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AnswerThePublic Erfahrungen

Wie Du mit AnswerThePublic Deinen Blog-Traffic um 147 % steigerst

  • 24. November 2022

Wie Du mit AnswerThePublic Deinen Blog-Traffic um 147 % steigerst

AnswerThePublic Erfahrungen

Es gibt Millionen von Blogs und Webseiten da draußen - wie kannst Du also aus der Masse herausstechen?

Und es schaffen, dass Dir Google & Co die richtigen Besucher schickt?

In diesem Beitrag möchte ich Dir zeigen, wie Du die Plattform AnswerThePublic nutzen kannst, um genau das zu schaffen und mehr zielgerichteten Traffic zu generieren.

Aber alles der Reihe nach.

Kennst Du die Webseite Quora?

Quora hat über 130 Millionen Besucher pro Monat weltweit.

Traffic von Quora weltweit

Quelle: ahrefs.com

Nicht übel, oder?

Das Besondere an Quora ist, dass Du dort im Prinzip die Antwort auf jede beliebige Frage findest.

Beispiele gefällig?

Ich habe auf Quora folgende doch ungewöhnliche Frage gestellt: "Worin hat Elon Musk versagt?"

Und eine Antwort bekommen.

Frage an Quora - worin hat Elon Musk versagt

Auch wenn man Google genau diese Frage stellt, bekommt man an erster Stelle die Antwort auf Quora angezeigt.

Google-Suche - worin hat Elon Musk versagt

Oder hier.

Ich habe Google gefragt: "Können Ärzte sich selber krankschreiben?"

Und wieder ist der erste Treffer eine Antwort, die jemand auf Quora gegeben hat.

Frage an Google - können sich Ärzte selber krankschreiben

Die Sache ist die: Wir Menschen stellen Fragen! Jeden Tag.

Und damit meine ich nicht, dass wir ein oder zwei Wörter in den Google-Suchschlitz eingeben (wie: "geld verdienen"), sondern ganze und vollständig ausformulierte Fragen stellen (wie: "Kann man als Rentner noch online Geld verdienen?") .

So wurde in einer Analyse von 306 Millionen Keywords herausgefunden, dass 14.1 % aller Google-Suchanfragen in Form einer kompletten Frage gestellt werden.

Immerhin hat Google pro TAG etwa 3,5 Milliarden Suchanfragen zu bewältigen (Quelle). 14,1 % davon sind immerhin noch fast 500 Millionen.

Also jede Menge Menschen, die täglich Antworten auf ihre Fragen suchen, was meinst Du?

Und wenn Du alle diese Fragen beantworten könntest, dann könntest auch Du als Blogger Millionen von Besucher gewinnen, so wie Quora.

Aber vermutlich kannst und willst Du nicht alle diese Fragen beantworten. Das verstehe ich! 😉

Stattdessen solltest Du versuchen, die Fragen zu beantworten, die Menschen in Deiner Nische haben, also die Fragen Deines Zielpublikums.

So kannst auch Du ein Stück von diesem großen Traffic-Kuchen abhaben. 🙂

Ich zeige Leuten zum Beispiel, wie sie sich mit dem Verkauf digitaler Infoprodukte ein wertebasiertes und nachhaltiges Online-Business aufbauen können.

Und eine der häufigsten Fragen, die ich dazu gestellt bekomme, lautet: "Mit welchen monatlichen Kosten muss ich für ein digitales Online-Business rechnen?"

Ich habe diese Frage hier beantwortet.

Wenn ich also möglichst alle Fragen meiner Interessenten und Kunden beantworte, dann hilft ihnen das weiter, baut Vertrauen auf und bringt sie mit mir in Verbindung.

Aber die eigentliche Frage lautet: Wie findest Du heraus, welche Fragen die Leute in Deiner Nische stellen?

Und hier kommt AnswerThePublic ins Spiel.

AnswerThePublic Startseite

Was ist AnswerThePublic?

AnswerThePublic ist ein beliebtes Online-Tool zum Finden von Suchbegriffen und vollständigen Fragen, die Leute zu bestimmten Themen in den Google-Suchschlitz eingeben.

Gib einfach das Thema Deiner Webseite oder Deines Produktes ein und AnswerThePublic liefert Dir jede Menge Fragestellungen, die Menschen im Zusammenhang mit Deinem Thema haben.

Ein Beispiel.

Angenommen, Du betreibst ein Online-Projekt zum Thema "Brot backen". Dann gibst Du "Brot backen" in den Suchschlitz ein.

Frage-in-AnswerThePublic-eingeben

Und bekommst als Ergebnis jede Menge Fragen geliefert, die Leute zu diesem Thema haben und auch tatsächlich so stellen.

AnswerThePuplic-Antworten-Brot-backen

Die Fragen kannst Du Dir auch als alphabetisch sortierte Liste anzeigen lassen (DATA) oder die Visualisierung der Fragen als PDF-Datei downloaden (DOWNLOAD IMAGE).

AnswerThePublic-Fragen-als-Grafik-downloaden

Ist AnswerThePublic kostenlos?

Nein, aber Du kannst nach ein paar Begriffen kostenlos suchen, wie AnswerThePublic auf der Preisübersichtsseite sagt. Und das ist auch so. 🙂

AnswerThePublic-Kosten

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht schaden kann, wenn Du Dich zuerst bei AnswerThePublic anmeldest und dort ein Konto erstellst.

Wie jede andere Plattform auch, wollen die natürlich Deine Kontaktdaten, belohnen Dich in der Regel dafür aber auch mit mehr Suchmöglichkeiten, also "Win Win". 🙂

Die reine Kontoerstellung und Nutzung für eine Handvoll Begriffe (ich kenne keine genaue Zahl) ist kostenlos.

Dir entstehen erst Kosten, sobald Du einen entsprechenden Plan buchst, was Du aber nicht zwingend musst. Hab ich auch nicht getan.

So erstellst Du ein AnswerThePublic-Konto.

Klicke auf der Startseite oben rechts auf Sign In.

Bei-AnswerThePublic-anmelden

Dann in der Anmeldemaske unten auf Register here.

Bei-AnswerThe-Public-anmelden

Dort gibst Du dann Deine Daten ein und bald darauf erreicht Dich die Willkommensmail von AnswerThePublic und NP Digital, die Firma hinter der Plattform.

AnswerThePublic-Willkommensmail

Die 6 Schritte, um mit AnswerThePublic mehr Blog-Traffic zu generieren

1. Gib Deine(n) Begriff(e) ein

Gib in den Suchschlitz ein Stichwort ein, dass Deine Branche am besten beschreibt oder eng mir Deiner Branche verbunden ist.

Ein einzelnes Wort oder maximal zwei Wortphrasen liefern die besten Ergebnisse. Gib also übergeordnete Themen ein, keine zu spezifischen Suchbegriffe.

Beispiele:

  • Wenn Du anderen dabei hilfst, neue Kunden für ihr Geschäft zu gewinnen, dann gibst Du das Wort "Neukunden" ein.
  • Wenn Du anderen zeigst, wie sie bessere Fotos schießen können, dann gibst Du das Wort "Fotografieren" ein.

2. Die beliebtesten Fragen

AnwerThePublic wirft Dir dann die beliebtesten Fragen aus, die zu Deinen Begriffen im Internet gestellt werden.

Nicht nur das.

Das Tool zeigt Dir auch, welche Fragen besonders häufig gestellt werden und welche weniger oft bzw. ordnet die Fragen nach verschiedenen Rubriken.

Hier zum Beispiel nach der Rubrik "Vergleiche".

AnswerThePublic-Fragen-Vergleiche

Auch ist zu beachten, dass die Fragen nach Beliebtheit sortiert werden. Die empfohlenen Fragen sind also in der Regel die beliebtesten und werden Dir am Ende den meisten Traffic bringen. 🙂

3. Google alle relevanten Fragen

Nimm alle Fragen, die für Dich und Dein Projekt relevant sind und gib sie nacheinander in Google ein.

Schau Dir dann die Webseiten an, die Google zur jeweiligen Frage auf den ersten 10 Positionen anzeigt. Aktuell liefern diese Webseiten die besten Antworten zu diesen Fragen, ansonsten würde sie Google nicht soweit oben ranken.

Schau Dir dort an, was Du gut findest und was Du besser oder anders machen würdest.

Ja, das ist etwas Aufwand, lohnt sich aber, denn so bekommst Du ein Gefühl dafür, welche Antworten sich "Suchende" zur jeweiligen Frage erwarten.

4. Erstelle eigene Inhalte

Beginne jetzt eigene Inhalte zu erstellen, die diese Fragen beantworten.

Aber achte darauf, dass jede Frage anders ist und nicht gleichermaßen beantwortet werden kann.

Wenn ich frage, wie alt Arnold Schwarzenegger ist, dann reicht als Antwort vermutlich ein Zweizeiler mit seinem Geburtsdatum und ein paar demographischen Daten.

Frage ich hingegen nach Arnolds Werdegang vom "normalen" Jungen aus der Steiermark bis zum US-Politiker, werde ich inhaltlich etwas weiter ausholen müssen.

Orientiere Dich also daran, was die Konkurrenz macht. Aber kopiere natürlich nicht einfach, sondern lass Dich inspirieren und versuche, die bereits vorhandenen Antworten zu übertrumpfen.

5. Einzelne Blog-Beiträge

Erstelle eigenständige Blog-Beiträge, um möglichst viele "Deiner" zielgruppenrelevanten Fragen zu beantworten.

Fragen, die mit wenigen Worten beantwortet sind, kannst Du auch in einem Blog-Beitrag zusammenfassen, zum Beispiel in einem FAQ-Bereich.

Für Fragen, die jedoch eine ausführlichere Antwort erfordern, würde ich jeweils eigene Blog-Beiträge mit eigenen Überschriften, Bildern und Inhalten erstellen.

Jeder einzelne Beitrag wird Dir vermutlich keine riesigen Besuchermassen bringen, wenn Du aber irgendwann Hunderte oder gar Tausende Fragen in teils eigenen Artikeln beantwortest, wirst Du Dich vor Traffic vermutlich kaum mehr retten können.

Die Summe macht hier die Musik! 🙂

Vielleicht wirst Du damit Deinen Blog-Traffic um 147 % steigern, vielleicht aber auch nur um 50 %. Am Ende sind das nur Zahlen, die nicht wichtig sind.

Wichtig ist, dass Du damit eine funktionierende Strategie hast, wie Du mit überschaubarem Aufwand zielgerichtete Besucher auf Deine Webseite bekommen und Dir so nach und nach einen Trafficstrom aufbauen kannst, den Dir so schnell niemand mehr nehmen kann. 🙂

6. Wiederholung

Wiederhole diesen Vorgang mit anderen Begriffen.

Gib andere, ebenso themenrelevante Begriffe in den AnswerThePublic Suchschlitz ein und starte den gleichen Prozess erneut.

In meinem Fall, als jemand der anderen zeigt, wie sie sich ein wertebasiertes und nachhaltiges Online-Business mit der Erstellung und dem Verkauf digitaler Produkte aufbauen können, könnten das Begriffe sein wie:

Welche Begriffe passen zu Deinem Thema?

Welche AnswerThePublic Alternativen gibt es?

Zum einen gibt es natürlich ähnliche Keyword-Tools, die ebenfalls zu bestimmten Themen Suchbegriffe anzeigen, wenn auch vielleicht nicht als vollständige Frage formuliert.

