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Infoprodukt-Webseite Checkliste

11-Punkte Checkliste – So ist die Webseite eines Infoprodukt-Business mit 4-stelligen monatlichen Gewinnen aufgebaut

  • 9. Mai 2022

11-Punkte Checkliste - So ist die Webseite eines Infoprodukt-Business mit 4-stelligen monatlichen Gewinnen aufgebaut

Infoprodukt-Webseite Checkliste

Infoprodukte wie Online-Kurse und E-Books sind großartig!

Du investierst einmalig Zeit und Energie, um Dein Infoprodukt zu erstellen und schaffst damit die Voraussetzung, um fortlaufend Dein Geld im Internet zu verdienen.

Aber hast Du Dich schon einmal gefragt, wie eigentlich eine Webseite eines typischen Infoprodukt-Business aufgebaut sein muss, um die richtigen Leute *magisch* anzuziehen, echte Kaufinteressenten zu gewinnen und Produkte rund um die Uhr automatisiert zu verkaufen?

Nach dem Lesen dieses Beitrags kennst Du die Antwort und erfährst, wie die Webseite eines Infoprodukt-Business ausschaut, das 4-stellige Gewinne pro Monat einfährt und das ohne Geld für nervige Werbeanzeigen ausgeben zu müssen.

Zudem erfährst Du, welche typischen Fehler Du vermeiden solltest und wie hoch die Kosten für die verschiedenen Tools sind, die Du für eine "verkaufstarke" Infoprodukt-Business Webseite brauchst.

Hinweis: Das ist ein Gastbeitrag von Sarah und Timon Mann. Die beiden haben von Grund auf ein gewinnbringendes Infoprodukt-Business aufgebaut und teilen in diesem Artikel ihre Erfahrungen mit Dir. Hiermit übergebe ich das Wort an Timon...

Unser Infoprodukt-Business

Die Idee, mit digitalen Produkten Geld zu verdienen, erschien uns schon lange Zeit sehr attraktiv.

Einmal erstellt, verkaufen sich Infoprodukte während wir schlafen, Urlaub machen oder mit den Kindern spielen. Daran waren wir – nach einigen misslungenen Versuchen im Internet unser Geld zu verdienen – definitiv interessiert!

Wir?

Das bin ich, Timon Mann, sowie meine Frau Sarah.

Mit tatkräftiger Unterstützung von Christian Költringer und seinem A-Z Infoprodukt-System gelang es uns schnell unsere Nische zu finden und mit unserem BabySchlummerland durchzustarten.

Babyschlummerland

Unser gewähltes Thema "Babyschlaf" hat einen hohen Schmerzpunkt bei der Zielgruppe und erfordert viel Erfahrung und Einfühlsamkeit. Perfekt - denn wir waren seit vielen Jahren (dank unserer damals sehr schlecht schlafenden Babys) mit der Problematik vertraut.

Sarah verfasste begeistert die ersten (bis heute sehr erfolgreichen) Artikel und schrieb recht schnell zwei hochwertige E-Books. Ich stürzte mich mit der gleichen Motivation auf die Technik: Webseite aufsetzen, Newsletter-Tool einrichten, Zahlungsanbieter, Keyword-Recherche, …

Wir nutzten jede freie Minute für dieses große Projekt.

Dabei ergänzten wir (wie auch heute noch) perfekt unsere Stärken. Sie war als Germanistin und Großfamilien-Mama für alles Inhaltliche verantwortlich, ich als Diplom-Mathematiker und –Informatiker für den "Technik-Kram" im Hintergrund.

Das alles führte dazu, dass ich sogar meine (hauptberufliche) 70%-Arbeitsstelle nach etwa 2 Jahren aufgeben konnte und wir uns hauptsächlich auf das BabySchlummerland konzentrieren konnten.

Dieses entwickelt sich auch weiterhin sehr gut. Mittlerweile ist auch ein professioneller Videokurs hinzugekommen.

Doch es gab natürlich auch Herausforderungen auf unserem Weg:

  • Ein plötzliches Absacken unserer Webseite in den Google-Ergebnissen.
  • Immer mal wieder ein WordPress-Plugin, das verrücktspielte und dessen Lösung einige Stunden in Anspruch nahm.
  • Die lange Suche nach dem passenden Tool für den Mitgliederbereich unseres Videokurses.
  • Ein WordPress-Fehler, der unsere Webseite lahmlegte.

Nicht selten sagte Sarah in den letzten Jahren zu mir: „Ohne Dich hätte ich längst aufgegeben. Auf den ganzen Technik-Kram habe ich gar keinen Nerv.“

Und genauso hätte ich allein niemals so ein Projekt auf die Beine stellen können!

Mittlerweile arbeite ich auch als Virtueller Assistent, um anderen Infopreneuren beim Durchstarten behilflich zu sein: "Technik ich, Rest Du?" Klingt das nicht traumhaft? 🙂

So erstelle ich zum Beispiel im Kundenauftrag auch Webseiten, speziell für Leute, die - wie wir - Infoprodukte wie E-Books und Online-Kurse verkaufen. Hier mehr Infos zu meinen Leistungen.

Nun aber zu meiner persönlichen 11-Punkte-Checkliste, wie Du Dir als (angehender) Infopreneur eine erfolgreiche Webseite aufbauen kannst. 

Die 11 Punkte für eine erfolgreiche Infoprodukt-Business Webseite

1. Der richtige Aufbau

Infoprodukt-Webseiten sollten nach einem genauen Schema aufgebaut werden. Dabei denke ich nicht nur an allgemeine Voraussetzungen für eine Website, die der heutigen Zeit entsprechen (SSL-Zertifikate, Mobile Optimierung, usw.).

Sondern es geht vor allem auch darum, dass unsere Website unserem großen Ziel dient: Besucher und somit Interessenten und potenzielle Kunden tragen sich in unseren E-Mail-Verteiler ein!

Dazu gehören zum Beispiel Opt-In-Möglichkeiten, also Formulare, mit denen unsere Besucher die Möglichkeit haben, sich in unseren E-Mail-Verteiler einzutragen.

Diese sollten möglichst auf jeder Seite und an den „richtigen“ Stellen platziert werden. Wobei man pauschal nicht sagen kann, was die richtige Position ist. Sie sollte im Idealfall individuell "ertestet" werden und variiert vermutlich von Webseite zu Webseite.

Auch sollte die Seite so aufgebaut sein, dass man die relevantesten Inhalte (auch per mobiler Nutzung) sehr schnell findet, indem zum Beispiel die wichtigsten Artikel schon auf der Startseite vorgestellt werden.

Hat man das große Ziel im Hinterkopf, kann man auch viel besser entscheiden, welche Seiten überhaupt auf der Webseite vorhanden sein müssen. Denn zum Aufbau einer typischen Infoprodukt-Seite genügen neben einem Blog-Bereich für hochwertigen Content im Allgemeinen folgende Seiten:

  • Startseite
  • Über-mich-Seite
  • Kontakt-Seite
  • Landingpage für den Eintrag in den Newsletter
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung

Sobald Du Dein Infoprodukt fertiggestellt hast, benötigst Du noch eine Verkaufsseite.

Tipp zu Social-Media-Verlinkungen

Ein häufiger Fehler (auf Infoproduktseiten) ist übrigens, überall auf der Webseite mit seinen Social-Media-Kanälen zu werben.

Warum ist das kontraproduktiv?

Unser Ziel ist es ja, Besucher auf unsere Webseite zu bringen, sodass sie dort ihre E-Mail-Adresse hinterlassen. Wir wollen sie nicht von hier weg lotsen.

Es läuft also (in den meisten Fällen) umgekehrt: Besucher kommen durch Facebook, Instagram und Co auf unsere Webseite und tragen sich dann in unseren E-Mail-Verteiler ein.

Aus diesem Grund bewerben wir unsere Social-Media-Kanäle im BabySchlummerland erst in der ersten Begrüßungsmail in unserem Newsletter.

2. Zeitfresser "perfektes Design" vermeiden

Jeder, der ein Auge fürs Detail hat oder sehr gewissenhaft ist, kennt dieses Problem: Anstatt sich um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern, verliert man sich stunden- oder tagelang in Nebensächlichkeiten. Autsch!

Ich will nicht sagen, dass kleine Details nicht wichtig sein können. Aber wenn man eine Webseite für Infoprodukte erstellt, dann ist im Design-Bereich vieles tatsächlich eher unwichtig und werden schnell zu zeitfressenden "Spielereien" ohne Wirkung.

Insofern: Das Design Deiner Webseite muss nicht perfekt sein! Es sollten Basisanforderungen genügen:

  • Farben sollten nicht zu grell und Schriftarten gut lesbar sein. Das heißt, es sollte nichts zu kompliziert, schnörkelig, schreiend oder störend wirken.
  • Technisch sollte alles reibungslos funktionieren.
  • Der Aufbau sollte so sein, dass Dein Hauptziel erreicht wird: Besucher tragen sich in Deine E-Mail-Liste ein und Du generierst Leads (= Leute, die sich für Dein Thema *brennend* interessieren).

Später, wenn alles aufgesetzt und eingerichtet ist und der Verkauf gut läuft, lohnt es sich tatsächlich mal zu testen, bei welchem Design bessere Verkaufszahlen erzielt werden können (haben wir auch schon gemacht). Aber vieles rund ums Design ist eher Zukunftsmusik und für den Anfang definitiv vernachlässigbar.

Viel wichtiger ist es, sich um die echten "Umsatzbringer" zu kümmern:

  • Hochwertiger Content, den die Leser UND Google lieben.
  • Opt-In-Angebote, die zu echten Verbesserungen führen.
  • E-Mails, die gerne geöffnet, gelesen und geklickt werden.

3. Starker Content und überzeugende E-Mails

Die wichtigste Aufgabe für Dich als Infoprodukt-Ersteller sollte sein, herausragenden Inhalt zu erstellen.

Inhalte, die Deine Zielgruppe begeistern und ihnen einen echten Mehrwert liefern. Nur so werden Deine Leser/Zuhörer/Zuschauer Dich lieben und am Ende für Deine Infoprodukte Geld ausgeben.

Wir möchten im Idealfall viele Fans haben, die begeistert von unserem Produkt sind und es ihren Freunden weiterempfehlen.

Versuche deshalb, dem Design Deiner Webseite und kleinen unwichtigen Spielereien nur die wirklich nötige Zeit einzuräumen.

So praktizieren wir es im Prinzip im Babyschlummerland auch: Sarah kümmert sich um das Inhaltliche:

Und ich bin sozusagen ihr technischer Assistent, indem ich...

  • Mich um die Webseite kümmere.
  • Das E-Mail-Marketing verwalte.
  • Grafiken gestalte.
  • SEO-Keywords suche (auf deren Grundlage Sarah die Artikel schreibt).
  • Umfragen leite.
  • Den Mitgliederbereich erstelle und betreue.

4. Ein E-Mail-Marketing-System

Mit unserer Infoprodukt-Webseite verfolgen wir ein großes Ziel: Besucher sollen sich in unseren E-Mail-Verteiler eintragen.

Warum?

Man hat mit Hilfe von vielen Statistiken herausgefunden, dass ein Besucher im Durchschnitt 7 (!) „Kontakte“ oder „Interaktionen“ mit einem Anbieter im Internet benötigt, bevor er dort etwas kauft.

Dies können zum Beispiel einfache Aufrufe des Internetauftritts oder Beiträge in zugehörigen Social-Media-Kanälen sein.

Kommt also ein potentieller Kunde auf eine Webseite, muss er dort – bevor er kauft – noch sechs weitere Male mit diesem Anbieter in Berührung kommen. Wenn Du Glück hast, speichert er sich zum Beispiel die Seite im Tab seines Browsers und besucht sie später noch einmal. Das wird aber in den seltensten Fällen passieren.

