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Interview mit Alex Rusch

Wie Du ein großes Business mit kleinem Budget startest – Interview mit Alex Rusch

  • 21. Juni 2022

Wie Du ein großes Business mit kleinem Budget startest - Interview mit Alex Rusch

Interview mit Alex Rusch

Was machen Menschen anders, die aus einer einfachen Idee und ohne große finanzielle Mittel ein Millionen-Business aufbauen?

Diese und weitere Fragen habe ich dem Schweizer Serienunternehmer Alex Rusch vom Rusch Verlag gestellt. Der Rusch Verlag wurde 1994 gegründet und vertreibt Hörbücher und DVDs zu den Schwerpunktthemen "Erfolgsstrategien", "Verkauf", "Marketing" und "Online-Marketing".

Alex Rusch ist ein Mann der Praxis, hat von Grund auf ein millionenschweres Business aufgebaut und gibt im folgenden Videointerview spannende Einblicke, wie er das gemacht hat und welche Ratschläge und Tipps er jemandem geben würde, der ebenso ein erfolgreiches (Online) Business ohne große finanzielle Mittel starten möchte.

Klicke jetzt auf den Play-Button um das kurzweilige Interview zu starten.

Alex Rusch hat zusammen mit Daniel Dirks ein spannendes Webinar mit dem Titel "Wie Sie ein grosses Business mit kleinem Budget starten" erstellt, zu dem Du Dich mit einem Klick auf folgende Schaltfläche kostenfrei anmelden kannst.

Was Dich genau im Webinar erwartet und warum Du unbedingt daran teilnehmen solltest, diese Frage habe ich Alex Rusch im Interview ab Minute 16:08 gestellt. Einfach mal reinhören und dann für Dich entscheiden, ob das interessant für Dich ist oder nicht. 🙂

Hier alle Fragen, die ich ihm gestellt habe und der jeweilige Zeitpunkt, an dem Alex Rusch die Antwort dazu gibt.

  • 0:18: Stell Dich bitte kurz mal vor Alex.
  • 1:49: Wie kam es dazu, dass Du mehrere Firmen gegründet und Dich nicht nur auf eine fokussiert hast?
  • 4:33: Du bist auch bekannt als Marketing Experte. Was unterscheidet Dich von den vielen anderen (teils selbsternannten) "Marketing Experten" da draußen?
  • 6:58: Was sind Deiner Erfahrung nach die besten 3 Tipps für Erfolg im Business und im Leben?
  • 10:49: Warum scheitern aus Deiner Sicht die allermeisten Leute, wenn sie ein eigenes (Online) Business aufbauen wollen?
  • 13:39: Wie gehst Du mit Erfolgsdruck um? Vor allem, wenn Du mit fremdem Kapital arbeitest?
  • 16:08: Zu Eurem Webinar*: Was verstehst Du unter einem "großen" Business, das man mit "kleinem" Kapital starten kann?
  • 18:10: Geht es in Eurem Webinar um eine bestimmte Art von Business, das man sich aufbauen kann oder generell um den Aufbau von erfolgreichen Geschäften?
  • 19:12: Warum sollte jemand unbedingt an Eurem Webinar teilnehmen? Warum lohnt sich für die Teilnehmer hier, Zeit zu investieren?
  • 20:09: Hast Du ein paar Tipps für Leute, die sich nebenbei ein Online-Business aufbauen wollen?
Die Kunst Nein zu sagen

Welches *magische* Wort Dich Deinem großen Online-Erfolg näher bringt

  • 21. Juni 2022

Welches *magische* Wort Dich Deinem großen Online-Erfolg näher bringt...

Die Kunst Nein zu sagen

Kennst Du das?

  • Du fügst Deiner To-Do-Liste 10 Punkte hinzu, aber hakst nur 3 davon ab. Und am nächsten Tag kommen 5 weitere Aufgaben hinzu.
  • Du bist irgendwie immer beschäftigt, in Eile, fühlst Dich aber dennoch im Rückstand.
  • Du denkst Dir ständig, dass der Tag einfach zu wenig Stunden hat, um wirklich etwas auf die Beine stellen zu können, zum Beispiel ein eigenes Online-Business.
  • Ständig bist Du mit so vielen kleinen Dingen im Alltag beschäftigt, dass Du nie die Zeit findest, eine wirklich große Sache anzugehen, die Dir wichtig ist.

Nun, Du hast offenbar ein ernsthaftes Produktivitätsproblem.

Vermutlich gelingt es Dir nicht, Prioritäten richtig zu setzen. Ich habe das Geheimnis entdeckt, wie man Prioritäten so setzt, dass der ganze Stress wegfällt und Du wesentlich produktiver wirst.

Nach dem Lesen dieses Beitrages kennst Du das *magische* Wort, dass Dir dabei helfen wird, in GLEICHER Zeit deutlich MEHR zu schaffen und Dich Deinem Ziel näher zu bringen.

Spoiler: Das *magische* Wort lautet nicht "Priorität". 😉

Ok, der Grund für Deine "unproduktive Überforderung" ist also sehr wahrscheinlich der falsche Umgang mit Deinen Prioritäten. Aber ich bin sicher, dass Du schon von vielen Leuten gehört hast, dass Du Prioritäten setzen sollst, oder?