Hier ein paar typische Keyword-Tools:

Zum anderen gibt es aber auch Wege und Möglichkeiten, um durch eigenständige Recherche auf die "heißesten" Fragen der eigenen Zielgruppe zu kommen.

Allerdings mit etwas mehr Aufwand.

Nehmen wir zum Beispiel Amazon.

Wenn Du dort nach Büchern zu Deinem Thema suchst und Dir die Rezensionen der Kunden anschaust, dann kannst Du ebenfalls Fragen herauslesen, die Leute in Deinem Bereich haben.

Wenn jemand ein Buch liest und darin nicht die Antworten auf alle seine Fragen gefunden hat, dann wir er das in seiner Rezension bemängeln.

Hier zum Beispiel hat jemand ein Buch zum Thema "Abnehmen in den Wechseljahren" gekauft und dann folgende Rezension hinterlassen.

Feedback-Amazon-Rezension

Leute, die sich dafür interessieren, wollen also genau wissen, wann sie was essen sollen, wenn sie in den Wechseljahren abnehmen wollen. Gute Frage! 🙂

Das Gleiche gilt für die zweitgrößte Suchmaschine der Welt, YouTube.

Auch hier sind die Kommentare unter den Videos oft eine Goldgrube für Fragen, die die Leute stellen.

Hier hat sich zum Beispiel jemand ein Video angesehen, in dem es darum geht, wie man reich werden kann und unter dem Video folgende Frage gestellt.

youtube-kommentar-frage

Spannend, oder?

Du siehst also, es muss nicht immer irgendein Tool sein, um etwas über die eigene Zielgruppe herauszufinden, aber um eine Abkürzung zu gehen und Zeit zu sparen, sind Tools wie AnswerThePublic auf jeden Fall sehr wertvoll. 🙂

Kennst Du die wichtigsten Fragen Deiner Zielgruppe oder hast Du sie auf Deiner Webseite sogar schon beantwortet?

Mitgliederbereich mit WordPress erstellen

Wie Du einen Mitgliederbereich mit WordPress erstellst

  • 5. September 2022

Wie Du einen Mitgliederbereich mit WordPress erstellst und erste Zugänge verkaufst

Mitgliederbereich mit WordPress erstellen

Du möchtest einen eigenen Mitgliederbereich mit WordPress erstellen und hast jetzt viele Fragen im Kopf, wie:

  • Bekomme ich das technisch alles hin?
  • Wie viel kostet mich das Ganze?
  • Welches Plugin soll ich verwenden?
  • Welche Inhalte muss ich dafür erstellen?

Nach dem Lesen dieses Beitrags kennst Du alle Antworten, weißt, was ein geschützter Mitgliederbereich eigentlich ist, wie das Geschäftsmodell funktioniert, was Du an Technik alles dafür brauchst und ob es eine gute Lösung für Dein Online-Geschäft ist.

Auch zeige ich Dir in 3 Videos, welche Plugins und welchen Zahlungsanbieter ich verwende und empfehle.

Los geht's!

Was Du über das Erstellen von Mitgliederbereichen mit WordPress wissen musst

Wenn es ein Online-Geschäftsmodell gibt, dessen Einrichtung sich für viele Leute kompliziert und beängstigend anhört, dann ist es wahrscheinlich ein eigener, geschützter Mitgliederbereich.

Die Idee, dass sich Tausende von zahlenden Kunden regelmäßig in Deine WordPress-Webseite einloggen und auf Deine Inhalte zugreifen, klingt wie etwas, das sich nur große Firmen leisten können.

Aber weit gefehlt!

Dank der Leistungsfähigkeit von WordPress und einiger großartiger Membership-Plugins für WordPress kannst Du im Handumdrehen und mit minimalen Kosten einen voll funktionsfähigen Mitgliederbereich erstellen.

Aber wie startest Du? Was musst Du im Vorfeld alles über WordPress-Mitgliederbereiche wissen und wie kannst Du sicher sein, dass sich die Zeit, die Du dafür investierst, überhaupt lohnt?

Lass es uns herausfinden...

Was ist ein Mitgliederbereich überhaupt?

Bei einem Mitgliederbereich (häufig auch Membership oder Mitgliederseite genannt) können sich Nutzer auf Deiner Webseite anmelden, um Zugang zu exklusiven Inhalten zu erhalten.

Das heißt, jeder Nutzer bekommt seine persönlichen Zugangsdaten, mit denen er sich auf einer Login-Seite in einen geschützten Bereich einloggen und auf alle Inhalte zugreifen kann, die Du ihm zur Verfügung stellst.

Der Zugang kann kostenlos sein oder als Abonnement verkauft werden. Beim Abo zahlt der Kunde einen bestimmten monatlichen oder jährlichen Betrag, um den Zugang aufrecht zu erhalten. Kündigt er, dann verliert er den Zugang zu Deinem Mitgliederbereich mit all seinen Inhalten.

Du kannst auch beide Arten von Zugängen kombinieren, um die Nutzer zu ermutigen, sich zunächst als "kostenfreies Mitglied" anzumelden, bevor Du ihnen ein kostenpflichtiges Premium-Abo mit weiteren, exklusiven Inhalten verkaufst.

Das Wort "Zugang" ist bei einem Mitgliederbereich wichtig.

Anders als bei einem E-Book oder einem Videokurs verkaufst Du nicht einen bestimmten Inhalt. 

Du verkaufst vielmehr die Berechtigung, dass sich die Leute in Deinen Mitgliederbereich einloggen und auf eine beliebige Anzahl an hilfreichen Ressourcen und Inhalten zugreifen dürfen, die dem Kunden helfen, sein gewünschtes Ziel zu erreichen.

Stell Dir das wie ein Fitnessstudio vor. Es enthält Laufgeräte, Gewichte, Yogamatten, vielleicht sogar eine Sauna oder einen Massageservice. Aber das Produkt des Fitnessstudio-Betreibers ist keines dieser (einzelnen) Dinge, sondern der Zugang zu seinem Fitnessstudio und zu allem, was es enthält, selbst wenn sich das in Zukunft ändern sollte und er neue Geräte bekommt oder neue Leistungen hinzufügt.

Das Modell eines Fitnessstudios funktioniert auch bei Mitgliederbereichen gut, da viele Fitnessstudios verschiedene Pakete anbieten.

  • Basis-Abo, das nur die Benutzung des Kraftraumes umfasst.
  • Ein mittleres Abo, mit dem alle Geräte benutzt werden können.
  • Ein VIP-Abo, das sogar einen persönlichen Trainer beinhaltet.

Mitgliederseiten können dasselbe tun, indem sie verschiedene Mitgliedschaftsstufen anbieten, die jeweils unterschiedliche Inhalte und Kurse beinhalten.

Wie unterscheidet sich ein Mitgliederbereich von einem reinen Online-Kurs?

Ein einzelner Online-Kurs ist im Prinzip "nur" eine klar umrahmte Art von Lernressource, auf die in der Regel gegen Einmalzahlung zugegriffen werden kann. Ein Online-Kurs kann als solcher auch als ein Teil von vielen in einen Mitgliederbereich aufgenommen werden, um Menschen zu helfen, ein bestimmtes Ergebnis oder Ziel zu erreichen.

Während ein Online-Kurs einer linearen Struktur folgt und die Teilnehmer von der ersten bis zur letzten Lektion führt, können die Teilnehmer in einem Mitgliederbereich die Inhalte selbst auswählen, die für sie am wichtigsten sind.

Aber was ist mit Webseiten, die nur Zugang zu kostenpflichtigen Online-Kursen bieten? Sind das keine Mitgliederseiten oder Mitgliederbereiche?

Rein technisch gesehen ja, in der Praxis aber nein.

Wenn Deine Kunden "nur" den Zugang zu einem einzigen Online-Kurs erwerben können, würde ich noch nicht von einer Mitgliederseite sprechen, die Du hier betreibst.

Was ist aber, wenn Du eine Sammlung von Online-Kursen anbietest?

Ich bin der Meinung, dass Du, um als "echte" Mitgliedsseite zu gelten, neben Online-Kursen auch andere Teilnehmererfahrungen anbieten solltest. Zum Beispiel:

  • Exklusive Blogbeiträge.
  • Leitfäden.
  • Wertvolle Ressourcen.
  • Exklusive Videos.
  • Druckvorlagen.
  • Arbeitsblätter.
  • Zugang zu einer Community.
  • Live-Komponenten wie Telefonate oder Webinare.

Ein weiterer großer Unterschied zwischen einer Mitgliederseite und einem Online-Kurs liegt in der Zahlungsmethode.

  • Eine Mitgliederseite hat in der Regel ein wiederkehrendes Zahlungsmodell, bei dem sich jemand anmeldet und dann jeden Monat oder jedes Jahr bezahlt.
  • Bei einem Online-Kurs hingegen handelt es sich um eine einmalige Zahlung oder um einen Zahlungsplan (Ratenzahlung), der jedoch nur für einen bestimmten Zeitraum gilt.

Ein eigener Mitgliederbereich klingt doch wirklich gut, oder?

Die Leute zahlen 29 € im Monat und bleiben für immer dabei. Und dann kannst Du Deine Einnahmen Monat für Monat steigern. 🙂

Hier eine Gegenüberstellung einiger Vor- und Nachteile von Membership-Seiten.

Vorteile

Nachteile

Du bekommst "fix" jeden Monat Dein Geld, solange die Leute Mitglied sind und das gibt Dir eine gewisse Sicherheit und lässt Dich nachts besser schlafen.

Du musst jeden Monat etwas Neues, etwas Wertvolles für die Leute in Deiner Gemeinschaft anbieten. Bei Mitgliederseiten brauchst Du eine Art Community oder eine Coaching-Komponente, damit die Leute engagiert bleiben und sich Monat für Monat weiter dafür interessieren.

Du erzielst wiederkehrende Einnahmen, die sich Monat für Monat "aufstapeln" und Dir mehr Möglichkeiten und auch mehr Freiräume in Deinem Business schaffen.

Am Anfang hast Du nicht viele Mitglieder. Es ist also erstmal viel Arbeit für wenig Geld und es ist wirklich schwer, am Ball zu bleiben, denn es kann sehr lange dauern, bis Du 100 oder sogar 1.000 Mitglieder in Deiner Gemeinschaft hast.

Du hast ein berechenbareres Geschäft, weil Du weißt, wie viele Leute aktuell in Deiner Mitgliedschaft sind und Du in etwa weißt, wie viele Leute sich Monat für Monat neu anmelden. Somit kannst Du Dein Business auch besser steuern und weißt, wie viel Geld Du beispielsweise pro Monat für Werbung ausgeben kannst.

Du hast eine gewisse Storno- oder "Abwanderungsquote". Es gibt also jeden Monat eine gewisse Anzahl an Leuten, die aus Deinem Abo aussteigen oder einfach die Gebühr nicht mehr bezahlen. Anders als bei Software ist die Abwanderungsrate bei Inhalten oft sehr hoch, weil der "Trennungsschmerz" in der Regel recht gering ist. Wenn Du also zum Beispiel eine Coaching-Gruppe hast und weißt, dass die Leute im Schnitt drei Monate lang dabei bleiben, dann bedeutet das, dass Du alle drei Monate dafür sorgen musst, die Leute, die aussteigen, wieder zu ersetzen. Hier gibt es also oft eine gewisse Tretmühle des Marketings, um alle Plätze immer gefüllt zu haben.