Die große Frage ist also: "Wie können wir Besuchern helfen, diese „7 Kontakte“ zu erhalten?"

Indem wir darauf warten, dass er noch weitere sechs Male den Weg zu uns findet? Oder wir hoffen, dass er unseren Social-Media-Kanal abonniert? NEIN.

Die viel bessere Lösung: E-Mail-Marketing!

Deshalb bitten wir schon beim ersten Besuch direkt um die E-Mail-Adresse. Denn nur so können wir aktiv werden und Kontakt und vor allem Vertrauen zu unseren Lesern (und potenziellen Kunden) aufbauen!

Das ist nicht nur viel einfacher, sondern vor allem um einiges effektiver. Wir haben nämlich dann die Möglichkeit, unseren Abonnenten gezielt und personalisiert Informationen zukommen zu lassen (unter anderem natürlich auch über unser Infoprodukt, das wir ja verkaufen möchten :-)).

Doch um E-Mail-Adressen auf unserer Webseite zu sammeln und dann (automatisch) Mails an unsere Leser versenden zu können, benötigen wir ein sogenanntes E-Mail-Marketing-System.

Die Auswahl ist hier breit gefächert. Man findet einfache Newsletter-Systeme mit wenigen Zusatzfunktionen (MailPoet, MailChimp) bis hin zu Profi-Tools (KlickTipp*, Quentn* oder ActiveCampaign).

Für den ein oder anderen stellt sich vielleicht die Frage, ob man tatsächlich unbedingt ein E-Mail-Marketing-System benötigt.

Nein!

Natürlich kann man eine Infoprodukt-Webseite auch ohne ein solches Tool aufbauen. Doch wenn wir an die oben beschriebenen „7 Kontakte“ denken, wird deutlich, dass wir dann eines der besten uns zu Verfügung stehenden Hilfsmittel nicht nutzen.

Eine andere Frage stellt sich nach dem optimalen Zeitpunkt für das Installieren eines solchen Systems:

  • Startet man damit direkt am Anfang, wenn die Webseite online geht, man aber noch keine oder kaum Inhalte online hat und somit auch keine Webseitenbesucher? Dann hat man schon direkt regelmäßige Kosten, obwohl sich noch gar keine Abonnenten einschreiben. Will man organisch Besucher generieren (was ich empfehle), etwa über Google, dann dauert das schon ein paar Wochen oder gar Monaten, bis erste Leser veröffentlichte Artikel tatsächlich finden und lesen.
  • Oder installiert man das E-Mail-System erst dann, wenn bereits erstklassige Inhalte online sind und die Webseite über Suchmaschinen regelmäßig Besucher bekommt? Dann kann es durchaus sein, dass man den einen oder anderen Webseitenbesucher verpasst und ihm quasi die Chance nimmt, sich in den E-Mail-Verteiler einzutragen.

Was also tun?

Im BabySchlummerland haben wir dieses Problem gelöst, indem wir zunächst ein (bis 1.000 Abonnenten) kostenloses Newsletter-Tool genutzt haben, das wir schon von Anfang an eingebunden haben (MailPoet). Als wir die besseren Funktionen nutzen wollten, sind wir (bei etwa 2.000 Abonnenten) auf KlickTipp* umgestiegen.

Auch wenn der Aufwand ein ganzes Stück größer war, hat sich diese Strategie für uns bezahlt gemacht. Allerdings ist der Wechsel von MailPoet zu KlickTipp nicht ganz so einfach. Falls Du hier Hilfe benötigst, schreib mich gerne an.

Ein Erfolgs-Tipp

Beispiel für ein Freebie

Hast Du gerade auf das Bild geklickt?

Wenn ja, was hat Dich dazu gebracht? 🙂

Vielleicht war das kostenlose PDF für Dich der Grund, denn solche kleinen „Freebies“ (ein kostenloses PDF, ein kostenloser Kurs oder sonstige Gratis-Informationen im Tausch für eine E-Mail-Adresse) sind ein starker Magnet, um Besucher in Leads und somit potenzielle Kunden zu verwandeln.

Wir haben mit unserem kostenlosen E-Mail-Kurs im Babyschlummerland bis heute sehr gute Erfahrungen gemacht.

5. Eine Webseite kostet Geld - aber man kann die Kosten minimieren

Eine große und wichtige Frage ist natürlich die nach den Kosten: Was musst Du für eine Infoprodukt-Webseite – inklusive der zusätzlichen Funktionen – einkalkulieren?

Fortlaufende Kosten

Fortlaufende Kosten fallen für das Hosting (Speicherplatz im Internet muss gemietet werden) und mittelfristig auch für ein E-Mail-Marketing-Tool an (manch einfache Anbieter werben mit 0 € Kosten für die ersten 1.000 Abonnenten).

Kalkulierte Kosten für Hosting und E-Mail-Marketing-Tool:

  • Für das Hosting werden je nach Anbieter zwischen 8 € und 20 € pro Monat fällig.
  • E-Mail-Marketing-Systeme starten wie gesagt bei 0 € (solange man weniger als 1.000 Abonnenten hat). Später sollte man 40 € pro Monat und mehr einkalkulieren.

WordPress Kosten

Während WordPress selbst kostenlos ist, ist es oftmals sinnvoll, ein paar Euro für ein professionelles WordPress-Theme auszugeben. Dieses ist für das Design und die Struktur Deiner Webseite verantwortlich.

Viele Themes sind zudem so aufgebaut, dass man Farben, Schriftarten und Hintergründe beliebig anpassen kann. Oder man entscheidet sich direkt für ein Baukastensystem, wie zum Beispiel den Thrive Theme Builder*.

Klar, man könnte auch auf ein kostenloses Theme ausweichen. Jedoch sind diese in den meisten Fällen nur schwer oder gar nicht auf die eigenen Wünsche anpassbar.

Im Normalfall erweitert man WordPress zudem mit zusätzlichen kleinen Programmen, sogenannten Plugins.

Diese helfen einem zum Beispiel, die Webseite schneller und sicherer zu machen. Viele Funktionen erhält man mit Hilfe dieser Plugins kostenlos.

Doch für das eine oder andere muss man dann doch etwas bezahlen. Zum Beispiel für ein gutes Cookie-Banner, Umfrage-Tool oder ein Plugin, um die Ladezeit zu optimieren.

  • Geschätzte Kosten: 50 € - 400 €

Zusatzfunktion: Mitgliederbereich

Möchte man zum Beispiel einen Videokurs erstellen und zum Kauf anbieten, benötigt man entsprechende Funktionen oder Dienste. Die Möglichkeiten und Anbieter wachsen in diesem boomenden Bereich stetig.

Man hat zum Beispiel die Möglichkeit, externe Kursplattformen zu verwenden. Hierbei sind die Kursinhalte nicht auf der eigenen Webseite gespeichert, was auch ein Nachteil sein kann, wie zum Beispiel bei Coachy.

Oder man nutzt entsprechende Plugins, die allerdings etwas schwieriger einzurichten sind und ein gewisses technischen Verständnis erfordern, wie zum Beispiel Thrive Apprentice*, Memberpress oder DigiMember*.

Externe Kursplattformen wie Coachy sind im Allgemeinen sehr einsteigerfreundlich, so dass einem das Erstellen, Veröffentlichen und Verwalten von zugriffsbeschränkten Inhalten einfach gemacht wird. Auch ist hier die Anbindung zu Digistore24* und anderen Bezahldiensten sehr gut geregelt und kinderleicht.

Auf der anderen Seite hat man den großen Nachteil, dass man für diese Dienste mehr bezahlen muss (ab 30 € / Monat). Auch ist man gerade was die Anzahl der Kurse angeht oft eingeschränkt. Auf unseren Favoriten komme ich später noch zu sprechen.

Je nachdem fallen zudem zusätzliche Kosten an, um Videos zu hosten (zum Beispiel auf Vimeo oder Wistia). Zwar könntest Du Videos auch kostenlos auf YouTube speichern und einbinden, jedoch hat das starke Branding (YouTube-Logo) inklusive den Videovorschlägen am Ende jedes Videos definitiv Nachteile.

Bei einem teuren Videokurs wirkt es sehr unprofessionell und zusätzlich lenkt es von Deinem Infoprodukt ab.

Unsere Kosten für das BabySchlummerland-Projekt

Für unser BabySchlummerland-Projekt haben wir derzeit folgende Investitionen oder Kosten:

Hosting

Da wir mehrere Domains gemietet haben, haben wir ein Premium-Paket bei all-inkl* (10 € / Monat). All-inkl als Anbieter schneidet bei Tests regelmäßig richtig gut ab, hat einen klasse Service, die Bedienung und Einstellungen sind sehr einfach und übersichtlich und der Anbieter speichert alle Daten in Deutschland. Viele gute Gründe, die für all-inkl sprechen.

Theme

Wir nutzen derzeit das Theme Ultra von Themify. Wir haben schon vor vielen Jahren eine Lifetime-Lizenz davon gekauft.

Dieses Theme hat nicht nur einen sogenannten Builder, mit dem man Webseiten sehr einfach nach Belieben aufbauen kann, sondern vor allem auch sehr schnelle Ladezeiten (eingebaute Möglichkeiten für Lazy Load, Cache, etc.).

Themify Performanceeinstellungen

Auch mit Thrive-Themes* haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Gerade die vielen genialen Vorlagen sind hier ein großer Plus-Punkt.

Vorlagen Thrive Themes

Premium-Plugins

Folgende Premium-Plugins nutzen wir derzeit:

  • DSGVO Pixelmate* (39 € einmalig) als Cookie-Banner.
  • Um unsere Webseite und Artikel besser für Google optimieren zu können, haben wir Rank Math SEO PRO ($59/Jahr) im Einsatz.
  • Bevor wir Ultra als Theme im BabySchlummerland genutzt haben, haben wir WP Rocket ($49/Jahr) gekauft, um bessere Ladezeiten zu erreichen. Aber unser Theme "Ultra" übernimmt mittlerweile den größten Teil dieser Aufgaben.
  • Mitgliederbereich: Hier nutzen wir Thrive Apprentice*. Die Thrive Suite*, die auch noch viele andere sehr geniale Plugins enthält, die wir ausgiebig nutzten (Thrive Leads, Thrive Ultimatum, Thrive Quiz Builder, Thrive Automator) kostet im Jahresabo $299.
  • So setzen wir zum Beispiel auch den Quiz Builder* ein, um Leads zu generieren (also um E-Mail-Adressen zu sammeln). Das Quiz erscheint an unterschiedlichen Plätzen auf unserer Webseite und am Ende des Quizzes werden Teilnehmer gefragt, ob sie an unserem E-Mail-Kurs teilnehmen möchten.
  • Um unsere Videos zu hosten, nutzen wir Vimeo (72 € im Jahresabo).

6. (Fast) alles dreht sich um Google

Wir haben mit dem BabySchlummerland die Erfahrung gemacht, dass es sich am meisten lohnt, organischen Traffic durch Google aufzubauen. Um mit "Traffic" meinen wir, dass Besucher auf die Webseite kommen.

Das bedeutet, dass man sich mit Hilfe guter Artikel so positioniert, dass Google diese toll findet und weit oben in den Suchergebnissen präsentiert.

Was sind die Vorteile von organischem Google-Traffic?

Der Preis

Während Du für Werbeanzeigen auf Facebook und Google Geld bezahlst, ist organischer Traffic kostenlos.

Die Suchintention

Menschen suchen auf Google nach einer Lösung ihres Problems. Sie benötigen bestimmte Informationen und wir wollen ihnen diese liefern. Da steckt viel mehr Motivation (und damit auch Kaufkraft) dahinter, als bei jemandem der durch Social-Media-Kanäle scrollt und zufällig auf einen Beitrag oder eine Werbeanzeige stößt.

