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Nischenseite aufbauen

Nischenseite aufbauen und Geld verdienen (Schritt für Schritt Anleitung)

  • 12. April 2021

Die 10 Schritte, um eine Nischenseite aufzubauen, die passiv Geld verdient (inkl. Nischen Potenzialrechner)

Nischenseite aufbauen

Dieser Beitrag wird Dich überraschen und vermutlich alles auf den Kopf stellen, was Du bislang über Nischenseiten gelesen hast.

Das ist so gewollt, weil sich da draußen viele gefährliche Halbwahrheiten befinden, die Dir ein falsches Bild in den Kopf zaubern möchten.

Nachdem Lesen dieses Beitrags kennst Du die Realität und weißt, wie man Nischenseiten aufbauen kann, die wirklich Geld verdienen (und nicht bloß erfunden wurden, um sie möglichst schnell zum Contentpreis wieder zu verkaufen).

Auch habe ich irgendwo ein Osterei versteckt. Nämlich 50 lukrative Nischenideen. Meine Golden Nuggets. Findest Du sie? 🙂

Lass uns zuvor mit den Basics starten...

Was ist eine Nischenseite überhaupt?

Eine kleine Gruppe von Menschen hat ein Problem und sucht online nach einer Lösung dafür.

Diese kleine Gruppe nennt man Nische.

Und Du erstellst eine einfache Webseite (häufig auch Affiliate-Seite genannt), auf der Du diesen Menschen eine Lösung bietest.

Und mit "Lösung" sind erstklassige Inhalte (Texte, Videos, Bilder, Grafiken, ...) gemeint, die Du auf Deiner Nischenseite veröffentlichst und dem Leser wirklich helfen, sein Problem zu lösen.

Zusätzlich verlinkst Du auf passende Produkte (Online-Kurse, E-Books, Abos, physische Artikel, Amazon-Produkte, ...) die den Leser schneller ans Ziel bringen oder eine sinnvolle Ergänzung zu Deinen Inhalten darstellen.

Kauft ein Leser über Deinen Link, dann erhältst Du eine Verkaufsprovision und Deine Nischenseite verdient Geld. Yeah! 🙂

Verwechsle eine Nische aber bitte nicht mit einem Markt. Eine Nische ist ein kleiner Teilbereich eines Marktes.

  • Markt: Abnehmen
  • Nische: Abnehmen für Frauen nach der Schwangerschaft

Soll Deine "Mini-Affiliate-Seite" am Ende Geld verdienen, musst Du eine Nische bedienen und keinen Markt!

Soweit zur Theorie.

In der Praxis ist es nicht ganz so einfach und es gibt es viele Fallen, in die Du tappen kannst, wenn Du nicht aufpasst.

Die folgenden 10 Schritte bewahren Dich davor.

1. Vergiss alles über Traffic, Backlinks und Keywords

Bestimmt hast Du schon einmal etwas über Traffic, Backlinks, Keywords und CPC gehört?

Falls nicht, sehr gut!

Fall ja, vergiss alles was Du gehört hast!

Im Ernst.

Jetzt ist erst einmal wichtig, dass Du einen KLAREN Kopf bekommst.

Ich brauche ein leeres Glas, um Dir meine Informationen einschütten zu können.

Du musst also Dein Glas erst einmal ausschütten. Sonst gibt es eine Sauerei.

Und am Ende bist Du verwirrt, weil Du nicht mehr weißt, was Du glauben sollst und was überhaupt richtig ist.

Jedenfalls habe ich ein System (= Fester Plan, den Du abarbeiten kannst und der zu sehr guten Ergebnissen führt). Ein System, das funktioniert.

Und dieses System möchte ich Dir hier verraten.

Das Wichtigste, worauf es ankommt, ist die Auswahl der richtigen Nische.

Es gibt sicher 7.291.129 verschiedene Nischen und es werden täglich mehr.

Und die meisten suchen sich die falschen aus.

Die, in denen...

  • Kein Geld ausgegeben wird.
  • Die Leute überhaupt kein Geld haben (zum Beispiel Schüler).
  • Keine Produkte da sind, an denen man leicht etwas verdienen kann.
  • Es zu viele Produkte und Möglichkeiten gibt.
  • Und ich könnte noch einiges mehr aufzählen.

Hast Du erst einmal die richtige Nische, ist es danach viel leichter, weil Du nur noch meinem funktionierendem Plan folgen musst.

Mach Dich also frei von allem, was Du bislang irgendwo aufgegriffen oder gelesen hast.

Das ist wichtig, weil gleich "harte" Lektionen und viele Inhalte kommen, die Du erstmal verdauen musst.

Damit Du mir folgen kannst, musst Du über ein paar Fachausdrücke Bescheid wissen.

  • Traffic (Webseitenbesucher): Das sind alle Menschen, die eine Webseite besuchen, egal über welchen Kanal oder welche Quelle.
  • CPC: CPC bedeutet Cost per Click. Also die Kosten, die eine Werbeanzeige im Google Ads Werbenetzwerk pro Klick versursacht (auch bei Facebook-Werbeanzeigen gibt es diesen Wert). Wenn Du in Google einen Suchbegriff eingibst, dann erscheinen oft oberhalb oder unterhalb zu den unbezahlten, organischen Suchergebnissen auch bezahlte Werbeanzeigen. Ein Klick auf diese Anzeigen verursacht Kosten beim Werbetreibenden. Diese Kosten nennt man eben CPC.
  • Backlinks: Links, die von anderen Webseiten auf Deine eigene zeigen, nennt man Backlinks. Sie gelten als Empfehlung und sind wichtig, um Deine Nischenseiten wertvoller und interessanter zu machen.
  • Keywords: Das ist der englische Begriff für Suchbegriffe, die Nutzer in den Google-Suchschlitz eingeben. Vielleicht bist Du über das Keyword "Nischenseite aufbauen" auf dieser Seite gelandet? 🙂
  • Suchvolumen: Das ist die Anzahl der Menschen, die auf Google pro Monat nach einem bestimmten Begriff suchen. Man kann auch Nachfrage dazu sagen.
  • Google Ranking: Google möchte für seine Nutzer bei jeder Suchanfrage das beste Ergebnis liefern. Daher zeigt der Suchmaschinenriese alle relevanten Webseiten bei einer Suchanfrage in einer bestimmten Reihenfolge an. Diese Reihenfolge nennt man Ranking. Desto höher das Ranking einer Webseite, desto wertvoller ist sie aus Googles Sicht für den Nutzer (und desto mehr Besucher bekommt sie auch in der Regel). Ziel jeder Nischenseite sind Google Top-3-Rankings!
  • Zielgruppe: Du baust eine Nischenseite nicht für "Gott & die Welt" (= nicht für jeden), sondern nur für eine bestimmte Gruppe von Menschen auf. Menschen, die sich für das gleiche Thema (Deine Nische) interessieren. Das ist Deine Zielgruppe.

Mehr an Begriffen musst Du nicht kennen, wir schreiben ja keine Doktorarbeit. 😉

Sollten dennoch Fragen auftauchen, dann stell diese gerne im Kommentarbereich ganz unten.

2. Der Nektar einer profitablen Nische

Wenn diese Lektion das Einzige ist, was Du verstehst und aus meiner Anleitung mitnimmst, bringt Dich das schon einen Riesenschritt nach vorne.

Denn die meisten Nischenseiten, die am Ende kein Top-3-Ranking bei Google erreichen und keinen Cent verdienen, haben "nur" die falsche Nische und das falsche Keyword.

Gut gebrüllt Löwe, was macht nun eine gute Nische aus?

Gut, dass Du fragst! 🙂

Diese 6 Faktoren definieren eine mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit profitable Nische:

  1. Genügend Suchvolumen (es muss nicht viel sein!).
  2. CPC mindestens bei 1 € (Richtwert!).
  3. Mittlerer bis hoher Wettbewerb bei Google Ads.
  4. Nicht mehr als eine typische Affiliate-Seite in den Top-10 bei Google.
  5. Ein Keyword, welches signalisiert, dass der Besucher kurz vor einer Kaufentscheidung steht.
  6. Nische in einem Negativ-Markt.

Oha!

Einige Punkte sind vielleicht einleuchtend. Andere brauchen mehr Erklärungsbedarf.

Deshalb gehe ich jeden Punkt Schritt für Schritt durch.

Ich habe Dich gewarnt - es gibt ne Menge zu lernen! 😉

2.1 Genügend Suchvolumen

Es muss nicht viel Suchvolumen sein.

Es muss nur genügend Menschen geben, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren. Und "mehr" heißt nicht immer "besser"!

Deshalb schreibe ich "genügend".

Was heißt das in Zahlen?

Das ist schwierig zu sagen, da es von den ganzen anderen Faktoren abhängt.

Wenn Du zum Beispiel einen CPC von 5 € hast, reicht ein geringeres Suchvolumen, als bei einem CPC von 1 €. Der CPC ist ein Indikator für die Kaufkraft der Zielgruppe und desto höher dieser ist, desto mehr Geld wird in der Regel ausgegeben.

Man muss es also in Relation zu den anderen Ergebnissen sehen.

Liegt mehr Geld in Deiner Nische, dann brauchst Du weniger Volumen (Menschen, die danach suchen), um dennoch auf einen guten Verdienst zu kommen. Wird weniger Geld für Produkte ausgegeben, dann brauchst Du mehr Volumen.

Damit Du jedoch einen Vergleichswert hast: Mindestens 500 Suchanfragen sollte das Hauptkeyword auf jeden Fall haben.

Und mit "Hauptkeyword" meine ich den Begriff mit dem höchsten Suchvolumen in Deiner Nische.

Angenommen Deine Nische ist: Haare flechten

Dann geben Menschen, die sich dafür interessieren (vermutlich hauptsächlich Frauen), nicht nur exakt den Begriff "haare flechten" in den Google-Suchschlitz ein, sondern auch viele andere, die ebenfalls das gleiche oder ein ähnliches Interesse verfolgen (wie "kurze haare flechten", "haare flechten seitlich", usw.).

Unter Volume siehst Du hier das durchschnittliche Suchvolumen pro Monat für jeden Begriff, wobei "haare flechten" das Hauptkeyword mit der größten Nachfrage (= 5.000) ist.

Keywords in der Nische Haare flechten

Keywords in der Nische Haare flechten

In Summe gibt es hier sogar 819 passende Keywords mit einem Gesamtsuchvolumen von 14.000.

Wo ist also Deine Nischenseite dazu? 😉

2.2 CPC mindestens bei 1 €

Das ist leicht.

Du überprüfst einfach bei Google Ads mit dem Keyword-Planner, wie hoch der CPC für das Hauptkeyword in der Nische ist, die Du ausgesucht hast.

Ist er über 1 €, signalisiert das, dass hier Geld im Markt ist.

Andere Unternehmen geben also Geld für Werbung in diesem Markt aus.

Das heißt, dass dort Geld umgesetzt wird. Und Du kannst mit einer Nischenseite etwas vom Kuchen abhaben.

Ist Dir der Keyword-Planner zu kompliziert, dann kannst Du auch das Tool Ubersuggest verwenden.

CPC mit Ubersuggest anzeigen

CPC mit Ubersuggest anzeigen

Oops!

Hier sind die CPCs doch weit unter dem Euro. Heißt das, dass ich in dieser Nische kein Geld verdienen kann?

Nein.

Hinweis: Der CPC von 1 € und mehr ist NICHT in Stein gemeißelt, sondern lediglich ein guter Richtwert. Du kannst auch in Nischen mit CPCs unter einem Euro Geld verdienen, allerdings schwerer, weil die Leute einfach nicht so viel Geld ausgeben (können) oder generell die Bereitschaft für Lösungen zu bezahlen, geringer ist. In diesem Fall brauchst Du einfach mehr Suchvolumen, um dennoch auf einen interessanten Verdienst kommen zu können. Erkennst Du jetzt das wichtige Zusammenspiel zwischen CPC und Suchvolumen?

2.3 Mittlerer bis Hoher Wettbewerb bei Google Ads

Auch easy.

Einfach im Keyword-Planner oder bei Ubersuggest schauen, wie hoch der Wettbewerb ist.

Mehr Wettbewerb bei den bezahlten Google Ads Anzeigen signalisiert wiederum, dass sich hier mehr Leute um die Top-Positionen streiten. (= Mehr Geld in der Nische!)