Im Gegensatz dazu hier nun einige Vor- und Nachteile von reinen Online-Kursen.

Vorteile

Nachteile

Ein Online-Kurs wird einmalig oder in Raten bezahlt und Du hast somit sofort das komplette Geld (oder eben in den nächsten 3 bis 12 Monaten). Normalerweise meldet sich jemand für einen Online-Kurs an und erwartet, dass er alle Kursinhalte erhält, die Du auf der Verkaufsseite dargestellt hast. Nicht mehr und nicht weniger.

Du musst in der Lage sein, Deinen Online-Kurs auf den Markt zu bringen (zu launchen) und genug Marketing-Know-how mitbringen, damit sich möglichst viele Leute auf einmal für Deinen Online-Kurs anmelden.

Du musst nicht Woche für Woche oder Monat für Monat für die Leute präsent sein, die den Kurs gekauft haben. Anders als bei Mitgliederseiten musst Du nicht fortlaufend "liefern", da die Inhalte quasi "fix" eingestellt sind und die Kunden im Vorfeld wissen, wofür sie bezahlen. Du musst also nicht ständig zittern, dass die Leute im nächsten Monat abspringen.

Online-Kurse sind ein nicht so vorhersehbares Geschäftsmodell, weil Du nicht weißt, wie viele Leute sich tatsächlich anmelden werden. Und wenn sich beim letzten Mal vielleicht 100 Leute angemeldet haben, ist es nicht sicher, dass sich beim nächsten Launch wieder 100 Leute anmelden. Das macht Dein Business und vor allem Dein Marketing nicht so gut planbar.

Welche Lösung wäre nun besser für Dein Online-Geschäft? Umfangreiche Mitgliederbereiche oder einzelne Online-Kurse?

Zunächst solltest Du Dir überlegen, ob ein eigener Mitgliederbereich mit verschiedenen Inhalten und Coachings überhaupt Dein Geschäftsmodell ist. Und wenn, dann solltest Du es wirklich als Haupteinnahmequelle sehen, da Du sehr viel Zeit dafür investieren müssen wirst.

Wenn Du kein Team hast, das Dir bei der Erstellung von Inhalten für Deine Online-Community und der Betreuung Deiner Kunden helfen kann, musst Du Dich zu 100 % darauf konzentrieren und das kann "hart" werden.

Die meiste Zeit wirst Du für die Vermarktung Deines Mitgliederbereichs und für die Erstellung von (neuen) Inhalten für Deine Community aufwenden müssen, um die "Abwanderungsrate" so niedrig wie möglich zu halten und die Leute bei der Stange zu halten.

Wenn Du (so wie ich :-)) hingegen einfach Dein Fachwissen digitalisieren und in ein leicht konsumierbares und skalierbares Format bringen möchtest,  dann sind Online-Kurse wahrscheinlich das bessere Geschäftsmodell für Dich. 🙂

Muss man bei einem Mitgliederbereich ständig neue Inhalte hinzufügen?

Ein erfolgreicher Mitgliederbereich braucht aus meiner Sicht nicht zwingend ständig neue Inhalte, die im Laufe der Zeit hinzugefügt werden - aber in vielen Branchen wird dies dennoch von den Kunden erwartet.

Schauen wir uns dazu zwei Beispiele an.

  • Beispiel # 1: Ein "Sprachlern-Mitgliederbereich" zum Erlernen von Französisch, der sich an Anfänger richtet, könnte mit einigen Kursen, Arbeitsblättern, grundlegenden Lernvideos und ein paar Quizfragen zur Leistungsbeurteilung bereits alles bieten, was die Schüler brauchen. Das Hinzufügen immer neuer Inhalte würde die Sprachschüler wahrscheinlich überfordern. Der Lernerfolg wäre bestimmt größer, wenn sie sich darauf konzentrieren, die vorhandenen Inhalte zu vervollständigen, zu wiederholen und zu vertiefen.
  • Beispiel # 2: Ein Mitgliederbereich für Gitarrenunterricht hat quasi unendlich viele Möglichkeiten, den Umfang und die Vielfalt des Lernmaterials zu verbessern und zu erweitern, das für die Abonnenten wertvoll sein könnte. Neue Lieder, Lektionen von Gastlehrern, Noten zum Download, eigene Kompositionen - all das kann dazu dienen, die Leute lange im Abo zu halten oder sogar eine Preiserhöhung zu rechtfertigen.

Es hängt also von den Erwartungen Deiner Zielgruppe und dem Umfang des Problems ab, bei dem Du ihr helfen möchtest.

Regelmäßig neu hinzugefügte Inhalte können auch den wahrgenommenen Wert Deines Produktes erhöhen, wenn Du wiederkehrende Einnahmen aus laufenden Abos anstrebst. Aber wie gesagt, ist das mit sehr viel Arbeit verbunden und vor allem als Solopreneure in jedem Fall ein Fulltime-Job, der sich schwer mit dem "passiven Verdienen" vereinbaren lässt, von dem viele Leute träumen.

Benefits, einen eigenen Mitgliederbereich zu betreiben

Wir haben oben schon kurz über die Vorteile von eigenen Mitgliederbereichen gesprochen. Hier ab noch einmal ein paar weitere, unschlagbare Benefits. 🙂

Starte klein und wachse Schritt für Schritt

Im Gegensatz zu einem klar umrahmten digitalen Produkt kannst Du bei einem Mitgliederbereich jederzeit neue Inhalte hinzufügen und aktualisieren, um den tatsächlichen Wert für Deine Kunden zu erhöhen.

Viele erfolgreiche Mitgliederbereiche beginnen mit einem überschaubaren Angebot an Inhalten und werden dann über die Zeit immer umfangreicher und wertvoller.

Das Mitgliedschaftsmodell ermöglicht es Dir also, den Wert Deiner Inhalte im Laufe der Zeit schrittweise zu erhöhen, was zu einem höheren Preis und zufriedeneren, erfolgreicheren Kunden führen kann.

Wiederkehrende Einnahmen oder hohe Einmalzahlungen?

Bei Mitgliederseiten kannst Du entweder geringe wiederkehrende monatliche Gebühren oder höhere Gebühren für den jährlichen Zugang zu Deinen geschützten Inhalten verlangen.

Du kannst natürlich auch beide Zahlungspläne anbieten, um der finanziellen Situation jedes Einzelnen gerecht zu werden.

(Natürlich kannst Du auch andere Intervalle festlegen, aber monatliche und jährliche Zahlungen werden von typischen Kunden bei weitem am häufigsten akzeptiert).

Monatlich wiederkehrende Einnahmen verschaffen Dir einen besser planbaren Cashflow. Außerdem lassen sich so schnell die Umsatzspitzen und -tiefs erkennen, die mit der Saisonalität und Deinen Marketingmaßnahmen zusammenhängen.

Größere Einmalzahlungen sind auch gut, denn wer freut sich nicht über sofort mehr Geld auf dem Konto? 😉

Den gleichen Inhalt an verschiedene Leute verkaufen

Erstelle einmal einen tollen Inhalt und verkaufe ihn dann für immer! 🙂

Ich habe diesen Ansatz schon immer bei digitalen Produkten wie Online-Kursen und E-Books geliebt - und genau derselbe Vorteil gilt auch für Mitgliederbereiche.

Sobald Du einen wertvollen Inhalt fertiggestellt hast - sei es ein Video, ein Audio-Interview, ein ultimativer Leitfaden oder eine neue herunterladbare PDF-Datei - kannst Du ihn Deinem Mitgliederbereich hinzufügen und Deine Kunden (und Dein Geldbeutel) werden happy sein. 🙂

Kein Lager und Versand nötig

Wir alle wissen, dass der Verkauf digitaler Produkte VIEL profitabler ist als der Verkauf physischer Produkte.

Es gibt keine sich immer wiederholende Produktion oder Großhandelseinkäufe, keinen Lagerbestand, keine Verpackung und keinen Versand. All das bedeutet weniger Kosten und mehr Gewinn.

Die Kunden können sofort auf genau das zugreifen, wofür sie bezahlt haben.

Tiefe Einblicke in Deine Zielgruppe

Bei den meisten Online-Geschäftsmodellen verliert man die Kunden völlig aus den Augen, sobald sie das Produkt gekauft haben.

Betreibst Du Affiliate-Marketing und erfährst dann etwas über die Leute, die über Deinen Link gekauft haben? Nein!

Mitgliederbereiche hingegen sind eine wahre Goldgrube dafür, besser zu verstehen, wie Deine Kunden "ticken"!

Du kannst sehr viele Dinge über Deine Kunden erfahren, in dem sie einfach Deine Inhalte nutzen:

  • Wie oft greifen die Mitglieder auf Deine Inhalte zu?
  • Welche Inhalte sind am beliebtesten?
  • Auf welche Inhalte wird fast nie zugegriffen?
  • Laden Deine Mitglieder Deine Arbeitsblätter, Druckvorlagen und andere Dateien herunter?
  • Schließen Deine Mitglieder die Kurse ab, die in Deiner Mitgliedschaft enthalten sind?
  • Wie viele Monate bleibt das durchschnittliche Mitglied bei Dir?
  • Welches Feedback bekommst Du, wenn Du Deine Mitglieder anschreibst?

Warum ist das wichtig?

Tiefgreifende Einblicke in Deine Zielgruppe können Ideen für neue Produkte, höherpreisige Memberships, hochwertige Live-Workshops und Möglichkeiten für Sponsoring oder Kooperationen liefern.

Sagen wir es mal so: Viele Unternehmen zahlen Hunderttausende von Euro, um diese Art von Kundeneinblicke zu erhalten - und Du kannst das alles mit WordPress und einem Membership-Plugin machen, auf das wir gleich noch zu sprechen kommen. 🙂

Werde zur Autorität in Deiner Nische

Erinnerst Du Dich noch an die Zeit, als von jedem glaubwürdigen "Experten" erwartet wurde, ein eigenes Buch zu veröffentlichen?

In der digitalen Welt können Marken ihre wahrgenommene Autorität sofort steigern, indem sie Online-Kurse oder Mitgliederseiten anbieten. Oder beides.

Wenn es also Dein Ziel ist - und das sollte es sein - Dich als "Experte" oder Autorität in Deiner Nische zu etablieren, ist es sehr hilfreich, Deinen eigenen Mitgliederbereich anzubieten - vorausgesetzt natürlich, Du kannst diesen mit wertvollen Inhalten befüllen. 😉

(Das Wort Experte setze ich gerne in Anführungszeichen, weil ich der Meinung bin, dass Du bei Weitem kein Experte, Profi oder Universitätsprofessor in Deinem Bereich sein musst, um Dir ein erfolgreiches Online-Business aufbauen zu können - obwohl das fälschlicherweise viele glauben.)

Bewerbe andere Angebote bei Deinen Mitgliedern

Deine Mitglieder sind mehr als nur flüchtige, einmalige Kunden. Wenn Du einen guten Job machst, dann bleiben sie lange bei Dir und wenn Du sie zu tollen Ergebnissen geführt hast, dann haben sie gelernt, Deinen Empfehlungen zu vertrauen und zu folgen.

Dies bietet Dir eine fantastische Gelegenheit, Deinen Mitgliedern auf respektvolle Weise neue und ergänzende Angebote zu unterbreiten.