Es dient unserem Ziel

Wir wollen, dass sich Leute in unseren E-Mail-Verteiler eintragen. Und dazu müssen sie auf unsere Website kommen (was bei organischem Google-Traffic passiert). Dagegen bleiben Benutzer von Facebook, Instagram, YouTube und Co jeweils sehr gerne auf diesen Kanälen und wollen nicht unbedingt eine externe Webseite öffnen.

Nachhaltigkeit

Mit Ausnahme von Pinterest und YouTube ist man bei den üblichen Social-Media-Kanälen mehr oder weniger dazu gezwungen, regelmäßig neue Inhalte herauszubringen, um regelmäßigen Traffic zu generieren.

Schreibst Du dagegen gute Artikel, die in den Google-Ergebnissen weit oben ranken, erhältst Du dadurch einen regelmäßigen Zustrom an neuen Besuchern, ohne dass ständig Neues veröffentlicht werden muss (auch wenn es sich in den meisten Fällen trotzdem empfiehlt, fortlaufend neue Inhalte herauszubringen).

So haben wir beim BabySchlummerland zum Beispiel gleich zu Beginn unseres Projekts zehn Artikel geschrieben, von denen dank guter Keywords (= Google-Suchphrasen) nach einigen Monaten sieben bei Google so gut ankamen, dass sie bei vielen Suchanfragen auf Seite 1 in den Suchergebnissen gelandet sind. Und das bringt uns bis heute einen großen, fortlaufenden Strom an Besuchern (= Traffic), Leads & Kunden!

Nachteile?

Um bei Google weit oben in den Suchergebnissen zu landen, musst Du Dich natürlich auch an bestimmte Spielregeln halten.

Das bedeutet, dass Deine Webseite und Deine Artikel den Vorgaben von Google entsprechen müssen, damit sie überhaupt eine Chance haben, in den Top 10 (oder sogar Top 3) der Suchergebnisse zu landen:

  • Smartphone-tauglich: Google sind „mobilfähige" Webseiten extrem wichtig. Das heißt, Deine Webseite muss gut aussehen und "bedienbar" sein, egal, ob man sie mit einem Smartphone, einem Tablet oder einem Desktop-Computer anschaut. Das sollte mit einem guten WordPress Theme zu bewerkstelligen sein.
  • SSL: Dein Internetauftritt sollte auf jeden Fall ein sicheres SSL-Zertifikat aufweisen, um für den Nutzer als sicher eingestuft zu werden. Die meisten Browser warnen davor, wenn man unsichere Seiten besucht. Bei jedem professionellen Webhoster (so auch bei all-inkl*) ist heutzutage so ein Zertifikat inklusive.
  • Ladezeitoptimierung: Es ist immens wichtig, dass Deine Internetseite schnelle Ladezeiten aufweist. So wird sie nicht nur von Google bevorzugt behandelt, sondern Deine Besucher freuen sich auch darüber, wenn sie nicht lange auf Deine grandiosen Inhalte warten müssen. Zu langsame Webseite werden in der Regel einfach weggeklickt.

Um schnelle Ladezeiten zu erhalten, gibt es wertvolle Plugins (z.B. Autoptimize, WP Rocket).

Allerdings helfen auch diese nur bedingt etwas, wenn man ansonsten zu viele oder die falschen Plugins verwendet. Oder wenn das Theme völlig überladen ist bzw. man beispielsweise zu große Bilder verwendet. Mit dem Google-Service „PageSpeed Insights“ kannst Du testen, wie gut Deine Webseite abschneidet, was die Ladezeiten betrifft.

Google PageSpeed Insights

Neben diesen technischen Voraussetzungen ist natürlich vor allem der Inhalt, den Du auf den Seiten und in Deinen Artikel präsentierst, absolut ausschlaggebend dafür, wie gut Du rankst.

Dazu gehört die Fokussierung auf bestimmte Google-Suchphrasen (Keywords) und auch ein gewisser inhaltlicher Aufbau Deiner Artikel (Überschriften, Absätze, Verwenden von Bildern und Grafiken, usw.).

Tipp: Wenn Du wissen möchtest, was Google und potentielle Kunden bei einer bestimmten Suchphrase inhaltlich erwarten, schau Dir die Top 10-Ergebnisse in den Google-Suchergebnissen an. So bekommst Du wertvolle Anhaltspunkte, was unbedingt in Deinen Artikel rein sollte.

Behalte im Hinterkopf, dass Google sehr gut misst (und entsprechend das Ranking sortiert), wie gut Suchergebnisse bei Nutzern ankommen.

  • Wie verhalten sich zum Beispiel Suchende, nachdem sie auf ein Ergebnis geklickt haben?
  • Wie lange bleiben sie auf der gefundenen Seite?
  • Klicken sie dort weitere Links an  und schauen sie sich weitere Artikel und Inhalte an?
  • Klicken sie im Webbrowser schnell wieder auf "Zurück", weil sie nicht das gefunden haben, was sie gesucht haben?

Vielleicht hast Du schon einmal entdeckt, dass, wenn Du ein Google-Suchergebnis angeklickt hast und dann aber wieder zurück zu Google gehst, eine Box mit „Andere suchten auch nach“ erscheint.

Google geht also davon aus, dass Du nicht das gefunden hast, was Du eigentlich gesucht hast. Der geklickte Link wird dann unter Umständen etwas schlechter bewertet – vor allem wenn Leute häufiger nicht „das gefunden haben, was sie suchten“.

Andere suchten auch Fenster von Google

Fazit: Google analysiert also sehr genau, was für die Nutzer (!) das beste Suchergebnis ist und präsentiert es entsprechend. Unter diesem Aspekt solltest Du Deine Artikel schreiben, um möglichst viel Traffic zu generieren.

Übrigens kannst Du mit der Google Search Console sehr gut Deine Google-Rankings und Entwicklungen nachverfolgen. Und das kostenlos!

Google Search Console

7. Datenschutz nicht vergessen

Niemand hat Lust auf irgendwelche Abmahnungen. Insofern beachte folgende Tipps:

  • Nutze Impressums- & Datenschutzgeneratoren und halte Deine Datenschutzerklärung aktuell.
  • Prüfe, ob Du ein Cookie-Banner benötigst und wenn ja, binde ein passendes ein. Am besten eines, das regelmäßig aktualisiert wird und die aktuellen Vorgaben einhält (die Gesetze ändern sich ständig). Zu empfehlen sind Pixelmate* oder Borlabs Cookie.
  • Gehe bei Bildern auf Nummer sicher, indem Du nur Bilder verwendest, die Du gekauft hast oder die definitiv frei nutzbar sind.
  • Prüfe bei jedem einzelnen Plugin und externen Dienst, inwieweit Du Hinweise in Deine Datenschutzerklärung aufnehmen musst oder ob sie überhaupt datenschutzrechtlich benutzt werden dürfen (manchmal müssen zuvor Anpassungen gemacht werden – zum Beispiel das Verschleiern von IP-Adressen).

Wir haben mit Pixelmate als Cookie-Banner sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch wenn Borlabs Cookie gefühlt in aller Munde ist, finde ich Pixelmate sehr genial. Hier stimmt nicht nur der Preis (einmalig und kein Abo!), sondern auch die regelmäßigen Updates und Anpassungen an neue Gesetzesentwicklungen sind spitze.

Bezüglich Bilder fahren wir derzeit am besten mit Canva Pro*.

Canva ist generell sehr stark, um Artikelbilder, Pinterest-Pins oder sonstige Social-Media-Grafiken zu gestalten. Und die Pro-Version besitzt den riesigen Vorteil, dass man tausende Premium-Shutterstock-Bilder verwenden kann. Genial – und abmahnsicher.

Pinterest Pins mit Canva Pro

Einer unserer Pins für Pinterest. Links sieht man eine Auswahl an Premium-Bildern, die in der Pro-Version nutzbar sind.

8. Sicherheit der WordPress-Webseite

Ich hoffe, dass Du folgende Nachricht niemals vorfindest, wenn Du Deine Webseite aufrufst. 🙁

WordPress Fehlermeldung

Einmal hatten wir tatsächlich die Situation im BabySchlummerland, dass ich etwas an der Seite verändert hatte und danach plötzlich gar nichts mehr ging (ich weiß nicht mehr genau, was der Auslöser war, vermutlich ein Plugin-Update).

Die Seite ließ sich nicht mehr anzeigen und im System konnte ich auch nicht mehr alles bedienen.

Du kannst Dir sicherlich vorstellen, wie froh ich war, dass ich unsere Seite mehrmals die Woche automatisch absichern lasse. Nach einigen Stunden, in denen ich viel gegoogelt und einiges erfolglos probiert hatte, nutzte ich eines dieser Backups – und war sehr erleichtert, dass alles wieder ganz normal funktionierte! Puh! 🙂

Also, eine absolute Empfehlung: Kümmere Dich darum, dass Deine Webseite regelmäßig gesichert wird. Zudem sollte sie auch gut geschützt sein – was übrigens auch für E-Mail-Adressen gilt, die zum Beispiel im Impressum stehen müssen. Benutzt man keinen E-Mail-Schutz, dann kann man sich auf einige nervige Werbemails gefasst machen.

Plugins wie UpdraftPlus, Wordfence Security oder Email Encoder können hier helfen.

Diese benutzen wir auch im BabySchlummerland. Vor allem UpdraftPlus möchte ich nicht mehr missen (= für die regelmäßige Sicherung der Webseite verantwortlich). Dies ist – wie Du eben mitbekommen hast – Gold wert! 🙂

UpdraftPlus

Auch ohne Premium-Version kann man bei UpdraftPlus aus vielen unterschiedlichen Speicher-Orten wählen.

9. Der perfekte Mitgliederbereich

Einen Mitgliederbereich brauchst Du dann, wenn Du Inhalte nur für eine bestimmte Gruppe von Besuchern gegen Gebühr veröffentlichen möchtest. Für ein E-Book-Download ist das noch nicht unbedingt nötig, für einen Videokurs in der Regel schon.

Viele Tage und Wochen habe ich damit verbracht, das richtige Tool zu finden, um unseren Videokurs zu erstellen und unseren Klienten zugänglich zu machen.

  • Was sind die Vorteile, was die Nachteile?
  • Welche Kosten kommen auf uns zu?
  • Wieviel muss man in Eigenleistung erbringen bis alles funktioniert?

Die Entscheidung fiel mir nicht leicht.

Unser Ziel war definitiv, unseren Kurs nicht bei einem externen Anbieter hochladen und verwalten zu lassen. Wir wollten ein System, das auf unserer eigenen Seite funktioniert, sodass wir es beliebig anpassen und erweitern können und keine laufenden Kosten haben.

Wichtig waren uns auch bestimmte Funktionen, wie eine zeitlich begrenzte Mitgliedschaft. Zudem sollte das ganze Installieren nicht zu aufwendig und vor allem auch stabil sein.

Letztendlich haben wir mit dem WordPress-Plugin Thrive Apprentice* unseren Favoriten gefunden und sind damit mehr als zufrieden.

Man hat hier einen sehr guten Preis, das System ist nicht auf eine bestimmte Anzahl von Kursen beschränkt und die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt! Dazu sieht das Ganze noch klasse aus und man ist nicht auf andere Plattformen und deren Eigenheiten angewiesen.

Auch ist es wirklich genial, dass die Thrive-Produkte regelmäßig weiterentwickelt und verbessert werden. So ist zuletzt die Möglichkeit hinzugekommen, mit Hilfe des Thrive Automators* den Zahlungsanbieter Digistore24 mit Apprentice zu verbinden.