In Ubersuggest wird der Wettbewerb über die sogenannte Paid Difficulty festgelegt. Je höher der Wert, umso besser.

Stärke des Wettbewerbs in Ubersuggest anzeigen

Stärke des Werbe-Wettbewerbs in Ubersuggest anzeigen

2.4 Nicht mehr als EINE typische Affiliate-Seite

Das hat etwas mit den organischen Ergebnissen bei Google zu tun. Also allen Suchergebnissen, für die nicht bezahlt wird.

Du analysierst die Top 10 und schaust Dir die Ergebnisse dort an.

Sollte es mehr als eine Seite geben, die dort etwas ähnliches machst wie Du, ist der Wettbewerb bereits vor Dir in dieser Nische und hat einen Vorsprung.

Und mit "ähnlich" meine ich klassische Nischenseiten und keine Magazine oder Frage & Antwort Portale.

Das heißt nicht, dass man nicht besser sein könnte, als der Wettbewerb, aber Du fängst gerade erst an und ihr müsst euch dann um die Top-3-Positionen matchen.

Es ist zeitaufwendiger, wenn man besser sein muss, als andere Nischenseiten. Man braucht einen längeren Atem. Und mehr Erfahrung. Die hast Du am Anfang nicht.

Lasse diese Nischen also erst einmal raus. Du willst schnell den ersten Euro verdienen. Daher ist das ein No-Go-Kriterium.

Ubersuggest zeigt übrigens auch an, wie schwer oder einfach es ist, zu bestimmten Keywords Top-10 Rankings zu erzielen.

Dieser Wert heißt SEO Difficulty und desto geringer dieser ist, umso einfach ist es, gute Rankings zu erzielen (= geringerer Wettbewerb um die vorderen Plätze). Im besten Fall sollte er grün hinterlegt sein.

Rankingschwierigkeit in Ubersuggest anzeigen

Rankingschwierigkeit in Ubersuggest anzeigen

2.5 Keyword kurz vor Kaufentscheidung

Das wird oft falsch gemacht.

Vielleicht erkennst Du selbst den Unterschied?

Keyword-Gruppe #1:

  • stoffwechsel beschleunigen
  • kohlenhhydratarme lebensmittel
  • wie kann man abnehmen

Keyword-Gruppe #2:

  • anleitung stoffwechsel beschleunigen
  • kohlenhydratarmer diätplan e-book
  • effektives abnehmprogramm

In welchen Keywords steckt mehr Geld?

Richtig, in der zweiten Keyword-Gruppe.

Warum?

Weil der Suchbegriff konkreter ist.

Der Suchende weiß also schon, was er will. Und er ist eher dazu geneigt, Geld für etwas auszugeben, wenn er zum Beispiel nach einer Anleitung sucht, nach einem E-Book oder nach einem Programm.

Ist Dir dieser Unterscheid aufgefallen?

Versetze Dich in die Lage des Suchenden aus beiden Keyword-Gruppen.

  • Gruppe 1 ist noch viel unentschlossener. Sie weiß noch nicht was sie will.
  • Gruppe 2 ist konkreter und sucht eher nach einer Lösung (= Du kannst eine Lösung verkaufen), als nur nach Informationen.

Es gibt sogar noch eine dritte Keyword-Gruppe.

Diese hat Schlüsselbegriffe, die signalisieren

"Hallo, ich will mein Geld loswerden! Wo kann ich meine Kreditkarteninformationen eintragen?"

Das sind die besten Keywords.

Versetze Dich mal in einen Suchenden hinein und versuche zu verstehen, was er noch eingeben könnte, wenn er kurz vor einer Kaufentscheidung steht. So findest Du die  Sahne-Keywords!

Was diese Schlüsselbegriffe sein könnten, darauf musst Du selbst kommen.

Kleiner Scherz! 😉

Zu den echten Money Keywords kommen wir gleich noch.

2.6 Nische in einem Negativ-Markt

Das ist ebenfalls sehr wichtig.

Es entscheidet nicht, ob überhaupt Geld umgesetzt werden kann, sondern eher, wie viel Geld eingenommen werden kann.

In Negativ-Märkten kann man einfach mehr Geld mit Deiner Nischenseite verdienen.

Dazu müssen wir erst einmal wissen, was ein Negativ-Markt ist.

Ich teile Märkte gerne in Positiv- und Negativ-Märkte ein.

Positiv-Märkte sind alles, was sich jemand aus Lust, Freude, Motivation, Spaß, usw. kauft.

Das sind also Sachen wie:

  • Videospiele
  • Haushaltsgeräte
  • Kleidung
  • Schmuck
  • Reisen
  • Schuhe
  • Und noch vieles mehr (als Frau könntest Du vermutlich Tausende solcher Sachen aufzählen ;-))

Negativ-Märkte sind Dinge, für die jemand Geld ausgibt, weil er ein Problem lösen möchte.

Das sind also Sachen wie:

  • Arzneimittel
  • Medizinische Geräte
  • Bestimmte Elektrogeräte
  • Ratgeberprodukte
  • Und noch vieles mehr.

Menschen treffen leichter eine Kaufentscheidung, wenn es darum geht, ein für sie dringendes Problem zu lösen oder einen starke Schmerz zu vermeiden.

Deshalb sind Negativ-Märkte lukrativer! Aber in beiden kann man etwas verdienen!

Okay, das war eine Menge Stoff.

Dein Gehirn sollte nun rattern und alles verarbeiten. Hoffentlich ist Dein Glas jedoch noch nicht voll. 😉

Weiter geht's mit der Nischenfindung...

3. Money Keywords und auf Nischenideen kommen

Es gibt Schlüsselbegriffe, die darauf hindeuten, dass sich der Suchende kurz vor einer Kaufentscheidung befindet, wie man an folgender Grafik gut erkennen kann:

Schlüsselbegriffe für eine Kaufentscheidung

Schlüsselbegriffe für eine Kaufentscheidung

Es ist für Dich also mit dem deutlich geringsten Aufwand verbunden, wenn Du diesen Kunden beim vorletzten Schritt vor dem Kauf abgreifst, ihm die letzten nötigen Informationen präsentierst und ihm dann eine Lösung vorschlägst, nach der er gesucht hat.

Er kauft. Du verdienst am Kauf eine Provision.

Herzlich Willkommen in der Welt des Affiliate-Marketings. 🙂

Solche sogenannten Money-Keywords sehen zum Beispiel wie folgt aus:

  • fotos online bestellen
  • heizstrahler online kaufen
  • vitafy gutscheincode
  • cellulite creme test
  • gesund abnehmen online kurs
  • keto diät erfahrungen
  • aktien ebook

Erkennst Du den Unterschied?

Das sind Schlüsselbegriffe wie:

  • kaufen
  • online bestellen
  • preisvergleich
  • gutschein
  • erfahrungsbericht
  • test
  • buch/ebook
  • kurs
  • und noch einige mehr.

Wenn Du bevorzugt nach den Money-Keywords Ausschau hältst und die 6 Punkte aus dem zweiten Schritt von oben befolgst, kann fast nichts mehr schief gehen.

Manchmal brauchst Du noch nicht einmal die Money-Keywords. Da reicht es auch aus, wenn Du nur die 6 Punkte befolgst.

Es gibt nämlich Nischen, da gibt es "noch" keine Money-Keywords, weil sie noch so "jungfräulich" sind. Mehr dazu aber später.

Kommen wir dazu, wie man diese lukrativen Nischen findet. Es gibt 1001 Möglichkeiten Nischen zu finden.

Jeder erzählt Dir etwas anderes.

Gut, dass Du das gar nicht mehr weißt. Du erinnerst Dich? Dein Glas ist ja leer! 😉

3.1 Das Feld von hinten aufrollen

Ein effektiver Weg ist es, erst einmal nach Produkten zu suchen, die man bewerben kann.

Dabei sucht man sich die Produkte, die sich gut verkaufen und baut eine kleine Seite dazu, die Informationen hat, die den Käufern noch fehlen.

Amazon

Schon einmal etwas auf Amazon bestellt? Eben.

Doch hier kann man nicht nur prima shoppen, sondern auch prima Nischen finden.

Ich gehe dafür zu Amazon und wähle eine Kategorie, auf die ich gerade Lust habe.

Wie zum Beispiel "Elektronik & Foto" und hier der Bereich "Musikinstrumente & DJ-Equipment".

Nische Musikinstrumente und DJ Equipment auf Amazon

Nische Musikinstrumente & DJ Equipment auf Amazon

Was ich hier dann sehen will, sind nicht die Artikel, die Amazon mir empfiehlt, sondern diejenigen, die am meisten verkauft werden.

Also klicke ich oben auf Bestseller.

Amazon Bestseller in einer Kategorie

Amazon Bestseller in einer Kategorie

Tataaaa… ich sehe nun alle meistverkauften Artikel aus allen Unterkategorien der Hauptkategorie "Musikinstrumente & DJ Equipment".

Amazon Bestsellerliste Musikinstrumente und DJ Equipment

Amazon Bestsellerliste Musikinstrumente & DJ Equipment

Nun schreibe ich mir alle Artikel auf, die ich spannend finde und von denen ich denke, dass man daraus eine Nischenseite machen könnte und die meinen Kriterien für eine lukrative Nische entsprechen.

So sieht meine Liste aus:

  • Studiokopfhörer
  • Mikrofon Kondensator
  • Mikrofon Ständer
  • LED Sternenhimmel Projektor
  • Keyboard für Kinder
  • Stimmgerät für Gitarren
  • E-Gitarren Bausatz
  • Studio Monitore

So taste ich mich vor und schaue auch noch in anderen Kategorien nach, die mich ansprechen und wo ich mir vorstellen kann, etwas darüber zu schreiben bzw. mir Wissen aneignen zu wollen.

"Heimliche "Top-Seller

Dinge, bei denen man keinem Verkäufer in die Augen blicken möchte und die Anonymität des Internets gerade recht kommt, sind oft echte Raketen.

Wie wäre es zum Beispiel mit Sexy Miss Lisa, dem Bestseller unter den Liebespuppen, wie mir ein Freund erzählt hat? 😉

Bestseller in der Amazon-Nische Liebespuppen

Bestseller in der Amazon-Nische Liebespuppen

Sex-Spielzeug, Salben gegen Hämorrhoiden, Penispumpen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Und gerade solche Produkte können sehr einträgliche Nischen sein.

Aber es gibt auch Produkte, die sich einfach nicht verkaufen lassen. Ich nenne sie einfach...

"Finger weg" Produkte

Saisonale Produkte, wie zum Beispiel Schneeschieber werden eigentlich nur im Winter gekauft und sind damit eher schlecht für regelmäßige Umsätze geeignet.

Kleidung hat zwar eine hohe Provisionen, wird aber ebenso häufig zurückgesendet und es gibt eine schier unendliche Auswahl und verschiedene Geschmäckern.

Tendenziell eher schlecht sind auch Verbrauchsgegenstände, Alltagsartikel, Lebensmittel und DVD´s. Diese Artikel werden meistens unmittelbar und ohne große Recherche direkt bei Amazon oder überhaupt nicht online gekauft.

Auch von Elektronik-Artikeln würde ich die Finger lassen.

Nicht nur gibt es sehr wenig Provision, die Produkte sind auch verhältnismäßig teuer.

Bei Amazon ist es so, dass Du nur eine Provision bekommst, wenn ein Nutzer innerhalb von 24 Stunden nach dem Klick auf Deinen Affiliate-Link das Produkt auch tatsächlich kauft.

Bei teuren Produkten müssen viele allerdings erst eine Weile überlegen oder vorher die Frau fragen und so ist die Gefahr groß, dass Dir die Provision durch die Lappen geht.

Bedenke auch, dass sich Elektronik extrem rasant weiterentwickelt.

Du müsstest Dich also permanent mit neuen Trends und Produkten auseinandersetzen und Deine Nischenseite dahingehend ständig updaten. Und schon ist das viel gewünschte passive Verdienen verflogen!

