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So stellst Du Deinen Online-Erfolg sicher

3 Schlüsselfaktoren, die Du kennen musst, um online (endlich) erfolgreich zu werden

  • 28. September 2022

3 Schlüsselfaktoren, die Du unbedingt kennen musst, um online erfolgreich zu werden

So stellst Du Deinen Online-Erfolg sicher

Wenn Du bereits versucht hast, Dir ein Online-Business aufzubauen, bislang aber immer gescheitert bist, dann verspreche ich Dir, dass es an einem der drei Faktoren liegt, die ich Dir auf dieser Seite zeige (oder an allen dreien).

Wenn Du diese drei Faktoren kennst und beherzigst, dann kannst Du JEDES Ziel erreichen.

Ich möchte Dir die Faktoren und wie sie zusammenspielen anhand eines echten Praxisbeispiels erklären.

Holger möchte trainieren

Das ist Holger. Er möchte in Form kommen und seine Muskeln stählen. Sein Ziel sind also größere Muskeln, um bei der Damenwelt Eindruck schinden zu können. 😉 Holger, Du und ich wissen nun, dass es ohne Training nicht geht.

Damit Holgers Training aber tatsächlich zu einem dicken Bizeps führt, müssen drei Dinge gegeben sein.

Der erste Faktor ist die richtige Strategie.

1. Strategie

Die erste Frage ist also, ob Holger eine gute Strategie verfolgt, wenn er trainiert.

Er braucht einen Trainingsplan. 

Jetzt einfach in die Muckibude zu gehen und wahllos ein paar Gewichte zu heben, wird nicht zum gewünschten Erfolg führen. Er weiß eigentlich nicht, was er da genau tut.

Als erstes braucht Holger also die richtige Trainingsstrategie.

Aber das reicht nicht aus, denn selbst der beste Trainingsplan der Welt wird ihn nicht zum nächsten Arnold Schwarzenegger machen, wenn er nicht auch die beiden anderen Punkte berücksichtigt.

2. Ausreichende Anstrengung

Der zweite Schlüsselfaktor ist, ob sich Holger auch ausreichend anstrengt.

Er muss von dem, was er im Fitnesscenter tut, auch genug tun. Seine Bemühungen müssen ausreichend sein.

In unserem Trainingsbeispiel geht es hier also um den Umfang und die Intensität der Arbeit, die Holger beim Training leistet.

Denn die Wahrheit ist: Selbst wenn Holger den perfekten Trainingsplan hat, aber die Übungen immer nur mit dem kleinsten Gewicht durchführt, wird er bald feststellen, dass das seinen Bizeps nicht wachsen lässt, selbst wenn er die Übungen perfekt ausführt.

Er muss die Gewichte nach und nach steigern und sich richtig anstrengen, auch wenn er ordentlich ins Schwitzen kommt.

Mit einer klaren Trainingsstrategie und ausreichender Anstrengung kommt Holger seinem Ziel schon näher. Aber auch das ist noch nicht genug, es sei denn, er beherzigt auch den dritten Faktor, nämlich die Beständigkeit.

3. Beständigkeit

Hierbei geht es darum, das Holger auch konsequent genug ist, seinen Trainingsplan mit entsprechender Anstrengung FORTLAUFEND umzusetzen.

Wir kennen das vermutlich alle.

Wir melden uns in einem Fitnessstudio an, sind ganz aufgeregt, haben einen guten Trainingsplan, trainieren hart und gehen in der ersten Woche fast jeden Tag.

Aber dann kommt uns plötzlich etwas in die Quere oder bei 30° gehen wir doch lieber ins Freibad. Wir schwänzen das Training eine Woche. Die Woche darauf ist es stressig im Job und schon haben wir zwei Wochen nicht mehr trainiert.

Dann müssen wir uns wieder aufraffen, gehen wieder hin und trainieren fleißig. Dann kommt wieder etwas Dazwischen und wir lassen es schleifen.

Und wozu führt dieses ständige Auf und Ab, dieser Mangel an Beständigkeit?

Nun, bestimmt nicht zu einem gut trainierten Körper, der die Mädels beeindruckt, wie auch Holger schnell bemerkt. 

Das ist es also, was Du, ich und wir alle brauchen, um ein gestecktes Ziel zu erreichen (egal, welches):

  1. Strategie
  2. Ausreichende Anstrengung
  3. Beständigkeit

Auch wenn Du ein gewinnbringendes Online-Business aufbauen möchtest, dann müssen Deine Bemühungen strategisch, ausreichend und konsequent sein, sonst wirst Du scheitern.

Ich möchte Dir ein weiteres Beispiel geben, das vielleicht besser auf Dich zutrifft.

Angenommen, Du möchtest ein Online-Business aufbauen (das möchtest Du doch, oder? :-)). Du bist schon ziemlich weit, kennst Deine Zielgruppe wie Deine Westentasche, hast eine Webseite und einen Online-Kurs, den Du jetzt verkaufen möchtest. 

Dann brauchst Du einen Marketingplan, um Besucher, Interessenten und Kunden zu gewinnen. Du musst Werbung machen und Du beschließt, Content Marketing zu betreiben, weil Du schlau bist und auf mich, Christian Költringer, hörst. 🙂

Du möchtest also tolle Inhalte erstellen, um über Suchmaschinen kostenfreie Besucher auf Deine Webseite zu bekommen.

Auch hier gilt das Gleiche. Dein Content Marketing muss...

  • strategisch
  • ausreichend
  • konsequent

... sein, sonst wird es nicht funktionieren.

Du brauchst also zunächst eine Content Marketing Strategie.

Du kannst nicht einfach wahllos hin und wieder irgendwelche Inhalte veröffentlichen und auf das Beste hoffen. Du brauchst eine Strategie, die sich im Wesentlichen aus folgenden Dingen zusammensetzt:

  • Deiner Zielgruppe und deren Probleme und Wünsche.
  • Der Art von Inhalten, die Deine Zielgruppe gerne anschaut (Blog-Artikel, Videos, Facebook-Posts, Pinterest-Bilder, usw.).
  • Die Begriffe, nach denen Deine Zielgruppe sucht (Keywords).

Das sind also die drei Dinge, die Du wissen musst, um eine Strategie festlegen zu können. Und wenn Du diese Strategie umsetzt, wird das unweigerlich dazu führen, dass Du die richtigen Besucher auf Deine Webseite bekommst, klasse! 🙂

Wenn Du aber jetzt zweimal im Jahr einen Blog-Beitrag mit 1.500 Wörter erstellst und drei Facebook-Beiträge veröffentlichst, dann wird folgendes passieren: NICHTS!

Mit anderen Worten: Du musst genügend Inhalte in ausreichender Qualität erstellen, sonst wirst Du keine Wirkung erzielen.

Das Äquivalent zu Gewicht und Intensität im Fitnessstudio ist also die Qualität und die Menge der Inhalte, die Du veröffentlichst.

Also selbst wenn Du den weltbesten Content veröffentlichst, den Deine Leser lieben und weiterempfehlen, aber dann nach 4 Monaten einfach aufhörst, weiteren erstklassigen Content zu produzieren, dann wird die auflodernde Flamme bald wieder erlöschen.

Einmal gestartet, musst Du also FORTLAUFEND tollen Content erstellen, um echte Ergebnisse, sprich qualifizierte Webseitenbesucher zu bekommen.

Und somit kann ich an der Stelle auch eine der wohl meist-gestellten Fragen beantworten, die ich von meinen Lesern bekomme: "Aber Christian, wie bekomme ich Besucher auf meine Webseite, wenn ich kein Geld (oder keine Ahnung von) für Facebook Ads habe?"

Indem Du genau das machst.

  • Ein tiefgehendes Verständnis für Deine Zielgruppe entwickeln, herausfinden, wonach sie online sucht und diese Suchanfragen inhaltlich vollumfänglich bedienen. (= STRATEGIE)
  • Den qualitativ besten Content erstellen, den es in Deinem Markt für Deine Zielgruppe gibt.  (= AUSREICHENDE ANSTRENGUNG)
  • Über viele Jahre hinweg konsequent erstklassige Inhalte veröffentlichen. (= BESTÄNDIGKEIT)

Genauso habe ich es auch bei meiner Nischenseite anti-hang-over.de gemacht, wo ich Leuten helfe, die einen über den Durst getrunken haben und jetzt mit flauem Magen und Brummschädel kämpfen. 🙂

Und durch die richtige Strategie, ausreichende Anstrengung und Beständigkeit hat die Webseite heute über 15.000 Besucher im monatlichen Schnitt, alleine über Google.

Nischenseiten Traffic über Google

Frage: War also meine Content Marketing Strategie perfekt und habe ich wirklich den weltbesten Content fortlaufend veröffentlicht, um diese kostenfreien Besucherzahlen zu erreichen?

Vermutlich nicht.

Vielleicht wäre jemand anders noch besser, noch konsequenter gewesen. Aber meine Arbeit war ausreichend.

Klar, ich hätte noch mehr tun können. So hätte ich zum Beispiel jede Woche einen Blog-Beitrag erstellen können, anstatt nur alle zwei bis drei Wochen oder ich hätte noch besser recherchieren oder noch ansprechendere Bilder verwenden können.

Aber hey - ja, Du musst strategisch, ausreichend und konsequent sein, aber Du musst nirgendwo perfekt sein! Ich bin es auch nicht.

Egal also, welches Ziel Du erreichen möchtest, Perfektionismus ist kein nötiger Wegbegleiter.

Die 3 Schlüsselfaktoren umgelegt auf ein vollständiges Online-Business

Im obigen Beispiel bin ich ja sehr spezifisch auf den Bereich Content-Marketing eingegangen. Lass uns etwas heraus zoomen und schauen, wie sich diese drei Schlüsselfaktoren generell auf den Aufbau eines Online-Business anwenden lassen.

Zunächst haben wir die STRATEGIE.

Wie sieht also die richtige Strategie beim Aufbau eines Online-Geschäfts aus?

Meine Antwort hierauf wird Dich vermutlich überraschen. Sie lautet nämlich:

Je mehr Werte Du schaffst und je mehr Menschenleben Du damit verbesserst, umso mehr Erfolg wirst Du auch haben. Mehrwert schaffen führt zu langfristigem Erfolg und nicht das Streben nach Geld und Reichtum.

Und das lässt sich auf jedes Online-Geschäftsmodell übertragen. Egal, ob Du T-Shirts verkaufen, Affiliate-Marketing betreiben oder eigene digitale Infoprodukte verkaufen möchtest.

Wenn ich davon ausgehe, dass Du Dich mit Deiner Business-Idee in einem lukrativen Markt befindest, ist die beste Strategie also, Deine Leser und Kunden in den Vordergrund zu stellen und nicht die Höhe Deines Bankkontos.

Die meisten Leute, die sich ein Online-Business aufbauen wollen, verbringen den ganzen Tag damit, nach irgendwelchen Abkürzungen, dubiosen Systemen oder gehypten Tools zu suchen, um möglichst schnell die eigenen Taschen zu füllen. Irgendwie.

So habe ich eben folgende Werbeanzeige auf Facebook gesehen und wild gestikulierend die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen (na gut, habe ich nicht ;-)).

Facebook kann sich die besten Leute der Welt leisten und möchte für seine Werbekunden die besten Ergebnisse - als ob irgendein "Haus & Hof Tool" Kosten halbieren und Umsätze erhöhen könnte. 😉

Die Wahrheit könnte nicht weiter entfernt liegen. Hier alles, was Du an Technik für ein Online-Business wirklich brauchst (und das ist keine "Software Revolution" ;-)).

Also glaube mir bitte - je weiter Du Dich von irgendwelchen Abkürzungen und "Fancy Tools" entfernst, je besser Du Deine Zielgruppe verstehst, je mehr Content Du für sie erzeugst, je mehr Werte Du dadurch erschaffst, umso mehr bekommst Du dafür zurück. Respekt, Anerkennung, Dank, Zufriedenheit & Geld.

Kommen wir zum zweiten Punkt, der AUSREICHENDEN ANSTRENGUNG.

Ich weiß, dass es anstrengend ist, sich ein Online-Business aufzubauen. Ich tue es seit 2008. Und ich weiß, dass sich die meisten Leute neben einem Fulltime-Job etwas Eigenes aufbauen wollen (so wie ich damals) und wir alle nur 24 Stunden pro Tag zur Verfügung haben.

Die richtige Frage ist folgende:

  • Was machst Du nach Feierabend?
  • Was machst Du Freitag abends?
  • Was machst Du Samstag nachmittags?

Du musst also einerseits genug Zeit finden, um an Deinem Online-Business arbeiten zu können und Du musst andererseits das, was Du tust, in ausreichender Qualität tun.

Lies hier, wenn Du das Gefühl hast, nicht genug Zeit zu haben.

Du musst versuchen...

  • den besten Content in Deiner Branche zu erstellen.
  • die hilfreichsten Produkte in Deiner Branche zu kreieren.
  • den schnellsten und zuverlässigsten Support in Deiner Branche zu geben.

Alles, was Du tust, muss eine gute Qualität haben und nicht die Höhe Deines Bankkontos, sondern die Zufriedenheit und den Erfolg Deiner Leser und Kunden im Fokus haben.

Und bei Gott - NEIN, es reicht nicht eine einfache Landingpage aufzusetzen, ein halbherziges Freebie zu erstellen, dann Facebook Ads draufzujagen und irgendwelche Affiliate-Produkte an irgendwelche Leute zu verkaufen, die wirklich Hilfe suchen.

Du, ich - wir alle müssen uns also ordentlich anstrengen und diese Anstrengung darf keine Eintagsfliege sein.

Der dritte Schlüsselfaktor ist also die BESTÄNDIGKEIT.

Schau, ich habe innerhalb von nur 4 Tagen 7.674,31 € verdient. Hier ein Screenshot aus meinem Zahlungsanbieter.

Hoher Verdienst in kurzer Zeit

Und es wäre jetzt ein Leichtes für mich auf Facebook zu gehen und sagen: "Seht her Leute! Ich habe in nur 4 Tagen 7.674,31 € verdient und ich zeige euch in meinem neuen, ultra-geheimen Programm, wie ihr das auch könnt!"

Aber es wäre gelogen. Denn um diese Zahlen zu erreichen, habe ich JAHRE gebraucht.

Das ist mit Beständigkeit gemeint.

Wenn Dir heute jemand sagt und sogar zeigt, dass er viel Geld innerhalb kurzer Zeit im Internet verdient, dann ist das das Ergebnis jahrelanger, harter Arbeit (die er vermutlich in keinem Wort erwähnt hat).

Und somit schließt sich der Kreis.

Um ein langfristig erfolgreiches Online-Business aufbauen zu können, musst Du die richtige Strategie in hoher Qualität umsetzen und das fortlaufend, über viele Jahre hinweg. Wow! Jetzt ist die Katze aus dem Sack - hättest Du das gedacht? 🙂

Wie Du verhinderst, es (wieder) zu vermasseln

Die meisten Leute werden diese Zeilen lesen, morgen wieder vergessen und kein erfolgreiches Online-Business aufbauen. Autsch!

Was kannst Du also jetzt tun, damit Dir das nicht passiert?

Schauen wir uns an, wie Du das Dreieck der genannten Schlüsselfaktoren nutzen kannst, um Deine angestrebten Ziele zu erreichen.

Deine Aufgabe ist es nun, eine Selbsteinschätzung vorzunehmen, was die drei Punkte Strategie (S), Ausreichende Anstrengung (A) und Beständigkeit (B) betrifft.

So könnte unser Dreieck aussehen und Du kannst Dir bei jedem Faktor Punkte zwischen 0 und 5 geben, je nachdem, wie Du Dich einschätzt.

Null Punkte ist ganz in der Mitte. Das heißt: Hier bist Du noch absolut schlecht unterwegs. Du hast keine Strategie, bemühst Dich nicht und kannst Dir nicht vorstellen, etwas über einen längeren Zeitraum zu tun. Sorry, so wird das nichts!

Wenn Du zum Beispiel aus Deiner Sicht bereits eine sehr gute Strategie hast, dann kannst Du Dir für diesen Faktor 5 Punkte geben.

Vielleicht gibst Du Dir aber auch "nur" eine Drei für die Strategie. Dann setzt Du den Punkt an der entsprechenden Stelle im Dreieck.

Dann bewertest Du Dich auch, was Deine Anstrengung und Deine Beständigkeit betrifft. Wie viel Aufwand betreibst Du? Wie konsequent bist Du in der Umsetzung, um Dein Ziel zu erreichen?

In diesem Beispiel bewerte ich mich bei allen Faktoren eher mittelmäßig.

Jetzt verbinden wir diese drei Punkte und bekommen eine Gesamtfläche, die zeigt, wie gut oder schlecht wir auf dem Weg sind, unser Ziel zu erreichen.

Je größer die Fläche ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass Du Dein Ziel erreichen wirst.

Wenn Deine Fläche sehr klein ist, dann hast Du quasi die Garantie, dass Du Dein Ziel nicht erreichen wirst.

Das ist also eine nützliche Selbsteinschätzung, die Dir aufzeigt, wo Du Deinen Ansatz ändern musst, um erfolgreich zu werden.

Und das ist der Punkt, an dem so viele Menschen scheitern.

Sie sagen sich: "Aber ich arbeite doch schon so hart an meinem Business und es funktioniert dennoch nicht!"

Dann ist die harte Arbeit, die Du leistest, vermutlich nicht die richtige Arbeit, die Du leisten musst, um Dein Ziel zu erreichen. Du tust die falschen Dinge. Du brauchst eine andere Strategie. Hol Dir Hilfe! (das A-Z Infoprodukt-System kann helfen :-))

Oder sie haben einen guten Fahrplan, setzen diesen aber nur halbherzig und in geringer Qualität um. Sie strengen sich nicht an.

Das passiert häufig, wenn man mit den Dollarzeichen in den Augen Dinge so schnell wie möglich umsetzt und sich schnelle Ergebnisse erwartet, es aber nicht ordentlich macht. Es hilft die beste Strategie nichts, wenn sie nicht in ausreichender Qualität und Sorgfalt umgesetzt wird.

Und jetzt der Klassiker, den ich immer wieder höre: "Aber Christian, ich habe in den letzten 5 Monaten wirklich hart an meinem Infoprodukt-Business gearbeitet, vier erstklassige Blog-Beiträge erstellt, sechs YouTube-Videos hochgeladen und immer noch keine Besucher auf meiner Webseite! Das funktioniert doch alles nicht!"

Antwort: Doch, tut es, aber Du warst bislang nicht konsequent genug in der Umsetzung. 5 Monate reichen nicht. 5 Blog-Beiträge reichen nicht. 6 Videos reichen nicht.

Du musst weiterhin erstklassigen Content liefern! Fortlaufend.

Und vielleicht hast Du erkannt, dass sich diese drei Schlüsselfaktoren auf jedes beliebige Ziel anwenden lassen.

  • Wenn Du den Traumpartner suchst, ist es vermutlich zu wenig, den ganzen Tag auf Tinder zu verbringen, ohne die eigenen vier Wände zu verlassen.
  • Und wenn Du ein guter Tennisspieler werden möchtest, dann reicht es nicht aus, blindlings in ein Match zu gehen. Du brauchst die richtige Taktik und musst richtig Gas geben, um den Gegner zu schlagen.

Denk also jetzt an ein Ziel, das Du hast und frag Dich, bei welchem dieser drei Punkte Du noch nachbessern musst. Wo musst Du den Hebel ansetzen, um Deine Erfolgschancen zu erhöhen?

Lass mich gerne wissen, was Du herausgefunden hast, indem Du unten einen Kommentar hinterlässt. 🙂

Wie Du alles im Leben erreichen kannst

Wie Du alles im Leben erreichen kannst, was Du Dir wünschst. Auch ein Online-Business.

  • 23. Mai 2022

Wie Du alles im Leben erreichen kannst, was Du Dir wünschst - auch ein eigenes Online-Business

Wie Du alles im Leben erreichen kannst

Kennst Du das?

Du hast ein bestimmtes Ziel vor Augen, das Du erreichen möchtest, aber immer diese Zweifel im Kopf, ob Du das wirklich schaffen kannst und gut genug dafür bist?

Vielleicht möchtest Du ein eigenes Online-Business, das Dich finanziell frei macht, stellst Dir aber immer wieder folgende Fragen:

  • Was, wenn meine Idee nicht gut genug ist?
  • Wird mich wirklich jemand für meine Produkte bezahlen?
  • Was, wenn ich kein Verkäufer bin (und auch keiner sein möchte)?
  • Werden sich meine Mühen wirklich jemals lohnen?
  • Wird mein Online-Business wirklich jeden Monat stabil Geld verdienen, sodass ich meinen Job kündigen kann?
  • Was werden die anderen sagen, wenn ich scheitere?
  • Wie wird sich mein Leben verändern, falls ich wirklich erfolgreich werde?

Und all das blockiert Dich und Du grübelst, wie andere in Deiner Situation das machen.

Denn es gibt sie ja wirklich: Leute, die irgendwie alles, was sie anfassen zu Gold machen. Leute, denen scheinbar alles leicht von der Hand geht. 

Aber was ist deren Geheimnis? Was machen sie anders als Du?

  • Reiche Eltern?
  • Zaubertrank?
  • Einfach nur Glück?

Nachdem Du Dir folgendes Video bis zum Ende angeschaut hast, kennst Du die Antwort darauf.

Ich führe darin mit dem Persönlichkeitscoach Michael Heister ein kurzweiliges Interview, in dem er unter anderem über sein "Geheimnis" spricht, wie er es von ganz unten (Privatinsolvenz mit 23 Jahren, Scheidungskrieg) zu einem erfolgreichen Online-Unternehmer mit mehreren Einkommensströmen geschafft hat und was Du noch heute tun kannst, wenn Du das gleiche Ziel hast.

Klicke jetzt auf das Video, um das Interview zu starten.

Fragen zum Interview kannst Du gerne im Kommentarbereich stellen.

TIPP: Wenn Dir das Video gefallen hat, dann habe ich eine Empfehlung für Dich. Michael hat ein spannendes Webinar vorbereitet, in dem er Dir zeigt, wie auch Du alle Deine Ziele im Leben erreichen kannst. Egal, wie anstrengend es auch erscheint, mit dem richtigen Handwerkszeug kannst Du es schaffen, da bin ich sicher! 🙂

Klicke jetzt auf folgende Schaltfläche, um zu erfahren, wie Du alles im Leben erreichen kannst, was Du Dir wünschst.

Hier die Fragen, die ich Michael im Interview gestellt habe. Links neben einer Frage findest Du auch den Zeitpunkt zur jeweiligen Frage, damit Du im Video auch direkt zu Abschnitten springen kannst, die Dich besonders interessieren.

  • Frage #1: Hi Michael! Wer bist Du? Was machst Du? Stell Dich bitte den Zusehern mal kurz vor.
  • Frage #2 (Minute 1:05): Du hast es aus der Privatinsolvenz zur eigenen erfolgreichen Online-Marketing Agentur geschafft - wie kam es dazu? Was ist passiert, dass Du in die Insolvenz geschlittert bist und wie bist Du dennoch erfolgreich geworden?
  • Frage #3 (Minute 12:36): Wie war Dein Weg zum Selbstständigen? Wie bist Du dazu gekommen, eine Online-Marketing Agentur zu gründen?
  • Frage #4 (Minute 19:06): Wie bist Du in den Bereich der Persönlichkeitsentwicklung gekommen? Warum hilfst Du heute Leuten, mehr in ihrem Leben zu erreichen?
  • Frage #5 (Minute 24:00): Du schreibst auf Deiner Webseite, dass Du zertifizierter "Law of Attraction" Trainer bist? Was darf ich mir darunter vorstellen?
  • Frage #6 (Minute 27:43): Du zeigst also Menschen, wie sie alles im Leben erreichen können. Klingt "Du kannst ALLES erreichen" nicht ein bißchen zu reißerisch oder zu schön, um wahr zu sein? "Alles" ist ja ein sehr breitgefächerter Begriff und nicht jeder hat die gleichen Voraussetzungen und Fähigkeiten. Wie soll also jeder alles erreichen können?
  • Frage #7 (Minute 35:46): Wir beide betreiben ja ein Online-Business. Etwas, wovon sehr viele andere Leute auch träumen. Was denkst Du, ist der Hauptgrund, warum dennoch die allermeisten daran scheitern, sich ein erfolgreiches Online-Geschäft aufzubauen? Es gibt bestimmt viele Gründe, aber was ist aus Deiner Sicht der Häufigste?
  • Frage #8 (Minute 39:00): Ich habe einen Kunden, der sich ein Online-Business aufbauen möchte, aber seit Jahren sehr stark mit Zweifeln kämpft. Konkret hat er mir letztens folgende Gründe genannt, warum er bislang beim Aufbau seines Geschäfts noch nicht voran gekommen ist:
    a) Mir fehlt die Motivation/Überwindung für die Zeit zwischen dem Aufbau des Online Business bis das Online Business erstmal steht und Einnahmen generiert.
    b) Ich habe Zweifel daran, dass ich gute Inhalte erstellen kann.
    c) Ich habe Zweifel daran, dass mein Online Business immer (Monat für Monat, Jahr für Jahr) laufen wird, so dass ich meinen Job kündigen kann, was eigentlich eines meiner Ziele ist, um mein eigener Chef zu sein, arbeiten bei freier Zeiteinteilung, mehr Freizeit mit meiner Familie (Frau, zwei Kinder), usw.


    Was würdest Du meinem Kunden aus Deiner Sicht als Coach raten?
  • Frage #9 (Minute 50:09): Du hast ein Webinar erstellt mit dem Titel "Wie du alles im Leben erreichen kannst, was du dir wünschst. Und zwar egal, wo du gerade stehst." Was erwartet die Zuseher darin und warum lohnt es sich für sie, daran teilzunehmen?
  • Frage #10 (Minute 52:34): Was ist Dein bester Tipp, den Leute noch HEUTE umsetzen können, wenn sie ein bestimmtes Ziel erreichen wollen? Was empfiehlst Du den Zusehern, was sie direkt nach dem Video machen können, um sprichwörtlich den Stein ins Rollen zu bringen in Richtung "Besseres Leben"?
Mehr Umsetzen und weniger Lernen

Werde zur „Umsetzungsmaschine!“ Wie Du beim Aufbau Deines Online-Business weniger lernst und mehr tust

  • 20. Mai 2022

Werde zur "Umsetzungsmaschine!" Wie Du beim Aufbau Deines Online-Business weniger lernst und mehr tust

Mehr Umsetzen und weniger Lernen

Wenn Du ein Online-Business aufbauen möchtest, dann wirst Du ständig mit Dingen konfrontiert, die Du noch nicht kennst.

  • Wie funktioniert die ganze Technik? Muss ich noch lernen.
  • Was ist ein Funnel? Muss ich noch lernen.
  • Wie erstelle ich tollen Content? Muss ich noch lernen.

Es herrscht in der Regel eine große Ungewissheit. Man weiß noch nicht, ob das, was man tut, irgendwann wirklich erfolgreich sein wird.

Und all das schafft ein großes Bedürfnis nach "LERNEN"!

Und wir versuchen, das Lernen als einen Weg zu nutzen, um etwas von der Gewissheit zu erlangen, die uns fehlt. Es ist typisch in der "Online Geld verdienen" Branche, dass viele Leute sehr viel Zeit mit Lernen verbringen.

Sie...

  • Schauen YouTube-Videos.
  • Lesen Bücher.
  • Hören Podcasts.
  • Besuchen Webinare.
  • Studieren Blog-Artikel.
  • Kaufen Online-Kurse.

Vielleicht hast Du zu Dir selbst auch schon einmal gesagt: "Oh, ich verbringe meine ganze Zeit mit Lernen. Ich habe die ganze Woche damit verbracht, diesen Kurs durchzuarbeiten und diese YouTube-Videos anzuschauen oder dieses Buch zu lesen."

Und dann wird Dir bewusst, dass Du eigentlich überhaupt nichts gemacht hast! 🙁

Du hast nichts davon wirklich umgesetzt. Das aufgesaugte, neue Wissen nicht auf die Straße gebracht. Und wir wissen beide: Das wird Dich Deinen Zielen nicht näher bringen!