Das bedeutet: Wenn jemand einen Kurs von uns über Digistore24 kauft, er dann automatisch einen Zugang auf unserer Webseite zum entsprechenden Kurs erhält. Es sind also keine weiteren Hilfsmittel oder Plugins nötig!

Thrive Automator mit Digistore24 verknüpfen

Thrive Automator

Der Nachteil ist vielleicht, dass die Einrichtung (inkl. der Verbindung zu Digistore24) nicht ganz so intuitiv erfolgt. Ein Anleitung auf Englisch findest du hier oder Du engagierst mich, um das für Dich zu übernehmen. 🙂

10. Testen, Testen, Testen

  • „Kannst Du mir sagen, welchen Social-Media-Kanal ich am besten aufbauen soll?“
  • „Wo ist die effektivste Position für die Eintragungsformulare (Opt-Ins) für mein E-Mail-System?“
  • „Wieviel Geld sollte ich für mein Infoprodukt verlangen?“

Beim Aufbau Deines Infoprodukt-Business musst Du etliche Entscheidungen treffen. EIGENE Entscheidungen, denn es gibt häufig keine allgemein gültigen Pauschallösungen.

Oft gibt es sehr gute Empfehlungen (insbesondere in Christians A-Z Infoprodukt-System, das eine enge, persönliche Begleitung beinhaltet), an denen Du dich orientieren kannst. Vieles lässt sich allerdings wie gesagt nicht pauschal beantworten.

Jedes Infoprodukt ist einmalig und die Zielgruppe oft grundverschieden.

Deshalb solltest Du bereit sein, in jedem individuellen Fall einfach viel auszutesten. Im Endeffekt geht es nicht darum, was Du am besten findest, sondern was die Mehrheit Deiner potentiellen Käufer am besten findet.

  • Teste, welche Überschriften gut bei Deiner Zielgruppe ankommen.
  • Teste, auf welchem Social-Media-Kanal Deine potentiellen Kunden zu finden sind (fokussiere Dich auf maximal 1-2 Kanäle!)
  • Teste, welche E-Mails gut ankommen, bei welchen sich (zu) viele abmelden und welche gut verkaufen.
  • Teste verschieden Opt-In-Positionen und Varianten auf Deiner Webseite.
  • Teste, teste, teste!

11. Fokus, Motivation und Feiern!

Ein Online-Business aufbauen, bei dem einem der Chef nicht vorschreibt, was man zu tun hat?

Diese Art von Arbeit, von der viele träumen, hat auch einen großen Nachteil: Niemand sagt uns, was wir wann tun sollen (außer Christian :-))!

Ganz ehrlich.

Wenn wir in vollständiger Eigenverantwortung arbeiten, kann das (gerade zu Beginn) viele Herausforderungen mit sich bringen. Darum enthält mein letzter Üunkt drei Tipps, die Dir helfen sollen, Motivationslöcher möglichst zu umgehen und zielstrebig zu bleiben.

Fokus!

Baust Du ein typisches Infoprodukt-System mit Webseite, E-Mail-System und Verkaufsseite auf, dann hast Du im Prinzip drei Bereiche, die Du entwickelst:

  1. Traffic: Auf irgendeine Art und Weise musst Du es bewerkstelligen, dass Besucher auf Deine Webseite kommen. Ich empfehle aktives Contentmarketing.
  2. Leads: Deinen Besuchern sollte es auf Deiner Webseite so oft wie möglich „schmackhaft“ gemacht werden, sich in Deinen E-Mail-Verteiler einzutragen.
  3. Conversion: Mit Hilfe Deiner E-Mails präsentierst Du (auch) Dein Infoprodukt, so dass Abonnenten zu Käufern werden und sich für Dich die ganze Sache finanziell lohnt.

In diese drei Bereiche musst Du also Deine volle Zeit und Kraft stecken, damit Dein Infoprodukt-Business langfristig funktionieren kann.

Es ist entscheidend, dass Du keinen dieser Bereiche außer Acht lässt oder vernachlässigst. Und Du solltest genau analysieren, in welchem Bereich Du noch Schwächen hast und Dich genau darauf fokussieren.

Also, wo hackt es gerade und was muss getan werden?

Wir erleben das im BabySchlummerland auch regelmäßig. Uns mangelt es zum Beispiel nicht an neuen Ideen. 😉 Doch aus unserer riesigen Liste, die auch viele „Das müsste auch mal gemacht werden“ ToDo‘s enthält, versuchen wir uns immer nur auf die im Moment wichtigsten Schritte zu konzentrieren.

Setze Dir Teilziele!

Möchte man ein großes Projekt professionell umsetzen, fängt man nicht einfach mal so an.

Lässt man zum Beispiel ein Haus bauen, sind dabei verschiedene Arbeiter und Firmen beauftragt. Viele einzelne Aufgaben müssen ausgeführt werden. Und da alles aufeinander aufbaut und abgestimmt sein muss, legt der Bauleiter für jede einzelne Aufgabe einen gewissen Zeitrahmen fest. Nur so kann das Bauprojekt gut vorausgeplant und letztendlich umgesetzt werden.

Genauso planen wir auch unser Infoprodukt-Business.

Damit das ganze System irgendwann läuft, sind viele einzelne Aufgaben nötig. Wir tun gut daran, diese Teilziele zu definieren und ihnen einen zeitlichen Rahmen zu geben. Das erhöht und erhält unsere Motivation.

Wir können uns zum Beispiel einen groben Zeitplan wie folgt schreiben, um eine Newsletter-Serie aufzubauen:

In den nächsten 3 Wochen kümmere ich mich um die E-Mail-Serie, die aus 6 E-Mails bestehen soll. Die ersten beiden Tage nutze ich zur Recherche, um mir anzulesen, wie eine solche Serie aufgebaut werden soll. Dann möchte ich jede Woche 2 E-Mails ausformulieren. Eine stelle ich immer dienstags fertig, die andere freitags. Den letzten Tag nutze ich dazu, um alle E-Mails in meinem E-Mail-System anzulegen.

So einen Plan habe ich nicht nur schnell geschrieben, er hilft mir auch, da ich nun weiß, was ich zu tun habe, wenn ich mich ans Arbeiten mache. Zudem freue ich mich, wenn ich meine kleinen Ziele erreicht habe. 🙂

Feiern!

Auf keinen Fall dürfen wir vergessen, ein erreichtes Zwischenziel zu feiern!

Auch eine fertige E-Mail-Serie (= Funnel) ist ein großer Schritt zu Deinem passiven Einkommen! Wir halten definitiv unsere Motivation hoch, wenn wir erreichte Ziele und überwundene Hürden feiern:

  • Feiere organischen Traffic!
  • Feiere Deinen ersten Abonnenten (oder Deine ersten 100/1.000)!
  • Feiere Dein fertiggestelltes Infoprodukt!
  • Feiere Deinen ersten Verkauf!

Fazit

Ich hoffe, Dir hat meine 11-Punkte-Checkliste gefallen und Du hast tatsächlich bald viel Grund zum Feiern! 🙂

Ich wünsche Dir viel Freude und Durchhaltevermögen beim Aufbau deines Infoprodukt-Business.

Und falls Du einen „virtuellen Assistenten“ beim Aufbau oder der Verwalten Deiner Webseite benötigst, um mehr Zeit für das Erstellen Deines Contents und Deiner Infoprodukte zu haben, schau gerne unter diesem Link bei mir vorbei. 🙂

* = Werbelink

In Immobilien investieren

In Immobilien investieren und Geld verdienen

  • 23. November 2020

In Immobilien investieren & Geld verdienen? Alexander Richter hat ein Immobilienvermögen von 3 Mio. € - hier seine Strategie und besten Tipps

In Immobilien investieren

Du möchtest in Immobilien investieren, bist aber unsicher oder hast Angst, teure Fehler zu machen?

Dann bist Du hier goldrichtig und eines vorweg: Nein, Du brauchst kein hohes Eigenkapital, um Dir Immobilien kaufen und damit Geld verdienen zu können!

Das ist ein weiterverbreiteter Irrglaube.

Ich habe Immobilieninvestor Alexander Richter vors Mikro gebeten und ihm teils kritische Fragen zum Thema "Lukrative Immobilien-Investments" gestellt.

Als Angestellter hat er sich innerhalb von nur 3 Jahren nebenbei ein Immobilienvermögen im Wert von 3 Millionen Euro aufgebaut und hat aktuell einen passiven Cashflow nach Steuern von 1.700 Euro durch Mieteinnahmen.

Wie er das gemacht hat und was seine besondere, anfängerfreundliche Strategie ist, das erfährst Du im folgenden Video.

Hier* oder über folgenden Button kannst Du Dich für Alexanders kostenfreien Online-Kurs zum Aufbau eines Immobilienvermögens anmelden.

Fragen kannst Du gerne jederzeit im Kommentarbereich stellen.

Und hier findest Du die Textversion des Video-Interviews, falls Du eine Leseratte bist. 😉

1. Wer bist Du und was machst Du? Stell Dich bitte kurz vor.

Mein Name ist Alexander Richter, ich bin 33 Jahre alt und Angestellter in der Industrie. Ich bin verheiratet, habe eine kleine Tochter und bin vor allem ein Immobilien-Fan.

2. Du verfolgst eine Strategie, mit der Du laut eigener Aussage jeden Monat über 8.000 Euro an zusätzlichen Einnahmen mit Immobilien generierst. Neben Deinem Angestelltenjob. Ich bin kein Fan von Geheimniskrämerei, welche Strategie steckt dahinter?

Das kann ich gut verstehen, ich mag auch offene Worte.

Wenn man 8.000 Euro nebenbei verdient, hört sich das sehr schnell nach einem unseriösen System an, vor allem wenn man dafür nur 4 Stunden Zeit pro Woche investieren muss.

Gerne erzähle ich Dir meine Strategie dahinter, muss dazu aber etwas weiter ausholen.

Als ich mich kurz nach dem Berufsstart mit meiner Altersvorsorge beschäftigt habe und erfahren habe, wie man seine Rentenlücke ausrechnet, ist mir wirklich die Kinnlade heruntergefallen.

Denn die 3.000 Euro die ich heute abdecken will, entsprechen zu meinem Rentenantritt 8.000 Euro pro Monat. Und das muss ich mit meinem passiven Einnahmen generieren.

Mit meinem Angestelltengehalt war klar, dass ich das niemals hinbekomme.

Dann habe ich entdeckt, dass 80 % aller Multimillionäre durch Immobilien zu ihrem Vermögen gekommen sind.

Und da ich schon immer ein Immobilienfan war, war für mich klar, dass ich ebenfalls diesen Weg einschlagen möchte.

Nach mittlerweile 5 Jahren im Immobiliengeschäft habe ich mir ein einfaches System herausgearbeitet, das mir 3 große Vorteile bieten:

  1. Attraktive Kaufpreise: Teilweise zu einem Drittel der normalen Kosten und das auch in umkämpften Märkten.
  2. Kaum Wettbewerb, weil die anderen Marktteilnehmer kein Interesse an meinen favorisierten Immobilien haben.
  3. Hohes Wertsteigerungspotenzial.

Mein System habe ich 3 x 3 = 9 System genannt, da ich vermietete Mehrfamilienhäuser mit 3 - 9 Wohneinheiten kaufe, die die typischen Hobbyimmobilieninvestoren nicht als Anlage sehen und für die Profis zu klein sind. Somit habe ich in diesem Immobiliensegment wenig Konkurrenz und kann sehr gute Kaufpreise erzielen.

Aktuell habe ich mit meinem System innerhalb von 3 Jahren 3 Millionen Euro Immobilienvermögen aufgebaut und 1 Million Euro Buchgewinn erzielt.

