schlimmer ist: Du weißt nicht woran es liegt!

Nachdem Du diesen Beitrag gelesen hast, weiß Du, wie Du aus Deiner Webseite einen unermüdlichen Dauerverkäufer machst, der auch dann für Dich ackert, wenn Du schläfst oder im Urlaub bist.

Es sind nur vier einfache Schritte, die Du gehen musst.

Schritt #1: Die Segmentierung

Wenn Du alles richtig gemacht hast, dann möchtest Du mit Deiner Webseite eine bestimmte Zielgruppe ansprechen.

Menschen, die ein bestimmtes Problem haben, das Du lösen möchtest. Oder einen Wunsch, den Du erfüllen möchtest.

Innerhalb Deiner Zielgruppe gibt es aber Menschen in unterschiedlichen Situationen mit verschiedenen Herausforderungen und Voraussetzungen.

Ein Beispiel.

Darf ich vorstellen. Das ist Sabine.

Firmengründerin Sabine

Sie hat kürzlich ein Unternehmen gegründet und braucht jetzt Kapital, um wachsen zu können.

Sie begibt sich in die Höhle der Löwen (Du kennst die Serie? :-)) und möchte Investoren für ihre Idee gewinnen.

Sie ist gut in ihrem Geschäft, aber schlecht in Sachen Rhetorik. Sie sucht händeringend nach einem Rhetorik-Trainer, um vor den Löwen authentisch präsentieren und pitchen zu können. Die Zeit drängt, denn die Zukunft ihrer Firma hängt davon ab.

Und das ist Klaus.

Er ist in wohlverdienter Rente und hat viel Zeit.

Er hat seine Leidenschaft für Stand-up Comedy entdeckt und möchte jetzt seine Begabung auf das nächste Level heben, um auch vor größerem Publikum auftreten zu können.

Er sucht jemanden, der ihn dabei unterstützt.

Stand-up Comedian Klaus
Rhetorik-Trainerin Petra

Sabine und Klaus landen auf der Webseite von Petra.

Sie ist ausgebildete Rhetorik-Trainerin und hat auf ihrer Webseite drei Angebote:

  • 1:1 Coaching über 6 Monate für 10.000 €
  • 12-wöchiges Gruppencoaching für 3.000 €
  • Video-Kurs "Auf der Bühne authentisch überzeugen" für 397 €

Quizfrage: Wie hoch ist die Chance, dass Klaus das 1:1 Coaching mit Petra für 10.000 € bucht?

Oder wie wahrscheinlich ist es, dass Sabine den Videokurs von Petra kauft, wo doch die Zeit drängt und der Tag X bei den Löwen vor der Tür steht?

Sowohl Sabine wie auch Klaus wollen ihre Rhetorik verbessern und fallen somit exakt in Petras Zielgruppe. Dennoch sind beide in völlig unterschiedlichen Situationen und haben andere Voraussetzungen und Ziele.

Dem falschen Besucher das falsche Angebot zu zeigen, kann Petra 10.000 € kosten!

Zwitschern

Um den richtigen Menschen das passende Angebot zu verkaufen, musst Du in der Lage sein, Deine Zielgruppe zu segmentieren. Und zwar basierend auf deren Bedürfnissen, der Größe des Problems und der Notwendigkeit Geld auszugeben bzw. der Kaufkraft.

Wie kannst Du Deine Webseite also dazu bringen, den richtigen Menschen das richtige Angebot zu zeigen?

3 einfache Dinge.

1. Deine Angebote

Nimm Dir Zettel und Stift und schreib Deine 3 Angebote/Produkte auf.

Sind die Bezeichnungen verständlich und vor allem, decken sie die unterschiedlichen Bedürfnisse, Situationen und Wünsche Deiner Zielgruppe ab?

Wenn Du nur ein Angebot hast, dann weißt Du jetzt, was zu tun ist: Du brauchst mehrere Angebote! 🙂

Aber bitte nicht falsch verstehen.

Niemand hat an Tag #1 zig Angebote am Start.

Bist Du noch ganz am Anfang, dann starte mit einem guten Angebot, das Du Deiner kompletten Zielgruppe verkaufst.

Lerne mit steigender Anzahl an Kunden, reagiere auf Feedback und Kritik und entwickle so mit der Zeit ein Gespür dafür, was Deine Zielgruppe zusätzlich braucht.

Ziel sollte sein, irgendwann zumindest 3 verschiedene Angebote in unterschiedlichen Preiskategorien am Start zu haben, um segmentieren zu können.

Wobei die Anzahl der nötigen Angebote natürlich nicht in Stein gemeisselt ist und von Deinem Thema und Deiner Zielgruppe abhängt. Vielleicht sind es nur 2, vielleicht aber auch 5.

2. Dein(e) Kunden-Avatar(s)

Wer ist Dein Ideal-Kunde für jedes Deiner Angebote?

Diese Frage gilt es jetzt zu beantworten.

Wenn Du bereits Kunden hast, dann pick Dir Deinen Lieblingskunden heraus und beschreibe diesen.

  • Mit wem hat Dir die Zusammenarbeit am meisten Spaß gemacht und wer hat die besten Resultate erzielt?
  • Wie war dessen Situation, bevor er bei Dir gekauft hat?
  • Welche Probleme und Herausforderungen hatte er?
  • Wie hat sich seine Situation und sein Leben nach der Zusammenarbeit mit Dir verändert/verbessert?

Ein Beispiel:

Petra arbeitet sehr gerne mit Franziska im 1:1 Coaching zusammen. Franziska ist Unternehmerin, die oft zu Medienauftritten eingeladen wird, aber jedes Mal sterben könnte vor Lampenfieber. Sie weiß, dass es in ihrer Branche wichtig ist, öffentlich präsent zu sein und Rede und Antwort zu stehen, um mehr Sichtbarkeit und Relevanz am Markt zu erzeugen. Beim ersten Fernsehinterview nach dem 6-monatigen Intensivcoaching legte Franziska einen authentischen und selbstbewussten Auftritt ohne nasse Hände hin und bekam im Nachgang zwei neue Kundenaufträge.

So könnte Petras Beschreibung für die Idealkundin ihres 1:1 Coachings lauten.

Wie lautet Deine? 🙂

Das ist aber noch nicht genug.

Für einen echten Kundenavatar musst Du noch tiefer bohren und auch demographische Daten wie folgende herausfinden:

  • Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsniveau?
  • Beziehungsstatus?
  • Kinder?
  • Wohnort?
  • Interessen, Hobbys, Überzeugungen?
  • Gewohnheiten?
  • Bedürfnisse?
  • Ängste?
  • Wünsche?

Das sind Dinge, die Du entweder über Bestandskunden schon weißt oder aber erst herausfinden musst.

Eine gute Quelle für demographische Daten ist zum Beispiel das kostenlose Facebook-Tool "Zielgruppen-Insights".

So haben zum Beispiel Personen im D-A-CH Raum, die sich aufgrund ihres Surfverhaltens laut Facebook für "Rhetorik" interessieren, folgende Merkmale.

Facebook-Zielgruppeninsights Interesse Rhetorik
  • 47 % Frauen, 54 % Männer (das sind doch keine 100%! Frag mich nicht, warum. ;-))
  • Das größte Interesse besteht in der Altersgruppe zwischen 25 und 44
  • 48 % der Zielgruppe ist verheiratet
  • 66 % der Zielgruppe hat einen Hochschulabschluss

Was aber, wenn Du noch kein Produkt, keine Kunde hast und noch ganz am Anfang stehst.

Dann empfehle ich Dir, Dich ab nun intensiv mit den Menschen zu befassen, die Du (später) mit Deinem Projekt und Produkt(en) ansprechen möchtest. Diese Anleitung hilft Dir dabei.

3. Die richtigen Fragen & Antworten

In welche Deiner (3) Produktkategorien fallen nun Deine Idealkunden?

Hast Du nur ein Produkt, dann überspringe diesen Part einfach. 🙂

Überlege Dir also Fragen, die Dir bei der richtigen Zuteilung helfen können.

Bleiben wir beim Beispiel von oben.

Die Rhetorik-Trainerin Petra könnte die Unternehmerin Franziska fragen:

  1. Warum möchtest Du Deine Auftritte im Fernsehen verbessern?
  2. Hat mehr Selbstbewusstsein auf der Bühne eine Auswirkung auf den Erfolg Deiner Firma?
  3. Wie schnell ist es nötig, Deine "Rhetorik-Künste" zu optimieren?

Und Franziskas Antworten könnten lauten:

  1. Weil öffentliche Auftritte in meiner Branche zum Daily Business gehören (Notwendigkeit).
  2. Ja, weil ich dadurch einen besseren Eindruck bei potenziellen Kunden hinterlasse (Druck).
  3. Sehr schnell, weil der nächste TV-Auftritt schon vor der Tür steht (Dringlichkeit).

Durch die Notwendigkeit, den Druck und die Dringlichkeit kommt für Franziska nur ein 1:1 Coaching in Frage und als Unternehmerin hat sie auch das Budget dafür.

Der Videokurs würde ihr nicht helfen, weil er in der Umsetzung alleine zu lange dauert und niemals so in die Tiefe gehen kann, wie das 1:1 Coaching.

Erkennst Du, wie wichtig es ist, den richtigen Menschen das richtige Angebot zu zeigen?

Schritt #2: Das Kennenlernen

Was passiert, wenn Du beim ersten Date direkt einen Heiratsantrag machst?

Heiratsantrag beim ersten Daten funktioniert nicht

Richtig! Es wird weder eine Hochzeit noch ein zweites Date geben! 🙂

Es ist viel zu früh und mit der Tür ins Haus zu fallen, funktioniert auch bei Deinen Kunden nicht.

Sie müssen Dich erst kennenlernen, Vertrauen zu Dir aufbauen und irgendwann die Sicherheit haben, dass Du die richtige Person bist, die ihnen helfen kann.

In der Regel kommt ein Besucher über eine Google-Suche, einen Link in sozialen Medien oder auch über eine Empfehlung auf Deine Webseite.

In jedem Fall bist Du in dem Moment aber noch wildfremd für Deinen Besucher, ihr habt euch noch nie persönlich getroffen und kein Wort ausgetauscht.

Warum also sollte er Dir so mir nix Dir nix ein paar Hundert Euro beispielsweise für einen Online-Kurs überweisen?

Das wird nicht passieren.

Du musst Dir sein Vertrauen erst verdienen und das kannst Du am besten über ein sogenanntes Optin-Angebot. Manche sagen auch "Freebie" oder "Goodie" dazu.

Anstatt dem Besucher etwa nach dem Lesen Deines Blog-Beitrages von Dannen ziehen zu lassen oder ein Kaufangebot (Heiratsantrag) zu machen, machst Du ihm ein unwiderstehliches Angebot, das er gegen die Herausgabe seiner E-Mail-Adresse kostenlos in Anspruch nehmen kann.

Ich bin sicher, Du kennst das Spiel?

Du musst in einem Formular Deinen Namen und Deine E-Mail-Adresse hinterlegen und bekommst im Gegenzug einen Download, ein Video, eine E-Mail-Serie oder sonst irgendein "Zuckerl".

By the way... wenn Du meine kostenlose 7-tägige E-Mail-Serie zum Aufbau eines Infoprodukt-Business durchlaufen möchtest, dann weißt Du, was Du mit folgendem Formular tun musst. 😉

*Wir versenden keinen Spam und halten uns zu 100% an den Datenschutz.

Und bei der Auswahl des Freebies passieren sehr viele Fehler.

Welches Geschenk Du Deinen Lesern machst, hängt mit dem Produkt zusammen, das Du ihnen (später) verkaufen möchtest.

Bleiben wir beim Beispiel von oben.

Petra bietet unter anderen zwei kostenpflichtige Produkte an.

  1. Einen Video-Kurs für 397 €
  2. Ein 1:1 Coaching für 10.000 €

Daher braucht sie auch zwei unterschiedliche Optin-Angebote.

Leuten, die später ihren Videokurs kaufen sollen, sollte sie ein Optin-Angebot machen, wie diese selbst ihr Problem lösen können, weil ja ihr Videokurs auch ein Produkt zum Selbststudium ist.

Das könnten zum Beispiel Auszüge aus ihrem Videokurs, kurze Videoserien, E-Books oder E-Mail- und Content-Serien sein.

In jedem Fall müssen sie beim Leser für ein "Wow" und einen Quick Win sorgen.

Bei Anwärtern für ihr 1:1 Coaching würde sie hier auf Granit beißen.

Diese Leute müssen erkennen, dass Petra die Lösung ihres Problems ist und ihnen wirklich helfen kann. Sie brauchen also ein Freebie, das beweist, dass Petra anderen Kunden in ähnlichen Situationen bereits geholfen hat.

Leute, die später 10k auf den Ladentisch legen, möchten sich nicht selbst mit einem Videokurs herumschlagen, sondern eine persönliche Betreuung und schnelle Ergebnisse.

Daher muss das Optin-Angebot völlig anders aussehen.

Gut funktionieren hier Fallbeispiele oder Erfolgsgeschichten anderer Kunden, denen Petra schon geholfen hat.

Du kannst eine E-Mail-Liste von Tausenden Abonnenten haben und dennoch nichts verkaufen, weil Dein Optin-Angebot einfach die falschen Leute angezogen hat und Du jetzt lauter Karteileichen im Verteiler hast.

Du siehst also, wie wichtig es auch hier ist, das richtige Optin-Angebot für die richtigen Menschen zu schnüren!

1. Wie Du Dein Optin-Angebot erstellst

Überlege Dir, was das beste Format für Dein Optin-Angebot ist.

Also über welches Medium kannst Du die Informationen und Inhalte am besten an Deine Abonnenten übermitteln.

Sind Videos am besten geeignet, dann kannst Du diese einfach mit Tools wie Loom aufnehmen. Möchtest Du etwas am Bildschirm vorzeigen und aufnehmen, dann kannst Du dafür zum Beispiel screencast-o-matic verwenden.

Soll es eine Präsentation oder ein visuell ansprechendes Dokument werden, dann ist vielleicht Google Präsentationen oder Canva die richtige Wahl.

Für einfache E-Books tut's auch Google Docs.

Achte aber in jedem Fall darauf, dass Du Qualität lieferst! Niemand wird später Dein kostenpflichtiges Produkt kaufen, wenn Du bereits beim Freebie "schwächelst"!

2. Wie Du Deine Leser "heiß" auf Dein Optin-Angebot machst

Zeit, Dein Optin-Angebot zu präsentieren und zu einem "NoBrainer" zu machen.

Das kann (und sollte) an verschiedenen Stellen passieren. Zum Beispiel auf einer eigenen Landingpage (wie dieser hier), mitten im Content oder auch in der Sidebar.

Sieh Dich gerne auf dieser Seite etwas um und Du wirst verschiedene Optin-Angebote an verschiedenen Stellen finden. 😉

Essenziell ist, WIE Du Dein Optin-Angebot präsentierst.

1. Starte mit einer Überschrift mit dem Ergebnis für den Leser.

Deine Headline sollte sofort das vermitteln, wie sich das Leben des Abonnenten verändert/verbessert, nachdem er Dein Angebot in Anspruch genommen hat.

Gut funktionieren hier Sätze, die mit "Wie Du xy erreichst/bekommst..." starten.

"Wie Du" Sätze beim Aufbau von Landingpages

2. Danach arbeitest Du mit Aufzählungspunkten, in denen Du die einzigartigen Benefits und Vorteile Deines Angebots präsentierst.

Halte nicht hinterm Berg, was genau Dein Leser mit Deinem Angebot bekommt. Zähle dabei nicht bloß die Inhalte auf, sondern zeig die Benefits auf, die man mit diesen Inhalten bekommt (und auf keinen Fall verpassen darf).

Bulletspoints auf Optin-Seite

Übrigens... das Cellulite-Angebot aus diesem Screenshot hat eine Optinrate von fast 20%. Das heißt, von 100 Leuten tragen sich 20 in den Verteiler ein. Ein guter Wert und somit nicht alles falsch, was ich hier mache. 🙂

Optinrate von fast 20 Prozent

3. Technik

Es gibt Tausende Möglichkeiten, wie Du heutzutage Landingpages und Optin-Angebot technisch aufsetzen kannst.

Daher werden wir jetzt jede einzelne durchgehen.

Kleiner Scherz! 😉

Ich zeige Dir einfach, welche Tools ich aktuell dafür verwende und empfehle.

Ich nutze für alle meine Webseiten das kostenlose CMS WordPress und zwei Plugins für meine Landingpages und Optin-Angebote.

1. Thrive Architect*

Info: Wenn Du meiner Empfehlung folgen und ebenfalls Thrive Architect und/oder Thrive Leads nutzen möchtest, dann brauchst Du dazu Thrive Suite. Das heißt, Du kannst die Plugins nicht mehr einzeln, sondern nur mehr im Bundle bestellen, dafür aber dann alle Tools der Thrive-Familie nutzen.

Schritt #3: Das Angebot

Du kannst jetzt natürlich Deine verschiedenen Optin-Angebote auf einzelnen, unterschiedlichen Landingpages präsentieren.

Das ist gut und richtig. Ich mache das ja auch (zum Teil).

Mit der Zeit und steigender Anzahl an Produkten wird das allerdings richtig aufwendig und unübersichtlich. Noch dazu hast Du dann die Herausforderung, Deine unterschiedlichen Zielgruppen auf die passende Landingpage zu bekommen.

Daher gibt es eine andere Lösung, die ich ebenfalls einsetze und Dir empfehle: QUIZ

(mhm...was ist eigentlich die Mehrzahl von Quiz? Egal! ;-))

Wie kann das also konkret aussehen.

Erinnerst Du Dich an Sabine von oben?

Um ihre Firma "groß" zu machen und an das Geld von Investoren zu kommen, muss sie schnell lernen, wie man richtig pitcht. 

Oder Klaus.

Er erzählt gerne Witze, möchte als Stand-up Comedian etwas dazu verdienen und möchte hierzu sein Skills etwas verbessern.

Beide haben unterschiedliche Probleme und Ziele und beide brauchen unterschiedliche Anreize und Optin-Angebote, um hellhörig zu werden und der Rhetorik-Trainerin Sabine ihre E-Mail-Adressen zu geben.

Klaus wird sich nicht für eine Case Study interessieren, in der Petra einer Klientin gezeigt hat, wie sie an Investorengeld gekommen ist. Und Sabine hat nichts mit Stand-up Comedy am Hut. Dennoch brauchen (und wollen) beide die Hilfe von Petra.

Wie kannst Du jetzt also diese beiden Zielgruppen segmentieren, ohne sie auf zwei unterschiedliche Webseiten/Landingpages schicken zu müssen?

Indem Du ein Quiz erstellst, beiden die richtigen Fragen stellst und sie somit selbst zum richtigen Angebot finden lässt. Ziel eines Quiz ist es somit, dem Teilnehmer durch seine Antworten am Ende das passende Optin-Angebot anzuzeigen und aufzufordern, es anzunehmen.

Wie baust Du also ein Quiz auf, das viele Teilnehmer hat?

Zuerst zur Theorie, dann zur Praxis (wie in der Fahrschule).

Der Schlüssel zum Erfolg ist zunächst die Wahl des richtigen Aufhängers/Titels für das Quiz. Ansonsten wird niemand daran teilnehmen.

Rate mal, wofür sich Deine Leser und potenziellen Kunden am meisten interessieren?

FÜR SICH SELBST! 🙂

Hier funktioniert zum Beispiel der Vergleich mit berühmten Persönlichkeiten oder die Einteilung nach verschiedenen Typen oder Charakteren ganz gut.

Probier's zum Beispiel von folgenden Quiz-Titeln:

1. Welche Persönlichkeit bist Du am ehesten?

  • Steve Jobs
  • Arnold Schwarzenegger
  • Heidi Klum

2. Welcher Typ Mensch bist Du?

  • Der Zurückhaltende
  • Der Laute
  • Der Charmante

3.  Was ist Dir wichtiger?

  • Geld
  • Freiheit
  • Selbstbestimmung

Dieses Quiz wird Deinen Lesern etwas über sie selbst beibringen (wir Menschen lieben das!), aber auch Dir mehr über Deine Leser verraten und Dir helfen, ihnen das richtigen Optin-Angebot zu unterbreiten.

Je nach Antworten bietest Du am Ende des Quiz dann das passende Optin-Angebot zum Download an.

  • Sabine bekommt die Case Study zum Sammeln von Investorengeld.
  • Klaus die Videoserie zum Verbessern seiner Comedy-Auftritte vor Publikum.

Beide werden sich in Petras E-Mail-Verteiler eintragen und alle sind happy! 🙂

Kommen wir zum praktischen Teil.

Ich habe dieses Quiz im Einsatz und es hat mir bereits 1087 E-Mail-Abonnenten gebracht, in dem ich einfach die richtigen Fragen gestellt habe.

Thrive-Quiz-Statistik

2041 Leute haben mein Quiz gestartet und 1848 davon alle Fragen beantwortet. Von diesen 1848 vollständigen Teilnehmern haben 1087 mein Optin-Angebot angenommen, was eine Anmelderate von 58,8% macht. Not bad! 🙂

Wenig überraschend nutze ich für die Erstellung meines Quiz ebenfalls wieder ein Tool aus der Thrive Suite, nämlich den Thrive Quiz Builder*.

Thrive Quiz Builder Demo

Thrive Quiz Builder im Einsatz

Mit einem Quiz kannst Du also gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

  1. Du kannst Deiner Zielgruppe exakt das anbieten was sie braucht.
  2. Du erhöhst den Wert und die "Passgenauigkeit" Deiner E-Mail-Liste.
  3. Die (neuen) Erkenntnisse über Deine Leser (und potenziellen Kunden) machen es Dir leichter, bessere E-Mails zu schreiben.

Und - zumindest in meinem Fall - ist die Optinrate deutlich höher, als bei "herkömmlichen" Optin-Angeboten.

Aber noch hast Du nichts verkauft!

Schritt #4: Der Verkauf

Was passiert, wenn man einem Kind ein Spielzeug wegnimmt, obwohl es gerade überhaupt nicht damit spielt?

Kind nimmt einem anderen etwas weg

Plötzlich wird genau dieses Spielzeug das Wichtigste auf der Welt und es muss es unbedingt wieder haben!

Wir Erwachsenen ticken genauso.

Die beste Strategie, um Dein Produkt zu verkaufen, ist es, zuerst ein starkes Verlangen danach zu erzeugen und es dann wegzunehmen.

Das wird Deinen Umsatz durch die Decke gehen lassen und Du musst Dir nie wieder Sorgen um Geld machen!

Ok, ich übertreibe etwas. 😉

Was Du aber brauchst, ist eine ausgeklügelte E-Mail-Kampagne, die Deinen Lesern ein erstklassiges Angebot macht, das nur für eine bestimmte Zeitspanne zu haben ist.

An dieser Stelle hast Du bereits sichergestellt, dass Du die richtigen Leute in Deinem Verteiler hast. Diese Leute interessieren sich für Dich und wollen mehr von Dir, ansonsten hätten sie Dir nicht ihren E-Mail-Adressen gegeben.

Deine Aufgabe ist es jetzt, ihnen genau das zu geben, was sie wollen und brauchen: Dein Produkt!

  • Klaus braucht einen Videokurs, um seine Fähigkeiten zu verbessern.
  • Sabine ein 1:1 Coaching, um den "perfekten" Pitch hinzulegen.

Leider reicht es nicht, Dein Produkt auf den virtuellen Ladentisch zu stellen und einfach die Hand aufzuhalten.

Auch online braucht es Vertrauen.

Um Dir dieses zu verdienen, musst Du in Vorleistung gehen und mehr von Dir, Deinem Wissen und Deinen Erfahrungen preisgeben.

Das machst Du am besten über eine Abfolge von E-Mails, die Du an Deine Leser versendet und mit einem konkreten, zeitlich begrenzten Kaufangebot enden.