Es gibt eine viel bessere Herangehensweise an das Lernen, die ich Dir gleich vorstelle. Zuvor aber noch eine "unangenehme" Wahrheit, die uns vermutlich alle betrifft.

Viele von uns, inklusive mir, nutzen das Lernen als Mittel, um Dinge aufzuschieben.

Kennst Du das?

Du weißt, dass Du Dich jetzt eigentlich an die Arbeit machen und Dinge umsetzen solltest, aber es ist Dir irgendwie unangenehm. Es fällt Dir schwer, in die Gänge zu kommen. Alles ist so unbekannt, so neu, so schwerfällig.

Und im Vergleich dazu gibt es diesen Kurs, der Dir die Antwort auf alle Deine Fragen verspricht. Das ist doch viel bequemer und einfacher. Du kaufst diesen Kurs und fängst an, ihn Dir durchzulesen oder Dir die Videos darin anzuschauen. Er gibt Dir eine klare Struktur vor, der Du folgen kannst. Dabei fühlst Du Dich viel wohler und entspannter, als wenn Du die Sache jetzt tatsächlich selbst tun müsstest.

Oft ist diese "Aufschieberitis" (und am Ende ist es das) einfach darauf zurückzuführen, dass man sich bei dem, was man tun muss, unwohl fühlt und etwas findet, das einem angenehmer ist. Man findet etwas, das nicht außerhalb der eigenen Komfortzone liegt. Man findet etwas, das einfacher und leichter zu tun ist.

Das Lernen in dieser Art und Weise ist im Prinzip eine "Konsumaktivität". Lernen durch Konsum, indem man hier sitzt und sich das YouTube-Video anschaut, das Buch liest oder das Hörbuch anhört. Das ist okay.

Und das gibt einem irgendwie das Gefühl, dass das wichtig ist, ohne selbst tatsächlich etwas tun zu müssen, außer sich zurückzulehnen und zu "genießen".

Die Sache ist aber die: Du hast in der Regel KEIN Informationsproblem!

Das Hindernis, das Dich von Deinen Zielen - zum Beispiel ein eigenes Online-Business - abhält, ist nicht, dass Du nicht genug darüber weißt. Du weißt bestimmt schon jede Menge darüber.

Du hast ein Umsetzungsproblem!

Hab ich recht? 😉

Die meisten Leute kämpfen mit einem Umsetzungsproblem, nicht mit einem Problem des Wissens. Sie haben bereits alle Informationen, die sie brauchen.

Wenn Du also versuchst, ein Online-Business aufzubauen und bereits drei Bücher darüber gelesen und zwei Online-Kurse dazu besucht hast, dann hast Du vermutlich bereits zu viele Informationen.

Dennoch hast Du vielleicht immer noch das Gefühl, zu wenig darüber zu wissen und das blockiert Dich in der Umsetzung.

Die Sache ist aber die: Du musst nicht alle Antworten kennen, um das gesamte Bild zu verstehen und den ersten Schritt zu tun!

Niemand startet bei 100!

Denkst Du, dass Jeff Bezos alles über den Online-Handel wusste, als er Amazon gegründet hat? Nein, aber er hat es dennoch getan und ist mit der Aufgabe gewachsen. 

Du musst also die Informationen, die Du bereits hast, UMSETZEN.

Du musst es Dir zur Gewohnheit machen, dass Du Informationen, die Du aufsaugst oder Dinge, die Du lernst, SOFORT umsetzt. Es ist immer derjenige erfolgreich, der etwas umsetzt, und nicht jemand, der einfach nur immer mehr Informationen konsumiert.

Aber was passiert, wenn Du beginnst, Dinge umzusetzen und dann auf neue Fragen stößt? Wie löst Du dann plötzlich auftauchende Probleme oder Hürden?

Da können neue Informationen doch sehr hilfreich sein, oder?

Schauen wir uns ein praktisches Beispiel an.

Angenommen, Du möchtest Dir ein Online-Business aufbauen (was ich Dir übrigens empfehle! ;-)).

Du hast darüber ein Buch und meinen Blog-Artikel gelesen, ein paar Kurse absolviert und damit quasi die Grundlangen gelernt. Du hast eine gute Vorstellung davon, was es heißt, so ein Online-Geschäft aufzubauen und was es dazu alles braucht.

Und dann fängst Du an, Dinge umzusetzen:

  • Du suchst Dir eine Nische. Check!
  • Du erstellst Deine Webseite. Check!
  • Du veröffentlichst Inhalte. Check!
  • Du erstellst ein digitales Produkt. Check!

Doch dann kommst Du an einen Punkt, an dem Du eine Verkaufsseite für Dein Produkt erstellen sollst und Du hast eigentlich keine Ahnung, wie das geht.

Die Frage, wie Du also jetzt eine tolle Verkaufsseite erstellst, ist wesentlich spezifischer als die Frage, wie man ein Online-Business aufbaut.

Du weißt, dass Du eine Verkaufsseite brauchst, die rund um die Uhr Dein Produkt automatisiert verkauft, Du weißt aber nicht...

  • Wie die Headline lauten soll.
  • Wie man so eine Seite strukturiert.
  • Wie Du Dein Produkt interessant machst.
  • Wie Du Storytelling betreibst.
  • Wie Du Werbetexte einbaust.

An diesem Punkt kann es tatsächlich effizienter sein, sich neue Informationen zu besorgen und zu sagen... 

"Ok, ich investiere jetzt 20 Minuten meiner wertvollen Zeit, um mir ein YouTube-Video anzusehen, das mir zeigt, wie man eine conversionstarke Verkaufsseite erstellt."

...anstatt einfach loszulegen und zu sagen:

"Ich habe keine Ahnung, was ich hier tue, aber ich werde es einfach versuchen!"

LEARNING: Je spezifischer das Problem ist, das Du lösen möchtest, umso effektiver ist es, etwas Zeit für das "Lernen" zu investieren und es dann direkt umzusetzen. Je allgemeiner die Herausforderung ist und je mehr dieser allgemeinen Kenntnisse Du dazu bereits hast, desto besser ist es, Dinge direkt umzusetzen, ohne sich auf die Suchen nach weiteren Informationen zu machen.

Der Schlüssel für effizientes Umsetzen ist also, NICHT das komplette Buch über "Verkaufsseiten" zu lesen, sondern direkt zu dem Kapitel zu springen, in dem es um die Headline geht und diese Headline dann sofort auf Deiner Verkaufsseite zu formulieren.

Du lernst also etwas Neues und setzt es dann unmittelbar um.

Dann gehst Du weiter zu dem Kapitel, in dem es um den Aufbau und die Struktur einer Verkaufsseite geht, liest Dir NUR dieses Kapitel durch und setzt es wieder direkt um.

Und so lernst Du etwas Neues und setzt das Gelernte SOFORT um.

Die beste Art, etwas zu verinnerlichen und das neu angeeignete Wissen tatsächlich zu behalten, ist es einfach zu TUN. Wenn Du am Tennisplatz stehst und Dir der Lehrer die Rückhand erklärt, dann wirst Du die nächsten 60 Minuten ausschließlich damit verbringen, die Rückhand zu spielen.

Klar, Du kannst auch zuerst ein komplettes Buch durchlesen und dann sagen: "Wow, das war ein tolles Buch!"

Aber in Wahrheit hast Du am Ende schon längst wieder alles vergessen und nichts davon, was in dem Buch stand, wirst Du jemals umsetzen.

Du kannst also das LERNEN effektiver gestalten, indem Du dabei AKTIVER wirst.

Vielleicht machst Du Dir während des Lesens ein paar Notizen. Oder Du erklärst jemandem, was Du eben gelernt hast.

Aber das Effektivste, was Du tun kannst, ist die ganze Theorie zu nehmen und sie sofort in die Praxis umzusetzen. Auf diese Weise hast Du zwei Vorteile:

  1. Je aktiver Du bei der Umsetzung vorgehst, desto weiter entfernst Du Dich von dem ewigen Zauderer, der die PS nie richtig auf die Straße bekommt. Du machst es Dir damit also zur Gewohnheit,  Aufgaben sofort umzusetzen und das ist großartig.
  2. Der zweite Vorteil ist, dass Du tatsächlich mehr lernst, mehr Informationen auch behältst und so viel schneller ein größeres Fachwissen aufbaust.

Eine weitere Sache, die ich Dir empfehle, ist, dass Du eine Lücke zwischen dem Wissen und der Umsetzung lässt. Ich meine damit, dass Du bereits mit der Umsetzung beginnst, bevor Du das Gefühl hast, die vollständige Antwort zu kennen oder alles darüber zu wissen.

Kommen wir noch einmal auf das Beispiel mit der "Verkaufsseite" zurück.

Zu dem Zeitpunkt, an dem Du mit der Arbeit an Deiner Verkaufsseite beginnst, hast Du noch nicht alles dazu verstanden. Du hast zwar etwas darüber gelesen, wie man eine tolle Headline erstellt, aber irgendwie immer noch das Gefühl, nicht genau zu wissen, was Du da eigentlich tust.

Da Du das Kapitel über "Headlines" in dem Buch gelesen hast, hast Du zwar ein besseres Gefühl, bist aber immer noch etwas unsicher, ob Du alles richtig machst. Bestimmt kennst Du das Gefühl der Unsicherheit? Wir alle kennen es.

Die Sache dabei ist die: Wenn Du immer auf ein Gefühl der 100%igen Sicherheit wartest, um in die Umsetzung zu kommen, dann wirst Du in ein Kaninchenloch des Lernens fallen.

Die Wahrheit ist nämlich, dass Du Dir bei etwas Neuem/Unbekannten nie 100% sicher sein wirst, egal wie viel Du darüber liest oder dazu lernst.

Du wirst nie 100% sicher sein, Kinder zu bekommen und Du wirst nie 100% sicher sein, wie man eine gute Verkaufsseite erstellt oder ein Online-Business aufbaut.

Und das musst Du auch nicht!

Die ersten Verkaufsseiten, die ich erstellt habe, waren unterirdisch schlecht. Ich habe mir einen Blog-Artikel dazu durchgelesen und dann einfach umgesetzt, was mir darin gesagt wurde. Ich hatte aber keine Ahnung, ob die Informationen dazu wirklich Hand und Fuß hatten.

Aber weiß Du was? Meine Verkaufsseiten haben dennoch funktioniert! Sie haben Kunden für mich generiert! Sie waren weit weg von "perfekt", haben aber dennoch Geld in die Kasse gespült!

Du solltest also strikt darauf achten, dass Dir der Perfektionismus nicht in die Quere kommt, denn ja, natürlich hast Du recht: Wenn es das erste Mal ist, dass Du eine Überschrift für eine Verkaufsseite schreibst, dann wird sie wahrscheinlich nicht so toll.

Wenn Du zum ersten Mal einen Blog-Artikel veröffentlichst, schaust Du ihn Dir an und denkst Dir: "Naja, der Burner ist er nicht!"

Du hast dann immer noch viele Fragen offen und das ist auch gut so!

Lass diese Wissenslücke einfach offen, hol Dir so viele Informationen, wie Du brauchst, um in Schwung zu kommen und dann STARTE einfach. Mit der Zeit wirst Du immer besser werden.

Du kannst im Vorfeld noch so viel lernen und Informationen aus den unterschiedlichsten Quellen aufsaugen, dennoch wird nichts, was Du zum ersten Mal tust, perfekt sein. Und das muss es auch nicht!

Freunde Dich also unbedingt damit an, immer eine Wissenslücke offen zu lassen und trotzdem in die Umsetzung zu gehen.

Hab also keine Angst davor, etwas zu verpassen oder es zu übertreiben.

Die meisten von uns verbringen 80-90 % ihrer Zeit mit Lernen und viel zu wenig Zeit mit der Umsetzung. Aber man kann es auch genau umgekehrt machen.

Ich denke, 80 % Umsetzung und 20 % Lernen ist eine sehr gute Strategie, bei der Du immer noch genug Wissen aufbauen kannst,  ohne zu viel Zeit mit theoretischem Lernen zu verbringen.

Dein Ziel ist es also, ein Online-Geschäft aufzubauen? Dein Ziel ist es also, eine tolle Webseite online zu stellen, erstklassige digitale Produkte zu entwickeln und gewinnbringend zu verkaufen?

Dann fütterst Du Dich selbst mit der richtigen Menge an Informationen, die Du brauchst, um Deinen Ziele so schnell wie möglich zu erreichen. Du brauchst nicht alle Informationen darüber, Du suchst auch nicht nach allen Informationen und wartest auch nicht, bis sich ein Gefühl der absoluten Sicherheit einstellt (was nie passieren wird).

Du STARTEST einfach! 🙂

Der grundlegende Fehler vieler Infopreneure in spe ist also, dass sie viel zu viel Zeit damit verbringen, Informationen zu konsumieren und nicht genug Zeit für die Umsetzung.

Jetzt ist also ein guter Zeitpunkt, um Dein eigenes Verhalten zu überprüfen.

Untersuche Dein eigenes Lernen im Vergleich zur Umsetzung, überprüfe Deine eigenen Gewohnheiten und finde heraus, was Du verbessern kannst.

Hinterlasse unten gerne einen Kommentar, wenn Du Dich davon angesprochen oder sogar ertappt fühlst. Vielen Dank! 🙂

5 Tipps gegen Überforderung im Online-Business

5 Tipps gegen Überforderung im Online Business…

  • 16. September 2021

5 Tipps gegen Überforderung im Online Business...

5 Tipps gegen Überforderung im Online-Business

Kennst Du das?

  • Du möchtest Dir ein Online-Business aufbauen, fühlst Dich aber Erschlagen von all den Möglichkeiten, Aufgaben und Leuten, die Dir "scheinbar" dabei helfen wollen? Es klappt einfach nicht, Du bist demotiviert und kurz davor, es einfach bleiben zu lassen.
  • Du hast hast bereits ein Business, es läuft vielleicht sogar ganz gut und Du arbeitest viel, dennoch bist Du nicht glücklich, fühlst Dich ausgelaugt, zweifelst oft an Dir selbst und weißt nicht, wie Du wieder auf Spur kommen kannst?

Dann bist Du in guter Gesellschaft und die folgenden 5 Tipps können Dir helfen, Deinen Weg aus dieser Misere zu finden.

1. Kochen mit Wasser

Du siehst auf Facebook & Co die Beiträge anderer, wie sie ihre Erfolge feiern.

Schöne Webseiten, hohe Verdienste, tolle Urlaube, teure Sportwägen. Wow! *Neid* 😉

Scheinbar geht ihnen alles so leicht von der Hand. Sie haben keine Probleme. Keine Zweifel. Alles, was sie anfassen, wird zu Gold.

Die Wahrheit ist aber: Es ist nicht alles Gold, was glänzt!

Was Du auf Facebook siehst, ist nur die halbe Wahrheit (wenn überhaupt)! Der Rest wird Dir bewusst verschwiegen, um Dir ein falsches Bild in den Kopf zu zaubern.

Insgeheim wusstest Du ja längst, dass "Business" nicht so easy ist (ist es nicht!), aber man kommt eben doch ins Grübeln und Zweifeln, wenn man sich mit anderen (scheinbar Erfolgreicheren) vergleicht.

  • Was machen die anders/besser als ich?
  • Kennen die einen Trick, den sie mir nicht verraten?
  • Hat deren Tag mehr als 24 Stunden?

Vergleich Dich nicht zu sehr mit anderen. Du bist einzigartig!

Vielleicht sind andere schneller oder erfolgreicher. Vielleicht aber auch nicht. Was spielt das für eine Rolle?

Mach Dir bewusst, dass JEDER im Business irgendwann hadert! Du, ich, alle. Ohne Ausnahme!

Und geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid und mit diesem Bewusstsein im Hinterkopf hebst Du Dich wieder auf die gleiche Ebene, wie alle anderen.

Wir alle sind Menschen und wir alle kochen nur mit Wasser! 🙂

2. Geh einen Schritt zurück

Im Business gibt es immer irgendein Feuer zu löschen und irgendwann bist Du in einem Tunnel voll Arbeit und kommst nicht mehr raus.

Du bist nur mehr am ackern und verlierst den Blick auf das große Ganze! Wofür bist Du eigentlich angetreten?

Egal, ob Du gerade erst startest oder schon weiter bist, geh wieder einen Schritt zurück!

Schalte einen Gang runter und sorge für einen Tapetenwechsel.

Klapp den Laptop zu, mach einen Kurztrip nach Salzburg und triff Dich mit mir auf einen Kaffee. 😉

Im Ernst.

Du brauchst einen Perspektivenwechsel, um runterzukommen und wieder auf Spur zu finden.

Du musst dafür auch nicht den Koffer packen. Vielleicht setzt Du Dich eine Stunde auf den Drahtesel oder Du gehst mit den Kids auf den Spielplatz.

Verlasse aber in jedem Fall Deine "gewohnte" Umgebung rund um Deinen Arbeitsplatz und gibt Deinem Körper die Möglichkeit, neue Kraft zu tanken.

3. Tu nichts!

Mein Lieblingstipp: Tu einfach mal nichts!

Und noch wichtiger - sorge auch dafür, dass Du nichts tun kannst.

Ich steig manchmal ins Auto, fahr bei mir um die Ecke auf einen Berg, setz mich auf eine Bank und ... tu absolut nichts!

Ich sitze einfach nur da und schaue ins Grüne.

Kein Handy. Keine E-Mails. Kein Facebook. Kein Radio im Auto. Keine (oder kaum) Menschen. Nur ich (und ein paar Ameisen).

Ich bin für mich alleine und lass meine Gedanken schweifen.

So kann ich mich wunderbar selbst reflektieren, Dinge in Frage stellen, die ich tue, neue Ideen und Lösungen finden und auch die Systeme mal für eine Weile herunterfahren.

4. Natur

Werde zum Naturburschen oder zum Naturdirndl! 🙂

Im Ernst.

Es gibt ein Phänomen namens Biophilie.

Untersuchungen haben gezeigt, dass es für den Menschen heilend wirkt, sich in der blanken Natur aufzuhalten, nur von Bäumen oder Wasser umgeben. Weg von der Zivilisation, Lärm, schlechter Luft und grellem Licht.

Und ich kann das bestätigen.

Was gibt es schöneres, als hier zu sitzen, den Vögel beim Zwitschern und dem Rauschen des Sees zuzuhören?

Wann immer Du Dich schlecht oder überfordert fühlst, kann die Natur helfen, Dich wieder zu "erden" und Dir neue Energie verleihen.

5. Schreiben

Schreib Dir Deine Sorgen und Gedanken von der Seele!

Wenn Du meine Tipps von oben beherzigst, dann wirst Du viel Nachdenken und auf einige Dinge einen anderen Blickwinkel bekommen.

"Wenn der Vogel auf dem Ast sitzt, sieht der nur die Früchte in seinem Umkreis. In der Luft sieht er aber auch andere Bäume mit anderen Früchten."

Wenn ich auf "meiner" Bank sitze, denke ich manchmal sprichwörtlich über "Gott und die Welt" nach.

  • Wo will ich hin?
  • Was kann ich besser machen?
  • Bin ich zufrieden?

Dabei komme ich auf Lösungen und Ideen, die plötzlich so logisch und greifbar erscheinen, mir aber zuhause am Rechner nie in den Sinn gekommen wären.

Dann zucke ich mein kleines Notizbuch und schreibe einfach alles auf.

Kein Laptop. Kein Tablet. Kein Handy. Ein einfaches, schwarzes Notizbuch mit einem Kugelschreiber. Back to the roots! 🙂

Das Aufschreiben meiner Gedanken ist so etwas wie ein Mittelschritt zwischen "Denken" und "Handeln".

Zurück im Büro forme ich meine Notizen dann noch in umsetzbare Schritte und lege los. 🙂

Fazit

Egal, in welchem Bereich Du überfordert bist, manchmal ist eine Auszeit die beste Lösung!

Sie entschleunigt, lädt die Batterien wieder auf und schafft Platz für Neues.

Wie gehst Du mit Überforderung um, im Business aber auch im Privatleben?

Vielen Dank fürs Teilen Deiner Gedanken und Ansätze! 🙂

Webseitenbesucher zu Kunden machen

Wie Du Deine Webseitenbesucher in zahlende Kunden verwandelst

  • 22. März 2021

Mein 4-Schritte Framework, wie Du einfache Webseitenbesucher verlässlich in zahlende Kunden verwandelst

Webseitenbesucher zu Kunden machen

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man vorm Rechner sitzt und keine Ahnung hat, wie man für sein tolles Produkt auch nur einen einzigen Kunden gewinnen soll.

Du auch?

Ich weiß aber auch, wie es sich anfühlt, wenn es plötzlich "Katsching!" auf dem Handy macht und man ein paar Tausend Euro verdient hat, ohne selbst vorm Rechner zu sitzen.

Passiver Verdienst

In diesem Beitrag zeige ich Dir exakt die Marketingstrategie, die hinter solchen, teils passiven, Verdiensten steckt.

Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Du eine Webseite hast, die vielleicht top aussieht, aber ein grobes Problem hat: Sie ist ein schlechter Verkäufer!

Und was fast noch schlimmer ist: Du weißt nicht woran es liegt!

Nachdem Du diesen Beitrag gelesen hast, weiß Du, wie Du aus Deiner Webseite einen unermüdlichen Dauerverkäufer machst, der auch dann für Dich ackert, wenn Du schläfst oder im Urlaub bist.

Es sind nur vier einfache Schritte, die Du gehen musst.

Schritt #1: Die Segmentierung

Wenn Du alles richtig gemacht hast, dann möchtest Du mit Deiner Webseite eine bestimmte Zielgruppe ansprechen.

Menschen, die ein bestimmtes Problem haben, das Du lösen möchtest. Oder einen Wunsch, den Du erfüllen möchtest.

Innerhalb Deiner Zielgruppe gibt es aber Menschen in unterschiedlichen Situationen mit verschiedenen Herausforderungen und Voraussetzungen.

Ein Beispiel.

Darf ich vorstellen. Das ist Sabine.

Firmengründerin Sabine

Sie hat kürzlich ein Unternehmen gegründet und braucht jetzt Kapital, um wachsen zu können.

Sie begibt sich in die Höhle der Löwen (Du kennst die Serie? :-)) und möchte Investoren für ihre Idee gewinnen.

Sie ist gut in ihrem Geschäft, aber schlecht in Sachen Rhetorik. Sie sucht händeringend nach einem Rhetorik-Trainer, um vor den Löwen authentisch präsentieren und pitchen zu können. Die Zeit drängt, denn die Zukunft ihrer Firma hängt davon ab.

Und das ist Klaus.

Er ist in wohlverdienter Rente und hat viel Zeit.

Er hat seine Leidenschaft für Stand-up Comedy entdeckt und möchte jetzt seine Begabung auf das nächste Level heben, um auch vor größerem Publikum auftreten zu können.

Er sucht jemanden, der ihn dabei unterstützt.

Stand-up Comedian Klaus
Rhetorik-Trainerin Petra

Sabine und Klaus landen auf der Webseite von Petra.

Sie ist ausgebildete Rhetorik-Trainerin und hat auf ihrer Webseite drei Angebote:

  • 1:1 Coaching über 6 Monate für 10.000 €
  • 12-wöchiges Gruppencoaching für 3.000 €
  • Video-Kurs "Auf der Bühne authentisch überzeugen" für 397 €

Quizfrage: Wie hoch ist die Chance, dass Klaus das 1:1 Coaching mit Petra für 10.000 € bucht?

Oder wie wahrscheinlich ist es, dass Sabine den Videokurs von Petra kauft, wo doch die Zeit drängt und der Tag X bei den Löwen vor der Tür steht?

Sowohl Sabine wie auch Klaus wollen ihre Rhetorik verbessern und fallen somit exakt in Petras Zielgruppe. Dennoch sind beide in völlig unterschiedlichen Situationen und haben andere Voraussetzungen und Ziele.

Dem falschen Besucher das falsche Angebot zu zeigen, kann Petra 10.000 € kosten!

Zwitschern

Um den richtigen Menschen das passende Angebot zu verkaufen, musst Du in der Lage sein, Deine Zielgruppe zu segmentieren. Und zwar basierend auf deren Bedürfnissen, der Größe des Problems und der Notwendigkeit Geld auszugeben bzw. der Kaufkraft.

Wie kannst Du Deine Webseite also dazu bringen, den richtigen Menschen das richtige Angebot zu zeigen?

3 einfache Dinge.

1. Deine Angebote

Nimm Dir Zettel und Stift und schreib Deine 3 Angebote/Produkte auf.

Sind die Bezeichnungen verständlich und vor allem, decken sie die unterschiedlichen Bedürfnisse, Situationen und Wünsche Deiner Zielgruppe ab?

Wenn Du nur ein Angebot hast, dann weißt Du jetzt, was zu tun ist: Du brauchst mehrere Angebote! 🙂

Aber bitte nicht falsch verstehen.

Niemand hat an Tag #1 zig Angebote am Start.

Bist Du noch ganz am Anfang, dann starte mit einem guten Angebot, das Du Deiner kompletten Zielgruppe verkaufst.

Lerne mit steigender Anzahl an Kunden, reagiere auf Feedback und Kritik und entwickle so mit der Zeit ein Gespür dafür, was Deine Zielgruppe zusätzlich braucht.

Ziel sollte sein, irgendwann zumindest 3 verschiedene Angebote in unterschiedlichen Preiskategorien am Start zu haben, um segmentieren zu können.

Wobei die Anzahl der nötigen Angebote natürlich nicht in Stein gemeisselt ist und von Deinem Thema und Deiner Zielgruppe abhängt. Vielleicht sind es nur 2, vielleicht aber auch 5.

2. Dein(e) Kunden-Avatar(s)

Wer ist Dein Ideal-Kunde für jedes Deiner Angebote?

Diese Frage gilt es jetzt zu beantworten.

Wenn Du bereits Kunden hast, dann pick Dir Deinen Lieblingskunden heraus und beschreibe diesen.

  • Mit wem hat Dir die Zusammenarbeit am meisten Spaß gemacht und wer hat die besten Resultate erzielt?
  • Wie war dessen Situation, bevor er bei Dir gekauft hat?
  • Welche Probleme und Herausforderungen hatte er?
  • Wie hat sich seine Situation und sein Leben nach der Zusammenarbeit mit Dir verändert/verbessert?

Ein Beispiel:

Petra arbeitet sehr gerne mit Franziska im 1:1 Coaching zusammen. Franziska ist Unternehmerin, die oft zu Medienauftritten eingeladen wird, aber jedes Mal sterben könnte vor Lampenfieber. Sie weiß, dass es in ihrer Branche wichtig ist, öffentlich präsent zu sein und Rede und Antwort zu stehen, um mehr Sichtbarkeit und Relevanz am Markt zu erzeugen. Beim ersten Fernsehinterview nach dem 6-monatigen Intensivcoaching legte Franziska einen authentischen und selbstbewussten Auftritt ohne nasse Hände hin und bekam im Nachgang zwei neue Kundenaufträge.

So könnte Petras Beschreibung für die Idealkundin ihres 1:1 Coachings lauten.

Wie lautet Deine? 🙂

Das ist aber noch nicht genug.

Für einen echten Kundenavatar musst Du noch tiefer bohren und auch demographische Daten wie folgende herausfinden:

  • Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsniveau?
  • Beziehungsstatus?
  • Kinder?
  • Wohnort?
  • Interessen, Hobbys, Überzeugungen?
  • Gewohnheiten?
  • Bedürfnisse?
  • Ängste?
  • Wünsche?

Das sind Dinge, die Du entweder über Bestandskunden schon weißt oder aber erst herausfinden musst.

Eine gute Quelle für demographische Daten ist zum Beispiel das kostenlose Facebook-Tool "Zielgruppen-Insights".

So haben zum Beispiel Personen im D-A-CH Raum, die sich aufgrund ihres Surfverhaltens laut Facebook für "Rhetorik" interessieren, folgende Merkmale.

Facebook-Zielgruppeninsights Interesse Rhetorik
  • 47 % Frauen, 54 % Männer (das sind doch keine 100%! Frag mich nicht, warum. ;-))
  • Das größte Interesse besteht in der Altersgruppe zwischen 25 und 44
  • 48 % der Zielgruppe ist verheiratet
  • 66 % der Zielgruppe hat einen Hochschulabschluss

Was aber, wenn Du noch kein Produkt, keine Kunde hast und noch ganz am Anfang stehst.