Die 6 besten Oberkategorien sind meiner Erfahrung nach folgende:

  • Baby
  • Baumarkt
  • Haustier
  • Küche/Haushalt
  • Spielzeug
  • Sport & Freizeit

Insider-Tipp: Die hier nicht aufgelisteten Kategorien sind aber keinesfalls ein No-Go. Im Gegenteil, da sich die meisten vermutlich auf die oben genannten Kategorien stürzen, können andere Kategorien sogar deutlich besser sein. 😉

Wie viel kannst Du mit dem Amazon Partnerprogramm verdienen?

Amazon hat diesen Vergütungskatalog online, der Dir zeigt, wie viel Provision Du in den entsprechenden Produktkategorien bekommst.

Am besten solltest Du Dich für eine Produktkategorie entscheiden, die mit 3-7% vergütet wird.

Die Produkte in der 10% Kategorie sind recht schwer verkäuflich und es gibt außerdem eine starke Konkurrenz,  zum Beispiel durch "amazonfremde" Onlineshops. Das ist auch der Grund, warum die Provision so hoch ist.

Bei 1% müsstest Du sehr sehr viel verkaufen, damit am Ende was dabei herumkommt.

Tipp: Das Produkt, das Du auf Amazon bewirbst, sollte etwa zwischen 30 € und 300 € kosten. Das ist ein guter Richtwert.

Marktplätze digitaler Produkte

Du kannst Dir eine Nischenseite aber nicht nur durch die Empfehlung physischer Produkte aufbauen, sondern auch mit digitalen Produkten wie E-Books, Online-Kursen, Tools und Software.

Nach dem gleichen Schema wie auf Amazon kannst Du auch die bekanntesten Marktplätze für digitale Produkte durchstöbern, um auf Nischenideen zu kommen.

So zum Beispiel:

Auch dort gibt es Bestsellerlisten und Statistiken, die Dir zeigen, ob und wie gut sich ein Produkt verkauft.

Affiliate-Netzwerke

Ein Affiliate-Netzwerk bringt Produkhersteller (Advertiser) und Online-Vertriebspartner (Affiliates oder Publisher) zusammen.

Advertiser stellen dort ihre Produkt ein und Affiliates können diese Produkte auf ihren Webseiten und Vertriebskanälen bewerben und Provisionen verdienen.

Wusstest Du, dass selbst Lidl und Ikea ein Partnerprogramm betreiben?

Das sind aber nicht die einzigen bekannten Brands, hier die aktuellen Top 100 Partnerprogramme.

Eine Übersicht bekannter deutscher Affiliate-Netzwerke, die Du ebenfalls nach Nischen durchsuchen kannst, findest Du hier.

3.2 Brainstorming + Keyword-Recherche

Es gibt Nischen, auf die kommt man nicht, wenn man sich "nur" die Bestseller der gängigen Shops, Netzwerke und Marktplätze anschaut.

Denn oft kennt man die Shops und Webseiten, in denen diese Produkte verkauft werden, gar nicht. Oder deren Partnerprogramme sind nirgendwo gelistet und werden nur intern betrieben.

Was Du also machen kannst, ist auf Google nach Problemen, Zweifeln und Ängsten von Menschen zu suchen und dabei die 6 Faktoren zu beachten, die eine lukrative Nische ausmachen.

Das Coole ist, dass Du Dich bei dieser Strategie automatisch im Negativ-Markt befindest. Das heißt, hier wird Geld leichter umgesetzt.

Gib dazu folgende Suchbegriffe bei Google ein:

  • Wie werde ich
  • Wie bekomme ich
  • Wie finde ich
  • Was tun gegen
  • Hilfe gegen
  • Wie verliere ich
  • Wie verringere ich
  • Wie verbessere ich
  • Wie lerne ich
  • Wie beseitige ich
  • Wie höre ich auf
  • Wie kann man
  • Wo kann man
  • Wo bekomme ich
  • Wie überwinde ich
  • Wie werde ich Profi
  • Wie fange ich an

Beschränke Dich aber nicht nur auf diese Begriffe, sondern nutze auch Googles Vorschlagsfunktion (Google Suggest), die greift, sobald Du nach einem Begriff die Leertaste drückst.

Die Vorschläge von Google sind häufig das, wonach am meisten gesucht wird.

Bei "Wie werde ich", ist es derzeit:

Google-Suggest für "Wie werde ich"

Google-Suggest für "Wie werde ich"

Gebe ich noch den Buchstaben "a" dahinter ein, komme ich auf folgendes:

Google-Suggest für "Wie werde ich a"

Google-Suggest für "Wie werde ich a"

Das Ganze kannst Du mit diversen Buchstabenkombinationen und Möglichkeiten weiter fortführen. Am Ende hast Du eine ellenlange Liste mit Keywords, die im Negativ-Markt sind und wo Leute aktiv nach Lösungen suchen.

Danach musst Du diese Liste natürlich noch filtern und die Sachen streichen, wo meine 6 Regeln nicht zutreffen. Das wird nämlich bei vielen so sein.

Aber es bleiben einige, die sich dafür eignen. Je größer die Basis, umso besser am Ende die Ergebnisse und die Keywords, die nach dem "Sieben" übrigbleiben.

Ich mache es mittlerweile nicht mehr per "Hand", sondern nutze dafür ahrefs.com, ein mächtiges Tool, das mir zu einem Hauptbegriff alle gesuchten Keywords raussucht, mir diese filtert und mir anhand einer Skala anzeigt, wie gut diese für eine Nische geeignet sind.

Ich spare mir also 80% der Zeit, weil ich vielbeschäftigt bin und auch mal gerne mit meinen zwei Kids spielen möchte.

Das Ganze kostet aber auch etwas, daher empfehle ich es Dir nur, wenn Du (wie ich) nicht genug Zeit bzw. auch das nötige Kleingeld dafür hast.

Ansonsten solltest Du den manuellen Weg gehen. Dabei lernst Du auch so einiges! 🙂

Du hast jetzt zwei Hammer-Methoden, wie Du lukrative Nischen finden kannst. Und Du weißt, worauf es bei den Nischen ankommt.

Oben habe ich Dir ja ein Osterei versprochen. Hier ist es. 😉

Falls Du also partout auf keine eigenen Nischen kommst, Zeit sparen möchtest oder einfach nur ein Faulpelz bist, dann hier 50 Nischenideen, die Du sofort angehen kannst (und solltest, bevor es ein anderer tut).

50 Nischenideen (hier klicken)

  1. Akne bekämpfen
  2. Autotuning
  3. Baby bekommen
  4. Besser beim Sex
  5. Bewerbungen richtig schreiben
  6. Beziehung retten
  7.  Buchhaltung lernen
  8. Richtige Buchvermarktung
  9. Chronische Schmerzen lindern
  10. Disco tanzen lernen
  11. Ehe retten
  12. Ejakulation verzögern
  13. Ex zurück bekommen
  14.  Flugangst überwinden
  15.  Frauen verführen
  16. Gartenarbeit
  17.   Gartenhaus planen
  18.  Gemüse und Obst selbst anbauen
  19. Gitarre spielen lernen
  20. Glutenfreie Diät
  21. Haarausfall aufhalten (bei mir ist es zu spät ;-))
  22.  Hämorrhoiden behandeln
  23.  Haus sicher(er) machen
  24. Herpes loswerden
  25. Hochzeit planen
  26. Hühnerhaus bauen
  27. Hunderziehung
  28. Kindersicherung Internet
  29. Jünger aussehen
  30. Kartentricks lernen
  31. Katzenerziehung
  32. Kekse backen / Weihnachtsbäckerei
  33. Kindern lesen beibringen
  34. Krebsfrei leben
  35. Landschaftsplanung
  36. Länger im Bett durchhalten
  37. Nackenschmerzen lindern
  38. Richtige Nagelpflege
  39. Nichtraucher werden
  40. Panikattacken in den Griff bekommen
  41. Raus aus den Schulden kommen
  42.  Salsa tanzen lernen
  43. Schnell Tastatur schreiben lernen
  44. Schüchternheit bekämpfen
  45. Schuppenflechte behandeln
  46. Spielzeuge für Erwachsene
  47. Vor Publikum sprechen lernen
  48. Whiskey Tasting
  49. Zaubertricks lernen
  50. Zumba lernen

Im Kommentarbereich kannst Du mir gerne dafür danken. 😉

4. Die größten Schwierigkeiten vieler Anfänger

Hast Du zumindest eine Nische auf dem Zettel?

War es leicht oder hattest Du Schwierigkeiten?

Weißt Du, was die beiden größten Schwierigkeiten viele Anfänger sind?

  1. Sie wissen nicht, ob die Nische gut ist.
  2. Sie können sich mit dem Thema nicht identifizieren (Sie mögen es nicht und haben kein Interesse dafür).

Erkennst Du Dich darin wieder, dann hast Du ein klitzekleines Problem.

Du weißt zwar an dieser Stelle wie man Nischen finden kann, aber Du hast Zweifel, die Dich davon abhalten, eine lukrative Nischenseite aufzubauen.

Meine Aufgabe ist es, diese Zweifel aus dem Weg zu räumen.

Das möchte ich, indem ich Dir ein Beispiel gebe.

Ich bin in eine Nische gegangen, in der ich...

  • Vorher (beim ersten Gucken) auch nicht wusste, ob die Nische gut ist.
  • Absolut kein Interesse dafür hatte und absolut kein Vorwissen.

Aber ich habe für beides eine Lösung gefunden.

4.1 Problem #1: "Ich weiß nicht, ob die Nische gut ist!"

Mein Geschäftspartner, der Nischenseiten-Experte Sebastian Czypionka, hat eine Formel entwickelt, mit der Du den möglichen Erfolg einer Nische mit dem Hauptkeyword vorhersagen kannst.

Nicht zu 100%, aber zumindest eine sehr gute Tendenz, die Dir Sicherheit gibt.

Diese Formel errechnet am Ende eine Punktzahl, mit der man dann verschiedene Nischenideen vergleichen kann.

Im folgenden Rechner musst Du nur noch die entsprechenden Werte eintragen und bekommst am Ende eine Punktzahl. Die Werte musst Du natürlich im Vorfeld recherchieren.

Alles über 13 Punkten ist eine gute Nische mit guten Perspektiven für ein passives Einkommen von +200 Euro/Monat.

Nischen Potenzialrechner

0.00 Punkt(e)

4.2 Problem #2: "Ich kenne mich in der Nische nicht aus!"

Ich stelle Dir nun eine Nischenseite von mir vor, zu der ich beim Start keinerlei Berührungspunkte hatte.

Ich habe die Nische auf dem Digistore24 Marktplatz gefunden. Das Produkt, ein Videokurs, verkaufte sich dort sehr gut.

Also schmiss ich ahrefs an und schaute mir die dazugehörigen Keywords und Suchanfragen an, packte alle Werte in den Nischen Potenzialrechner und sah sofort: "Hier hast Du eine geile Nische gefunden!" 🙂

Aber ich hatte vorher weder davon gehört, noch wusste ich etwas darüber. Und dennoch ging ich diese Nische an.

Immer, wenn Du in so einer Situation bist, hast Du zwei Möglichkeiten:

  1. Du liest Dich in das Thema ein. Versuchst die Zielgruppe sehr gut zu verstehen, eignest Dir Wissen an. Du machst deine Hausaufgaben und nach einer Woche weißt Du mehr, als 95% aller Suchenden.
  2. Du hast kein Bock darauf und kaufst den ganzen fachlichen Part ein. Entweder suchst Du einen Kooperationspartner, der den Inhalt liefert oder Du kaufst ihn klassisch über Plattformen wie content.de* ein.

Aber: Verwerfe eine Nischenidee nie, nur weil Du denkst, dass es uninteressant ist oder Du keine Lust auf diese Nische hast, obwohl die Zahlen gut aussehen!

Meine Nischenseite lautet...

*Trommelwirbel*

nackt-yoga.info

Auf die Nische hättest Du nie getippt, was? 😉

So sehen die Zahlen in ahrefs aus:

ahrefs Zahlen für die Nackt-Yoga Nische

ahrefs Zahlen für die Nackt-Yoga Nische

Ich liefere auf der Nischenseite eine Menge Content. Meist ist es einfach nur die Beantwortung der meist gestellten Fragen zu diesem Thema.

Und ich empfehle einen kostenpflichtigen Videokurs mit dem ich 25 % pro Verkauf verdiene. Der Kurs kostet aktuell 64,90 € alle 6 Monate und ich verdiene pro Verkauf 12,10 € brutto (dafür im Abo alle 6 Monate wiederkehrend).