Ich arbeite grundsätzlich mit folgender E-Mail-Abfolge, die sehr gut funktioniert:

  • Mail #1 - Auslieferung: Hier versendet Du den Downloadlink oder die Zugangsdaten zu Deinem kostenlosen Optin-Angebot und bedankst Dich für das Interesse.
  • Mail #2 - Vorstellung: Wer bist Du, was machst Du und warum bist Du für den Job eines Coachs qualifiziert? Auch online wollen die Leute wissen, WER genau hinter einem Projekt steckt (hinter diesem stecken wir). Verstecke Dich nie hinter Deiner Webseite!
  • Mail #3 - Problem: Erzähle dem Leser, welche Probleme und Herausforderungen Du immer hattest und was bei Dir nicht funktioniert hat. Beende die Mail mit einer Lösung, die Du allerdings erst in der nächsten Mail verrätst.
  • Mail #4 - Lösung: Wie bist Du selbst vom Problem zur Lösung gekommen?  Lass den Vorhang fallen und präsentiere Dein Angebot (Deine Lösung). Und weise auch ganz klar darauf hin, dass Dein Angebot ein zeitlich begrenzten Angebot ist, dass nur mehr für 3 Tage zu haben ist. Vielleicht hast Du einen besonderen Rabatt oder einen Boni, den es sonst nicht gibt.
  • Mail #5 - Dein Produkt: Erzähle alles über Dein Produkt. Leg alles offen, was Dein Produkt für den Käufer kann (und was nicht), für wen es ist (und für wen nicht), was es kostet und wie man sich Zugriff sichern kann. Niemand kauft gerne die Katze im Sack! Sag auch klar und deutlich, dass eine Bestellung nur mehr für 2 Tage möglich ist.
  • Mail #6 - FAQ: Beantworte mögliche Fragen zu Deinem Produkt und nimm Zweifel, in dem Du beispielsweise mit Kundenfeedbacks, Erfolgsgeschichten oder Testimonials arbeitest. Letzte Bestellmöglichkeit ist morgen!
  • Mail #7 - letzte Chance: Sorge dafür, dass der Leser Schweißperlen auf der Stirn und große Angst hat, Dein tolles Angebot zu verpassen. Halte die Mail kurz und zeige noch einmal den größten Benefit Deines Kurses. Letzte Chance auf eine Bestellung! 

Die Angst, Dein Angebot zu verpassen, wird eine Bestellflut auslösen. Die meisten Bestellungen kommen immer 1-2 Stunden vor Ablauf des Countdowns.

Hier die Bestellübersicht eines typischen "Letzten Bestelltages", wenn der Countdown um 23.59 Uhr endet.

Verkäufe letzter Bestelltag

Die meisten Verkäufe kommen kurz bevor der Countdown endet.

Ist das der heilige Gral des E-Mail-Marketings?

Nein, aber einen "Testlauf" ist es allemal wert.

Je nach Zielgruppe, Thema und auch Deiner Person variieren die E-Mails, die Du versenden kannst.

Es gibt leider keine allgemein-gültige Pausschallösung, die überall gleichermaßen gut funktioniert. Am Ende ist es immer ein selbstständiges Testen und Herausfinden, was in der eigenen Zielgruppe am besten klappt.

Was aber durch die Bank überall funktioniert, ist die Angst etwas zu verpassen! 🙂

Das Coole ist, dass die Verkaufsseite tatsächlich offline ist, wenn jemand aus einer E-Mail heraus nach Ablauf des Timers auf den Link klickst.

Das heißt also für Dich, Du kannst einen Evergreen-Funnel aufbauen, der jeden Abonnenten durch Deinen Verkaufsprozess schleust, egal wann er sich angemeldet hat und rund um die Uhr automatisch Dein Produkt verkauft.

Technisch kannst Du das Ganze wieder mit einem Thrive Spielzeug namens Thrive Ultimatum* umsetzen.

Thrive Ultimatum Demo

Evergreen-Funnel mit Thrive Ultimatum erstellen.

Jeder Abonnent erhält damit, abhängig von dem Zeitpunkt seines Optins, einen individuellen Link mit einem Zeitstempel, der den Countdown immer nach 7 Tagen enden lässt. Oder nach 5 Tagen oder nach 14 Tagen. Je nachdem, was Du einstellst.

Info: Das heißt nicht, dass der direkte Verkauf von Produkten über eine Webseite und ohne vorgeschalteten E-Mail-Funnel NICHT funktioniert. Tut er. In aller Regel brauchen Kunden aber vorher verschiedene Berührungspunkte mit Dir und Deinem Angebot und vor allem Vertrauen, bevor sie das Portmonee zücken. Der Vertrauensaufbau kann aber beispielsweise auch durch You-Tube-Videos erfolgen, wenn Du einen großen Kanal hast oder durch Werbeanzeigen, die Du Deiner Zielgruppe immer wieder vor die Nase hältst.

Fazit

Diese 4 Schritte sind keine gehypte Marketingstrategie oder eine Erfindung des Internets. Sie basieren auf den gleichen Werten und Prinzipien, wie immer und überall schon verkauft wird.

Auch zum Porsche-Händler kommt der Mittvierziger in der Midlife-Crisis, der sich ein 500 PS-Monster gönnt und die gut betuchte Dame von Welt, die ihre Freundinnen mit dem 8-Zylinder zum Kaffeekränzchen abholt.

Zwei unterschiedliche Zielgruppen mit verschiedenen Ansprüchen und Zielen. Beide wollen Porsche fahren.

Und der Verkäufer muss beide Kundschaften lesen und verstehen lernen und das Gespräch in die richtige Richtung lenken (Segmentierung).

Er muss nicht nur auf ihre Bedürfnisse eingehen und Vertrauen aufbauen (= online gleich E-Mail-Marketing), sondern auch mit Rabatten und Extras glänzen, die nur zu haben sind, wenn der Herr oder die Dame sofort unterschreibt.

Um Deine Produkt erfolgreich über Deine Webseite zu verkaufen, musst Du sie also zum authentischen Porsche-Verkäufer machen! 🙂

  1. Teile Deine Zielgruppe nach Problemen, Bedürfnissen und Zielen ein und definiere daraufhin passende Teilzielgruppen. Lerne Deine Zielgruppe(n) kennen!
  2. Entwickle pro Teilzielgruppe Optin-Angebote, die für schnelle Erfolge sorgen und segmentiere Deine Zielgruppe beim Eintrag in Deinen E-Mail-Verteiler (etwa durch ein Quiz).
  3. Entwickle auf Basis der individuellen Anforderungen Deiner Leser super Angebote (Produkte), die sie nicht ausschlagen können. Öffne die Tore zu Deinem Produkten aber nur für ein paar Tage, um die Verkäufe durch die Decke gehen zu lassen!

Wie gut verkauft Deine Webseite?

Verkaufst Du auch über diesen Weg oder hast Du vielleicht eine völlig andere Verkaufsstrategie, die noch keiner kennt? 🙂

* = Werbelink

Selbstsabotage überwinden

Selbstsabotage überwinden – Wie Du Dir nicht länger selbst im Weg stehst

  • 18. März 2021

Selbstsabotage überwinden - 5 Tipps, wie Du Dir beim Aufbau eines Online-Business nicht länger selbst im Weg stehst

Selbstsabotage überwinden

Würdest Du gerne mehr Erfolg haben, Deine Träume verwirklichen und ein erfülltes Leben führen?

Deine Antwort wird wahrscheinlich sein: „Klar, das will ich!“

Aber willst Du es wirklich? Und vor allem: Erlaubst Du es Dir?

Oder glaubst Du tief in Dir, dass Du es nicht verdient hast oder nicht bereit dafür bist?

Wenn Du immer wieder an eine bestimmte Grenze kommst, kann es gut sein, dass Du Dir diese Erlaubnis (noch) nicht wirklich gibst.

Oder nur bis zu einem bestimmten Grad.

Dann versuchst Du zwar, Dein Leben zu verbessern, Dir ein Online-Business aufzubauen und voranzukommen, sabotierst Dich aber ständig selbst – weil Du insgeheim glaubst, dass Du es nicht verdient hast.

Oder Du glaubst, dass Du noch nicht bereit dazu bist, vielleicht aber später.

Du hängst fest in der Selbstsabotage.

Meistens sind es dann Gedanken wie:

  • Ich kann kein Business aufbauen, weil meine Ideen nicht so besonders sind.
  • Ich habe zu wenig Kontakte. Oder die falschen.
  • Gibt es das alles nicht schon? Wer soll sich dafür interessieren oder mich bezahlen?
  • Mein Geld reicht nicht aus, um etwas aufzubauen.
  • Es gibt schon so viele, die einfach zu gut sind. Gegen die komme ich nicht an.

Wenn Du Dir diese Gedanken als Gitterstäbe eines Käfigs vorstellst, kommst Du der Wirklichkeit schon sehr nahe.

„Der Löwe kennt die Grenzen seines Käfigs, wenn er auf die Gitterstäbe trifft…"

Jetzt twitschern
Löwe im Käfig

Möchtest Du diesen inneren Käfig sprengen, brauchst Du Einblick in die Verbindung von Erfolg, Unternehmertum … und Angst.

Schauen wir uns das mal an.

Es mag nicht so scheinen, aber diese Gitterstäbe sind der Kompass für Wachstum, Erfüllung, Glück und Erfolg - solange Du weißt, wie man sie liest.

Carl Gustav Jung ist ein Psychologe, der sich mitunter sehr intensiv mit den Hintergründen unserer Angst und Zweifeln auseinandergesetzt hat.

Angst sieht er als Signal dafür, dass eine Änderung unserer Lebensweise erforderlich ist.

Wenn wir nur die Symptome behandeln, verdrängen wir dadurch unser wahres Selbst und verlieren den Zugang zu wichtigen Informationen, die uns die Angst bietet.

Wir sollten Zweifel und Angst nicht "loswerden", sondern erfahren, was sie bedeuten, was sie lehren wollen und was ihr Zweck ist.

Hinter unseren Zweifeln und Ängsten liegt ein innerer Konflikt.

Meist ist dieser Konflikt bereits sehr alt, also irgendwann in unserer Kindheit entstanden.

Aber diese Konflikte haben sich geändert und sind nicht länger die Quelle unseres gegenwärtigen Leidens.

"Es macht keinen Unterschied, dass es bereits Konflikte in der Kindheit gab, denn die Konflikte in der Kindheit unterscheiden sich vom Konflikt der Erwachsenen.“ (C.G. Jung)

Was ist also die Natur des Konflikts, der letztendlich zu Leiden und zur Selbstsabotage führt?

Hauptsächlich liegt er in der Spannung unseres Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Individualität:

  • Wir wollen zur Gruppe gehören, aber auch besonders sein. Zum Beispiel wollen wir zum Kreis der Solopreneure gehören, die online erfolgreich ihr Geld verdienen, uns aber eigentlich nicht öffentlich dazu bekennen.
  • Wir wollen außergewöhnliche Ergebnisse, sind aber nicht bereit, außergewöhnlich zu handeln. So wollen wir zum Beispiel erfolgreicher sein, als unser Nachbar, Freunde oder Kollegen, tun aber weiterhin das, was wir immer getan haben.

In der menschlichen Frühgeschichte waren wir in kleinen Gruppen und Clans organisiert.

Das Überleben war von der Zugehörigkeit einer Kleingruppe abhängig.


Ausgestoßen werden bedeutete gleich ein Todesurteil. Und diese Todesangst ist eng verbunden mit dem Schamgefühl.

Die Scham, die wir erleben, wenn wir uns anders verhalten oder anders denken als unsere Bezugsgruppe. Als unsere Familie, unsere Kollegen, unsere Freunde und unser Umfeld.

"Ich möchte so gern ein lukratives Online-Business, schäme mich aber, anderen davon zu erzählen. Ich hab doch damit noch nichts verdient! Was, wenn ich scheitere? Was halten die anderen dann von mir?"

Dieses Schamgefühl verhindert, dass wir unser wahres Inneres, unser höchstes Potential in die Welt bringen.


Es hält uns auch gefangen in den frühen Mustern, die wir seit der Kindheit in uns tragen. Aufgeladen von unseren Eltern, die es selbst nicht anders erlebt haben.

"Du brauchst eine gute Ausbildung und später einen gut bezahlten, sicheren Job, um ein erfolgreiches und erfülltes Leben führen zu können!" Tu bloß nichts anderes! AUTSCH!

Für unsere Entwicklung ist das natürlich sehr kontraproduktiv, denn wir bleiben in unserer kleinen „Wirklichkeits-Blase“ gefangen. 
Manche nennen es auch Komfortzone.

Indem wir unsere tiefste Wahrheit (Leidenschaft, Wunsch, Erfüllung, Glück, Traum) nicht rauslassen und zurückhalten, kommen wir auch nicht in Kontakt mit unserem vollen Potential und mit Persönlichkeiten, die in einer anderen Liga spielen und mit denen wir in Resonanz gehen könnten.

Alle High-Performer dieser Welt haben ihre Komfortzone irgendwann verlassen, tun es ab dann immer wieder und verschieben ihre eigenen Grenzen immer weiter.

Die eigene Komfortzone verlassen

Dieser Konflikt zwischen Bewusstsein ("Klar kann ich auch ein Online-Business aufbauen, die anderen sind auch keine Übermenschen!") und Unterbewusstsein (das Dich dazu bringt, den Start immer auf "später" zu verschieben oder Dir das Gefühl gibt, nie gut genug zu sein) führt zur Selbstsabotage.

Doch wie kannst Du Deine Gitterstäbe durchbrechen und den Kampf mit Deinem Unterbewusstsein gewinnen, das Dich ständig sabotiert (und Dir diesen Humbug einredet)?

5 Tipps, um Deine Selbstsabotage zu überwinden

1. Du bist nicht alleine

Du zweifelst? Willkommen im Club!

Erkenne an, dass jeder Zweifel hat.

Du, ich und vor allem auch jeder dieser "Gurus".

Mit jedem Wachstum, jeder Herausforderung und jeder Änderung im Leben gehen Zweifel einher.

  • Gehst Du in eine neue Beziehung, zweifelst Du, ob das der/die richtige Partner(in) ist.
  • Beginnst Du einen neuen Job, zweifelst Du, ob es die richtige Entscheidung war.
  • Startest Du ein (Online-)Business, zweifelst Du, ob Du damit wirklich erfolgreich wirst.

Ich habe mir angewöhnt, diese „Zweifel“ als etwas Normales anzusehen, weil sie genau das sind.

2. Beende das Vergleichen

Sobald Du Dich mit anderen vergleichst, ziehst Du automatisch den Kürzeren.

Es gibt immer jemanden, der mehr hat, besser oder schöner ist als Du.

Vielleicht hast Du schon mal den Satz gehört: "Du kannst alles schaffen, was du willst!"

Ich halte das für eine große Lüge.

Mit solch einer Überzeugung vergleichen wir uns mit Vorbildern, setzen uns unrealistische Ziele und fühlen uns als Versager, wenn wir sie nicht erreichen.

Menschen, die Du für ihre Höchstleistungen und Erfolge bewunderst, stehen dort im Rampenlicht, gerade weil sie akzeptiert haben, dass sie nicht alles schaffen können.

Sie haben ihre einzigartigen Stärken herausgefunden und sich für alle anderen Bereiche Hilfe geholt.

Eine Biene kann keinen Birne erschaffen. Da kann sie manifestieren und visualisieren, so viel sie will.

Doch sie kann sich mit einer Birnenblüte verbünden. Beide wissen, worin sie gut sind und unterstützen sich darin.

Lass Dich von Vorbildern inspirieren, doch dann vergiss sie wieder!

Du bist nicht Dein Vorbild und wirst es auch nie sein. Du bist Du.

Und Du hast einzigartige Karten für dieses "Spiel" (genannt: Leben) bekommen, die niemand sonst hat. Fokussiere Dich auf sie.

Was sind Deine Stärken und worin wirst Du sehr wahrscheinlich immer grottenschlecht bleiben?

Akzeptiere das und Dir wird eine enorme Last von der Schulter fallen, denn Du musst nicht mehr versuchen, alles allein zu schaffen.

3. Losgehen und mutiger werden

Stärken werden stärker, wenn wir sie nutzen.

Kraft und Mut wachsen mit jedem Mini-Schritt, den wir tun. Die vielen kleinen, täglichen Schritte zählen!

  • Ein unperfektes Video erstellen und mutig ins Netz stellen.
  • Eine Webseite online stellen, obwohl sie nicht perfekt ist.
  • Dich für einen Kurs oder ein Seminar anmelden, obwohl andere nicht viel davon halten und Dir auch selbst ein bisschen mulmig zumute ist.

Wenn Du Dich im Leben auf die Dinge beschränkst, an denen niemand etwas auszusetzen hat,
 bleibst Du ewig im Käfig.

Denn genau das ist der Schlüssel: Die Unsicherheit nicht nur auszuhalten, sondern sogar willkommen zu heißen, wenn wir einen Schritt aus unserer Komfortzone heraus machen!

Wichtig: Schenke Dir selbst für diesen mutigen Schritt Anerkennung, nicht nur für das Ergebnis!

Auf diese Weise wirst Du mit der Zeit immer mutiger und vertraust darauf, dass Du auf Deinen eigenen Rückhalt zählen kannst, egal, ob Du Erfolg hast oder „scheiterst“.

„Das Leben schrumpft oder dehnt sich aus, proportional zum eigenen Mut.“
( Anaïs Nin)

4. Sei entschlossen und zugleich flexibel

Wenn Du vor einer Entscheidung stehst, verschwende nicht zu viel Energie mit dem Abwägen von Alternativen oder suche nach Ausreden, warum Du "es" nicht tun kannst. Oder jetzt gerade nicht (später wird es nicht anders sein).

In den meisten Fällen ist Dein erstes Bauchgefühl wahrscheinlich die richtige Wahl, also triff eine Entscheidung und mach Dich ans Werk. Tu es!

Aber sei auch bereit, den Kurs zu ändern, wenn Du im Nachhinein feststellst, dass es doch nicht die richtige Entscheidung war. Das mag wie ein Widerspruch erscheinen, ist es aber nicht.

Bob Johansen von der gemeinnützigen Denkfabrik „Institute for the Future“ rät, "starke Meinungen zu haben, die schwach gehalten werden."

Das heißt: Sei flexibel in Deinen Ansichten, wenn Du mehr Informationen erhältst und neue Erkenntnisse gewinnst. Reflektiere und überdenke sie auch hin und wieder.

5. Umgib Dich mit den richtigen Leuten

Arnold Schwarzenegger sagte einmal: "Ignore the Naysayers" ("Ignoriere die Nein-Sager")

Höre nicht auf Leute, die Dich kleinreden wollen. Ignoriere sie!

Und kein Mensch ist eine Insel, wie ein Sprichwort sagt, und das gilt auch für Dein Geschäftsleben und Privatleben.

Halte die Menschen, die Dich ermutigen, in Deiner Nähe und suche regelmäßig nach ihrem Feedback.

Distanziere Dich von Personen, die Dir, Deinem Geschäft und Deinen Zukunftsaussichten gegenüber immer pessimistisch sind.

Ich weiß aber auch, dass die Zweifel und Ängste einfach da sind. Du kannst sie nicht einfach "wegschnipsen". Niemand kann das.

Selbst wenn Du Anderen hervorragend helfen kannst, sie abzuschwächen, funktioniert es bei Dir selbst meist nicht zu 100%. Das ist ganz normal.

Ich nenne das „Selbstreflektions-Paradoxon“.

Du kannst Dich selbst nicht so gut reflektieren, wie Du es bei anderen kannst. Das ist wie ein "Toter Winkel" beim Autofahren. Eine Art Betriebsblindheit.

Daher brauchen auch Mentoren Mentoren.

Ich persönlich investiere jedes Jahr in der Regel 2-3 mal in Weiterbildungs-Seminare und persönlichen Coachings.

Denk an die Biene und die Birne. 🙂

Deshalb ist ein eigenes (Online-)Business, dessen Wachstum und Herausforderungen oft der Turboantrieb für Deine Persönlichkeitsentwicklung.

Weil Du an Deine Gitterstäbe kommst und sie durchbrichst!

Das ist ein Gastbeitrag von Jan von Wille von lebenvertiefen.de. Wie hat er Dir gefallen?

Führst Du auch oft einen Kampf zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein? Wer gewinnt?

Teile Deine Erfahrungen gerne als Kommentar.

PS: Wenn Du tiefer in das Thema "Selbstsabotage überwinden" einsteigen möchtest, dann kann ich Dir das Buch "Mindfuck - Das Coaching*" von Petra Bock empfehlen.

* = Werbelink

Sales-Funnel erstellen

Sales Funnel erstellen – Einfach erklärt, Tipps, Tricks und Beispiele

  • 14. Dezember 2020

[Video Interview] - Wie Du selbst als Laie einen Sales Funnel erstellen kannst, um online mehr von Deinen (digitalen) Produkten zu verkaufen

Sales-Funnel erstellen

Was unterscheidet Leute, die extrem viel verkaufen von jenen, die einen Ladenhüter nach dem anderen produzieren?

EIN Unterschied (von vielen) ist oft die Art und Weise des Verkaufens!

Während die Einen häufig (zu) direkt oder gar "hart" und marktschreierisch verkaufen, erstellen die anderen einen smarten Marketing-Funnel der ruhig, authentisch und vertrauenswürdig verkauft.

Wenn Du selbst ab heute mehr verkaufen und dafür einen einfachen Sales Funnel erstellen möchtest, dann schau Dir jetzt folgendes Video mit den Funnel-Experten Kristof Lindner und Sebastian Radatz an.

Du erfährst darin nicht nur, was so ein Verkaufsfunnel eigentlich ist, sondern auch, wie er idealerweise aufgebaut werden muss. Inklusive Praxisbeispiele, Insights, Tipps & Tricks.

Kristof und Sebastian haben einen Videokurs erstellt, in dem sie jedem Einsteiger  und "Techniklegastheniker" zeigen, wie man schnell und einfach einen Sales Funnel für sein Online Business erstellen kann. Das Videotraining kostet aktuell nur 4,99 € und beinhaltet 20 Lektionen.

Fragen zum Interview und Videokurs kannst Du gerne jederzeit im Kommentarbereich stellen.

Folgende Fragen habe ich den beiden Online-Unternehmern im Video gestellt. Ihre Antworten weiter unten auch als Textversion.


Übersicht der Fragen

Heute habe ich zwei interessante Gesprächspartner zum Interview.

Nämlich den Kristof Lindner und den Sebastian Radatz von conversionfuchs.de. Hallo, Ihr beiden. Vielen Dank für das Interview heute.

Es geht um das Interessante Thema Sales Funnels. Zu Deutsch Verkaufsfunnel oder Verkaufstrichter.

Also wie kann ich einen Verkaufsprozess online abbilden, um meine digitalen Produkte zu verkaufen? Auch physische Produkte vielleicht, je nach dem.

Genau darüber werden wir heute sprechen.

1. Vielleicht stellt Euch beide mal ganz kurz vor, damit die Zuseher wissen, wer ihr seid und was ihr so macht.

Kristof: Sehr gerne. Dann fange ich mal an. Ich mache jetzt seit 14 Jahren Online Marketing.

Ich habe angefangen mit Lizenzprodukten aus Amerika und habe viele Jahre lang Ratgeber-Produkte verkauft. Zum Beispiel E-Books im Bereich Dating Advice. Aber auch im Fitnessbereich und Beziehungsratgeber.

Dann habe ich 2011 die Affilicon gegründet.

Das ist ein Bezahlsystem, über das man seine Online-Zahlungen abwickeln kann. Darüber verkaufe ich mittlerweile ein großes Spektrum an Produkten.

Eins der größten ist dabei auch ein Projekt, wo wir Nahrungsergänzungen verkaufen. Das läuft alles ganz gut.

Die Affilicon macht jetzt einen Jahresumsatz von 30 Millionen Euro.

Und jetzt haben wir eben ganz frisch und neu das Conversionfuchs-Projekt gestartet.

Damit wollen wir anderen ein bisschen von unserer Erfahrung berichten, die wir gemacht haben im Online Marketing.