3. Ist es aktuell überhaupt noch sinnvoll in Immobilien zu investieren? Die Preise sind doch enorm.

Wenn man nach München, Berlin oder auch Salzburg schaut und dort oberflächlich den Markt beobachtet muss ich dir recht geben, dass die Preise wirklich sehr hoch sind.

In diesen Städten ist die Wohnbaulücke so enorm und daher gibt es eine so große Nachfrage nach Wohnraum, dass auch die Preise nach oben getrieben werden.

Bei dem Thema kommt oft das Stichwort Immobilienblase zu tragen.

Das bedeutet, dass überbewertete Immobilien zu ungerechtfertigt hohen Preisen gehandelt werden.

Der Markt ist dann überhitzt.

Ich gebe dir ein Beispiel: Ich war letztens auf einer Zwangsversteigerung und der Wert der Immobilie wurde auf 120.000 Euro geschätzt. Bezahlt wurden aber 300.000 Euro.

Für viele sind Immobilien eine emotionale Geschichte.

Oft werden wie in dem Beispiel die Zahlen und Daten vernachlässigt.

Wenn man also überbewertet eingekauft, dann hat man langfristig wirklich ein Problem.

Fallende Preise allein verursachen nicht, dass eine Immobilienblase platzt. Dazu müsste die Bank noch ohne große Prüfung einen Kredit an nicht zahlungsfähige Kreditnehmer geben.

Die Frage beantworte ich für mich aber ganz klar mit ja.

Es ist zu 100 % sinnvoll in Immobilien zu investieren, auch bei hohen Preisen.

Man braucht das entsprechende Know-how, eine richtige Vorgehensweise und man muss mit den richtigen Tools und hier vor allem mit richtigen Zahlen rechnen und darf sich nicht von der Optik blenden lassen.

Bei Immobilien braucht man einen kühlen Kopf, denn der Immobilienmarkt ist in manchen Regionen und Städten aufgeheizt und daher sollte man sich immer auf die Fakten konzentrieren.

Ich habe dieses Jahr bereits zwei Mehrfamilienhäuser deutlich unter Marktwert mit meinem „3 x 3 = 9 System“ gekauft. Daher kann ich Dir sagen, dass Immobilien nach wie vor einer der wenigen Assets sind, die noch attraktive Renditen abwerfen und vor allem krisensicher sind. Es sind Renditen - und hier vor allem Eigenkapitalrenditen - ab 20 % und deutlich mehr möglich.

4. Kann man auch ohne Eigenkapital in Immobilien investieren?

Grundsätzlich ist es möglich.

Es gibt 9 Methoden durch die man bis zu 100 % Eigenkapital sparen kann.

Ich habe selber einige Objekte mit 0 Euro Eigenkapital finanziert. Allerdings ist es gerade für Einsteiger nicht bei jedem Objekt möglich wirklich komplett ohne Eigenkapital zu starten.

5. Wie viel Startkapital braucht man aus Deiner Sicht, um in Immobilien investieren zu können?

Also vor allem sollte man sich eine gute Bonität aufbauen und keine unnötigen Konsumschulden machen.

So kann man auch bereits mit 5.000 Euro Eigenkapital starten. Umso mehr man hat, umso einfacher ist es auch.

Als gutes Fundament, um auch vernünftig starten zu können, empfehle ich aber 10.000 Euro. Aber wie gesagt, geht es auch mit deutlich weniger.

Sobald man angefangen hat, wird jede weitere Finanzierung einfacher. Durch mein Immobilieninvestment habe ich meine Bonität und meine Schufa deutlich verbessern können, was die Bank sehr gerne sieht und somit auch sehr gerne in mich und meine Projekte investiert.

6. Bei welcher Rendite lohnt sich die Anschaffung eine Immobilie zur Vermietung?

Ich gehe davon aus, dass Du die klassische Bruttorendite meinst. Also Mieteinahmen im Verhältnis zum Kaufpreis.

Du musst verstehen, dass hohe Renditen meistens auch mit hohen Risiken verbunden sind.

Hier ist es grundsätzlich egal von welchen Assets wir sprechen. Egal ob wir in Aktien im Bereich Emerging Market investieren oder in Immobilien in C-Lagen, also in eher schlechten Lagen. Hohe Renditen sind meisten gleich hohe Risiken. Dazu gibt es auch kein Richtig oder Falsch sondern welche Strategie und welches Ziel man damit verfolgt.

Bei Immobilien-Investments ist die Rendite erstmal zweitrangig für mich. Sie dient quasi nur ein erstes Indiz, ob ich mich näher mit der Immobilie beschäftige oder nicht.

Denn zum Schluss sollte sich die Immobilie selber tragen.

Damit meine ich, dass die Kaltmiete die anfallenden Kosten wie die Kreditzinsen, Kredittilgung, Rücklagen für Mietausfälle, Instandhaltung und Renovierung deckt.

Wenn das der Fall ist, muss ich die Immobilie nicht mehr mit meinem Geld finanzieren, sondern meine Mieter machen das für mich.

Das ist für mich das umgekehrte Sparen und der große Hebel bei Immobilien-Investments.

Meine Mieter tilgen zum einen den Kredit und zum anderen bauen sie mir noch zusätzlich ein Sicherheitspolster auf.

Aber Du kannst davon ausgehen, dass Immobilien mit einer Rendite unter 3 % dieser Rechnung nicht standhalten und somit nicht für die Vermietung brauchbar sind.
Es sei denn, dass die Immobilie versteckte Puffer hat. Also das ich mit einer Renovierung, Wohnraumschaffung, Mieterhöhung, etc. die Rendite langfristig anheben kann.

Damit ich in weniger als einer Minute ein Objekt aus einer Immobilienbörse bewerten kann, habe ich mir extra dafür eine App programmiert, die meine Kunden natürlich auch nutzen können.

Dort gebe ich drei Werte ein, den Kaufpreis, die vermietete Fläche und die Kaltmieteinnahmen pro Jahr. So ermittele ich die Rendite, den Kaufpreis pro Quadratmeter und den Kaufpreisfaktor.

Mit Hilfe des Ampelsystems (grün, gelb, rot) sieht man auf Anhieb, ob das Objekt interessant ist oder nicht. Erweist sich ein Objekt als wirtschaftlich, dann steige ich natürlich noch tiefer ein.

7. Hältst Du Immobilien aktuell für die sicherste Geldanlage?

Die Digitalisierung, Globalisierung, Urbanisierung, egal welche Megatrends du nimmst.

Diese haben einen extremen Einfluss darauf, auf wie wir in Zukunft z.B. arbeiten oder leben.

Tech-Unternehmen und Industrien werden sich ändern. Was sich aber niemals ändert wird, sind die Grundbedürfnisse wie Essen und Schlafen.

Das heißt, wir werden immer ein Dach über dem Kopf brauchen.

Die einzige Frage in dem Zusammenhang ist, ob wir weiterhin alle in der Stadt und nähere Umgebung leben wollen oder sich ein Trend Richtung Land entwickelt. Also so kann sich zum Beispiel eine C-Lage, die heute noch nicht so attraktiv ist, bald in eine B- oder sogar A-Lage entwickeln.

Um Deine Frage konkret zu beantworten.

Ja, auf jeden Fall sehe ich Immobilien aktuell als sicherste Geldanlage. Vorausgesetzt, man hält sich an die richtige Vorgehensweise, von der ich bereits gesprochen habe.

Die Mieter tilgen meinen Kredit und Monat für Monat schrumpft dadurch mein Kreditvolumen und die Inflation spielt zusätzlich in meine Karten.

Parallel baue ich mir einen Sicherheitspuffer auf. Also ja aus meiner Sicht sind Immobilien die sichersten Geldanlagen, wenn man weiß, wie das Spiel gespielt wird.

8. Was unterscheidet Dich und Deine Strategie von anderen? Es gibt doch genug Experten im Netz, die mit Immobilien Geld verdienen und ihr Wissen weitergeben. Was macht Dich besonders?

Stell dir vor, Du bist für 24 Stunden in einer Stadt und man hat dir dort empfohlen, Eis essen zu gehen, weil es in dieser Stadt das beste Eis gibt.

Was machst du?

Du ziehst Dein Handy aus der Tasche und gibst Eis ein.

Du findest 50 Eisgeschäfte und gefühlt sind alle irgendwie gut bewertet.

Danach fängst Du an, Rezessionen an zu lesen und findest heraus, das der eine das Eis gar nicht selber herstellt und nur einkauft und der andere nicht Deine Lieblingssorte hat.

Nach 30 Minuten nimmst Du einfach den, der ganz oben in Deinem Ranking und nicht zu weit weg ist.

In der Eisdiele angekommen siehst Du, dass es hier deine Lieblingssorte nicht gibt, aber gefühlte 500 andere Sorten, die du probieren kannst.

Jetzt kommt langsam der Moment, wo Du kein Bock mehr auf Eis hast bzw. überfordert bist oder keine Entscheidung treffen kannst, weil Du ja eine Wahl treffen musst und nicht 100 Eiskugeln essen kannst.

Was passiert?

Du entscheidest Dich einfach für ein Eis und hast Glück, wenn es schmeckt oder Pech, wenn es nicht schmeckt und Du eine geschlagene Stunde mit der Suche vergeudet hast.

Genau das ist aktuell das Problem.

Wir werden von Informationen und Empfehlungen zum Thema „In Immobilien investieren“ geflutet, sind davon gestresst und tun uns schwer, die richtigen von den weniger guten Tipps zu unterscheiden.

Genauso habe ich mich zu Beginn mit Immobilien gefühlt.

Ich musste mir alle Informationen zusammensuchen die auch wirklich wichtig und notwendig waren und dann musste ich diese noch in die richtige Reihenfolge bringen.

Vor allem musste ich ein System schaffen, das ich meine Immobilien-Investments auch nebenberuflich umsetzen kann, ohne den Fokus zu verlieren. Ich habe den Vermögensaufbau mit Immobilien nicht erfunden, das System gibt es schon seit Jahrtausenden und es hat schon viele reich gemacht.

Was das „3 x 3 = 9 System“ so einzigartig macht, sind somit folgende drei Punkte:

  1. Mit meinem System kann man als Anfänger nebenberuflich mit 4 Stunden Zeiteinsatz pro Woche einen großen Immobilienbestand aufbauen und damit einen hohen Lebensstandard absichern.
  2. Ich zeige in meinem Coaching nur EINE einzige, einfache Strategie, die ich selber umgesetzt habe und die jeder innerhalb von 9 Wochen umsetzen und so die Grundlage für mindestens 1.000 Euro lebenslangem Einkommen legen kann. Die Teilnehmer haben nach den 9 Wochen die erste Immobilie im Wert von mindestens 350.000 Euro gefunden und gekauft, die ihnen dann langfristig monatliche Mieteinnahmen liefert.
  3. Ich bin ein Checklistenfan. Es gibt also für jede Woche, für jeden Schritt eine detaillierte Checkliste, die die Teilnehmer einfach nur abarbeiten müssen und dann zwangsläufig zur ersten lukrativen Immobilie kommen.

9. Wenn Du über 8.000 Euro pro Monat mit Immobilien verdienst, warum hängst Du Deinen Angestelltenjob dann nicht an den Nagel?

Eine sehr gute Frage. Dazu gibt es zwei Gründe.

Der erste Grund ist, dass ich meine 8.571 Euro erst in voller Höhe erhalte, wenn die Kredite durch meine Mieter abgezahlt sind. Das wäre in 10-20 Jahren der Fall, gegebenenfalls auch früher. Aber ich habe aktuelle durch meine Immobilien bereits einen Cashflow nach Steuern von 1.700 Euro, der meine Miete zahlt und ich erhalte Steuervorteile die aus meinem Bruttogehalt ein Nettogehalt machen.