Dann empfehle ich Dir, Dich ab nun intensiv mit den Menschen zu befassen, die Du (später) mit Deinem Projekt und Produkt(en) ansprechen möchtest. Diese Anleitung hilft Dir dabei.

3. Die richtigen Fragen & Antworten

In welche Deiner (3) Produktkategorien fallen nun Deine Idealkunden?

Hast Du nur ein Produkt, dann überspringe diesen Part einfach. 🙂

Überlege Dir also Fragen, die Dir bei der richtigen Zuteilung helfen können.

Bleiben wir beim Beispiel von oben.

Die Rhetorik-Trainerin Petra könnte die Unternehmerin Franziska fragen:

  1. Warum möchtest Du Deine Auftritte im Fernsehen verbessern?
  2. Hat mehr Selbstbewusstsein auf der Bühne eine Auswirkung auf den Erfolg Deiner Firma?
  3. Wie schnell ist es nötig, Deine "Rhetorik-Künste" zu optimieren?

Und Franziskas Antworten könnten lauten:

  1. Weil öffentliche Auftritte in meiner Branche zum Daily Business gehören (Notwendigkeit).
  2. Ja, weil ich dadurch einen besseren Eindruck bei potenziellen Kunden hinterlasse (Druck).
  3. Sehr schnell, weil der nächste TV-Auftritt schon vor der Tür steht (Dringlichkeit).

Durch die Notwendigkeit, den Druck und die Dringlichkeit kommt für Franziska nur ein 1:1 Coaching in Frage und als Unternehmerin hat sie auch das Budget dafür.

Der Videokurs würde ihr nicht helfen, weil er in der Umsetzung alleine zu lange dauert und niemals so in die Tiefe gehen kann, wie das 1:1 Coaching.

Erkennst Du, wie wichtig es ist, den richtigen Menschen das richtige Angebot zu zeigen?

Schritt #2: Das Kennenlernen

Was passiert, wenn Du beim ersten Date direkt einen Heiratsantrag machst?

Heiratsantrag beim ersten Daten funktioniert nicht

Richtig! Es wird weder eine Hochzeit noch ein zweites Date geben! 🙂

Es ist viel zu früh und mit der Tür ins Haus zu fallen, funktioniert auch bei Deinen Kunden nicht.

Sie müssen Dich erst kennenlernen, Vertrauen zu Dir aufbauen und irgendwann die Sicherheit haben, dass Du die richtige Person bist, die ihnen helfen kann.

In der Regel kommt ein Besucher über eine Google-Suche, einen Link in sozialen Medien oder auch über eine Empfehlung auf Deine Webseite.

In jedem Fall bist Du in dem Moment aber noch wildfremd für Deinen Besucher, ihr habt euch noch nie persönlich getroffen und kein Wort ausgetauscht.

Warum also sollte er Dir so mir nix Dir nix ein paar Hundert Euro beispielsweise für einen Online-Kurs überweisen?

Das wird nicht passieren.

Du musst Dir sein Vertrauen erst verdienen und das kannst Du am besten über ein sogenanntes Optin-Angebot. Manche sagen auch "Freebie" oder "Goodie" dazu.

Anstatt dem Besucher etwa nach dem Lesen Deines Blog-Beitrages von Dannen ziehen zu lassen oder ein Kaufangebot (Heiratsantrag) zu machen, machst Du ihm ein unwiderstehliches Angebot, das er gegen die Herausgabe seiner E-Mail-Adresse kostenlos in Anspruch nehmen kann.

Ich bin sicher, Du kennst das Spiel?

Du musst in einem Formular Deinen Namen und Deine E-Mail-Adresse hinterlegen und bekommst im Gegenzug einen Download, ein Video, eine E-Mail-Serie oder sonst irgendein "Zuckerl".

By the way... wenn Du meine kostenlose 7-tägige E-Mail-Serie zum Aufbau eines Infoprodukt-Business durchlaufen möchtest, dann weißt Du, was Du mit folgendem Formular tun musst. 😉

*Wir versenden keinen Spam und halten uns zu 100% an den Datenschutz.

Und bei der Auswahl des Freebies passieren sehr viele Fehler.

Welches Geschenk Du Deinen Lesern machst, hängt mit dem Produkt zusammen, das Du ihnen (später) verkaufen möchtest.

Bleiben wir beim Beispiel von oben.

Petra bietet unter anderen zwei kostenpflichtige Produkte an.

  1. Einen Video-Kurs für 397 €
  2. Ein 1:1 Coaching für 10.000 €

Daher braucht sie auch zwei unterschiedliche Optin-Angebote.

Leuten, die später ihren Videokurs kaufen sollen, sollte sie ein Optin-Angebot machen, wie diese selbst ihr Problem lösen können, weil ja ihr Videokurs auch ein Produkt zum Selbststudium ist.

Das könnten zum Beispiel Auszüge aus ihrem Videokurs, kurze Videoserien, E-Books oder E-Mail- und Content-Serien sein.

In jedem Fall müssen sie beim Leser für ein "Wow" und einen Quick Win sorgen.

Bei Anwärtern für ihr 1:1 Coaching würde sie hier auf Granit beißen.

Diese Leute müssen erkennen, dass Petra die Lösung ihres Problems ist und ihnen wirklich helfen kann. Sie brauchen also ein Freebie, das beweist, dass Petra anderen Kunden in ähnlichen Situationen bereits geholfen hat.

Leute, die später 10k auf den Ladentisch legen, möchten sich nicht selbst mit einem Videokurs herumschlagen, sondern eine persönliche Betreuung und schnelle Ergebnisse.

Daher muss das Optin-Angebot völlig anders aussehen.

Gut funktionieren hier Fallbeispiele oder Erfolgsgeschichten anderer Kunden, denen Petra schon geholfen hat.

Du kannst eine E-Mail-Liste von Tausenden Abonnenten haben und dennoch nichts verkaufen, weil Dein Optin-Angebot einfach die falschen Leute angezogen hat und Du jetzt lauter Karteileichen im Verteiler hast.

Du siehst also, wie wichtig es auch hier ist, das richtige Optin-Angebot für die richtigen Menschen zu schnüren!

1. Wie Du Dein Optin-Angebot erstellst

Überlege Dir, was das beste Format für Dein Optin-Angebot ist.

Also über welches Medium kannst Du die Informationen und Inhalte am besten an Deine Abonnenten übermitteln.

Sind Videos am besten geeignet, dann kannst Du diese einfach mit Tools wie Loom aufnehmen. Möchtest Du etwas am Bildschirm vorzeigen und aufnehmen, dann kannst Du dafür zum Beispiel screencast-o-matic verwenden.

Soll es eine Präsentation oder ein visuell ansprechendes Dokument werden, dann ist vielleicht Google Präsentationen oder Canva die richtige Wahl.

Für einfache E-Books tut's auch Google Docs.

Achte aber in jedem Fall darauf, dass Du Qualität lieferst! Niemand wird später Dein kostenpflichtiges Produkt kaufen, wenn Du bereits beim Freebie "schwächelst"!

2. Wie Du Deine Leser "heiß" auf Dein Optin-Angebot machst

Zeit, Dein Optin-Angebot zu präsentieren und zu einem "NoBrainer" zu machen.

Das kann (und sollte) an verschiedenen Stellen passieren. Zum Beispiel auf einer eigenen Landingpage (wie dieser hier), mitten im Content oder auch in der Sidebar.

Sieh Dich gerne auf dieser Seite etwas um und Du wirst verschiedene Optin-Angebote an verschiedenen Stellen finden. 😉

Essenziell ist, WIE Du Dein Optin-Angebot präsentierst.

1. Starte mit einer Überschrift mit dem Ergebnis für den Leser.

Deine Headline sollte sofort das vermitteln, wie sich das Leben des Abonnenten verändert/verbessert, nachdem er Dein Angebot in Anspruch genommen hat.

Gut funktionieren hier Sätze, die mit "Wie Du xy erreichst/bekommst..." starten.

"Wie Du" Sätze beim Aufbau von Landingpages

2. Danach arbeitest Du mit Aufzählungspunkten, in denen Du die einzigartigen Benefits und Vorteile Deines Angebots präsentierst.

Halte nicht hinterm Berg, was genau Dein Leser mit Deinem Angebot bekommt. Zähle dabei nicht bloß die Inhalte auf, sondern zeig die Benefits auf, die man mit diesen Inhalten bekommt (und auf keinen Fall verpassen darf).

Bulletspoints auf Optin-Seite

Übrigens... das Cellulite-Angebot aus diesem Screenshot hat eine Optinrate von fast 20%. Das heißt, von 100 Leuten tragen sich 20 in den Verteiler ein. Ein guter Wert und somit nicht alles falsch, was ich hier mache. 🙂

Optinrate von fast 20 Prozent

3. Technik

Es gibt Tausende Möglichkeiten, wie Du heutzutage Landingpages und Optin-Angebot technisch aufsetzen kannst.

Daher werden wir jetzt jede einzelne durchgehen.

Kleiner Scherz! 😉

Ich zeige Dir einfach, welche Tools ich aktuell dafür verwende und empfehle.

Ich nutze für alle meine Webseiten das kostenlose CMS WordPress und zwei Plugins für meine Landingpages und Optin-Angebote.

1. Thrive Architect*

Info: Wenn Du meiner Empfehlung folgen und ebenfalls Thrive Architect und/oder Thrive Leads nutzen möchtest, dann brauchst Du dazu Thrive Suite. Das heißt, Du kannst die Plugins nicht mehr einzeln, sondern nur mehr im Bundle bestellen, dafür aber dann alle Tools der Thrive-Familie nutzen.

Schritt #3: Das Angebot

Du kannst jetzt natürlich Deine verschiedenen Optin-Angebote auf einzelnen, unterschiedlichen Landingpages präsentieren.

Das ist gut und richtig. Ich mache das ja auch (zum Teil).

Mit der Zeit und steigender Anzahl an Produkten wird das allerdings richtig aufwendig und unübersichtlich. Noch dazu hast Du dann die Herausforderung, Deine unterschiedlichen Zielgruppen auf die passende Landingpage zu bekommen.

Daher gibt es eine andere Lösung, die ich ebenfalls einsetze und Dir empfehle: QUIZ

(mhm...was ist eigentlich die Mehrzahl von Quiz? Egal! ;-))

Wie kann das also konkret aussehen.

Erinnerst Du Dich an Sabine von oben?

Um ihre Firma "groß" zu machen und an das Geld von Investoren zu kommen, muss sie schnell lernen, wie man richtig pitcht. 

Oder Klaus.

Er erzählt gerne Witze, möchte als Stand-up Comedian etwas dazu verdienen und möchte hierzu sein Skills etwas verbessern.

Beide haben unterschiedliche Probleme und Ziele und beide brauchen unterschiedliche Anreize und Optin-Angebote, um hellhörig zu werden und der Rhetorik-Trainerin Sabine ihre E-Mail-Adressen zu geben.

Klaus wird sich nicht für eine Case Study interessieren, in der Petra einer Klientin gezeigt hat, wie sie an Investorengeld gekommen ist. Und Sabine hat nichts mit Stand-up Comedy am Hut. Dennoch brauchen (und wollen) beide die Hilfe von Petra.

Wie kannst Du jetzt also diese beiden Zielgruppen segmentieren, ohne sie auf zwei unterschiedliche Webseiten/Landingpages schicken zu müssen?

Indem Du ein Quiz erstellst, beiden die richtigen Fragen stellst und sie somit selbst zum richtigen Angebot finden lässt. Ziel eines Quiz ist es somit, dem Teilnehmer durch seine Antworten am Ende das passende Optin-Angebot anzuzeigen und aufzufordern, es anzunehmen.

Wie baust Du also ein Quiz auf, das viele Teilnehmer hat?

Zuerst zur Theorie, dann zur Praxis (wie in der Fahrschule).

Der Schlüssel zum Erfolg ist zunächst die Wahl des richtigen Aufhängers/Titels für das Quiz. Ansonsten wird niemand daran teilnehmen.

Rate mal, wofür sich Deine Leser und potenziellen Kunden am meisten interessieren?

FÜR SICH SELBST! 🙂

Hier funktioniert zum Beispiel der Vergleich mit berühmten Persönlichkeiten oder die Einteilung nach verschiedenen Typen oder Charakteren ganz gut.

Probier's zum Beispiel von folgenden Quiz-Titeln:

1. Welche Persönlichkeit bist Du am ehesten?

  • Steve Jobs
  • Arnold Schwarzenegger
  • Heidi Klum

2. Welcher Typ Mensch bist Du?

  • Der Zurückhaltende
  • Der Laute
  • Der Charmante

3.  Was ist Dir wichtiger?

  • Geld
  • Freiheit
  • Selbstbestimmung

Dieses Quiz wird Deinen Lesern etwas über sie selbst beibringen (wir Menschen lieben das!), aber auch Dir mehr über Deine Leser verraten und Dir helfen, ihnen das richtigen Optin-Angebot zu unterbreiten.

Je nach Antworten bietest Du am Ende des Quiz dann das passende Optin-Angebot zum Download an.

  • Sabine bekommt die Case Study zum Sammeln von Investorengeld.
  • Klaus die Videoserie zum Verbessern seiner Comedy-Auftritte vor Publikum.

Beide werden sich in Petras E-Mail-Verteiler eintragen und alle sind happy! 🙂

Kommen wir zum praktischen Teil.

Ich habe dieses Quiz im Einsatz und es hat mir bereits 1087 E-Mail-Abonnenten gebracht, in dem ich einfach die richtigen Fragen gestellt habe.

Thrive-Quiz-Statistik

2041 Leute haben mein Quiz gestartet und 1848 davon alle Fragen beantwortet. Von diesen 1848 vollständigen Teilnehmern haben 1087 mein Optin-Angebot angenommen, was eine Anmelderate von 58,8% macht. Not bad! 🙂

Wenig überraschend nutze ich für die Erstellung meines Quiz ebenfalls wieder ein Tool aus der Thrive Suite, nämlich den Thrive Quiz Builder*.

Thrive Quiz Builder Demo

Thrive Quiz Builder im Einsatz

Mit einem Quiz kannst Du also gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

  1. Du kannst Deiner Zielgruppe exakt das anbieten was sie braucht.
  2. Du erhöhst den Wert und die "Passgenauigkeit" Deiner E-Mail-Liste.
  3. Die (neuen) Erkenntnisse über Deine Leser (und potenziellen Kunden) machen es Dir leichter, bessere E-Mails zu schreiben.

Und - zumindest in meinem Fall - ist die Optinrate deutlich höher, als bei "herkömmlichen" Optin-Angeboten.

Aber noch hast Du nichts verkauft!

Schritt #4: Der Verkauf

Was passiert, wenn man einem Kind ein Spielzeug wegnimmt, obwohl es gerade überhaupt nicht damit spielt?

Kind nimmt einem anderen etwas weg

Plötzlich wird genau dieses Spielzeug das Wichtigste auf der Welt und es muss es unbedingt wieder haben!

Wir Erwachsenen ticken genauso.

Die beste Strategie, um Dein Produkt zu verkaufen, ist es, zuerst ein starkes Verlangen danach zu erzeugen und es dann wegzunehmen.

Das wird Deinen Umsatz durch die Decke gehen lassen und Du musst Dir nie wieder Sorgen um Geld machen!

Ok, ich übertreibe etwas. 😉

Was Du aber brauchst, ist eine ausgeklügelte E-Mail-Kampagne, die Deinen Lesern ein erstklassiges Angebot macht, das nur für eine bestimmte Zeitspanne zu haben ist.

An dieser Stelle hast Du bereits sichergestellt, dass Du die richtigen Leute in Deinem Verteiler hast. Diese Leute interessieren sich für Dich und wollen mehr von Dir, ansonsten hätten sie Dir nicht ihren E-Mail-Adressen gegeben.

Deine Aufgabe ist es jetzt, ihnen genau das zu geben, was sie wollen und brauchen: Dein Produkt!

  • Klaus braucht einen Videokurs, um seine Fähigkeiten zu verbessern.
  • Sabine ein 1:1 Coaching, um den "perfekten" Pitch hinzulegen.

Leider reicht es nicht, Dein Produkt auf den virtuellen Ladentisch zu stellen und einfach die Hand aufzuhalten.

Auch online braucht es Vertrauen.

Um Dir dieses zu verdienen, musst Du in Vorleistung gehen und mehr von Dir, Deinem Wissen und Deinen Erfahrungen preisgeben.

Das machst Du am besten über eine Abfolge von E-Mails, die Du an Deine Leser versendet und mit einem konkreten, zeitlich begrenzten Kaufangebot enden.

Ich arbeite grundsätzlich mit folgender E-Mail-Abfolge, die sehr gut funktioniert:

  • Mail #1 - Auslieferung: Hier versendet Du den Downloadlink oder die Zugangsdaten zu Deinem kostenlosen Optin-Angebot und bedankst Dich für das Interesse.
  • Mail #2 - Vorstellung: Wer bist Du, was machst Du und warum bist Du für den Job eines Coachs qualifiziert? Auch online wollen die Leute wissen, WER genau hinter einem Projekt steckt (hinter diesem stecken wir). Verstecke Dich nie hinter Deiner Webseite!
  • Mail #3 - Problem: Erzähle dem Leser, welche Probleme und Herausforderungen Du immer hattest und was bei Dir nicht funktioniert hat. Beende die Mail mit einer Lösung, die Du allerdings erst in der nächsten Mail verrätst.
  • Mail #4 - Lösung: Wie bist Du selbst vom Problem zur Lösung gekommen?  Lass den Vorhang fallen und präsentiere Dein Angebot (Deine Lösung). Und weise auch ganz klar darauf hin, dass Dein Angebot ein zeitlich begrenzten Angebot ist, dass nur mehr für 3 Tage zu haben ist. Vielleicht hast Du einen besonderen Rabatt oder einen Boni, den es sonst nicht gibt.
  • Mail #5 - Dein Produkt: Erzähle alles über Dein Produkt. Leg alles offen, was Dein Produkt für den Käufer kann (und was nicht), für wen es ist (und für wen nicht), was es kostet und wie man sich Zugriff sichern kann. Niemand kauft gerne die Katze im Sack! Sag auch klar und deutlich, dass eine Bestellung nur mehr für 2 Tage möglich ist.
  • Mail #6 - FAQ: Beantworte mögliche Fragen zu Deinem Produkt und nimm Zweifel, in dem Du beispielsweise mit Kundenfeedbacks, Erfolgsgeschichten oder Testimonials arbeitest. Letzte Bestellmöglichkeit ist morgen!
  • Mail #7 - letzte Chance: Sorge dafür, dass der Leser Schweißperlen auf der Stirn und große Angst hat, Dein tolles Angebot zu verpassen. Halte die Mail kurz und zeige noch einmal den größten Benefit Deines Kurses. Letzte Chance auf eine Bestellung! 

Die Angst, Dein Angebot zu verpassen, wird eine Bestellflut auslösen. Die meisten Bestellungen kommen immer 1-2 Stunden vor Ablauf des Countdowns.

Hier die Bestellübersicht eines typischen "Letzten Bestelltages", wenn der Countdown um 23.59 Uhr endet.

Verkäufe letzter Bestelltag

Die meisten Verkäufe kommen kurz bevor der Countdown endet.

Ist das der heilige Gral des E-Mail-Marketings?

Nein, aber einen "Testlauf" ist es allemal wert.

Je nach Zielgruppe, Thema und auch Deiner Person variieren die E-Mails, die Du versenden kannst.

Es gibt leider keine allgemein-gültige Pausschallösung, die überall gleichermaßen gut funktioniert. Am Ende ist es immer ein selbstständiges Testen und Herausfinden, was in der eigenen Zielgruppe am besten klappt.

Was aber durch die Bank überall funktioniert, ist die Angst etwas zu verpassen! 🙂

Das Coole ist, dass die Verkaufsseite tatsächlich offline ist, wenn jemand aus einer E-Mail heraus nach Ablauf des Timers auf den Link klickst.

Das heißt also für Dich, Du kannst einen Evergreen-Funnel aufbauen, der jeden Abonnenten durch Deinen Verkaufsprozess schleust, egal wann er sich angemeldet hat und rund um die Uhr automatisch Dein Produkt verkauft.

Technisch kannst Du das Ganze wieder mit einem Thrive Spielzeug namens Thrive Ultimatum* umsetzen.

Thrive Ultimatum Demo

Evergreen-Funnel mit Thrive Ultimatum erstellen.

Jeder Abonnent erhält damit, abhängig von dem Zeitpunkt seines Optins, einen individuellen Link mit einem Zeitstempel, der den Countdown immer nach 7 Tagen enden lässt. Oder nach 5 Tagen oder nach 14 Tagen. Je nachdem, was Du einstellst.

Info: Das heißt nicht, dass der direkte Verkauf von Produkten über eine Webseite und ohne vorgeschalteten E-Mail-Funnel NICHT funktioniert. Tut er. In aller Regel brauchen Kunden aber vorher verschiedene Berührungspunkte mit Dir und Deinem Angebot und vor allem Vertrauen, bevor sie das Portmonee zücken. Der Vertrauensaufbau kann aber beispielsweise auch durch You-Tube-Videos erfolgen, wenn Du einen großen Kanal hast oder durch Werbeanzeigen, die Du Deiner Zielgruppe immer wieder vor die Nase hältst.

Fazit

Diese 4 Schritte sind keine gehypte Marketingstrategie oder eine Erfindung des Internets. Sie basieren auf den gleichen Werten und Prinzipien, wie immer und überall schon verkauft wird.

Auch zum Porsche-Händler kommt der Mittvierziger in der Midlife-Crisis, der sich ein 500 PS-Monster gönnt und die gut betuchte Dame von Welt, die ihre Freundinnen mit dem 8-Zylinder zum Kaffeekränzchen abholt.

Zwei unterschiedliche Zielgruppen mit verschiedenen Ansprüchen und Zielen. Beide wollen Porsche fahren.

Und der Verkäufer muss beide Kundschaften lesen und verstehen lernen und das Gespräch in die richtige Richtung lenken (Segmentierung).

Er muss nicht nur auf ihre Bedürfnisse eingehen und Vertrauen aufbauen (= online gleich E-Mail-Marketing), sondern auch mit Rabatten und Extras glänzen, die nur zu haben sind, wenn der Herr oder die Dame sofort unterschreibt.

Um Deine Produkt erfolgreich über Deine Webseite zu verkaufen, musst Du sie also zum authentischen Porsche-Verkäufer machen! 🙂

  1. Teile Deine Zielgruppe nach Problemen, Bedürfnissen und Zielen ein und definiere daraufhin passende Teilzielgruppen. Lerne Deine Zielgruppe(n) kennen!
  2. Entwickle pro Teilzielgruppe Optin-Angebote, die für schnelle Erfolge sorgen und segmentiere Deine Zielgruppe beim Eintrag in Deinen E-Mail-Verteiler (etwa durch ein Quiz).
  3. Entwickle auf Basis der individuellen Anforderungen Deiner Leser super Angebote (Produkte), die sie nicht ausschlagen können. Öffne die Tore zu Deinem Produkten aber nur für ein paar Tage, um die Verkäufe durch die Decke gehen zu lassen!

Wie gut verkauft Deine Webseite?

Verkaufst Du auch über diesen Weg oder hast Du vielleicht eine völlig andere Verkaufsstrategie, die noch keiner kennt? 🙂

* = Werbelink

Online-Business-ohne Technik-Kenntnisse

Warum Dich die Technik an einem erfolgreichen Infoprodukt-Business NICHT hindert

  • 13. August 2020

Warum Du Dir ein erfolgreiches Infoprodukt-Business aufbauen kannst, selbst wenn Du die Technik scheust wie der Teufel das Weihwasser

Online-Business-ohne Technik-Kenntnisse

Warum kannst Du ein Auto fahren, ohne ein Ingenieur zu sein und den Motor selbst gebaut zu haben?

Aus dem gleichen Grund, warum Du ein Infoprodukt-Business betreiben kannst, ohne ein Web-Designer oder ein Technik-Profi zu sein.

Wieso das so ist, das erfährst Du in diesem Artikel.

Immer wieder bekomme ich Nachrichten von meinen Lesern, in denen sie mir davon erzählen, dass die Technik absolut nicht ihr Ding ist. So wie Christiane, die mir folgendes geschrieben hat.

Angst vor der Technik

Leute, die zwar motiviert sind, sich online etwas Eigenes aufzubauen, aber Angst davor haben, an der Technik zu scheitern. Vielleicht kennst Du das ja?

Ich denke, es gibt hauptsächlich zwei Gründe dafür.

  1. Fehlendes Wissen darüber, was man technisch wirklich braucht, um ein Online-Business erfolgreich betreiben zu können (und was bestimmt nicht).
  2. Überforderung bei all den Möglichkeiten, die man heutzutage hat, eine Webseite zu erstellen oder Tools zu nutzen, die bestimmte Aufgaben übernehmen.

Höchste Eisenbahn also mal hinter die Kulissen zu schauen und aufzuzeigen, welche Technik man für so ein Business benötigt (und welche man links liegen lassen kann).

Nicht nur das.

Nach dem Lesen dieses Beitrages kennst Du auch den einfachsten Weg, wie Du die technische Komponente beim Aufbau eines Infoprodukt-Business hinter Dich bringst. Selbst als Laie und ohne technisches Fachwissen.

Hinweis: Viele denken, die richtige oder perfekte Technik ist das wichtigste bei einem Online-Business. Das ist falsch! Warum kann ein Formel 1 Fahrer ein Rennen gewinnen, obwohl er einen schwächeren Motor hat, als andere? Weil am Ende des Tages das Gefühl für den Rennwagen und die Fähigkeit, ihn am Limit zu bewegen, der größere Hebel für Erfolg ist, als der stärkere Motor. Genauso ist es im Business. Die Technik ist das Mittel zum Zweck, um sprichwörtlich die PS auf die Straße zu bringen und Deine Botschaft mit der Welt zu teilen. Die echten PS dahinter sind aber ein umfassendes Zielgruppenverständnis, erstklassige Inhalte, tolle Produkte und smartes Marketing.

Ich sage aber nicht, dass die Technik nicht wichtig ist (ist sie).

Sie ist aber nicht ausschlaggebend dafür, ob Dein Business floriert oder schwächelt. Es gibt Webseiten, die sind hässlich wie die Nacht, verdienen aber Millionen, weil deren Inhalte hervorragend sind.

Aber genug der Vorreden...

1. Erstellung der Webseite

Wenig überraschend brauchst Du eine Webseite, um Deine digitalen Infoprodukte (wie E-Books oder Online-Kurse) zu verkaufen.

Hinweis: Es gibt ein paar Schlaumeier im Netz, die Dir sagen werden, dass Du keine eigene Webseite brauchst. Vielleicht sagen sie Dir: "Poste doch einfach ein paar Affiliate-Links auf Instagram und verdiene damit Geld!" Das ist cool und mit dem einen oder anderen Glückstreffer kannst hiermit ein paar Euro machen. Vielleicht. Das hat aber nichts mit einem echten Online-Business zu tun, das Dir irgendwann Deinen Lebensunterhalt finanziert. Dafür und wenn Du digitale Infoprodukte verkaufen möchtest, brauchst Du eine Webseite. Menschen kaufen nämlich nicht nur einfach (digitale) Produkte, sondern gewissermaßen auch die Person dahinter. Sie informieren sich und schauen nach, WER dahintersteckt. Und zwar auf Deiner Webseite. 🙂

Die gute Nachricht ist, dass es mittlerweile tausende Wege gibt, um an Deine eigene Webseite zu kommen.

Das ist aber auch gleichzeitig die schlechte Nachricht, weil es für viele schwer ist zu entscheiden, welches System oder welchen Anbieter sie nutzen sollen.

Ich nutze und empfehle das beliebteste Content Management System der Welt: WordPress.

Es ist kostenlos, hat fast unbegrenzte Möglichkeiten und ist einfach zu bedienen (ich zeige Dir gleich wie).