Aber hat Dir schon einmal jemand gezeigt, wie genau man das macht?

Eben.

Lass uns also schauen, was wir häufig falsch machen. Ich sage bewusst "wir", weil ich selbst auch die Neigung dazu haben, Prioritäten nicht oder falsch zu setzen und dann ins Straucheln komme.

Wir sagen uns häufig: "Oh, dieses Business, an dem ich arbeite, das hat eine hohe Priorität. Und dann dieses Nebenprojekt, an dem ich arbeite, das hat auch eine hohe Priorität. Und dann diese Sache in meinem Privatleben, die hat auch eine hohe Priorität."

Und plötzlich landen irgendwie alle Aufgaben, die ich mir vornehme (egal, ob beruflich oder privat), ganz oben auf der Prioritätenliste und das macht sie im Prinzip wertlos.

Irgendwie verlieren wir das Gefühl dafür, wie Zeit funktioniert!

Wir stoßen auf ein anderes Projekt, eine andere Geschäftsgelegenheit, etwas Neues taucht auf und wir sagen uns: "Oh, ich bin sicher, ich habe irgendwo in meinem Kalender eine Lücke, wo ich das unterbringen kann!"

Dabei sind die Gründe, warum es uns so oft in den Fingerspitzen kribbelt, oft ganz banal:

Viele von uns sind kreativ, interessiert, neugierig und daran ist nichts auszusetzen. Aber ständig "Ja" zu einer neuen aufregenden Gelegenheit zu sagen bringt uns in folgendes Dilemma.

Wir können nicht MEHR von einer Sache tun, ohne WENIGER von einer anderen Sache zu tun! Jedes Quäntchen Zeit, das wir für eine neue Sache brauchen, fehlt uns für eine andere Sache.

Das bringt uns zu einer einfachen Lösung für das Setzen von Prioritäten, die Dir vielleicht nicht gefallen wird, aber sie funktioniert.

Das Setzen von Prioritäten wird real, wenn Du anfängst, NEIN zu sagen.

Lernen Nein zu sagen

Wann hast Du das letzte mal auf Facebook oder Instagram eine tolle Werbeanzeige mit einem schier unglaublichen Versprechen gesehen, dann einfach "NEIN" gesagt und die Anzeige übersprungen?

Nehmen wir zum Beispiel diesen Post, den ich eben auf Facebook gelesen habe (und der an unrealistischer Übertreibung wohl kaum zu überbieten ist).

Verleitendes Angebot

Wow! Mit nur einem Klick und in nur 30 Sekunden kann ich aus dem Nichts ein automatisiertes Online-Geschäft starten! 😉 Wer ist da nicht verleitet, drauf zu klicken und sich das näher anzusehen?

Aber haben wir wirklich die Zeit dafür? NEIN!

Viele Dinge über die wir sagen, dass sie eine hohe Priorität für uns haben, sind einfach nur ein Lippenbekenntnis. Es sind nur Worte, aber es folgen keine Taten. Diese "Prioritäten" werden erst dann real, wenn Du beginnst, zu anderen Dingen, Möglichkeiten, Chancen und Gelegenheiten NEIN zu sagen.

Oben in der Headline habe ich von einem *magischen* Wort gesprochen und das hat Dich neugierig gemacht, stimmt's? 🙂

Dieses Wort lautet einfach nur "Nein" und daran sieht man sehr schön, dass es keine *Magie*, Geheimnisse oder Pillen braucht (und auch nicht gibt), um produktiver oder erfolgreicher zu werden.

Aber was so simple klingt, ist in der echten Welt alles andere als einfach.

Bei dem Überangebot an Möglichkeiten ist es nicht einfach, "Nein" zu sagen oder die richtigen Prioritäten zu setzen, daher hier eine kleine Übung, die Dir dabei helfen soll.

Schritt #1: Nimm Dir einen Stift und Papier.

Wir werden diese Übung schriftlich machen. Du kannst also entweder Zettel und Stift nehmen oder jetzt einfach Dein bevorzugtes Textprogramm am Rechner öffnen.

Schritt #2: Erstelle zwei Spalten.

In der linken Spalte steht "Berufliches", in der rechten Spalte "Persönliches".

Schritt #3: Aufschreiben.

Jetzt ist es an der Zeit, alle Projekte und Dinge aufzuschreiben, an denen Du arbeitest und die Dir wichtig sind. In die berufliche Spalte schreibst Du alles, was mit Deinem Beruf, Deinen beruflichen Zielen, Deinen finanziellen Zielen, Deinen Geschäftszielen zu tun hat.

ToDo-Liste

Das könnten zum Beispiel Dinge sein wie:

In der persönlichen Spalte schreibst Du alles auf, was mit Deinem Privatleben zu tun hat.

Zum Beispiel:

  • Diese Reise mit meinen Freunden organisieren.
  • Eine neue Sprache lernen.
  • Jeden Dienstag und Freitag ins Fitnessstudio gehen.

Wichtiger Hinweis: Was Du hier aufschreibst, sollten Projekte sein, keine einzelnen Aufgaben. Du solltest also nicht Dinge aufschreiben wie "den Müll rausbringen" oder "diese eine bestimmte E-Mail beantworten".  Du solltest Projekte aufschreiben wie "die Umgestaltung der Küche" oder "das Buchen und Implementieren eines neuen E-mail-Marketing Tools".