Sebastian: Ich habe auch schon seit 2013 kleinere Online-Marketing-Projekte gemacht.

2016 bin ich dann erstmals zur Affilicon gestoßen und habe da auch Kristof als Geschäftsführer kennengelernt.

Und dort habe ich mittlerweile viele Produkte und Vendoren gesehen und daher auch ganz gut beurteilen, was sich gut und was sich weniger gut verkauft.

Mittlerweile machen wir zusammen hauptsächlich das Conversionfuchs-Projekt.

2. Was ist aus Eurer Sicht die Definition eines Sales Funnels? Wie würdet ihr so einen Marketing-Funnel einem Laien beschreiben?

Kristof: Also bei uns ist ein Funnel ein von Dir als Experte erstellter Verkaufsprozess, der mit einem bestimmten Abschluss endet, den aber nur ein Teil Deiner Kunden durchführt.

Dabei sind mehrere Wörter in dieser Definition wichtig.

Also erstens - „Du bist der Experte!“ - das hat also viel mit Content Marketing zu tun.

Das heißt, Du erzählst etwas über Dich, Deine Expertise und gibst Dein Wissen und Deine Erfahrung in Form von Inhalten weiter.

Das zweite Element ist, dass es zielgerichtet ist.

Eines unserer Mottos ist immer, EIN gutes Angebot reicht.

Letztendlich wird so ein Funnel auf EIN bestimmtes Produkt und auf EIN bestimmtes Angebot zugeschnitten.

Ein Beispiel, um den Unterschied zum klassischen Online-Marketing zu erklären.

Beim klassischen Online-Marketing hast Du beispielsweise einen kleinen Online-Weinhandel und versuchst jedem Deine Weine anzubieten und Dich im schwierigsten Fall über den Preis von anderen zu unterscheiden.

Bei einem Funnel ist das anders.

Hier versucht man EIN Angebot besonders herauszustellen und zum Beispiel mit einem besonderen Benefit noch attraktiver und schmackhaft zu machen.

Man versucht, diesem einen Angebot ein Alleinstellungsmerkmal zu geben und hebt sich damit vom Wettbewerb an und nicht unbedingt über den Preis, was nie ein guter Weg ist.

Und das dritte Element ist der Trichter.

Das heißt, in so einem Sales Funnel hat man normalerweise nur die Chance am Ende das herausgestellte EINE Angebot anzunehmen oder die Webseite unverrichteter Dinge wieder zu verlassen.

Anders wie bei einem klassischen Shop-System, wo quasi jederzeit aus den verschiedensten Weinen auswählen kann.

Sebastian: Vielleicht noch ergänzend dazu.

Eine klassische Homepage hat dann zum Beispiel noch Elemente wie einen "Über uns" Bereich oder ein Lexikon. Das hat jetzt eine Landingpage in einem Funnel nicht.

Da blendet man die ganzen Elemente aus, die den User nur ablenken oder vielleicht verleiten können, irgendwo anders hinzuklicken.

Eine Landingpage hat ja nur EIN Ziel, wie etwa den Eintrag in einen E-Mail-Verteiler oder den Kauf eines Produktes. Und alles, was davon ablenkt, ist kontraproduktiv.

Kristof: Aber das Ganze heißt nicht, dass man für einen klassischen Online-Shop nicht auch Funnel-Marketing nutzen kann. Das kann sehr gut nebeneinander bestehen.

Man hat also einen Online-Shop, wo die Kunden einen schon kennen und sich die Produkte aussuchen können.

Und zusätzlich baut man noch einzelne Landingpages, wo man spezielle Angebote besonders herausstellt und die Interessenten durch einen Funnel leitet.

Um beim Beispiel des Weinhandels zu bleiben.

Im Herbst könnte man ein schönes Rotwein-Set für das Gänseessen schnüren.

Man beschreibt dieses, stellt es besonders heraus und wenn der Kunde kauft, startet im Hintergrund ein Marketing-Funnel, der dem Kunden via E-Mail-Marketing andere Produkte verkauft, zum Beispiel passende Weinsorten.

3. Was sind eigentlich die Vorteile eines Sales Funnels? Warum sagen immer alle Experten man braucht unbedingt einen Verkaufsfunnel, um online etwas verkaufen zu können. Vor allem bei den digitalen Infoprodukten?

Kristof: Ja, das ist eine gute Frage. Da sprechen ein bisschen die Zahlen für sich, würde ich sagen.

Die Frage ist halt, möchtest Du was von deinem E-Book verkaufen oder willst Du fast nichts verkaufen.

Wenn Du es klassisch ohne Sales Funnel machst und beispielsweise über eine bezahlte Werbeanzeige Leute direkt auf Deine Verkaufsseite leitest und dort ein E-Book mit einem schönen Cover anbietest, dann reicht das nicht, damit die Leute das kaufen.

Gerade bei Ratgeber-Produkten wollen sie Dich erstmal kennenlernen. Du musst Vertrauen aufbauen.

Es gibt bei uns einen 14-Schritte-Prozess, wie man so einen Verkaufsprozess richtig aufbaut und jedes einzelne Element hat dabei seinen Sinn, auch in der richtigen Reihenfolge.

Das ist so ein bisschen wie beim Autoverkauf.

Man geht auch nicht einfach hin und dann sagt der Autoverkäufer den Preis von dem Auto und dann unterschreibst Du.

Nein, da wird sich zusammengesetzt und der Verkäufer nimmt sich Zeit für Dich, erklärt Dir alles und geht auf Deine Wünsche ein. Das klassische Verkaufsgespräch bei einem Autohändler eben.

Wir haben online nur die Möglichkeit dieses Verkaufsgespräch in eine Richtung zu führen, aber wir können im Verkaufsprozess eben versuchen, alle Fragen zu beantworten und letztendlich auf alle Wünsche und Ideen, die der Kunde vielleicht im Kopf hat, einzugehen.

Das macht einen Sales-Funnel so effektiv und wertvoll.

Christian: Also es geht im Prinzip darum, Menschen spezifisch auf jene Produkte hinzuleiten, die sie speziell interessieren oder die maßgeschneidert für sie und ihre Probleme, Herausforderungen und Wünsche sind.

Und es geht darum, zu diesen Menschen einfach Vertrauen aufzubauen. Und was dafür offline quasi der Autohändler übernimmt, übernimmt online der Sales Funnel.

Kann man da so zusammenfassen?

Kristof: Ganz genau.

Und da stecken ja auch zwei Sachen dahinter.

Wir, die jetzt ein Ratgeber-Produkt verkaufen, können kein Brand-Marketing machen.

Eine große Firma wie Mercedes kann einfach Autos auf die Plakate werfen und dann weiß man schon irgendwie, was dahintersteckt. Mercedes ist ein tolles Auto. Jeder weiß das.

Uns als E-Book-Verkäufer kennt niemand.

Das heißt, wir müssen da mehr dran arbeiten, dass der Kunde vertrauen zu uns gewinnt.

Das ist das eine und das zweite ist, dass es gerade bei Ratgeber-Produkten darum geht, Deine Kunden bei der Lösung ihres Problems weiterzubringen.

Und hier ist es oft so, dass viele Leute schon andere Ratgeber gekauft haben und dessen Lösung hat nicht funktioniert oder die Qualität hat nicht gepasst.

Und da musst Du als E-Book-Verkäufer versuchen, eben auch diesen vergangenen Schmerz oder die vergangene Enttäuschungen dem Kunden zu nehmen und das Vertrauen zu erzeugen, dass Deine Lösung diesmal die Richtige ist und funktionieren wird.

4. Eurer Erfahrungen nach, wie viele Berührungspunkte braucht ein wildfremder Mensch, der erstmal zum Interessenten wird, bis er einen Kauf tätigt? Wie viele E-Mails soll ich ihm im Vorfeld senden, bevor ich ihm ein Kaufangebot mache?

Kristof: Also ich würde da schon lange warten.

Ich würde aber die Frage lieber aus der Praxis heraus beantworten als jetzt pauschal zu sagen, das sind sieben Touchpoints, was man vielleicht klassischer Weise sagen würde.

Jemandem, der gerade erst startet, würde ich folgendes empfehlen.

Bau erstmal auf Deiner Seite einen schönen Verkaufsprozess, der in einem Angebot für ein 7 Euro Produkt, einem typischem Tripwire oder vielleicht auch gleich in einem 37 Euro Produkt endet.

Und mit einem Exit Intent Popup greifst Du alle nochmal ab, die nicht sofort kaufen und holst Dir über einen kostenlosen Report die E-Mail-Adresse.

Also wir empfehlen eher direkt schon auf den Tripwire zu gehen, denn dann kannst Du ein bisschen besser messen und beispielsweise auch direkt Affiliate-Provisionen geben.

5. Wie stark würdest Du in so einem Sales Funnel segmentieren? Also würdest Du alle Interessenten in den gleichen Funnel leiten oder innerhalb der Zielgruppe beispielsweise nach Interessen unterscheiden?

Kristof: Dazu habe ich mal ein ganz interessantes Experiment gesehen.

Da hat jemand einen Schlafratgeber erstellt. Also wie schlafe ich besser, tiefer, erholsamer und so weiter.

Und dann hat der ein Video gebaut, in dem nach 5 Minuten eine Frage gestellt wurde wie: „Haben Sie Probleme beim Einschlafen oder wachen Sie morgens zu früh auf?“

Dann konnte man sich weiter klicken und bekam darauf abgestimmt ein weiteres Video.

Und dann hat der sozusagen den Verkaufsprozess daraufhin optimiert, je nach dem welches spezifische Problem der Zuseher hatte.

Das war aber ein Mordsaufwand, wie man sich denken kann, weil für die ersten fünf Minuten hat er ein Video, für die nächsten fünf Minuten braucht er schon zwei Videos, dann vier Videos und so weiter.

Ich glaube, es hat ganz gut funktioniert. Aber er hat es nicht noch mal gemacht, soweit ich weiß. Das heißt, das war eine einmalige Sache.

Wenn das jetzt, sag ich mal, die Conversion durch die Decke hätte gehen lassen, dann glaube ich, hätte man das irgendwie weiterverfolgt.

Aus meiner Sicht ist es am Ende einfacher, wenn man sich erstmal EINEN Kunden-Avatar macht, EIN spezifisches Problem aufgreift und dafür eine Landingpage inklusiver Sales-Funnel aufbaut.

6. Funktioniert aus Eurer Sicht so ein Sales Funnel in jeder Branche? Auch im B2B? Oder würdet Ihr sagen, es gibt Branchen, da funktioniert das nicht?

Kristof: Also wir sind noch über keinen Bereich gestolpert, wo es nicht auch sinnvoll gewesen wäre, einen schönen Sales Funnel aufzubauen.

Also selbst bei Produkten, wo man das Gefühl hat, da kann man nicht viel erklären, macht es Sinn.

Nehmen wir Angelköder.

Was kann man bei einem Köder schon sagen, der passt zu dem Fisch, es ist auch ein günstiges Produkt.

Aber auch da könnte man in einem Verkaufsprozess von seinen Erfahrungen erzählen, wie gut es mit dem Köder geklappt hat.

Und der war immer an derselben Stelle fischen und mit dem alten Köder ging es nicht. Da hat er den einen Köder gefunden und auf einmal beißen die Fische an.

Und schon hat man die Leute so ein bisschen eingefangen.

Die Leute wollen unterhalten werden, das wichtigste Marketing Element von so einem Verkaufsfunnel ist doch das Infotainment.

Wir geben Informationen, wir unterhalten, stellen uns vor und geben dem Kunden auch ein warmes Gefühl.

Der Kunde kauft immer aus der Emotion heraus und rationalisiert den Kauf hinterher!

Click to Tweet

Und diese Emotionen aufzubauen, dafür braucht es halt ein bisschen Informationen, über ein Video, aber auch der gute schriftliche Sales Letter funktioniert immer noch sehr gut.

So kann man eigentlich für alles was finden, worüber man Geschichten erzählen und Emotionen hervorrufen kann.

Sebastian: Ein Sales Funnel ist im Prinzip ja auch keine Erfindung der Neuzeit oder des Internets.

Das gab es ja schon früher im Mittelalter auf dem Markt.

Da war es ja genauso, dass man vielleicht ein Stück Wurst dem Kunden hingehalten hat und der hat es dann probiert und es hat geschmeckt. Das war dann sozusagen der Tripwire.

Der Kunde probiert die Wurst zuerst, bevor er 6 Würste oder den ganzen Laden leer kauft.

Probiert er halt mal, ist aufgewärmt und kauft dann beim nächsten Mal vielleicht ein bisschen mehr und dann erzählt er es der Familie und dann wird es wieder ein bisschen mehr.

Ein Sales Funnel ist ja im Prinzip ein uralter Verkaufsmechanismus.

Kristof: Ich war in Amsterdam und da gibt es im Sommer in einem Park immer einen Austern-Verkäufer.

Und der stellt sich nicht nur hin und verkauft plump seine Austern um 4,50 € oder 1,50 €.

Sondern, der erzählt den Leuten was über die Austern, wo er die herhat, wie toll die schmecken, was die für einen Nachgeschmack haben, was die für einen Vorgeschmack haben, wie sie zu einem Wein schmecken.

Also der macht da so eine Show draus, dass es ein Einkaufserlebnis wird bei ihm.

Man kauft dann nicht nur bei ihm die Austern, weil man die Austern haben will, sondern man kauft es auch, weil es einfach Spaß macht bei ihm zu kaufen und seine Storys interessant und lustig sind.

7. Für jemanden, der jetzt zum Beispiel ein einfaches digitales Produkt verkaufen möchte, ein E-Book oder einen kleinen Videokurs, wie soll aus Eurer Sicht so der Einstieg aussehen? Also die ersten Schritte in so einem Funnel. Welche E-Mails sollte der verschicken? Welches Freebie sollte der entwickeln oder welchen Anreiz?

Kristof: Also ich würde mich erstmal entscheiden, mache ich ein 7 Euro Produkt oder ein 37 Euro Produkt draus.

Ein 7 Euro Produkt kann ein PDF sein, was 10, 20 Seiten lang ist, das ist okay.

Ein 37 Euro Produkt würde ich schon aufteilen in ein Hauptprodukt und in zwei Boni.

Also dass man dann 40, 50 Seite hat und vielleicht noch zwei fünfseitige Boni dazu. Je nachdem wie viel Material man bereits hat.

Wenn man noch gar nichts hat, fängt man erstmal mit einem kleinen PDF an, 20 Seiten, verkauft die für 7 Euro, um sich seine Liste aufzubauen.

Mit diesem Frontend-Produkt wird man allerdings nicht reich, das ist die Realität.

Der Profit liegt da eigentlich im Backend.

Das unterscheidet auch zum Beispiel oft diejenigen, die Erfolg haben, von denen, die keinen Erfolg haben.

Das heißt, das Gute ist, auch über ein 7 Euro Produkt, erschaffe ich mir ja eine E-Mail-Liste, wenn ich es schaffe, Affiliates dazu zu bringen, das zu bewerben.

Was aber dabei sein muss, ist das E-Mail-Marketing hinterher. Also nur das eine 7 Euro Produkt, würde ich sagen, reicht nicht, du brauchst das E-Mail-Marketing.

Und da gibt es dann auch wieder Regeln.

Also die erste E-Mail, da solltest Du erstmal Hilfestellung zu deinem Produkt geben und die erste E-Mail eignet sich auch sehr gut, noch ein paar immer häufig gestellte Fragen zu beantworten.

In der zweiten stellst Du Dich selber ein bisschen vor, in der dritten gibst du noch mal zusätzlich weiteren Content, der dem Kunden von Nutzen ist.

Das heißt, da platzierst Du natürlich noch keine Angebote.

Warum?

Denn Du willst jetzt über den Newsletter eine Beziehung zu Deinem Kunden aufbauen. Du willst ihm auch zeigen, dass Deine E-Mails, die Du schickst, wertvoll sind, damit er den Newsletter auch noch bei der 30. E-Mail öffnet.

Und auch bei uns gibt es diese Phase, die dauert 30 Tage, da wird der Kunde aufgewärmt.

Nach den 30 Tagen kann man dann auch Verkaufsaktionen machen, um dann auch mal mit irgendeinem besonderen Angebot ein bisschen mehr auf einmal zu verkaufen.

Christian: Das heißt, ihr verkauft im Frontend quasi einen Tripwire für 7 Euro und dann aber 30 Tage lang in eurem Sales Funnel nichts mehr, richtig?

Kristof: Nein, die ersten sieben Tage im E-Mail-Funnel gar nichts, dann von Tag acht bis Tag dreißig darfst Du Content liefern, das ist so unsere Philosophie.

Also wir hatten zum Beispiel ein gut laufendes Abnehmprojekt, da haben wir ein E-Book verkauft, wo es ums Abnehmen ging.

In E-Mail #9 haben wir dann das Thema Rückenschmerzen aufgegriffen.

Und als Content und Mehrwert 2-3 Tipps und Übungen gegeben, um eben Rückenschmerzen lindern zu können.

Wir haben gemerkt, dass viele Übergewichtige eben auch an Rückenschmerzen leiden und daher hat das sehr gut gepasst.

Das wird vom Kunden dann auch als Wert wahrgenommen, denn er hat in der E-Mail seine zwei, drei Tipps bekommen, die wertvoll waren und nur die, die das Thema halt weiter interessiert, konnten dann unten auf den Link gehen und ein externes Programm kaufen das wir als Affiliate empfohlen hatten.

Das machst Du in der Phase bis Tag 30 und dann kannst Du auch mal eine „Pitbull-Aktion“ durchführen. Dabei sagst Du, nur bis Montagnacht um 23:59 Uhr gibt es jetzt einen 50 Prozent Rabatt auf mein E-Book. Denkt dran, schlagt zu.

Denn das verzeihen dir die Leute nach dreißig Tagen, selbst wenn es sie nicht so interessiert, und bleiben im Newsletter.

Aber wenn Du das jetzt als E-Mail zwei machen würdest, dann würden die denken, das ist ja doch nur irgendein Verkaufsnewsletter, da trage ich mich aus.

8. Thema Verknappung, wie siehst Du das? Funktioniert das in einem Sales Funnel? Nervt das die Leute? Erhöht das die Conversion?

Kristof: Also man muss sagen, Verknappung funktioniert. Das ist so. Also ich würde nicht ganz drauf verzichten. Es ist ein Verkaufselement.

Unserer Erfahrungen nach ist es so, die E-Mails, die im Funnel am meisten verkaufen, führen leider auch oft zu den meisten Austragungen.

Jeder hat da so seine eigene Balance, wie weit er mit der Verknappung gehen will.

Du kannst ja dann zehn E-Mails am Tag raus ballern, immer wieder sagen, jetzt nur noch sechs Stunden, jetzt nur noch fünf Stunden, jetzt nur noch vier Stunden, das nervt natürlich mehr und Du kriegst mehr Austragungen, aber auch mehr Klicks und Verkäufe.

Das würden wir jetzt nicht raten.

Und in den Evergreen-Funnel und in den E-Mail-Autoresponder finde ich es jetzt schwierig einzubauen weil du ja irgendeinen aktuellen Anlass brauchst.

Warum?

Du brauchst ja einen Grund warum es jetzt 50 Prozent Rabatt gibt.

Also beim Abnehmen haben wir dann halt zum Beispiel die Rückenschmerzentage eingeführt und angekündigt.

Und dann gab es halt zu Ostern irgendeinen Osterrabatt. Das war dann immer zeitlich auch begrenzt.

Ich würde schon einen Grund geben, denn sonst versteht der Kunde nicht, warum kann ich es denn nicht übermorgen auch noch kaufen. Oder warum gibt es das Angebot nur heute und nicht übermorgen.

Bei uns hört die Autorespondersequenz nach 30 Tagen auf.

Das heißt, jeder Kunde der dreißig Tage drin war, ist dann im Pool der großen Newsletter Liste und es wird nicht mehr unterschieden zwischen einem Kunden der 31 Tage drin ist oder einem der 131 Tage drin ist.

Die kriegen alle die gleichen Mails, aber auch wieder gute Content-Mails und eine gute Mischung.

Wir empfehlen am Anfang, einmal im Monat eine Verkaufsaktion, wo Du dann Verknappung einsetzt.

Christian: Okay, das sind dann Live-Mails quasi oder?

Kristof: Genau.

Und aus diesen Live-Mails kann man den Autoresponder auch immer wieder verbessern.

Wenn man merkt, dass eine Live-Mail richtig gut funktioniert hat (gute Öffnungs-, Klick- und Kaufraten), dann kann ich diese später auch in den Autoresponder packen oder dort eine ähnliche Mail mit schlechterer Performance ersetzen.

Und so kann ich meinen Autoresponder auch dann immer weiter verbessern und es ist wichtig, dass man die besten E-Mails mit den besten Quoten auch an den Anfang setzt.

Dieses Aufwärmen muss natürlich auch mit dem Content gestaltet sein, der die Kunden am meisten interessiert.

9. Thema Technik, Software, Tools. Wenn ich als Laie zum ersten Mal so einen Sales Funnel erstellen möchte, was brauche ich an Tools und welche Kosten kommen auf mich zu?

Sebastian: Es reichen am Anfang drei, vier Tools würde ich sagen.

Du brauchst zum Start erstmal eine Homepage. Dafür brauchst du einen Webhoster wie All-inkl* und dann WordPress, das Du darauf installierst.

Und dann noch ein WordPress-Plugin, mit dem Du professionelle Seiten und Landingpages für den Funnel bauen kannst. Wir nutzen zum Beispiel Thrive Architect* dafür.

Und dann noch ein Zahlsystem. Afillicon wäre das bei uns. Eine Alternative wäre Digistore24*.

Und wenn man das hat, dann schaut man sich noch ein E-Mail-Tool an wie zum Beispiel Quentn* oder Klick-Tipp*.

Das ist dann meistens ein bisschen teurer, aber die ersten drei die ich genannt habe.

Kristof: Das ist alles überschaubar.

WordPress kostet nichts.

Die Domain registrieren mit ein bisschen Webspace kostet 2-3 Euro im Monat. Das Thrive-Plugin kostet einmalig 67 $ und ist sehr leistungsstark.

Afillicon kostet gar nichts, kann man sich registrieren und das E-Mail-Programm, je nachdem kostet dann 30 oder 40 Euro im Monat.

Das würde ich aber auch alles machen.

Also wir haben auch Leute bei uns im Coaching, die dann sagen, nein, selbst diese 30, 40 Euro im Monat sind mir zu viel für das E-Mail-Programm. Das ist aber dann auch ein Problem. Mehr muss es nicht sein, aber weniger geht leider nicht.

10. Lasst uns kurz noch über Euren Starterkurs sprechen. Da zeigt Ihr quasi Anfängern, wie man einen Verkaufsfunnel von der technischen Seite her aufbaut, welche Tools man nutzt und wie man alles einrichtet und verbindet. Was erwartet Eure Kunde in dem Kurs genau?

Kristof: Also der Kurs ist unser Einsteigerkurs. Den haben wir Starterkurs* genannt.

Im Starterkurs lernst Du wie so ein Funnel aufgebaut ist, welche Tools Du brauchst und wie Du die Tools aufbaust und miteinander verknüpfst. Und Du lernst, was Funnel-Marketing insgesamt bedeutet.

Also warum Du es überhaupt brauchst, so die ganz grobe Struktur, sag ich mal, das ganz grobe Prinzip.

Da haben wir im Moment eine Einführungsaktion, den Starterkurs kann man sich derzeit sehr günstig holen*.

Das machen wir auch deswegen, weil das Conversionfuchs-Projekt dazu dient, um die Affilicon kennen zu lernen.

Das heißt, wenn wir dadurch Kunden für die Afillicon gewinnen, ist das genug.

Aber es ist auch nicht unbedingt notwendig Affilicon-Kunde zu werden. Man kann auch andere Tools verwenden, wie zum Beispiel Digistore24.

Wir wollen Affilicon aber wirklich vorantreiben.

Ich glaube daran, dass es wichtig ist, dass wir auch gerade diese kleinen Ratgeber, Nischenprodukte, die es jetzt immer mehr gibt, fördern.