Vielleicht stellt es Dir beim Thema WordPress gerade die Nackenhaare auf und Du denkst Dir: "Von wegen einfach zu bedienen, ich komme damit nicht klar!"

Das kann ich sehr gut verstehen und das ist okay.

WordPress ist mächtig und bei all den Plugins und Tools, die es dafür gibt, ist es wieder schwer zu entscheiden, was man nutzen soll und was nicht. Als Laie, der noch nie damit gearbeitet hat, ist man schnell überfordert. Auch Du?

Aber vielleicht hattest Du bislang einfach die falsche Anleitung, hast Dich von den ganzen Plugins und Themes abschrecken lassen oder Dich auf die falschen Dinge und Prozesse fokussiert.

Daher möchte ich Dir nun den aus meiner Sicht einfachsten Weg zeigen, um eine WordPress-Webseite zu installieren und darauf Inhalte zu veröffentlichen.

Schritt für Schritt. Reduziert auf das Nötigste. Ohne Schnickschnack (den ohnehin niemand braucht).

Hinweis: Mir geht es darum, Dir einen schnellen und nachvollziehbaren Weg zur eigenen WordPress-Webseite zu zeigen und Dich nicht mit Details oder Fachbegriffen aufzuhalten (das würde den Rahmen sprengen und das Ganze nur unnötig in die Länge ziehen). Wann immer ich das Gefühl habe einen Begriff zu verwenden, der Dir vielleicht fremd sein könnte, dann verlinke ich dessen Erklärung auf einer anderen Webseite.

Um Dir die Auswahl zu lassen, welchen Schritt auf dem Weg zur eigenen Webseite Du Dir ansehen möchtest (am besten alle), arbeite ich ab jetzt mit sogenannten "Toggles".

Das sind Boxen, deren Inhalt erst sichtbar wird, wenn Du draufklickst.

Starten wir also mit dem ersten Toogle (klick! :-)).

1.1 Domain & Hosting

Um eine Webseite online stellen zu können, brauchst Du eine Domain und einen Webhosting-Anbieter.

Die Domain ist die Adresse, unter der Deine Webseite im Internet erreichbar ist. Meine Domain lautet 365digital.de.

Alle Dateien Deiner Webseite müssen irgendwo zentral gespeichert werden. Das übernimmt der sogenannte Webhoster.

Ich nutze hierfür All-Inkl* und kann Dir diesen Anbieter aktuell auch empfehlen.

Dort kannst Du sowohl eine Domain registieren, wie auch alle Deine Webseiten-Dateien speichern.

Der günstigste Tarif heißt All-Inkl Privat, kostet nur 4,95 € pro Monat und damit kannst Du sogar bis zu 3 WordPress-Webseiten betreiben.

So kannst Du dieses Paket bestellen.

Klicke auf der All-Inkl Startseite* auf Webhosting > Tarifübersicht.

All-inkl Tarifübersicht

Klicken danach unten auf Bestellung, um den Privat-Tarif zu bestellen.

All-inkl Privattarif auswählen

Auf der nächsten Seite musst Du einen Domainnamen eintragen.

Überlege Dir also, unter welcher Adresse Deine Webseite bald im Internet erreichbar sein soll. Wähle am besten einen Namen, der leicht zu merken ist und thematisch zu Deinem geplanten Business passt.

Betreibst Du eine deutschsprachige Webseite, dann würde ich als Domainendung .de (Deutschland), .at (Österreich), .ch (Schweiz) oder .com (International) wählen. Beachte auch die Hinweise zur Wahl des Domainnamens, hier rot umrahmt.

All-inkl Domainauswahl

Klicke dann auf Weiter, um Deine persönlichen Daten zu hinterlegen. Ich denke, das Formular ist selbsterklärend.

All-inkl Userdaten

Nach dem Klick auf Weiter musst Du Deine Zahlungsdaten hinterlegen, was in der Regel ein SEPA-Lastschriftverfahren (Bankeinzug) ist.

Anschließend bekommst Du noch einmal eine Übersicht Deiner Bestellung und Deiner angegebenen Daten und kannst die Bestellung abeschließen.

Ich mache diesen Schritt jetzt nicht mehr, da ich ja nicht wirklich eine Bestellung auslösen möchte. Ich bin sicher, Du bekommst das auch ohne Anleitung und Screenshot hin. 🙂

Jetzt heißt es bis zu 24 Stunden warten, bis Deine Domain bei der zuständigen Stelle registrierst und Dein Konto aktiv geschaltet wird.

Du wirst hierüber von All-Inkl per E-Mail informiert und bekommst über diesen Weg auch alle nötigen Infos zum Kundenlogin.

Der erste Schritt ist getan und Du hast Dir eine kleine Verschnaufpause verdient! 🙂

Nachdem Deine Domain registiert und Dein All-Inkl Konto aktiviert ist, wollen wir mit nur wenigen Klicks WordPress auf Deinem Webserver installieren.

1.2 WordPress installieren

Mit Deiner Bestellung hast Du eine Kundennummer und ein Passwort erhalten, vielleicht hast Du dieses sogar selbst gewählt.

Gehe jetzt auf all-inkl.com/members und gib diese beiden Daten dort ein, um Dich in den Mitgliederbereich Deines All-Inkl Kontos einzuloggen.

Tipp: Speichere Deine Daten mit Tools wie LastPass, um sie auch bestimmt nicht zu vergessen und bei jedem Login automatisch ausfüllen zu können.

All-inkl Login

Klicke nach Deinem Login auf Technische Verwaltung und anschließend auf KAS Login, um die Technische Verwaltung (KAS) Deines Hosting-Pakets zu öffnen.

All-inkl Technische Verwaltung

Hier musst Du jetzt die Domain, die Du im Zuge Deiner Paketbestellung registrierst hast, hinzufügen. Klicke dazu auf Domain und anschließend auf Neue Domain anlegen.

All-Inkl neue Domain im KAS hinzufügen

Gib in der Oberfläche dann unter Domainname (ohne www.) Deine Domain ein und wähle als Ziel Webspace.

Der Pfad, der unter -> Webspace eingetragen ist (hier: /infoprodukt-business.de/) ist gleichzeitig der Ordner, in dem alle für diese Domain verwendeten Webseiten-Dateien gespeichert werden.

Achte darauf, dass Du unter PHP-Version im Drop-Down Menü die aktuellste Version auswählst. In meinem Fall ist das 7.4, in Deinem Fall könnte eine höhere Zahl bereits die Aktuellere sein. Klicke dann auf speichern.

All-Inkl Neue Domain anlegen

Klicke dann in der KAS-Oberfläche auf den Punkt Software-Installation, um folgendes Fenster zu öffnen. Wähle dort WordPress, um die Software zu wählen, die Du installieren möchtest.

In meinem Fall ist die aktuellste WordPress-Version 5.4.2, in Deinem Fall kann diese schon deutlich höher sein. Klicke dann auf Weiter.

All-inkl WordPress-Installation

Wähle im nächsten Fenster dann unter Domain aus dem Drop-Down Menü Deine Domain aus (hier als Beispiel: traffic-coaching.de).

Der Domain-Pfad wird automatisch erstellt (hier: /trafficcoaching/). Du kannst aber unter Domain-Pfad auch einen Eigenen festlegen, wenn Du möchtest.

Klicke anschließend auf Weiter.

All-inkl Domainpfad auswählen

Damit WordPress alle Deine Daten sammeln, strukturieren und verwenden kann, brauchst Du eine Datenbank. Diese legen wir jetzt an.

Belasse unter Datenbank einfach die Standardauswahl neue Datenbank anlegen und füge unter Kommentar eine Info hinzu, damit Du später noch weißt, zu welcher Domain diese neue angelegte Datenbank gehört (hier: Datenbank traffic-coaching.de).

Klicke dann auf Weiter.

All-Inkl neue Datenbank anlegen

Und schon sind wir beim letzten Schritt der WordPress-Installation angekommen. 🙂

Unter Übersicht der zu installierenden Software siehst Du noch einmal die Infomationen zur WordPress-Version, Datenbank, Domain und zum Installationspfad.

Mach Dir hiervon vielleicht einen Screenshot, damit Du diese Infos auch später noch parat hast.

Wichtiger ist aber das nächste Fenster, in dem Du jetzt die Daten für Deine spätere Anmeldung im WordPress-Dashboard definieren musst.

Vergib unter Benutzername/Login einen Namen, den Du Dir leicht merken kannst. Das Anmelde-Passwort würde ich über die Schaltfläche automatisch generieren erstellen lassen (damit es sicher ist). Du weißt, was unter Passwort wiederholen zu tun ist. 🙂

Unter Ihre E-Mail-Adresse gibst Du ebensolche an und stell bitte sicher, dass es diese auch tatsächlich gibt (hier Fake-Adressen anzugeben macht natürlich keinen Sinn).

Aktiviere dann die beiden Checkboxen unter Prüfen und Akzeptieren und klicke anschließend auf Installation jetzt starten.

All-inkl WordPress-Installation starten

Hinweis: Speichere Dir unbedingt die Daten ab, die Du hier unter Benutzername/Login und Anmelde-Passwort vergibst. Beides brauchst Du immer wieder für das Einloggen in die WordPress-Oberfläche.

Das war's!

Schon hast Du die aktuellste WordPress-Version installiert. 🙂

Sollten alle Stricke reißen und Du es trotz meiner Klick für Klick Anleitung nicht schaffen, WordPress installiert zu bekommen (was fast unmöglich ist ;-)), dann gibt es genug Dienstleister im Netz, die Dir das für ein paar Euro abnehmen.

Hier macht Dir das zum Beispiel jemand für nur 70 €. Auf Fiverr* machen Dir das Leute sogar teilweise für unter 10 €.

1.3 In WordPress einloggen

Nachdem Du WordPress installierst hast, ist es Zeit, Dich in das sogenannte WordPress-Dashboard einzuloggen.

Öffne dazu die URL Deine-Domain.de/wp-admin in Deinem Webbrowser, z.B. Google Chrome. In meinem Beispielprojekt lautet diese URL traffic-coaching.de/wp-admin.

Du bekommst folgendes Fenster.

WordPress Anmeldeformular

Hier gibst Du nun den Benutzernamen und das Passwort ein, das Du bei Deiner WordPress-Installation in All-Inkl vergeben hast. Ich hoffe, Du hast Dir beide Daten irgendwo sicher notiert? 😉

Nach dem Klick auf Anmelden wirst Du dann in das WordPress-Dashboard, oft auch einfach Backend genannt, weitergeleitet. Dieses sollte in etwa so aussehen.

WordPress-Dashboard

Die erste wichtige Einstellung im Dashboard sind die sogenannten Permalinks.

Klicke auf Einstellungen, Permalinks und stelle sicher, dass Du Beitragsname auswählst und anschließend speicherst. Was es damit aufsich hat und warum das wichtig ist, kannst Du bei Interesse hier nachlesen.

WordPress-Permalinks

Hinweis: Im WordPress Dashboard gibt es natürlich jede Menge Einstellungsmöglichkeiten. Die meisten kannst Du einfach so belassen, wie voreingestellt und alles ist gut. Ich empfehle Dir dennoch Dich etwas mit den Grundeinstellungen zu befassen und Dich hier etwas "hineinzufuchsen". Hier findest Du eine gute Anleitung dazu.

Zeit, sich im nächsten Schritt um das Layout Deiner neuen Webseite zu kümmern. 🙂

Damit Deine Webseite auch optisch etwas hermacht, brauchst Du ein sogenanntes WordPress-Theme.

Dieses ist grundsätzlich dafür verantwortlich, wie Deine Webseite aussieht, wenn Sie im Internet aufgerufen wird (sowohl auf Desktop-Rechnern, wie auch auf Smartphones oder Tablets).

1.4 WordPress Theme auswählen

Klicke im Dashboard auf Design, Themes und dann auf Theme hinzufügen.

WordPress-Theme hinzufügen

Standardmäßig ist in der Regel irgendein "Twenty Theme" aktiviert, je nach WordPress-Version (hier: Twenty Twenty). Dieses kannst Du direkt verwenden, wenn Du möchtest.

Du kannst darüber hinaus aber noch aus vielen weiteren kostenlosen Themes auswählen.

WordPress-Theme auswählen

Klicken dann auf Installieren, wenn Dir ein Theme gefällt. Über Vorschau kannst Du Dir ansehen, wie es später in etwa aussehen wird (alles natürlich noch mit Platzhalter-Texten und -Bildern).

Ich habe mich in diesem Beispiel für das Theme "Mesmerize" entschieden (ohne bestimmten Grund) und installiere das nun.

Mesmerize WordPress-Theme hinzufügen

Nachdem die Installation erfolgreich war, aktivere ich dieses Theme direkt, in dem ich auf die Schaltfläche Aktivieren klicke.

Mesmerize WordPress-Theme aktivieren

Danach klicke ich auf Customizer, um zu schauen, welche Einstellungsmöglichkeiten ich hiermit habe bzw. ob ich auch direkt fertige Vorlagen (Templates) verwenden und anpassen kann.

Mesmerize WordPress-Theme Customizer

In der Customizer-Oberfläche finde ich dann die Schaltfläche Vorgefertigte Websites importieren, die ich anklicke um genau das zu tun.

Ich möchte ja Zeit sparen und am besten ein hübsches Template verwenden, das mich anspricht und wo ich nur mehr meine Texte und Bilder einfügen muss. 🙂

Vorgefertigte Websites importieren

Dann macht mich WordPress darauf aufmerksam, dass ich, um ein Template nutzen zu können, ein WordPress-Plugin namens Mesmerize Companion installieren muss. Was ich natürlich tue.

Demo-Websites importieren

Auch wird mir angeboten, das Plugin Contact Form 7 zu installieren (ein gängiges Kontaktformular für WordPress). Auch diesem Vorschlag stimme ich zu.

Contact Form 7 installieren

Und schlussendlich muss ich auch die neu installierten Plugins noch aktivieren, bevor sie genutzt werden können.

Mesmerize-Plugin aktivieren

Wenn ich jetzt wieder in die Customizer-Oberfläche zurückkehre (was ich auch über Design, Customizer im Menü machen kann) und dann wieder auf die Schaltfläche Vorgefertigte Websites importieren klicke...

Vorgefertigte Websites importieren

...dann bekomme ich eine Auswahl an Webseiten-Templates, die ich nutzen kann.

Ich wähle direkt das erste, weil mir das am besten gefällt und klicke auf Import.

Layout importieren

Und wenn ich dann meine Domain aufrufe,  bekomme ich eine ansprechende Webseite, ohne eine Zeile programmiert oder einen Riesenaufwand betrieben zu haben. 🙂

Fertig designte WordPress-Startseite

In der Customizer-Oberfläche kann ich diese Startseite jetzt verändern, anpassen und ergänzen, indem ich auf das Stiftsymbol klicke.

WordPress-Startseite anpassen

Wichtig hierbei ist, dass jede Änderung anschließend auch über einen Klick auf Veröffentlichen gespeichert wird, um aktiv zu werden.

WordPress-Änderungen immer speichern

Darüber hinaus solltest Du Dich noch selbstständig mit den Einstellungsmöglichkeiten in der Customizer-Oberfläche befassen, um Dein passendes Layout zu finden.

So kannst Du zum Beispiel im Customizer unter Allgemeine Einstellungen > Website-Informationen ein Logo hochladen oder ein Website-Icon auswählen, das dann in der Browser-Zeile angezeigt wird.

Logo für WordPress-Seite auswählen

Solltest Du mal irgendwo nicht mehr weiterkommen oder Fragen haben, dann hat jedes vernünftige WordPress-Theme, das Du über das Dashboard verwenden kannst, auch ein Supportforum.

Öffne dazu einfach die Seite https://de.wordpress.org/themes/ und suche dort nach dem Theme, das Du im Einsatz hast (in meinem Beispiel Mesmerize).

WordPress-Themes suchen

Wenn Du dann auf der Theme-Seite etwas nach unten scrollst, findest Du den Link zum Supportforum, in dem Du Deine Fragen stellen kannst.

WordPress-Theme Mesmerize Supportforum

Hinweis: Es gibt Tausende Themes und die hier gezeigten Schritte varieren vermutlich bei dem einen oder anderen (bestimmt sogar). Ich kann hier natürlich nicht jedes vorstellen oder im Detail erklären. Wichtig für Dich ist, dass Du eines auswählst, das Dir gefällt und zu Deinem Vorhaben passt und Dich dann damit zumindest einen Tag auseinandersetzt, Dich mit dem Customizer vertraut machst, das Supportforum in Anspruch nimmst und Dir gegebenenfalls auch das eine oder andere YouTube-Video ansiehst.

Nachdem das Layout und die Struktur steht, geht es im nächsten Schritt darum, Deine Webseite mit Leben zu füllen und Inhalte einzupflegen.

Die Hauptaufgabe Deiner Webseite ist es, Deine Botschaft mit der Welt zu teilen.

Und mit "Botschaft" meine ich Inhalte, die für Deine Leser einen Mehrwert bieten und so gut sind, dass Google (und Suchmaschinen generell) die richtigen Besucher draufschickt.

In WordPress veröffentlichst Du Deine Inhalte (Texte, Bilder, Videos, ...) auf Seiten und Beiträgen (auch als Blog-Artikel bekannt).

Was genau der Unterschied zwischen WordPress-Seiten und WordPress-Beiträgen ist, kannst Du bei Interesse hier nachlesen.

1.5 WordPress Seiten & Beiträge anlegen

Eine neue Seite kannst Du anlegen, in dem Du auf Seiten, Erstellen klickst.

Neue WordPress-Seite erstellen

Eine neuen Beitrag kannst Du erstellen, in dem Du auf Beiträge, Erstellen klickst.

Neuen WordPress-Beitrag erstellen

In beiden Fällen öffnet sich der WordPress-Editor, der aktuell Gutenberg heißt, in Deinem Fall aber schon wieder einen ganz anderen Namen haben kann.

Hier kannst Du nun Deine Inhalte einpflegen:

  • Überschriften
  • Texte
  • Bilder
  • Grafiken
  • Listen
  • Audios
  • Videos
  • usw.

Eine gute Anleitung, wie Du mit dem WordPress-Editor umgehst, findest Du hier.

WordPress-Seite mit Inhalt füllen

Mit einem Klick auf Veröffentlichen stellst Du diese Seite online, sodass sie von jedem im Internet aufgerufen werden kann.

WordPress-Seite veröffentlichen

Das Coole ist, dass Deine Seiten bereits in dem Layout Deines Themes veröffentlicht werden und Du Dich somit um das Design nicht mehr groß kümmern musst.

WordPress-Seite im Theme-Layout

Wenn Dein Theme auch fertige Webseiten-Templates bereitstellt, dann werden häufig bereits Seiten und Beiträge mitimportiert, die ebenfalls alle schon ein passendes Design haben.

WordPress-Seiten

Mit einem Klick auf Bearbeiten kannst Du eine Beispielseite dann im WordPress Editor öffnen und entsprechend anpassen, ändern oder ergänzen.

WordPress-Seiten bearbeiten

Hast Du zumindest eine Seite erstellt, bei der für Dich alles passt, dann musst Du nicht jedes Mal eine Neue anlegen, sondern kannst mit dem Plugin Yoast Duplicate Post jede Seite bzw. jeden Beitrag einfach duplizieren.

(wie das mit den Plugins funktioniert, dazu kommen wir gleich noch)

WordPress-Seite duplizieren

Hinweis: Kümmere Dich nicht zu sehr um das Design, sondern fokussiere Dich darauf, erstklassige Inhalte zu veröffentlichen. Das Design verdient nämlich später kein Geld, Deine Inhalte schon gewissermaßen, weil sie die richtigen Menschen auf Deine Webseite leiten (die, die später Deine Infoprodukte kaufen werden). 🙂

Am Ende ist es Geschmacksache, ob Du Deine Inhalte in Form von Seiten veröffentlichst oder als Blog-Beiträge.

Ich bin ein Fan von Blog-Beiträgen (wie diesem hier, den Du gerade liest), weil hier die Leser über Kommentare auch die Möglichkeit haben, mit meinen Inhalte zu "interagieren". 🙂

Fast genauso wichtig, wie die Qualität Deiner Inhalte, ist die Struktur und Anwenderfreundlichkeit Deiner Webseite sowie die einfache Auffindbarkeit und Lesbarkeit Deiner Inhalte.

Um das zu gewährleisten, brauchst Du unter anderem ein verständliches Menü.

Eine ausführliche Anleitung zu WordPress-Menüs findest Du hier, die Kurzversion unter folgendem Toogle. 🙂

1.6 WordPress Menü

Um eine Menü anzulegen bzw. anzupassen, klickst Du einfach auf Design, Menüs im WordPress-Dashboard.

WordPress Menü anlegen

In der Menüoberfläche kannst Du dann jede veröffentlichte Seite über die Schaltfläche Zum Menü hinzufügen zum Menü hinzufügen.

Mit einem Klick auf Entfernen kannst Du einen Menüeintrag wieder löschen.

WordPress Menü-Einträge hinzufügen und entfernen

Das gleiche gilt für Deine Beiträge. Auch diese kannst Du dem Menü hinzufügen, sofern sie schon veröffentlicht sind.

WordPress-Beiträge zum Menü hinzufügen

Bei vielen wichtigen Seiten macht es Sinn, mit Untermenüpunkten zu arbeiten.

So kannst Du, wenn Du die linke Maustaste gedrückt hälst, auch die Position eines Menüeintrages in der Hirachie nach links oder rechts verschieben.

WordPress Menü-Hirachie verändern

In meinen Beispiel sieht das Menü im WordPress-Backend so aus.

WordPress Menü-Struktur Backend

Und im Live-Betrieb (also so, wie es meine Besucher dann sehen), sieht es so aus.

WordPress-Menü Im Live-Frontend

Hinweis: Keep it simple! Das Menü dient dazu, damit Deine Leser alle wichtigen Inhalte so schnell wie möglich erreichen können (und nicht dazu, um sie zu verwirren). Halte es also auf das Wesentliche reduziert und versuche nicht jede einzelne Seite, die Du hast, zwangsweise unterzubringen, sondern nur die Wichtigsten. Schau Dir bei Bedarf auch mein Menü auf dieser Seite ganz oben an. 🙂

Um Deine WordPress-Webseite sicherer zu machen oder um ein paar Funktionen zu erweitern, empfehle ich Dir einige Plugins, die Du dafür nutzen kannst (und die ich selbst im Einsatz habe).

Plugins sind kleine "WordPress Helferlein" oder Erweiterungen, die zusätzliche Features und Funktionen bieten, Abläufe erleichtern, die Ladegeschwindigkeit steigern, die Anwenderfreundlichkeit oder die Sicherheit erhöhen.

Die genaue Definition von WordPress Plugins kannst Du bei Interesse hier nachlesen.

1.7 WordPress Plugins

Bevor ich Dir gleich meine Liste an Plugins zeige, vorab noch ein sehr wichtiger Hinweis.

Hinweis: Es gibt Millionen von Plugins und viele glauben, so viele wie möglich davon verwenden zu müssen, um ihre Webseite irgendwie besser zu machen. Tu das nicht! Plugins sind cool, aber hier gilt ganz klar: Weniger ist mehr! Jedes Plugin muss - je nach Funktion - beim Aufruf Deiner Webseite auch geladen werden und kostet somit Leistung. Nutze also wirklich nur jene Plugins, die Du wirklich brauchst und lösche alle anderen!

Nach Plugins kannst Du ganz einfach über Plugins, Installieren und dort über das Suchfenster Plugins durchsuchen... suchen.

Plugins installieren

Mit einem Klick auf Jetzt installieren kannst Du dann ein gewünschtes Plugins installieren.

Jetzt installieren Button

Ist es installiert, musst Du es noch mit einem Klick auf Aktivieren aktiv schalten, um es nutzen zu können.

Plugin aktivieren

Im Menü unter Plugins, Installierte Plugins findest Du dann alle Deine Plugins.

Installierte Plugins

Hier nun die Liste der Plugins, die ich auf dieser Seite im Einsatz habe mit einer kurzen Erklärung. Alle Plugins in dieser Liste sind kostenlos.

  • Wordfence Security. Ein Plugin, um die Webseite vor Hackern, Spam und schädlicher Software zu schützen. Über diesen Link kannst Du auf Google nach deutschsprachigen Tutorials dazu suchen.
  • WPS Hide Login. Ein Plugin, um die Standard Anmeldeadresse für WordPress-Seiten zu ändern. Hier wieder der Link zur Tutorial-Suche.
  • Broken Link Checker. Ein Plugin, dass alle eingehenden und ausgehenden Links auf der Webseite überprüft und meldet, sobald einer nicht mehr funktioniert. Hier erfährst Du mehr darüber.
  • Yoast SEO. Ein Plugin, dass Vorschläge macht, wie Du Dein Suchmaschinenranking verbessern kannst. Zur Tutorial-Suche.
  • Yoast Duplicate Post. Ein praktisches Plugin, um Seiten und Beiträge ganz einfach duplizieren zu können. Hierzu ist kein Tutorial nötig. 😉
  • Q2W3 Fixed Widget. Das Plugin sorgt dafür, dass Widgets im Blog-Bereich beim Runterscrollen sichtbar bleiben und bei längeren Beiträgen nicht plötzlich aus dem Sichtbereich verschwinden. Liest Du gerade auf dem Desktop-Rechner diesen Beitrag, dann siehst Du rechts vermutlich gerade einen Banner, der mit diesem Plugin fixiert ist. 😉 Hier mögliche Anleitungen.
  • Pretty Links. Ein Plugin, um Links zu verstecken bzw. zu "maskieren". Vor allem wird dieses Plugin für Affiliate-Links eingesetzt, um diese nicht direkt als solche erkennbar zu machen und die Klicks darauf messen zu können. Hier deutschsprachige Tutorials dazu.

Bei den meisten dieser Plugins musst Du Dich nicht großartig damit befassen, sondern kannst einfach deren Standardeinstellungen so belassen (ich mache das genauso :-)).

Sieh Dir bei Interesse einfach kurz ein Tutorial an, verstehe was es macht und gehe dann weiter zum Nächsten. 🙂

Darüber hinaus verwende ich auch noch folgende kostenpflichtige Plugins, die Du für den Aufbau Deiner Infoprodukt-Webseite aber definitiv NICHT brauchst.

Ich nutze sie dennoch, weil ich mich einerseits gut mit WordPress auskenne (was vielleicht auf Dich nicht zutrifft und das ist ok)  und sie mir andererseits an der einen oder anderen Stelle etwas Arbeit abnehmen.

  • Thrive Architect*. Ein visueller Editor mit vielen Webseiten- und Landingpage-Vorlagen, um schnell und effektiv professionelle Seiten erstellen zu können. Hier ein Video dazu, das ich selbst gemacht habe. 🙂
  • Thrive Leads*. Ein Plugin, um ansprechende E-Mail-Anmeldeformulare erstellen oder direkt wieder auf zahlreiche Templates zugreifen zu können. Hier wieder ein Video dazu, das ebenfalls von mir stammt.

Hinweis: Fühl Dich bitte bei der Auswahl der Plugins nicht überfordert. Sie sind weder essenziell für Deine Webseite, noch generell für den Erfolg Deines Online-Business. Sie sind lediglich Erweiterungen, die Du nutzen kannst, aber nicht musst (vergleichbar mit einem Tuning-Teil beim Auto). Verwende die kostenlosen Plugins laut meiner obigen Liste (oder zumindest ein paar davon) und gut ist. 🙂

Fazit Webseite

Wie ist Dein Gefühl nach dem Lesen dieser "Quick & Dirty" Anleitung zur ersten WordPress-Webseite?

Kommst Du damit klar? 🙂

Noch einmal zum Verständnis, weil es so extrem wichtig ist...

Die Aufgabe Deiner Webseite ist es, Deine Botschaft (Texte, Videos, Bilder, ...) in die Welt zu tragen und damit die richtigen Menschen *magisch* anzuziehen.

Sie muss keinen Schönheitswettbewerb gewinnen und Deine Aufgabe ist es nicht, stundenlang am Logo zu basteln, das Menü 3x von links nach rechts zu schieben und 37 Plugins zu installieren.