Schreib also alle Projekte auf, die Dir aktuell wichtig sind und die Du umsetzen möchtest.

Schritt #4: NEIN sagen.

Deine Aufgabe besteht nun darin, mindestens zwei Drittel aller Punkte auf Deiner ToDo-Liste zu streichen. Du sagst also "Nein" zu den Dingen, die weniger wichtig sind, damit Du "Ja" zu den Dingen sagen kannst, die aktuell wirklich wichtig sind.

Nein-sagen

Ich weiß - "Nein" zu sagen und Dinge ganz bewusst zu streichen, kann sehr unangenehm sein und vermutlich verspürst Du jetzt einen gewissen Wiederstand.

Ich habe so viele Ideen für neue Projekte und wie oft musste ich schon "Nein" sagen, weil ich genau wusste, dass ich keine Zeit dafür habe. Ich weiß also ganz genau, wie sich das anfühlt. 😉

Aber ich habe eine gute Nachricht. "Nein" zu sagen ist nicht für immer.

Du beseitigst die Dinge, die Du jetzt streichst, nicht für immer, sondern verschiebst sie auf später. So kannst Du zum Beispiel jedes Projekt, dass Du jetzt von Deiner Liste streichst, mit einem Datum versehen oder Dir sagen: "Das sind all die Dinge, die ich dieses Jahr nicht mehr tun werde. Das sind die Dinge, die ich auf Eis legen werde. Nächstes Jahr kann ich sie dann wieder aufgreifen und neu bewerten."

In der Realität ist es dann häufig so:

  • Du räumst auf und hast nur mehr eine Handvoll Dinge auf Deinem Tisch. Die allerwichtigsten Dinge.
  • Deine Chancen, die Dinge, die noch auf dem Tisch verbleiben auch tatsächlich zu Ende zu bringen, steigen enorm. Du kannst Dich auf sie fokussieren.
  • Die Dinge, die Du auf später verschoben hast, brauchst Du nicht mehr im Kopf zu haben. Du hast sie notiert und kannst Dich um sie kümmern, sobald Du Zeit oder Lust hast. Ohne Druck. Ohne Stress.

Oft kann man mehr erreichen, wenn man die Dinge der Reihe nach erledigt, als wenn man versucht, zu viele Dinge auf einmal zu tun. Multitasking funktioniert nicht!

Schritt #5: Sich festlegen.

Du machst also jetzt diese Übung, streichst mindestens zwei Drittel der Punkte auf Deiner Liste und beschließt, Deine Zeit und Energie auf die wenigen verbleibenden Punkte und Projekte zu konzentrieren.

Dabei ist jedoch wichtig, dass Du Dich festlegst.

Wenn Du also beschließt, etwas in diesem Jahr NICHT mehr zu tun - was auch immer - dann lass bitte nicht zu, dass Du Deinen Beschluss sofort über Bord wirfst, sobald etwas Neues auftaucht oder sich plötzlich etwas Wichtiger anfühlt.

Denk daran, dass es immer leicht ist, sich im Moment zu verfangen und sich von einer Facebook-Anzeige in den Bann ziehen zu lassen, die einem das schnelle Geld verspricht.

Aber Du solltest nicht in die Lage kommen, Dich ständig mit irgendwelchen, wechselnden Dingen zu beschäftigen, die am Ende nicht wichtig sind. Übe standhaft zu bleiben! Übe NEIN zu sagen!

Wenn Du ein echter "Umsetzer" werden möchtest, dann werde gut darin, "Nein" zu sagen! 🙂

Lass mich gerne in den Kommentaren wissen, zu welchen Dingen Du künftig bewusst "Nein" sagen wirst, um produktiver zu werden. 🙂

Wie Du alles im Leben erreichen kannst

Wie Du alles im Leben erreichen kannst, was Du Dir wünschst. Auch ein Online-Business.

  • 23. Mai 2022

Wie Du alles im Leben erreichen kannst, was Du Dir wünschst - auch ein eigenes Online-Business

Wie Du alles im Leben erreichen kannst

Kennst Du das?

Du hast ein bestimmtes Ziel vor Augen, das Du erreichen möchtest, aber immer diese Zweifel im Kopf, ob Du das wirklich schaffen kannst und gut genug dafür bist?

Vielleicht möchtest Du ein eigenes Online-Business, das Dich finanziell frei macht, stellst Dir aber immer wieder folgende Fragen:

  • Was, wenn meine Idee nicht gut genug ist?
  • Wird mich wirklich jemand für meine Produkte bezahlen?
  • Was, wenn ich kein Verkäufer bin (und auch keiner sein möchte)?
  • Werden sich meine Mühen wirklich jemals lohnen?
  • Wird mein Online-Business wirklich jeden Monat stabil Geld verdienen, sodass ich meinen Job kündigen kann?
  • Was werden die anderen sagen, wenn ich scheitere?
  • Wie wird sich mein Leben verändern, falls ich wirklich erfolgreich werde?

Und all das blockiert Dich und Du grübelst, wie andere in Deiner Situation das machen.