Ich habe jetzt bereits nach 3 Jahren einen Buchgewinn von 1 Mio. Euro. Wenn ich heute alle Immobilien verkaufen würde, dann könnte ich aufhören zu arbeiten. Aber das will ich nicht.

Weil der zweite Grund ist, dass ich mein Job liebe und ich sehr gerne zur Arbeit gehe. Daher werde ich auch bei 10 Mio. Euro Gewinn meinen Job nicht an den Nagel hängen.

10. Macht es Sinn in Immobilien zu investieren, wenn ich beispielsweise schon 50 bin? Ist es da nicht schon zu spät?

Viele meiner Coachees fragen sich aus den unterschiedlichsten Gründen, ob der aktuelle Zeitpunkt optimal für den Aufbau eines Immobilienvermögens ist.

Gerade das Alter spielt eine große Rolle und manche denken, dass es mit 50 Jahren womöglich schon zu spät sein kann, die wirkungsvollen Mittel eines Vermögensaufbau mit Immobilien zu nutzen.

Ich kann deine Frage, ob es noch mit 50 Jahren Sinn macht, ein Vermögen mit Immobilien aufzubauen, eindeutigen mit Ja beantworten.

Wichtig ist, dass du nicht in die klassische Fallen tappst, die ich dir gerne an den folgenden beiden Beispielen verdeutliche:

Szenario 1: Klassischer Weg

Du bist 50 und willst ein eigen genutztes Einfamilienhaus finanzieren, weil du gehört hast, dass das gut für die Altersvorsorge sein soll.

Vor jeder Finanzierung wird die Kreditwürdigkeit von der Bank geprüft.

Bei natürlichen Personen wird grundsätzlich die Wohnimmobilienkreditrichtlinie angewendet, die den Verbraucher und somit den Kreditnehmer schützen soll, dass er im Rentenalter nicht überschuldet ist.

Aus diesem Grund prüft die Bank die Wahrscheinlichkeit der Rückzahlung deines Darlehens bis zum Rentenalter.

Deswegen kalkuliert die Bank, dass du die Immobilie in spätestens 15-17 Jahren komplett getilgt haben musst, damit du nicht überschuldet bist.

Das bedeutet für dich eine sehr hohe Belastung durch die hohe Tilgungsrate bis zum Rentenalter und würde nur aufgehen, wenn du wirklich bis zum letzten Arbeitstag top fit bist und eine gut bezahlte Arbeit hast.

Zusätzlich fangen dann, wenn du eine Rente bekommst und weniger Geld zur Verfügung hast, die Reparaturen am Haus an und deswegen erlebe ich es immer wieder, dass Rentner ihre Häuser, also ihre vermeintliche Altersvorsorge verkaufen und in eine Mietwohnung umziehen müssen, weil sie den Unterhalt des Eigenheims nicht von der Rente bestreiten können.

Das ist definitiv nicht unser Konzept - egal in welchem Alter - und auch nicht der Weg um langfristig ein Vermögen mit Immobilien aufzubauen.

Szenario 2: ImmobilienReich aufbauen

Du bist 50 und willst dir mit Immobilien ein Vermögen aufbauen, dass dir heute einen besseren Lebensstil ermöglicht und im Alter zusätzliche, lebenslange Einnahmen bietet.

Dafür kaufst du z.B. ein vermietetes Mehrfamilienhaus und finanzierst den Großteil über die Bank. Üblicherweise musst du mit 10 % - 15 % Eigenkapital rechnen.

Wenn du die 9 Methoden kennst, wie du das Eigenkapital reduzieren kannst, geht es auch mit einem deutlich geringeren Anteil, meiner liegt bei den 3 Millionen Immobilienvermögen bei gut 2 % und hat es mir so ermöglicht, dass ich mit nur knapp 65.000 Euro Eigenkapital dieses Vermögen aufgebaut habe.

Auch beim vermieteten Mehrfamilienhaus wird vor jeder Finanzierung die Kreditwürdigkeit geprüft und somit auch die Wohnimmobilienkreditrichtlinie angewendet.

Allerdings hast du nun als Immobilieninvestor ganz andere Voraussetzungen für die Bank.

Denn als Immobilieninvestor tilgst nicht du persönlich den Kredit für dein selbst genutztes Eigenheim, sondern deine Mieter zahlen für dich den Kredit zurück.

Aus diesem Grund bewertet die Bank stärker das Objekt und seine Rentabilität als deine persönliche Einkommens- und Lebenssituation.

Mit meinem 3 x 3 = 9 System lernst du die Immobilien in unter einer Minute z.B. aus den Immobilienportalen zu filtern, die profitabel sind und hast die Fähigkeit zu ermitteln welche Objekte einen positiven Cashflow nach Steuern erwirtschaften.

Dadurch bist du auch vor den Unwägbarkeiten deines Arbeitslebens geschützt.

Selbst wenn du einen Tag nach der Unterzeichnung des Kreditvertrages arbeitslos werden würdest, könntest du mit deinem Immobilienbestand weiterhin deine Altersvorsorge aufbauen, weil er nicht wie die Tilgung deines Eigenheims deine monatlichen Ausgaben belastet sondern sie um zusätzliche Einnahmen ergänzt.

Insgesamt erwirtschaftet z.B. mein Immobilienbestand von 3 Millionen Euro schon nach 3 Jahren fast 1.700 Euro pro Monat an zusätzlichen Einnahmen nach Steuern, zusammen mit den Steuervorteilen bei meinem Gehalt konnte ich mein Nettoeinkommen somit verdoppelt.

Sind dann die Kredite von den Mietern nach 20 - 30 Jahren getilgt worden, erwarte ich über die Mieteinnahmen abzüglich der Kosten ein lebenslanges Einkommen von 8.571 Euro aus dem Immobilienbestand von 3 Millionen.

Um in deinem Fall z.B. die 15 Jahren zwischen dem Rentenbeginn und der Kreditrückzahlung zu überbrücken hast du die Möglichkeit, eine oder mehrere Immobilie zu verkaufen.

Nach 10 Jahren ist der Gewinn steuerfrei und so würde ich z.B. den aktuellen Buchgewinn von 1 Million Euro nach 10 Jahren steuerfrei ausgezahlt bekommen. In diesem Beispiel hätte ich somit gut 67.000 Euro pro Jahr für 15 Jahre zusätzlich zur normalen Rente bzw. meinem Einkommen steuerfrei zur Verfügung.

Wenn ich also nicht 33 sondern 50 Jahre alt wäre, würde ich diesen Verkauf mit in meiner Strategie einkalkulieren und meinen Immobilienbestand z.B. auf 5 Millionen Euro erhöhen, so dass ich nach den Verkäufen von z.B. 2 Millionen Euro Bestand zur Überbrückung der 15 Jahre noch die 3 Millionen habe aus denen ich meinen gewünschten monatlichen Betrag von 8.571 Euro nach 30 Jahren lebenslang beziehen will.

Denn selbst ohne Buchgewinne hast du in den 15 Jahren schon einen Teil des Darlehens getilgt und bekommst somit nach Abzug des offenen Kreditbetrages vom Kaufpreis den bereits von deinen Mietern getilgten Kreditbetrag als steuerfreien Gewinn ausgezahlt.

Zusätzlich gibt es noch eine zweite Möglichkeit, um als älterer Mensch den Aufbau seines Vermögens mit Immobilien umzusetzen.

Mit der Gründung einer Immobilien-GmbH, die dann der Kreditnehmer der Immobilienkredite ist, greift die Wohnimmobilienkreditrichtline nicht und für einen Geschäftsführer und Eigentümer gibt es kein Höchstalter.

Deswegen kann deine Immobilien GmbH ohne Beschränkungen arbeiten und falls du jetzt denkst, dass eine GmbH viel kostet oder Arbeit macht, kann ich dich beruhigen.

Sie bringt im Gegenteil Vorteile auf der Kostenseite weil der Staat Unternehmen steuerlich begünstigt und verursacht wenn man mit den richtigen Leuten zusammenarbeitet auch keinen zusätzlichen Zeitaufwand zu der Verwaltung eines privaten Immobilienbestandes.

Zusammenfassend kann ich sagen. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt sein Vermögen mit Immobilien aufzubauen als jetzt.

Für jedes Alter gibt es eine passende Strategie und mit 50 Jahren hast du noch einige Varianten zur Verfügung, mit deren Hilfe du die profitablen Immobilien zum langfristigen Vermögensaufbau nutzen kannst und dich weder heute noch im Rentenalter in deinem Lebensstandard einschränken musst.

11. Du bietest einen Online-Kurs an, in dem Du Dein System vorstellst. Was erwartet die Teilnehmer darin genau und was lernen sie?

In meinem kostenlosen Onlinekurs* erkläre ich noch mal ausführlich das System des umgekehrten Sparens.

Das Konzept ist so mächtig aber dennoch einfach, sodass es wirklich jeder verstehen kann und nutzen sollte.

Dann ermittele ich zusammen mit den Teilnehmern den monatlichen und absoluten Betrag, den sie für ihren Lebensstandard brauchen, um wirklich abgesichert zu sein.

Ich zeige hier ein tragisches Beispiel von einem Rentner, der sich verrechnet hat und dadurch sogar seine Tochter in Schwierigkeiten bringt.

Im dritten Teil erkläre ich das „3 x 3 = 9 System“, weil ich zeigen möchte, dass jeder in Immobilien investieren kann und man dafür nicht reich, besonders intelligent oder vom Glück verfolgt sein muss.

Das vorletzte Video zeigt meinen gesamten Immobilienbestand.

Ich zeige meine Vermögensaufstellung, meine Kontoauszüge und jedes einzelne Objekt, so dass alle Teilnehmer sehen können, wie profitable Immobilien aussehen und worauf man achten sollte.

Zum Schluss stelle ich mein 9-Wochen-Programm vor, dass die Teilnehmer innerhalb von 9 Wochen Schritt-für-Schritt zur ersten profitablen Immobilie führt und sie sich so die Grundlage für die ersten 1.000 Euro lebenslanger Einnahmen legen.

12. Was würdest Du jemandem empfehlen, der keine 10.000 Euro auf dem Konto hat, die er investieren kann? Hat dieser jemand aus Deiner Sicht eine Chance, sich ein Vermögen aufzubauen?

Auf jeden Fall kann man auch ohne hohes Eigenkapital in Immobilien investieren, wenn vielleicht auch nicht sofort oder über Umwege.

Es gibt 3 mögliche Strategien für diesen Fall:

  1. Man holt sich einen oder mehrere Investoren ins Boot. Ich habe auch nicht für alle meine Immobilien das gesamte Eigenkapital alleine aufgebracht, sondern Investoren mit dabei. Für den Start würde ich einfach in der Familie oder unter Freunden erzählen was Du vorhast und dort nach Darlehen fragen.
  2. Das klassische Sparen. Man spart bis man das Geld hat.
  3. Eine Kombination aus beidem. Investoren sehen es immer gerne, wenn man auch eigenes Geld mit einbringt. Also spare zum Beispiel 3.000 Euro und leihe Dir die restlichen 7.000 Euro.

Vielen Dank für das Interview Alexander!

Hast Du noch Fragen zum Thema Immobilien oder der Strategie von Alexander Richter?

Stell sie mir gerne im Kommentarbereich.

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Krisensicheres Business von zu Hause aus betreiben

Wie Du ein krisensicheres Business komplett von zu Hause aus betreiben kannst

  • 4. Oktober 2020

Was Du von einer Bäuerin & einer Kinesiologin über ein krisensicheres Business lernen kannst, das Du komplett von zu Hause aus betreibst

Krisensicheres Business von zu Hause aus betreiben

Es ist Oktober 2020.