Also wenn jemand etwas herausgefunden hat und jemand anderes das gleiche Problem hat, dass er dem anderen beispielsweise in Form eines E-Books davon erzählt und dass man diese beiden online zusammenbringt. Das ist eine sehr, sehr gute Sache.

Das wäre früher halt nicht möglich gewesen.

Man hätte nur ein Buch drucken können mit 10.000 Exemplaren und hätte zu einem Verlag gehen müssen.

Das ist heutzutage nicht mehr so.

Aus dem Wohnzimmer heraus kann man solche wertvollen Informationen verbreiten und da sehen wir uns mit dabei.

Also das Starterpaket ist auch was zum Kennenlernen.

Wir haben auch natürlich andere Coachings, die werden jetzt aber nicht aggressiv verkaufen.

Wenn ihr den Starterkurs kauft, seid ihr in unserem Newsletter, der aber auch mit sehr, sehr guten Informationen bestückt ist.

Natürlich lernt ihr dann auch hochpreisigere Sachen kennen, aber das ist ja eure Entscheidung, wie tief ihr dann in den Kaninchenbau eindringen wollt.

11. Vielleicht habt ihr beide noch irgendeinen Quicktipp für meine Leser, vor allem für Anfänger, die sich zum ersten Mal so einen Sales Funnel aufbauen wollen?

Kristof: Wir haben immer was, Christian.

Konzentriert Euch am Anfang immer auf EIN Angebot.

Viele Neueinsteiger kommen auf die Idee und sagen, ich brauche zu dem Produkt noch ein Produkt, und noch ein Produkt und noch ein Produkt, usw.

Diese Strategie geht in der Regel nicht so gut auf.

Also erstmal bei einem Angebot bleiben und das Marketing dafür verbessern, anstatt immer wieder neue Angebote zu schnüren oder gar neue Projekte zu starten.

Ein gutes Angebot reicht.

Der Hebel, dass eine Angebot, was man hat, zu verbessern, ist größer, als versuchen zig neue Produkte zu erstellen und dann immer wieder bei null zu starten.

Bleibt bei der einen Sache, optimiert das immer weiter, baut euch einen Marketing-Funnel auf.

Und im besten Fall steckt ihr irgendwann mit Performance Marketing 100 € rein und bekomme 105 € raus und könnt Eurer Geschäft so zu einem Millionen Business skalieren. 🙂

Vielen Dank für das Interview!

Hast Du noch Fragen zum Thema Sales Funnels?

Stell sie uns gerne im Kommentarbereich.

* = Werbelink

Online-Business-ohne Technik-Kenntnisse

Warum Dich die Technik an einem erfolgreichen Infoprodukt-Business NICHT hindert

  • 13. August 2020

Warum Du Dir ein erfolgreiches Infoprodukt-Business aufbauen kannst, selbst wenn Du die Technik scheust wie der Teufel das Weihwasser

Online-Business-ohne Technik-Kenntnisse

Warum kannst Du ein Auto fahren, ohne ein Ingenieur zu sein und den Motor selbst gebaut zu haben?

Aus dem gleichen Grund, warum Du ein Infoprodukt-Business betreiben kannst, ohne ein Web-Designer oder ein Technik-Profi zu sein.

Wieso das so ist, das erfährst Du in diesem Artikel.

Immer wieder bekomme ich Nachrichten von meinen Lesern, in denen sie mir davon erzählen, dass die Technik absolut nicht ihr Ding ist. So wie Christiane, die mir folgendes geschrieben hat.

Angst vor der Technik

Leute, die zwar motiviert sind, sich online etwas Eigenes aufzubauen, aber Angst davor haben, an der Technik zu scheitern. Vielleicht kennst Du das ja?

Ich denke, es gibt hauptsächlich zwei Gründe dafür.

  1. Fehlendes Wissen darüber, was man technisch wirklich braucht, um ein Online-Business erfolgreich betreiben zu können (und was bestimmt nicht).
  2. Überforderung bei all den Möglichkeiten, die man heutzutage hat, eine Webseite zu erstellen oder Tools zu nutzen, die bestimmte Aufgaben übernehmen.

Höchste Eisenbahn also mal hinter die Kulissen zu schauen und aufzuzeigen, welche Technik man für so ein Business benötigt (und welche man links liegen lassen kann).

Nicht nur das.

Nach dem Lesen dieses Beitrages kennst Du auch den einfachsten Weg, wie Du die technische Komponente beim Aufbau eines Infoprodukt-Business hinter Dich bringst. Selbst als Laie und ohne technisches Fachwissen.

Hinweis: Viele denken, die richtige oder perfekte Technik ist das wichtigste bei einem Online-Business. Das ist falsch! Warum kann ein Formel 1 Fahrer ein Rennen gewinnen, obwohl er einen schwächeren Motor hat, als andere? Weil am Ende des Tages das Gefühl für den Rennwagen und die Fähigkeit, ihn am Limit zu bewegen, der größere Hebel für Erfolg ist, als der stärkere Motor. Genauso ist es im Business. Die Technik ist das Mittel zum Zweck, um sprichwörtlich die PS auf die Straße zu bringen und Deine Botschaft mit der Welt zu teilen. Die echten PS dahinter sind aber ein umfassendes Zielgruppenverständnis, erstklassige Inhalte, tolle Produkte und smartes Marketing.

Ich sage aber nicht, dass die Technik nicht wichtig ist (ist sie).

Sie ist aber nicht ausschlaggebend dafür, ob Dein Business floriert oder schwächelt. Es gibt Webseiten, die sind hässlich wie die Nacht, verdienen aber Millionen, weil deren Inhalte hervorragend sind.

Aber genug der Vorreden...

1. Erstellung der Webseite

Wenig überraschend brauchst Du eine Webseite, um Deine digitalen Infoprodukte (wie E-Books oder Online-Kurse) zu verkaufen.

Hinweis: Es gibt ein paar Schlaumeier im Netz, die Dir sagen werden, dass Du keine eigene Webseite brauchst. Vielleicht sagen sie Dir: "Poste doch einfach ein paar Affiliate-Links auf Instagram und verdiene damit Geld!" Das ist cool und mit dem einen oder anderen Glückstreffer kannst hiermit ein paar Euro machen. Vielleicht. Das hat aber nichts mit einem echten Online-Business zu tun, das Dir irgendwann Deinen Lebensunterhalt finanziert. Dafür und wenn Du digitale Infoprodukte verkaufen möchtest, brauchst Du eine Webseite. Menschen kaufen nämlich nicht nur einfach (digitale) Produkte, sondern gewissermaßen auch die Person dahinter. Sie informieren sich und schauen nach, WER dahintersteckt. Und zwar auf Deiner Webseite. 🙂

Die gute Nachricht ist, dass es mittlerweile tausende Wege gibt, um an Deine eigene Webseite zu kommen.

Das ist aber auch gleichzeitig die schlechte Nachricht, weil es für viele schwer ist zu entscheiden, welches System oder welchen Anbieter sie nutzen sollen.

Ich nutze und empfehle das beliebteste Content Management System der Welt: WordPress.

Es ist kostenlos, hat fast unbegrenzte Möglichkeiten und ist einfach zu bedienen (ich zeige Dir gleich wie).

Vielleicht stellt es Dir beim Thema WordPress gerade die Nackenhaare auf und Du denkst Dir: "Von wegen einfach zu bedienen, ich komme damit nicht klar!"

Das kann ich sehr gut verstehen und das ist okay.

WordPress ist mächtig und bei all den Plugins und Tools, die es dafür gibt, ist es wieder schwer zu entscheiden, was man nutzen soll und was nicht. Als Laie, der noch nie damit gearbeitet hat, ist man schnell überfordert. Auch Du?

Aber vielleicht hattest Du bislang einfach die falsche Anleitung, hast Dich von den ganzen Plugins und Themes abschrecken lassen oder Dich auf die falschen Dinge und Prozesse fokussiert.

Daher möchte ich Dir nun den aus meiner Sicht einfachsten Weg zeigen, um eine WordPress-Webseite zu installieren und darauf Inhalte zu veröffentlichen.

Schritt für Schritt. Reduziert auf das Nötigste. Ohne Schnickschnack (den ohnehin niemand braucht).

Hinweis: Mir geht es darum, Dir einen schnellen und nachvollziehbaren Weg zur eigenen WordPress-Webseite zu zeigen und Dich nicht mit Details oder Fachbegriffen aufzuhalten (das würde den Rahmen sprengen und das Ganze nur unnötig in die Länge ziehen). Wann immer ich das Gefühl habe einen Begriff zu verwenden, der Dir vielleicht fremd sein könnte, dann verlinke ich dessen Erklärung auf einer anderen Webseite.

Um Dir die Auswahl zu lassen, welchen Schritt auf dem Weg zur eigenen Webseite Du Dir ansehen möchtest (am besten alle), arbeite ich ab jetzt mit sogenannten "Toggles".

Das sind Boxen, deren Inhalt erst sichtbar wird, wenn Du draufklickst.

Starten wir also mit dem ersten Toogle (klick! :-)).

1.1 Domain & Hosting

Um eine Webseite online stellen zu können, brauchst Du eine Domain und einen Webhosting-Anbieter.

Die Domain ist die Adresse, unter der Deine Webseite im Internet erreichbar ist. Meine Domain lautet 365digital.de.

Alle Dateien Deiner Webseite müssen irgendwo zentral gespeichert werden. Das übernimmt der sogenannte Webhoster.

Ich nutze hierfür All-Inkl* und kann Dir diesen Anbieter aktuell auch empfehlen.

Dort kannst Du sowohl eine Domain registieren, wie auch alle Deine Webseiten-Dateien speichern.

Der günstigste Tarif heißt All-Inkl Privat, kostet nur 4,95 € pro Monat und damit kannst Du sogar bis zu 3 WordPress-Webseiten betreiben.

So kannst Du dieses Paket bestellen.

Klicke auf der All-Inkl Startseite* auf Webhosting > Tarifübersicht.

All-inkl Tarifübersicht

Klicken danach unten auf Bestellung, um den Privat-Tarif zu bestellen.

All-inkl Privattarif auswählen

Auf der nächsten Seite musst Du einen Domainnamen eintragen.

Überlege Dir also, unter welcher Adresse Deine Webseite bald im Internet erreichbar sein soll. Wähle am besten einen Namen, der leicht zu merken ist und thematisch zu Deinem geplanten Business passt.

Betreibst Du eine deutschsprachige Webseite, dann würde ich als Domainendung .de (Deutschland), .at (Österreich), .ch (Schweiz) oder .com (International) wählen. Beachte auch die Hinweise zur Wahl des Domainnamens, hier rot umrahmt.

All-inkl Domainauswahl

Klicke dann auf Weiter, um Deine persönlichen Daten zu hinterlegen. Ich denke, das Formular ist selbsterklärend.

All-inkl Userdaten

Nach dem Klick auf Weiter musst Du Deine Zahlungsdaten hinterlegen, was in der Regel ein SEPA-Lastschriftverfahren (Bankeinzug) ist.

Anschließend bekommst Du noch einmal eine Übersicht Deiner Bestellung und Deiner angegebenen Daten und kannst die Bestellung abeschließen.

Ich mache diesen Schritt jetzt nicht mehr, da ich ja nicht wirklich eine Bestellung auslösen möchte. Ich bin sicher, Du bekommst das auch ohne Anleitung und Screenshot hin. 🙂

Jetzt heißt es bis zu 24 Stunden warten, bis Deine Domain bei der zuständigen Stelle registrierst und Dein Konto aktiv geschaltet wird.

Du wirst hierüber von All-Inkl per E-Mail informiert und bekommst über diesen Weg auch alle nötigen Infos zum Kundenlogin.

Der erste Schritt ist getan und Du hast Dir eine kleine Verschnaufpause verdient! 🙂

Nachdem Deine Domain registiert und Dein All-Inkl Konto aktiviert ist, wollen wir mit nur wenigen Klicks WordPress auf Deinem Webserver installieren.

1.2 WordPress installieren

Mit Deiner Bestellung hast Du eine Kundennummer und ein Passwort erhalten, vielleicht hast Du dieses sogar selbst gewählt.

Gehe jetzt auf all-inkl.com/members und gib diese beiden Daten dort ein, um Dich in den Mitgliederbereich Deines All-Inkl Kontos einzuloggen.

Tipp: Speichere Deine Daten mit Tools wie LastPass, um sie auch bestimmt nicht zu vergessen und bei jedem Login automatisch ausfüllen zu können.

All-inkl Login

Klicke nach Deinem Login auf Technische Verwaltung und anschließend auf KAS Login, um die Technische Verwaltung (KAS) Deines Hosting-Pakets zu öffnen.

All-inkl Technische Verwaltung

Hier musst Du jetzt die Domain, die Du im Zuge Deiner Paketbestellung registrierst hast, hinzufügen. Klicke dazu auf Domain und anschließend auf Neue Domain anlegen.

All-Inkl neue Domain im KAS hinzufügen

Gib in der Oberfläche dann unter Domainname (ohne www.) Deine Domain ein und wähle als Ziel Webspace.

Der Pfad, der unter -> Webspace eingetragen ist (hier: /infoprodukt-business.de/) ist gleichzeitig der Ordner, in dem alle für diese Domain verwendeten Webseiten-Dateien gespeichert werden.

Achte darauf, dass Du unter PHP-Version im Drop-Down Menü die aktuellste Version auswählst. In meinem Fall ist das 7.4, in Deinem Fall könnte eine höhere Zahl bereits die Aktuellere sein. Klicke dann auf speichern.

All-Inkl Neue Domain anlegen

Klicke dann in der KAS-Oberfläche auf den Punkt Software-Installation, um folgendes Fenster zu öffnen. Wähle dort WordPress, um die Software zu wählen, die Du installieren möchtest.

In meinem Fall ist die aktuellste WordPress-Version 5.4.2, in Deinem Fall kann diese schon deutlich höher sein. Klicke dann auf Weiter.

All-inkl WordPress-Installation

Wähle im nächsten Fenster dann unter Domain aus dem Drop-Down Menü Deine Domain aus (hier als Beispiel: traffic-coaching.de).

Der Domain-Pfad wird automatisch erstellt (hier: /trafficcoaching/). Du kannst aber unter Domain-Pfad auch einen Eigenen festlegen, wenn Du möchtest.

Klicke anschließend auf Weiter.

All-inkl Domainpfad auswählen

Damit WordPress alle Deine Daten sammeln, strukturieren und verwenden kann, brauchst Du eine Datenbank. Diese legen wir jetzt an.

Belasse unter Datenbank einfach die Standardauswahl neue Datenbank anlegen und füge unter Kommentar eine Info hinzu, damit Du später noch weißt, zu welcher Domain diese neue angelegte Datenbank gehört (hier: Datenbank traffic-coaching.de).

Klicke dann auf Weiter.

All-Inkl neue Datenbank anlegen

Und schon sind wir beim letzten Schritt der WordPress-Installation angekommen. 🙂

Unter Übersicht der zu installierenden Software siehst Du noch einmal die Infomationen zur WordPress-Version, Datenbank, Domain und zum Installationspfad.

Mach Dir hiervon vielleicht einen Screenshot, damit Du diese Infos auch später noch parat hast.

Wichtiger ist aber das nächste Fenster, in dem Du jetzt die Daten für Deine spätere Anmeldung im WordPress-Dashboard definieren musst.

Vergib unter Benutzername/Login einen Namen, den Du Dir leicht merken kannst. Das Anmelde-Passwort würde ich über die Schaltfläche automatisch generieren erstellen lassen (damit es sicher ist). Du weißt, was unter Passwort wiederholen zu tun ist. 🙂

Unter Ihre E-Mail-Adresse gibst Du ebensolche an und stell bitte sicher, dass es diese auch tatsächlich gibt (hier Fake-Adressen anzugeben macht natürlich keinen Sinn).

Aktiviere dann die beiden Checkboxen unter Prüfen und Akzeptieren und klicke anschließend auf Installation jetzt starten.

All-inkl WordPress-Installation starten

Hinweis: Speichere Dir unbedingt die Daten ab, die Du hier unter Benutzername/Login und Anmelde-Passwort vergibst. Beides brauchst Du immer wieder für das Einloggen in die WordPress-Oberfläche.

Das war's!

Schon hast Du die aktuellste WordPress-Version installiert. 🙂

Sollten alle Stricke reißen und Du es trotz meiner Klick für Klick Anleitung nicht schaffen, WordPress installiert zu bekommen (was fast unmöglich ist ;-)), dann gibt es genug Dienstleister im Netz, die Dir das für ein paar Euro abnehmen.

Hier macht Dir das zum Beispiel jemand für nur 70 €. Auf Fiverr* machen Dir das Leute sogar teilweise für unter 10 €.

1.3 In WordPress einloggen

Nachdem Du WordPress installierst hast, ist es Zeit, Dich in das sogenannte WordPress-Dashboard einzuloggen.

Öffne dazu die URL Deine-Domain.de/wp-admin in Deinem Webbrowser, z.B. Google Chrome. In meinem Beispielprojekt lautet diese URL traffic-coaching.de/wp-admin.

Du bekommst folgendes Fenster.

WordPress Anmeldeformular

Hier gibst Du nun den Benutzernamen und das Passwort ein, das Du bei Deiner WordPress-Installation in All-Inkl vergeben hast. Ich hoffe, Du hast Dir beide Daten irgendwo sicher notiert? 😉

Nach dem Klick auf Anmelden wirst Du dann in das WordPress-Dashboard, oft auch einfach Backend genannt, weitergeleitet. Dieses sollte in etwa so aussehen.

WordPress-Dashboard

Die erste wichtige Einstellung im Dashboard sind die sogenannten Permalinks.

Klicke auf Einstellungen, Permalinks und stelle sicher, dass Du Beitragsname auswählst und anschließend speicherst. Was es damit aufsich hat und warum das wichtig ist, kannst Du bei Interesse hier nachlesen.

WordPress-Permalinks

Hinweis: Im WordPress Dashboard gibt es natürlich jede Menge Einstellungsmöglichkeiten. Die meisten kannst Du einfach so belassen, wie voreingestellt und alles ist gut. Ich empfehle Dir dennoch Dich etwas mit den Grundeinstellungen zu befassen und Dich hier etwas "hineinzufuchsen". Hier findest Du eine gute Anleitung dazu.

Zeit, sich im nächsten Schritt um das Layout Deiner neuen Webseite zu kümmern. 🙂

Damit Deine Webseite auch optisch etwas hermacht, brauchst Du ein sogenanntes WordPress-Theme.

Dieses ist grundsätzlich dafür verantwortlich, wie Deine Webseite aussieht, wenn Sie im Internet aufgerufen wird (sowohl auf Desktop-Rechnern, wie auch auf Smartphones oder Tablets).

1.4 WordPress Theme auswählen

Klicke im Dashboard auf Design, Themes und dann auf Theme hinzufügen.

WordPress-Theme hinzufügen

Standardmäßig ist in der Regel irgendein "Twenty Theme" aktiviert, je nach WordPress-Version (hier: Twenty Twenty). Dieses kannst Du direkt verwenden, wenn Du möchtest.

Du kannst darüber hinaus aber noch aus vielen weiteren kostenlosen Themes auswählen.

WordPress-Theme auswählen

Klicken dann auf Installieren, wenn Dir ein Theme gefällt. Über Vorschau kannst Du Dir ansehen, wie es später in etwa aussehen wird (alles natürlich noch mit Platzhalter-Texten und -Bildern).

Ich habe mich in diesem Beispiel für das Theme "Mesmerize" entschieden (ohne bestimmten Grund) und installiere das nun.

Mesmerize WordPress-Theme hinzufügen

Nachdem die Installation erfolgreich war, aktivere ich dieses Theme direkt, in dem ich auf die Schaltfläche Aktivieren klicke.

Mesmerize WordPress-Theme aktivieren

Danach klicke ich auf Customizer, um zu schauen, welche Einstellungsmöglichkeiten ich hiermit habe bzw. ob ich auch direkt fertige Vorlagen (Templates) verwenden und anpassen kann.

Mesmerize WordPress-Theme Customizer

In der Customizer-Oberfläche finde ich dann die Schaltfläche Vorgefertigte Websites importieren, die ich anklicke um genau das zu tun.

Ich möchte ja Zeit sparen und am besten ein hübsches Template verwenden, das mich anspricht und wo ich nur mehr meine Texte und Bilder einfügen muss. 🙂

Vorgefertigte Websites importieren

Dann macht mich WordPress darauf aufmerksam, dass ich, um ein Template nutzen zu können, ein WordPress-Plugin namens Mesmerize Companion installieren muss. Was ich natürlich tue.

Demo-Websites importieren

Auch wird mir angeboten, das Plugin Contact Form 7 zu installieren (ein gängiges Kontaktformular für WordPress). Auch diesem Vorschlag stimme ich zu.

Contact Form 7 installieren

Und schlussendlich muss ich auch die neu installierten Plugins noch aktivieren, bevor sie genutzt werden können.

Mesmerize-Plugin aktivieren

Wenn ich jetzt wieder in die Customizer-Oberfläche zurückkehre (was ich auch über Design, Customizer im Menü machen kann) und dann wieder auf die Schaltfläche Vorgefertigte Websites importieren klicke...

Vorgefertigte Websites importieren

...dann bekomme ich eine Auswahl an Webseiten-Templates, die ich nutzen kann.

Ich wähle direkt das erste, weil mir das am besten gefällt und klicke auf Import.

Layout importieren

Und wenn ich dann meine Domain aufrufe,  bekomme ich eine ansprechende Webseite, ohne eine Zeile programmiert oder einen Riesenaufwand betrieben zu haben. 🙂

Fertig designte WordPress-Startseite

In der Customizer-Oberfläche kann ich diese Startseite jetzt verändern, anpassen und ergänzen, indem ich auf das Stiftsymbol klicke.

WordPress-Startseite anpassen

Wichtig hierbei ist, dass jede Änderung anschließend auch über einen Klick auf Veröffentlichen gespeichert wird, um aktiv zu werden.

WordPress-Änderungen immer speichern

Darüber hinaus solltest Du Dich noch selbstständig mit den Einstellungsmöglichkeiten in der Customizer-Oberfläche befassen, um Dein passendes Layout zu finden.

So kannst Du zum Beispiel im Customizer unter Allgemeine Einstellungen > Website-Informationen ein Logo hochladen oder ein Website-Icon auswählen, das dann in der Browser-Zeile angezeigt wird.

Logo für WordPress-Seite auswählen

Solltest Du mal irgendwo nicht mehr weiterkommen oder Fragen haben, dann hat jedes vernünftige WordPress-Theme, das Du über das Dashboard verwenden kannst, auch ein Supportforum.

Öffne dazu einfach die Seite https://de.wordpress.org/themes/ und suche dort nach dem Theme, das Du im Einsatz hast (in meinem Beispiel Mesmerize).

WordPress-Themes suchen

Wenn Du dann auf der Theme-Seite etwas nach unten scrollst, findest Du den Link zum Supportforum, in dem Du Deine Fragen stellen kannst.

WordPress-Theme Mesmerize Supportforum

Hinweis: Es gibt Tausende Themes und die hier gezeigten Schritte varieren vermutlich bei dem einen oder anderen (bestimmt sogar). Ich kann hier natürlich nicht jedes vorstellen oder im Detail erklären. Wichtig für Dich ist, dass Du eines auswählst, das Dir gefällt und zu Deinem Vorhaben passt und Dich dann damit zumindest einen Tag auseinandersetzt, Dich mit dem Customizer vertraut machst, das Supportforum in Anspruch nimmst und Dir gegebenenfalls auch das eine oder andere YouTube-Video ansiehst.

Nachdem das Layout und die Struktur steht, geht es im nächsten Schritt darum, Deine Webseite mit Leben zu füllen und Inhalte einzupflegen.

Die Hauptaufgabe Deiner Webseite ist es, Deine Botschaft mit der Welt zu teilen.

Und mit "Botschaft" meine ich Inhalte, die für Deine Leser einen Mehrwert bieten und so gut sind, dass Google (und Suchmaschinen generell) die richtigen Besucher draufschickt.