Denn es gibt sie ja wirklich: Leute, die irgendwie alles, was sie anfassen zu Gold machen. Leute, denen scheinbar alles leicht von der Hand geht. 

Aber was ist deren Geheimnis? Was machen sie anders als Du?

  • Reiche Eltern?
  • Zaubertrank?
  • Einfach nur Glück?

Nachdem Du Dir folgendes Video bis zum Ende angeschaut hast, kennst Du die Antwort darauf.

Ich führe darin mit dem Persönlichkeitscoach Michael Heister ein kurzweiliges Interview, in dem er unter anderem über sein "Geheimnis" spricht, wie er es von ganz unten (Privatinsolvenz mit 23 Jahren, Scheidungskrieg) zu einem erfolgreichen Online-Unternehmer mit mehreren Einkommensströmen geschafft hat und was Du noch heute tun kannst, wenn Du das gleiche Ziel hast.

Klicke jetzt auf das Video, um das Interview zu starten.

Fragen zum Interview kannst Du gerne im Kommentarbereich stellen.

TIPP: Wenn Dir das Video gefallen hat, dann habe ich eine Empfehlung für Dich. Michael hat ein spannendes Webinar vorbereitet, in dem er Dir zeigt, wie auch Du alle Deine Ziele im Leben erreichen kannst. Egal, wie anstrengend es auch erscheint, mit dem richtigen Handwerkszeug kannst Du es schaffen, da bin ich sicher! 🙂

Klicke jetzt auf folgende Schaltfläche, um zu erfahren, wie Du alles im Leben erreichen kannst, was Du Dir wünschst.

Hier die Fragen, die ich Michael im Interview gestellt habe. Links neben einer Frage findest Du auch den Zeitpunkt zur jeweiligen Frage, damit Du im Video auch direkt zu Abschnitten springen kannst, die Dich besonders interessieren.

  • Frage #1: Hi Michael! Wer bist Du? Was machst Du? Stell Dich bitte den Zusehern mal kurz vor.
  • Frage #2 (Minute 1:05): Du hast es aus der Privatinsolvenz zur eigenen erfolgreichen Online-Marketing Agentur geschafft - wie kam es dazu? Was ist passiert, dass Du in die Insolvenz geschlittert bist und wie bist Du dennoch erfolgreich geworden?
  • Frage #3 (Minute 12:36): Wie war Dein Weg zum Selbstständigen? Wie bist Du dazu gekommen, eine Online-Marketing Agentur zu gründen?
  • Frage #4 (Minute 19:06): Wie bist Du in den Bereich der Persönlichkeitsentwicklung gekommen? Warum hilfst Du heute Leuten, mehr in ihrem Leben zu erreichen?
  • Frage #5 (Minute 24:00): Du schreibst auf Deiner Webseite, dass Du zertifizierter "Law of Attraction" Trainer bist? Was darf ich mir darunter vorstellen?
  • Frage #6 (Minute 27:43): Du zeigst also Menschen, wie sie alles im Leben erreichen können. Klingt "Du kannst ALLES erreichen" nicht ein bißchen zu reißerisch oder zu schön, um wahr zu sein? "Alles" ist ja ein sehr breitgefächerter Begriff und nicht jeder hat die gleichen Voraussetzungen und Fähigkeiten. Wie soll also jeder alles erreichen können?
  • Frage #7 (Minute 35:46): Wir beide betreiben ja ein Online-Business. Etwas, wovon sehr viele andere Leute auch träumen. Was denkst Du, ist der Hauptgrund, warum dennoch die allermeisten daran scheitern, sich ein erfolgreiches Online-Geschäft aufzubauen? Es gibt bestimmt viele Gründe, aber was ist aus Deiner Sicht der Häufigste?
  • Frage #8 (Minute 39:00): Ich habe einen Kunden, der sich ein Online-Business aufbauen möchte, aber seit Jahren sehr stark mit Zweifeln kämpft. Konkret hat er mir letztens folgende Gründe genannt, warum er bislang beim Aufbau seines Geschäfts noch nicht voran gekommen ist:
    a) Mir fehlt die Motivation/Überwindung für die Zeit zwischen dem Aufbau des Online Business bis das Online Business erstmal steht und Einnahmen generiert.
    b) Ich habe Zweifel daran, dass ich gute Inhalte erstellen kann.
    c) Ich habe Zweifel daran, dass mein Online Business immer (Monat für Monat, Jahr für Jahr) laufen wird, so dass ich meinen Job kündigen kann, was eigentlich eines meiner Ziele ist, um mein eigener Chef zu sein, arbeiten bei freier Zeiteinteilung, mehr Freizeit mit meiner Familie (Frau, zwei Kinder), usw.