Wir leben in Krisenzeiten.

Der Virus hat die Welt immer noch im Griff.

Neben der Angst vor der Ansteckung und möglichen Folgen, machen sich in der Bevölkerung Unsicherheiten breit.

  • Wie wird es "danach" weitergehen?
  • Werde ich meinen Job verlieren?
  • Werde ich finanziell über die Runden kommen?
  • Wird es mein Geschäft noch geben?
  • Ist bei Staatskrediten ohne Limit meine Rente gesichert?

Vielleicht beschäftigen Dich gerade ähnliche Fragen? Oder Du bist einfach auf der Suche nach einem krisensicheren Geschäftsmodell, das Du komplett von zu Hause aus betreiben kannst?

In beiden Fällen: Lies weiter!

Hi, ich bin Christian Költringer. Ich arbeite seit Jahren zu 100% von zu Hause aus und betreibe ein Business, für das ich nur einen Rechner und einen Internetanschluss benötige.

Nach dem Lesen des Beitrags weißt Du, warum mein Geschäftsmodell und das zweier Damen, die ich Dir jetzt vorstelle, krisensicher ist und wie Du ebenfalls damit starten kannst. Noch heute!

Eben war ich noch beim Mittagessen.

Zum Nachtisch hat meine Frau einen leckeren Strudel gemacht (danke Schatz!).

Ich fragte sie, woher sie das Rezept hat. "Ich bin über einen Zeitungsartikel auf Christina gestoßen", antwortete sie. Christina ist eine Bäuerin, die bäckt und bloggt.

Hier der Zeitungsartikel. Darf ich vorstellen: Das ist Christina!

SN-Zeitungsartikel Christina

Quelle: sn.at

Spannend ist, dass die Besucherzahlen ihrer Webseite backenmitchristina.at mit der Coronakrise deutlich gestiegen sind. Um etwa 4.000 Besucher in den letzten 30 Tagen um genau zu sein.

Traffic-Anstieg-in-der-Krise

Eigentlich wenig überraschend, wo doch jetzt alle Zuhause sitzen und mehr Zeit für Hobbys und für Neues haben, auch in der Küche.

Die Online-Nachfrage nach Dingen des täglichen Lebens nimmt also zu. Auch kauft man vermehrt online und weniger im stationären Handel, wo man zwangsläufig auf andere Menschen trifft.

Neben dem Verkauf von Büchern und Backzubehör auf Ihrer Webseite basiert Christinas Geschäftsmodell darauf, Live Backkurse zu verschiedenen Themen anzubieten. Vielleicht ihre Haupteinnahmequelle.

Back-Kurse

In "normalen" Zeiten ein tolles Geschäftsmodell. Aber auch eines, das den persönlichen Kontakt erfordert und daher aktuell nicht möglich ist.

Und jetzt stell Dir bitte mal vor, Christina hält einen Backkurs alleine zuhause, lässt bei all ihren Tätigkeiten und Arbeiten eine Kamera mitlaufen und stellt ihren Leserinnen das komplette Videomaterial in digitaler Form in einem geschützten Mitgliederbereich zur Verfügung. Zum Beispiel für 99 € pro Zugang.

Die Online-Nachfrage zum Thema "Backen" ist in den letzten 30 Tagen deutlich gestiegen, wie folgender Screenshot aus Google Trends zeigt. Christina hätte wohl kein Problem, eine Käuferschaft zu finden!

Google-Anfrage-nach-Backen

Keine ihrer Kundinnen muss das Haus verlassen. Kein persönlicher Kontakt erforderlich. Und dennoch kann jede Kundin auf das Wissen und die Erfahrung von Christina zugreifen und nach ihren Vorgaben backen, was das Zeug hält.

Und Christina hätte eine zusätzliche und vor allem nachhaltige Einkommensquelle, die von der Krise unberührt bleibt.

Christinas  Videokurs wäre ein klassisches Infoprodukt-Business und ja, ich werde ihr vorschlagen, ihre Backkurse zukünftig auch in digitaler Form anzubieten.

Übrigens... wenn das interessant für Dich klingt und Du mehr über den Aufbau eines krisensicheren, digitalen Infoprodukt-Business erfahren möchtest, dann klicke auf folgende Schaltfläche und durchlaufe meinen kostenlosen E-Mail-Kurs.

Kommen wir zum zweiten Beispiel. Hier geht es ebenfalls um eine Christina, ich nenne sie Christina #2.

Christina #2 hat bereits ein krisensicheres, digitales Infoprodukt-Business.

Sie hilft auf chi-statt-botox.com Frauen zu mehr Selbstbewusstsein und Zufriedenheit und mit neuartigem Anti-Aging zu einem strafferen und frischeren Gesicht.

Chi-statt-Botox Screenshot

Auch sie bietet Live-Kurse an, die aktuell natürlich alle abgesagt wurden und ihr kein Einkommen bringen.

Aber nicht nur das!

Sie hat bereits vor Jahren ihr wertvolles Wissen digitalisiert und einen Online-Kurs erstellt, den sie ihren Kundinnen anbietet (nicht nur in Krisenzeiten), wie sie auch in einer Mail schreibt, die sie kürzlich versendet hat.

Vielleicht lehne ich mich zu weit aus dem Fenster, aber aus beruflicher Sicht wird Christina #2 über die aktuelle Situation schmunzeln. Sie hat sich ein Online-Business aufgebaut, das Ihr Einkommen sichert (unbeeindruckt von der Krise).

Sie hat ein digitales Infoprodukt online, das sich rund um die Uhr verkauft. 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr.

Ihre Webseite hat im Schnitt 2.200 Besucher pro Monat (Tendenz steigend).

Trafficzahlen Chi-statt-Botox

Sie verkauft ihren Online-Kurs um 149 € und wenn von diesen Besuchern nur 1 % (tiefgestapelt!) ihren Kurs kaufen, dann hat sie im Monat 22 Kundinnen, die ihr 3.278 € in die Klasse spülen. 

Auch dann, wenn sie schläft, im Urlaub oder in Quarantäne ist. Yeah!

Und was, wenn 2 % kaufen?

Erkennst Du die Macht von digitalen Infoprodukten?

  • Du hilfst einer Gruppe von Menschen ohne persönlichen Kontakt. Du arbeitest komplett von zu Hause aus.
  • Du kannst ohne Mehraufwand skalierbar verkaufen (Deinem Infoprodukt ist es egal, ob es pro Tag einmal oder 1.000-mal gekauft wird).
  • Du hast einen verlässlichen Weg, nicht länger 1:1 Zeit gegen Geld zu tauschen und somit mehr zeitliche Freiräume (für Familie, Kids, Sport, Hobbys, Urlaub, ...).
  • Du kannst Dir (nebenbei) ein zweites Standbein aufbauen und so Umsatzeinbußen ausgleichen (in schlechten Zeiten) oder Deinen Verdienst erhöhen (in guten Zeiten).
  • Du hast die realistische Chance, Dir im Internet ein seriöses Business aufzubauen, das Dir ein zusätzliches Einkommen beschert oder von dem Du in 1-2 Jahren komplett leben kannst.

Der beste Zeitpunkt, um ein digitales Infoprodukt-Business zu starten ist JETZT!

Vielleicht bist Du in Home Office, auf Kurzarbeit, arbeitslos oder Rentner und sitzt auf Nadeln. Nutze die (Extra)Zeit, um Dich mit der Erstellung und gewinnbringenden Vermarktung digitaler Infoprodukte zu befassen.

Ergreife jetzt die Chance und klicke auf folgende Schaltfläche, um meinen bewährten E-Mail-Kurs zum Aufbau eines Infoprodukt-Business zu starten.

Gut gebrüllt, Löwe!

Aber was ist, wenn ich Bauarbeiter, Frisör oder Physiotherapeut bin? Mein Beruf ist nicht gerade prädestiniert für digitale Infoprodukte.

Sei kreativ, denke über den Tellerrand hinaus und sei offen für Neues!

Stell Dir zum Beispiel folgende Frage um auf Ideen zu kommen: "Welche Probleme hat Deine Zielgruppe, die Du bislang immer offline, also physisch behandelt hast, die sie aber durch Deine Empfehlungen, Tipps und Anleitungen auch selbst von zu Hause aus lösen könnte?"

Ok, lass uns konkreter werden.

Wenn Du Frisörin bist und aktuell keine Arbeit hast, dann überlege Dir, wie Du Deinen Kundinnen auch online helfen kannst.

Wir wär's damit? Du machst einen Kurs für Hochsteckfrisuren oder fürs Styling für berufstätige Mamis mit wenig Zeit. Oder wie man Zöpfe richtig flechtet.

Immerhin suchen jeden Monat Tausende Leute genau nach diesem Thema!

(Die Zahl unter "Volume" gibt an, wie viele Menschen pro Monat im Schnitt nach dem jeweiligen Begriff suchen. 2.0K steht für 2.000 :-))

Oder Du bist Physiotherapeut und Deine Praxis ist aktuell geschlossen. Keine Patienten, kein Einkommen.

Vielleicht hast Du immer wieder "Kundschaft" mit Rückenschmerzen, die Du dann bei Dir regelmäßig therapierst?

Höchste Eisenbahn aus Deiner Therapie einen Videokurs zu machen und den mindestens 2.700 Menschen gegen Gebühr zur Verfügung zu stellen, die online monatlich hierfür nach Rat suchen.

Ok, wenn Du Bauarbeiter bist und aktuell nach einer Beschäftigung suchst, wäre ein Videokurs, wie man ein Haus von Grund auf richtig baut vermutlich übertrieben oder zu aufwendig. 😉

Was ist aber mit einem Schritt-für-Schritt Kurs, wie man ein Vogelhaus selber bauen kann? Tausende Menschen stellen sich jeden Monat genau diese Frage. Hilf ihnen und verdiene Geld damit!

Was ich Dir damit sagen möchte ist folgendes: Egal, in welcher Situation Du aktuell bist oder welchen Beruf Du (noch) ausübst, vielleicht bist Du auch bereits in Rente - Du kannst Dir ein gewinnbringendes Infoprodukt-Business aufbauen (auch wenn Du dafür vielleicht etwas um die Ecke denken musst)!

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um damit zu starten!

Klicken jetzt auf folgende Schaltfläche, um von meinen bewährten 7 Schritten zum Aufbau eines gewinnbringenden Infoprodukt-Business zu erfahren.

Wer soll denn für Online-Kurse schon Geld ausgeben, wenn es doch ohnehin schon alles kostenfrei im Internet gibt?

Ein Klassiker unter den Fragen, die ich immer wieder gestellt bekomme.

Ich bin seit 2008 im Online-Geschäft und verdiene wie eingangs erwähnt meine Brötchen zu 100% im Internet. Für den überwiegenden Großteil davon sorgt der Verkauf digitaler Infoprodukte wie E-Books und Online-Kurse in den verschiedensten Nischen.

So wie zum Beispiel ein vollständiger Online-Kurs, mit dem ich jedem Interessierten zeige, wie man sich eine eigene E-Mail-Liste aufbauen kann. Der Kurs hat mir im März 2020 bislang 4.647,60 € eingespielt (wobei der Monat noch nicht zu Ende ist).

Und das während ich mit meiner 5-jährigen Tochter spiele, die in der Kindergarten-freien Zeit "bespaßt" werden möchte.

Wenn Du Dein Infoprodukt-Business nach den richtigen Werten und Prinzipien aufbaust und den Menschen mit erstklassigem Mehrwert wirklich helfen möchtest, dann werden Dich die Leute für Deine Produkte liebend gerne bezahlen. 🙂

Fazit: Jede Krise bringt Gewinner und Verlierer hervor!