Verdienste meiner Nischenseite

Verdienste meiner Nischenseite

Abgezogen werden noch Gebühren und Steuern, daher ist es etwas weniger. Aber dennoch nicht übel für eine recht einfache Nischenseite oder? 🙂

Von allen bisher verkauften Zugängen gab es auch noch keinen Kunden, der diesen zurückgegeben hat. Die Qualität des Produktes stimmt also.

5. Von der Theorie in die Praxis

Erinnerst Du Dich an die erste Lektion auf dieser Seite?

Da hatte ich Dir gesagt, dass Du alles über Traffic, Backlinks und Keywords vergessen solltest.

Weißt Du, warum das so wichtig war?

Die meisten - vor allem Anfänger - leiden unter Informationsüberflutung.

  • Zu viele verschiedene Menschen, die unterschiedliche Sachen erzählen.
  • Zu viele verschiedene Möglichkeiten, die attraktiv klingen.
  • Zu viele verschiedene Systeme, Modelle und Theorien.

Wie auf einem Markt, bei dem ein Marktschreier lauter schreit als der andere und man am Ende nicht mehr weiß, was überhaupt das Beste ist und dann gar nichts kauft/isst/trinkt.

(Oder alles kauft, isst, trinkt und es einem dann schlecht geht ;-))

Hier kommt nun eine "alte" Business-Weisheit.

Fokus und Konzentration ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Auch bei Nischenseiten.

Jetzt zwitschern

Fokussiere Dich auf eine Sache, von der Du überzeugt bist, dass sie funktioniert. Blende alles andere aus.

Vielleicht sind es Nischenseiten, vielleicht auch eigene digitale Produkte oder etwas völlig anderes.

Egal, sobald Du eine bestimmte Hürde, einen bestimmten Meilenstein erreichst, ist es wie beim Domino. Das erste Steinchen fällt um, und danach läuft es.

Ok, genug Geschwafel - jetzt geht's um drei wichtige Dinge.

  1. Wahl der Domain
  2. Server/Webhosting
  3. Festlegung, wie Du Deine Nischenseite baust

5.1 Wahl der Domain

Ich habe schon über 20 Webseiten projektiert und diverse Domains gehabt, daher weiß ich in etwa, was wie gut funktioniert.

Keyword-Domains haben immer noch einen kleinen Vorteil und deshalb rate ich Dir dazu, Dir eine kleine Nische mit einem Hauptkeyword auszusuchen und Dir die Keyword-Domain dazu zu sichern.

Bei der Auswahl der Domain musst Du folgende Dinge beachten:

  • Beschränke Dich auf Dein Hauptkeyword in Deiner Nische.
  • Nur .de, .org und .net Domains (Alternativ gehen auch .com oder .eu). Nur die fünf Domainendungen sind für Dich interessant, da alle anderen regional zugeordnet sind und in Deutschland etwas schlechter ranken (wie z.B. info/biz/name).
  • Überlege Dir Variationen mit Bindestrich oder "der", "die", "das" am Anfang.
  • Gehe zu einer beliebigen Domainsuche und prüfe, ob die Domain noch frei ist (z.B. checkdomain.de).
  • Bevorzuge die zusammengeschlossene Schreibweise VOR der mit Bindestrichen. Also besser "hueftspeckloswerden.de" anstatt "hueft-speck-loswerden.de".
  • Wenn Du mehr als drei Wörter hast, benutze Bindestriche, um die Domain leichter lesen zu können. Also besser weight-gainer-test-2021.de als weightgainertest2021.de.
  • Obwohl möglich, vermeide Umlaute wie ü, ö, ä. Wähle stattdessen lieber ae, ue, oe.
  • Falls Dein Hauptkeyword in allen Varianten belegt ist, benutze ein kleines Wort danach (blog, 24, berichte, i, online oder Ähnliches).
  • Benutze für jede neue Seite eine eigene Domain. Vermeide daher Subdomains für Unterthemen.
  • Am besten registrierst Du die Domain direkt mit dem Webhostingpaket.

5.2 Server/Webhosting

Es reicht ein Server, den Du Dir mit anderen Leuten teilst und der für Dich verwaltet wird.

Das Ganze nennt sich dann "Shared Webhosting". Dort liegen alle Dateien Deiner Nischenseite.

Es gibt sehr viele Anbieter und was Du brauchst, ist ein Webhosting-Paket mit guter Geschwindigkeit und guter Ladezeit für den schmalen Euro. Das reicht völlig für Nischenseiten.

Ich kann Dir aktuell All-Inkl* empfehlen, was ich selbst für meine Webseiten nutze. Allerdings nicht den günstigsten Tarif, sondern den zweitgünstigsten um aktuell 7,95 € Monat. Grund: Du brauchst SSL-Zertifikat, das hier inkludiert ist.

Dort anmelden, Paket bestellen, Domain registrieren. Nach 24 Stunden bist Du startbereit.

5.3 Festlegung, wie Du Deine Nischenseite baust

Ich mache es kurz.

Ich empfehle Dir WordPress. Punkt.

WordPress ist eines der beliebtesten Systems für Webseiten. Im Grunde genommen nutzen es weltweit so viele Menschen, wie alleine in Deutschland leben.

Etwas Technikverständnis musst Du zwar mitbringen (oder Dir aneignen), aber Du wirst damit klarkommen.

  1. Lade Dir WordPress hier herunter: de.wordpress.org/download
  2. Und folge der Installationsanleitung.

(Tipp: Nutzt Du All-Inkl als Webhoster, dann kannst Du WordPress auch mit nur einem Mausklick installieren, ohne es vorher herunterladen und manuell installieren zu müssen.)

Nachdem Du WordPress installiert hast, hast Du ein fertiges Management-System, mit dem Du dann Artikel, Seiten, etc. erstellen kannst. Keine Programmierung, kein HTML ist notwendig.

Eine einfache technische Anleitung findest Du hier.

6. Kenne Deine Besucher wie Deine Westentasche

Elementar für den späteren Erfolg Deiner Nischenseite ist die Analyse Deiner Zielgruppe.

Du musst Deine (anvisierte) Zielgruppe charakterisieren, herausfinden was sie...

  • fühlt
  • denkt
  • sieht
  • hört
  • sagt
  • tut

...und was sie antreibt und was ihr Angst macht.

Nur so weißt Du genau, was Du schreiben sollst, wie die Titel Deiner Artikel lauten sollen,  was für Produkte Du anbieten kannst, wie Du etwas formulieren oder begründen sollst.

Vielleicht denkst Du Dir jetzt: "Toll Christian, aber wofür soll diese ganze Psychoanalyse gut sein?" "Und außerdem will ich eine Nischenseite aufbauen, mit der ich etwas Geld verdiene und nicht erst den Psychologen spielen und meine Zielgruppe ausquetschen!"

Berechtigte Fragen.

Ich versuche es mal auf diese Art und Weise.

Was denkst Du, warum gibt es zu den suchstärksten Keywords einer Nische mehr als tausend Seiten, die ein Thema behandeln, aber bei Google niemals in die Top-10 kommen werden?

Vielleicht hast Du auch schon einmal eine Seite aufgebaut und bist damit nicht auf die erste Ergebnisseite bei Google gekommen?

Was unterscheidet die Seiten, die es bei Google in die Top-10 schaffen von denen, die im Nirwana vor sich hindümpeln?

Es sind auf jeden Fall nicht die typischen SEO-Regeln, die die Top-10-Ergebnisse von den hinteren Google-Ergebnissen unterscheiden.

  • Ja - einige behaupten, dass Du mehr Backlinks brauchst, viel mehr Wert auf Onpage legen musst und Deine Ladezeit verbessern sollst.
  • Manch einer behauptet sogar, man müsse sich an ganz skurrile WDF*IDF Formeln halten.

Ja, das mag auch alles irgendwo seine Berechtigung haben. Aber im Kern ist das nicht das, was den Unterschied ausmacht.

Aber der Unterschied ist der...

Viele der Top-10-Ergebnisse LIEFERN das ab, was die Suchenden sehen wollen. Sie wissen genau, was sie wie schreiben sollen.

Wenn jemand nach "rauchfrei in 6 Wochen" sucht, dann wissen die Macher der Webseite, die auf Platz 1 bei Google ist, dass sie bestimmte Dinge schreiben müssen, damit der Suchende auch dort bleibt.

Zum Beispiel Punkte aufführen, die den Suchenden aufregen und gleichzeitig Lösungsvorschläge anzubieten, die der Suchende erwartet. In dem Fall eine Raucherentwöhnung in kurzer Zeit.

Anders herum gibt es Webseitenbetreiber, die schreiben einfach einen Artikel, wie man mit dem Rauchen aufhört, gehen aber nicht konkret auf die Situation des Suchenden ein.

Sie schreiben zum Beispiel nicht über die Probleme, die er hat, sie schreiben nicht über mögliche Versuche, die er eventuell schon unternommen hat und sie liefern bei diesem Keyword keine Lösungsvorschläge, die dem Raucher helfen, in nur 6 Wochen rauchfrei zu werden.

Es gibt zu viele Nischenseiten, die zu allgemein sind, die einfach über das Thema schreiben, aus dem Bauch heraus entstehen, aber dem Suchenden dadurch nicht weiterhelfen.

Merke: Das ist einer von mehreren Gründen, warum Du also Deine Zielgruppe sehr gut kennen solltest. Der größte Vorteil ist, dass du Texte schreiben und Deine Seite so aufbauen kannst, dass sich Deine Zielgruppe dort wohlfühlt und denkt, dass sie auf Deiner Seite eine Lösung für Ihr Problem findet.

Wenn Du nämlich nichts über die Zielgruppe weißt und einfach nur nach eigenem Gefühl schreibst, besteht die Gefahr, dass Du das Thema verfehlst! Und das hat in der Schule schon nicht für die besten Noten gesorgt!

Mach also vorher eine gründliche Analyse, wer Deine Zielgruppe ist, was sie ausmacht, wie sie denkt, worüber sie sich beschwert, was sie schon alles probiert hat, was sie antreibt.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie leicht man an solche Informationen kommt. Richtig gut sind dafür Foren, GuteFrage.net und Amazon.

Schau her. Anhand "normaler" Forenbeiträge kannst Du bereits vieles über Deine Zielgruppe erfahren.

  • Wie ist sie auf das Thema aufmerksam geworden?
  • Was motiviert sie?
  • Was für einen Kenntnisstand hat sie?
  • Was für ein Ziel hat sie?
  • Was für ein Vorwissen/Erfahrung hat sie?
  • Was für Fragen beschäftigen sie?
  • Was für ein Budget hat sie?
  • Männlein oder Weiblich.

Oder Du durchforstest die thematisch passenden Fragen und Antworten auf gutefrage.net.

  • Was für Zweifel hat der Besucher vor einem Kauf?

Auch die Kundenbewertungen von Produktkäufen in Deiner Nische bei Amazon können interessante Insights liefern.

  • Was für Eigenschaften sind bei Produkte in Deiner Nische wichtig?
  • Was für Funktionen sind wichtig?
  • Was für positive/negative Erfahrungen haben Käufer bereits gemacht?

Du siehst also, Du kannst kann durch etwas Recherchearbeit viel rausholen.

Ein weiterer Vorteil, über den niemand spricht.

Es ist bewiesen, dass Du in den Ranking steigst, wenn die Besucher über Google auf Deiner Seite länger verweilen und nicht zu Google zurückkehren. Aus Erfahrung weiß ich, dass dieser Faktor sogar stärker sein kann, als viele Backlinks.

Spätestens jetzt müsste es bei Dir Klick machen. 🙂

Nur wenn Du Deine Zielgruppe kennst und aufbauend darauf den richtigen Content schreibst und bereitstellst, werden die Besucher auf Deiner Seite bleiben und Du erreichst damit viel leichter und schneller gute Rankings.

Schon Abraham Lincoln sagte: "Wenn ich acht Stunden Zeit hätte um einen Baum zu fällen, würde ich sechs Stunden die Axt schleifen."

Die Vorbereitung ist also extrem wichtig!

Investiere die Zeit in eine ordentliche Zielgruppenanalyse.