Hier ein paar Beispiele:

  • Zusätzliche Produkte, die nicht in Deinem Mitgliederbereich enthalten sind.
  • Premium-Dienste wie Beratung und Coaching.
  • Passende Partnerprodukte, die Dich mit einer Provision für erfolgreiche Weiterempfehlungen belohnen.
  • Sponsoring, das anderen Solopreneuren und Marken die Möglichkeit gibt, sich direkt an Dein Publikum zu wenden.

Was muss Dein WordPress Membership-Plugin alles können?

Es gibt viele Plugins, die versprechen, Deine WordPress-Webseite in einen funktionierenden Mitgliederbereich zu verwandeln, aber nicht alle enthalten alles, was Du für den Aufbau eines nachhaltigen und zuverlässigen Online-Geschäfts wirklich benötigst.

Vergiss den ganzen Schnickschnack. Hier sind die absolut wichtigsten Funktionen, die Du von einem Membership-Plugin benötigst.

Verlässlicher Schutz Deiner Inhalte

Das Herzstück eines jeden Mitgliederbereichs ist die Möglichkeit, klare Regeln festzulegen, wer genau auf Deine Premium-Inhalte zugreifen darf und wer nicht. Denn wenn ohnehin jeder auf Deine Inhalte zugreifen kann, hast Du nicht wirklich einen verkaufsfähigen Mitgliederbereich.

Aber Obacht! Es gibt einige Pseudo-Mitgliedschafts-Plugins, die Inhalte einfach nur optisch verbergen, so dass versierte Besucher und Suchmaschinen ohne Bezahlung dennoch auf sie zugreifen können, wenn sie wissen, wo sie suchen müssen.

Zuverlässige Plugins für Mitgliederbereiche hingegen binden den Zugang an bestimmte WordPress-Rollen, so dass es keine Möglichkeit gibt, den Zugang zu fälschen und Dein Produkt so zu entwerten.

Und noch etwas - ein professionelles Membership-Plugin kostet Geld, es gibt keine kostenlosen Lösungen, die 100 % zuverlässig sind.

Kontrolle darüber, was Mitglieder und Nicht-Mitglieder sehen dürfen

Professionelle Mitgliederbereiche behandeln ihre Mitglieder wie Könige und ihre (noch) Nicht-Mitglieder wie potenzielle Mitglieder. Das bedeutet, dass Du beiden Gruppen gleichzeitig ein tolles Erlebnis bieten solltest.

Aber was sehen Nicht-Mitglieder häufig, wenn sie versuchen, auf geschützte Inhalte zuzugreifen?

"Du hast keine Berechtigung, auf diesen Inhalt zuzugreifen!"

Wie einladend ist das schon? Nicht sehr! Das schreckt Nicht-Mitglieder sofort ab und trägt nicht gerade dazu bei, sie zu einem kostenpflichtigen Abo zu bewegen.

Erstklassige Plugins für Mitgliederbereiche ermöglichen es Dir, allen Leuten die richtige Nachricht zu zeigen.

Die besten Mitgliederbereiche können sogar benutzerdefinierte Inhalte anzeigen oder Besucher auf Verkaufsseiten oder andere Seiten umleiten, die für sie nützlich sein könnten.

Die Freiheit, jede Art von Inhalt schützen zu können

Tolle Mitgliederbereiche enthalten eine Reihe verschiedener Inhaltstypen, um ihren Mitgliedern zu helfen, ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen.

So zum Beispiel:

  • Online-Kurse
  • Blog-Beiträge
  • Normale Content-Seiten
  • Downloads
  • Ultimative Leitfäden
  • Arbeitsblätter
  • Drucksachen
  • Videos
  • E-Books
  • Bildergalerien
  • Rezepte
  • Audiodateien wie Hörbücher oder Interviews

Die Liste ist schier endlos und nur Du weißt am Ende, was Deine Kunden wertvoll finden und brauchen. Aber das Wichtigste ist, dass Dein gewähltes WordPress-Plugin in der Lage sein muss, jeden Inhaltstyp und jedes Format zu schützen und bereitzustellen.

Ich halte das heutzutage für ein wesentliches Merkmal eines jeden professionellen Mitgliederbereichs.

Hochwertige und exklusive Inhalte

Ein Mitgliederbereich ist eigentlich nur eine schützende Hülle für wertvolle Inhalte. Es sind Deine Inhalte selbst, für die Deine Kunden bezahlen.

Die Inhalte in Deinem Mitgliederbereich müssen daher großartigen Mehrwert bieten und die Erwartungen erfüllen (oder übertreffen), die Du auf Deiner Verkaufsseite formuliert hast. Ansonsten wird es unzufriedene Kunden und Rückerstattungen hageln.

Deine Inhalte müssen außerdem exklusiv sein.

Wenn Deine Mitglieder exakt dieselben Inhalte problemlos auch anderswo kostenlos finden können, entweder auf Deiner eigenen Website oder auf der eines Konkurrenten, haben sie keinen Grund, für den Zugang zu bezahlen.

Einfache Integration von Zahlungsanbietern

Stell Dir vor, jemand überweist Dir auf Dein Bankkonto die erste Gebühr für die Mitgliedschaft zu Deinem Mitgliederbereich und dann musst Du diesen neuen Kunden manuell in WordPress hinzufügen und ihm seine Zugangsdaten senden.

Das wäre nicht nur ein schreckliches Kundenerlebnis, sondern bei Hunderten oder Tausenden Kunden auch kaum lange machbar.

Was Du stattdessen brauchst, ist ein Zahlungsanbieter, der verschiedene Zahlungsoptionen für Deine Kunden anbietet, die komplette Zahlungsabwicklung inklusive Rechnungslegung übernimmt und jedem Kunden automatisch seine persönlichen Zugangsdaten sendet, auch um 3 Uhr nachts.

Eine einfache Integration verschiedener Zahlungsanbieter ist also ebenso eine wichtige Anforderung an ein WordPress-Plugin für Deinen Mitgliederbereich.

Verschiedenen Ebenen einer Mitgliedschaft

Möchtest Du ein Standard-Abo, ein Premium-Abo mit zusätzlichen Boni und ein Enterprise-Abo mit monatlichen Live-Calls anbieten?

Dann brauchst Du verschiedene Mitgliedschaftsebenen.

Mit Mitgliedschaftsebenen kannst Du Preis- und Inhaltsvariationen anbieten, die allen Budgets und Zielen gerecht werden, ohne Deine Inhalte unnötig kopieren zu müssen.

Ich halte Mitgliedschaftsebenen oder -stufen für ein wesentliches Feature eines jeden Membership-Plugins für WordPress, da Du damit verschiedene Preise und Pakete testen kannst, um Dein Online-Geschäft auszubauen und Dein Publikum besser zu bedienen.

Wie Du Deinen Mitgliederbereich in WordPress aufbaust

Die Erstellung eines profitablen Mitgliederbereichs war früher für Solopreneure quasi unerreichbar. Es gab im Prinzip keine leistbaren und einfache Lösungen.

Zum Glück hat das WordPress geändert. Heutzutage kann jeder einen geschützten Mitgliederbereich erstellen und mit einfachen und kostengünstigen Tools, Zugang zu geschützten Inhalten verkaufen.

Dafür brauchst Du nur:

Was also hält Dich davon ab, noch heute damit zu beginnen, Deinen eigenen Mitgliederbereich mit WordPress aufzubauen? 😉

So geht's...

Entscheide Dich für ein Mitgliedschaftsmodell

Angenommen, Du hast Deine WordPress-Webseite erstellt, erste tolle Blog-Artikel online und nun ist es an der Zeit zu entscheiden, welches Mitgliedschaftsmodell für Dein Thema und Deine Zielgruppe am besten geeignet ist.

  • Wenn Du Yogalehrer bist, dann könnte es sinnvoll sein, ein einfaches Monats-Abo für Deine Live-Yoga-Sessions anzubieten.
  • Wenn Du Experte für das Thema "Sprechen vor vielen Menschen / Reden halten" bist, dann könnte es sinnvoll sein, Zugang zu Gruppenworkshops, individuellem Stimmtraining oder 1:1 Coachings anzubieten.

Jedes Vorhaben ist anders, aber irgendwo musst Du ja anfangen. Und Du solltest Dich nicht zu sehr darauf versteifen, gleich beim ersten Versuch das perfekte Mitgliedschaftserlebnis zu schaffen.

Eine guter Mitgliederbereich wird sich nämlich über die Zeit mit Hilfe des Nutzerfeedbacks verändern und weiterentwickeln.

Wenn Du Dir noch nicht sicher bist, dann entscheide Dich für ein einfaches, monatlich oder jährlich wiederkehrendes Abo. 🙂

Erstelle Inhalte exklusiv für Deine Mitglieder

Es ist an der Zeit, exklusive Texte zu schreiben und/oder Videos aufzunehmen, um sie an Deine zukünftigen Mitglieder zu verkaufen.

Doch womit solltest Du anfangen?

Die Antwort ist einfach und doch mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden: Erstelle jegliche Art von Inhalten, die möglichst schnell erstellt sind und den Bedürfnissen Deiner Zielgruppe entsprechen!

  • Wenn Du gut im Schreiben bist, dann könnten dies Leitfäden, hochwertige Blogbeiträge und andere schriftliche Anleitungen sein. 
  • Wenn Du gerne vor der Kamera stehst und Dich dort wohlfühlst, ist es vielleicht eine bessere Idee, einen einfachen Videokurs mit Deinem Smartphone und einem guten Mikrofon zu drehen.

Erinnerst Du Dich an die lange Liste von Inhaltstypen?

Schauen wir sie uns noch einmal an...

  • Online-Kurse
  • Blog-Beiträge
  • Normale Content-Seiten
  • Downloads
  • Ultimative Leitfäden
  • Arbeitsblätter
  • Drucksachen
  • Videos
  • E-Books
  • Bildergalerien
  • Rezepte
  • Audiodateien wie Hörbücher oder Interviews

Frag Dich erstmal selbst: "Welche Art und welches Format von Inhalten kann ich schnell erstellen, um meinen Mitgliederbereich zum Laufen zu bringen?"

Und dann versetze Dich in Deine Zielgruppe und führ Dir das Ziel vor Augen, das sie mit Deiner Hilfe erreichen möchte: "Welche Inhalte brauchen Deine Kunden, um damit möglichst schnell ihr gewünschtes Ergebnis zu erreichen?"

Vergiss dabei nicht, dass es in Deinem Mitgliederbereich NICHT um Dich und Deine Vorlieben oder Vorstellungen geht, sondern um Deine Kunden und deren Wünsche, Bedürfnisse, Probleme, Herausforderungen und Ziele!

Versuche auch nicht, anfangs zu viel an Inhalt zu erstellen, sondern fokussiere Dich auf das Wesentliche, um Deine Mitglieder nicht zu überfordern.

Denk daran, dass Du mit steigender Anzahl an Kunden und deren Feedback später immer noch weitere Inhalte hinzufügen kannst, um die Qualität Deines Mitgliederbereichs und das Kundenerlebnis zu verbessern.

Wähle ein Plugin für Deinen WordPress-Mitgliederbereich

Jetzt ist es an der Zeit, Deine großartigen Inhalte mit einem voll funktionsfähigen WordPress Membership-Plugin zu schützen, damit Du die Zugänge zu Deinem Mitgliederbereich verkaufen und kontrollieren kannst.

Die Frage "Und welches Plugin soll ich jetzt verwenden?" lässt vielen Leuten graue Haare wachsen, denn es gibt sehr viele Lösungen in den Weiten des Internets und jeder lobt am Ende seine Ware.