    Was würdest Du meinem Kunden aus Deiner Sicht als Coach raten?
  • Frage #9 (Minute 50:09): Du hast ein Webinar erstellt mit dem Titel "Wie du alles im Leben erreichen kannst, was du dir wünschst. Und zwar egal, wo du gerade stehst." Was erwartet die Zuseher darin und warum lohnt es sich für sie, daran teilzunehmen?
  • Frage #10 (Minute 52:34): Was ist Dein bester Tipp, den Leute noch HEUTE umsetzen können, wenn sie ein bestimmtes Ziel erreichen wollen? Was empfiehlst Du den Zusehern, was sie direkt nach dem Video machen können, um sprichwörtlich den Stein ins Rollen zu bringen in Richtung "Besseres Leben"?
Mehr Umsetzen und weniger Lernen

Werde zur „Umsetzungsmaschine!“ Wie Du beim Aufbau Deines Online-Business weniger lernst und mehr tust

  • 20. Mai 2022

Werde zur "Umsetzungsmaschine!" Wie Du beim Aufbau Deines Online-Business weniger lernst und mehr tust

Mehr Umsetzen und weniger Lernen

Wenn Du ein Online-Business aufbauen möchtest, dann wirst Du ständig mit Dingen konfrontiert, die Du noch nicht kennst.

  • Wie funktioniert die ganze Technik? Muss ich noch lernen.
  • Was ist ein Funnel? Muss ich noch lernen.
  • Wie erstelle ich tollen Content? Muss ich noch lernen.

Es herrscht in der Regel eine große Ungewissheit. Man weiß noch nicht, ob das, was man tut, irgendwann wirklich erfolgreich sein wird.

Und all das schafft ein großes Bedürfnis nach "LERNEN"!

Und wir versuchen, das Lernen als einen Weg zu nutzen, um etwas von der Gewissheit zu erlangen, die uns fehlt. Es ist typisch in der "Online Geld verdienen" Branche, dass viele Leute sehr viel Zeit mit Lernen verbringen.

Sie...

  • Schauen YouTube-Videos.
  • Lesen Bücher.
  • Hören Podcasts.
  • Besuchen Webinare.
  • Studieren Blog-Artikel.
  • Kaufen Kurse.

Vielleicht hast Du zu Dir selbst auch schon einmal gesagt: "Oh, ich verbringe meine ganze Zeit mit Lernen. Ich habe die ganze Woche damit verbracht, diesen Kurs durchzuarbeiten und diese YouTube-Videos anzuschauen oder dieses Buch zu lesen."

Und dann wird Dir bewusst, dass Du eigentlich überhaupt nichts gemacht hast! 🙁

Du hast nichts davon wirklich umgesetzt. Das aufgesaugte, neue Wissen nicht auf die Straße gebracht. Und wir wissen beide: Das wird Dich Deinen Zielen nicht näher bringen!

Es gibt eine viel bessere Herangehensweise an das Lernen, die ich Dir gleich vorstelle. Zuvor aber noch eine "unangenehme" Wahrheit, die uns vermutlich alle betrifft.

Viele von uns, inklusive mir, nutzen das Lernen als Mittel, um Dinge aufzuschieben.

Kennst Du das?

Du weißt, dass Du Dich jetzt eigentlich an die Arbeit machen und Dinge umsetzen solltest, aber es ist Dir irgendwie unangenehm. Es fällt Dir schwer, in die Gänge zu kommen. Alles ist so unbekannt, so neu, so schwerfällig.

Und im Vergleich dazu gibt es diesen Kurs, der Dir die Antwort auf alle Deine Fragen verspricht. Das ist doch viel bequemer und einfacher. Du kaufst diesen Kurs und fängst an, ihn Dir durchzulesen oder Dir die Videos darin anzuschauen. Er gibt Dir eine klare Struktur vor, der Du folgen kannst. Dabei fühlst Du Dich viel wohler und entspannter, als wenn Du die Sache jetzt tatsächlich selbst tun müsstest.

Oft ist diese "Aufschieberitis" (und am Ende ist es das) einfach darauf zurückzuführen, dass man sich bei dem, was man tun muss, unwohl fühlt und etwas findet, das einem angenehmer ist. Man findet etwas, das nicht außerhalb der eigenen Komfortzone liegt. Man findet etwas, das einfacher und leichter zu tun ist.

Das Lernen in dieser Art und Weise ist im Prinzip eine "Konsumaktivität". Lernen durch Konsum, indem man hier sitzt und sich das YouTube-Video anschaut, das Buch liest oder das Hörbuch anhört. Das ist okay.

Und das gibt einem irgendwie das Gefühl, dass das wichtig ist, ohne selbst tatsächlich etwas tun zu müssen, außer sich zurückzulehnen und zu "genießen".

Die Sache ist aber die: Du hast in der Regel KEIN Informationsproblem!

Das Hindernis, das Dich von Deinen Zielen - zum Beispiel ein eigenes Online-Business - abhält, ist nicht, dass Du nicht genug darüber weißt. Du weißt bestimmt schon jede Menge darüber.

Du hast ein Umsetzungsproblem!

Hab ich recht? 😉

Die meisten Leute kämpfen mit einem Umsetzungsproblem, nicht mit einem Problem des Wissens. Sie haben bereits alle Informationen, die sie brauchen.

Wenn Du also versuchst, ein Online-Business aufzubauen und bereits drei Bücher darüber gelesen und zwei Online-Kurse dazu besucht hast, dann hast Du vermutlich bereits zu viele Informationen.

Dennoch hast Du vielleicht immer noch das Gefühl, zu wenig darüber zu wissen und das blockiert Dich in der Umsetzung.