7. Mach nicht diesen Contentfehler

Erst, wenn Du alles Relevante über Deine Zielgruppe weißt, kannst Du anfangen, Dich um den Content zu kümmern.

CONTENT - der englische Begriff für Inhalt hat sich mittlerweile in der "Szene" durchgesetzt. Oft sagt man auch Content is King.

Früher reichte es aus, einen geilen 400 Wörter langen Artikel zu schreiben, die Hauptkeywords 5-7 mal zu benutzen und schon rankte man dafür auf der ersten Seite bei Google.

Die Zeiten sind lange vorbei!

Heute ist Google schlauer und es gibt mehr Wettbewerb. Deine Aufgabe ist es, einen ansprechenden und zielführenden Content bereit zu stellen.

Der Satz war wichtig.

Ansprechend & Zielführend.

Das sind die beiden wichtigsten Kriterien.

Nicht Länge, nicht Keyworddichte, nicht Anzahl an Bildern, nicht Videos, nicht nicht nicht.

Es geht um "ansprechend/interessant" und um "zielführend/lösungsorientiert".

Wenn Du das verstehst, wirst Du das Thema Content ganz anders angehen.

Das heißt nämlich, dass Du mit einer Seite, die aus 204 Wörtern besteht, trotzdem sehr gut ranken kannst und eine hohe Conversion-Rate am Ende erzielst. Oder dass Du eine Seite mit 3045 Wörtern aufbauen musst, weil das Thema so umfangreich ist.

Es geht immer darum, der Zielgruppe, dem Suchenden die Informationen/Ergebnisse zu liefern, die er erwartet, die er braucht – und noch mehr von dem, was er nicht erwartet, aber auch braucht!

Wenn Du das schaffst, schaffst Du es auch Produkte über Deine Seite zu verkaufen und damit Einnahmen zu generieren.

Lass und über die Struktur sprechen. Sie ist wichtig.

Ich habe festgestellt, dass sich viele Einsteiger damit schwer tun, eine Seite zu strukturieren. Sie wissen nicht...

  • Was ins Menü kommt.
  • Oder ob es nur eine einzige Seite geben soll, auf der sich alle Informationen vereinen. Oder, ob es viele Unterseiten zu den verschiedenen Unterthemen geben soll.
  • Oder welche Keywords mit aufgenommen werden sollen und welche Keyword-Gruppen auf einer Seite behandelt werden können.

Das und noch vieles mehr kommen an Fragen auf, wenn es um die inhaltliche Umsetzung und den Aufbau der Seite geht.

Leider gibt es hierfür keine allgemein gültige Pauschallösung. Kein fertiges Konzept, welches man für jede Nische anwenden kann.

Das wäre zu einfach.

Was ich jedoch machen kann, ist Dir einige Webseitenstrukturen aufzuzeigen und Dir die Vor- und Nachteile dessen aufzuzählen, damit Du ein Gefühl dafür bekommst, was gut und was schlecht ist.

Schlechtes Beispiel einer Nischenseite.

Schlechtes Nischenseiten Beispiel

Schlechtes Nischenseiten Beispiel

Kurz zur Erklärung:

  • Zwei Menüs sind bei Nischenseiten too much. Das obere Menü muss auf jeden Fall weg.
  • Das soll das Logo sein. Kann man nicht lesen, noch gibt es einen Wiedererkennungswert. Hier reicht in der Regel nur der ausgeschriebene Nischenname. Für Mini-Affiliate-Seiten brauchst Du kein eigenes Logo.
  • Werbebanner-Platz? Brauchen wir in der Regel auch nicht. Einnahmen werden durch gezielt platzierte Partnerlinks getätigt.
  • Ein Menü ist bei verschiedenen Unterthemen sinnvoll. Hier ist es jedoch zu groß und zu auffällig. Ein Menü soll da sein, wenn man es braucht, sich jedoch nicht in den Vordergrund drängen. Und das tut dieses nämlich.
  • Der Contentbereich ist von der Größe her in Ordnung. Allerdings ist die Ansprache nicht sonderlich gut. Den Besucher willkommen heißen mag okay sein, aber in Zeiten des schnellen Informationskonsums muss dort etwas Knackiges, Auffallendes, Ansprechendes hin. Das kann man mit einer knackigen Headline oder einem ansprechendem Bild lösen.
  • Der rechte obere Platz in der Sidebar ist sehr wichtig, da er sehr prominent ist. Hier einfach "Werbung" zu zeigen, bzw. direkt auf Produkte zu verlinken ist nicht immer die beste Platzausbeute. Vor allem für Neubesucher kann man diesen Bereich nutzen, um Trust zu schaffen. Ein schönes Autorenbild mit einem Link zu einer Über-Mich-Seite oder eine Auflistung des USP und der Benefits der Seite tragen dazu bei, dass die Besucher länger bleiben und auf den ersten Blick wissen, was diese Seite ausmacht. Ebenfalls eignet sich für die Sidebar ein sogenannter Lead-Magnet, der z.B. ein E-Book im Austausch für die Mail-Adresse anbietet. (Spoiler: Nicht für alle Nischen geeignet!)

Gutes Beispiel einer Nischenseite.

Gutes Beispiel einer Nischenseite

Gutes Beispiel einer Nischenseite

Vom Gefühl her... merkst Du den Unterschied?

Ist es sauberer, ordentlicher? Aufgeräumter? Ansprechender?

Es gibt nur einen kleinen Header mit Logo, das aus einer simplen Grafik + Text besteht. In dem gleichen Header sitz das Menü. Dezent und mit den (für die Zielgruppe) wichtigsten Punkten.

Eine kurze und knackige Headline ohne viel BlaBla, die sofort verrät, worum es hier geht.

Sauber aufgebauter Content-Bereich links, Sidebar rechts. Auch in der Sidebar ein Werbebanner, aber oben drüber auch die wichtigsten Links für den Leser.

Alles richtig gemacht. Nicht umsonst rankt diese Nischenseite zu vielen Suchbegriffen auf Position #1.

Learning: Verzettle Dich nicht mit Kleinigkeiten. Fang lieber mit einem ganz einfachen Design ohne viele Farben, ohne Header an, als am Anfang zu lange an Dingen rumzubasteln, die nicht den Unterschied ausmachen! Dein Design verkauft nicht, Dein Content schon!

8. Die Krux des Traffics inklusive AHA-Effekt

Es gibt einen Mythos.

Jeder möchte mehr Traffic haben.

Egal, was für eine Umfrage ich mache, mit wem ich rede, einfach jeder braucht mehr Traffic.

Und das ist die Krux.

Was bedeutet Traffic eigentlich?

Traffic bedeutet ein Besucherstrom auf Deine Webseite.

Lass uns mal einen Vergleich machen.

Du bist ein Ladenbesitzer in der Innenstadt. Sagen wir, Du verkaufst Handtaschen. Das ist Deine Nische. Du hast etwas Laufkundschaft. Es sind etwa 180 Besucher, die Du täglich in Deinen Laden bekommst.

Davon kauft jeder Zehnte. Du hast also pro Tag im Schnitt 18 Verkäufe.

Jetzt bist Du so schlau wie alle angehenden Internet Marketer. Du weißt: Du brauchst mehr Traffic. Also mehr Besucher. Mehr Leute, die in Deinen Laden kommen.

Du triffst einen schlauen Mann, der Dir verspricht, Dir mehr Besucher (Traffic) zu schicken. Für einen kleinen Preis.

Du findest das genial und lässt Dich darauf ein. Schon am nächsten Tag kommen die Leute nur so in Deinen Laden geströmt. Am Ende des Tages hast Du 500 Besucher gehabt. Yippie!

Du weißt zwar nicht wie sie zu Dir gekommen sind, aber Du hattest 500 Besucher.

Dann schaust Du in die Kasse auf Deine Abrechnung. Nur 10 Verkäufe.

Wie kann das denn bitte sein?

Den Tag zuvor hattest Du noch 18 Verkäufe. Jeder Zehnte hat etwas gekauft. Heute hast Du nur 10 Verkäufe bei 500 Besuchern. 2% Deiner Besucher haben etwas gekauft.

Warum?

All die Leute, die Du heute gewonnen hast, wollten gar nicht zu Dir.

Sie kamen einfach, weil ihnen gesagt wurde, sie sollen dort hin gehen oder weil sie dafür etwas als "Belohnung" bekommen haben.

Dabei brauchen Sie keine Handtasche oder würden sich niemals eine kaufen oder haben noch nicht einmal soviel Geld, sich eine zu kaufen.

Deine Laufkundschaft wiederum kaufte auch weniger. Es waren zu viele Menschen in dem kleinen Laden. Du hattest keine Zeit sie zu beraten.

Lerne: MEHR Traffic ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass Du die Besucher anziehst, die Deine Zielgruppe sind und die bereit sind, etwas bei Dir zu kaufen (das gilt auch für Mini-Affiliate-Seiten).

Versuche Dich also von dem Gedanken zu lösen, dass Du mehr Traffic brauchst.

Du brauchst wirklich nur die Leute auf Deiner Seite, die gerade ein Problem haben, bei dem Du ihnen helfen kannst und die dann über Deine Seite eine Lösung kaufen, für die Du bezahlt wirst.

Hör weg, wenn es um "neue Trafficmethoden" geht oder um neue Portale, Systeme, Netzwerke wo es massig Traffic gibt. Alles für die Katz! Alles!

Ich kann mir gut vorstellen, dass das nicht das ist, was Du hören wolltest, aber es wird Dich so viel weiterbringen. Glaube mir.

Ich kenne so viele Leute, die Tag ein, Tag aus versuchen, mehr Traffic zu bekommen. Und dann, nach Monaten, haben sie ihre Nischenseite von 50 Besuchern pro Tag auf 300 Besucher pro Tag gebracht und merken, dass die Einnahmen gleichgeblieben sind.

Und die Besuchszeit massiv gefallen ist. Und damit auch das Ranking bei Google. Autsch!

Ein Teufelskreis.

Falle nicht auf Traffic-Produkte oder neue Traffic-Methoden rein. Mehr Traffic sollte nicht Dein Ziel sein. Mehr qualifizierte Besucher zu erhalten, die Deiner Zielgruppe entsprechen und bereit sind, Geld auszugeben, das schon!

9. Backlink-Geheimnisse

Wie kriegst Du nun qualifizierte Besucher auf Deine Nischenseite?

Über Google!

Das ist der leichteste Weg.

Warum?

Weil Google der einzige Ort im Internet ist, an dem es a) viele Menschen gibt, die b) ihre Probleme in den Suchschlitz schreiben.

Und damit kannst Du direkt die erreichen, die ihr Problem bereits artikulieren.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten, diese Leute bei Google zu erreichen.

  1. Einmal über bezahlte Anzeigen (Google Ads), wofür Du jedoch Geld ausgibst und etwas Erfahrung brauchst.
  2. Oder über die organischen Suchergebnisse. Das sind die Ergebnisse, die nach den bezahlten Ergebnissen erscheinen.

Wir konzentrieren uns nur und ausschließlich auf die organischen Ergebnisse.

Du möchtest mit Deiner Seite dort erscheinen. Idealerweise auf Position 1. Denn auf das erste Ergebnis klicken zum Teil 50-70% der Suchenden. Und genau dort wollen wir hin.

Wie geht das?

Du wirst es nicht glauben, aber das SEO 1x1 habe ich Dir eigentlich schon beigebracht.

Das ist nämlich eine Seite zu bauen, die den Suchenden (= Deine Zielgruppe) genau versteht und ihm die Lösungen und Informationen anbietet, die sie braucht.

(Und nicht irgendein 400-Wort-Keyword-Artikel dort hinzuklatschen. Und nicht über irgendeinen Service dubiose Backlinks einzukaufen.)

Apropos Backlinks.

Die meisten denken, dass Backlinks das Wichtigste sind. Getreu dem Motto: "Je mehr Backlinks, umso besser die Rankings."

Falsch!

Erst brauchst Du ein solides Fundament.

Deine Seite mit Inhalten, die Deine Zielgruppe ansprechen und Lösungen anbieten. Und dann brauchst Du eine Handvoll Backlinks.

Okay und nun zu den Backlinks und wie Du sie bekommst.

Zwei Wege:

  1. Google nach "backlinkaufbau" oder "backlinks aufbauen" und lies Dir die Beiträge durch, die an Position #1 erscheinen. Das sind die besten, die es dazu gibt.
  2. Lade Dir diese 6 Backlink-Aufbaumethoden herunter und handle danach.