Das Design Deiner Webseite verdient später keinen Blumentopf, die Qualität Deiner Inhalte und das Verständnis Deiner Zielgruppe aber schon.

Erstelle eine Webseite in Version 1.0, mit der Du gut leben kannst und kümmere Dich danach um viel wichtigere Aufgaben, wie Deinem Zielgruppenverständnis und der Erstellung und Veröffentlichung bemerkenswerter Inhalte auf Deiner Seite.

Deine Webseite wird sich mit der Zeit verändern, wachsen und vermutlich entspricht Version 2.0 dann noch mehr Deiner Idealvorstellung. Version 1.0 muss es aber nicht.

Hinweis: Einige da draußen werden Dir Tools wie ClickFunnels, FunnelCockpit, LeadPages usw. verkaufen wollen und Dir sagen, dass das für ein erfolgreiches Online-Business reicht. Das ist falsch! Du brauchst eine Webseite, die DU in der Hand hast und nicht nur aus einem Funnel zum E-Mail-Adressen einsammeln besteht. Die Leute wollen keinen plumpen Funnel, der ihnen irgendetwas verkauft. Sie wollen DICH als Person hinter Deiner Webseite, DEINE Inhalte, DEIN Wissen und DEINE Produkte. 🙂

2. E-Mail-Marketing Tool

Wenn Du Deine Webseite erstellt und tolle Inhalte darauf veröffentlichst hast (und dies immer wieder tust), dann wird früher oder später unweigerlich der Zeitpunkt kommen, an dem Leute Deine Beiträge lesen werden.

Sprich, Deine Webseite hat Besucher! 🙂

Da Du aber bestimmt nicht nur einfache Besucher, sondern zahlende Kunden für Deine späteren Infoprodukte haben möchtest, brauchst Du einen Weg, um aus wildfremden Menschen, die Dich nicht kennen, erst einmal Interessenten machen zu können.

Und online ist das Sammeln und "Pflegen" von E-Mail-Adressen eine gute Möglichkeit dazu.

Hier spricht man von der Leadgenerierung und das funktioniert deshalb, weil Du so einen gewohnten Kanal (jeder hat eine E-Mail-Adresse) hast, um mit Deiner Zielgruppe zu kommunizieren und Vertrauen zu ihr aufzubauen.

Um später etwas verkaufen zu können, brauchst Du Vertrauen und über smartes E-Mail-Marketing kannst Du dieses gewinnen.

Aus technischer Sicht brauchst Du dazu ein E-Mail-Marketing Tool.

Dieses übernimmt den gesamte Prozess, von der Anmeldung eines Interessenten, über das zentrale Speichern aller Daten, bis hin zum automatisierten Versenden von E-Mails.

Auch E-Mail-Marketing Tools gibt es wie Sand am Meer. Ich nutze Klick-Tipp* und kann Dir diesen Anbieter aktuell auch empfehlen. Eine bis 2.000 Empfänger kostenlose Alternative ist MailChimp.

Hinweis: Ein E-Mail-Marketing Tool brauchst Du NICHT an Tag #1 beim Start Deines Infoprodukt-Business, auch nicht an Tag #30. Wozu auch? Du brauchst es erst dann, sobald Deine Webseite Besucher hat. Wie lange das in etwa dauert, kannst Du bei Interesse hier nachlesen.

Ein E-Mail-Marketing-Tool ist auch keine Pflicht!

Du kannst Dein Infoprodukt auch direkt auf Deiner Webseite verkaufen, ohne den Fokus auf den Aufbau einer E-Mail-Liste zu legen. Auch das funktioniert und man kann nicht pauschal sagen, dass der Weg über E-Mail-Marketing der bessere ist. Sehr häufig ist er das allerdings! 🙂

Ein sonniger Tag und gute Laune reichen leider nicht, damit sich auf Deiner Webseite irgendjemand in Deinen E-Mail-Verteiler einträgt und Dir sein Einverständnis gibt, dass Du ihm E-Mails senden darfst.

Du brauchst als Gegenleistung einen großen Mehrwert, den Deine Leser unbedingt haben wollen (und im besten Fall brauchen, um ihr Ziel zu erreichen oder ihr Problem zu lösen).

Noch bevor Du Dich um ein E-Mail-Marketing Tool kümmerst, solltest Du Dir daher überlegen, wie dieser Mehrwert (oft auch Freebie oder Lead-Magnet genannt) in Deinem Fall aussehen kann.

In meinem Fall biete ich zum Beispiel hier eine kostenlose, 7-tägige E-Mail-Serie zum Aufbau eines Infoprodukt-Business...

E-Mail-Anmeldeformular

...oder hier eine PDF-Datei mit 77 lukrativen Infoprodukt Ideen.

77-Infoprodukt-Ideen-Optin

Was möchte DEINE Zielgruppe unbedingt haben?

Wenn Du Deine Zielgruppe gut kennst, dann weißt Du das längst. 🙂

Hast Du den #1 Mehrwert für Deine Zielgruppe gefunden und erstellt, geht es darum, ein E-Mail-Marketing Tool zu bestellen und den Anmeldeprozess einzurichten.

Was nach einem Hexenwerk klingt, ist in Wirklichkeit ein Klacks! 😉

Wie gesagt, nutze & empfehle ich aktuell Klick-Tipp*, daher zeige ich Dir die nötigen ToDo's auch mit diesem Anbieter.

Du kannst aber dafür natürlich auch jedes andere professionellen Tool verwenden (aber vorzeigen kann ich es Dir klarerweise nur mit einem Tool ;-)).

2.1 Bei Klick-Tipp anmelden

Gehe auf die Bestellseite* um Dein gewünschtes Klick-Tipp Paket zu bestellen. Das kleinste Paket um 27 € netto monatlich reicht aus meiner Sicht völlig aus.

Klick-Tipp bestellen

Danach wirst Du durch den Bestellprozess geführt und bekommst Deine Zugangsdaten für den Login-Bereich per E-Mail. Logge Dich damit ein.

Klick-Tipp Login-Fenster

Da ich bereits ein seit Jahren aktives Enterprise-Konto mit Tausenden Leads habe, sieht meine Oberfläche an einigen Stellen vermutlich etwas anders aus als Deine. Lass Dich davon aber nicht verunsichern.

Klick-Tipp Oberfläche

Hinweis: Klick-Tipp hat sehr viele Funktionen und ist über die Jahre sehr umfangreich (und teilweise auch unübersichtlich) geworden. Den Großteil der Funktionen brauchst Du nicht, daher konzentrieren wir uns auf die Basics. Also nur die Dinge, die Du brauchst, um Leads generieren und E-Mails versenden zu können.

Es wird Dir nicht erspart bleiben, Dich über diese Anleitung hinaus, etwas mit Klick-Tipp zu beschäftigen, um sicher im Umgang zu werden.

Daher empfehle ich Dir, Dich parallel schon mal in die ersten Schritte einzulesen: support.klicktipp.com/category/6-ihre-ersten-schritte-in-klick-tipp

2.2 Bestätigungs- & Dankeschönseite anlegen

Um Deinen Lead-Magneten später an Deine Leser ausliefern zu können, brauchst Du zunächst zwei Webseiten.

Eine Bestätigungsseite, die direkt nach dem Absenden des E-Mail-Anmeldeformulars geöffnet wird und dazu dient, einen Interessenten darauf hinzuweisen, dass er noch seine E-Mail-Adresse bestätigen muss (siehe Double-Optin Prozess).

So sieht eine Bestätigungsseite in meinem Fall aus.

Beispiel E-Mail-Bestätigungsseite

Und eine Dankeschönseite, die nach dem Klick auf einen Bestätigungslink geöffnet wird und dazu dient, sich für das Interesse zu bedanken und den versprochenen Mehrwert (Lead-Magneten) "auszuliefern".

So sieht eine Dankeschönseite in meinem Fall aus.

Beispiel E-Mail-Dankeschönseite

Deine beiden Seiten müssen nicht so "durchgesignt" aussehen wie meine. Ich bin seit 2008 im Geschäft und als Anfänger solltest Du Dich nicht mit mir vergleichen.

Viel wichtiger ist, dass die Botschaft stimmt und der Leser weiß, was er tun muss und wie er an seinen Mehrwert kommt. 🙂

Wie Du Seiten in WordPress anlegst, kannst Du noch einmal hier nachlesen.

Neue WordPress-Seite erstellen

Hinweis:  Merke Dir die Adressen (URLs) dieser beiden Seiten, da Du diese jetzt gleich noch für den Double-Optin-Prozess in Klick-Tipp brauchst. Achte auch darauf, dass Du für die Dankeschönseite eine URL festlegst, die nicht auf eine Download-Seite schließen lässt, sondern einfach aus einer Aneinanderreihung beliebiger Buchstaben besteht.

  • Schlechte Wahl: www.deine-domain.de/download
  • Gute Wahl: www.deine-domain.de/iernlnvnsdkasdfjier

Ansonsten gibt es findige Leute, die einfach probieren www.deine-domain.de/download in den Webbrowser einzugeben und so direkt an Dein Freebie zu kommen, ohne sich anzumelden.

Zusätzlich kannst Du mit Plugins wie Yoast SEO Deine Dankeschönseite auch auf NoIndex setzen, sodass Suchmaschinen diese nicht indexieren und sie von Nutzern nicht über eine Suche gefunden werden kann.

WordPress-Seite auf noindex setzen

2.3 Tag & Double-Optin-Prozess anlegen

Jeder E-Mail-Abonnent, der sich irgendwo auf Deiner Webseite später in Deinen E-Mail-Verteiler einträgt, bekommt in Klick-Tipp ein kleines "Anhängeschild" um den Hals.

Klick-Tipp nennt dieses Anhängeschild Tag (= englisch und heißt frei übersetzt "Anhänger" oder "Etikett").

Im ersten Schritt musst Du in Klick-Tipp also so ein Tag anlegen und so benennen, dass Du es zuordnen kannst.

Klicke dazu im Klick-Tipp Menü oben auf Automatisierung, Neues Tag.

In Klick-Tipp ein neues Tag anlegen

Vergib dann einen Namen für das Tag, der zu Deinem Projekt und gegebenenfalls zu der Stelle auf Deiner Webseite passt, an der Du später das Anmeldeformular platzierst.

In meinem Fall nenne ich das Tag einfach "Interessenten Blumen-Projekt".

Einen Tag-Namen in Klick-Tipp vergeben

Ein weiterführendes Video zu Tags findest Du hier.

Jetzt geht es darum, einen sogenannten Double-Optin-Prozess anzulegen.

Dieser dient dazu, um Klick-Tipp ein paar Informationen zu geben, was mit einem Abonnenten passieren soll, wenn er sich in Deinen E-Mail-Verteiler eintragen möchte.

Klicke dazu auf Automatisierung, Neuer Double-Opt-in-Prozess im Menü.

Double-Optin-Prozess in Klick-Tipp anlegen

Vergib dann wieder einen Namen, der zu Deinem Projekt passt und klicke dann auf Double-Opt-in-Prozess anlegen.

Sobald sich ein Interessent bei Dir eintragen möchte und das E-Mail-Anmeldeformular (das wir noch erstellen werden) auf Deiner Webseite absendet, bekommt er von Klick-Tipp automatisch eine E-Mail, mit der Bitte, einen Link zu klicken, um seine E-Mail-Adresse zu bestätigen.

Welchen Inhalt diese Bestätigungs-E-Mail hat, kannst Du mit einem Klick auf Bestätigungs-E-Mail bearbeiten festlegen.

Klick-Tipp Bestätigungsmail bearbeiten

In der Bearbeitungsoberfläche kannst Du dann Daten wie den Absender, die Versand- und Antwort E-Mail-Adresse, den Betreff und den eigentlichen E-Mail-Inhalt anpassen.

Alternativ kannst Du aber auch den Standard-Text von Klick-Tipp verwenden.

Klicke dann auf Speichern und Spam-Score berechnen nachdem Du Deine Änderungen vorgenommen hast. Hinweis: Vergiss den Spam-Score! 😉

Klick-Tipp Bestätigungsmail anpassen

Zurück in der Double-Optin-Prozess Oberfläche kannst Du dann eine eigene Bestätigungsseite und eine eigene Dankeschönseite vergeben oder alternativ auch die Standard-Seiten von Klick-Tipp verwenden.

Da Du diese beiden Seiten aber schon angelegt hast (sofern Du Dich an diese Anleitung gehalten hast), aktiviert Du die Checkbox neben eigene Bestätigungsseite verwenden und hinterlegst diese unter URL der Bestätigungsseite

Eigene Bestätigungsseite in Klick-Tipp verwenden

Genau das gleiche machst Du dann mit der Dankeschönseite.

Eigene Dankeschönseite in Klick-Tipp verwenden

Klicke dann unten auf Speichern und schon ist Dein erster Double-Optin-Prozess fertig angelegt und einsatzbereit.

War doch nicht so schwer oder? 🙂

Ein weiterführendes Video zum Double-Opt-in-Prozess kannst Du Dir hier ansehen.

Hinweis:  Es kann gut sein, dass bei Dir die Klick-Tipp Oberfläche oder das Menü etwas anders aussieht. Lass Dich davon nicht aus der Ruhe bringen, das ist normal. Zum einen habe ich ein Enterprise-Konto und zum anderen entwickelt sich so eine Sofware ständig weiter.

2.4 Anmeldeformular erstellen & einbinden

Damit sich ein Interessent auf Deiner Webseite in Deinen E-Mail-Verteiler eintragen kann, musst Du ihm ein Anmeldeformular zur Verfügung stellen.

Dort trägt er seinen Vornamen und seine E-Mail-Adresse ein, sendet es ab und landet nach der Bestätigung seiner E-Mail-Adresse in Deinem Verteiler in Klick-Tipp und zwar bereits mit dem richtigen Tag (der richtigen Kennzeichnung).

Damit Klick-Tipp bei einer neuen Anmeldung weiß, welchen Anmeldeprozess es starten und welches Tag es vergeben soll, müssen wir ihm genau das jetzt mitteilen.

Klicke auf Listbuilding, Neues Listbuilding, um ein neues Anmeldeformular zu erstellen.

Klick-Tipp neues ListBuilding

Wähle dann Anmeldeformular, um genau ein solches anzulegen.

Klick-Tipp Anmeldeformular

Benenne das Anmeldeformular dann so, dass Du es später wieder zuordnen kannst und klicke dann auf Anmeldeformular anlegen.

Klick-Tipp Anmeldeformular benennen

Wähle dann den richtigen Double-Opt-in-Prozess und unter Zusätzliches Tagging (optional) das richtige Tag aus. Beides solltest Du bereits vorab in Klick-Tipp angelegt haben. Wenn nicht, dann schau hier noch einmal nach.

Klick-Tipp-Anmeldeformular bearbeiten

Wähle dann unter Felder einfügen das Feld Vorname, um dieses zu Deinem Anmeldeformular hinzuzufügen (was ich Dir empfehle, damit Du jeden Leser in Deinen E-Mails mit dem Vornamen ansprechen kannst).

Klick-Tipp Feld Vorname einfügen

Damit der Vorname im Anmeldeformular oberhalb der E-Mail-Adresse erscheint, kannst Du das entsprechende Feld einfach mit der Maus nach oben verschieben.

Klick-Tipp-Feld Vorname nach oben verschieben

Weiter unten findest Du dann noch eine Reihe von Einstellungsmöglichkeit für das Anmeldeformular. Damit kannst Du bei Bedarf etwas herumspielen (z.B. mit den Farben) oder einfach alles so belassen, wie es voreingestellt ist (was ich machen würde).

Klick-Tipp Anmeldeformular Einstellungen

Klicke dann auf Speichern, wenn Du Deine Einstellungen gemacht hast und anschließend auf Einbettungscode.

Klick-Tipp Anmeldeformular speichern

Dann bekommst Du den Code für Dein Anmeldeformular einmal als JavaScript und einmal als iFrame.

Einen dieser beiden Codes, egal welchen, kopierst Du Dir nun in die Zwischenablage oder noch besser, in ein Text-Dokument.

Diesen Code brauchst Du dann gleich auf Deiner Webseite.

Klick-Tipp Einbettungscode kopieren

Öffne jetzt jene Seite oder jenen Blog-Beitrag, auf dem Du das Anmeldeformular einbinden möchtest.

Klicke dann im Bearbeitungsmodus einer Seite an genau jener Stelle, wo das Formular erscheinen soll, auf Add block, um dort einen neuen Content-Block hinzuzufügen.

Add-Block in WordPress

Wähle dann HTML.

HTML-Block in WordPress hinzufügen

Füge den JavaScript Code dann aus der Zwischenlage oder einem Text-Dokument in diesen HTML-Block ein.

JavaScript-Code in WordPress-Block einfügen

Klicke dann auf die Schaltfläche Aktualisieren.

WordPress Aktualisieren Button

Und schon wird das Anmeldeformular auf der Webseite an jener Stelle angezeigt, an der Du es eben eingefügt hat und ein Interessent kann sich direkt anmelden.

Klick-Tipp Anmeldeformular in WordPress eingebunden

Sobald sich jemand über dieses Anmeldefomular in Deinen E-Mail-Verteiler einträgt, weist Klick-Tipp diesem Leser das richtige Tag zu.

Du kannst das unter ContactCloud, Suchen kontrollieren, wenn Du dort unter Markiert mit Tag das entsprechenden Tag auswählst, das Du diesem Anmeldeformular zugewiesen hast.

Klick-Tipp Tag-Vergabe

Darüber hinaus findest Du hier noch ein Video zum Erstellen von Anmeldeformularen.

Hinweis:  Der hier beschriebene Weg ist der einfachste und schnellste Weg zum eigenen E-Mail-Anmeldeformular. Vielleicht sind die Standard Anmeldeformulare von Klick-Tipp nicht die schönsten (bestimmt sogar nicht), aber sie funktionieren und das zählt am Ende des Tages. Später, wenn Du Zeit & Lust hast, kannst Du immer noch optimieren und zum Beispiel mit Tools wie ThriveLeads ansprechendere Formulare erstellen. Für den Start und Erfolg Deines Online-Business ist das aber definitiv nicht notwendig.

2.5 E-Mails versenden

Die größte E-Mail-Liste hilft Dir nichts, wenn Du keine E-Mails versendest. 😉

Hinweis:  Wir werden uns an dieser Stelle nicht mir irgendwelchen Funnels und FollowUp-Prozessen herumschlagen. Ich weiß, viele Gurus schwören darauf und ab einem gewissen Punkt in Deinem Business macht ein Funnel durchaus Sinn. Nicht aber zum Start. Du brauchst einen einfachen und verlässlichen Weg mit Deiner Zielgruppe zu kommunizieren. Und diesen hast Du per E-Mails, die Du einfach mit Klick-Tipp versendest. Später, wenn Dein Business wächst, Du jede Menge Content online und Tausende Leser im Verteiler hast, kannst Du Dich immer noch um einen Funnel und Prozesse kümmern. Für den Start kannst Du das alles aber komplett ausblenden.

E-Mails in Klick-Tipp zu versenden geht ganz einfach.

Klicke zunächst auf Kampagnen, Neuer Newsletter.

Neuen Newsletter in Klick-Tipp versenden

Vergib dann wieder einen Namen für den Newsletter und wähle unter Markiert mit Tag jenen Tag aus, mit dem die Leser, die diese E-Mail erhalten sollen, markiert wurden.

Klicke dann auf Newsletter anlegen.

Newsletter in Klick-Tipp anlegen

Wähle dann den Absender, sowie die Versand- und Antwort-E-Mail-Adresse und den Betreff, den Deine E-Mail haben soll.

Klick-Tipp E-Mail bearbeiten

Im eigentlichen E-Mail-Text selbst kannst Du dann noch mit Platzhaltern arbeiten, die dann in der eigentlichen E-Mail mit den richtigen Daten ersetzt werden.

Wählst Du aus dem Menü den Platzhalter für Vorname, dann wird in der Mail der tatsächliche Vorname des Lesers eingefügt und dieser somit persönlich angesprochen.

Das funktioniert natürlich nur, wenn Du in Deinem E-Mail-Anmeldeformular nach dem Vornamen Deiner Abonnenten gefragt hast. 😉

Klick-Tipp Platzhalter einfügen

Die restlichen Einstellungen kannst Du so belassen.

Klicke dann auf Speichern und Spam-Score berechnen, nachdem Du Deinen E-Mail-Text fertig hinterlegt hast.

Klick-Tipp-Button Speichern und Spam-Score berechnen

In der E-Mail Inhaltsanalyse kannst Du Dir noch selbst eine Vorschau-E-Mail senden, um zu sehen, wie die Mail ankommt und gegebenenfalls nochmal nachbessern.

Den Spam-Score kannst Du ignorieren, sofern Du nicht vorhast, Spam zu versenden.

Versendest Du ansprechende Mails, die Deinen Lesern einen Mehrwert bieten, wirst Du in Sachen Spam kein Problem haben, egal was dieser Score hier anzeigt.

Klicke dann auf Versandzeitpunkt.

Klick-Tipp E-Mail-Inhaltsanalyse

Im letzten Schritt muss Du noch festlegen, wann Deine E-Mail an Deine Leser rausgehen soll.

Bei Sofort wird sie umgehend versendet, bei Pause passiert nichts und bei Zeitpunkt, kannst Du ein beliebiges Versanddatum definieren.

Klick-Tipp Versandzeitpunkt auswählen

Klickst Du anschließend auf Speichern, dann geht Deine E-Mail direkt raus (Einstellung: Sofort) oder startet zu dem Zeitpunkt, den Du eingestellt hast.

Ein weiterführendes Video zum Erstellen eines Newsletters findest Du hier von Klick-Tipp selbst.

Hinweis: Solltest Du mit Klick-Tipp alleine nicht klarkommen, dann gibt es mittlerweile Hunderte Klick-Tipp Consultants, die Du buchen kannst und die Dich dabei unterstützen können. Hier kannst Du nach einem passenden Consultant suchen.

Fazit E-Mail-Marketing Tool

Bei all den Möglichkeiten, die Du heute mit E-Mail-Marketing Tools wie Klick-Tipp hast, brauchst Du es am Ende nur für zwei Bereiche.

  1. Dem Aufbau einer E-Mail-Interessenten- (und Kunden-)Liste und dem zentralen Speichern Deiner Abonnenten.
  2. Dem Versenden von E-Mails, um mit Deinen Lesern zu kommunizieren, sie mit Mehrwert zu versorgen und Dein Infoprodukt smart und ohne Marktschreierei zu verkaufen.

Lass Dich von all den Features, Menüeinträgen und Funktionen nicht beeindrucken oder verunsichern.

Fokussiere Dich bei der Nutzung so eines Tools auf genau die Dinge, die ich Dir eben gezeigt habe und verschwende Deine wertvolle Zeit zum Start nicht mit Dingen wie Splittests, Funnels oder komplizierten Automatisierungsprozessen.

Schaff Dir damit einen einfachen Weg, um an Leute zu kommen, die sich für Dich und Dein Thema interessieren, diese an Dich zu "binden" und mit jene Informationen (und Produkten) zu versorgen, die sie brauchen und wollen.

Mach auch nicht den Fehler, Dir an Tag #1 ein E-Mail-Marketing Tool anzuschaffen und zu versuchen Dir sofort mit Facebook Ads oder ähnlichem eine E-Mail-Liste aufzubauen. Du wirst scheitern!

Kümmere Dich lieber um Deine Webseite, veröffentliche großartige Inhalte, zieh so die richtigen Menschen an, hol Dir dann ein E-Mail-Marketing Tool und bau Dir eine Liste mit Menschen auf, die Dir Suchmaschinen auf Deine Webseite leiten.

Das ist der langfristig erfolgreiche Weg! 🙂

Ja, das dauert und Du brauchst Geduld! Alles normal. Ist Ruhe und Geduld nicht gerade Deine Stärke, dann solltest Du vielleicht etwas an Deinem Mindset arbeiten. 😉

3. Mitgliederbereich

Angenommen, Du möchtest einen Videokurs erstellen und Deine Videos nur Deinen zahlenden Kunden zugänglich machen (was ein guter Plan ist! :-)).

Dann brauchst Du einen sogenannten Mitgliederbereich (Memberbereich), der vor externem und unbefugten Zugriff geschützt ist.

Noch vor Jahren wäre das technisch gesehen ein "Riesen-Aufriss" gewesen. Heutzutage aber nicht mehr.

Mit Tools wie Coachy (= meine aktuelle Empfehlung) kannst Du Dir mit wenigen Klicks einen professionellen Mitgliederbereich zusammenbauen, ohne das Wort "Technik" auch nur in den Mund nehmen zu müssen.

Wie einfach und schnell das geht, zeigt Dir der Coachy-Gründer Dennis in einem kurzen Video.

Coachy ist aktuell meine glasklare Empfehlung, aber es gibt genug weitere Anbieter, die alle den Fokus auf Einfacheit und Schnelligkeit in der Bedienung legen.

Du hast zum Beispiel die Qual der Wahl zwischen...

...und vielen weiteren, die ich noch überhaupt nicht kenne. 😉

Hinweis: Du hast eine Business-Idee und möchtest jetzt hoch-motiviert starten mit Coachy einen Videokurs zu erstellen? Geile Idee! Tu das aber bloß nicht, bevor Du sichergestellt hast, das sich Dein fertiger Videokurs später auch verkaufen wird (validiere Deine Idee) und halte Dich an den Ablaufplan beim Aufbau eines Infoprodukt-Business. Dann wirst Du merken, dass die Produkterstellung einer der letzten Schritt auf dem Weg zu einem erfolgreichen Online-Business ist und NIE der Erste.

Tools wie Coachy kosten monatlich Geld, daher empfehle ich Dir, Dich erst dann darum zu kümmern, wenn Du die nötige Vorarbeit geleistet hast und nicht an Tag #1.

4. Zahlungsprozessor

Wenn Du Dein Infoprodukt verschenken willst > Cool! 😉

Wenn Du aber Geld dafür nehmen und ein echtes Business haben willst, dann brauchst Du einen Zahlungsprozessor.

Er ist quasi die Schnittstelle zwischen Deinem Infoprodukt und Deine Kunden.

Der Zahlungsprozessor bietet dem Kunden verschiedene Bezahloptionen (wie PayPal, Kreditkarte, Sofortüberweisung, ...), über nimmt die Rechnungslegung, das Mahnwesen und die Auslieferung Deines Infoproduktes.

Und natürlich sorgt er auch dafür, dass Dein wohlverdientes Geld pünktlich auf Deinem Konto landet! 🙂

Im deutschsprachigen Raum ist Digistore24* die #1 im Bereich der digitalen Infoprodukte, daher nutze und empfehle ich diesen Anbieter aktuell auch.

Hinweis: Auch Digistore24, wie viele andere Zahlungsanbieter auch, hat wieder zahlreiche Features, Tools und Gimmicks, die vielleicht irgendwann interessant sein können, aber nichts mit dem grundsätzlichen Erfolg Deines Online-Business zu tun haben. Lass Dich davon nicht ablenken und hab auch zum Start kein Auge darauf. Nutze Digistore24 lediglich um Deinen Kunden die Möglichkeit zu geben, Dein großartiges Produkt bestellen und dabei aus verschiedenen Zahlungsoptionen wählen zu können. Mehr nicht.

Schauen wir also, wie Du in Digistore24 Dein Infoprodukt einstellen und verkaufen kannst.

Let's go!

4.1 Bei Digistore24 anmelden

Über diesen Link* kannst Du bei Digistore24 ein neues, kostenloses Konto eröffnen.

Fülle das Formular mit Deinen Daten aus und melde Dich als Vendor (Produktverkäufer) und Affiliate (Vertriebspartner) an.

Bei Digistore24 anmelden

Nachdem Du Deine Zugangsdaten erhalten und Dich in den internen Bereich eingeloggt hast, sind Deine zwei ersten wichtigen Einstellungen Deine Kontoinformationen (Konto, Details) und Dein Auszahlungskonto (Konto, Auszahlungskonto).

Digistore24 Auszahlungskonto

Alle anderen Einstellungen und Menüpunkte kannst Du erstmal ignorieren.

Wann immer Du bezüglich Digistore24 Fragen hast oder Hilfe suchst, dann kannst Du deren Hilfe-Bereich durchstöbern.