In WordPress veröffentlichst Du Deine Inhalte (Texte, Bilder, Videos, ...) auf Seiten und Beiträgen (auch als Blog-Artikel bekannt).

Was genau der Unterschied zwischen WordPress-Seiten und WordPress-Beiträgen ist, kannst Du bei Interesse hier nachlesen.

1.5 WordPress Seiten & Beiträge anlegen

Eine neue Seite kannst Du anlegen, in dem Du auf Seiten, Erstellen klickst.

Neue WordPress-Seite erstellen

Eine neuen Beitrag kannst Du erstellen, in dem Du auf Beiträge, Erstellen klickst.

Neuen WordPress-Beitrag erstellen

In beiden Fällen öffnet sich der WordPress-Editor, der aktuell Gutenberg heißt, in Deinem Fall aber schon wieder einen ganz anderen Namen haben kann.

Hier kannst Du nun Deine Inhalte einpflegen:

  • Überschriften
  • Texte
  • Bilder
  • Grafiken
  • Listen
  • Audios
  • Videos
  • usw.

Eine gute Anleitung, wie Du mit dem WordPress-Editor umgehst, findest Du hier.

WordPress-Seite mit Inhalt füllen

Mit einem Klick auf Veröffentlichen stellst Du diese Seite online, sodass sie von jedem im Internet aufgerufen werden kann.

WordPress-Seite veröffentlichen

Das Coole ist, dass Deine Seiten bereits in dem Layout Deines Themes veröffentlicht werden und Du Dich somit um das Design nicht mehr groß kümmern musst.

WordPress-Seite im Theme-Layout

Wenn Dein Theme auch fertige Webseiten-Templates bereitstellt, dann werden häufig bereits Seiten und Beiträge mitimportiert, die ebenfalls alle schon ein passendes Design haben.

WordPress-Seiten

Mit einem Klick auf Bearbeiten kannst Du eine Beispielseite dann im WordPress Editor öffnen und entsprechend anpassen, ändern oder ergänzen.

WordPress-Seiten bearbeiten

Hast Du zumindest eine Seite erstellt, bei der für Dich alles passt, dann musst Du nicht jedes Mal eine Neue anlegen, sondern kannst mit dem Plugin Yoast Duplicate Post jede Seite bzw. jeden Beitrag einfach duplizieren.

(wie das mit den Plugins funktioniert, dazu kommen wir gleich noch)

WordPress-Seite duplizieren

Hinweis: Kümmere Dich nicht zu sehr um das Design, sondern fokussiere Dich darauf, erstklassige Inhalte zu veröffentlichen. Das Design verdient nämlich später kein Geld, Deine Inhalte schon gewissermaßen, weil sie die richtigen Menschen auf Deine Webseite leiten (die, die später Deine Infoprodukte kaufen werden). 🙂

Am Ende ist es Geschmacksache, ob Du Deine Inhalte in Form von Seiten veröffentlichst oder als Blog-Beiträge.

Ich bin ein Fan von Blog-Beiträgen (wie diesem hier, den Du gerade liest), weil hier die Leser über Kommentare auch die Möglichkeit haben, mit meinen Inhalte zu "interagieren". 🙂

Fast genauso wichtig, wie die Qualität Deiner Inhalte, ist die Struktur und Anwenderfreundlichkeit Deiner Webseite sowie die einfache Auffindbarkeit und Lesbarkeit Deiner Inhalte.

Um das zu gewährleisten, brauchst Du unter anderem ein verständliches Menü.

Eine ausführliche Anleitung zu WordPress-Menüs findest Du hier, die Kurzversion unter folgendem Toogle. 🙂

1.6 WordPress Menü

Um eine Menü anzulegen bzw. anzupassen, klickst Du einfach auf Design, Menüs im WordPress-Dashboard.

WordPress Menü anlegen

In der Menüoberfläche kannst Du dann jede veröffentlichte Seite über die Schaltfläche Zum Menü hinzufügen zum Menü hinzufügen.

Mit einem Klick auf Entfernen kannst Du einen Menüeintrag wieder löschen.

WordPress Menü-Einträge hinzufügen und entfernen

Das gleiche gilt für Deine Beiträge. Auch diese kannst Du dem Menü hinzufügen, sofern sie schon veröffentlicht sind.

WordPress-Beiträge zum Menü hinzufügen

Bei vielen wichtigen Seiten macht es Sinn, mit Untermenüpunkten zu arbeiten.

So kannst Du, wenn Du die linke Maustaste gedrückt hälst, auch die Position eines Menüeintrages in der Hirachie nach links oder rechts verschieben.

WordPress Menü-Hirachie verändern

In meinen Beispiel sieht das Menü im WordPress-Backend so aus.

WordPress Menü-Struktur Backend

Und im Live-Betrieb (also so, wie es meine Besucher dann sehen), sieht es so aus.

WordPress-Menü Im Live-Frontend

Hinweis: Keep it simple! Das Menü dient dazu, damit Deine Leser alle wichtigen Inhalte so schnell wie möglich erreichen können (und nicht dazu, um sie zu verwirren). Halte es also auf das Wesentliche reduziert und versuche nicht jede einzelne Seite, die Du hast, zwangsweise unterzubringen, sondern nur die Wichtigsten. Schau Dir bei Bedarf auch mein Menü auf dieser Seite ganz oben an. 🙂

Um Deine WordPress-Webseite sicherer zu machen oder um ein paar Funktionen zu erweitern, empfehle ich Dir einige Plugins, die Du dafür nutzen kannst (und die ich selbst im Einsatz habe).

Plugins sind kleine "WordPress Helferlein" oder Erweiterungen, die zusätzliche Features und Funktionen bieten, Abläufe erleichtern, die Ladegeschwindigkeit steigern, die Anwenderfreundlichkeit oder die Sicherheit erhöhen.

Die genaue Definition von WordPress Plugins kannst Du bei Interesse hier nachlesen.

1.7 WordPress Plugins

Bevor ich Dir gleich meine Liste an Plugins zeige, vorab noch ein sehr wichtiger Hinweis.

Hinweis: Es gibt Millionen von Plugins und viele glauben, so viele wie möglich davon verwenden zu müssen, um ihre Webseite irgendwie besser zu machen. Tu das nicht! Plugins sind cool, aber hier gilt ganz klar: Weniger ist mehr! Jedes Plugin muss - je nach Funktion - beim Aufruf Deiner Webseite auch geladen werden und kostet somit Leistung. Nutze also wirklich nur jene Plugins, die Du wirklich brauchst und lösche alle anderen!

Nach Plugins kannst Du ganz einfach über Plugins, Installieren und dort über das Suchfenster Plugins durchsuchen... suchen.

Plugins installieren

Mit einem Klick auf Jetzt installieren kannst Du dann ein gewünschtes Plugins installieren.

Jetzt installieren Button

Ist es installiert, musst Du es noch mit einem Klick auf Aktivieren aktiv schalten, um es nutzen zu können.

Plugin aktivieren

Im Menü unter Plugins, Installierte Plugins findest Du dann alle Deine Plugins.

Installierte Plugins

Hier nun die Liste der Plugins, die ich auf dieser Seite im Einsatz habe mit einer kurzen Erklärung. Alle Plugins in dieser Liste sind kostenlos.

  • Wordfence Security. Ein Plugin, um die Webseite vor Hackern, Spam und schädlicher Software zu schützen. Über diesen Link kannst Du auf Google nach deutschsprachigen Tutorials dazu suchen.
  • WPS Hide Login. Ein Plugin, um die Standard Anmeldeadresse für WordPress-Seiten zu ändern. Hier wieder der Link zur Tutorial-Suche.
  • Broken Link Checker. Ein Plugin, dass alle eingehenden und ausgehenden Links auf der Webseite überprüft und meldet, sobald einer nicht mehr funktioniert. Hier erfährst Du mehr darüber.
  • Yoast SEO. Ein Plugin, dass Vorschläge macht, wie Du Dein Suchmaschinenranking verbessern kannst. Zur Tutorial-Suche.
  • Yoast Duplicate Post. Ein praktisches Plugin, um Seiten und Beiträge ganz einfach duplizieren zu können. Hierzu ist kein Tutorial nötig. 😉
  • Q2W3 Fixed Widget. Das Plugin sorgt dafür, dass Widgets im Blog-Bereich beim Runterscrollen sichtbar bleiben und bei längeren Beiträgen nicht plötzlich aus dem Sichtbereich verschwinden. Liest Du gerade auf dem Desktop-Rechner diesen Beitrag, dann siehst Du rechts vermutlich gerade einen Banner, der mit diesem Plugin fixiert ist. 😉 Hier mögliche Anleitungen.
  • Pretty Links. Ein Plugin, um Links zu verstecken bzw. zu "maskieren". Vor allem wird dieses Plugin für Affiliate-Links eingesetzt, um diese nicht direkt als solche erkennbar zu machen und die Klicks darauf messen zu können. Hier deutschsprachige Tutorials dazu.

Bei den meisten dieser Plugins musst Du Dich nicht großartig damit befassen, sondern kannst einfach deren Standardeinstellungen so belassen (ich mache das genauso :-)).

Sieh Dir bei Interesse einfach kurz ein Tutorial an, verstehe was es macht und gehe dann weiter zum Nächsten. 🙂

Darüber hinaus verwende ich auch noch folgende kostenpflichtige Plugins, die Du für den Aufbau Deiner Infoprodukt-Webseite aber definitiv NICHT brauchst.

Ich nutze sie dennoch, weil ich mich einerseits gut mit WordPress auskenne (was vielleicht auf Dich nicht zutrifft und das ist ok)  und sie mir andererseits an der einen oder anderen Stelle etwas Arbeit abnehmen.

  • Thrive Architect*. Ein visueller Editor mit vielen Webseiten- und Landingpage-Vorlagen, um schnell und effektiv professionelle Seiten erstellen zu können. Hier ein Video dazu, das ich selbst gemacht habe. 🙂
  • Thrive Leads*. Ein Plugin, um ansprechende E-Mail-Anmeldeformulare erstellen oder direkt wieder auf zahlreiche Templates zugreifen zu können. Hier wieder ein Video dazu, das ebenfalls von mir stammt.

Hinweis: Fühl Dich bitte bei der Auswahl der Plugins nicht überfordert. Sie sind weder essenziell für Deine Webseite, noch generell für den Erfolg Deines Online-Business. Sie sind lediglich Erweiterungen, die Du nutzen kannst, aber nicht musst (vergleichbar mit einem Tuning-Teil beim Auto). Verwende die kostenlosen Plugins laut meiner obigen Liste (oder zumindest ein paar davon) und gut ist. 🙂

Fazit Webseite

Wie ist Dein Gefühl nach dem Lesen dieser "Quick & Dirty" Anleitung zur ersten WordPress-Webseite?

Kommst Du damit klar? 🙂

Noch einmal zum Verständnis, weil es so extrem wichtig ist...

Die Aufgabe Deiner Webseite ist es, Deine Botschaft (Texte, Videos, Bilder, ...) in die Welt zu tragen und damit die richtigen Menschen *magisch* anzuziehen.

Sie muss keinen Schönheitswettbewerb gewinnen und Deine Aufgabe ist es nicht, stundenlang am Logo zu basteln, das Menü 3x von links nach rechts zu schieben und 37 Plugins zu installieren.

Das Design Deiner Webseite verdient später keinen Blumentopf, die Qualität Deiner Inhalte und das Verständnis Deiner Zielgruppe aber schon.

Erstelle eine Webseite in Version 1.0, mit der Du gut leben kannst und kümmere Dich danach um viel wichtigere Aufgaben, wie Deinem Zielgruppenverständnis und der Erstellung und Veröffentlichung bemerkenswerter Inhalte auf Deiner Seite.

Deine Webseite wird sich mit der Zeit verändern, wachsen und vermutlich entspricht Version 2.0 dann noch mehr Deiner Idealvorstellung. Version 1.0 muss es aber nicht.

Hinweis: Einige da draußen werden Dir Tools wie ClickFunnels, FunnelCockpit, LeadPages usw. verkaufen wollen und Dir sagen, dass das für ein erfolgreiches Online-Business reicht. Das ist falsch! Du brauchst eine Webseite, die DU in der Hand hast und nicht nur aus einem Funnel zum E-Mail-Adressen einsammeln besteht. Die Leute wollen keinen plumpen Funnel, der ihnen irgendetwas verkauft. Sie wollen DICH als Person hinter Deiner Webseite, DEINE Inhalte, DEIN Wissen und DEINE Produkte. 🙂

2. E-Mail-Marketing Tool

Wenn Du Deine Webseite erstellt und tolle Inhalte darauf veröffentlichst hast (und dies immer wieder tust), dann wird früher oder später unweigerlich der Zeitpunkt kommen, an dem Leute Deine Beiträge lesen werden.

Sprich, Deine Webseite hat Besucher! 🙂

Da Du aber bestimmt nicht nur einfache Besucher, sondern zahlende Kunden für Deine späteren Infoprodukte haben möchtest, brauchst Du einen Weg, um aus wildfremden Menschen, die Dich nicht kennen, erst einmal Interessenten machen zu können.

Und online ist das Sammeln und "Pflegen" von E-Mail-Adressen eine gute Möglichkeit dazu.

Hier spricht man von der Leadgenerierung und das funktioniert deshalb, weil Du so einen gewohnten Kanal (jeder hat eine E-Mail-Adresse) hast, um mit Deiner Zielgruppe zu kommunizieren und Vertrauen zu ihr aufzubauen.

Um später etwas verkaufen zu können, brauchst Du Vertrauen und über smartes E-Mail-Marketing kannst Du dieses gewinnen.

Aus technischer Sicht brauchst Du dazu ein E-Mail-Marketing Tool.

Dieses übernimmt den gesamte Prozess, von der Anmeldung eines Interessenten, über das zentrale Speichern aller Daten, bis hin zum automatisierten Versenden von E-Mails.

Auch E-Mail-Marketing Tools gibt es wie Sand am Meer. Ich nutze Klick-Tipp* und kann Dir diesen Anbieter aktuell auch empfehlen. Eine bis 2.000 Empfänger kostenlose Alternative ist MailChimp.

Hinweis: Ein E-Mail-Marketing Tool brauchst Du NICHT an Tag #1 beim Start Deines Infoprodukt-Business, auch nicht an Tag #30. Wozu auch? Du brauchst es erst dann, sobald Deine Webseite Besucher hat. Wie lange das in etwa dauert, kannst Du bei Interesse hier nachlesen.

Ein E-Mail-Marketing-Tool ist auch keine Pflicht!

Du kannst Dein Infoprodukt auch direkt auf Deiner Webseite verkaufen, ohne den Fokus auf den Aufbau einer E-Mail-Liste zu legen. Auch das funktioniert und man kann nicht pauschal sagen, dass der Weg über E-Mail-Marketing der bessere ist. Sehr häufig ist er das allerdings! 🙂

Ein sonniger Tag und gute Laune reichen leider nicht, damit sich auf Deiner Webseite irgendjemand in Deinen E-Mail-Verteiler einträgt und Dir sein Einverständnis gibt, dass Du ihm E-Mails senden darfst.

Du brauchst als Gegenleistung einen großen Mehrwert, den Deine Leser unbedingt haben wollen (und im besten Fall brauchen, um ihr Ziel zu erreichen oder ihr Problem zu lösen).

Noch bevor Du Dich um ein E-Mail-Marketing Tool kümmerst, solltest Du Dir daher überlegen, wie dieser Mehrwert (oft auch Freebie oder Lead-Magnet genannt) in Deinem Fall aussehen kann.

In meinem Fall biete ich zum Beispiel hier eine kostenlose, 7-tägige E-Mail-Serie zum Aufbau eines Infoprodukt-Business...

E-Mail-Anmeldeformular

...oder hier eine PDF-Datei mit 77 lukrativen Infoprodukt Ideen.

77-Infoprodukt-Ideen-Optin

Was möchte DEINE Zielgruppe unbedingt haben?

Wenn Du Deine Zielgruppe gut kennst, dann weißt Du das längst. 🙂

Hast Du den #1 Mehrwert für Deine Zielgruppe gefunden und erstellt, geht es darum, ein E-Mail-Marketing Tool zu bestellen und den Anmeldeprozess einzurichten.

Was nach einem Hexenwerk klingt, ist in Wirklichkeit ein Klacks! 😉

Wie gesagt, nutze & empfehle ich aktuell Klick-Tipp*, daher zeige ich Dir die nötigen ToDo's auch mit diesem Anbieter.

Du kannst aber dafür natürlich auch jedes andere professionellen Tool verwenden (aber vorzeigen kann ich es Dir klarerweise nur mit einem Tool ;-)).

2.1 Bei Klick-Tipp anmelden

Gehe auf die Bestellseite* um Dein gewünschtes Klick-Tipp Paket zu bestellen. Das kleinste Paket um 27 € netto monatlich reicht aus meiner Sicht völlig aus.

Klick-Tipp bestellen

Danach wirst Du durch den Bestellprozess geführt und bekommst Deine Zugangsdaten für den Login-Bereich per E-Mail. Logge Dich damit ein.

Klick-Tipp Login-Fenster

Da ich bereits ein seit Jahren aktives Enterprise-Konto mit Tausenden Leads habe, sieht meine Oberfläche an einigen Stellen vermutlich etwas anders aus als Deine. Lass Dich davon aber nicht verunsichern.

Klick-Tipp Oberfläche

Hinweis: Klick-Tipp hat sehr viele Funktionen und ist über die Jahre sehr umfangreich (und teilweise auch unübersichtlich) geworden. Den Großteil der Funktionen brauchst Du nicht, daher konzentrieren wir uns auf die Basics. Also nur die Dinge, die Du brauchst, um Leads generieren und E-Mails versenden zu können.

Es wird Dir nicht erspart bleiben, Dich über diese Anleitung hinaus, etwas mit Klick-Tipp zu beschäftigen, um sicher im Umgang zu werden.

Daher empfehle ich Dir, Dich parallel schon mal in die ersten Schritte einzulesen: support.klicktipp.com/category/6-ihre-ersten-schritte-in-klick-tipp

2.2 Bestätigungs- & Dankeschönseite anlegen

Um Deinen Lead-Magneten später an Deine Leser ausliefern zu können, brauchst Du zunächst zwei Webseiten.

Eine Bestätigungsseite, die direkt nach dem Absenden des E-Mail-Anmeldeformulars geöffnet wird und dazu dient, einen Interessenten darauf hinzuweisen, dass er noch seine E-Mail-Adresse bestätigen muss (siehe Double-Optin Prozess).

So sieht eine Bestätigungsseite in meinem Fall aus.

Beispiel E-Mail-Bestätigungsseite

Und eine Dankeschönseite, die nach dem Klick auf einen Bestätigungslink geöffnet wird und dazu dient, sich für das Interesse zu bedanken und den versprochenen Mehrwert (Lead-Magneten) "auszuliefern".

So sieht eine Dankeschönseite in meinem Fall aus.

Beispiel E-Mail-Dankeschönseite

Deine beiden Seiten müssen nicht so "durchgesignt" aussehen wie meine. Ich bin seit 2008 im Geschäft und als Anfänger solltest Du Dich nicht mit mir vergleichen.

Viel wichtiger ist, dass die Botschaft stimmt und der Leser weiß, was er tun muss und wie er an seinen Mehrwert kommt. 🙂

Wie Du Seiten in WordPress anlegst, kannst Du noch einmal hier nachlesen.

Neue WordPress-Seite erstellen

Hinweis:  Merke Dir die Adressen (URLs) dieser beiden Seiten, da Du diese jetzt gleich noch für den Double-Optin-Prozess in Klick-Tipp brauchst. Achte auch darauf, dass Du für die Dankeschönseite eine URL festlegst, die nicht auf eine Download-Seite schließen lässt, sondern einfach aus einer Aneinanderreihung beliebiger Buchstaben besteht.

  • Schlechte Wahl: www.deine-domain.de/download
  • Gute Wahl: www.deine-domain.de/iernlnvnsdkasdfjier

Ansonsten gibt es findige Leute, die einfach probieren www.deine-domain.de/download in den Webbrowser einzugeben und so direkt an Dein Freebie zu kommen, ohne sich anzumelden.

Zusätzlich kannst Du mit Plugins wie Yoast SEO Deine Dankeschönseite auch auf NoIndex setzen, sodass Suchmaschinen diese nicht indexieren und sie von Nutzern nicht über eine Suche gefunden werden kann.

WordPress-Seite auf noindex setzen

2.3 Tag & Double-Optin-Prozess anlegen

Jeder E-Mail-Abonnent, der sich irgendwo auf Deiner Webseite später in Deinen E-Mail-Verteiler einträgt, bekommt in Klick-Tipp ein kleines "Anhängeschild" um den Hals.

Klick-Tipp nennt dieses Anhängeschild Tag (= englisch und heißt frei übersetzt "Anhänger" oder "Etikett").

Im ersten Schritt musst Du in Klick-Tipp also so ein Tag anlegen und so benennen, dass Du es zuordnen kannst.

Klicke dazu im Klick-Tipp Menü oben auf Automatisierung, Neues Tag.

In Klick-Tipp ein neues Tag anlegen

Vergib dann einen Namen für das Tag, der zu Deinem Projekt und gegebenenfalls zu der Stelle auf Deiner Webseite passt, an der Du später das Anmeldeformular platzierst.

In meinem Fall nenne ich das Tag einfach "Interessenten Blumen-Projekt".

Einen Tag-Namen in Klick-Tipp vergeben

Ein weiterführendes Video zu Tags findest Du hier.

Jetzt geht es darum, einen sogenannten Double-Optin-Prozess anzulegen.

Dieser dient dazu, um Klick-Tipp ein paar Informationen zu geben, was mit einem Abonnenten passieren soll, wenn er sich in Deinen E-Mail-Verteiler eintragen möchte.

Klicke dazu auf Automatisierung, Neuer Double-Opt-in-Prozess im Menü.

Double-Optin-Prozess in Klick-Tipp anlegen

Vergib dann wieder einen Namen, der zu Deinem Projekt passt und klicke dann auf Double-Opt-in-Prozess anlegen.

Sobald sich ein Interessent bei Dir eintragen möchte und das E-Mail-Anmeldeformular (das wir noch erstellen werden) auf Deiner Webseite absendet, bekommt er von Klick-Tipp automatisch eine E-Mail, mit der Bitte, einen Link zu klicken, um seine E-Mail-Adresse zu bestätigen.

Welchen Inhalt diese Bestätigungs-E-Mail hat, kannst Du mit einem Klick auf Bestätigungs-E-Mail bearbeiten festlegen.

Klick-Tipp Bestätigungsmail bearbeiten

In der Bearbeitungsoberfläche kannst Du dann Daten wie den Absender, die Versand- und Antwort E-Mail-Adresse, den Betreff und den eigentlichen E-Mail-Inhalt anpassen.

Alternativ kannst Du aber auch den Standard-Text von Klick-Tipp verwenden.

Klicke dann auf Speichern und Spam-Score berechnen nachdem Du Deine Änderungen vorgenommen hast. Hinweis: Vergiss den Spam-Score! 😉

Klick-Tipp Bestätigungsmail anpassen

Zurück in der Double-Optin-Prozess Oberfläche kannst Du dann eine eigene Bestätigungsseite und eine eigene Dankeschönseite vergeben oder alternativ auch die Standard-Seiten von Klick-Tipp verwenden.

Da Du diese beiden Seiten aber schon angelegt hast (sofern Du Dich an diese Anleitung gehalten hast), aktiviert Du die Checkbox neben eigene Bestätigungsseite verwenden und hinterlegst diese unter URL der Bestätigungsseite

Eigene Bestätigungsseite in Klick-Tipp verwenden

Genau das gleiche machst Du dann mit der Dankeschönseite.

Eigene Dankeschönseite in Klick-Tipp verwenden

Klicke dann unten auf Speichern und schon ist Dein erster Double-Optin-Prozess fertig angelegt und einsatzbereit.