10. Die Einnahmen einer ungewöhnlichen "Nischenseite"

Oben habe ich Dir ja bereits die Einnahmen meiner Nackt-Yoga Nischenseite gezeigt.

Bislang ein knapper Tausender in etwa 15 Monaten. Mittlerweile aber auch mit wiederkehrenden Einnahmen durch das Abo.

Aber wer sagt, dass eine Nischenseite immer eine Webseite sein muss? 🙂

Niemand, denn es kann genauso gut ein Video sein. Holla, die Waldfee!

Google mal nach "thrive architect deutsch". 

Dann wirst Du an Position #1 ein Video eines gewissen Christian Költringer finden (zufällig bin das ich ;-)).

Thrive Architect Nischenvideo auf Google 1

Thrive Architect Nischenvideo auf Google Position 1

Danach suchen laut ahrefs nur etwa 30 Leute im Monat.

Suchvolumen Thrive Architect deutsch

Suchvolumen Thrive Architect deutsch

Aber nicht irgendwelche 30 Leute, sondern jene, die dieses WordPress-Plugin kaufen wollen und das auch tun.

Oder das Keyword "thrive leads deutsch". Auch hier rankt mein Video auf Position #1 in der Google-Suche.

Thrive Leads Nischenvideo auf Google 1

Thrive Leads Nischenvideo auf Google Position 1

Hier suchen im monatlichen Schnitt sogar nur an die 10 Leute danach.

Suchvolumen Thrive Leads deutsch

Suchvolumen Thrive Leads deutsch

Dennoch haben mir diese beiden Videos in Summe schon an die 8.580,49 $ in die Kasse gespült.

Thrive Themes Partnerprogramm-Auszahlungen

Thrive Themes Partnerprogramm-Auszahlungen

Hinweis: Diese Einnahmen sind nicht ausschließlich durch diese beiden Videos entstanden, aber Großteils. Ich empfehle diese beiden Tools auch abseits immer wieder über meinen Affiliate-Link. 🙂

Erkennst Du auch hier, warum nicht zwingend Tausende Besucher nötig sind, um etwas Geld mit einer Nischenseite - pardon Nischenvideo - zu verdienen?

Die Leute suchen einfach nach einer deutschsprachigen Anleitung für ein Tool, das sie gerne kaufen wollen. Ich gebe sie ihnen, platziere meinen Affiliate-Link darunter und schon klingelt die Kasse! 😉

Fazit

Das Geile an diesem Business-Modell mit den Nischenseiten ist ja, dass man dabei anderen Menschen hilft.

Egal, welche Seite Du baust, sie hat einen Mehrwert. Sie hilft anderen Menschen weiter. Sie liefert Lösungen oder Hilfestellungen.

Und das ist elementar wichtig. Denn nur, wenn Du Mehrwert erstellst, verbesserst Du damit die Situation und kannst dadurch auch einen Profit erwirtschaften.

Nur so kannst Du etwas "verdienen", nämlich indem Du Mehrwert erstellst. (Und nicht, indem man irgendein Schlupfloch ausnutzt, wie es viele immer wieder probieren!)

Aber Du musst auch Spaß an der Sache haben, ansonsten bleibst Du nicht am Ball!

Das ist wie mit einem Jungen, den man in den Fußballverein schickt. Er bleibt nur, wenn er Spaß am Fußballspielen hat (und auch mal ein Tor schießt). Und so sollte es auch mit dem Aufbau von Nischenseiten sein.

Es gibt wirklich die skurrilsten Nischen, aber auch ganz gewöhnliche, in denen man sich etwas aufbauen kann. Aber nur, wenn man irgendwann aufhört zu lesen und in die Umsetzung kommt!

Viel Erfolg! 🙂

Was ist ein Blogger?

Was ist ein Blogger?

  • 22. Juni 2020

Was ist ein Blogger? Eine verblüffende Antwort...

Was ist ein Blogger?

Es gibt Menschen, die schreiben im Internet. Klingt komisch, ist aber so.

Und weil übliche Bezeichnungen wie Autor, Redakteur oder Schreiberling dafür oft unpassend und langweilig sind, haben schlaue Menschen speziell fürs Netz einen Begriff erfunden: Blogger.

Aber was ist ein Blogger eigentlich, was macht er oder sie den ganzen Tag, kann man davon leben und wenn ja, wie genau? All diese Fragen (und noch mehr) möchte ich Dir in diesem BLOGbeitrag 🙂 beantworten. 

Wer ist ein Blogger oder eine Bloggerin?

Wenn Du mich um eine Definition fragst, dann sind Blogger Personen, die es lieben, Inhalte, Geschichten und Erfahrungen online mit anderen zu teilen.

Sie veröffentlichen zum Beispiel Inhalte zu klassischen Blog-Themen wie Fashion (Mode), Food (Nahrung), Travel (Reisen) und Lifestyle. Aber nicht nur das, man kann im Prinzip zu jedem beliebigen Thema einen Blog betreiben, wenn man sein Wissen gerne teilt und gerne darüber schreibt.

So gesehen bin auch ich ein Blogger, der gerne über Themen wie "Online Business aufbauen" schreibt, weil genau das meine Leidenschaft ist. 🙂

Andere wiederum, sozusagen die Zielgruppe des Bloggers oder der Bloggerin, finden diese Inhalte über Suchmaschinen wie Google, lesen sie, befinden sie für interessant (oder verbesserungswürdig) und hinterlassen ihr Meinungen dazu oder teilen sie auf sozialen Medien wie Facebook.

Das Coole ist, dass Blogger mobil und nicht an einen bestimmten Ort gebunden sind, um zu bloggen. Alles, was sie brauchen, ist ein Internetanschluss, einen Rechner und eine Plattform auf der die Blog-Inhalte online gehen und im Internet aufgerufen werden können.

Diese Plattform nennt man - wenig überraschend - BLOG. 🙂

Was ist ein Blog?

Frei übersetzen kann man einen Blog als Online-Journal bezeichnen. Zu den Anfangszeiten sagte man auch Weblog dazu. Wikipedia verrät wie immer mehr Details dazu.

Am Ende ist es eine "normale" Webseite, auf der Informationen zu verschiedenen Themen bereitgestellt werden. Früher wurden Blogs oft mit Online-Tagebüchern in Verbindung gebracht, heutzutage verfolgen die meisten Blogs aber ganz andere Zwecke (gleich noch mehr dazu).

Etwa um die Jahrtausendwende (im Jahr 2000) starteten erste politisch motivierte Blogs, kurz darauf kamen dann auch Blog auf, die ausführliche "How-To" Anleitungen veröffentlichten. Wie zum Beispiel dieser Blog-Beitrag zum Thema "Eigenes E-Book schreiben".

Doch wie viele Blogger gibt es eigentlich weltweit?

Gut, dass Du fragst. 🙂

Hier ein paar Zahlen und Daten.

Mit einem Marktanteil von 63,4 % ist WordPress das beliebteste Content-Management-System (CMS) weltweit (Stand: 05.06.2020, Quelle: statista.com). Laut WordPress.com verwenden aktuell 37 % aller Webseiten WordPress.

Und damit auch das System, das die meisten Blogger nutzen (inklusive mir hier auf dieser Seite).

Marktanteil von WordPress im Juni 2020

Alleine im Mai 2020 haben WordPress-Nutzer laut dieser Statistik 77,29 Millionen Blog-Beiträge veröffentlicht. Not bad!

Hier ist also ordentlich Musik im Spiel und wenn Du selber einen Blog starten möchtest, dann bist Du in guter Gesellschaft. 🙂

Es gibt aber auch andere Systeme, die bei Bloggern sehr beliebt sind. So zum Beispiel Blogger.com oder tumblr.com.

Warum ist Bloggen so populär?

Hier die aus meiner Sicht wichtigsten Gründe.

  • Über die Jahre wurde Bloggen zu einer neuen und mittlerweile bewährten Informationsquelle im Internet, die zur Öffentlichkeitsarbeit und Meinungsbildung verwendet wird.
  • Unternehmen haben damit einen guten und kostengünstigen Weg gefunden, mit ihren (potenziellen) Kunden zu kommunizieren und sie auf dem Laufenden zu halten. Firmen nutzen die Veröffentlichung von Inhalten auf Blogs auch, um ihre Bekanntheit und das Vertrauen in ihre Marke zu steigern.
  • Auf Blogs haben die Leser die Möglichkeit mit den Inhalten zu interagieren. Sprich, Kommentare zu hinterlassen oder sie auch auf sozialen Medien zu teilen und zu empfehlen.
  • Bloggen ist erprobtes Geschäftsmodell, um online Geld zu verdienen. Es gibt Menschen, die zu 100% vom Bloggen leben.

Was macht ein Blogger?

Schreiben. Fotos machen. Videos drehen.

Nein, das alleine ist es nicht. Es geht um mehr.

Vielen Bloggern geht es um...

  • Individualität.
  • Kreativität.
  • Andersartigkeit.
  • Einzigartigkeit.
  • Freie Meinungsäußerung.
  • Aufsehen erregen.
  • Community aufbauen.
  • Meinungen einholen.
  • Geld verdienen.
  • Ortsunabhängig leben.
  • Frei sein.
  • Der eigenen Leidenschaft nachgehen.
  • Spaß am Schreiben haben.

Dem typischen Blogger geht es nicht darum, den 1000sten (langweiligen) Beitrag zum Thema "Wie backe ich den perfekten Gugelhupf" zu schreiben, sondern eine Eigenkreation mit besonderen Zutaten vorzustellen und einen einzigartigen Erfahrungsbericht zu liefern, was dabei bei den ersten drei Anläufen schief gelaufen ist.

Und wenn ich von mir als WordPress-Blogger ausgehe, dann hat ein Blogger viele Aufgaben.

  • In regelmäßigen Abständen frische Inhalte veröffentlichen, um der Zielgruppe und Suchmaschinen zu zeigen, dass der eigene Blog "lebt".
  • Passende Bilder und Zeichnungen erstellen oder kaufen, um die Botschaft auch bildlich zu untermauern.
  • Fragen und Kommentare der Leserschaft beantworten.
  • E-Mails beantworten, die zwangsweise kommen werden, sobald der eigene Blog eine gewisse Reichweite und Leserschaft erreicht hat.
  • Recherchieren und brainstormen, um auf neue Content-Ideen zu kommen.
  • Blog-Artikel up-to-date halten.
  • Social Media Präsenz aufbauen, um mehr Vertrauen und Authentizität zu schaffen und mehr Reichweite zu generieren.
  • Gastartikel auf anderen Blog veröffentlichen, um die thematische Relevanz und die Reichweite des eigenen Blogs zu erhöhen.
  • Als Interview-Partner für andere zur Verfügung stehen und andere Blogger im gleichen Markt interviewen.
  • Analyse-Tool wie Google Analytics nutzen, um die Entwicklung des eigenen Blogs zu beobachten.
  • E-Mail-Anmeldeformulare einbinden, um sich eine Leserschaft aufzubauen, die jederzeit auf Knopfdruck erreichen werden kann
  •  Über verschiedene Maßnahmen den Blog monetarisieren, wie zum Beispiel über den Verkauf von Werbeplätzen oder die Erstellung und Vermarktung digitaler Infoprodukte.

Die beliebtesten Blogger Themen

Dass einige Arten des Bloggens beliebter als andere sind, das hat vor allem etwas der zu erreichenden Zielgruppe zu tun.

Denn natürlich streichelt es nicht nur über das eigene, kreative Ego, wenn die Leserzahlen hoch sind, sondern macht Blogs auch monetarisierbar(er). Die Grundlage, um schließlich davon leben zu können.

Da wären etwa Fashion Blogger, die die neueste Mode anprobieren, sich einfach nur bei Primark durch die Resterampe kaufen oder aber den Instinkt eines echten Second-Hand-Schnäppchenjägers haben.

Hier bieten sich natürlich lukrative Kooperationen mit Labels oder Boutiquen an, auch gibt es hier eine Schnittmenge zu talentierten Schneidern. Denn Fashion und DIY passen gut zusammen.