4.2 Verkaufsseite und Dankeseite erstellen

Um Dein Infoprodukt verkaufen und in Digistore24 einstellen zu können, brauchst Du grundsätzlich zwei Seiten.

  1. Eine Verkaufsseite, auf der Du Dein Produkt präsentierst und zum Kauf anbietest.
  2. Eine Dankeseite, auf der ein Kunde direkt nach erfolgreicher Bezahlung landet und entweder Dein Produkt direkt downloaden kann (z.B. ein E-Book) oder einen Hinweis bekommt, wie der auf sein gekauftes Produkt zugreifen kann (z.B. einen Mitgliederbereich).

Beide Seiten kannst Du wieder ganze normal in WordPress erstellen.

Achte bei Deiner Verkaufsseite darauf, dass Du sie weitestgehend nach folgendem Schema aufbaust:

  1. Headline (mit dem Ergebnis für Deine Leser).
  2. Vorstellung/Intro (Deine eigene Geschichte vom Problem zur Lösung).
  3. Angebot (Wie kannst Du mit Deinem Infoprodukt das Problem Deiner Leser lösen?).
  4. Produktvorstellung inklusive Preis und aller Inhalte/Benefits/Vorteile.
  5. Call-to-Action/Handlungsaufforderung zum Kauf (Bezahlbutton).
  6. Zweifel nehmen und mögliche Fragen beantworten.
  7. Referenzen/Testimonials/Siegel

Achte auf der Dankeseite darauf, dass der Hinweise "Die Abbuchung erfolgt durch Digistore24" nicht fehlt.

Hinweis:  Einige werden Dir sagen, dass Du unbedingt ein Webinar brauchst, um Dein Infoprodukt zu verkaufen. Brauchst Du nicht! Ich verkaufe einen knapp 1.000 € Online-Kurs erfolgreich über eine reine Textverkaufsseite und Multi-Millionen Businesses in den USA tun das auch. Deine Zielgruppe hat ein Problem, das Dein Infoprodukt lösen kann? Dann ist das Verkaufsmedium (Webinar, Videosalesletter, Textverkaufsseite) nicht so wichtig, wie die Botschaft und das Wording darin.

4.3 Infoprodukt anlegen

Um ein eigenes Produkt anlegen zu können, musst Du in der Digistore24-Oberfläche zunächst links oben unter Ansicht auf Vendor wechseln.

Digistore24 Vendor-Ansicht

Klicke dann auf Konto, Produkte um zur Produktübersicht zu gelangen.

Digistore24 Produkt anlegen

Dort angelangt, kannst Du dann über die Schaltfläche Produkt hinzufügen genau das tun.

Digistore24 Button Produkt hinzufügen

Hier gibt es nun jede Menge Informationen, die Du über Dein Produkt angeben musst. Das meiste ist selbsterklärend bzw. schon richtig voreingestellt.

Ist Dir ein Punkt nicht klar, dann erfährst Du mit einem Klick auf das blau-hinterlegte Fragezeichen mehr dazu.

Bringt das immer noch kein Licht ins Dunkel, dann findest Du bestimmt im Hilfe-Bereich oder unter consultants@digistore24.com eine Antwort.

Eine wichtige Einstellung ist die Wahl des richtigen Produkttyps, da es hier auch um die korrekte Zuweisung des Steuersatzes geht.

Wähle also unter Produkttyp den Typ aus, unter dem Dein Produkt fällt.

Ein Video- oder Online-Kurs fällt unter Mitgliederbereich. 🙂

Digistore24 Produkttyp Mitgliederbereich

Dann musst Du Digistore24 auch mitteilen, welche URLs (Webadressen) Deine Verkaufseite und Deine Dankeseite haben. Beides solltest Du schon vorbereitet haben.

Digistore24 Verkaufsseite und Dankeseite hinterlegen

Denn Rest auf dieser Seite kannst Du dann in eigenem Ermessen einstellen und anschließend unten auf Speichern klicken.

Interessant ist noch oben im Menü der Punkt Zahlungspläne.

Digistore24 Menüpunkt Zahlungspläne

Hier kannst Du nicht nur festlegen, zu welchem Preis Du Dein Infoprodukt verkaufen möchtest, sondern auch, ob Du Ratenzahlungen oder Abozahlungen anbieten möchtest und aus welchen Bezahlmethoden Deine Kunden wählen können.

Digistore24 Zahlungspläne

Dann musst Du Dich noch entscheiden, ob und welche Geld-zurück-Garantie Du anbieten möchtest und Deine Auswahl Deinem Produkt zuweisen.

Klicke dazu im Menü auf Einstellungen, Rückgaberegelungen.

Digistore24 Rückgaberegelungen

14 Tage sind gesetztlich vorgeschrieben. Du kannst aber auch einen längeren Zeitraum anbieten (z.B. 30 Tage wie ich) oder Deine Kunden aktiv auf ihr Widerrufsrecht verzichten lassen.

Digistore24 Rückgaberegelungen Auswahl

Das waren die wichtigste Einstellungen Dein Infoprodukt betreffend.

Darüber hinaus empfehle ich Dir aber, Dein Wissen mit Hilfe dieser Beiträge noch zu vertiefen.

4.4 Kunden E-Mail-Liste aufbauen

Wie cool wäre es, wenn Du nicht "nur" Deine Interessenten per E-Mail erreichen könntest, sondern auch alle Deine Kunden?

Sehr cool und ich empfehle Dir, auch allen Deinen Kunden in Klick-Tipp ein separates Tag zuzuweisen.

Dazu musst Du Dein Digistore24-Konto mit Deinem Klick-Tipp-Konto verbinden und das ist total einfach.

Klicke dazu in Digistore24 einfach auf Einstellungen, Anbindungen (IPN).

Digistore24 IPN-Anbindung

Über die Schaltfläche Neue Anbindung hinzufügen kannst Du dann genau das tun.

Digistore24 Neue Anbindung hinzufügen

Wähle dann Klick-Tipp (Vollintegration) aus.

Digistore24-Klick-Tipp-Vollintegration

Vergib dann einen Namen für die Anbindung, wähle die Produkte, die Du dafür verwenden möchtest (in der Regel alle) und belasse alle anderen Einstellungen so, wie voreingestellt.

Klicke dann unten auf Speichern.

Klick-Tipp-Vollintegration-Einstellungen

Wechsle jetzt in Dein Klick-Tipp Konto und erstelle dort ein Tag, das jeder Kunde bekommen soll, sobald er Dein Infoprodukt kauft (z.B. Kunde Produkt xy).

In Klick-Tipp ein neues Tag anlegen

Klicke anschließend auf Listbuilding, Neues Listbuilding im Klick-Tipp Menü oben.

Klick-Tipp neues ListBuilding

Diesmal wählst Du allerdings nicht Anmeldeformular aus, sondern scrollst etwas nach unten und wählst dort unter Zahlungsanbieter digistore24 aus.

Klick-Tipp-Zahlungsanbieter-Digistore24

Bei Dir sieht folgendes Fenster jetzt vermutlich etwas anders aus, weil Du noch kein Digistore24 Konto verknüpft hast.

Wie dem auch sei.

Klick auf die Schaltfläche Ein (weiteres) Digistore24 Konto verknüpfen (oder so ähnlich).

Klick-Tipp-Digistore24-Konto-verknüpfen

Danach wirst Du automatisch auf die Digistore24 Login-Seite weitergeleitet und aufgefordert, Dich einzuloggen, um die Verbindung abzuschließen. Tu genau das.

Digistore24 mit Klick-Tipp verknüpft

Wechsle danach zur Listbuilding Übersicht und klicke beim entsprechenden Eintrag auf die Schaltfläche Bearbeiten.

Klick-Tipp Übersicht Listbuilding

Alles, was Du hier noch tun musst, ist es unter Zusätzliches Tagging (optional), Erfolgreiche Zahlung jenes Tag zuzuweisen, das alle Deine Kunden bekommen sollen.

Dieser letzte Schritt ist optional, da Klick-Tipp durch die Vernüpfung mit Digistore24 jedem Kunden automatisch das Tag "Hat Produkt gekauft" zuweist.

Klick-Tipp-Digistore24-Produkt-bearbeiten

4.5 Infoprodukt verkaufen

Technisch hast Du bis hierher alles vorbereitet, was Du brauchst, um Dein Infoprodukt verkaufen zu können.

Du solltest an dieser Stelle:

  • Eine gute Webseite in Version 1.0 erstellt haben mit der Du gut leben kannst. Vielleicht mit WordPress, vielleicht mit einem anderen System. Das wichtigste ist die Qualität Deiner Inhalte und nicht das Layout oder irgendwelche Gimmicks wie Slider, Popups oder ähnliches.
  • Eine reine Textverkaufsseite erstellt haben, die das Problem Deiner Zielgruppe direkt anspricht, es lösen kann und Dein Infoprodukt ehrlich und authentisch verkauft. Erzähl darauf Deine eigene Story vom Problem zur Lösung und halte nichts hinterm Berg, was Dein Infoprodukt betrifft. Niemand kauft die Katze im Sack.
  • Dein Infoprodukt in Digistore24 oder einem anderen Zahlungsanbieter angelegt und ein entsprechendes Bestellformular erstellt haben. Beschäftige Dich nicht mit Conversion-Tools oder sonst irgendwelchem PiPaPo, den Du nicht brauchst. Gibt Deinen Kunden eine einfache und verständliche Bestellmöglichkeit.
  • Deinen Online- oder Videokurs mit einem Tool wie Coachy erstellt und eingerichtet haben (das dauert 6 Minunten). Verkaufst Du ein E-Book, dann kann die PDF-Datei davon auf einer eigenen Download-Seite heruntergeladen werden. Die PDF-Datei lädst Du auf WordPress hoch wie ein normales Bild und setzt den Link dazu auf Deine Download-Seite.
  • OPTIONAL nutzt Du ein E-Mail-Marketing-Tool wie Klick-Tipp, um Dir eine E-Mail-Interessenten und -Kunden-Liste aufzubauen. Ein Muss ist das aber nicht, um die ersten Euros in die Kasse zu spülen. 😉

Was Du jetzt noch brauchst, ist eine Bestellmöglichkeit für Deine Interessenten auf Deiner Verkaufsseite.

Dazu empfehle ich Dir im ersten Schritt, einen schönen Bezahlbutton zu erstellen, auf den Deine Leser klicken können, um auf die (Digistore24-)Bestellseite weitergeleitet zu werden und die Bestellung auslösen zu können.

Mit dem kostenfreien Tool "CTA Button Generator" kannst Du so einen schönen Button erstellen. Ich empfehle zum Beispiel in der Farbe orange (falls es zu Deinem Design passt).

Unter Button text kannst Du den Text festlegen, der auf Deinem Button stehen soll, rechts unter Color kannst Du die Farbe ändern.

Klicke dann auf Download, wenn der Button so aussieht, wie Du ihn gerne hättest.

CTA-Button-erstellen

Die heruntergeladene Datei (ich empfehle das Dateiformat jpg) musst Du jetzt nur noch auf Deiner Verkaufsseite in WordPress überall dort einbinden, wo Deine Leser eine Bestellmöglichkeit haben sollen.

Füge also an diesen Stellen über das + Symbol wieder einen neuen Block hinzu und wähle den Eintrag Bild aus.

Bild in WordPress-Seite einfügen

Klick dann auf Upload, um Deinen Bezahlbutton von Deinem Rechner auszuwählen und auf WordPress hochzuladen.

Bild in WordPress hochladen

Klicke dann mit der linken Maustaste auf den Button und wähle im "Align Menü" den Eintrag Align Center, um den Button mittig auszurichten.

WordPress Bild mittig ausrichten

Wechsle jetzt wieder in Dein Digistore24-Konto und wähle dort im Menü Konto, Produkte.

Klicke dann auf die 3 Punkte neben Deinem Produkt und wähle den Eintrag Promolink & Affiliate-Einladelink.

Promolink in Digistore24 aufrufen

Kopiere dann den Link zum Bestellformular in die Zwischenablage (Rechtsklick mit der Maus auf das Feld mit dem Link und dann Kopieren im Menü).

Link zum Bestellformular in Digistore24 kopieren

Markiere dann den Button auf Deiner Verkaufsseite in WordPress und wähle das Insert link Symbol, um den Digistore24-Bestelllink auf den Button zu legen.

Link auf Grafik legen in WordPress

Füge dann den Bestelllink aus der Zwischenablage ein.

Und schon kann ein Interessent auf den Button klicken, wird auf die Digistore24-Bestellseite geleitet und kann Dein Infoprodukt kaufen. 🙂

Digistore24-Bestelllink in WordPress einfügen

Fazit Zahlungsprozessor

Ähnlich wie beim E-Mail-Marketing-Tool kann man sich bei den zig Menüeinträgen, Einstellungsmöglichkeiten und Features in Digistore24 schnell überfordert fühlen.

Das ist aber nicht nötig, denn gefühlte 90 % aller Möglichkeiten brauchst Du nicht, um Dein Infoprodukt erfolgreich verkaufen zu können.

Was Du brauchst, ist eine einfache und verständliche Möglichkeit für Deine Kunden, Dein Infoprodukt bestellen zu können. Und die Wahl aus den gängigsten Online-Bezahlmethoden, wie Kreditkarte, PayPal und Sofortüberweisung.

Und genau dazu solltest Du einen Zahlungsprozessor zum Start auch nutzen und alles andere komplett ignorieren. 🙂

Fazit "Online-Business Technik"

Ziel dieses Artikels ist es, Dir die Angst vor der Technik zu nehmen, denn sie ist in den meisten Fällen unbegründet.

Und, hab ich das geschafft? 🙂

Sieh die Technik immer als Mittel zum Zweck, um ein erfolgreiches Online-Business betreiben zu können. Oder vielleicht auch als notwendiges Übel. Aber nie als etwas, was Dich davon abhält.

Wenn Du von A nach B willst, dann ist ein Auto das Mittel zum Zweck.

Du kannst auch zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren, dann dauert es halt etwas längern.

Andere haben das nötige Kleingeld und fahren mit einem Porsche. Am Ende kommen aber alle irgendwann am Ziel (B oder Online-Business) an.

Das Geniale heutzutage ist ja, dass Du die Technik in der Regel EINMAL aufsetzt und danach läuft sie wie ein Schweizer Uhrwerk.

Natürlich wirst Du Dich über diese Anleitung hinaus mit dem einen oder anderen Tool näher befassen müssen (auch wenn es manchmal weh tut). Das ist normal und jeder muss das (das nennt man die eigene Komfortzone verlassen ;-)).

Vielleicht kommst an einem gewissen Punkt auch alleine nicht mehr weiter. Jedem passiert das einmal, auch mir.

Hier gibt es aber für JEDE technische Aufgabe mittlerweile zig Dienstleister und Profis (z.B. auf de.fiverr.com*), die Dir für ein paar Euro helfen können. Nimm diese Hilfe in Anspruch!

Hast Du noch Fragen dazu, dann stelle mir diese gerne im Kommentarbereich.

Ich freue mich, von Dir zu hören! 🙂

* = Werbelink

Wie viel Geld bringt ein Infoprodukt-Business?

Wie viel Geld kannst Du mit einem Infoprodukt-Business verdienen?

  • 21. Juli 2020

Wie viel Geld kannst Du mit einem digitalen Infoprodukt-Business verdienen? (inklusive Verdienstrechner)

Wie viel Geld bringt ein Infoprodukt-Business?

Viele, die sich ein Online-Business aufbauen möchten, stellen sich irgendwann Fragen wie...

  1. "Wie viel Geld bleibt am Ende des Tages bei mir hängen?"
  2. "Lohnt sich der Aufwand überhaupt?"
  3. "Stimmen die Verdienste, mit denen die Sportwagen-fahrenden Gurus prahlen?" 😉

Das sind wichtige Fragen, denn ein Business soll ja nicht nur aus Jux & Tollerei entstehen, sondern auch Einnahmen generieren und im besten Fall sogar den eigenen Lebensunterhalt finanzieren.

Grund genug also, mal hinter die Kulissen zu schauen, erfolgreiche Infoprodukt-Businesses zu analysieren und mit einem Verdienstrechner realistische Zahlen aufzuzeigen.

Hinweis: Wie viel Gewinn ein Infoprodukt-Business wirklich macht, steht natürlich nirgendwo öffentlich im Netz. Aber mit Hilfe von Tools, Erfahrungswerten und auch ein paar Annahmen kann man durchaus auf Zahlen kommen, die der Realität sehr nahekommen. Es geht mir auch nicht um exakte Verdienstzahlen, sondern viel mehr darum, dass Du ein Gefühl dafür bekommst, was möglich ist und ob sich der Aufwand für Dich lohnt.

Jetzt ein paar Screenshots von meinen Online-Verdiensten zu zeigen, wäre mir zu einfach und ist auch nicht mein Stil.

Daher gehe ich auf den aktuell größten deutschen Marktplatz für digitale Infoprodukte - Digistore24 - und suche mir dort Projekte, die ich analysiere.

Wichtig dabei ist mir, dass es kein typisches "Geld verdienen im Internet" Produkt ist, weil Du hiervon bestimmt schon genug "irrwitzige" Verdienste gesehen hast. Zudem gibt es viel interessantere Nischen. 🙂

Übrigens... wenn der Aufbau eines krisensicheren, digitalen Infoprodukt-Business interessant für Dich ist, dann klicke auf folgende Schaltfläche und durchlaufe meinen kostenlosen 7-tägigen E-Mail-Kurs (inkl. Download meiner 77 Business-Ideen).

Los geht's!

1. Online Geburtsvorbereitungskurs

In der Rubrik "Familie und Kinder" bin ich auf einen Online Geburtsvorbereitungskurs gestoßen. Eine coole Idee für ein digitales Infoprodukt-Business!

Infoprodukt Online Geburtsvorbereitungskurs

Der Kurs kostet einmalig 99 € und so sieht die Verkaufsseite aus: deine-geburt.online

Verkaufsseite Online-Geburtsvorbereitungskurs

Um jetzt einschätzen zu können, wie viel das Business verdient, müssen wir zunächst ungefähr wissen, wie viele Besucher die Seite hat.

Dazu nutze ich das Tool similarweb.com und gebe dort die URL der Verkaufsseite ein.

Trafficzahlen Online-Geburtsvorbereitungskurs

Das Tool verrät mir, dass die Seite etwas über 10.000 Seitenaufrufe im Monat hat, also etwa 330 pro Tag.

Hinweis: Die Anzahl der Seitenaufrufe ist nicht gleichzusetzen mit einzigartigen Webseiten-Besuchern, da ein Besucher die Seite ja mehrmals aufrufen kann. Die Anzahl der tatsächlichen Besucher pro Monat liegt also bestimmt etwas darunter. Wir brauchen aber keinen exakten Wert, daher gehen wir einfach von 9.000 Webseitenbesuchern pro Monat aus. Ich denke, das ist ein Wert, der der Wahrheit sehr nahekommt. 🙂

Die nächste Zahl, die wir brauchen, ist die Kaufrate des Online Geburtsvorbereitungskurses.

Also wie viele von 100 Webseitenbesuchern dann tatsächlich den Kurs auch kaufen. 

Normale Kaufraten im Bereich der digitalen Infoprodukte liegen erfahrungsgemäß irgendwo zwischen 1% und 3%.

Nehmen wir also den Mittelwert und sagen, dass von 100 Besuchern zwei den Kurs um 99 € kaufen. Wir gehen also von einer Kaufrate von 2% aus.

Bei 9.000 Besuchern pro Monat macht das 180 Verkäufe (9.000 / 100 x 2 = 180) und somit einen monatlichen Umsatz von 17.820 €. Yeah! 🙂

Aber Umsatz ist noch lange kein Gewinn!

Daher schaue ich mit dem Tool ahrefs.com noch nach, WOHER die Besucher kommen.

Und hier fällt mir auf, dass die Seite kaum organischen, also nicht bezahlten Traffic über Google hat. Nur etwa 28 pro Monat im Jahresschnitt.

Organischer Traffic deine-geburt.com

Woher kommen dann die 9.000 Besucher pro Monat?

Über bezahlte Werbeanzeigen, wie mir ebenfalls ahrefs verrät.

PPC-Anzeigen deine-geburt.com

Die Seite schaltet also Google Ads, um ihre Zielgruppe auf den Kurs aufmerksam zu machen und das kostet natürlich Geld.

Auch haben die Betreiberinnen des Online-Kurses eine Facebook-Seite und darüber kann man nachschauen, ob sie auch bezahlte Facebook Werbeanzeigen schalten (so kannst Du das herausfinden).

Et voila! Sie schalten auch Facebook Ads. 🙂

Facebook-Ads deine-geburt.com

Wir könnten jetzt noch tiefer in die Recherche gehen und versuchen herauszufinden, wie viel Geld sie monatlich für Anzeigen ausgeben.

Das würde aber den Rahmen sprengen und eine genaue Summe könnten wir ohnehin nicht herausfinden. Daher schätzen wir.

Erfahrungsgemäß ist das Spiel "1 Euro rein, 2 Euro heraus" bei bezahlten Werbeanzeigen sehr schwer zu erreichen und daher gehe ich auch bei diesem Business davon aus, dass etwa 70% des Umsatzes für Werbeanzeigen draufgeht.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass 30% des Umsatzes von 17.820 € als Gewinn übrig bleiben. Das wäre also ein Gewinn von 5.346 €!

Hinweis: Bei dieser Rechnung basiert natürlich einiges auf Annahmen und Schätzungen, die aber auf meiner Online-Erfahrung seit 2008 basieren. Also durchaus realistisch sind. Dennoch können die Zahlen sowohl nach oben, wie auch nach unten abweichen, weil wir natürlich nicht alle Rahmenbedingungen im Detail kennen. Aber 5.000 Flocken Gewinn pro Monat ist nicht nur absolut realistisch (vermutlich mehr!), sondern auch ein toller Verdienst, oder? 🙂

Damit Du siehst, wie diese Zahlen ineinander greifen und welche Auswirkungen auch nur geringe Veränderungen (sowohl nach oben wie auch nach unten) haben können, findest Du hier einen Verdienstrechner, mit dem Du etwas "spielen" kannst. 🙂

0.00

Gewinn pro Monat

Würde die Kaufrate zum Beispiel um nur 1% steigen und alle anderen Werte gleich bleiben, dann würde sich der monatliche Gewinn bereits auf 14.256 € hochschrauben.

Erkennst Du die Macht hinter digitalen Infoprodukten? 🙂

Übrigens... wenn das interessant für Dich klingt und Du mehr über den Aufbau eines krisensicheren, digitalen Infoprodukt-Business erfahren möchtest, dann klicke auf folgende Schaltfläche und durchlaufe meinen kostenlosen E-Mail-Kurs.

2. Gitarren Videounterricht

Ja, Gitarre zu spielen kann man auch online lernen und mit einem Video-Gitarrenkurs kann man ein nettes Sümmchen verdienen!

Oder doch nicht?

Lass es uns herausfinden. 🙂

Ebenfalls über den Digistore24-Marktplatz bin ich auf dieses Angebot gestoßen: gitarrenvideounterricht.de/kurse/liedbegleitung

Gitarren-Videokurs

Laut similarweb hat diese Webseite mit fast 24.000 monatlichen Seitenaufrufen deutlich mehr Traffic als das Geburtshilfe-Projekt von oben.

Traffic Gitarren-Videokurs

Und viele Besucher kommen im Gegensatz zu obigem Projekt über die organische und somit kostenfreie Google-Suche, wie mir ahrefs verrät.

Organischer Traffic Gitarren-Videokurs

Auch schalten die Betreiber offenbar aktuell weder Google Ads...

PPC-Anzeigen Gitarren-Videokurs

...noch Facebook Ads.

Facebook-Ads Gitarren-Videokurs

Doch warum zeigt similarweb knapp 24.000 monatliche Besuche während ahrefs nur 2.232 anzeigt?

Das liegt vermutlich daran, dass similarweb den gesamten Webseiten-Traffic anzeigt, während ahrefs nur den Traffic zeigt, der über die organische Google-Suche kommt (also dann, wenn jemand die Seite über eine Google-Suchanfrage findet).

Die Seite hat aber auch noch weitere Traffic-Quellen, wie zum Beispiel einen YouTube-Kanal mit über 40.000 Abonnenten. Vermutlich der "Haupttrafficbringer"!

YouTube-Kanal Gitarren-Videokurs

Allerdings ist es so, dass die monatlich 24.000 Seitenaufrufe natürlich die komplette Webseite gitarrenvideounterricht.de betrifft und nicht nur die Verkaufsseite des Gitarren-Videokurses.

Lass uns also (tiefgestapelt) von rund 8.000 Besuchern der Verkaufsseite pro Monat und einer Kaufrate von 0,5% für den Gitarren-Videokurs ausgehen, der 219,90 € kostet.

Das macht einen monatlichen Umsatz von 8.796 € (8.000 / 100 * 0,5 * 219,90).

Das ist bestimmt nicht der Reingewinn, denn der Betreiber hat sicher Ausgaben, wenn auch aktuell nicht für Google oder Facebook Ads. Wie hoch diese sind, wissen wir aber nicht. Zum Glück kostet ein Infoprodukt-Business nicht viel, wie Du hier nachlesen kannst. 🙂

Das Besondere bei dem Projekt ist, dass der Betreiber mehrere Online-Kurse für verschiedene Themen und Zielgruppen verkauft. Das lässt den Umsatz dann natürlich nochmal deutlich in die Höhe schnellen.

Online-Gitarrenkurse

3. PDF E-Books verkaufen

Videos für einen Videokurs zu erstellen, ist bestimmt nicht jedermanns Sache. Zudem ergibt das auch nicht für jede Nische bzw. jede Zielgruppe Sinn.

Aber auch mit einfachen PDF E-Books lässt sich ein lukratives Online-Business betreiben.

Hier zwei Beispiele aus dem Digistore24-Marktplatz.

Auf lifetravellerz.com verkauft jemand ein E-Book um 39 €, in dem er vorzeigt, wie man einen VW T5 Bus zum Campingmobil umbauen kann. Tolle Idee! 🙂

Verkaufsseite T5-Umbau E-Book

Die Seite hat laut similarweb fast 14.000 monatliche Seitenaufrufe.

Traffic-Zahlen T5-Umbau E-Book

Nehmen wir an, dass davon 5.000 im Monat die Angebotsseite des E-Books betreffen. Und gehen wir von einer Kaufrate von 3% aus (weil die Kaufhürde durch den niedrigeren Preis im Gegensatz zu Videokursen vermutlich geringer ist).

Dann macht die Seite pro Monat 5.850 € Umsatz. Nicht schlecht für den Verkauf eines einfachen E-Books, oder? 🙂

Mögliche Ausgaben (die es bestimmt gibt) lassen wir bei dieser Rechnung der einfachheitshalber weg.

Oder hier.

Ein Angel-Fan verkauft auf handangeln.de ein E-Book für 14,90 €, in dem er Anfängern das Fische Angeln zeigt.

Verkaufsseite Angeln E-Book

Lassen wir nur 7.000 von den monatlich etwa 20.000 Webseiten-Besuchen auf der Verkaufsseite landen und gehen wir von einer Kaufrate von 3% aus, dann generiert die Seite jeden Monat 3.129 € Umsatz.

Traffic-Zahlen Angeln E-Book

Eine Betrag, der locker den einen oder anderen Fulltime-Job in den Schatten stellt.

Fazit

Mit diesem Beitrag möchte ich Dir aufzeigen, was reale Infoprodukt-Businesses, die Du alle online finden kannst, im monatlichen Schnitt verdienen (können).

Aber bitte nicht falsch verstehen!

Online-Projekte wie diese aufzubauen, die jeden Monat stabile 4- bis 5-stellige Einnahmen generieren, dauert Jahre. Das geht weder von heute auf morgen, noch in den nächsten 30 Tagen.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie lange es vom Start weg dauert, bis der erste Euro verdient ist, empfehle ich Dir diesen Artikel.

Ich möchte Dir auch nicht vorgaukeln, dass jedes Online-Business solche Ergebnisse erzielt. Genau genommen denke ich, dass die allermeisten Online-Geschäfte sogar weit weg von diese Zahlen sind.