Die Wahrheit ist aber, dass es nur sehr wenige wirklich professionelle und vertrauenswürdige Plugins gibt, wenn Du einen zuverlässigen, skalierbaren und nachhaltig erfolgreichen Mitgliederbereich mit WordPress aufbauen möchtest. 

Ich möchte Dir "nur" zwei Lösungen empfehlen. Eine, die ich selbst seit Jahren erfolgreich nutze, die aber ein gewisses technisches Verständnis voraussetzt und eine, die ich mit Stand heute jedem Anfänger empfehlen würde und die auch günstiger ist.

Das erste WordPress-Plugin nennt sich DigiMember* und das zweite nennt sich Thrive Apprentice*.

  • DigiMember ist eine der bekanntesten deutschsprachigen Lösungen, läuft seit vielen Jahren stabil, ist sicher, aber in seinen Möglichkeiten begrenzt, vor allem, was das Gestalten/Designen eines Mitgliederbereiches und somit auch das Nutzererlebnis betrifft. Ich als "Semi-Profi" nutze DigiMember seit viele Jahren für meine Online-Kurse. Preis: 347 € pro Jahr

Hier eine Kurzvorstellung von DigiMember*.

  • Thrive Apprentice hingegen ist eine Art "All-in-One-Lösung" für die Erstellung professioneller Mitgliederbereiche und Online-Kurse. Du kannst hiermit nicht nur Deine Inhalte schützen, sondern auch professionelle Mitgliederseiten gestalten, auf erstklassige Vorlagen und Designs zugreifen und somit ein tolles Nutzererlebnis bieten. Obwohl es ein englischsprachiges Tool ist, ist es recht einfach zu bedienen und lässt sich auch mit deutschsprachigen Zahlungsanbietern verknüpfen und verwenden. Preis: 97 $ pro Jahr

Hier eine Kurzvorstellung von Thrive Apprentice*.

Wenn das Dein erster Mitgliederbereich ist, den Du erstellen möchtest und die Technik nicht gerade Dein bester Freund ist, dann würde ich Thrive Apprentice nutzen. 🙂

Wähle Deinen Zahlungsanbieter

Wenn Du mit Deinem Mitgliederbereich auch Geld verdienen möchtest, dann benötigst Du eine Möglichkeit, Zahlungen Deiner Kunden entgegenzunehmen und deren Daten an Deine Webseite weiterzuleiten, damit sie automatisiert ihre Zugangsdaten erhalten.

Dazu brauchst Du einen professionellen Zahlungsanbieter.

Auch hier gibt es aus meiner Sicht nur wenige, die in Frage kommen und ich möchte Dir aktuell eigentlich nur die folgenden zwei empfehlen:

Ich nutze seit vielen Jahren Digistore24, um meine digitalen Produkte zu verkaufen, bin sehr zufrieden damit und empfehle Dir, ebenfalls diesen Anbieter zu nutzen. Zudem lässt sich Digistore24 auch wunderbar mit Thrive Apprentice verbinden. 🙂

Ja, es gibt auch noch andere Anbieter und ja, die Gebühren bei Digistore24 sind teilweise höher als bei anderen, aber das ist der Anbieter mit der meisten Erfahrung, der im D-A-CH Raum am längsten am Markt ist und Qualität hat eben seinen Preis.

Meine glasklare Empfehlung ist, lieber mehr Zugänge zu Deinem Mitgliederbereich zu verkaufen, anstatt zu versuchen, beim Zahlungsanbieter ein paar Kröten zu sparen. 🙂

Hier eine Kurzvorstellung von Digistore24*.

Verkaufe Deine ersten Zugänge

Und schon hast Du Deinen eigenen, voll funktionsfähigen Mitgliederbereich!

Jetzt musst Du nur noch Deine Zielgruppe dazu bringen, zahlender Kunde bei Dir zu werden. 🙂

Hier sind einige Ideen:

  • Erstelle eine überzeugende Verkaufsseite, um die Vorteile einer Mitgliedschaft zu vermitteln.
  • Biete in Deinen Blog-Beiträgen und Videos einen Überblick über die Inhalte, die nur für Mitglieder zugänglich sind.
  • Teile Deine Verkaufsseite und Dein Angebot auf den Social-Media-Kanälen, in denen Du aktiv bist und ermutige auch Deine Follower zum Teilen.
  • Biete einen Einführungsrabatt oder -bonus an, um schnell erste Kunden zu gewinnen und bitte im Gegenzug um ehrliches Feedback, wie Du Dein Produkt verbessern kannst.
  • Versuche Partner zu gewinnen, die Deinen Mitgliederbereich bei ihren Lesern bewerben und empfehlen und bezahle mindestens 50 % Verkaufsprovision.

Vergiss nie, dass der Schlüssel zum Aufbau eines erfolgreichen Mitgliederbereichs darin besteht, klein anzufangen und sich mithilfe von echtem Kundenfeedback ständig zu verbessern. Niemand startet bei 100!

Deine ersten Mitglieder werden Dir wertvolle Ratschläge geben können, was funktioniert, was nicht funktioniert und wie Du Dein Geschäft in Zukunft ausbauen und optimieren kannst.

Zeit, Deinen eigenen Mitgliederbereich aufzubauen

Bestimmt hast Du jetzt eine bessere Vorstellung davon, was ein eigener Mitgliederbereich oder eine eigene Mitgliederseite ist, wie das Geschäftsmodell in der Praxis funktioniert und ob das für Deine Online-Business und Deine Zielgruppe eine gute Lösung ist.

Früher oft teuer und hoch-kompliziert, kann heutzutage jeder motivierte Laie mit schmalem Geldbeutel an nur einem Wochenende einen vollständigen Mitgliederbereich aufsetzen und erste Zugänge verkaufen. Naja, zumindest technisch - die Erstellung der Inhalte wird etwas länger dauern! 😉

Und das kostenfreie CMS WordPress in Kombination mit Plugins wie Thrive Apprentice sind perfekt dafür!

Was hält Dich also bislang davon ab, Deinen eigenen Mitgliederbereich zu starten? 🙂

Ich freue mich, in den Kommentaren von Dir zu hören.

* = Werbelink

Mitgliederbereich mit Coachy aufbauen

Coachy – das umfassendste Video-Tutorial zum eigenen Mitgliederbereich

  • 17. Dezember 2020

[Video Tutorial] - Wie Du mit Coachy ohne technische Vorkenntnisse einen eigenen Mitgliederbereich erstellst

Mitgliederbereich mit Coachy aufbauen

Du hast einen Online-Kurs erstellt und möchtest diesen jetzt in einem geschützten und optisch ansprechenden Mitgliederbereich verkaufen?

Die Technik ist aber nicht Dein Ding, der Respekt vor WordPress ist (zu) groß und Du möchtest die Einrichtung Deines Kurses am liebsten schnell hinter Dich bringen?

Dann ist folgendes Video für Dich!

Darin stellt Dir Fabian, ein Support-Mitarbeiter von Coachy, das Tool zur Erstellung von Mitgliederbereichen im Detail vor, zeigt Dir alle Schritte vom ersten Login bis zum fertig eingerichteten Kurs und natürlich alle Vorteile, Features und Preismodelle.

Wenn Dir Coachy gefällt, dann kannst Du das Tool für 30 Tage kostenlos testen. Ohne Angabe von Zahlungsdaten. Alle Funktionen sind sofort freigeschaltet und Du kannst bereits im Testzeitraum Deinen Online-Kurs fix & fertig erstellen und verkaufen.

Fragen zum Video-Tutorial und zu Coachy generell kannst Du gerne jederzeit im Kommentarbereich stellen.

So kannst Du Dich kostenlos bei Coachy anmelden

1. Klicke jetzt auf diesen Link*, um die Coachy-Webseite zu öffnen.

2. Klicke auf der Seite auf die gelbe Schaltfläche "Coachy 30 Tage kostenlos testen".

Coachy 30-Tage testen

3. Fülle das Formular aus und klicke auf "Weiter". Du musst keine Zahlungsdaten angeben.

Coachy-Test-Anmeldung

4. Vergib einen Namen für Deinen Mitgliederbereich bzw. für Deinen Kurs und definiere eine Subdomain, auf der Dein Kurs dann aufgerufen werden kann. Klicke dann auf "Mitgliederbereich erstellen".

Coachy Mitgliederbereich erstellen

5. Lisa und Dennis, die Coachy-Gründer, werden Dich dann in einem Video begrüßen und zeigen, wie Du sofort loslegen kannst.

Coachy Willkommensvideo

6. Im Mitgliederbereich kannst Du dann direkt mit den ersten Schritten starten: Dein Design erstellen, Dein Profil ausfüllen und Deinen Kurs oder Dein E-Book einstellen. Fertig! 🙂

Willkommen bei Coachy

Folgende Fragen habe ich Fabian im Video gestellt. Seine Antworten weiter unten auch als Textversion.


Übersicht der Fragen

1. Was spricht für Coachy im Vergleich zu einem WordPress-Plugin oder anderen Anbietern für Mitgliederbereiche?

Fabian: Coachy ist ja vor allem daraus entstanden, dass Lisa, die Gründerin von Coachy, Probleme hatte, ihren Mitgliederbereich sauber und einfach aufzusetzen.

Eine der Lösungen war damals eben das WordPress-Plugin DigiMember* und Du musst dich damit schon ein bisschen besser auskennen.

Ohne zu stark auf DigiMember einzugehen, aber Du hast keine Community, wo Du Dich groß austauschen kannst, Du hast die Daten bei Dir, das heißt, Du bist komplett für die Server und so weiter zuständig.

Wenn Du nachher zwei-, drei-, vier-, fünfhundert Mitglieder hast, dann hast Du entsprechend viele Nutzer in Deinem WordPress-Backend und das wird mit der Zeit ganz schön komplex.

Da nimmt Dir Coachy viel Arbeit ab.

Wir sagen: Konzentriere Dich darauf Dein Produkt zu verkaufen und gute Inhalte mit der Welt zu teilen und kümmere Dich nicht um die Technik.

Wenn Du Expertenwissen hast und Dich nicht mit der Technik herumschlagen möchtest, dann sind wir unserer Meinung nach der Anbieter, der sehr stark den Fokus auf Einfachheit legt.

Deswegen sind wir mittlerweile auch durchaus etwas größer, weil viele es schätzen, dass bei uns alles sehr einfach ist.

Was Du hier zum Beispiel schon siehst, wenn wir uns später den Kurs ansehen, Du hast als Bearbeiter immer die Ansicht, die der Kunde später auch hat.

Coachy Live-Ansicht

Das heißt, Du bist bei WordPress in so einem Backend und siehst gerade gar nicht, was Du eigentlich bearbeitest und welche Ansicht der Kunde später hat.

Bei Coachy ist es so, dass Du, während Du den Kurs bearbeitest, immer die Ansicht hast, die das Mitglied auch hat.

2. Brauche ich irgendwelche Voraussetzungen, um mit Coachy klarzukommen oder ist es auch für absolute Laien verwendbar?

Fabian: Coachy ist komplett selbsterklärend.

Wir haben auch Kunden, die sind über achtzig und machen ihr erstes Onlineprojekt, die kommen damit auch super gut zurecht.

Da gibt es gar keine Voraussetzungen.

Klar, Du musst natürlich etwas haben, das du später verkaufen willst.

Das heißt, Videokenntnisse und solltest Du haben, der Videokurs sollte gedreht sein oder das E-Book geschrieben.