War doch nicht so schwer oder? 🙂

Ein weiterführendes Video zum Double-Opt-in-Prozess kannst Du Dir hier ansehen.

Hinweis:  Es kann gut sein, dass bei Dir die Klick-Tipp Oberfläche oder das Menü etwas anders aussieht. Lass Dich davon nicht aus der Ruhe bringen, das ist normal. Zum einen habe ich ein Enterprise-Konto und zum anderen entwickelt sich so eine Sofware ständig weiter.

2.4 Anmeldeformular erstellen & einbinden

Damit sich ein Interessent auf Deiner Webseite in Deinen E-Mail-Verteiler eintragen kann, musst Du ihm ein Anmeldeformular zur Verfügung stellen.

Dort trägt er seinen Vornamen und seine E-Mail-Adresse ein, sendet es ab und landet nach der Bestätigung seiner E-Mail-Adresse in Deinem Verteiler in Klick-Tipp und zwar bereits mit dem richtigen Tag (der richtigen Kennzeichnung).

Damit Klick-Tipp bei einer neuen Anmeldung weiß, welchen Anmeldeprozess es starten und welches Tag es vergeben soll, müssen wir ihm genau das jetzt mitteilen.

Klicke auf Listbuilding, Neues Listbuilding, um ein neues Anmeldeformular zu erstellen.

Klick-Tipp neues ListBuilding

Wähle dann Anmeldeformular, um genau ein solches anzulegen.

Klick-Tipp Anmeldeformular

Benenne das Anmeldeformular dann so, dass Du es später wieder zuordnen kannst und klicke dann auf Anmeldeformular anlegen.

Klick-Tipp Anmeldeformular benennen

Wähle dann den richtigen Double-Opt-in-Prozess und unter Zusätzliches Tagging (optional) das richtige Tag aus. Beides solltest Du bereits vorab in Klick-Tipp angelegt haben. Wenn nicht, dann schau hier noch einmal nach.

Klick-Tipp-Anmeldeformular bearbeiten

Wähle dann unter Felder einfügen das Feld Vorname, um dieses zu Deinem Anmeldeformular hinzuzufügen (was ich Dir empfehle, damit Du jeden Leser in Deinen E-Mails mit dem Vornamen ansprechen kannst).

Klick-Tipp Feld Vorname einfügen

Damit der Vorname im Anmeldeformular oberhalb der E-Mail-Adresse erscheint, kannst Du das entsprechende Feld einfach mit der Maus nach oben verschieben.

Klick-Tipp-Feld Vorname nach oben verschieben

Weiter unten findest Du dann noch eine Reihe von Einstellungsmöglichkeit für das Anmeldeformular. Damit kannst Du bei Bedarf etwas herumspielen (z.B. mit den Farben) oder einfach alles so belassen, wie es voreingestellt ist (was ich machen würde).

Klick-Tipp Anmeldeformular Einstellungen

Klicke dann auf Speichern, wenn Du Deine Einstellungen gemacht hast und anschließend auf Einbettungscode.

Klick-Tipp Anmeldeformular speichern

Dann bekommst Du den Code für Dein Anmeldeformular einmal als JavaScript und einmal als iFrame.

Einen dieser beiden Codes, egal welchen, kopierst Du Dir nun in die Zwischenablage oder noch besser, in ein Text-Dokument.

Diesen Code brauchst Du dann gleich auf Deiner Webseite.

Klick-Tipp Einbettungscode kopieren

Öffne jetzt jene Seite oder jenen Blog-Beitrag, auf dem Du das Anmeldeformular einbinden möchtest.

Klicke dann im Bearbeitungsmodus einer Seite an genau jener Stelle, wo das Formular erscheinen soll, auf Add block, um dort einen neuen Content-Block hinzuzufügen.

Add-Block in WordPress

Wähle dann HTML.

HTML-Block in WordPress hinzufügen

Füge den JavaScript Code dann aus der Zwischenlage oder einem Text-Dokument in diesen HTML-Block ein.

JavaScript-Code in WordPress-Block einfügen

Klicke dann auf die Schaltfläche Aktualisieren.

WordPress Aktualisieren Button

Und schon wird das Anmeldeformular auf der Webseite an jener Stelle angezeigt, an der Du es eben eingefügt hat und ein Interessent kann sich direkt anmelden.

Klick-Tipp Anmeldeformular in WordPress eingebunden

Sobald sich jemand über dieses Anmeldefomular in Deinen E-Mail-Verteiler einträgt, weist Klick-Tipp diesem Leser das richtige Tag zu.

Du kannst das unter ContactCloud, Suchen kontrollieren, wenn Du dort unter Markiert mit Tag das entsprechenden Tag auswählst, das Du diesem Anmeldeformular zugewiesen hast.

Klick-Tipp Tag-Vergabe

Darüber hinaus findest Du hier noch ein Video zum Erstellen von Anmeldeformularen.

Hinweis:  Der hier beschriebene Weg ist der einfachste und schnellste Weg zum eigenen E-Mail-Anmeldeformular. Vielleicht sind die Standard Anmeldeformulare von Klick-Tipp nicht die schönsten (bestimmt sogar nicht), aber sie funktionieren und das zählt am Ende des Tages. Später, wenn Du Zeit & Lust hast, kannst Du immer noch optimieren und zum Beispiel mit Tools wie ThriveLeads ansprechendere Formulare erstellen. Für den Start und Erfolg Deines Online-Business ist das aber definitiv nicht notwendig.

2.5 E-Mails versenden

Die größte E-Mail-Liste hilft Dir nichts, wenn Du keine E-Mails versendest. 😉

Hinweis:  Wir werden uns an dieser Stelle nicht mir irgendwelchen Funnels und FollowUp-Prozessen herumschlagen. Ich weiß, viele Gurus schwören darauf und ab einem gewissen Punkt in Deinem Business macht ein Funnel durchaus Sinn. Nicht aber zum Start. Du brauchst einen einfachen und verlässlichen Weg mit Deiner Zielgruppe zu kommunizieren. Und diesen hast Du per E-Mails, die Du einfach mit Klick-Tipp versendest. Später, wenn Dein Business wächst, Du jede Menge Content online und Tausende Leser im Verteiler hast, kannst Du Dich immer noch um einen Funnel und Prozesse kümmern. Für den Start kannst Du das alles aber komplett ausblenden.

E-Mails in Klick-Tipp zu versenden geht ganz einfach.

Klicke zunächst auf Kampagnen, Neuer Newsletter.

Neuen Newsletter in Klick-Tipp versenden

Vergib dann wieder einen Namen für den Newsletter und wähle unter Markiert mit Tag jenen Tag aus, mit dem die Leser, die diese E-Mail erhalten sollen, markiert wurden.

Klicke dann auf Newsletter anlegen.

Newsletter in Klick-Tipp anlegen

Wähle dann den Absender, sowie die Versand- und Antwort-E-Mail-Adresse und den Betreff, den Deine E-Mail haben soll.

Klick-Tipp E-Mail bearbeiten

Im eigentlichen E-Mail-Text selbst kannst Du dann noch mit Platzhaltern arbeiten, die dann in der eigentlichen E-Mail mit den richtigen Daten ersetzt werden.

Wählst Du aus dem Menü den Platzhalter für Vorname, dann wird in der Mail der tatsächliche Vorname des Lesers eingefügt und dieser somit persönlich angesprochen.

Das funktioniert natürlich nur, wenn Du in Deinem E-Mail-Anmeldeformular nach dem Vornamen Deiner Abonnenten gefragt hast. 😉

Klick-Tipp Platzhalter einfügen

Die restlichen Einstellungen kannst Du so belassen.

Klicke dann auf Speichern und Spam-Score berechnen, nachdem Du Deinen E-Mail-Text fertig hinterlegt hast.

Klick-Tipp-Button Speichern und Spam-Score berechnen

In der E-Mail Inhaltsanalyse kannst Du Dir noch selbst eine Vorschau-E-Mail senden, um zu sehen, wie die Mail ankommt und gegebenenfalls nochmal nachbessern.

Den Spam-Score kannst Du ignorieren, sofern Du nicht vorhast, Spam zu versenden.

Versendest Du ansprechende Mails, die Deinen Lesern einen Mehrwert bieten, wirst Du in Sachen Spam kein Problem haben, egal was dieser Score hier anzeigt.

Klicke dann auf Versandzeitpunkt.

Klick-Tipp E-Mail-Inhaltsanalyse

Im letzten Schritt muss Du noch festlegen, wann Deine E-Mail an Deine Leser rausgehen soll.

Bei Sofort wird sie umgehend versendet, bei Pause passiert nichts und bei Zeitpunkt, kannst Du ein beliebiges Versanddatum definieren.

Klick-Tipp Versandzeitpunkt auswählen

Klickst Du anschließend auf Speichern, dann geht Deine E-Mail direkt raus (Einstellung: Sofort) oder startet zu dem Zeitpunkt, den Du eingestellt hast.

Ein weiterführendes Video zum Erstellen eines Newsletters findest Du hier von Klick-Tipp selbst.

Hinweis: Solltest Du mit Klick-Tipp alleine nicht klarkommen, dann gibt es mittlerweile Hunderte Klick-Tipp Consultants, die Du buchen kannst und die Dich dabei unterstützen können. Hier kannst Du nach einem passenden Consultant suchen.

Fazit E-Mail-Marketing Tool

Bei all den Möglichkeiten, die Du heute mit E-Mail-Marketing Tools wie Klick-Tipp hast, brauchst Du es am Ende nur für zwei Bereiche.

  1. Dem Aufbau einer E-Mail-Interessenten- (und Kunden-)Liste und dem zentralen Speichern Deiner Abonnenten.
  2. Dem Versenden von E-Mails, um mit Deinen Lesern zu kommunizieren, sie mit Mehrwert zu versorgen und Dein Infoprodukt smart und ohne Marktschreierei zu verkaufen.

Lass Dich von all den Features, Menüeinträgen und Funktionen nicht beeindrucken oder verunsichern.

Fokussiere Dich bei der Nutzung so eines Tools auf genau die Dinge, die ich Dir eben gezeigt habe und verschwende Deine wertvolle Zeit zum Start nicht mit Dingen wie Splittests, Funnels oder komplizierten Automatisierungsprozessen.

Schaff Dir damit einen einfachen Weg, um an Leute zu kommen, die sich für Dich und Dein Thema interessieren, diese an Dich zu "binden" und mit jene Informationen (und Produkten) zu versorgen, die sie brauchen und wollen.

Mach auch nicht den Fehler, Dir an Tag #1 ein E-Mail-Marketing Tool anzuschaffen und zu versuchen Dir sofort mit Facebook Ads oder ähnlichem eine E-Mail-Liste aufzubauen. Du wirst scheitern!

Kümmere Dich lieber um Deine Webseite, veröffentliche großartige Inhalte, zieh so die richtigen Menschen an, hol Dir dann ein E-Mail-Marketing Tool und bau Dir eine Liste mit Menschen auf, die Dir Suchmaschinen auf Deine Webseite leiten.

Das ist der langfristig erfolgreiche Weg! 🙂

Ja, das dauert und Du brauchst Geduld! Alles normal. Ist Ruhe und Geduld nicht gerade Deine Stärke, dann solltest Du vielleicht etwas an Deinem Mindset arbeiten. 😉

3. Mitgliederbereich

Angenommen, Du möchtest einen Videokurs erstellen und Deine Videos nur Deinen zahlenden Kunden zugänglich machen (was ein guter Plan ist! :-)).

Dann brauchst Du einen sogenannten Mitgliederbereich (Memberbereich), der vor externem und unbefugten Zugriff geschützt ist.

Noch vor Jahren wäre das technisch gesehen ein "Riesen-Aufriss" gewesen. Heutzutage aber nicht mehr.

Mit Tools wie Coachy* (= meine aktuelle Empfehlung) kannst Du Dir mit wenigen Klicks einen professionellen Mitgliederbereich zusammenbauen, ohne das Wort "Technik" auch nur in den Mund nehmen zu müssen.

Wie einfach und schnell das geht, zeigt Dir der Coachy-Gründer Dennis in einem kurzen Video.

Coachy ist aktuell meine glasklare Empfehlung, aber es gibt genug weitere Anbieter, die alle den Fokus auf Einfacheit und Schnelligkeit in der Bedienung legen.

Du hast zum Beispiel die Qual der Wahl zwischen...

...und vielen weiteren, die ich noch überhaupt nicht kenne. 😉

Hinweis: Du hast eine Business-Idee und möchtest jetzt hoch-motiviert starten mit Coachy einen Videokurs zu erstellen? Geile Idee! Tu das aber bloß nicht, bevor Du sichergestellt hast, das sich Dein fertiger Videokurs später auch verkaufen wird (validiere Deine Idee) und halte Dich an den Ablaufplan beim Aufbau eines Infoprodukt-Business. Dann wirst Du merken, dass die Produkterstellung einer der letzten Schritt auf dem Weg zu einem erfolgreichen Online-Business ist und NIE der Erste.

Tools wie Coachy kosten monatlich Geld, daher empfehle ich Dir, Dich erst dann darum zu kümmern, wenn Du die nötige Vorarbeit geleistet hast und nicht an Tag #1.

4. Zahlungsprozessor

Wenn Du Dein Infoprodukt verschenken willst > Cool! 😉

Wenn Du aber Geld dafür nehmen und ein echtes Business haben willst, dann brauchst Du einen Zahlungsprozessor.

Er ist quasi die Schnittstelle zwischen Deinem Infoprodukt und Deine Kunden.

Der Zahlungsprozessor bietet dem Kunden verschiedene Bezahloptionen (wie PayPal, Kreditkarte, Sofortüberweisung, ...), über nimmt die Rechnungslegung, das Mahnwesen und die Auslieferung Deines Infoproduktes.

Und natürlich sorgt er auch dafür, dass Dein wohlverdientes Geld pünktlich auf Deinem Konto landet! 🙂

Im deutschsprachigen Raum ist Digistore24* die #1 im Bereich der digitalen Infoprodukte, daher nutze und empfehle ich diesen Anbieter aktuell auch.

Hinweis: Auch Digistore24, wie viele andere Zahlungsanbieter auch, hat wieder zahlreiche Features, Tools und Gimmicks, die vielleicht irgendwann interessant sein können, aber nichts mit dem grundsätzlichen Erfolg Deines Online-Business zu tun haben. Lass Dich davon nicht ablenken und hab auch zum Start kein Auge darauf. Nutze Digistore24 lediglich um Deinen Kunden die Möglichkeit zu geben, Dein großartiges Produkt bestellen und dabei aus verschiedenen Zahlungsoptionen wählen zu können. Mehr nicht.

Schauen wir also, wie Du in Digistore24 Dein Infoprodukt einstellen und verkaufen kannst.

Let's go!

4.1 Bei Digistore24 anmelden

Über diesen Link* kannst Du bei Digistore24 ein neues, kostenloses Konto eröffnen.

Fülle das Formular mit Deinen Daten aus und melde Dich als Vendor (Produktverkäufer) und Affiliate (Vertriebspartner) an.

Bei Digistore24 anmelden

Nachdem Du Deine Zugangsdaten erhalten und Dich in den internen Bereich eingeloggt hast, sind Deine zwei ersten wichtigen Einstellungen Deine Kontoinformationen (Konto, Details) und Dein Auszahlungskonto (Konto, Auszahlungskonto).

Digistore24 Auszahlungskonto

Alle anderen Einstellungen und Menüpunkte kannst Du erstmal ignorieren.

Wann immer Du bezüglich Digistore24 Fragen hast oder Hilfe suchst, dann kannst Du deren Hilfe-Bereich durchstöbern.

4.2 Verkaufsseite und Dankeseite erstellen

Um Dein Infoprodukt verkaufen und in Digistore24 einstellen zu können, brauchst Du grundsätzlich zwei Seiten.

  1. Eine Verkaufsseite, auf der Du Dein Produkt präsentierst und zum Kauf anbietest.
  2. Eine Dankeseite, auf der ein Kunde direkt nach erfolgreicher Bezahlung landet und entweder Dein Produkt direkt downloaden kann (z.B. ein E-Book) oder einen Hinweis bekommt, wie der auf sein gekauftes Produkt zugreifen kann (z.B. einen Mitgliederbereich).

Beide Seiten kannst Du wieder ganze normal in WordPress erstellen.

Achte bei Deiner Verkaufsseite darauf, dass Du sie weitestgehend nach folgendem Schema aufbaust:

  1. Headline (mit dem Ergebnis für Deine Leser).
  2. Vorstellung/Intro (Deine eigene Geschichte vom Problem zur Lösung).
  3. Angebot (Wie kannst Du mit Deinem Infoprodukt das Problem Deiner Leser lösen?).
  4. Produktvorstellung inklusive Preis und aller Inhalte/Benefits/Vorteile.
  5. Call-to-Action/Handlungsaufforderung zum Kauf (Bezahlbutton).
  6. Zweifel nehmen und mögliche Fragen beantworten.
  7. Referenzen/Testimonials/Siegel

Achte auf der Dankeseite darauf, dass der Hinweise "Die Abbuchung erfolgt durch Digistore24" nicht fehlt.

Hinweis:  Einige werden Dir sagen, dass Du unbedingt ein Webinar brauchst, um Dein Infoprodukt zu verkaufen. Brauchst Du nicht! Ich verkaufe einen knapp 1.000 € Online-Kurs erfolgreich über eine reine Textverkaufsseite und Multi-Millionen Businesses in den USA tun das auch. Deine Zielgruppe hat ein Problem, das Dein Infoprodukt lösen kann? Dann ist das Verkaufsmedium (Webinar, Videosalesletter, Textverkaufsseite) nicht so wichtig, wie die Botschaft und das Wording darin.

4.3 Infoprodukt anlegen

Um ein eigenes Produkt anlegen zu können, musst Du in der Digistore24-Oberfläche zunächst links oben unter Ansicht auf Vendor wechseln.

Digistore24 Vendor-Ansicht

Klicke dann auf Konto, Produkte um zur Produktübersicht zu gelangen.

Digistore24 Produkt anlegen

Dort angelangt, kannst Du dann über die Schaltfläche Produkt hinzufügen genau das tun.

Digistore24 Button Produkt hinzufügen

Hier gibt es nun jede Menge Informationen, die Du über Dein Produkt angeben musst. Das meiste ist selbsterklärend bzw. schon richtig voreingestellt.

Ist Dir ein Punkt nicht klar, dann erfährst Du mit einem Klick auf das blau-hinterlegte Fragezeichen mehr dazu.

Bringt das immer noch kein Licht ins Dunkel, dann findest Du bestimmt im Hilfe-Bereich oder unter consultants@digistore24.com eine Antwort.

Eine wichtige Einstellung ist die Wahl des richtigen Produkttyps, da es hier auch um die korrekte Zuweisung des Steuersatzes geht.

Wähle also unter Produkttyp den Typ aus, unter dem Dein Produkt fällt.

Ein Video- oder Online-Kurs fällt unter Mitgliederbereich. 🙂

Digistore24 Produkttyp Mitgliederbereich

Dann musst Du Digistore24 auch mitteilen, welche URLs (Webadressen) Deine Verkaufseite und Deine Dankeseite haben. Beides solltest Du schon vorbereitet haben.

Digistore24 Verkaufsseite und Dankeseite hinterlegen

Denn Rest auf dieser Seite kannst Du dann in eigenem Ermessen einstellen und anschließend unten auf Speichern klicken.

Interessant ist noch oben im Menü der Punkt Zahlungspläne.

Digistore24 Menüpunkt Zahlungspläne

Hier kannst Du nicht nur festlegen, zu welchem Preis Du Dein Infoprodukt verkaufen möchtest, sondern auch, ob Du Ratenzahlungen oder Abozahlungen anbieten möchtest und aus welchen Bezahlmethoden Deine Kunden wählen können.

Digistore24 Zahlungspläne

Dann musst Du Dich noch entscheiden, ob und welche Geld-zurück-Garantie Du anbieten möchtest und Deine Auswahl Deinem Produkt zuweisen.

Klicke dazu im Menü auf Einstellungen, Rückgaberegelungen.

Digistore24 Rückgaberegelungen

14 Tage sind gesetztlich vorgeschrieben. Du kannst aber auch einen längeren Zeitraum anbieten (z.B. 30 Tage wie ich) oder Deine Kunden aktiv auf ihr Widerrufsrecht verzichten lassen.

Digistore24 Rückgaberegelungen Auswahl

Das waren die wichtigste Einstellungen Dein Infoprodukt betreffend.

Darüber hinaus empfehle ich Dir aber, Dein Wissen mit Hilfe dieser Beiträge noch zu vertiefen.

4.4 Kunden E-Mail-Liste aufbauen

Wie cool wäre es, wenn Du nicht "nur" Deine Interessenten per E-Mail erreichen könntest, sondern auch alle Deine Kunden?

Sehr cool und ich empfehle Dir, auch allen Deinen Kunden in Klick-Tipp ein separates Tag zuzuweisen.

Dazu musst Du Dein Digistore24-Konto mit Deinem Klick-Tipp-Konto verbinden und das ist total einfach.

Klicke dazu in Digistore24 einfach auf Einstellungen, Anbindungen (IPN).

Digistore24 IPN-Anbindung

Über die Schaltfläche Neue Anbindung hinzufügen kannst Du dann genau das tun.

Digistore24 Neue Anbindung hinzufügen

Wähle dann Klick-Tipp (Vollintegration) aus.

Digistore24-Klick-Tipp-Vollintegration

Vergib dann einen Namen für die Anbindung, wähle die Produkte, die Du dafür verwenden möchtest (in der Regel alle) und belasse alle anderen Einstellungen so, wie voreingestellt.

Klicke dann unten auf Speichern.

Klick-Tipp-Vollintegration-Einstellungen

Wechsle jetzt in Dein Klick-Tipp Konto und erstelle dort ein Tag, das jeder Kunde bekommen soll, sobald er Dein Infoprodukt kauft (z.B. Kunde Produkt xy).

In Klick-Tipp ein neues Tag anlegen

Klicke anschließend auf Listbuilding, Neues Listbuilding im Klick-Tipp Menü oben.

Klick-Tipp neues ListBuilding

Diesmal wählst Du allerdings nicht Anmeldeformular aus, sondern scrollst etwas nach unten und wählst dort unter Zahlungsanbieter digistore24 aus.

Klick-Tipp-Zahlungsanbieter-Digistore24

Bei Dir sieht folgendes Fenster jetzt vermutlich etwas anders aus, weil Du noch kein Digistore24 Konto verknüpft hast.

Wie dem auch sei.

Klick auf die Schaltfläche Ein (weiteres) Digistore24 Konto verknüpfen (oder so ähnlich).

Klick-Tipp-Digistore24-Konto-verknüpfen

Danach wirst Du automatisch auf die Digistore24 Login-Seite weitergeleitet und aufgefordert, Dich einzuloggen, um die Verbindung abzuschließen. Tu genau das.

Digistore24 mit Klick-Tipp verknüpft

Wechsle danach zur Listbuilding Übersicht und klicke beim entsprechenden Eintrag auf die Schaltfläche Bearbeiten.

Klick-Tipp Übersicht Listbuilding

Alles, was Du hier noch tun musst, ist es unter Zusätzliches Tagging (optional), Erfolgreiche Zahlung jenes Tag zuzuweisen, das alle Deine Kunden bekommen sollen.

Dieser letzte Schritt ist optional, da Klick-Tipp durch die Vernüpfung mit Digistore24 jedem Kunden automatisch das Tag "Hat Produkt gekauft" zuweist.

Klick-Tipp-Digistore24-Produkt-bearbeiten

4.5 Infoprodukt verkaufen

Technisch hast Du bis hierher alles vorbereitet, was Du brauchst, um Dein Infoprodukt verkaufen zu können.