Aber diese Beispiele sollen Dir dennoch Mut machen und Dich motivieren, dass es sich definitiv bezahlt machen kann, seine Zeit in den Aufbau eines digitalen Infoprodukt-Business zu investieren. Auch für Dich! 🙂

Vorausgesetzt, Du beweist Durchhaltevermögen und hältst Dich an den richtigen Ablaufplan.

Was hält Dich aktuell noch davon ab, ein eigenes Infoprodukt-Business zu starten?

Berichte mir gerne in den Kommentaren davon.

Wann verdient Dein Infoprodukt-Business das erste Geld?

Wie lange dauert es, bis Du mit einem digitalen Infoprodukt-Business Geld verdienst?

  • 16. Juli 2020

Wie lange dauert es, bis Du mit einem digitalen Infoprodukt-Business das erste Geld verdienst?

Wann verdient Dein Infoprodukt-Business das erste Geld?

Eine der wohl am häufigsten gestellten Fragen beim Start eines Online-Business: "Wann kann ich mit dem ersten Geld rechnen?"

  • Übermorgen?
  • In 30 Tagen?
  • In einem halben Jahr?

Gegenfrage: Wie lange dauert es, bis ein 100-Meter Sprinter sein erstes Rennen gewinnt?

Direkt beim 1. Rennen? Nach 30 Versuchen? Oder überhaupt nie?

Niemand könnte diese Frage ehrlich beantworten, weil es einfach zu viele Unbekannte gibt, wie die Stärke der Konkurrenz, die Tagesverfassung des Sprinters oder sein Trainingslevel.

Und genauso ist es auch beim Aufbau eines digitalen Infoprodukt-Business.

Dir also einen allgemein gültigen Zeitpunkt zu nennen, ohne Dich, Dein Thema und Deine Rahmenbedingungen (wie Dein wöchentliches Zeitinvestment) zu kennen, währe weder ehrlich noch besonders seriös.

Daher möchte ich in diesem Beitrag den Aufbau eines Infoprodukt-Business "durchspielen" und Dir bei jeder Aufgabe einen Zeitrahmen nennen, der auf meinen Erfahrungen im Aufbau von lukrativen Online-Geschäften seit 2008 basiert.

Ziel ist es, dass Du einerseits siehst, welche Aufgaben es in welcher Reihenfolge zu erledigen gibt und andererseits eben ein Gefühl dafür bekommst, wie lange es dauert, bis das erste Geld fließt.

Nehmen wir also an, dass ich ein Neueinsteiger bin und mir jetzt ein Online-Business mit folgenden Rahmenbedingungen aufbauen möchte:

  • Ich möchte ein E-Book zum Thema "Orchideenpflege" schreiben und online gewinnbringend verkaufen. Orchideen sind meine Leidenschaft.
  • Ich starte nebenberuflich und investiere 10 Stunden wöchentlich in den Aufbau meines Online-Business. 1 Woche = 10 Stunden.
  • Ich habe Angst, ob ich das technisch alles hinbekomme.
  • Ich habe aktuell kein Budget für bezahlte Werbemaßnahmen wie etwa Facebook Ads zur Verfügung. Wenn möglich, muss also alles kostenlos gehen oder nur mit sehr geringen Ausgaben verbunden sein.

Vielleicht ist Deine Situation gerade recht ähnlich, vielleicht aber auch komplett anders.

Wie gesagt geht es mir darum, Dir einen zeitlichen Horizont aufzuzeigen und keinen Tag X zu nennen, an dem der Rubel rollt. Daher spielen Deine genauen Startbedingungen erstmal keine große Rolle.

Los geht's!

1. Ideenfindung

Jedes großartige Business startet mit einer simplen Idee.

In meinem Beispiel gehe ich davon aus, bereits eine Business-Idee zu haben. Nämlich anderen zu zeigen, wie sie mit Orchideen richtig umgehen und sie richtig pflegen. (Ob diese Idee überhaupt Potenzial hat, werden wir gleich noch herausfinden).

Vielleicht hast Du noch keine Ideen auf dem Zettel und musst Dich daher auf die Suche machen. Das kostet Zeit.

Du hast aber Glück!

Denn ich habe bereits einen Beitrag geschrieben, der Dir zeigt, wie Du auf mindestens 10 Online-Business Ideen kommen kannst. Hier kannst Du ihn lesen.

Vermutlich hast Du nach dem Lesen meiner "Ideenfindungsanleitung" nach 15 Minuten bereits einen Geistesblitz. Andere, die meine Anleitung nicht kennen, brauchen vielleicht deutlich länger.

Gehen wir fairerweise von Zweiterem aus und die Ideenfindung kostet 10 Stunden. Schreiben wir also eine Woche auf unser Zeitkonto.

1. Woche

2. Ideenvalidierung

Jetzt übereifrig mein Orchideen E-Book zu schreiben wäre kein guter Plan und deutlich zu früh!

Besser ist es, erstmal nachzuschauen, ob es online hierzu überhaupt eine ausreichende Nachfrage gibt und wenn ja, ob die Leute bereit sind, für Lösungen auch Geld auszugeben.

Hier spricht man von der sogenannten Ideenvalidierung und sie ist entscheidend dafür, ob sich mein späteres E-Book verkauft oder zu einem Ladenhüter wird.

Ich nutze also das kostenfreie Keyword-Tool Ubersuggest, um nachzuschauen, nach welchen Begriffen Leute im Internet suchen, die sich für mein Thema "Orchideen" interessieren.

Hier das Ergebnis.

Keywords Orchideen-Info-Business

Der Reiter "Keyword" zeigt mir die Suchbegriffe an und im Reiter "Vol." sehe ich, wie viele Menschen monatlich den jeweiligen Begriff in den Google-Suchschlitz eingeben.

Summa Summarum also jede Menge interessanter Begriffe und eine starke Nachfrage.

Alleine nach "orchideen pflegen" suchen jeden Monat im Schnitt fast 15.000 Menschen. Mit meinem späteren E-Book kann ich also jede Menge Interessenten und potenzielle Kunden erreichen. 🙂

Für eine verlässliche Ideenvalidierung müssen aber noch ein paar weitere Faktoren überprüft werden. Nämlich zum Beispiel, ob hinter diesen Begriffen überhaupt eine Kaufabsicht bzw. Kaufkraft steckt.

Auch hierzu habe ich einen ausführlichen Beitrag geschrieben, der Dir Schritt für Schritt zeigt, wie Du den späteren Erfolg Deines Infoprodukt-Business virtuell sicherstellen kannst. Hier ist der Beitrag.

Auch für die Ideenvalidierung würde ich für Ungeübte wieder ein paar Stunden ansetzen, hochgerechnet und mit etwas Puffer sind 10 Stunden (= 1 Woche) wieder ein vernünftiger Wert.

Woche #2 steht also auf unserem Zeitkonto und noch ist keinen Cent verdient.

Überrascht? 😉

2. Woche

3. Zielgruppenverständnis entwickeln

Wusstest Du, dass die meisten Infoprodukte da draußen auf Vermutungen und "Bauchgefühlen" basieren?

Jemand hat eine Idee, schreibt ein E-Book und packt jene Inhalt rein, von dem er glaubt sie könnten interessant oder hilfreich sein (wissen tut er es aber nicht).

Herauskommt ein klassischer Ladenhüter, den niemand kauft.

Echte Bestseller hingegen, die sich über Jahre hinweg verkaufen wie geschnitten Brot, basieren IMMER auf einem umfassenden Zielgruppenverständnis.

Der nächste Schritt auf dem Weg zu Deinem "Dream Business" ist es also, alles mögliche über die Menschen herauszufinden, die später Dein Infoprodukt kaufen sollen (und zwar lange bevor Du die erste Zeile schreibst oder das erste Video drehst).

An dieser Stelle habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für Dich.

Zuerst die Gute: Es ist einfach, im Internet etwas über seine (anvisierte) Zielgruppe herauszufinden. Es gibt zig Quellen, die Dir vieles verraten.

Die weniger Gute: Es ist mit viel Zeitaufwand verbunden.

Zugegeben... online zu recherchieren ist ehrlich gesagt auch ziemlich langweilig!

Dennoch ist genau das einer der größten Erfolgshebel überhaupt und daher solltest Du Dir unbedingt die nötige Zeit dafür nehmen.

Eine erste gute Anlaufstelle, um an Zielgruppen-Insights zu kommen, sind Bücher auf Amazon bzw. die Buch-Rezensionen.

Ich gebe dort in der Rubrik "Bücher" also mein Thema "Orchideen" ein und bekomme in Summe Hunderte Bücher angezeigt.

Orchideen-Bücher auf Amazon

Meine Aufgabe ist es jetzt, mir die Rezensionen durchzulesen und so auf typische Fragen, Herausforderungen, Wünsche und Probleme der Buch-Käufer (und somit meiner Zielgruppe) zu kommen.

Wie zum Beispiel hier - interessant zu wissen! 🙂

Amazon Buch-Rezension Orchideen

Neben Amazon gibt es aber noch viele weitere Quellen, die Du anzapfen kannst.

Wie Du hierbei richtig vorgehst und Deine Zielgruppe fein säuberlich analysierst, zeige ich Dir wieder in einem separaten Blog-Beitrag, den Du hier findest (und mehrmals lesen solltest).

Zeitlich gesehen wirst Du hierfür auf jeden Fall länger beschäftigt sein, als für die beiden ersten ToDos. 30 Stunden (= 3 Wochen) mit etwas Puffer ist ein guter und realistischer Wert.

Der Projektstart ist nun 5 Wochen her und es geht gut voran! Verdient ist noch nichts, aber auch Rom wurde nicht von heute auf morgen erbaut. 😉

5. Woche

4. Contenterstellung

Zeit, etwas "Handfestes" zu schaffen und einen echten Mehrwert zu erstellen.

Und damit meine ich auch jetzt noch nicht, das E-Book zu schreiben (dazu kommen wir noch), sondern großartige Inhalte zu erstellen, die bald zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen werden:

  1. Sie helfen meiner Zielgruppe ihr Problem zu lösen (Orchideen richtig zu pflegen) und schaffen so großes Vertrauen bei ihr.
  2. Sie sorgen dafür, dass mir Suchmaschinen und allen voran Google die richtigen Besucher auf meine Webseite schickt. Die, die später mein E-Book kaufen werden. (Um die Webseite kümmern wir uns gleich noch.)

Damit Du ein echtes Business aufbauen kannst, musst Du in Vorleistung gehen.

Genau das hast Du in den letzten 5 Wochen schon gemacht, in dem Du eine Idee gefunden, diese validiert und wichtige Informationen über Deine Zielgruppe herausgefunden hast. Das war vielleicht mühsam, zahlt sich aber bald doppelt und dreifach aus!

Mit diesem Wissen und auf Basis Deiner Zielgruppenrecherche musst Du jetzt Inhalte erstellen, die Du später auf Deiner Webseite veröffentlichst.

Inhalte, die...

  • die Fragen Deiner Zielgruppe beantworten.
  • die Ängste und Zweifel Deiner Zielgruppe nehmen.
  • zu echten und schnellen Erfolgen bei Deiner Zielgruppe führen.
  • Deine Erfahrungen wiederspiegeln.
  • Deine Herausforderungen zeigen und wie Du diese gemeistert hast.

Wenn Du für das Kennenlernen Deiner Zielgruppe die nötige Zeit investiert hast, dann weißt Du ganz genau, welche Inhalte Deine Zielgruppe liest und welche sie sich wünscht.

Es geht aber nicht darum, an diesem Punkt bereits 50 Blog-Artikel zu erstellen und so jedes mögliche Thema abzudecken.

Sondern Dich erstmal um einen inhaltlichen Grundstock zu kümmern, sodass im nächsten Schritt Deine Webseite mit Leben gefüllt werden kann.

Umgelegt auf mein geplantes Orchideen-Projekt würde ich als Grundstock jetzt Inhalte zu folgenden Themen bzw. Fragestellungen erstellen:

  • Wie kann man Orchideen richtig pflegen?
  • Wie kann man Orchideen richtig umtopfen?
  • Wie muss man Orchideen richtig schneiden?
  • Wie muss man Orchideen richtig gießen?

Wenn Du Dich an meine Suchbegriff-Recherche mit Ubersuggest erinnerst, dann sind das genau jene Fragen, die von den meisten Leuten in dem Bereich gestellt werden. Warum also nicht genau diese Fragen beantworten?

Hier noch einmal der Screenshot.

Keywords Orchideen-Info-Business

Die Contenterstellung braucht aber Zeit, vor allem wenn Du noch unsicher bist und das noch nie gemacht hast. Erstklassige Inhalte entstehen eben nicht über Nacht, sind aber essenziell für ein nachhaltig gewinnbringedes Infoprodukt-Business!

Einen guten Leitfaden, wie Du "magische" Inhalte erstellst, die gefunden, gelesen und weiterempfohlen werden, bekommst Du in diesem Beitrag.

Wie viel Zeit die Contenterstellung in Anspruch nimmt, hängt natürlich wieder von einigen Faktoren ab, wie zum Beispiel der "Schreibfreude" jedes Einzelnen. Der eine liebt es, Texte zu schreiben, für den anderen ist es eine große Überwindung.

Ich rechne aber mit 30 Stunden, also 3 Wochen, bis der Grundstock steht.

Klingt nach viel Arbeit?

Ist es! Aber hey - immerhin willst Du ein Online-Business das Geld verdient. Und hier gibt es eben keine Abkürzungen oder gar magische Pillen! 🙂

Unser Zeitbalken wächst also auf 8 Wochen an. Die Richtung stimmt und ein weiterer großer Schritt zum "großen Geld" ist geschafft. 😉

8. Woche

5. Erstellung der Webseite

Vielleicht hättest Du Dich sofort beim Projektstart um Deine Webseite gekümmert oder wärst gar mit der Erstellung Deines Infoproduktes gestartet?

Naaa? 😉

Aber woher hättest Du gewusst, WIE genau Deine Webseite aussehen oder WELCHE Inhalte Dein Infoprodukt haben muss?

Vieles wäre auf Annahmen und Vermutungen basiert und das ist kein guter Gradmesser für ein erfolgreiches Online-Business.

Daher erstellen wir erst jetzt die Webseite. 8 Wochen nach Projektstart, nach einer ausführlichen Recherche und bereits mit erstklassigen Inhalten in Petto.

Also Profi könnte ich heute aus dem Stand in unter 60 Minuten eine professionelle Webseite erstellen, die schnell lädt, auf allen Endgeräten super aussieht und die Sprache meiner Zielgruppe spricht.

Nichts ist heutzutage so einfach und geht so schnell, wie die Erstellung einer Webseite.

In diesem Beispiel bin ich aber kein Technik-Nerd und ich gehe davon aus, dass Du ebenfalls keiner bist. Vielleicht gruselt Dir sogar etwas vor der Technik? Das ist ok.

Bei all den Wegen zur eigenen Webseite, die es heute gibt, empfehle ich Dir einen, bei dem Du selbst alles in der Hand hast und nicht limitiert bist, wie etwa bei Baukasten-Systemen (von denen ich Dir abrate).

Ich empfehle folgendes:

  • Das kostenlose WordPress als Content Management System.
  • All-Inkl* als Webhoster und zur Registrierung der Domain und Speicherung Deiner Webseiten-Dateien.
  • Optional das Plugin Thrive Architect zur Verwendung von fertigen Templates und zur besseren optischen Gestaltung Deiner Webseite.

Dir jetzt hier eine genaue Anleitung zu geben, wie Du eine WordPress-Webseite erstellst, würde den Rahmen sprengen und ist auch überhaupt nicht nötig.

Google einfach nach "wordpress webseite erstellen tutorial" und Du wirst jede Menge Anleitungen und YouTube Videos dazu finden. Wie zum Beispiel hier.

Sieh Dir auch diese Webseite von einem anderen Infoprodukt-Business von mir an, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie eine typische Webseite aussieht, die Infoprodukte verkauft.

Hinweis: Deine Webseite muss nicht perfekt sein! Nicht an Tag #1 und auch nicht an Tag #30. Sie muss gut genug sein, um Deine Botschaft mit der Welt zu teilen. Eine Webseite ist immer etwas, das wächst und sich mit der Zeit entwickelt und auch verändert. Mach also bitte nicht den Fehler detailverliebt stundenlang an einem Logo zu basteln oder das Menü 10x von links nach rechts zu verschieben. Eine perfekte Webseite bringt Dir keinen Umsatz! Erstklassige Inhalte und Infoprodukte schon! 🙂

Ich gebe mir (in diesem Beispiel) und Dir 10 Stunden Zeit, eine gute Webseite zu erstellen und die ersten Inhalte einzupflegen. Also eine Woche.

Der Zeitbalken steht also nun bei 9 Wochen und Du hast eine eigene Webseite mit bemerkenswerten Inhalten online! Gratuliere! 🙂

9. Woche

6. Traffic & Leads (E-Mail-Abonnenten) generieren

Jetzt kommt eine Besonderheit und wir müssen unseren Zeitbalken ordentlich auffüllen, ohne aktiv etwas zu tun.

Die Inhalte, die Du auf Deiner Webseite bereits veröffentlicht hast, dienen ja vor allem dazu, um Traffic (Besucher) über Google zu generieren. In diesem Beispiel habe ich ja kein Geld (und als Anfänger auch nicht das nötige Wissen), um Besucher über Werbeanzeigen einzukaufen.

Vielleicht Du auch nicht?

Es braucht aber Zeit, bis Google Deine Inhalte in seine Datenbank aufnimmt und bei passenden Suchanfragen ausspielt (und so Leute auf Deine Webseite leitet).

Wie lange das dauert, kann niemand sagen und hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Stärke des Wettbewerbs oder Deiner Contentqualität.

Rechne aber mit 2-4 Monaten, je nach Nische!

Ja, Du hast richtig gehört - bis organischer Traffic zieht, das dauert! Das ist hart, aber die Realität!

Nehmen wir als Mittelwert 3 Monate, also 12 Wochen, bis Deine Webseite ersten, kostenfreien aber dafür qualifizierten Traffic über Google bekommt.

Seit Projektstart sind also nun 21 Wochen (5 Monate) vergangen und wir haben eine Webseite mit tollen Inhalten online, die täglich Besucher hat, die sich brennend für unser Thema interessiert (und viele davon auch kaufbereit sind)! Großartig! 🙂

21. Woche

Allerdings haben wir noch kein Infoprodukt und das ist schade! 🙁

Wir brauchen also jetzt einen verlässlichen Weg um herauszufinden, wie das Produkt (mein geplantes E-Book) genau aussehen muss, sodass es später gekauft wird wie warme Semmeln (und nicht zu einem Ladenhüter verkümmert).

Online ist der beste Weg dazu, E-Mail-Adressen von der Zielgruppe zu sammeln (Leads generieren) und die Leser einfach direkt zu fragen, welches Infoprodukt sie kaufen würden.

Dazu brauchen wir zwei Dinge:

  1. Ein Freebie, das wir den Lesern schenken. Im Gegenzug bekommen wir ihre E-Mail-Adresse.
  2. Ein Tool, das den E-Mail-Anmeldeprozess übernimmt und die Daten der Leser speichert und verwaltet.

Das Freebie kann ein Auszug aus dem Wissen sein, das ich in den letzten Wochen durch die Recherche angesammelt habe oder auch eine Zusammenfassung der Inhalte, die bereits online sind. 

Zum Beispiel eine PDF-Datei, die direkt nach der Anmeldung heruntergeladen werden kann, wie zum Beispiel meine 77 Business-Ideen (= ein klassisches Freebie).

Als E-Mail-Marketing-Tool nutze ich Klick-Tipp*. Es gibt aber auch viele anderen Anbieter am Markt, wie etwa Quentn*, das Du 14 Tage kostenfrei testen kannst oder MailChimp, das bis zu 2.000 Kontakte kostenlos ist.

Praktische Videoanleitungen dazu findest Du wieder beim jeweiligen Anbieter, sodass Du das auch operativ umsetzen kannst.

Um die Leser dann nach dem Infoprodukt zu fragen, kann man kostenfreie Umfragetools wie Wufoo oder auch Google Forms nutzen. Hier eine typische Umfrage in der ich Leute frage, wie ein Ratgeber zum Thema "E-Book schreiben" aussehen sollte.

Wufoo-Umfrage-Infoprodukt

Mit den Umfrageergebnissen weiß ich dann ganz genau, welche Inhalte in das Infoprodukt müssen, damit es später auch gekauft wird. Nämlich genau die Inhalte, die sich meine Zielgruppe wünscht (und nicht die, von denen ICH glaube, dass sie gebraucht werden :-)).

Das Freebie, den Anmeldeprozess und die Umfrage zu erstellen, kostet wieder etwas Zeit.

Ich denke in 2 Wochen (= 20 Stunden) sollte das machbar sein, auch für Anfänger.

Unser Zeitkonto erhöht sich also nun auf 23 Wochen. Immer davon ausgehend, jede Woche konsequent 10 Stunden an dem Business zu arbeiten.

Jetzt geht es langsam in die Zielgerade und wir erstellen und verkaufen das Infoprodukt. Und wir verdienen bald das erste Geld! Yeah! 🙂

23. Woche

7. Infoprodukt erstellen & verkaufen

Hättest Du gedacht, dass bis zur Erstellung des eigentlichen Infoproduktes fast ein halbes Jahr vergeht?

Vermutlich nicht (wo doch die Sportwagen-fahrenden "Gurus" schon in wenigen Wochen einen Haufen Geld verdienen 😉 *Ironie*).

Genau das ist aber der exakte Prozess, den es braucht, um ECHTE Bestseller zu erstellen.

Infoprodukte, die so gut sind, dass sie sich über Jahre hinweg verkaufen wie geschnitten Brot und nicht nur ein netter Nebenverdienst werden, sondern vielleicht sogar Deinen Lebensunterhalt finanzieren.

So habe ich zum Beispiel meinen Online-Kurs zum Aufbau eines gewinnbringenden Infoprodukt-Business - das A-Z Infoprodukt-System - ebenfalls über ein Jahr!! hinweg entwickelt und mit Hilfe von Beta-Testern getestet, optimiert und verfeinert.

Jetzt geht es also darum, mit dem Feedback Deiner Leser (Leads), das E-Book zu schreiben oder den Videokurs zu erstellen, je nachdem.

Das Coole ist, dass Du an diesem Punkt aufgrund Deiner guten Vorarbeit längst weißt, wie Dein Infoprodukt genau aussehen muss und somit virtuell bereits sichergestellt hast, dass es sich auch verkaufen wird.

Die Erstellung ist also kein Blindflug mehr (wird mein Produkt jemals wer kaufen?), sondern eine Aufgabe, die Du nur mehr erledigen musst.

Je nach Produkttyp dauert das natürlich unterschiedlich lange.

Ein E-Book kannst Du mit einem normalen Textverarbeitungsprogramm wie OpenOffice erstellen, daraus eine PDF-Datei machen und auf Deiner Webseite zum Download anbieten.

Einen Videokurs zu erstellen ist natürlich etwas aufwendiger, aber auch hier gibt es genug Tools, die Dir die Arbeit erleichtern und helfen, Zeit zu sparen.

So kannst Du zum Beispiel mit screencast-o-matic.com alles aufnehmen, was Du auf Deinem Computerbildschirm vorzeigst und damit ansprechende Screencast-Videos erstellen.

Um Deine Videos für Deine Kunden gegen Bezahlung zur Verfügung zu stellen und gegen unbefugtem Zugriff zu schützen, empfehle ich Dir als Technik-Laien Tools wie Coachy* zu nutzen. Die Plattform nimmt Dir sämtlichen technischen Hick-Hack ab.

Auch kannst Du damit direkt eine Verkaufsseite erstellen, ein E-Mail-Marketing-Tool und einen Zahlungsprozessor einbinden. Eine einfache All-in-One Lösung also, die Dir mächtig Zeit spart!

Dennoch ist das alles natürlich mit Zeitaufwand verbunden, keine Frage!

Ich setze daher für den kompletten Prozess, von der Erstellung des Infoproduktes bis hin zur bestellfähigen Verkaufsseite inklusive Zahlungsanbieter 100 Stunden an.

Das ist sehr viel und sehr wahrscheinlich geht es in vielen Fällen schneller, aber besser mehr Zeit einplanen, als künstlichen Stress zu verursachen. 🙂

In Summe wächst unser Zeitbalken somit auf 33 Wochen an, was 330 Arbeitsstunden oder 8 Monate bedeutet.

Willkommen in der Realität! 🙂

33. Woche

Aber wie verdienst Du nun Geld damit?

In dem Du bei den Leads, die Du aufgrund Deiner Inhalte auf Deiner Webseite generierst, Dein fertiges Infoprodukt launcht (via E-Mail-Marketing verkaufst).

So, wie es mein A-Z Kunde Vladi mit nur 200 Lesern in seiner Liste gemacht und innerhalb von nur 5 Tagen über 600 € damit verdient hat. Vladis Webseite: smartlightroom.de

Lightroom aber smart Gewinne

Oder meine Kundin Lina, die bei ihrem 1. Infoprodukt-Launch in nur 6 Tagen über 1.000 € Gewinn erzielt hat. Linas Webseite: bulgarisch-online.de

Bulgarisch für Anfänger Gewinne

Beide haben sich genau an den Ablaufplan auf dieser Seite gehalten und die dafür nötige Zeit investiert.

Fazit

Schauen wir uns in einer Übersicht noch einmal die Aufgaben und die dafür nötigen Zeitinvestitionen an.

Aufgabe

Benötigte Zeit

Ideenfindung

1 Woche (10 h)

Ideenvalidierung

1 Woche (10 h)

Zielgruppenverständnis

3 Wochen (30 h)

Contenterstellung

3 Wochen (30 h)

Erstellung der Webseite

1 Woche (10 h)

Organischer Traffic & Leads

14 Wochen (140 h)

Infoprodukt erstellen & verkaufen

10 Wochen (100 h)

33 Wochen (330 h) oder 8 Monate

Diese Rechnung hat natürlich noch viele Unbekannte und kann sowohl nach oben wie auch nach unten abweichen.

  • Was ist, wenn Du 15h pro Woche an Deinem Business arbeitest (anstatt nur 10h)?
  • Was ist, wenn Du nicht nur auf organischen Traffic wartest, sondern z.B. über Google Werbeanzeigen 200-300 Leads einkaufst?
  • Was ist, wenn Du mal in Urlaub fährst und 3 Wochen nichts machst?

Vielleicht machst Du bereits nach 4 Monaten Deine ersten 1.000 €, vielleicht aber erst nach einem Jahr. 6-8 Monate ist aber ein guter Durchschnittswert, der erfahrungsgemäß auf die meisten zutrifft.

Mir ist wichtig, dass Du einen zeitlichen Rahmen hast, der die Realität aufzeigt. Und nicht mit dem Bild im Kopf an die Sache herangehst, in den nächsten 30 Tagen plötzlich Tausende von Euros zu verdienen.

Niemand tut das.

Niemand startet bei 100%.

Und jeder, der Erfolg haben möchte, muss die dafür nötige Zeit und Arbeit investieren (auch alle mit Geldscheinen wedelnden Gurus ;-)).

Das Coole dabei ist aber, sobald Du die ersten 100 € verdienst hast, kannst Du auch 1.000 € verdienen. Und sobald Du 1.000 € verdient hast, kannst Du auch mehrere Tausend € verdienen. Und so weiter.

Du musst nur starten und es dann durchziehen! 🙂

Hinweis: Natürlich ist es hier und da nötig, sich über diesen Ablaufplan hinaus mit Dingen zu befassen, die man vielleicht noch nie gemacht hat (und die Überwindung kosten). Zum Beispiel sich in die Erstellung einer WordPress-Webseite "hinein zu fuchsen" und sich dazu einige Videos auf YouTube anzusehen. Das ist völlig normal und jeder, der sich ein Business aufbauen möchte, muss das tun. Auch das kostet (Extra-)Zeit und falls diese Mangelware bei Dir ist, dann kann Dir vielleicht dieser Beitrag weiterhelfen.

Wie ist Dein Gefühl nach dem Lesen dieses Beitrages?