Aber um Coachy zu benutzen, kannst Du kompletter Laie sein.

3. Wie sieht nun die Oberfläche von Coachy aus und was sind als Neukunde meine ersten Schritte?

Fabian: Der erste Schritt wäre, dass wir einfach mit dem Farben etwas experimentieren.

Wir sehen schon, dass wir hier den Hintergrund, unser Branding, leicht eingefärbt haben. Wir sehen hier schon eine Vorschau.

Branding-Farben in Coachy einstellen

Das heißt, wenn wir hier ein bisschen ausprobieren, sehen wir auch schon die Live-Ansicht.

Wir können unser Logo hochladen und dergleichen.

Genau, der erste Schritt wäre am Design herumzuexperimentieren.

Der zweite Schritt ist optional.

Ich kann hier unten später ein Profil hinterlegen - das kann ich gerade mal anfangen - dass die Kunden später wissen, mit wem sie es eigentlich zu tun haben und wo sie mehr über die Person finden.

Ich kann dort Social Media Links hinterlegen und auch mein Foto hochladen.

Profil in Coachy hinterlegen

Dann wären wir schon bei Schritt drei, dass wir sagen, ich habe einen Online-Kurs, den ich vielleicht schon herumliegen habe.

Zum Beispiel mache ich Immobilienschulungen und möchte jetzt meine Schritte in die Digitalisierung gehen.

Durch Corona habe ich dann vielleicht gemerkt, ich sollte auch einen Videokurs haben und mich auch ein bisschen unabhängiger machen.

Ich habe mein Wissen in einem Starterkurs aufgenommen und möchte das jetzt hochladen.

Ich will das nicht einfach bei YouTube hochladen, deswegen habe ich mir Coachy angeschafft.

Coachy kannst du ja auch testen, das heißt, idealerweise kannst du sogar schon in der kostenlosen Testphase Deine ersten Verkäufe erzielen.

Wenn Du sagst, ich möchte einen Kurs hinzufügen, dann gebe ich dem ganzen einen Titel. Wir sagen einfach mal, das ist ein Testkurs.

Ersten Videokurs in Coachy anlegen

Wir hinterlegen optional ein Produktbild und eine Beschreibung und sagen, es ist ein Kurs.

Wir haben dann noch verschiedenste Einstellmöglichkeiten, ob ich später Kapitel oder Lektionen haben möchte. Vielleicht haben wir auch eine Challenge, dann haben wir natürlich mehrere Wochen.

Christian: Hier oben bei Kategorie steht "Kurse und Downloads". Downloads wäre ein einfaches E-Book zum downloaden, oder?

Fabian: Genau. Ich kann das aber auch nennen, wie ich möchte.

Ich kann später sagen, ich habe vielleicht Seminare, Messen, Aufzeichnungen von Kongressen. Das kann ich beliebig benennen, wie ich möchte.

Ich kann den einfach mal erstellen und dann sehen wir zum Beispiel, oben ist "Kurse" erschienen. Dort würden dann alle Kurse aufgelistet werden, die entsprechend dieser Kategorie zugeordnet sind.

Und dann würde wir einfach schon damit beginnen, ein Kapitel hinzuzufügen. Das ist auch einfach mal ein Testkapitel.

Ein Kapitel in Coachy hinzufügen

Das kann ich natürlich später auch noch mit einem Text versehen.

Dann kann ich dem noch ein Thumbnail geben, ich kann dem Kapitel ein Intro-Video geben oder ich sage, ich möchte schon direkt Lektionen hinzufügen.

Dann sehe ich hier schon, wenn ich später mehrere Kapitel habe, kann ich die auch einem anderen Kapitel zuweisen.

Eine Lektion in Coachy hinzufügen

Jetzt können wir die Lektion entweder erstellen oder ich kann sagen, ich habe mein Video schon auf YouTube, Vimeo oder Wistia hochgeladen.

Dann kann ich hier auch die ID oder den Link eingeben, dann würde das Video sofort erscheinen.

Alternativ würde ich einfach auf "Erstellen" klicken und dann kann ich jetzt die Lektion bearbeiten.

Das heißt, ich kann ein Video hochladen oder sagen, das ist vielleicht eine Textlektion, diese Lektion hat einfach nur Text.

4. Muss ich Videos zuerst auf YouTube hochladen oder kann ich diese auch direkt bei euch hochladen und euren Webspace für meine Videos nutzen?

Fabian: Genau, das ist der Vorteil. Das ist dann geschützt und kann auch nicht von jemand Drittem heruntergeladen werden.

Da haben wir entsprechenden Speicherplatz.

Im kleinsten Paket sind das 25 Gigabyte und dann steigert sich das auf fünfzig oder hundert Gigabyte. Das reicht.

Wir empfehlen, die Videos auch immer zu komprimieren, idealerweise mit dem Tool Handbrake. Da spart man nochmal fünfzig bis 75 Prozent an Speicherplatz. Das reicht auf jeden Fall für viele Videos.

Ich kann dann auch sagen, ich möchte noch einen Text hinzufügen oder eine Soundcloud-Datei.

Ich möchte vielleicht auch einen iFrame hinzufügen, da kann ich Präsentationen, zum Beispiel von Slideshare, hinzufügen.

Was kann man da noch machen?

Man kann entsprechende Formulare von GoogleDocs hinzufügen oder von Typeform.

Da kann man verschiedenste Sachen machen, um die Lektion ein bisschen interaktiver zu gestalten, dass man nicht nur sagt, wir haben Videos und Text, sondern vielleicht auch iFrames oder Präsentationen.

Wir können hier schon sehen, der Vorteil ist, wenn Du Deinen Kurs einrichtest, wie ich gesagt habe, hast Du die gleiche Ansicht, die der Kunde später auch hat.

Gleiche Ansicht wie der Kunde

Das heißt, natürlich hat er dann nicht die Bearbeitungstools, aber Du siehst schon mal genau das Gleiche, das er auch sieht.

Du hast nicht diese Backend-Ansicht, die man auf WordPress hat.

Wenn ich weiß, ich habe noch fünf Videos auf dem Rechner, dann kann ich jetzt sofort weitermachen und meine Lektionen einrichten und alles entsprechend hochladen.

Was wir hier noch sehen ist, dass wir die Downloads haben.

Das heißt, wenn ich jetzt zum Beispiel eine Checkliste zu einem Video oder E-Book habe, dann kann ich das auch in meinen Kurs hochladen.

Das heißt, es muss kein reiner Videokurs sein, sondern es kann eben auch mit Downloads, Arbeitsblättern und Checklisten versehen werden.

Später würden mir dann über den Reiter "Downloads" alle Downloads, die ich hochgeladen habe, angezeigt werden.

Dann kann ich die einfach anhaken und sie werden für den Endnutzer später neben dem Video als passende Downloads angezeigt.

Wenn ich sage, das E-Book würde vielleicht auch zu dem Videokurs gut passen, dann muss ich das nicht zwingend als einzelnen Kurs anlegen, als Download-Kurs, sondern kann das den Kunden dieses Videokurses über die Download-Kategorie mitgeben.

Genau, das wäre die Einrichtung des Kurses.

5. Wie kann ich einen Zahlungsanbieter mit Coachy verknüpfen?

Fabian: Wenn wir das Ganze natürlich später verkaufen möchten, brauchen wir idealerweise einen Zahlungsanbieter, der mit uns verknüpft ist.

Da gehe ich einmal in die Einstellungen. Dann sehe ich hier, ich könnte zum Beispiel meine Domain später ändern.

Coachy-Einstellungen

Das heißt dann natürlich nicht RetuscheSchool, das ist ein Demo-Bereich, sondern ich kann das entsprechend meinem Branding anpassen und es auch jederzeit ändern.

Ich habe aber auch die Möglichkeit, meine eigene Domain zu nehmen, zum Beispiel "mitglieder.immobilien-münster.de".

Das kann aus Branding-Sicht schon mal sinnvoll sein, dass das die Endkunden nicht unbedingt sehen, dass man bei Coachy ist, sondern dass es den Eindruck erweckt, das wäre ein eigener Mitgliederbereich auf der eigenen Homepage.

Deswegen hat man die Möglichkeit, eine eigene Domain zu nutzen.

Wir wollen das jetzt aber später verkaufen, unseren Videokurs.

Dann habe ich einerseits die Möglichkeit, einen Zahlungsanbieter zu verknüpfen, das wäre jetzt zum Beispiel Digistore24* oder CopeCart*.

Wenn ich das Ganze aber über WooCommerce nutze oder Shopify im Einsatz habe, dann kann ich über Zapier alle möglichen Zahlungsanbieter, die es gibt auf dieser Welt, hinzufügen.

Ich glaube, nur einen afrikanischen konnten wir bisher nicht integrieren, weil denn auch Zapier nicht hatte.

Man kann eigentlich alles mögliche mit Coachy verknüpfen.

Das machen auch immer mehr Kunden, um sich zum Beispiel die Provision, die Digistore24 wegnimmt, zu sparen, weil sie sagen, ich nehme lieber WooCommerce oder Shopify oder ähnliches.

Wenn ich sage, ich mache das ganze offline und habe vielleicht ein Offline-Seminar gehalten und für zwanzig Euro extra bekommst du auch Zugang zum Videokurs, dann kann ich die Personen auch manuell freischalten.

Das heißt, ich gehe einfach auf "Mitglieder" und kann dann einfach ein neues Mitglied anlegen.

Coachy-Mitglied manuell hinzufügen

Dann trage ich hier alles ein, kann aber auch sagen zu welchem Kurs, und dann bekommen die Personen automatisch ein Passwort von uns zugeschickt.

Das machen auch sehr viele, weil noch nicht alles komplett digitalisiert ist.

Das heißt, bei irgendwelchen Volkshochschulkursen oder wenn ein Unternehmen verkauft wird, ist nicht immer ein Zahlungsanbieter dabei, sondern ich lege das Mitglied manuell an.

Das geht auch, wenn ein Freund mal hineinsehen möchte und das ganze testen. Dann kann ich das manuell anlegen.

Was ich auch machen kann, ist einen sogenannten kostenlosen Zugang. Hier über Quellen wähle ich Kostenloser Zugang aus.

Neue Quelle in Coachy hinzufügen

Dann bekomme ich hier einen Einbettungscode, den ich zum Beispiel auf meiner WordPress-Seite einbinden kann.

Einbettungscode Coachy kostenloser Zugang

Um beim Beispiel des Immobilienmaklers zu bleiben, wenn er eine Homepage hat und dann seinen Besuchern Zugang zu seinem Gratis-Videokurs* geben möchte, dann kann er diesen Einbettungscode nutzen und zum Beispiel auch auf seiner WordPress-Seite einbinden.

Dann tragen sich die Personen darüber ein und erhalten dann Zugang zu dem Kurs, zu dem ich diesen Zugang angelegt habe.

6. Kann ich Coachy auch dazu nutzen, um mir eine E-Mailliste aufzubauen? Also, um ein kostenloses Freebie herauszugeben und darüber Leads zu generieren?

Fabian: Ja, das ist die Königsdisziplin.

Wir haben bei jedem Zugang - das heißt, bei einem Digistore24-Produkt oder auch bei einen kostenloser Zugang - die Möglichkeit, das mit einem Autoresponder zu verknüpfen.

Das System sagt mir jetzt, ich habe noch keinen angelegt.

Du hast es gerade schon angesprochen, wir haben da verschiedenste Anbieter verknüpft.