Die Sache ist aber die: Du musst nicht alle Antworten kennen, um das gesamte Bild zu verstehen und den ersten Schritt zu tun!

Niemand startet bei 100!

Denkst Du, dass Jeff Bezos alles über den Online-Handel wusste, als er Amazon gegründet hat? Nein, aber er hat es dennoch getan und ist mit der Aufgabe gewachsen. 

Du musst also die Informationen, die Du bereits hast, UMSETZEN.

Du musst es Dir zur Gewohnheit machen, dass Du Informationen, die Du aufsaugst oder Dinge, die Du lernst, SOFORT umsetzt. Es ist immer derjenige erfolgreich, der etwas umsetzt, und nicht jemand, der einfach nur immer mehr Informationen konsumiert.

Aber was passiert, wenn Du beginnst, Dinge umzusetzen und dann auf neue Fragen stößt? Wie löst Du dann plötzlich auftauchende Probleme oder Hürden?

Da können neue Informationen doch sehr hilfreich sein, oder?

Schauen wir uns ein praktisches Beispiel an.

Angenommen, Du möchtest Dir ein Online-Business aufbauen (was ich Dir übrigens empfehle! ;-)).

Du hast darüber ein Buch und meinen Blog-Artikel gelesen, ein paar Kurse absolviert und damit quasi die Grundlangen gelernt. Du hast eine gute Vorstellung davon, was es heißt, so ein Online-Geschäft aufzubauen und was es dazu alles braucht.

Und dann fängst Du an, Dinge umzusetzen:

  • Du suchst Dir eine Nische. Check!
  • Du erstellst Deine Webseite. Check!
  • Du veröffentlichst Inhalte. Check!
  • Du erstellst ein digitales Produkt. Check!

Doch dann kommst Du an einen Punkt, an dem Du eine Verkaufsseite für Dein Produkt erstellen sollst und Du hast eigentlich keine Ahnung, wie das geht.

Die Frage, wie Du also jetzt eine tolle Verkaufsseite erstellst, ist wesentlich spezifischer als die Frage, wie man ein Online-Business aufbaut.

Du weißt, dass Du eine Verkaufsseite brauchst, die rund um die Uhr Dein Produkt automatisiert verkauft, Du weißt aber nicht...

  • Wie die Headline lauten soll.
  • Wie man so eine Seite strukturiert.
  • Wie Du Dein Produkt interessant machst.
  • Wie Du Storytelling betreibst.
  • Wie Du Werbetexte einbaust.

An diesem Punkt kann es tatsächlich effizienter sein, sich neue Informationen zu besorgen und zu sagen... 

"Ok, ich investiere jetzt 20 Minuten meiner wertvollen Zeit, um mir ein YouTube-Video anzusehen, das mir zeigt, wie man eine conversionstarke Verkaufsseite erstellt."

...anstatt einfach loszulegen und zu sagen:

"Ich habe keine Ahnung, was ich hier tue, aber ich werde es einfach versuchen!"

LEARNING: Je spezifischer das Problem ist, das Du lösen möchtest, umso effektiver ist es, etwas Zeit für das "Lernen" zu investieren und es dann direkt umzusetzen. Je allgemeiner die Herausforderung ist und je mehr dieser allgemeinen Kenntnisse Du dazu bereits hast, desto besser ist es, Dinge direkt umzusetzen, ohne sich auf die Suchen nach weiteren Informationen zu machen.

Der Schlüssel für effizientes Umsetzen ist also, NICHT das komplette Buch über "Verkaufsseiten" zu lesen, sondern direkt zu dem Kapitel zu springen, in dem es um die Headline geht und diese Headline dann sofort auf Deiner Verkaufsseite zu formulieren.

Du lernst also etwas Neues und setzt es dann unmittelbar um.

Dann gehst Du weiter zu dem Kapitel, in dem es um den Aufbau und die Struktur einer Verkaufsseite geht, liest Dir NUR dieses Kapitel durch und setzt es wieder direkt um.

Und so lernst Du etwas Neues und setzt das Gelernte SOFORT um.

Die beste Art, etwas zu verinnerlichen und das neu angeeignete Wissen tatsächlich zu behalten, ist es einfach zu TUN. Wenn Du am Tennisplatz stehst und Dir der Lehrer die Rückhand erklärt, dann wirst Du die nächsten 60 Minuten ausschließlich damit verbringen, die Rückhand zu spielen.

Klar, Du kannst auch zuerst ein komplettes Buch durchlesen und dann sagen: "Wow, das war ein tolles Buch!"

Aber in Wahrheit hast Du am Ende schon längst wieder alles vergessen und nichts davon, was in dem Buch stand, wirst Du jemals umsetzen.

Du kannst also das LERNEN effektiver gestalten, indem Du dabei AKTIVER wirst.

Vielleicht machst Du Dir während des Lesens ein paar Notizen. Oder Du erklärst jemandem, was Du eben gelernt hast.

Aber das Effektivste, was Du tun kannst, ist die ganze Theorie zu nehmen und sie sofort in die Praxis umzusetzen. Auf diese Weise hast Du zwei Vorteile:

  1. Je aktiver Du bei der Umsetzung vorgehst, desto weiter entfernst Du Dich von dem ewigen Zauderer, der die PS nie richtig auf die Straße bekommt. Du machst es Dir damit also zur Gewohnheit,  Aufgaben sofort umzusetzen und das ist großartig.
  2. Der zweite Vorteil ist, dass Du tatsächlich mehr lernst, mehr Informationen auch behältst und so viel schneller ein größeres Fachwissen aufbaust.