Du solltest an dieser Stelle:

  • Eine gute Webseite in Version 1.0 erstellt haben mit der Du gut leben kannst. Vielleicht mit WordPress, vielleicht mit einem anderen System. Das wichtigste ist die Qualität Deiner Inhalte und nicht das Layout oder irgendwelche Gimmicks wie Slider, Popups oder ähnliches.
  • Eine reine Textverkaufsseite erstellt haben, die das Problem Deiner Zielgruppe direkt anspricht, es lösen kann und Dein Infoprodukt ehrlich und authentisch verkauft. Erzähl darauf Deine eigene Story vom Problem zur Lösung und halte nichts hinterm Berg, was Dein Infoprodukt betrifft. Niemand kauft die Katze im Sack.
  • Dein Infoprodukt in Digistore24 oder einem anderen Zahlungsanbieter angelegt und ein entsprechendes Bestellformular erstellt haben. Beschäftige Dich nicht mit Conversion-Tools oder sonst irgendwelchem PiPaPo, den Du nicht brauchst. Gibt Deinen Kunden eine einfache und verständliche Bestellmöglichkeit.
  • Deinen Online- oder Videokurs mit einem Tool wie Coachy erstellt und eingerichtet haben (das dauert 6 Minunten). Verkaufst Du ein E-Book, dann kann die PDF-Datei davon auf einer eigenen Download-Seite heruntergeladen werden. Die PDF-Datei lädst Du auf WordPress hoch wie ein normales Bild und setzt den Link dazu auf Deine Download-Seite.
  • OPTIONAL nutzt Du ein E-Mail-Marketing-Tool wie Klick-Tipp, um Dir eine E-Mail-Interessenten und -Kunden-Liste aufzubauen. Ein Muss ist das aber nicht, um die ersten Euros in die Kasse zu spülen. 😉

Was Du jetzt noch brauchst, ist eine Bestellmöglichkeit für Deine Interessenten auf Deiner Verkaufsseite.

Dazu empfehle ich Dir im ersten Schritt, einen schönen Bezahlbutton zu erstellen, auf den Deine Leser klicken können, um auf die (Digistore24-)Bestellseite weitergeleitet zu werden und die Bestellung auslösen zu können.

Mit dem kostenfreien Tool "CTA Button Generator" kannst Du so einen schönen Button erstellen. Ich empfehle zum Beispiel in der Farbe orange (falls es zu Deinem Design passt).

Unter Button text kannst Du den Text festlegen, der auf Deinem Button stehen soll, rechts unter Color kannst Du die Farbe ändern.

Klicke dann auf Download, wenn der Button so aussieht, wie Du ihn gerne hättest.

CTA-Button-erstellen

Die heruntergeladene Datei (ich empfehle das Dateiformat jpg) musst Du jetzt nur noch auf Deiner Verkaufsseite in WordPress überall dort einbinden, wo Deine Leser eine Bestellmöglichkeit haben sollen.

Füge also an diesen Stellen über das + Symbol wieder einen neuen Block hinzu und wähle den Eintrag Bild aus.

Bild in WordPress-Seite einfügen

Klick dann auf Upload, um Deinen Bezahlbutton von Deinem Rechner auszuwählen und auf WordPress hochzuladen.

Bild in WordPress hochladen

Klicke dann mit der linken Maustaste auf den Button und wähle im "Align Menü" den Eintrag Align Center, um den Button mittig auszurichten.

WordPress Bild mittig ausrichten

Wechsle jetzt wieder in Dein Digistore24-Konto und wähle dort im Menü Konto, Produkte.

Klicke dann auf die 3 Punkte neben Deinem Produkt und wähle den Eintrag Promolink & Affiliate-Einladelink.

Promolink in Digistore24 aufrufen

Kopiere dann den Link zum Bestellformular in die Zwischenablage (Rechtsklick mit der Maus auf das Feld mit dem Link und dann Kopieren im Menü).

Link zum Bestellformular in Digistore24 kopieren

Markiere dann den Button auf Deiner Verkaufsseite in WordPress und wähle das Insert link Symbol, um den Digistore24-Bestelllink auf den Button zu legen.

Link auf Grafik legen in WordPress

Füge dann den Bestelllink aus der Zwischenablage ein.

Und schon kann ein Interessent auf den Button klicken, wird auf die Digistore24-Bestellseite geleitet und kann Dein Infoprodukt kaufen. 🙂

Digistore24-Bestelllink in WordPress einfügen

Fazit Zahlungsprozessor

Ähnlich wie beim E-Mail-Marketing-Tool kann man sich bei den zig Menüeinträgen, Einstellungsmöglichkeiten und Features in Digistore24 schnell überfordert fühlen.

Das ist aber nicht nötig, denn gefühlte 90 % aller Möglichkeiten brauchst Du nicht, um Dein Infoprodukt erfolgreich verkaufen zu können.

Was Du brauchst, ist eine einfache und verständliche Möglichkeit für Deine Kunden, Dein Infoprodukt bestellen zu können. Und die Wahl aus den gängigsten Online-Bezahlmethoden, wie Kreditkarte, PayPal und Sofortüberweisung.

Und genau dazu solltest Du einen Zahlungsprozessor zum Start auch nutzen und alles andere komplett ignorieren. 🙂

Fazit "Online-Business Technik"

Ziel dieses Artikels ist es, Dir die Angst vor der Technik zu nehmen, denn sie ist in den meisten Fällen unbegründet.

Und, hab ich das geschafft? 🙂

Sieh die Technik immer als Mittel zum Zweck, um ein erfolgreiches Online-Business betreiben zu können. Oder vielleicht auch als notwendiges Übel. Aber nie als etwas, was Dich davon abhält.

Wenn Du von A nach B willst, dann ist ein Auto das Mittel zum Zweck.

Du kannst auch zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren, dann dauert es halt etwas längern.

Andere haben das nötige Kleingeld und fahren mit einem Porsche. Am Ende kommen aber alle irgendwann am Ziel (B oder Online-Business) an.

Das Geniale heutzutage ist ja, dass Du die Technik in der Regel EINMAL aufsetzt und danach läuft sie wie ein Schweizer Uhrwerk.

Natürlich wirst Du Dich über diese Anleitung hinaus mit dem einen oder anderen Tool näher befassen müssen (auch wenn es manchmal weh tut). Das ist normal und jeder muss das (das nennt man die eigene Komfortzone verlassen ;-)).

Vielleicht kommst an einem gewissen Punkt auch alleine nicht mehr weiter. Jedem passiert das einmal, auch mir.

Hier gibt es aber für JEDE technische Aufgabe mittlerweile zig Dienstleister und Profis (z.B. auf de.fiverr.com*), die Dir für ein paar Euro helfen können. Nimm diese Hilfe in Anspruch!

Hast Du noch Fragen dazu, dann stelle mir diese gerne im Kommentarbereich.

Ich freue mich, von Dir zu hören! 🙂

* = Werbelink

Wie viel Geld bringt ein Infoprodukt-Business?

Wie viel Geld kannst Du mit einem Infoprodukt-Business verdienen?

  • 21. Juli 2020

Wie viel Geld kannst Du mit einem digitalen Infoprodukt-Business verdienen? (inklusive Verdienstrechner)

Wie viel Geld bringt ein Infoprodukt-Business?

Viele, die sich ein Online-Business aufbauen möchten, stellen sich irgendwann Fragen wie...

  1. "Wie viel Geld bleibt am Ende des Tages bei mir hängen?"
  2. "Lohnt sich der Aufwand überhaupt?"
  3. "Stimmen die Verdienste, mit denen die Sportwagen-fahrenden Gurus prahlen?" 😉

Das sind wichtige Fragen, denn ein Business soll ja nicht nur aus Jux & Tollerei entstehen, sondern auch Einnahmen generieren und im besten Fall sogar den eigenen Lebensunterhalt finanzieren.

Grund genug also, mal hinter die Kulissen zu schauen, erfolgreiche Infoprodukt-Businesses zu analysieren und mit einem Verdienstrechner realistische Zahlen aufzuzeigen.

Hinweis: Wie viel Gewinn ein Infoprodukt-Business wirklich macht, steht natürlich nirgendwo öffentlich im Netz. Aber mit Hilfe von Tools, Erfahrungswerten und auch ein paar Annahmen kann man durchaus auf Zahlen kommen, die der Realität sehr nahekommen. Es geht mir auch nicht um exakte Verdienstzahlen, sondern viel mehr darum, dass Du ein Gefühl dafür bekommst, was möglich ist und ob sich der Aufwand für Dich lohnt.

Jetzt ein paar Screenshots von meinen Online-Verdiensten zu zeigen, wäre mir zu einfach und ist auch nicht mein Stil.

Daher gehe ich auf den aktuell größten deutschen Marktplatz für digitale Infoprodukte - Digistore24 - und suche mir dort Projekte, die ich analysiere.

Wichtig dabei ist mir, dass es kein typisches "Geld verdienen im Internet" Produkt ist, weil Du hiervon bestimmt schon genug "irrwitzige" Verdienste gesehen hast. Zudem gibt es viel interessantere Nischen. 🙂

Übrigens... wenn der Aufbau eines krisensicheren, digitalen Infoprodukt-Business interessant für Dich ist, dann klicke auf folgende Schaltfläche und durchlaufe meinen kostenlosen 7-tägigen E-Mail-Kurs (inkl. Download meiner 77 Business-Ideen).

Los geht's!

1. Online Geburtsvorbereitungskurs

In der Rubrik "Familie und Kinder" bin ich auf einen Online Geburtsvorbereitungskurs gestoßen. Eine coole Idee für ein digitales Infoprodukt-Business!

Infoprodukt Online Geburtsvorbereitungskurs

Der Kurs kostet einmalig 99 € und so sieht die Verkaufsseite aus: deine-geburt.online

Verkaufsseite Online-Geburtsvorbereitungskurs

Um jetzt einschätzen zu können, wie viel das Business verdient, müssen wir zunächst ungefähr wissen, wie viele Besucher die Seite hat.

Dazu nutze ich das Tool similarweb.com und gebe dort die URL der Verkaufsseite ein.

Trafficzahlen Online-Geburtsvorbereitungskurs

Das Tool verrät mir, dass die Seite etwas über 10.000 Seitenaufrufe im Monat hat, also etwa 330 pro Tag.

Hinweis: Die Anzahl der Seitenaufrufe ist nicht gleichzusetzen mit einzigartigen Webseiten-Besuchern, da ein Besucher die Seite ja mehrmals aufrufen kann. Die Anzahl der tatsächlichen Besucher pro Monat liegt also bestimmt etwas darunter. Wir brauchen aber keinen exakten Wert, daher gehen wir einfach von 9.000 Webseitenbesuchern pro Monat aus. Ich denke, das ist ein Wert, der der Wahrheit sehr nahekommt. 🙂

Die nächste Zahl, die wir brauchen, ist die Kaufrate des Online Geburtsvorbereitungskurses.

Also wie viele von 100 Webseitenbesuchern dann tatsächlich den Kurs auch kaufen. 

Normale Kaufraten im Bereich der digitalen Infoprodukte liegen erfahrungsgemäß irgendwo zwischen 1% und 3%.

Nehmen wir also den Mittelwert und sagen, dass von 100 Besuchern zwei den Kurs um 99 € kaufen. Wir gehen also von einer Kaufrate von 2% aus.

Bei 9.000 Besuchern pro Monat macht das 180 Verkäufe (9.000 / 100 x 2 = 180) und somit einen monatlichen Umsatz von 17.820 €. Yeah! 🙂

Aber Umsatz ist noch lange kein Gewinn!

Daher schaue ich mit dem Tool ahrefs.com noch nach, WOHER die Besucher kommen.

Und hier fällt mir auf, dass die Seite kaum organischen, also nicht bezahlten Traffic über Google hat. Nur etwa 28 pro Monat im Jahresschnitt.

Organischer Traffic deine-geburt.com

Woher kommen dann die 9.000 Besucher pro Monat?

Über bezahlte Werbeanzeigen, wie mir ebenfalls ahrefs verrät.

PPC-Anzeigen deine-geburt.com

Die Seite schaltet also Google Ads, um ihre Zielgruppe auf den Kurs aufmerksam zu machen und das kostet natürlich Geld.

Auch haben die Betreiberinnen des Online-Kurses eine Facebook-Seite und darüber kann man nachschauen, ob sie auch bezahlte Facebook Werbeanzeigen schalten (so kannst Du das herausfinden).

Et voila! Sie schalten auch Facebook Ads. 🙂

Facebook-Ads deine-geburt.com

Wir könnten jetzt noch tiefer in die Recherche gehen und versuchen herauszufinden, wie viel Geld sie monatlich für Anzeigen ausgeben.

Das würde aber den Rahmen sprengen und eine genaue Summe könnten wir ohnehin nicht herausfinden. Daher schätzen wir.

Erfahrungsgemäß ist das Spiel "1 Euro rein, 2 Euro heraus" bei bezahlten Werbeanzeigen sehr schwer zu erreichen und daher gehe ich auch bei diesem Business davon aus, dass etwa 70% des Umsatzes für Werbeanzeigen draufgeht.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass 30% des Umsatzes von 17.820 € als Gewinn übrig bleiben. Das wäre also ein Gewinn von 5.346 €!

Hinweis: Bei dieser Rechnung basiert natürlich einiges auf Annahmen und Schätzungen, die aber auf meiner Online-Erfahrung seit 2008 basieren. Also durchaus realistisch sind. Dennoch können die Zahlen sowohl nach oben, wie auch nach unten abweichen, weil wir natürlich nicht alle Rahmenbedingungen im Detail kennen. Aber 5.000 Flocken Gewinn pro Monat ist nicht nur absolut realistisch (vermutlich mehr!), sondern auch ein toller Verdienst, oder? 🙂

Damit Du siehst, wie diese Zahlen ineinander greifen und welche Auswirkungen auch nur geringe Veränderungen (sowohl nach oben wie auch nach unten) haben können, findest Du hier einen Verdienstrechner, mit dem Du etwas "spielen" kannst. 🙂

0.00

Gewinn pro Monat

Würde die Kaufrate zum Beispiel um nur 1% steigen und alle anderen Werte gleich bleiben, dann würde sich der monatliche Gewinn bereits auf 14.256 € hochschrauben.

Erkennst Du die Macht hinter digitalen Infoprodukten? 🙂

Übrigens... wenn das interessant für Dich klingt und Du mehr über den Aufbau eines krisensicheren, digitalen Infoprodukt-Business erfahren möchtest, dann klicke auf folgende Schaltfläche und durchlaufe meinen kostenlosen E-Mail-Kurs.

2. Gitarren Videounterricht

Ja, Gitarre zu spielen kann man auch online lernen und mit einem Video-Gitarrenkurs kann man ein nettes Sümmchen verdienen!

Oder doch nicht?

Lass es uns herausfinden. 🙂

Ebenfalls über den Digistore24-Marktplatz bin ich auf dieses Angebot gestoßen: gitarrenvideounterricht.de/kurse/liedbegleitung

Gitarren-Videokurs

Laut similarweb hat diese Webseite mit fast 24.000 monatlichen Seitenaufrufen deutlich mehr Traffic als das Geburtshilfe-Projekt von oben.

Traffic Gitarren-Videokurs

Und viele Besucher kommen im Gegensatz zu obigem Projekt über die organische und somit kostenfreie Google-Suche, wie mir ahrefs verrät.

Organischer Traffic Gitarren-Videokurs

Auch schalten die Betreiber offenbar aktuell weder Google Ads...

PPC-Anzeigen Gitarren-Videokurs

...noch Facebook Ads.

Facebook-Ads Gitarren-Videokurs

Doch warum zeigt similarweb knapp 24.000 monatliche Besuche während ahrefs nur 2.232 anzeigt?

Das liegt vermutlich daran, dass similarweb den gesamten Webseiten-Traffic anzeigt, während ahrefs nur den Traffic zeigt, der über die organische Google-Suche kommt (also dann, wenn jemand die Seite über eine Google-Suchanfrage findet).

Die Seite hat aber auch noch weitere Traffic-Quellen, wie zum Beispiel einen YouTube-Kanal mit über 40.000 Abonnenten. Vermutlich der "Haupttrafficbringer"!

YouTube-Kanal Gitarren-Videokurs

Allerdings ist es so, dass die monatlich 24.000 Seitenaufrufe natürlich die komplette Webseite gitarrenvideounterricht.de betrifft und nicht nur die Verkaufsseite des Gitarren-Videokurses.

Lass uns also (tiefgestapelt) von rund 8.000 Besuchern der Verkaufsseite pro Monat und einer Kaufrate von 0,5% für den Gitarren-Videokurs ausgehen, der 219,90 € kostet.

Das macht einen monatlichen Umsatz von 8.796 € (8.000 / 100 * 0,5 * 219,90).

Das ist bestimmt nicht der Reingewinn, denn der Betreiber hat sicher Ausgaben, wenn auch aktuell nicht für Google oder Facebook Ads. Wie hoch diese sind, wissen wir aber nicht. Zum Glück kostet ein Infoprodukt-Business nicht viel, wie Du hier nachlesen kannst. 🙂

Das Besondere bei dem Projekt ist, dass der Betreiber mehrere Online-Kurse für verschiedene Themen und Zielgruppen verkauft. Das lässt den Umsatz dann natürlich nochmal deutlich in die Höhe schnellen.

Online-Gitarrenkurse

3. PDF E-Books verkaufen

Videos für einen Videokurs zu erstellen, ist bestimmt nicht jedermanns Sache. Zudem ergibt das auch nicht für jede Nische bzw. jede Zielgruppe Sinn.

Aber auch mit einfachen PDF E-Books lässt sich ein lukratives Online-Business betreiben.

Hier zwei Beispiele aus dem Digistore24-Marktplatz.

Auf lifetravellerz.com verkauft jemand ein E-Book um 39 €, in dem er vorzeigt, wie man einen VW T5 Bus zum Campingmobil umbauen kann. Tolle Idee! 🙂

Verkaufsseite T5-Umbau E-Book

Die Seite hat laut similarweb fast 14.000 monatliche Seitenaufrufe.

Traffic-Zahlen T5-Umbau E-Book

Nehmen wir an, dass davon 5.000 im Monat die Angebotsseite des E-Books betreffen. Und gehen wir von einer Kaufrate von 3% aus (weil die Kaufhürde durch den niedrigeren Preis im Gegensatz zu Videokursen vermutlich geringer ist).

Dann macht die Seite pro Monat 5.850 € Umsatz. Nicht schlecht für den Verkauf eines einfachen E-Books, oder? 🙂

Mögliche Ausgaben (die es bestimmt gibt) lassen wir bei dieser Rechnung der einfachheitshalber weg.

Oder hier.

Ein Angel-Fan verkauft auf handangeln.de ein E-Book für 14,90 €, in dem er Anfängern das Fische Angeln zeigt.

Verkaufsseite Angeln E-Book

Lassen wir nur 7.000 von den monatlich etwa 20.000 Webseiten-Besuchen auf der Verkaufsseite landen und gehen wir von einer Kaufrate von 3% aus, dann generiert die Seite jeden Monat 3.129 € Umsatz.

Traffic-Zahlen Angeln E-Book

Eine Betrag, der locker den einen oder anderen Fulltime-Job in den Schatten stellt.

Fazit

Mit diesem Beitrag möchte ich Dir aufzeigen, was reale Infoprodukt-Businesses, die Du alle online finden kannst, im monatlichen Schnitt verdienen (können).

Aber bitte nicht falsch verstehen!

Online-Projekte wie diese aufzubauen, die jeden Monat stabile 4- bis 5-stellige Einnahmen generieren, dauert Jahre. Das geht weder von heute auf morgen, noch in den nächsten 30 Tagen.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie lange es vom Start weg dauert, bis der erste Euro verdient ist, empfehle ich Dir diesen Artikel.

Ich möchte Dir auch nicht vorgaukeln, dass jedes Online-Business solche Ergebnisse erzielt. Genau genommen denke ich, dass die allermeisten Online-Geschäfte sogar weit weg von diese Zahlen sind.

Aber diese Beispiele sollen Dir dennoch Mut machen und Dich motivieren, dass es sich definitiv bezahlt machen kann, seine Zeit in den Aufbau eines digitalen Infoprodukt-Business zu investieren. Auch für Dich! 🙂

Vorausgesetzt, Du beweist Durchhaltevermögen und hältst Dich an den richtigen Ablaufplan.

Was hält Dich aktuell noch davon ab, ein eigenes Infoprodukt-Business zu starten?

Berichte mir gerne in den Kommentaren davon.

Wann verdient Dein Infoprodukt-Business das erste Geld?

Wie lange dauert es, bis Du mit einem digitalen Infoprodukt-Business Geld verdienst?

  • 16. Juli 2020

Wie lange dauert es, bis Du mit einem digitalen Infoprodukt-Business das erste Geld verdienst?

Wann verdient Dein Infoprodukt-Business das erste Geld?

Eine der wohl am häufigsten gestellten Fragen beim Start eines Online-Business: "Wann kann ich mit dem ersten Geld rechnen?"

  • Übermorgen?
  • In 30 Tagen?
  • In einem halben Jahr?

Gegenfrage: Wie lange dauert es, bis ein 100-Meter Sprinter sein erstes Rennen gewinnt?

Direkt beim 1. Rennen? Nach 30 Versuchen? Oder überhaupt nie?

Niemand könnte diese Frage ehrlich beantworten, weil es einfach zu viele Unbekannte gibt, wie die Stärke der Konkurrenz, die Tagesverfassung des Sprinters oder sein Trainingslevel.

Und genauso ist es auch beim Aufbau eines digitalen Infoprodukt-Business.

Dir also einen allgemein gültigen Zeitpunkt zu nennen, ohne Dich, Dein Thema und Deine Rahmenbedingungen (wie Dein wöchentliches Zeitinvestment) zu kennen, währe weder ehrlich noch besonders seriös.

Daher möchte ich in diesem Beitrag den Aufbau eines Infoprodukt-Business "durchspielen" und Dir bei jeder Aufgabe einen Zeitrahmen nennen, der auf meinen Erfahrungen im Aufbau von lukrativen Online-Geschäften seit 2008 basiert.

Ziel ist es, dass Du einerseits siehst, welche Aufgaben es in welcher Reihenfolge zu erledigen gibt und andererseits eben ein Gefühl dafür bekommst, wie lange es dauert, bis das erste Geld fließt.

Nehmen wir also an, dass ich ein Neueinsteiger bin und mir jetzt ein Online-Business mit folgenden Rahmenbedingungen aufbauen möchte:

  • Ich möchte ein E-Book zum Thema "Orchideenpflege" schreiben und online gewinnbringend verkaufen. Orchideen sind meine Leidenschaft.
  • Ich starte nebenberuflich und investiere 10 Stunden wöchentlich in den Aufbau meines Online-Business. 1 Woche = 10 Stunden.
  • Ich habe Angst, ob ich das technisch alles hinbekomme.
  • Ich habe aktuell kein Budget für bezahlte Werbemaßnahmen wie etwa Facebook Ads zur Verfügung. Wenn möglich, muss also alles kostenlos gehen oder nur mit sehr geringen Ausgaben verbunden sein.

Vielleicht ist Deine Situation gerade recht ähnlich, vielleicht aber auch komplett anders.

Wie gesagt geht es mir darum, Dir einen zeitlichen Horizont aufzuzeigen und keinen Tag X zu nennen, an dem der Rubel rollt. Daher spielen Deine genauen Startbedingungen erstmal keine große Rolle.

Los geht's!

1. Ideenfindung

Jedes großartige Business startet mit einer simplen Idee.

In meinem Beispiel gehe ich davon aus, bereits eine Business-Idee zu haben. Nämlich anderen zu zeigen, wie sie mit Orchideen richtig umgehen und sie richtig pflegen. (Ob diese Idee überhaupt Potenzial hat, werden wir gleich noch herausfinden).

Vielleicht hast Du noch keine Ideen auf dem Zettel und musst Dich daher auf die Suche machen. Das kostet Zeit.

Du hast aber Glück!

Denn ich habe bereits einen Beitrag geschrieben, der Dir zeigt, wie Du auf mindestens 10 Online-Business Ideen kommen kannst. Hier kannst Du ihn lesen.

Vermutlich hast Du nach dem Lesen meiner "Ideenfindungsanleitung" nach 15 Minuten bereits einen Geistesblitz. Andere, die meine Anleitung nicht kennen, brauchen vielleicht deutlich länger.