Es gibt die einen, die zu Hause hocken, Netflix schauen und wie wild Klopapier kaufen. Sie hoffen & beten, dass alles bald vorbei ist und wieder seinen gewohnten Lauf nimmt. Die nächste Krise (die zweifelsohne kommen wird), trifft sich wieder genau so hart.

Und es gibt die anderen. Sie nutzen ruhige Zeiten, um aktiv zu werden, Chancen zu suchen und zu nutzen. Sie sind offen für neue Ansätze, Ideen und vor allem dafür, alte Denkmuster zu durchbrechen und etwas in ihrem Leben zu verbessern.

Die Frage ist, zu welcher Gruppe möchtest DU gehören?

Was hält Dich noch davon ab, ein eigenes Infoprodukt-Business zu starten? Teile gerne Deine Gedanken im Kommentarfeld mit mir.

Auf Deinen digitalen Erfolg
Christian

Verhalten und Denkweise Deiner Kunden

Was Du aus 2 Telefongesprächen über das Verhalten und die Denkweise Deiner (zukünftigen) Kunden lernen kannst

  • 12. Mai 2020

Was Du aus zwei Telefongesprächen über das Verhalten und die Denkweise Deiner (zukünftigen) Kunden lernen kannst

Verhalten und Denkweise Deiner Kunden

Sobald Du online etwas verkaufst, musst Du Dich zwingend mit den Menschen befassen, die Deine Produkte kaufen sollen, also mit Deiner Zielgruppe und Deinen potenziellen Kunden.

Es handelt sich dabei um Menschen, die Gemeinsamkeiten haben (z.B. das gemeinsame Interesse an Deinem Thema), sich aber dennoch häufig in völlig unterschiedlichen Situation und Ausgangslagen befinden.

Mit der Zeit und wenn Du an Erfahrung und Reichweite gewinnst, bekommst Du ein Gespür für Deine Leser und Kunden. Du wirst gewisse Muster feststellen und kannst bestimmte Botschaften (z.B. in Mails, Kommentaren und Gesprächen) besser verstehen und weißt, was wirklich dahintersteckt (ohne die Person persönlich zu kennen).

Ich bin seit 2008 im Online-Geschäft und möchte Dir in diesem Beitrag zeigen, wie Du anhand bestimmter Signale, Andeutungen und Nachrichten Deiner Zielgruppe 100% verlässlich erkennen kannst, ob jemand bei Dir kaufen wird oder nicht.

Mit diesem Wissen kannst Du Dein Marketing und Deine Energien laserscharf auf die Menschen ausrichten, die am liebsten sofort bei Dir kaufen möchten und gleichzeitig all jene ignorieren, die nie auch nur einen Cent bei Dir lassen werden.

Welche Menschen bei Dir bestimmt nie etwas kaufen werden und warum...

Ich verkaufe einen Online-Kurs - das A-Z Infoprodukt-System - der jedem Interessierten zeigt, wie man sich mit der Erstellung und Vermarktung digitaler Informationsprodukte ein gewinnbringendes Online Business aufbauen kann.

Der Kurs kostet 997 Euro und ist jeden Cent wert (aber das ist eine andere Geschichte).

Selten und in der Regel nur bei besonderen Anlässen launche ich den Kurs bei meinen Newsletter-Abonnenten mit einem 50% Rabatt. Zum Beispiel zur Geburt meines Sohnes.

Der enge Kontakt zu meinen Lesern und (potenziellen) Kunden ist mir sehr wichtig, daher lade ich sie während so eines Launches immer wieder dazu ein, einen Telefontermin mit mir zu machen. Nichts ersetzt einen persönlichen Call!

Der Call dient dazu, um gemeinsam herauszufinden, ob mein Kurs das richtige ist oder nicht (beides ist ok und ich sage auch jedem, wenn ich der Meinung bin, dass es nicht passt).

Auch beim Launch im April 2020 war es wieder so und ich hatte zum Beispiel einen Call mit meinem Namensvetter Christian.

Das Gespräch lief super und ich merkte, dass er einen Plan hat.

Plötzlich, als mir Christian erzählte, was er online vorhat, hatte ich ein Déjà-vu. Mir kam seine Idee bekannt vor und ich fand sie großartig!

Ich sprach ihn darauf an und wir fanden heraus, dass wir bereits in der Vergangenheit einmal telefoniert hatten, um herauszufinden, ob ihm das A-Z Infoprodukt-System dabei helfen kann, aus seiner Idee ein echtes Business zu machen.

Nämlich bei meinem letzten Live Launch im Oktober 2019.

Bereits in diesem 1. Call fanden wir heraus, dass ich und mein Kurs ihm auf jeden Fall dabei helfen können, ein digitales Infoprodukt-Business in seinem Bereich aufzubauen. Seine Business-Idee ist einfach perfekt für ein Infoprodukt-Business!

Wir waren auf einer Wellenlänge und Christian hat gemeint, dass er zwar nebenbei gerade noch einen Workshop gebucht hat, der noch läuft, er aber sehr wahrscheinlich die Chance nutzen und Mitglied im A-Z Infoprodukt-System werden wird.

Wurde er nach dem 1. Call Mitglied?

Nö!

Ich habe ihn im 2. Call, etwa ein halbes Jahr später, gefragt, wie es nun um seine grandiose Business-Idee steht und ob er schon vorwärts gekommen ist.

Er meinte: "Nein, ich suche immer noch nach dem richtigen Fahrplan dafür und bin noch nicht weitergekommen. Aber irgendwie bin ich jetzt wieder bei Dir gelandet, um einen erneuten Anlauf zu nehmen."

Ich meinte: "Klasse, dann lass uns das Ding groß machen!"

Er so: "Super, ich bin dabei und motiviert! Aktuell habe ich zwar noch eine Ausbildung zum Facebook-Profi angefangen, aber ich denke, dass ich das unter einen Hut bekomme!"

Hat er das A-Z Infoprodukt-System nach diesem 2. Call gekauft?

Nee!

Das Muster, das wir hier erkennen, ist: "Aufschieberitis" und "Gerade keine Zeit".

Christian hat eine Idee und möchte unbedingt ein Online Business daraus machen, schiebt den Start aber immer wieder (bewusst) nach hinten. Oder er verwendet andere Aufgaben und Tätigkeiten als Ausrede dafür, jetzt (noch) nicht starten zu können.

Er sagt zu sich selbst: "Jetzt geht es gerade nicht, aber ich starte später, wenn es besser passt!"

Das ist ein klassisches Phänomen und trifft auf etwa 31% meiner Leser zu, die zwar sehr starkes Interesse an einem gewinnbringenden Online Business haben (alle meine Mails lesen und sogar schon auf der Bestellseite waren), aber letztlich den Startknopf nie drücken, weil "es gerade nicht passt" oder sie aktuell keine Zeit dafür haben.

In manchen Fällen mag der Zeitpunkt ungünstig sein (aus welchen Gründen auch immer), meistens ist es aber eine pure Ausrede, um es nicht tun zu müssen!

Learning: Der perfekte Zeitpunkt wird nie kommen! Egal, ob man abnehmen oder ein Business starten möchte. Leute, die Dir sagen "Es passt gerade nicht", "Der Zeitpunkt ist ungünstig", "Ich habe gerade keine Zeit dafür" oder "Ich komme später auf Dich zurück" werden nie etwas bei Dir kaufen!

Leute, für die es jetzt gerade nicht passt, für die passt es auch in einem halben Jahr nicht. Leute, die jetzt keine Zeit dafür haben, habe sie auch später nicht.

Überleg mal, wie oft Du Dir schon etwas vorgenommen, es dann aber nie durchgezogen hast?

PS: Christian, wir sprechen uns beim nächsten Live Launch! 😉

Aber es gibt noch eine weitere Art von "Interessent" der bei Dir und mir niemals etwas kaufen wird. Und hier ist das Verhalten sogar noch überraschender!

Im gleichen Launch wie oben habe ich auch mit Stefan telefoniert. Er war in einer anderen Situation als Christian, hatte andere Fragen und Zweifel.

Auch er war am Ende des Telefonats überzeugt von meinem Kurs und wollte investieren.

Er meinte jedoch, dass gerade sein Fernseher kaputt gegangen sei und er daher die 500 Euro für einen Neuen investieren musste (wer kann schon ohne TV überleben ;-)). Daher bat er mich darum, ob er auch einen Monat später noch zum vergünstigten Preis bestellen kann.

Meine Alarmglocken läuteten und ich wusste längst, was das bedeutet!

Ich willigte aber trotzdem ein, weil ich die Probe aufs Exempel machen wollte und natürlich Futter für diesen Beitrag brauchte. 😉

Er schrieb mir nach unserem Call folgende Nachricht (unten rot umrahmt), ich antwortete ihm und bestätigte ihm noch einmal unseren "Deal".

Er antwortete mir sogar noch einmal und bestätigte mir, dass er sich am 30. April bei mir melden, meinen Kurs kaufen und mich zu einem reichen Mann machen wird. 😉

Heute ist der 11. Mai und ich warte immer noch darauf, endlich von ihm zu hören! 😉

Stefan, wo bist Du?

Ist Dir etwas passiert? Ist auch der neue Fernseher wieder kaputt gegangen oder hast Du einfach kalte Füße bekommen? 😉

Im Ernst.

Ich wusste bereits direkt nach unserem Call, dass Stefan kein Kunde von mir werden wird und das ist auch völlig in Ordnung.

Learning:

  • Leute, die aktuell das Geld nicht haben, werden es auch später nicht haben.
  • Leute, die Dich darum bitten, Dein Produkt später kaufen zu dürfen, werden es nie tun.

Zwischen "Schick mir bitte den Bestelllink" und tatsächlich die Geldbörse zu öffnen,  liegen nämlich Welten!

Ich kann nur vermuten, was aus psychologischer Sicht dahintersteckt.

In dem Augenblick direkt nach unserem Call, war Stefan vielleicht wirklich "heiß" auf den Kurs, musste aber etwas "erfinden", warum er nicht bestellen kann. Die 500 Euro für den neuen TV nahmen ihm die Entscheidung ab. Das ist bequem. Oder er wusste auch da schon, dass er nie bestellen wird, wollte mir das aber nicht sagen.

In einem Monat kann viel passieren. Viele andere Dinge sind vermutlich auf ihn eingeprasselt. Vielleicht hat sich sein Fokus verschoben, sein Interesse geändert oder die Waschmaschine ist kaputt gegangen. Wir wissen es nicht!

Fazit

Das Verhalten von Christian und Stefan sind keine Einzelfälle oder Zufälle, auch ist daran bestimmt nichts verwerflich oder falsch (sondern menschlich). Ich hatte über die Jahre mit Tausenden Interessenten und Kunden zu tun und kann Dir sagen, dass beide den typischen "Nicht-Käufer" repräsentieren. 

Ich möchte mit diesen Insights aber bestimmt niemandem auf den Schlips treten, sondern Dir einfach nur ein paar Signale und Trigger zeigen, wie Du Deine echten Kunden von jenen auseinanderhalten kannst, die vielleicht Interesse zeigen, aber dennoch nie etwas bei Dir kaufen werden. Mehr über Deine Zielkunden kannst Du mit Hilfe dieses Beitrages herausfinden.

  • Fokussiere Dich auf all jene, die Dein digitales Infoprodukt als sinnvolle Investition sehen und nicht als unangenehme Ausgabe.
  • Fokussiere Dich auf all jene, die Dein digitales Infoprodukt als echten Problemlöser erkennen und JETZT kaufen und nicht auf "irgendwann" oder "später" warten.

Welche Erfahrungen hast Du mit "potenzielle Kunden" gemacht? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar mit Deiner Meinung.

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