Eine weitere Sache, die ich Dir empfehle, ist, dass Du eine Lücke zwischen dem Wissen und der Umsetzung lässt. Ich meine damit, dass Du bereits mit der Umsetzung beginnst, bevor Du das Gefühl hast, die vollständige Antwort zu kennen oder alles darüber zu wissen.

Kommen wir noch einmal auf das Beispiel mit der "Verkaufsseite" zurück.

Zu dem Zeitpunkt, an dem Du mit der Arbeit an Deiner Verkaufsseite beginnst, hast Du noch nicht alles dazu verstanden. Du hast zwar etwas darüber gelesen, wie man eine tolle Headline erstellt, aber irgendwie immer noch das Gefühl, nicht genau zu wissen, was Du da eigentlich tust.

Da Du das Kapitel über "Headlines" in dem Buch gelesen hast, hast Du zwar ein besseres Gefühl, bist aber immer noch etwas unsicher, ob Du alles richtig machst. Bestimmt kennst Du das Gefühl der Unsicherheit? Wir alle kennen es.

Die Sache dabei ist die: Wenn Du immer auf ein Gefühl der 100%igen Sicherheit wartest, um in die Umsetzung zu kommen, dann wirst Du in ein Kaninchenloch des Lernens fallen.

Die Wahrheit ist nämlich, dass Du Dir bei etwas Neuem/Unbekannten nie 100% sicher sein wirst, egal wie viel Du darüber liest oder dazu lernst.

Du wirst nie 100% sicher sein, Kinder zu bekommen und Du wirst nie 100% sicher sein, wie man eine gute Verkaufsseite erstellt oder ein Online-Business aufbaut.

Und das musst Du auch nicht!

Die ersten Verkaufsseiten, die ich erstellt habe, waren unterirdisch schlecht. Ich habe mir einen Blog-Artikel dazu durchgelesen und dann einfach umgesetzt, was mir darin gesagt wurde. Ich hatte aber keine Ahnung, ob die Informationen dazu wirklich Hand und Fuß hatten.

Aber weiß Du was? Meine Verkaufsseiten haben dennoch funktioniert! Sie haben Kunden für mich generiert! Sie waren weit weg von "perfekt", haben aber dennoch Geld in die Kasse gespült!

Du solltest also strikt darauf achten, dass Dir der Perfektionismus nicht in die Quere kommt, denn ja, natürlich hast Du recht: Wenn es das erste Mal ist, dass Du eine Überschrift für eine Verkaufsseite schreibst, dann wird sie wahrscheinlich nicht so toll.

Wenn Du zum ersten Mal einen Blog-Artikel veröffentlichst, schaust Du ihn Dir an und denkst Dir: "Naja, der Burner ist er nicht!"

Du hast dann immer noch viele Fragen offen und das ist auch gut so!

Lass diese Wissenslücke einfach offen, hol Dir so viele Informationen, wie Du brauchst, um in Schwung zu kommen und dann STARTE einfach. Mit der Zeit wirst Du immer besser werden.

Du kannst im Vorfeld noch so viel lernen und Informationen aus den unterschiedlichsten Quellen aufsaugen, dennoch wird nichts, was Du zum ersten Mal tust, perfekt sein. Und das muss es auch nicht!

Freunde Dich also unbedingt damit an, immer eine Wissenslücke offen zu lassen und trotzdem in die Umsetzung zu gehen.

Hab also keine Angst davor, etwas zu verpassen oder es zu übertreiben.

Die meisten von uns verbringen 80-90 % ihrer Zeit mit Lernen und viel zu wenig Zeit mit der Umsetzung. Aber man kann es auch genau umgekehrt machen.

Ich denke, 80 % Umsetzung und 20 % Lernen ist eine sehr gute Strategie, bei der Du immer noch genug Wissen aufbauen kannst,  ohne zu viel Zeit mit theoretischem Lernen zu verbringen.

Dein Ziel ist es also, ein Online-Geschäft aufzubauen? Dein Ziel ist es also, eine tolle Webseite online zu stellen, erstklassige digitale Produkte zu entwickeln und gewinnbringend zu verkaufen?

Dann fütterst Du Dich selbst mit der richtigen Menge an Informationen, die Du brauchst, um Deinen Ziele so schnell wie möglich zu erreichen. Du brauchst nicht alle Informationen darüber, Du suchst auch nicht nach allen Informationen und wartest auch nicht, bis sich ein Gefühl der absoluten Sicherheit einstellt (was nie passieren wird).

Du STARTEST einfach! 🙂

Der grundlegende Fehler vieler Infopreneure in spe ist also, dass sie viel zu viel Zeit damit verbringen, Informationen zu konsumieren und nicht genug Zeit für die Umsetzung.

Jetzt ist also ein guter Zeitpunkt, um Dein eigenes Verhalten zu überprüfen.