Ich öffne einmal das Dropdown-Menü, was wir ermöglichen.

Autoresponder in Coachy hinzufügen

Andere Anbieter würde man da per Zapier andocken.

Wenn ich das gemacht habe, erscheint bei dem entsprechenden Zugang die Möglichkeit, dass alle Personen, die über diesen Zugang kommen, gleichzeitig auch in meinen Autoresponder übertragen werden sollen.

Die kann ich auch mit einem Tag oder mit einem Double-Optin versehen, wie ich das möchte.

Wenn ich Klick-Tipp* nutze, kann ich auch sagen, ich möchte, dass Klick Tipp das Passwort herausschickt, also so, dass nicht Coachy das macht, sondern Klick-Tipp nach dem Double-Optin.

Ich habe auch immer die Möglichkeit, die Zugänge zu begrenzen.

Wenn ich sage, ich möchte kostenlose Zugänge verteilen, zum Beispiel bei einer Messe oder Ähnlichem, kann ich sagen, alle Leute, die über diesen Zugang kommen, sollen aber bitte nur zwölf Tage Zugang erhalten.

Danach sind sie wieder gesperrt.

Wie du das schon angesprochen hast, kann ich das nutzen, um zum Beispiel mit einem Kurs eine E-Mailliste aufzubauen.

Ich kann das später auch soweit machen, dass ich sage, ich habe zwei Kurs, einer ist kostenlos und der andere kostenpflichtig, dann nutze ich den kostenlosen Kurs um meine Liste aufzubauen und die Leute schon mal hinein schnuppern zu lassen in den Mitgliederbereich.

Denn wenn sie sich dann einloggen, sehen sie, dass es diesen anderen Kurs auch gibt und der kostet dann was.

So kann ich das Interesse wecken.

Bei jedem Kurs kann ich sagen, zeige ihn bitte auch an, wenn er nicht gekauft wurde.

Dann loggen sich die Mitglieder ein, sehen, dass es zehn Kurse gibt, aber sie nur zu einem Zugang haben.

Dann kann ich gleichzeitig auch sagen, ich möchte, dass von den Kursen, zu denen sie noch keinen Zugang haben, die Inhalte angezeigt werden, um Interesse zu wecken, damit die Leute sehen, das würde mir im VIP-Paket geboten werden, aber ich kann es noch nicht sehen.

Die klicken dann darauf und gelangen zu dieser Verkaufsseite, die ich hier eingetragen habe. Da kann man ein bisschen Verkaufspsychologie betreiben und auch Lektionen auswählen, die man zum Hineinschnuppern öffentlich zugänglich machen möchte.

Verschiedene Kurse anzeigen ausblenden

7. Kann man mit Coachy direkt auch Verkaufsseiten und Landingpages erstellen?

Fabian: Ja, da kämen wir jetzt gleich dazu. Ich wollte vorher noch zwei Funktionen vorstellen.

Beispielsweise habe ich eine Community-Funktion.

Das heißt, ich kann Kommentare aktivieren, um auch ein bisschen Feedback einzuholen. Ich kann auch meine Facebook- oder Slackgruppe entsprechend verlinken.

Und ich kann auch eine zeitliche Steuerung einrichten.

Oft haben wir ja einen großen Kurs, dann ist es didaktisch nicht sinnvoll, gleich hundert Videos freizuschalten, dann erschlägt das den Nutzer und er arbeitet das eher weniger durch.

Deswegen kann es sinnvoll sein, eine zeitliche Steuerung einzurichten, um bestimmte Module wöchentlich freizuschalten, wenn man vielleicht eine Ausbildung hat oder Ähnliches.

Und, wie du schon gesagt hast, können wir auch Landingpages machen.

Wir befinden uns hier im mittleren Paket, also im Deluxe-Paket von Coachy.

Das bedeutet, dass wir auch unseren eigenen Landingpage-Builder haben.

Wenn wir nur im Premiumpaket sind, dann haben wir nur die Möglichkeit, sehr einfache Verkaufsseiten und sogenannte Squeezepages, also Optin-Seiten, zu machen um E-Mails zu sammeln.

Landingpages in Coachy erstellen

Aber um wirklich sehr hochwertige und schöne Landingpages zu gestalten, wie das andere professionelle Landingpage-Builder, wie vielleicht Thrive Architect* es ermöglichen, ist das Deluxe-Paket notwendig.

So spare ich mir eben auch andere Tools oder komplexe WordPress-Themes*.

Das Schöne ist, wir können hier eine neue Landingpage erstellen.

Wir haben natürlich schon ein paar Vorlagen gemacht, wo dann später einfach nur die Bilder und Texte ausgetauscht werden müssen - oder wo man sich einfach nur inspirieren lassen kann.

Wir haben beispielsweise Vorlagen für Events, Onlinekongresse, Upsells oder eben für die verschiedensten Produkte, sei es ein Videokurs oder ein hochwertiges Goldprogramm a lá Hermann Scherer*.

Wir können zum Beispiel mal eine auswählen. Das ist dann auch wieder eine Testseite.

Wir können diese einfach mal erstellen, dann wird diese im Hintergrund importiert.

Das ist nämlich auch eine sehr schöne Funktion.

Wenn ich später sage, ich habe hier eine richtig tolle Landingpage und die möchte ich mit anderen teilen, dann habe ich die Funktion, diese Seiten anderen Coachy-Nutzern zur Verfügung zu stellen oder sogar zu verkaufen.

Da haben wir auch Coaches, weil es diese Funktion gibt.

Das zeige ich gerne mal.

Die haben sehr tolle Landingpages gestaltet und dann gesagt, die möchte ich gerne meinen Kunden zur Verfügung stellen oder verkaufen.

Wir haben hier nämlich die Funktion das Ganze zu teilen. Dann bekommt man einen Vorlagenlink. Den könnte man theoretisch verkaufen oder seinen Kunden zur Verfügung stellen als Hilfe.

Jetzt sehen wir hier, es ist schon importiert werden.

Landingpages in Coachy anpassen

Ich könnte das jetzt noch weiter gestalten und habe hier auch die Ansicht, auf der ich alles sofort sehe, was ich ändere.

Ich brauche mir keinen neuen Tab öffnen, sondern habe schon die Vorschau.

Wir sehen hier, das Ganze ist sehr umfangreich. Ich kann viele Sachen machen. Das ist auch alles sehr einfach.

Ich kann auch externe HTML-Codes einbinden, wenn ich irgendwelche Webinare veranstalte oder Ähnliches.

Wie du gesagt hast, ich möchte den jetzt verkaufen, wie mache ich das?

Ich lege dann hier immer das Ziel dieser Landingpage fest.

Das wäre dann ein Digistore24-Formular, ein kostenloser Zugang oder auch ein eigener Link, wenn ich auf meinen Shopify-Store oder Ähnliches verlinken möchte.

Wir sehen jetzt hier, dass das zum Beispiel schon mit unserem Digistore24-Account verknüpft ist.

Dann könnte ich ein Produkt auswählen. Dann geht der Link direkt auf die Bestellseite von Digistore24.

Alle Buttons, die ich hier sehe, wenn wir uns die Landingpages mal ansehen, wird direkt zu Digistore24 weiterleiten.

So kann ich viel machen, auch alles so gestalten, wie ich möchte.

8. Kann ich mit Coachy auch das Wissen meiner Kursteilnehmer abfragen?

Fabian: Wir haben auch noch die Möglichkeit, Tests und Urkunden zu erstellen.

Tests und Urkunden in Coachy

Das heißt, ich kann das Wissen prüfen, ob derjenige das auch verstanden hat und die Videos richtig geguckt hat und nicht nur laufengelassen hat und gerade gekocht oder nebenbei eine Netflix-Serie gesehen hat.

Wenn mir das als Coach wichtig ist, dass ich das Wissen auch abfrage, weil es vielleicht für Behörden genutzt wird, kann ich das machen.

Wir haben die unterschiedlichsten Sachen, selbst Erste Hilfe Onlinekurse hier oder eben auch viel Onboarding in Unternehmen.

Da muss sichergestellt sein, dass derjenige sich die Videos nicht nur angesehen, sondern auch verstanden hat.

Oder wenn ich eine Ausbildung anbieten möchte, dann gibt es eben auch Zertifikate.

Und für ein Zertifikat sollte ich idealerweise einen Test bestanden haben.

Deswegen haben wir die Funktion, dass wir auch Tests machen können mit simplen Ja/Nein-Fragen oder Multiple Choice.

Da sind wir komplett frei.

Wir können dem Ganzen auch verschiedenste Namen geben.

Vielleicht heißt das in unserem Bereich auch "Quiz" oder Ähnliches oder es ist kein Zertifikat, sondern ein Abschluss oder eine Belohnung.

Ich kann das Ganze auch gestalten, dass das mit meinem Branding passt und ich vielleicht auch eine Unterschrift als Bild eintrage und dergleichen.

Wenn wir da jetzt einen Test hinzugefügt haben - wir machen jetzt mal einen - sehen wir auch, was wir noch in den Optionen machen können.

Und zwar können wir festlegen, wie oft er wiederholt werden soll.

Wir haben eine Fahrschule, da ist es wichtig, dass der nochmal gemacht werden kann.

Wir können sagen, der Test ist Pflicht, wenn Du ihn nicht bestehst, darfst Du auch gar nicht weitermachen. Das kann man auch machen.

Wir können auch sagen, den Test darfst Du erst machen, wenn Du die vorherigen Lektionen gesehen hast.

Es gibt also verschiedenste Möglichkeiten, um den Prüfling ein bisschen zu prüfen und Schummeln zu vermeiden, aus welchem Grund auch immer man einen Test macht.

Wir haben auch viele Dozenten, die da ein bisschen Uniersatz machen.

Da ist es extrem wichtig, dass solche Tests nicht wiederholt werden dürfen.

Wenn man einmal in der Prüfungssituation ist, darf sie auch nicht zurückgesetzt werden können. Andere wiederum möchten das ermöglichen.

Deswegen gibt es hier sehr viele Möglichkeiten.

Was ich dann später auch machen kann, wenn ich die Fragen angelegt habe, ist, dass ich die Fragen auch mit einer Lektion verbinden kann.

Das heißt, wenn der Prüfling den Test macht und ein bisschen am Grübeln ist, dann kann ich ihm als Tipp sagen, die Antwort dieser Frage findest du in Lektion XY.

Das wären die wichtigsten Funktionen in den Einstellungen des Kurses.

Tagging ist ein bisschen fortgeschrittener, das ist auch erst im Enterprise-Paket.

Da kann ich zum Beispiel sagen, wenn der Kunde dieses Video gesehen hat, dann möchte ich ihm einen Tag geben und vielleicht mit einem Follow-Up-Angebot versehen oder ich möchte nachfragen, ob er das und das verstanden hat oder, ob wir mal telefonieren wollen. Da kann man vieles machen.

9. Werden alle mit Coachy erstellten Kurse und Inhalte auch in der mobilen Ansicht, also auf Smartphones, einwandfrei dargestellt?

Fabian: Das ist eine sehr gute Frage.

Wir haben keine App, ich sage mal, wir haben noch keine.

Da wird es bestimmt irgendwann eine Lösung geben, weil wir sehen ja auch, dass andere Anbieter durchaus, je nachdem wie man App definiert, da Lösungen haben.

Aktuell sind aber alle Kurse bei Coachy auch hundert Prozent Responsive. Da gibt es keine Probleme.