Hast Du damit gerechnet, so viele Stunden investieren zu müssen oder hast Du insgeheim doch gehofft, dass es deutlich schneller geht?

Ich freue mich auf Deine Gedanken in den Kommentaren!

* = Werbelink

Was kostet ein Online-Business

Mit welchen (monatlichen) Kosten musst Du für ein digitales Online-Business rechnen

  • 15. Juli 2020

Mit welchen (monatlichen) Kosten musst Du für ein Online-Business rechnen?

Was kostet ein Online-Business

Immer wieder bekomme ich Zuschriften von meinen Lesern, die sich gerne ein Online-Business aufbauen wollen, aber denken nicht das nötige Kleingeld dafür zu haben.

Wie zum Beispiel Ramona, die mir folgende Nachricht geschrieben hat.

Kein Geld für ein Online-Business?

Doch ist das wirklich so?

  • Braucht man ein gewisses Starkapitel, um sich ein Online-Business aufbauen zu können? Und wenn ja, wie viel?
  • Und mit welchen monatlich wiederkehrenden Kosten muss man rechnen?

Genau diese Fragen möchte ich in diesem Beitrag beantworten.

Ich möchte dabei aber nicht einfach ein paar zusammenhanglose Zahlen in den Raum werfen, sondern die Kostenstellen ahand eines realen Online-Projektes aufzeigen.

Zunächst müssen wir aber mal unterscheiden.

Denn Online-Business ist nicht gleich Online-Business.

Es gibt viele Geschäftsmodelle, die rein online und zu 100% von zu Hause aus betrieben werden können. Es gibt zwar oft viele Parallelen, aber dennoch verursacht jedes am einem gewissen Punkt andere Ausgaben oder benötigt unterschiedliche Tools und Leistungen.

Hier ein paar Beispiele von klassischen Online-Geschäftsmodellen:

Jedes einzelne Modell im Detail zu beleuchten würde wohl den Rahmen sprengen.

Daher zeige ich Dir nun, mit welchen Kosten Du für mein persönliches "Favorite Business-Modell" rechnen musst: Die Erstellung und smarte Vermarktung digitaler Infoprodukte, wie E-Books und Online-Kurse. 🙂

Hinweis: Jedes Business dieser Welt ist mit Ausgaben verbunden, ansonsten wäre es kein Business (Geschäft). Das Coole ist, dass diese für ein Online-Business sehr gering sind und in keinster Weise mit einem Offline-Geschäft vergleichbar sind! Wenn Du aber aktuell in finanziellen Schwierigkeiten bist und vorhast, diese möglichst schnell mit einem Online-Business zu lösen, dann muss ich Dir dringend davon abraten. Es gibt auch online kein Geschäftsmodell, das Dir von heute auf morgen ein stabiles Einkommen bringt und Dir Deine Sorgen nimmt.

Lass uns also ein klassisches Infoprodukt-Business ansehen und welche Kosten dieses jeden Monat verursacht.

Here we go => ebook-schreiben-und-verkaufen.de

E-Bookinator

Das ist ein digitales Infoprodukt-Business, das jedem Interessierten zeigt, wie man selbst ein E-Book schreiben und erfolgreich im Internet verkaufen kann. Geld verdient dieses Projekt mit einem E-Book, das ich an alle E-Mail-Abonnenten für 37 € verkaufe.

Damit das Projekt so dasteht, wie Du Dir live auf der Webseite ansehen kannst, braucht es folgendes.

1. Webseite (Must-Have)

Was offline das (teure) Ladengeschäft ist, ist online die (günstige) Webseite. Ein Muss.

Ich verwende hierfür das kostenfreie Content Management System WordPress.

Damit die Webseite online erreichbar ist, braucht man eine Domain und einen sogenannten Webhosting-Anbieter.

Die Domain ist quasi die Adresse, unter der die Webseite im Internet aufrufbar ist, in unserem Beispiel lautet diese eben: https://ebook-schreiben-und-verkaufen.de

Beim Webhosting-Anbieter sind alle Dateien der Webseite gespeichert. Die Systemdateien von WordPress, aber auch alle Bilder und Texte, die man auf der Webseite verwendet.

Es gibt zig Webhoster am Markt. Ich nutze aktuell All-Inkl* und bin happy damit.

Das kleinste Paket dort kostet mit Stand heute 4,95 € monatlich. Damit hast Du sogar 3 Domains inklusive und kannst somit 3 eigenständige Webseiten betreiben.

  • Kostenpunkt Webseite: 4,95 € monatlich (Must-Have)

2. Visueller Editor (optional)

Ein Visuell Editor ist eine Erweiterung (ein Plugin) für WordPress, um die Inhalte ansprechender aufbereiten und das Layout der Webseite professioneller gestalten können, OHNE ein professioneller Webdesigner sein zu müssen.

Für Laien, die ihre Webseite über eine grafische Oberfläche, gestalten und aufbauen wollen, ist ein Visuell Editor eine sinnvolle Investition. Auch kann man damit in der Regel viele Templates und Vorlagen direkt nutzen und anpassen, um schneller vorwärts zu kommen.

Ich verwende zum Beispiel bei fast allen meinen Webseite den visuellen Editor Thrive Architect*, der für eine Webseite aktuell 67 $ kostet.

Hier ein Video, in dem ich das Plugin etwas näher vorstelle.

Ein Muss für das Betreiben eines Online-Business ist ein visueller Editor aber definitiv nicht! Somit ist das eine optionale Investition, die schön, aber nicht notwendig ist.

  • Kostenpunkt Visueller Editor: 0 € bzw. 67 $ einmalig (optional)

3. Content (optional)

Der mit Abstand größte Erfolgsfaktor für Deine Webseite sind die Inhalte (Content), die Du darauf veröffentlichst (und nicht die Technik, die Du verwendest). <= Bitte merke Dir diesen Satz! 🙂

Wenn Du Dich also auf meiner E-Book schreiben Webseite umsiehst, dann wirst Du eine Menge Inhalte finden und zwar sehr umfangreiche und ausführliche. Alle von mir selbst geschrieben.

Ohne Inhalte, die einen echten Mehrwert liefern, ist Deine Webseite ein Ladengeschäft ohne Interessenten und Kunden.

Warum ist das so?

Deine Inhalte sind dafür verantwortlich, ob und welche Besucher Du ohne bezahlte Werbemaßnahmen auf Deine Webseite bekommst.

Ein Beispiel.

Jeden Monat geben im Schnitt 600 Menschen den Begriff "ebook schreiben" in den Google-Suchschlitz ein. Meine Webseite rankt mit Stand heute exakt zu diesem Begriff auf Position #1 in den organischen Suchergebnisse und bekommt somit die meisten Besucher hierfür ab.

Und es gibt noch viele weitere relevante Suchbegriffe, zu denen meine Webseite auf den vorderen Positionen rankt und mir qualifizierten Traffic, Leads & Kunden bringt. Jeden Tag und völlig kostenfrei!

Hier ein Screenshot aus einem professionellen Keyword-Tool. Unter Volume siehst Du die monatlichen Suchanfragen im Schnitt, unter Position die Rankingposition und unter URL die Seite, die dafür rankt.

E-Book schreiben Suchvolumen

Du brauchst für ein nachhaltig erfolgreiches Online-Business also Inhalte und hast im Grunde genommen zwei Möglichkeiten, an diese zu kommen.

  1. Du schreibst sie selbst (meine glasklare Empfehlung).
  2. Du bezahlst einen Texter dafür.

Wenn Du meiner Empfehlung folgen und Deine Inhalte selbst schreiben möchstest, dann findest Du hier einen 6-Schritte Plan zur Erstellung bemerkenswerter Inhalte.

Optional kannst Du die Contenterstellung auch auslagern und dafür fallen natürlich Kosten an.

Hierbei kommt es stark auf Dein Budget an und für professionelle Texter, die plattformunabhängig auf selbstständiger Basis arbeiten, wirst Du in der Regel tief in die Tasche greifen müssen.

Deutlich günstiger ist es, wenn Du Texte auf Plattformen wie content.de* in Auftrag gibst. Auch hier gibt es gute Texter zu guten Preisen, aber als Qualitätsniveau solltest Du immer mindestens 4 Sterne wählen, um gute Ergebnisse zu bekommen.

Aber auch das ist eine rein optionale Ausgabe, die für den Aufbau eines Online-Business NICHT notwendig ist, die ich aber dennoch erwähnen möchte.

  • Kostenpunkt Contenterstellung: 0 € bzw. ca. 70 € für einen 1.000 Wörter-Text einmalig (optional)

4. Bilder (optional)

Für eine professionelle Webseite, die die Sprache Deine zukünftigen Kunden spricht, solltest Du in jedem Fall auch professionelle Fotos und Bilder verwenden.

Zum Glück gibt es Portale wie pexels.compixabay.com und barnimages.com wo Du Tausende Stockfotos kostenfrei downloaden und für Deine Webseite nutzen kannst.

Optional und wenn Du spezielle Fotos und Bilder suchst, dann musst Du vielleicht den einen oder anderen Euro investieren, ein Muss ist das aber nicht.

  • Kostenpunkt Bilder: 0 €

Hinweis: Alle bis hier her genannten Posten und Ausgaben betreffen den Start Deines Online-Business. Wenn Du also heute starten würdest, dann müsstest Du mit diesen Ausgaben rechnen. Lässt Du alle kostenpflichtigen Optionen erstmal weg (was völlig ok ist), dann kostet Dich der Aufbau Deines Online-Business lächerliche 4,95 € pro Monat und somit weniger als eine Schachtel Zigaretten!

Später und mit dem Wachstum Deines Online-Business empfehle ich Dir noch 1-2 weitere Investitionen, die aber oft schon von den Einnahmen Deines Projektes getragen werden und zu denen wir jetzt kommen.

5. E-Mail-Marketing-Tool (Must-Have)

Sobald Deine Webseite aufgrund Deiner Inhalte erste Besucher generiert (und das wird sie, wenn Du tollen Content erstellst :-)), dann empfehle ich Dir, eine E-Mail-Liste aufzubauen, so wie ich es in meinem Beispiel-Projekt hier mache: ebook-schreiben-und-verkaufen.de/e-bookinator-leseprobe

E-Bookinator-Leseprobe

Das ist deshalb wichtig, weil Du mit smartem E-Mail-Marketing Vertrauen zu Deiner Zielgruppe aufbauen und Deine Infoprodukte deutlich einfacher verkaufen kannst.

Dafür brauchst Du ein professionelles E-Mail-Marketing-Tool.

Grob zusammengefasst speichert und verwaltet dieses Tool die Daten (Name, E-Mail-Adresse, ...) Deiner Abonnenten und sorgt dafür, dass Du automatisiert E-Mails versenden kannst.

Für den Start und wenn die englische Sprache für Dich keine Hürde ist, dann kannst Du hierfür ohne weiteres auch kostenfreie Lösungen wie Mailchimp verwenden. Mit einem kostenlosen Konto kannst Du dort bis zu 2.000 Kontakte verwalten.

Ich verwende den Anbieter Klick-Tipp*, der bei 27 € netto monatlich startet. Eine ebenfalls deutschsprachige Alternative dazu ist Quentn*, das aus meiner Sicht etwas einfacher zu bedienen ist.

Und glaub mir, sobald Du 2.000 Kontakte und ein geiles Infoprodukt am Start hast, dann wird Dein Business Deine Ausgaben bereits mehr als refinanzieren (natürlich nur, sofern Du Dein Business nach diesen 7 Schritten aufgebaut hast). 🙂

  • Kostenpunkt E-Mail-Marketing Tool: 0 € bzw. 27 € monatlich (Must-Have)

Hinweis: Ein E-Mail-Marketing Tool brauchst Du NICHT an Tag #1 und auch nicht an Tag #30 nach dem Start Deines Online-Business. Sondern erst, nachdem Du die nötige Vorarbeit geleistet und Deine Webseite erste Besucher generiert. Und wie gesagt ist es völlig in Ordnung, hier zu Beginn mit einer kostenfreien Lösung zu starten.

6. Geschützter Mitgliederbereich (Must Have für Videokurse)

Wenn Du einen Videokurs erstellen und verkaufen möchtest, dann brauchst Du eine Möglichkeit, Deine Videos für Deine Kunden zugänglich zu machen, aber auch vor unberechtigtem Zugriff zu schützen.

Hierbei spricht man von einem geschützten Mitgliederbereich (Member-Bereich) zu dem alle Deine Kunden nach erfolgreicher Bezahlung automatisch Zugriff bekommen.

Um so einem Member-Bereich aufzubauen, gibt es zig Möglichkeiten und Anbieter am Markt.

Als technikversierter Anwender nutze ich das WordPress Plugin Digimember*, um meine Member-Bereiche selbst aufzubauen.

Solltest Du aber kein Technik-Fan sein, dann empfehle ich Dir NICHT Digimember, sondern aktuell die Plattform Coachy. Hierbei handelt es sich um eine Online-Plattform, die die komplette Technik für Dich übernimmt und die bei 27 € netto monatlich startet (30 Tage kostenloser Test möglich).

  • Kostenpunkt Mitgliederbereich: 27 € monatlich (Must-Have für Videokurse)

Hinweis: Beim Aufbau eines Infoprodukt-Business ist die Erstellung des eigentlichen Infoproduktes, wie z.B. eines Videokurses, einer der LETZTEN Schritte und niemals der erste (welche Schritte zuvor kommen, kannst Du bei Interesse hier nachlesen). Somit brauchst Du auch für den Start Deines Infoprodukt-Business keinen Member-Bereich. Auch wenn Du, wie in meinem Beispielprojekt, "nur" ein E-Book verkaufen möchtest, brauchst Du keinen Member-Bereich, sondern kannst die Download-Seite des E-Books einfach mit einer URL verstecken, die aus wild zusammengewürfelten Zeichen besteht.

Kostenübersicht

Lass uns in folgender Tabelle noch einmal aufschlüsseln, welche Kosten beim Aufbau eines digitalen Infoprodukt-Business auf Dich zukommen.

Webseite

4,95 €/Monat

Must Have

Visueller Editor

67 $ einmalig

Optional

Content

0 € bzw. 70 € pro Text

Optional

Bilder

0 €

Optional

E-Mail-Marketing Tool

0 € bzw. 27 €/Monat

Must Have

Mitgliederbereich

27 €/Monat

Must Have für Videokurse

4,95 € monatliche Fixkosten beim Start für die Webseite

+ 0 € bzw. optional 27 € später monatlich für E-Mail-Marketing-Tool

+ 27 € monatlich später, wenn Du einen Videokurs verkaufen möchtest

Fazit

Hättest Du gedacht, dass Du mit nur 4,95 € pro Monat ein digitales Infoprodukt-Business starten kannst?

Ist tatsächlich so.

Auch später sind die laufenden Ausgaben absolut überschaubar und werden häufig schon von den Einnahmen getragen, die Dein Business erwirtschaftet.

Und wenn Du mich jetzt fragst, was mit automatisieren Webinaren, Facebook Ads oder irgendwelchen "fancy" Tools ist, dann lass Dir folgendes von jemandem sagen, der seit 2008 im Online-Geschäft ist.

All diese Dinge brauchst Du NICHT für den Aufbau eines erfolgreichen Online-Business (auch dann nicht, wenn viele andere darauf schwören)!

Natürlich kannst Du später, wenn Dein Business erste Gewinne abwirft, verschiedene Dinge testen oder auch mal Besucher über bezahlte Anzeigen einkaufen, essenziell für Deinen Online-Erfolg ist das aber nicht.

Was hält Dich also davon ab, ein digitales Infoprodukt-Business zu starten? Die Kosten können es nicht sein. 😉

* = Werbelink

Online-Business-Ideen finden

Wie Du Online Business Ideen findest

  • 1. Juli 2020

Wie Du lukrative Online Business Ideen findest (mindestens 10 über Nacht)

Online-Business-Ideen finden

Wenn ich meine Leser frage, ob sie schon einmal mit dem Gedanken gespielt haben, ein eigenes Online Business zu starten, dann sagen 90% JA (auch Du?).

Und wenn ich sie dann frage, ob sie schon eine Business Idee haben, dann bekomme ich folgendes Ergebnis.

Hast Du schon eine Business Idee?

Etwas mehr als die HÄLFTE der Leute, die ein Online Business starten wollen, sind nur durch die "Ideen Frage" blockiert und starten daher vermutlich nie!

Geht es Dir auch so?

Ok.

Manchmal brauchen wir einfach jemanden, der uns auf die Schulter klopft, darin bestätigt, wie schwierig alles ist ... und uns dann tief in die Augen schaut und sagt: "Lass uns das Thema hinter uns bringen!"

Ich möchte für Dich dieser jemand sein und wenn Du ein Online Business starten möchtest, aber noch keine Ideen hast, dann wird Dir dieser Artikel helfen.

Suchst Du nach einer kleinen Abkürzung, dann schau Dir meine 77 lukrativen Online Business Ideen an. Durch einen Klick auf folgende Schaltfläche kannst Du sie kostenfrei downloaden.

Wie Du auf mindestens 10 Business Ideen kommst

Denke an etwas, was Du liebst. An etwas, was Dir Spaß macht oder in dem Du wirklich gut bist.

Einer meiner Freunde, Thomas, liebt es zu "Garteln" (das ist österreichisch und steht für "gerne im Garten arbeiten" :-)). Wir haben einen großen Garten mit Bäumen und vielen Pflanzen zuhause. Ich rufe ihn an, wenn ich wissen möchte, was ich tun soll, wenn eine von den Pflanzen den Kopf hängen lässt und irgendwie ungesund aussieht. Er hat echt einen grünen Daumen und weiß immer Rat.

Eine frühere Arbeitskollegin, Laura, liebt es Wohnräume zu dekorieren. Auf dem Weg zur Arbeit liest sie Dekomagazine und ihr Pinterest-Board ist voll von Deko-Ideen. Ihre Freunde gehen zu ihr, wenn sie eine Wohnung neu dekorieren möchten. Sie hat ein Auge für schönes Wohnen und es macht ihr Spaß hierbei mit Rat und Tat zu helfen.

Aber weißt Du was?

Keiner von den beiden hat jemals daran gedacht, aus ihren Interessen ein Business zu machen. Und wenn ich ihnen genau das vorschlage, dann sagen sie:

"Warum sollte mich jemand dafür bezahlen?"

Die meisten Menschen verbinden ihre Fähigkeiten und Leidenschaften nicht mit einem Geschäft. 

In Sachen "Business" denken wir immer an Dinge wie "Ich muss eine neue App erfinden" oder "Ich muss ein Restaurant eröffnen". Dabei sind es häufig die Ideen direkt vor der Nase, die am Ende des Tages das größte Potenzial haben!

Wie Thomas ein 5-stelliges Online Business aufbauen könnte...

Lass uns über Thomas sprechen, der die Gartenarbeit über alles liebt. Angenommen er erstellt ein E-Book mit einem Jahreskalender, in dem er seinen Lesern die besten Zeitpunkte für die Gartenarbeit zeigt. Denkst Du, jemand würde ihm dafür 20 € bezahlen?

Ich bin sicher, er könnte sich dadurch einen kleinen passiven Einkommensstrom aufbauen, denn jemand vor ihm hat das längst getan.

Business Idee Gartenarbeit

Einige seiner Kunden würden ihm sogar 100  € und mehr für eine 1:1 Gartenberatung bezahlen. Oder er plant komplette Gärten und nimmt dafür 2.000 € aufwärts.

Ziemlich cool, oder? Hier ist jemand, der etwas nur zum Spaß macht und nicht einmal merkt, dass er daraus ein florierendes Geschäft machen könnte.

Denke einfach mal an Dinge (des täglichen Lebens), die Du ohnehin schon machst:

  • Vielleicht bist Du gut darin, Hunde (oder Papageien) zu trainieren.
  • Vielleicht bist Du gut darin, Ratschläge in Beziehungsfragen zu geben (oder für andere "Schluss" zu machen).
  • Vielleicht bist Du gut darin, anderen eine Sprache zu lernen.
  • Vielleicht bist Du gut darin, Veranstaltungen zu organisieren.
  • Vielleicht bist Du gut darin, Single Männern das Kochen beizubringen (oder die Frau fürs Leben zu finden).
  • Vielleicht bist Du gut darin, anderen zu zeigen wie man Kniebeugen richtig machst.

Was auch immer es ist, was wäre, wenn Dich jemand für diese Dinge bezahlen würde?!

Und bevor Du fragst... ja, Leute werden wirklich dafür bezahlt, dass sie anderen beibringen, wie man Kniebeugen richtig macht!

Business Idee Kniebeugen

Zu Beginn kann das ganz schön blockierend wirken, weil man sein eigenes Wissen für selbstverständlich hält und nicht auf die Idee kommt, das einen irgendjemand dafür bezahlen könnte.

Wie Lina 1.075,83 € mit einem Bulgarisch Sprachkurs verdient...

Online Business Bulgarisch lernen

Auch Lina konnte sich anfangs schwer vorstellen, dass sie jemand für ihre Bulgarisch-Kenntnisse bezahlen würde. Da ihr Mann Bulgare ist, war es für sie selbstverständlich die Sprache zu lernen und anzuwenden.

Aber Leute bezahlen sie! Sie verdiente 1.075,83 € beim ersten Launch ihres Online-Kurses "Bulgarisch für Anfänger".

Wir lassen unserem Verstand einen Streich spielen und sehen nicht, wie wichtig unsere Fähigkeiten sind. Und wir sagen uns Dinge wie:

  • "Es gibt viele andere Leute, die das bereits tun!"
  • "Ich habe keine Ausbildung in diesem Bereich!"
  • "Warum sollte mich jemand dafür bezahlen?"
  • "Ich habe keine besonderen Fähigkeiten oder Wissen, was ich weitergeben kann!"

So wie Harald, der mir kürzlich folgende Mail geschrieben hat.

Mail Online Business Kunde Harald

(By the way - Harald spricht in seiner Mail vom A-Z Infoprodukt-System, falls das für Dich interessant ist)

Der Punkt ist, wir haben alle hoch-profitables Fachwissen in uns. Wir müssen daraus nur Ideen ableiten und diese PS auf die Straße bringen.

Es geht im ersten Schritt "nur" um die bloßen Ideen und nicht darum zu bewerten, ob diese überhaupt Sinn ergeben oder nicht! Wir haben oben gesehen, für was für verrückte Dinge Menschen Geld ausgeben.

Ok. Probier mal folgendes.

Denk jetzt an jemanden, den Du wirklich gut kennst. Das kann Dein bester Freund sein, ein Familienmitglied, Deine Frau (Dein Mann) oder Dein Liebhaber.

...

Du hast jemanden im Kopf? Gut.

Was sind Dinge, in denen diese Person wirklich gut ist? Wann bittest Du diese Person um Rat? Vielleicht ist "Deine" Person so gut darin, dass sie andere dafür bezahlen könnten?

Hier ein paar Ideen:

  • Vielleicht ist sie ein exzellenter Tennis Spieler (hier ein digitales Business dazu).
  • Vielleicht ist sie ein Organisationstalent und kann anderen aus dem Chaos helfen.
  • Vielleicht ist sie ein Hero in Microsoft Excel.

Ist es nicht witzig, wie viel einfacher es ist, wenn es um jemand anderen geht? 🙂

Wenn ich Dich gebeten hätte, eine Ideen-Liste für Dich selbst zu erstellen, würdest Du vermutlich immer noch vor einem leeren Blatt Papier sitzen und zu Dir selbst sagen: "Ahhh, ich bin in Nichts gut genug! Niemand würde mich für irgendetwas bezahlen!"

Aber die Wahrheit ist, dass auch Du genug Ideen in Dir hast!

Ja, es ist schwer, diese auf den ersten Blick zu erkennen aber hey, wozu hat man Freunde?

Also setze einen kurzen Text auf und frag beispielsweise Deine 5 besten Freunde, wo Dein blinder Fleck ist. Sprich, worin Du aus ihrer Sicht gut bist. Worin sie Dich um Rat fragen.

Hier ein kurzes Skript, das Du hierfür verwenden kannst:

"Servus, ich nehme an einem Business Coaching teil und eine unserer Aufgaben ist es, Freunden eine kurze Frage zu stellen, also wende ich mich an Dich. Wenn Du 3 Dinge aufschreiben müsstest, worin ich gut bin, was würdest Du schreiben? Danke für Deinen Support!"

Wichtig hierbei: Es ist immer gut, Menschen ein Beispiel zu geben, damit Du auch jene Antworten bekommst, nach denen Du suchst. Also könntest Du noch hinzufügen...

„Ich komme zum Beispiel immer zu Dir, wenn ich Rat in Beziehungsfragen brauche. Für welche Ratschläge würdest Du zu mir kommen?"

Notiere Dir dann alle Antworten/Ideen/Vorschläge und Bemerkungen, die Du bekommst:

  • "OMG, Du bist immer der erste Mensch, den ich anrufe, wenn ich Liebeskummer habe!"
  • "Du weißt immer ganz genau, was ich anziehen soll, wenn wir abends ausgehen."
  • "Ich weiß noch ganz genau, also Du mir geholfen hast, die Gartenhütte aufzustellen."
  • "Ich weiß selbst, dass die Webseiten Technik nicht mein Ding ist. Dafür habe ich ja Dich!"

Mach Dir auch keinen Kopf, wenn die Antworten vielleicht noch etwas vage sind. Notiere Dir trotzdem alles, was Du an Feedback bekommst.

Vage Antworten sind unvollständige Business Ideen und das ist ok. Wir sind noch mitten im Brainstorming und es geht nicht darum, jede Idee sofort zu Ende zu denken oder zu werten.

Im A-Z Infoprodukt-System habe ich noch viel detaillierteres Material, um profitable Business Ideen zu finden und eine Methode entwickelt, um diesen Prozess noch viel schneller zu durchlaufen.

Für den Moment sollte aber Dein Ziel sein, zumindest 10 Ideen auf dem Zettel zu haben. Und sollten alle Stricke reißen, dann kannst Du immer noch auf meine 77 lukrativen Business Ideen zurückgreifen. 😉

Ok, jetzt bist Du an der Reihe...

Wenn Du Dir ein Online Business aufbauen möchtest, aber noch keine Ideen hast, dann mach jetzt folgendes. Diese Übung sollte 1-3 Tage dauern und starte JETZT damit:

  • Verbringe mindestens 20 Minuten damit, Ideen aufzuschreiben. Schreib alles auf, was Dir aufgrund der Inspirationen auf dieser Seite in den Sinn kommt.
  • Bewahre Deine Liste an "Golden Nuggets" an einem Ort auf, auf den Du schnell Zugriff hast und geh dann Deinem normalen Alltag nach. Was passieren wird, ist, da Du Dich jetzt auf die Suche nach versteckten Fähigkeiten gemacht hast, dass immer wieder neue Ideen auftauchen. Du wirst Ideen haben, während Du arbeitest, duschst, spazieren gehst, kochst oder beim Fenster hinaus schaust (ich bekomme die besten Ideen, wenn ich in der Badewanne sitze und gerade keinen Zettel und Stift zur Hand habe ;-)).
  • Wann immer Du einen neuen Geistesblitz hast, schreib ihn auf!
  • Schlafe eine Nacht drüber und nimm auch morgen und übermorgen Deine Liste wieder zur Hand.

Die #1 Regel dabei ist: Zweifle nicht an Dir oder "zerdenke" Dein Einfälle, sondern bringe sie alle auf Papier!

Du musst auch das Rad nicht neu erfinden und nach der 1 Million € Idee suchen, die noch niemand vor Dir hatte. Es gibt eine Reihe von Plattformen, auf denen andere Leute bereits Tausende digitale Produkte und Online-Kurse in den unterschiedlichsten Märkten und Nischen verkaufen. Hol Dir dort Inspirationen für eigene Business Ideen. Schau Dich zum Beispiel hier um:

Hast Du mindestens 10 Ideen auf der Liste, dann validiere sie im nächsten Schritt (hier eine Anleitung dazu).

Und denk immer daran: Die Chancen stehen gut, dass Dein zukünftiges Online Business auf Deinem Zettel steht. Vielleicht eines, das eines Tages für Dein komplettes Einkommen sorgt!

Auf Deinen digitalen Erfolg
Christian

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