Gehen wir fairerweise von Zweiterem aus und die Ideenfindung kostet 10 Stunden. Schreiben wir also eine Woche auf unser Zeitkonto.

1. Woche

2. Ideenvalidierung

Jetzt übereifrig mein Orchideen E-Book zu schreiben wäre kein guter Plan und deutlich zu früh!

Besser ist es, erstmal nachzuschauen, ob es online hierzu überhaupt eine ausreichende Nachfrage gibt und wenn ja, ob die Leute bereit sind, für Lösungen auch Geld auszugeben.

Hier spricht man von der sogenannten Ideenvalidierung und sie ist entscheidend dafür, ob sich mein späteres E-Book verkauft oder zu einem Ladenhüter wird.

Ich nutze also das kostenfreie Keyword-Tool Ubersuggest, um nachzuschauen, nach welchen Begriffen Leute im Internet suchen, die sich für mein Thema "Orchideen" interessieren.

Hier das Ergebnis.

Keywords Orchideen-Info-Business

Der Reiter "Keyword" zeigt mir die Suchbegriffe an und im Reiter "Vol." sehe ich, wie viele Menschen monatlich den jeweiligen Begriff in den Google-Suchschlitz eingeben.

Summa Summarum also jede Menge interessanter Begriffe und eine starke Nachfrage.

Alleine nach "orchideen pflegen" suchen jeden Monat im Schnitt fast 15.000 Menschen. Mit meinem späteren E-Book kann ich also jede Menge Interessenten und potenzielle Kunden erreichen. 🙂

Für eine verlässliche Ideenvalidierung müssen aber noch ein paar weitere Faktoren überprüft werden. Nämlich zum Beispiel, ob hinter diesen Begriffen überhaupt eine Kaufabsicht bzw. Kaufkraft steckt.

Auch hierzu habe ich einen ausführlichen Beitrag geschrieben, der Dir Schritt für Schritt zeigt, wie Du den späteren Erfolg Deines Infoprodukt-Business virtuell sicherstellen kannst. Hier ist der Beitrag.

Auch für die Ideenvalidierung würde ich für Ungeübte wieder ein paar Stunden ansetzen, hochgerechnet und mit etwas Puffer sind 10 Stunden (= 1 Woche) wieder ein vernünftiger Wert.

Woche #2 steht also auf unserem Zeitkonto und noch ist keinen Cent verdient.

Überrascht? 😉

2. Woche

3. Zielgruppenverständnis entwickeln

Wusstest Du, dass die meisten Infoprodukte da draußen auf Vermutungen und "Bauchgefühlen" basieren?

Jemand hat eine Idee, schreibt ein E-Book und packt jene Inhalt rein, von dem er glaubt sie könnten interessant oder hilfreich sein (wissen tut er es aber nicht).

Herauskommt ein klassischer Ladenhüter, den niemand kauft.

Echte Bestseller hingegen, die sich über Jahre hinweg verkaufen wie geschnitten Brot, basieren IMMER auf einem umfassenden Zielgruppenverständnis.

Der nächste Schritt auf dem Weg zu Deinem "Dream Business" ist es also, alles mögliche über die Menschen herauszufinden, die später Dein Infoprodukt kaufen sollen (und zwar lange bevor Du die erste Zeile schreibst oder das erste Video drehst).

An dieser Stelle habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für Dich.

Zuerst die Gute: Es ist einfach, im Internet etwas über seine (anvisierte) Zielgruppe herauszufinden. Es gibt zig Quellen, die Dir vieles verraten.

Die weniger Gute: Es ist mit viel Zeitaufwand verbunden.

Zugegeben... online zu recherchieren ist ehrlich gesagt auch ziemlich langweilig!

Dennoch ist genau das einer der größten Erfolgshebel überhaupt und daher solltest Du Dir unbedingt die nötige Zeit dafür nehmen.

Eine erste gute Anlaufstelle, um an Zielgruppen-Insights zu kommen, sind Bücher auf Amazon bzw. die Buch-Rezensionen.

Ich gebe dort in der Rubrik "Bücher" also mein Thema "Orchideen" ein und bekomme in Summe Hunderte Bücher angezeigt.

Orchideen-Bücher auf Amazon

Meine Aufgabe ist es jetzt, mir die Rezensionen durchzulesen und so auf typische Fragen, Herausforderungen, Wünsche und Probleme der Buch-Käufer (und somit meiner Zielgruppe) zu kommen.

Wie zum Beispiel hier - interessant zu wissen! 🙂

Amazon Buch-Rezension Orchideen

Neben Amazon gibt es aber noch viele weitere Quellen, die Du anzapfen kannst.

Wie Du hierbei richtig vorgehst und Deine Zielgruppe fein säuberlich analysierst, zeige ich Dir wieder in einem separaten Blog-Beitrag, den Du hier findest (und mehrmals lesen solltest).

Zeitlich gesehen wirst Du hierfür auf jeden Fall länger beschäftigt sein, als für die beiden ersten ToDos. 30 Stunden (= 3 Wochen) mit etwas Puffer ist ein guter und realistischer Wert.

Der Projektstart ist nun 5 Wochen her und es geht gut voran! Verdient ist noch nichts, aber auch Rom wurde nicht von heute auf morgen erbaut. 😉

5. Woche

4. Contenterstellung

Zeit, etwas "Handfestes" zu schaffen und einen echten Mehrwert zu erstellen.

Und damit meine ich auch jetzt noch nicht, das E-Book zu schreiben (dazu kommen wir noch), sondern großartige Inhalte zu erstellen, die bald zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen werden:

  1. Sie helfen meiner Zielgruppe ihr Problem zu lösen (Orchideen richtig zu pflegen) und schaffen so großes Vertrauen bei ihr.
  2. Sie sorgen dafür, dass mir Suchmaschinen und allen voran Google die richtigen Besucher auf meine Webseite schickt. Die, die später mein E-Book kaufen werden. (Um die Webseite kümmern wir uns gleich noch.)

Damit Du ein echtes Business aufbauen kannst, musst Du in Vorleistung gehen.

Genau das hast Du in den letzten 5 Wochen schon gemacht, in dem Du eine Idee gefunden, diese validiert und wichtige Informationen über Deine Zielgruppe herausgefunden hast. Das war vielleicht mühsam, zahlt sich aber bald doppelt und dreifach aus!

Mit diesem Wissen und auf Basis Deiner Zielgruppenrecherche musst Du jetzt Inhalte erstellen, die Du später auf Deiner Webseite veröffentlichst.

Inhalte, die...

  • die Fragen Deiner Zielgruppe beantworten.
  • die Ängste und Zweifel Deiner Zielgruppe nehmen.
  • zu echten und schnellen Erfolgen bei Deiner Zielgruppe führen.
  • Deine Erfahrungen wiederspiegeln.
  • Deine Herausforderungen zeigen und wie Du diese gemeistert hast.

Wenn Du für das Kennenlernen Deiner Zielgruppe die nötige Zeit investiert hast, dann weißt Du ganz genau, welche Inhalte Deine Zielgruppe liest und welche sie sich wünscht.

Es geht aber nicht darum, an diesem Punkt bereits 50 Blog-Artikel zu erstellen und so jedes mögliche Thema abzudecken.

Sondern Dich erstmal um einen inhaltlichen Grundstock zu kümmern, sodass im nächsten Schritt Deine Webseite mit Leben gefüllt werden kann.

Umgelegt auf mein geplantes Orchideen-Projekt würde ich als Grundstock jetzt Inhalte zu folgenden Themen bzw. Fragestellungen erstellen:

  • Wie kann man Orchideen richtig pflegen?
  • Wie kann man Orchideen richtig umtopfen?
  • Wie muss man Orchideen richtig schneiden?
  • Wie muss man Orchideen richtig gießen?

Wenn Du Dich an meine Suchbegriff-Recherche mit Ubersuggest erinnerst, dann sind das genau jene Fragen, die von den meisten Leuten in dem Bereich gestellt werden. Warum also nicht genau diese Fragen beantworten?

Hier noch einmal der Screenshot.

Keywords Orchideen-Info-Business

Die Contenterstellung braucht aber Zeit, vor allem wenn Du noch unsicher bist und das noch nie gemacht hast. Erstklassige Inhalte entstehen eben nicht über Nacht, sind aber essenziell für ein nachhaltig gewinnbringedes Infoprodukt-Business!

Einen guten Leitfaden, wie Du "magische" Inhalte erstellst, die gefunden, gelesen und weiterempfohlen werden, bekommst Du in diesem Beitrag.

Wie viel Zeit die Contenterstellung in Anspruch nimmt, hängt natürlich wieder von einigen Faktoren ab, wie zum Beispiel der "Schreibfreude" jedes Einzelnen. Der eine liebt es, Texte zu schreiben, für den anderen ist es eine große Überwindung.

Ich rechne aber mit 30 Stunden, also 3 Wochen, bis der Grundstock steht.

Klingt nach viel Arbeit?

Ist es! Aber hey - immerhin willst Du ein Online-Business das Geld verdient. Und hier gibt es eben keine Abkürzungen oder gar magische Pillen! 🙂

Unser Zeitbalken wächst also auf 8 Wochen an. Die Richtung stimmt und ein weiterer großer Schritt zum "großen Geld" ist geschafft. 😉

8. Woche

5. Erstellung der Webseite

Vielleicht hättest Du Dich sofort beim Projektstart um Deine Webseite gekümmert oder wärst gar mit der Erstellung Deines Infoproduktes gestartet?

Naaa? 😉

Aber woher hättest Du gewusst, WIE genau Deine Webseite aussehen oder WELCHE Inhalte Dein Infoprodukt haben muss?

Vieles wäre auf Annahmen und Vermutungen basiert und das ist kein guter Gradmesser für ein erfolgreiches Online-Business.

Daher erstellen wir erst jetzt die Webseite. 8 Wochen nach Projektstart, nach einer ausführlichen Recherche und bereits mit erstklassigen Inhalten in Petto.

Also Profi könnte ich heute aus dem Stand in unter 60 Minuten eine professionelle Webseite erstellen, die schnell lädt, auf allen Endgeräten super aussieht und die Sprache meiner Zielgruppe spricht.

Nichts ist heutzutage so einfach und geht so schnell, wie die Erstellung einer Webseite.

In diesem Beispiel bin ich aber kein Technik-Nerd und ich gehe davon aus, dass Du ebenfalls keiner bist. Vielleicht gruselt Dir sogar etwas vor der Technik? Das ist ok.

Bei all den Wegen zur eigenen Webseite, die es heute gibt, empfehle ich Dir einen, bei dem Du selbst alles in der Hand hast und nicht limitiert bist, wie etwa bei Baukasten-Systemen (von denen ich Dir abrate).

Ich empfehle folgendes:

  • Das kostenlose WordPress als Content Management System.
  • All-Inkl* als Webhoster und zur Registrierung der Domain und Speicherung Deiner Webseiten-Dateien.
  • Optional das Plugin Thrive Architect zur Verwendung von fertigen Templates und zur besseren optischen Gestaltung Deiner Webseite.

Dir jetzt hier eine genaue Anleitung zu geben, wie Du eine WordPress-Webseite erstellst, würde den Rahmen sprengen und ist auch überhaupt nicht nötig.

Google einfach nach "wordpress webseite erstellen tutorial" und Du wirst jede Menge Anleitungen und YouTube Videos dazu finden. Wie zum Beispiel hier.

Sieh Dir auch diese Webseite von einem anderen Infoprodukt-Business von mir an, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie eine typische Webseite aussieht, die Infoprodukte verkauft.

Hinweis: Deine Webseite muss nicht perfekt sein! Nicht an Tag #1 und auch nicht an Tag #30. Sie muss gut genug sein, um Deine Botschaft mit der Welt zu teilen. Eine Webseite ist immer etwas, das wächst und sich mit der Zeit entwickelt und auch verändert. Mach also bitte nicht den Fehler detailverliebt stundenlang an einem Logo zu basteln oder das Menü 10x von links nach rechts zu verschieben. Eine perfekte Webseite bringt Dir keinen Umsatz! Erstklassige Inhalte und Infoprodukte schon! 🙂

Ich gebe mir (in diesem Beispiel) und Dir 10 Stunden Zeit, eine gute Webseite zu erstellen und die ersten Inhalte einzupflegen. Also eine Woche.

Der Zeitbalken steht also nun bei 9 Wochen und Du hast eine eigene Webseite mit bemerkenswerten Inhalten online! Gratuliere! 🙂

9. Woche

6. Traffic & Leads (E-Mail-Abonnenten) generieren

Jetzt kommt eine Besonderheit und wir müssen unseren Zeitbalken ordentlich auffüllen, ohne aktiv etwas zu tun.

Die Inhalte, die Du auf Deiner Webseite bereits veröffentlicht hast, dienen ja vor allem dazu, um Traffic (Besucher) über Google zu generieren. In diesem Beispiel habe ich ja kein Geld (und als Anfänger auch nicht das nötige Wissen), um Besucher über Werbeanzeigen einzukaufen.

Vielleicht Du auch nicht?

Es braucht aber Zeit, bis Google Deine Inhalte in seine Datenbank aufnimmt und bei passenden Suchanfragen ausspielt (und so Leute auf Deine Webseite leitet).

Wie lange das dauert, kann niemand sagen und hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Stärke des Wettbewerbs oder Deiner Contentqualität.

Rechne aber mit 2-4 Monaten, je nach Nische!

Ja, Du hast richtig gehört - bis organischer Traffic zieht, das dauert! Das ist hart, aber die Realität!

Nehmen wir als Mittelwert 3 Monate, also 12 Wochen, bis Deine Webseite ersten, kostenfreien aber dafür qualifizierten Traffic über Google bekommt.

Seit Projektstart sind also nun 21 Wochen (5 Monate) vergangen und wir haben eine Webseite mit tollen Inhalten online, die täglich Besucher hat, die sich brennend für unser Thema interessiert (und viele davon auch kaufbereit sind)! Großartig! 🙂

21. Woche

Allerdings haben wir noch kein Infoprodukt und das ist schade! 🙁

Wir brauchen also jetzt einen verlässlichen Weg um herauszufinden, wie das Produkt (mein geplantes E-Book) genau aussehen muss, sodass es später gekauft wird wie warme Semmeln (und nicht zu einem Ladenhüter verkümmert).

Online ist der beste Weg dazu, E-Mail-Adressen von der Zielgruppe zu sammeln (Leads generieren) und die Leser einfach direkt zu fragen, welches Infoprodukt sie kaufen würden.

Dazu brauchen wir zwei Dinge:

  1. Ein Freebie, das wir den Lesern schenken. Im Gegenzug bekommen wir ihre E-Mail-Adresse.
  2. Ein Tool, das den E-Mail-Anmeldeprozess übernimmt und die Daten der Leser speichert und verwaltet.

Das Freebie kann ein Auszug aus dem Wissen sein, das ich in den letzten Wochen durch die Recherche angesammelt habe oder auch eine Zusammenfassung der Inhalte, die bereits online sind. 

Zum Beispiel eine PDF-Datei, die direkt nach der Anmeldung heruntergeladen werden kann, wie zum Beispiel meine 77 Business-Ideen (= ein klassisches Freebie).

Als E-Mail-Marketing-Tool nutze ich Klick-Tipp*. Es gibt aber auch viele anderen Anbieter am Markt, wie etwa Quentn*, das Du 14 Tage kostenfrei testen kannst oder MailChimp, das bis zu 2.000 Kontakte kostenlos ist.

Praktische Videoanleitungen dazu findest Du wieder beim jeweiligen Anbieter, sodass Du das auch operativ umsetzen kannst.

Um die Leser dann nach dem Infoprodukt zu fragen, kann man kostenfreie Umfragetools wie Wufoo oder auch Google Forms nutzen. Hier eine typische Umfrage in der ich Leute frage, wie ein Ratgeber zum Thema "E-Book schreiben" aussehen sollte.

Wufoo-Umfrage-Infoprodukt

Mit den Umfrageergebnissen weiß ich dann ganz genau, welche Inhalte in das Infoprodukt müssen, damit es später auch gekauft wird. Nämlich genau die Inhalte, die sich meine Zielgruppe wünscht (und nicht die, von denen ICH glaube, dass sie gebraucht werden :-)).

Das Freebie, den Anmeldeprozess und die Umfrage zu erstellen, kostet wieder etwas Zeit.

Ich denke in 2 Wochen (= 20 Stunden) sollte das machbar sein, auch für Anfänger.

Unser Zeitkonto erhöht sich also nun auf 23 Wochen. Immer davon ausgehend, jede Woche konsequent 10 Stunden an dem Business zu arbeiten.

Jetzt geht es langsam in die Zielgerade und wir erstellen und verkaufen das Infoprodukt. Und wir verdienen bald das erste Geld! Yeah! 🙂

23. Woche

7. Infoprodukt erstellen & verkaufen

Hättest Du gedacht, dass bis zur Erstellung des eigentlichen Infoproduktes fast ein halbes Jahr vergeht?

Vermutlich nicht (wo doch die Sportwagen-fahrenden "Gurus" schon in wenigen Wochen einen Haufen Geld verdienen 😉 *Ironie*).

Genau das ist aber der exakte Prozess, den es braucht, um ECHTE Bestseller zu erstellen.

Infoprodukte, die so gut sind, dass sie sich über Jahre hinweg verkaufen wie geschnitten Brot und nicht nur ein netter Nebenverdienst werden, sondern vielleicht sogar Deinen Lebensunterhalt finanzieren.

So habe ich zum Beispiel meinen Online-Kurs zum Aufbau eines gewinnbringenden Infoprodukt-Business - das A-Z Infoprodukt-System - ebenfalls über ein Jahr!! hinweg entwickelt und mit Hilfe von Beta-Testern getestet, optimiert und verfeinert.

Jetzt geht es also darum, mit dem Feedback Deiner Leser (Leads), das E-Book zu schreiben oder den Videokurs zu erstellen, je nachdem.

Das Coole ist, dass Du an diesem Punkt aufgrund Deiner guten Vorarbeit längst weißt, wie Dein Infoprodukt genau aussehen muss und somit virtuell bereits sichergestellt hast, dass es sich auch verkaufen wird.

Die Erstellung ist also kein Blindflug mehr (wird mein Produkt jemals wer kaufen?), sondern eine Aufgabe, die Du nur mehr erledigen musst.

Je nach Produkttyp dauert das natürlich unterschiedlich lange.

Ein E-Book kannst Du mit einem normalen Textverarbeitungsprogramm wie OpenOffice erstellen, daraus eine PDF-Datei machen und auf Deiner Webseite zum Download anbieten.

Einen Videokurs zu erstellen ist natürlich etwas aufwendiger, aber auch hier gibt es genug Tools, die Dir die Arbeit erleichtern und helfen, Zeit zu sparen.

So kannst Du zum Beispiel mit screencast-o-matic.com alles aufnehmen, was Du auf Deinem Computerbildschirm vorzeigst und damit ansprechende Screencast-Videos erstellen.

Um Deine Videos für Deine Kunden gegen Bezahlung zur Verfügung zu stellen und gegen unbefugtem Zugriff zu schützen, empfehle ich Dir als Technik-Laien Tools wie Coachy* zu nutzen. Die Plattform nimmt Dir sämtlichen technischen Hick-Hack ab.

Auch kannst Du damit direkt eine Verkaufsseite erstellen, ein E-Mail-Marketing-Tool und einen Zahlungsprozessor einbinden. Eine einfache All-in-One Lösung also, die Dir mächtig Zeit spart!

Dennoch ist das alles natürlich mit Zeitaufwand verbunden, keine Frage!

Ich setze daher für den kompletten Prozess, von der Erstellung des Infoproduktes bis hin zur bestellfähigen Verkaufsseite inklusive Zahlungsanbieter 100 Stunden an.

Das ist sehr viel und sehr wahrscheinlich geht es in vielen Fällen schneller, aber besser mehr Zeit einplanen, als künstlichen Stress zu verursachen. 🙂

In Summe wächst unser Zeitbalken somit auf 33 Wochen an, was 330 Arbeitsstunden oder 8 Monate bedeutet.

Willkommen in der Realität! 🙂

33. Woche

Aber wie verdienst Du nun Geld damit?

In dem Du bei den Leads, die Du aufgrund Deiner Inhalte auf Deiner Webseite generierst, Dein fertiges Infoprodukt launcht (via E-Mail-Marketing verkaufst).

So, wie es mein A-Z Kunde Vladi mit nur 200 Lesern in seiner Liste gemacht und innerhalb von nur 5 Tagen über 600 € damit verdient hat. Vladis Webseite: smartlightroom.de

Lightroom aber smart Gewinne

Oder meine Kundin Lina, die bei ihrem 1. Infoprodukt-Launch in nur 6 Tagen über 1.000 € Gewinn erzielt hat. Linas Webseite: bulgarisch-online.de

Bulgarisch für Anfänger Gewinne

Beide haben sich genau an den Ablaufplan auf dieser Seite gehalten und die dafür nötige Zeit investiert.

Fazit

Schauen wir uns in einer Übersicht noch einmal die Aufgaben und die dafür nötigen Zeitinvestitionen an.

Aufgabe

Benötigte Zeit

Ideenfindung

1 Woche (10 h)

Ideenvalidierung

1 Woche (10 h)

Zielgruppenverständnis

3 Wochen (30 h)

Contenterstellung

3 Wochen (30 h)

Erstellung der Webseite

1 Woche (10 h)

Organischer Traffic & Leads

14 Wochen (140 h)

Infoprodukt erstellen & verkaufen

10 Wochen (100 h)

33 Wochen (330 h) oder 8 Monate

Diese Rechnung hat natürlich noch viele Unbekannte und kann sowohl nach oben wie auch nach unten abweichen.

  • Was ist, wenn Du 15h pro Woche an Deinem Business arbeitest (anstatt nur 10h)?
  • Was ist, wenn Du nicht nur auf organischen Traffic wartest, sondern z.B. über Google Werbeanzeigen 200-300 Leads einkaufst?
  • Was ist, wenn Du mal in Urlaub fährst und 3 Wochen nichts machst?

Vielleicht machst Du bereits nach 4 Monaten Deine ersten 1.000 €, vielleicht aber erst nach einem Jahr. 6-8 Monate ist aber ein guter Durchschnittswert, der erfahrungsgemäß auf die meisten zutrifft.

Mir ist wichtig, dass Du einen zeitlichen Rahmen hast, der die Realität aufzeigt. Und nicht mit dem Bild im Kopf an die Sache herangehst, in den nächsten 30 Tagen plötzlich Tausende von Euros zu verdienen.

Niemand tut das.

Niemand startet bei 100%.

Und jeder, der Erfolg haben möchte, muss die dafür nötige Zeit und Arbeit investieren (auch alle mit Geldscheinen wedelnden Gurus ;-)).

Das Coole dabei ist aber, sobald Du die ersten 100 € verdienst hast, kannst Du auch 1.000 € verdienen. Und sobald Du 1.000 € verdient hast, kannst Du auch mehrere Tausend € verdienen. Und so weiter.

Du musst nur starten und es dann durchziehen! 🙂

Hinweis: Natürlich ist es hier und da nötig, sich über diesen Ablaufplan hinaus mit Dingen zu befassen, die man vielleicht noch nie gemacht hat (und die Überwindung kosten). Zum Beispiel sich in die Erstellung einer WordPress-Webseite "hinein zu fuchsen" und sich dazu einige Videos auf YouTube anzusehen. Das ist völlig normal und jeder, der sich ein Business aufbauen möchte, muss das tun. Auch das kostet (Extra-)Zeit und falls diese Mangelware bei Dir ist, dann kann Dir vielleicht dieser Beitrag weiterhelfen.

Wie ist Dein Gefühl nach dem Lesen dieses Beitrages?

Hast Du damit gerechnet, so viele Stunden investieren zu müssen oder hast Du insgeheim doch gehofft, dass es deutlich schneller geht?

Ich freue mich auf Deine Gedanken in den Kommentaren!

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