Genau wie die Lifestyle Blogger profitieren Mode Blogger vom guten Aussehen ihrer Bilder und der daraus entstehenden potentiellen Instagramreichweite. Das ist perfekt für Influencer Marketing und einer der Wege, vom Bloggen zu leben oder sich zumindest ein Zubrot zu verdienen.

Aber was ist ein Blogger, der nur wenig auf seinen Stil gibt?

Vielleicht ein Food Blogger.

Jemand, der gerne kocht oder sich in den nettesten Restaurants der Stadt den Bauch voll schlägt? Rezepte und Fotos von lecker angerichtetem Essen gehen immer gut, auch hier ist querfinanziertes Influencer Marketing problemlos möglich.

Travel Blogger hingegen dürfen sogar ihr Haus verlassen und von ihren Abenteuern berichten. Das hat natürlich alleine deswegen enorme Reichweite, weil Leser gerne Urlaubstipps aus erster Hand möchten. So mancher Travel Blog hat die Beratung im Reisebüro (ja, die gibt es noch) obsolet gemacht. 😉

Eine gute Übersicht der erfolgreichsten Blogger in den genannten "Genres" findest Du hier.

Wenn Dein Thema nicht dabei war und Du nach Ideen suchst, worüber Du einen Blog starten könntest, dann hilft Dir dieser Artikel vielleicht Deine Leidenschaft zu finden.

Fazit

Wenn Du von heute auf morgen Deinen Job hinschmeißen möchtest und ab jetzt Vollzeitblogger werden willst, dann muss ich Dir einen Dämpfer geben. Tu das nicht.

Außer Du hast jede Menge Zeit und Dein Einkommen ist gesichert.

Natürlich können einige Blogger oder Vlogger (das sind die YouTube-Stars) von ihrer Tätigkeit leben, aber das braucht Zeit, Durchhaltevermögen und eine gewisse Reichweite, aus der sich Kapital schlagen lässt. Davon kann auch Peer Wandiger ein Lied singen, der zu 100% vom Bloggen lebt.

Rechne mit mehreren Jahren, bis Du mit Deinem Blog einen Status erreicht hast, um gutes Geld damit verdienen zu können.

Aus meiner Sicht ist das wichtigste zunächst einmal ein Blog-Thema zu finden, wofür Du brennst. Wenn Du über etwas bloggst, was Dich am Ende nicht großartig interessiert, dann wirst Du nicht lange durchhalten.

Wenn Du motivierst bist und jetzt starten möchtest, dann findest Du hier 22 wertvolle Tipps für Blog-Anfänger. Viel Erfolg!

Mit Affiliate Marketing starten

Warum Du nicht mit Affiliate-Marketing starten solltest

  • 17. Juni 2020

Warum Du beim Aufbau eines Online-Business selbst als Anfänger NICHT mit Affiliate-Marketing starten solltest

Mit Affiliate Marketing starten

Welchen Weg geht ein typischer Formel 1 Weltmeister?

Normalerweise startet er in seiner Jugend als Kartfahrer und landet dann nach einigen Jahren über verschiedene Motorsportklassen (wie zum Beispiel die Formel 3) irgendwann in der Königsklasse.

Und ich habe das Gefühl, beim Aufbau eines Online-Business denken viele den gleichen Weg gehen und zunächst mit Affiliate-Marketing starten zu müssen, bevor man sich an die Erstellung eigener Produkte heranwagt.

So wie Gisela, die mir folgende Nachricht gesendet hat.

Gisela möchte mit Affiliate-Marketing starten

Doch ist das wirklich so?

Ist Affiliate-Marketing wirklich der ideale Einstieg, wenn man sich ein Online-Business aufbauen möchte?

  • Vielleicht ist es einfacher?
  • Vielleicht geht es schneller?
  • Vielleicht ist es weniger Aufwand?

Hier mein Erfahrungsbericht und am Ende weißt Du, ob Affiliate-Marketing wirklich das passende Geschäftsmodell für Dich ist, wenn Du gerade erst startest oder ob Du damit auf dem Holzweg bist und Deine Zeit und Energie anderweitig viel besser investiert wäre.

Was ist Affiliate-Marketing eigentlich genau?

Es wurden ganze Bücher darüber geschrieben, aber hier die Kurzversion.

Jemand anders hat ein Produkt erstellt (zum Beispiel einen Online-Kurs), Du machst Werbung dafür und bekommst eine Provision, sobald ein Dritter dieses Produkt aufgrund Deiner Empfehlung kauft.

Offline ist etwa ein Versicherungsmakler ein klassischer Affiliate-Marketer. Bei der Vermittlung von Versicherungen kassiert er Verkaufsprovisionen. Das ist in der Regel recht aufwendig und erfordert eine persönliche Beratung.

Online ist es einfacher und erfolgt häufig über einen speziellen Link (einen Affiliate-Link), den ein Produkthersteller seinen Affiliates (Werbepartnern) zur Verfügung stellt.

Verteilt ein Affiliate seinen Link dann im Netz, klickt ein Interessent darauf und kauft anschließend das beworbene Produkt, dann klingelt's in der Kasse! Der Affiliate hat eine Provision verdient. Und das, ohne den Käufer jemals persönlich getroffen zu haben oder gar zu kennen.

Den Prozess dahinter, das Tracking (= die notwendige Technik) und die Zuweisung und Auszahlung der Provisionen übernimmt ein sogenanntes Affiliate-Netzwerk. Easy, automatisiert und lukrativ.

Eigentlich ein geiles Geschäftsmodell oder?

Ist es auch, aber es hat "gefährliche" Schwächen, die Anfänger nicht kennen oder bewusst ausblenden!

Gleich mehr dazu und die "augenöffnende" Wahrheit...

Wie funktioniert ein Affiliate-Marketing Business?

Wenn man sich online zum Thema Affiliate-Marketing informiert, dann gibt es grundsätzlich drei Lager, was die Empfehlungen betrifft.

(es gibt vermutliche Tausende Empfehlungen und auch Varianten des Affiliate-Marketings, aber hier die Klassiker...)

Affiliate-Marketing Strategie #1: Liste aufbauen

Viele "Gurus", die irgendwann seit 2010 plötzlich wie die Pilze aus dem Boden geschossen sind, empfehlen folgende Strategie.

  1. Such Dir ein Thema in einem Mega-Markt im Internet (zum Beispiel Abnehmen).
  2. Schreib ein Freebie (zum Beispiel ein E-Book) oder kauf Dir einfach ein Fertiges. Freebie hat viele Bezeichnungen. Manche sagen auch Goodie oder Lead-Magnet dazu.
  3. Erstelle eine einfache Landingpage, auf der Du dieses Freebie zum kostenfreien Download anbietest.
  4. Bau Dir über diesen Weg eine E-Mail-Liste in diesem Markt auf.
  5. Versende Mails, in denen Du Deine Affiliate-Links einbaust, passende Partnerprodukte bewirbst und fette Provisionen kassierst.

Ich vermute auch Marianne hatte genau diesen Plan im Kopf, als sie mir folgende E-Mail gesendet hat.

Marianne möchte mit Affiliate-Marketing starten

Ich verstehe das.

Einfach ein paar Mails versenden und als Affiliate ein wenig Geld verdienen. Wer möchte das nicht? Du, ich, wir alle.

Die allesentscheidende Frage ist aber: FUNKTIONIERT das?

Meine Antwort als Online-Marketer seit 2008: JEIN.

Ja, Du kannst mir dieser Strategie den einen oder anderen schnellen Euro verdienen. Vielleicht.

Aber nein, das ganze hat NICHTS mit einem nachhaltig erfolgreichen Affiliate-Marketing-Business zu tun, das Dir jeden Monat einen netten Zusatzverdienst oder gar Dein Haupteinkommen sichert.

Dafür braucht es mehr, DEUTLICH mehr!

Lass mich Dir ein kurzes Beispiel aus der Offline-Welt geben (ich liebe den Vergleich Offline <> Online).

Angenommen, Du möchtest als Vermögensberater durchstarten. Du bereitest Informationsmaterial (Dein Freebie) vor und los geht die Challenge.

Du bist noch komplett am Anfang und stehst jetzt vor zwei Herausforderungen.

  1. Du hast noch keine Kontakte in der Branche und somit keine (potenziellen) Kunden.
  2. Du hast Dir selbst noch kein Vermögen aufgebaut und somit keine Expertise vorzuweisen.

Selbst wenn Du jetzt einen Kontakt generierst (einen Lead = E-Mail-Adresse), wie schwer wäre es dann für Dich, diesen mit Deinen mageren Voraussetzungen davon zu überzeugen, auf Deinen Rat zu hören und ein Anlageprodukt über Dich zu kaufen?

SEHR SCHWER!

Nach 5 Jahren am Markt hast Du allerdings Deine Hausaufgaben gemacht, eine gewisses Standing bei der Zielgruppe und Dir (mühsam) ein Netzwerk aufgebaut.

Tolle Arbeit!

Du bist drangeblieben, Kunden folgen Deinen Empfehlungen und Dein Verdienst steigt von Jahr zu Jahr!

Und genauso ist es auch online, wenn Du gerade erst beginnst.

Auch die "Affiliate-Marketing-Gurus", die mit ihren Geldscheinen wedeln, sind bei Null gestartet.

Auch sie haben nicht an Tag #1 das große Geld gemacht, auch nicht an Tag #30 oder #90.

Auch sie mussten sich über Jahre hinweg durch HARTE ARBEIT einen Brand und eine Reichweite aufbauen (obwohl viele das bewusst verschweigen, um ihre Kurse leichter verkaufen zu können ;-)).

Und mit "Brand und Reichweite aufbauen" meine ich...

  • Erstklassige Inhalte zu erstellen (auf der eigenen Webseite, aber auch auf anderen Kanälen).
  • Ein umfassendes Zielgruppenverständnis zu entwickeln.
  • Sich mit der Zielgruppe zu vernetzen, auf sie zu hören und ihr nachhaltig zu helfen.
  • Sich als Experte zu positionieren.
  • Ergebnisse und Erfolge vorzuweisen.
  • Empfehlungen und positives Feedback zu bekommen.

Also als das, was jedes erfolgreiche Business ausmacht.

Wenn Du also der Meinung bist, das Affiliate-Marketing einfacher ist, als andere Online Geschäftsmodelle oder schneller geht, dann liegst Du leider falsch.

(Tipp: Ich empfehle Dir generell beim Aufbau eines Online-Business immer wieder Parallelen zu klassischen Offline-Geschäften herzustellen. Hier kann man rein durch den gesunden Hausverstand viele Rückschlüsse ziehen und auf die Online-Welt übertragen. :-))

Affiliate-Marketing Strategie #2: Direct Traffic

Die zweite Empfehlung, die ich immer wieder mal lese, lautet in etwa wie folgt.

Such Dir ein Partnerprogramm, das richtig gut konvertiert, zum Beispiel auf Digistore24* (Achtung! Affiliate-Link ;-)) und schalte bezahlte Facebook-Werbeanzeigen, um es zu bewerben und Provisionen zu kassieren.

Hierbei spart man sich sogar die Erstellung einer eigenen Webseite oder Landingpage und leitet die Besucher direkt auf das Angebot des Produktherstellers.

Genial! 🙂

Ich bin in einer Facebook-Gruppe, wo über diese Strategie diskutiert wird.

Die Gruppe hat wenig überraschend über 3.000 Mitglieder. Das Thema ist also heiß, weil es nach wenig Aufwand klingt.

Und wir alle wollen doch mit möglichst wenig Aufwand viel Geld verdienen oder? 😉

So easy ist es aber offenbar doch nicht, wie auch Felix festgestellt hat.

Affiliate-Marketing mit Facebook-Ads

Um die Sache abzukürzen.

Ich sehe es genauso wie Marec und Harald.

Ja, es ist definitiv möglich, sich mit Facebook Ads und dem Bewerben von hoch-konvertierenden Partnerprogrammen ein Business aufzubauen.

ABER man braucht viel "Spielgeld" dafür, um Dinge zu testen und herauszufinden, was funktioniert und was nicht. SEHR VIEL! In der Regel mehrere Tausend Euro, um eine Hausnummer zu nennen.

Dabei ist "Geld" ja gerade das, was viele nicht im Übermaß haben, die sich ein Online-Business aufbauen möchten und da schmerzt häufig jeder Cent Lehrgeld.