Du hast halt noch kein Icon für Deinen Kurs auf dem Smartphone, aber Du kannst Dich problemlos einloggen und Dir komplett alles ansehen.

Auch wenn Du dir zum Beispiel Soundcloud-Dateien anhörst, gehen sie auf dem Sperrbildschirm weiter. Da ist schon ein bisschen mitgedacht.

Hier kann ich dann später als Kunde die Kursübersicht auch ein bisschen ausklappen, damit ich weiß, was eigentlich noch alles kommt.

10. Wie sieht es mir den rechtlichen Dingen auch, wenn ich einen Kurs über Coachy verkaufen möchte?

Fabian: Wenn ich den Kurs jetzt verkaufen möchte, dann sollte ich den ganzen Kurs natürlich veröffentlichen.

Dann sagt er hier zum Beispiel, Du kannst ihn noch nicht veröffentlichen, ich muss immer ein Impressum oder eine Datenschutzerklärung hinterlegen.

Das ist ganz gut bei Coachy, weil wir dafür entsprechende Generatoren haben.

Das heißt, wenn ich mal hier schaue, kann ich direkt sagen, ich möchte den Datenschutzgenerator von Coachy verwenden.

Kostenloser Datenschutz-Generator bei Coachy

Das System erkennt automatisch, auch später, welche Anbieter du eingepflegt hast.

Wenn du ein YouTube-Video einbettest oder Soundcloud, dann muss das in der Datenschutzerklärung erwähnt werden.

Wenn Du Mailchimp verwendest oder Klick Tipp*, dann wird sofort vom System erkannt, Du hast Klick Tipp verbunden, dann packe ich den entsprechenden Absatz automatisch bei Dir in die Datenschutzerklärung.

11. In Sachen Datenschutz und Impressum tut sich ja ständig etwas, wird das von euch dann laufend aktualisiert?

Fabian: Ja, das wird dann von uns automatisch gemacht.

12. Aus Deiner Erfahrung heraus, gibt es Fallstricke, Probleme, Missverständnisse von Coachy-Kunden, die immer wieder auftauchen?

Fabian: Was ab und zu schon mal missverstanden wird, ist dieser Master-Zugang.

Mit dem Master-Zugang schalte ich zum Beispiel alle Kurse frei.

Coachy Master-Zugang

Wenn ich später eine große Akademie habe und sage, Du bekommst einen Akademie-Zugang, Du bekommst Zugang zu allen Kursen.

Als Beispiel Calvin Hollywood, der ist ein bisschen bekannter und hat sehr viele Kurse - zu Instagram, zu Facebook, zu YouTube, zu Branding usw.

Da muss man aber auch bedenken, dass alle zukünftigen Kurse damit ebenfalls freigeschaltet werden.

Da muss man schon ein bisschen aufpassen und mit dem Master-Zugang vorsichtig umgehen.

Was ich auch machen kann, sind sogenannte Produkt-Bundles.

Wenn ich einen Kurs habe und als Produktquelle ein Digistore24-Produkt hinzufüge, dann soll das ein Bundle sein.

Das heißt, wenn ich dieses Produkt kaufe, soll nicht nur dieser Testkurs, sondern auch Testkurs zwei freigeschaltet werden.

Da kann ich das gleiche Produkt auch bei dem anderen Kurs als Zugangsquelle einrichten.

Ansonsten ist Coachy eigentlich selbsterklärend.

Wenn man nicht gerade eine Einführung von mir bekommt, haben wir natürlich auch einen entsprechenden Bereich für Mitglieder, in dem all die Sachen auch nochmal vorgestellt werden.

Da haben wir auch sehr gute Erklärvideos dafür aufgenommen. Da wird alles nochmal gezeigt. Unser Tool ist einfach. Du brauchst kein Vorwissen.

Es können dennoch die komplexesten Sachen damit abgebildet werden.

Wir können einfache E-Books verkaufen, wir können Kurse verkaufen, wir können unsere Mitarbeiter schulen, wir können Online-Kongresse damit machen.

Ich kann ja auch mit der zeitlichen Steuerung ein bisschen spielen, dass ich sage, das Ganze soll Weihnachten starten.

Jetzt haben wir auch viele, die sogenannte Adventskalender machen, dass jeden Tag ein neues Video freigeschaltet wird.

Du hast da verschiedenste Möglichkeiten.

13. Habe ich mit Coachy Möglichkeiten, meine Kursinhalte zu optimieren?

Fabian: Eine Sache, die ich vielleicht noch nicht vorgestellt habe, ist die Statistik.

Das heißt, ich kann nachher auch als Coach sehen, ob meine Videos überhaupt gesehen werden. Oder ob es vielleicht bestimmte Lektionen gibt, die sich niemand ansieht.

Dann kann ich diese Module weglassen.

Ein Hack, der sehr gut ankommt, ist vielleicht noch, wenn man hier sein WhatsApp verlinkt, also sagt, man möchte persönlichen Support anbieten.

Man muss aber aufpassen, nicht die Telefonnummer einzutragen, sondern es gibt einen speziellen WhatsApp-Link, den muss man sich generieren bei WhatsApp.

Dann öffnet sich sofort WhatsApp, wenn man das anklickt.

Das ist ganz interessant für die Leute, die das vor allem auch auf dem Handy konsumieren, wie du gesagt hast.

Dann könnte man direkt herunterscrollen, auf das WhatsApp klicken und dem Coach, dem Verkäufer, eine Sprachnachricht schicken oder Ähnliches.

Da haben wir ein paar Leute, von denen das sehr gut angenommen wird, weil Du da einfach eine persönliche Bindung hast und vielleicht sogar eine Kündigung damit verhindern kannst, weil jemand etwas missverstanden hat.

Coachy hat schon sehr viele Funktionen und man kann sich das herauspicken, was für einen passt.

Tracking braucht vielleicht der eine gar nicht, weil er Onboarding für Unternehmen macht oder einfach nur mal ausprobieren möchte, wie der Videokurs ankommt, weil er sein Business Schritt für Schritt digitalisieren möchte.

Vielleicht braucht er auch keine Landingpages, weil er offline verkauft.

Also wir haben da eigentlich sowohl für die Anfänger als auch für die Fortgeschrittenen alle Möglichkeiten da.

Ich denke, hoffe und glaube, dass die ganzen Funktionen nicht erschlagen.

Man kann sie auch im Trainingsbereich ansehen und das, was man nicht braucht, stellt man auch einfach nicht ein.

14. Wie ist denn so die Preisgestaltung von Coachy? Was ist ideal, wenn ich einsteigen möchte mit einem Kurs?

Fabian: Da würde ich einfach mal die Preistabelle öffnen.

Coachy-Preise

Wenn Du nur einen Kurs haben möchtest, dann reicht natürlich das Premium-Paket.

Aber es kommt darauf an, welche Funktionen du haben möchtest.

Wenn ich etwas herunterscrolle, sehen wir zum Beispiel, Du hast da keinen Landingpage-Builder, Du hast keine Zertifikate, Du kannst keine eigene Domain nutzen und auch kein Zapier integrieren.

Die meisten Leute entscheiden sich für das Deluxe-Paket, einfach weil sie da in der Jahreszahlung fünf Kurse haben, wenn sie später wachsen, oder in der monatlichen Variante drei.

Viele sagen sich, ich möchte Landingpages auch direkt mit Coachy machen, dann muss ich nicht bei WordPress herumbasteln.

Deswegen sind, offen gesagt, das ist kein Geschäftsgeheimnis, die meisten Leute im Deluxe-Paket.

Da steht ja auch Top-Seller, das ist auch de Facto so, weil einfach viele Menschen gerne auch den Landingpage-Builder haben oder die Zertifikatsfunktion.

Preislich sind wir bei 67 Euro im Monat im Deluxe-Paket oder bei 37 im Premium-Paket.

Wenn wir das ganze jährlich nutzen wollen, wird es entsprechend günstiger.

15. Was würdest Du einem Einsteiger auf den Weg geben, wenn er zum ersten Mal einen Online-Kurs (mit Coachy) verkaufen möchte?

Fabian: Ich sage immer, das Schöne ist, dass wir eine dreißig Tage Testphase haben.

Das heißt, idealerweise kannst du den Kurs an einem Tag hochladen und hast ihn schon verkaufsfertig.

Dann muss Digistore24 den noch genehmigen, also noch einen weiteren Tag, aber dann hast Du eigentlich noch 28 Tage um zu testen, ob er gut ankommt und Verkäufe erzielt.

Dann kann ich theoretisch auch noch während der Testphase vielleicht auf die jährliche Variante wechseln, um direkt auch etwas zu sparen.

Ich sage immer, ein bisschen Vorbereitungsarbeit kann man schon machen, bevor man Coachy bucht.

Du musst nicht Coachy buchen und dann erst überlegen, wie man ein Video erstellt. Das freut uns natürlich, dann bleibt er umso länger, aber das muss ja nicht sein.

Ruhig erst den Kurs entwickeln, gemeinsam mit der Community idealerweise, damit man auch nur das verkauft, was die Community möchte oder was die potenziellen Kunden möchte.

Dann, wenn alles fertig ist, Coachy holen.

In einem Tag ist alles eingerichtet, in zwei Tagen ist er auch über Digistore24 verkaufsfertig, dann hat man noch 28 kostenlose Tage und kann schauen, ob ich vielleicht schon Sales generiere.

Dann ist auch der Preis gar kein Argument.

Coachy ist nicht teuer, wenn sofort etwas hereinkommt, dann reduziert sich das ja auch.

Es spart vor allem sehr viel Zeit, wenn man sich mit vielen anderen Lösungen beschäftigt und so einen Flickenteppich hat.

16. Wie reagiert ihr, wenn ein Coachy-Kunde beispielsweise einen Wunsch hat oder eine bestimmte Funktion braucht?

Fabian: Wir entwickeln das natürlich immer weiter.

Da ändert sich ja auch von den Bedürfnissen her immer was.

Coachy war natürlich auch vor drei Jahren, als wir gestartet sind, noch nicht das Tool, das es heute ist.

Wenn Features angefragt werden, werden die entsprechend auch entwickelt.

Als letztes haben wir zum Beispiel gemacht, dass man die Videos nicht mehr vorspulen kann.

Viele Coaches wollten das verhindern, dass man es vorspulen kann.

Dann gibt es die Funktion jetzt eben auch.

So kommen da Schritt für Schritt immer weiter neue Funktionen hinzu.

Das Schöne ist, dass wir ein relativ kleines Team sind. Das heißt, es gibt einen sehr offenen Austausch. Man bekommt beim Support zügig eine Antwort.

Und wenn es einen Feature-Wunsch gibt und wir sagen, das ist sinnvoll, nicht nur für Dich, sondern für alle, dann wird der auch entsprechend berücksichtigt und in der Regel auch zeitnah umgesetzt.

Da hängen natürlich sehr viele Prozesse daran, weil viele Features hätte man gerne, aber sie hören sich einfach an, sind aber nicht mal eben programmiert.

Man kann sich sicher sein, wenn ein Feature-Wunsch bei mir oder einem Kollegen im Support ankommt, der wird nicht aufgeschrieben und weggeworfen, sondern wir setzen uns wirklich intensiv damit auseinander, ob das Sinn ergibt, ob es sogar jetzt schon eine Lösung gibt oder einen anderen Workaround oder, ob wir das mit in unsere Pipeline nehmen.

Christian: Vielen Dank für das Interview und die umfassende Vorstellung!

* = Werbelink

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