Aus meiner Sicht ist daher auch dieser Ansatz nicht für jeden geeignet, der mit Affiliate-Marketing starten möchte. Außer Geld spielt keine große Rolle! 😉

Affiliate-Marketing Strategie #3: Nischenseiten

Meine Lieblingsstrategie: Nischenseiten

Hierbei geht es vereinfacht gesagt darum, ein gefragtes Thema mit zahlungskräftiger Zielgruppe zu wählen, dafür eine einfache Webseite aufzubauen und zu versuchen, diese in den organischen Google-Suchergebnissen möglichst weit oben platziert zu bekommen, vorzugsweise auf Position #1.

Je weiter oben diese Webseite zu den entsprechenden Suchbegriffen angezeigt wird...

  • desto mehr qualifizierte Besucher bekommt sie,
  • desto mehr Klicks auf die eingebauten Affiliate-Links erfolgen,
  • desto mehr Produktverkäufe gibt es und
  • desto mehr Provisionen verdient der Affiliate-Marketer.

Der größte Schlüssel zum Erfolg ist hier die Wahl der richtigen Nische und der richtige Aufbau der Nischenseite (= exzellente Inhalte und eine saubere Backlinkstruktur).

Ein tolles und beliebtes Geschäftsmodell von dem viele sogar zu 100% leben!

Hier zwei Beispiele von typischen Nischenseiten.

1. mikrofon-test-podcast.de

Eine Webseite, auf der sich alles um das passende Mikrofon dreht, vor allem für (angehende) Podcaster.

Die Seite rankt zum Beispiel für die Suchbegriffe "podcaster mikrofon" und "podcast mikro" auf Position #2 bzw. #3, wie mir das Keyword-Took Ubersuggest verrät. Und die Seite rankt noch für viele weitere Keywords.

In Summe bringt das jede Menge qualifizierten Traffic, jeden Tag!

Rankings und Keywords klassische Amazon-Nischenseite

Auf der Webseite sind überall Amazon-Affiliate-Links eingebaut und der Betreiber Peer Wandiger verdient jedes Mal eine Provision, wenn über so einen Link jemand beispielsweise ein Mikrofon auf Amazon kauft.

By the way... Peer Wandiger ist so etwas wie der "Godfather of Nischenseiten" im deutschsprachigen Raum und wenn Dich das Thema "Nischenseiten aufbauen" näher interessiert und Du sein großartiges E-Book* über meinen Affiliate-Link kaufst, dann verdiene ich ein paar Taler Provision. Yeah! 😉

Aber ich schweife ab und denke schon wieder nur ans Geld verdienen, sorry! 😉

So genial dieses Geschäftsmodell ist, es hat auch seine Schattenseiten.

So habe ich zum Beispiel auf affiliateblog.de kürzlich folgenden Beitrag gelesen.

Amazon kürzt Affiliate-Provisionen

Amazon kürzt einfach so mir nix dir nix die Höhe der Provisionen für seine Affiliates. 🙁

Zunächst zwar nur in den USA, aber wer sagt, dass das nicht auch bald in der D-A-CH Region passiert?

Ein Thema, das in entsprechenden Facebook-Gruppen bereits heiß diskutiert wurde.

Sterben Made-for-Amazon Seiten aus?

Und mit "Made-for-Amazon-Seiten" sind eben Webseiten gemeint, die ausschließlich dafür aufgebaut wurden, um mit dem Amazon-Partnerprogramm Geld zu verdienen und es gibt vermutlich Millionen davon.

Webseiten, die jahrelang aufgebaut wurden, gute Rankings erzielen und viel Geld verdienen, werden plötzlich drastisch limitiert, ohne dass der Webmaster irgendeinen Einfluss darauf nehmen kann.

Ein großer Nachteil von Nischenseiten oder eben klassischen "Made-for-Amazon-Seiten" ist also die ABHÄNGIGKEIT!

Mit einem Schlag kann sich Deine Einkommensquelle halbieren oder komplett wegbrechen, ohne dass Du großartig etwas dagegen tun kannst. Autsch!

Mit einem eigenen Infoprodukt-Business kann Dir das nicht so leicht passieren. 🙂

Kommen wir zur zweiten Nischenseite, meiner eigenen.

2. nackt-yoga.info (wehe, Du klickst auf den Link! ;-))

Ich habe diese Nischenseite eigentlich ohne große Vorabrecherche (was ich nicht empfehlen kann!) aus Jux & Tollerei aufgebaut und zwar aus einem einzigen Grund: SUCHVOLUMEN!

Jeden Monat geben 10.000+ Menschen "nackt yoga" und viele weitere ähnliche Begriffe in Suchmaschinen ein, um sich darüber zu informieren, aber auch ums sich entsprechende Bildchen und Videos anzuschauen (Ja, die Hauptzielgruppe sind Männer! ;-)).

Suchvolumen Nischenseite Nackt-Yoga

Ich ranke zum Hauptsuchbegriff "nackt yoga" aktuell auf Position #2 und bekomme daher täglich viel organischen Traffic über Google.

Nummer eins Ranking Nischenseite

Auf Digistore24 habe ich dann die liebe Elke gefunden, die einen Videokurs zu dem Thema anbietet und diesen empfehle ich nun auf meiner Nischenseite über Links und Banner an verschiedenen Stellen.

Online-Kurs Nackt-Yoga als Affiliate bewerben

Kauft jemand den Nackt-Yoga Videokurs, dann bekomme ich eine Vermittlungsprovision und bin happy! 🙂

Aktuell hat die Seite 433,49 € an Provisionen erwirtschaftet.

Einnahmen Nischenseite Nackt-Yoga

Geil, wo liegt also das Problem?

Hier ist es. Es sind sogar zwei.

1. Auf der Webseite von Elke gibt es auch andere Produkte.

Diese werden unabhängig von Digistore24 abgerechnet, wie zum Beispiel Privatunterricht über Skype oder live vor Ort mit ihr.

Das bedeutet für mich als Affiliate, dass mir definitiv Provisionen durch die Lappen gehen, wenn Leute nicht den Videokurs, sondern andere Produkte kaufen, die nicht verprovisioniert werden. 🙁

2. Die mobile Darstellung der Webseite ist nicht optimal.

Die Google Search Console zeigt mir, dass der Großteil des Traffics über Smartphones kommt...

Informationen zur Zielgruppe meiner Nischenseite

...die Angebotsseite des beworbenen Videokurses aber suboptimal auf Smartphones aussieht.

Mobile Darstellung der Nischenseite nicht gut

Das heißt, hier gibt es auf jeden Fall viele Abspringer, die eigentlich Interesse haben, aber die Seite auf dem Smartphone nicht richtig bedienen können. Auch hier entgehen mir, aber auch Elke, Provisionen.

Leider war Elkes Webmaster auf Anfrage bislang nicht dazu bereit, hier zu optimieren! 🙁

Hier befinde ich mich somit in einer Zwickmühle und Abhängigkeit, die mich in meinen (Verdienst)möglichkeiten stark limitiert.

Weitere Affiliate-Marketing Strategien und Modelle

Es gibt natürlich noch zig weitere Affiliate-Marketing Strategien und Modelle und auf jede einzelne einzugehen, würde den Rahmen sprengen. Vermutlich kenne ich überhaupt nicht alle. 😉

Was aber ein "heißes" Thema ist, ist Affiliate-Marketing über Instagram!

Zusammenfassend geht es hierbei darum, dass Du Dir auf der Social Media Plattform Instagram eine so große Reichweite aufbaust, dass Du für andere interessant wirst und mit Deiner Botschaft sehr viele Menschen erreichen kannst. Du wirst also quasi zum Influencer.

Hier gibt es dann im Prinzip zwei Verdienstmodelle:

  1. Du postest immer wieder mal Deine Affiliate-Links und verdienst Provisionen.
  2. Unternehmen kommen auf Dich zu und bezahlen Dich dafür, dass Du deren Produkte Deiner Community vorstellst.

Vielleicht hältst Du einfach einen Mixer in die Kamera und postest es. Oder Du trägst den Pullover einer bestimmten Marke und lässt Dich damit ablichten. Oder Du fährst ein gesponsertes Auto, hältst den Daumen nach oben aus dem Fenster und düst mit 200 km/h durchs Bild. 😉 Alles ist möglich!

Ein grandioses Geschäftsmodell, das viele zu Millionären gemacht hat!

Warum empfehle ich es dann trotzdem nicht?

Auch hier ist nichts mit schnellverdientem Geld und es dauert Jahre, bis Du Dir eine so große Community aufgebaut hast, dass Du für lukrative Deals in Frage kommst.

Du musst immer wieder liefern, liefern und liefern und Deine Community mit neuen und interessanten Inhalten versorgen und "bespaßen". 

Du musst also auf Instagram fortlaufend aktiv bleiben, um Dir Deinen Influencer-Status zu erhalten und Du als Person bist 1:1 mit Deiner persönlichen Zeit an den Geschäftserfolg geknüpft.

Machst Du nichts mehr, dann verschwindest Du wieder wie ein Schatten in der Nacht und auch Dein Verdienst geht nach und nach in den Keller!

Sehr schwer also, sich hier einen passiven Einkommensstrom aufzubauen und ein gewisses Level zu halten, wie es etwa mit digitalen Infoprodukten deutlich einfacher möglich ist.

Was ist der größte Nachteil von Affiliate-Marketing?

Den wohl größten Nachteil von Affiliate-Marketing, wenn man sich ein nachhaltig erfolgreiches Online-Business aufbauen möchte, hatte ich anfangs überhaupt nicht auf dem Radar.

Mein Leser Bernd hat ihn mir vor Augen geführt, als er mir folgende Mail geschrieben hat.

Bernd hat schlechte Erfahrungen mit Affiliate-Marketing gemacht

Ich sehe es ähnlich: Kunden(daten)besitz ist extrem wichtig!

Warum ist Facebook so wertvoll?

Weil es Unmengen an Daten besitzt (die alle haben und nutzen wollen).

Warum ist Amazon so erfolgreich?

Es gibt mehrere Gründe, aber ein wesentlicher ist, weil es Millionen von Kundendaten besitzt, die täglich mit personalisierten Mails genutzt werden.

Als Affiliate hast Du KEINE eigenen Kunden (die Du nutzen kannst, um etwa neue Produkte zu launchen oder selbst Affiliate-Produkte zu bewerben)!

Und Du bist somit davon abhängig, immer wieder neue Kunden zu vermitteln, um Provisionen zu verdienen (außer bei Abo-Modellen).

PS: Vielleicht hast Du Dich schon einmal gefragt, warum viele "Affiliate-Marketing Coaches" dennoch eigene Produkte anbieten? Das ist der Grund. 🙂

Fazit

Mir geht es in diesem Beitrag explizit NICHT darum, Affiliate-Marketing schlecht zu reden.

Im Gegenteil, es ist und bleibt ein super Geschäftsmodell!

Es geht mir viel mehr darum, dass Du Dir gut überlegen solltest, wofür Du Deine wertvolle Zeit investieren möchtest, vor allem wenn Du noch ganz am Anfang stehst.

Egal nämlich, für welches Business-Modell Du Dich am Ende entscheidest, bei JEDEM musst Du viel Zeit investieren, hart arbeiten und bei keinem gibt es irgendwelche Abkürzungen oder magische Pillen!

Wenn Du Dir nebenbei einen netten Nebenverdienst aufbauen möchtest, dann sind Nischenseiten vermutlich die beste Wahl für Dich. Trotz der "Gefahren" und Nachteile kann am Ende nicht viel passieren.

Willst Du Dir allerdings ein Online-Business aufbauen, von dem Du eines Tages gut leben kannst, dann solltest Du aus meiner Sicht sofort damit starten, Deine Energien in die Erstellung und Vermarktung digitaler Informationsprodukte zu investieren (so wie ich jeden Tag :-)).

Und Affiliate-Marketing vielleicht später als Ergänzung sehen, um Deinen Einkommensstrom noch weiter zu erhöhen.

Wie siehst Du das?

Hat dieser Beitrag Deine Sichtweise über Affiliate-Marketing vielleicht etwas verändert oder gar Deinen Fokus verschoben? Oder möchtest Du nach wie vor damit starten und wenn ja, warum?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Auf Deinen digitalen Erfolg
Christian

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