Untersuche Dein eigenes Lernen im Vergleich zur Umsetzung, überprüfe Deine eigenen Gewohnheiten und finde heraus, was Du verbessern kannst.

Hinterlasse unten gerne einen Kommentar, wenn Du Dich davon angesprochen oder sogar ertappt fühlst. Vielen Dank! 🙂

Infoprodukt-Webseite Checkliste

11-Punkte Checkliste – So ist die Webseite eines Infoprodukt-Business mit 4-stelligen monatlichen Gewinnen aufgebaut

  • 9. Mai 2022

11-Punkte Checkliste - So ist die Webseite eines Infoprodukt-Business mit 4-stelligen monatlichen Gewinnen aufgebaut

Infoprodukt-Webseite Checkliste

Infoprodukte wie Online-Kurse und E-Books sind großartig!

Du investierst einmalig Zeit und Energie, um Dein Infoprodukt zu erstellen und schaffst damit die Voraussetzung, um fortlaufend Dein Geld im Internet zu verdienen.

Aber hast Du Dich schon einmal gefragt, wie eigentlich eine Webseite eines typischen Infoprodukt-Business aufgebaut sein muss, um die richtigen Leute *magisch* anzuziehen, echte Kaufinteressenten zu gewinnen und Produkte rund um die Uhr automatisiert zu verkaufen?

Nach dem Lesen dieses Beitrags kennst Du die Antwort und erfährst, wie die Webseite eines Infoprodukt-Business ausschaut, das 4-stellige Gewinne pro Monat einfährt und das ohne Geld für nervige Werbeanzeigen ausgeben zu müssen.

Zudem erfährst Du, welche typischen Fehler Du vermeiden solltest und wie hoch die Kosten für die verschiedenen Tools sind, die Du für eine "verkaufstarke" Infoprodukt-Business Webseite brauchst.

Hinweis: Das ist ein Gastbeitrag von Sarah und Timon Mann. Die beiden haben von Grund auf ein gewinnbringendes Infoprodukt-Business aufgebaut und teilen in diesem Artikel ihre Erfahrungen mit Dir. Hiermit übergebe ich das Wort an Timon...

Unser Infoprodukt-Business

Die Idee, mit digitalen Produkten Geld zu verdienen, erschien uns schon lange Zeit sehr attraktiv.

Einmal erstellt, verkaufen sich Infoprodukte während wir schlafen, Urlaub machen oder mit den Kindern spielen. Daran waren wir – nach einigen misslungenen Versuchen im Internet unser Geld zu verdienen – definitiv interessiert!

Wir?

Das bin ich, Timon Mann, sowie meine Frau Sarah.

Mit tatkräftiger Unterstützung von Christian Költringer und seinem A-Z Infoprodukt-System gelang es uns schnell unsere Nische zu finden und mit unserem BabySchlummerland durchzustarten.

Babyschlummerland

Unser gewähltes Thema "Babyschlaf" hat einen hohen Schmerzpunkt bei der Zielgruppe und erfordert viel Erfahrung und Einfühlsamkeit. Perfekt - denn wir waren seit vielen Jahren (dank unserer damals sehr schlecht schlafenden Babys) mit der Problematik vertraut.

Sarah verfasste begeistert die ersten (bis heute sehr erfolgreichen) Artikel und schrieb recht schnell zwei hochwertige E-Books. Ich stürzte mich mit der gleichen Motivation auf die Technik: Webseite aufsetzen, Newsletter-Tool einrichten, Zahlungsanbieter, Keyword-Recherche, …

Wir nutzten jede freie Minute für dieses große Projekt.

Dabei ergänzten wir (wie auch heute noch) perfekt unsere Stärken. Sie war als Germanistin und Großfamilien-Mama für alles Inhaltliche verantwortlich, ich als Diplom-Mathematiker und –Informatiker für den "Technik-Kram" im Hintergrund.

Das alles führte dazu, dass ich sogar meine (hauptberufliche) 70%-Arbeitsstelle nach etwa 2 Jahren aufgeben konnte und wir uns hauptsächlich auf das BabySchlummerland konzentrieren konnten.

Dieses entwickelt sich auch weiterhin sehr gut. Mittlerweile ist auch ein professioneller Videokurs hinzugekommen.

Doch es gab natürlich auch Herausforderungen auf unserem Weg:

  • Ein plötzliches Absacken unserer Webseite in den Google-Ergebnissen.
  • Immer mal wieder ein WordPress-Plugin, das verrücktspielte und dessen Lösung einige Stunden in Anspruch nahm.
  • Die lange Suche nach dem passenden Tool für den Mitgliederbereich unseres Videokurses.
  • Ein WordPress-Fehler, der unsere Webseite lahmlegte.

Nicht selten sagte Sarah in den letzten Jahren zu mir: „Ohne Dich hätte ich längst aufgegeben. Auf den ganzen Technik-Kram habe ich gar keinen Nerv.“

Und genauso hätte ich allein niemals so ein Projekt auf die Beine stellen können!

Mittlerweile arbeite ich auch als Virtueller Assistent, um anderen Infopreneuren beim Durchstarten behilflich zu sein: "Technik ich, Rest Du?" Klingt das nicht traumhaft? 🙂

So erstelle ich zum Beispiel im Kundenauftrag auch Webseiten, speziell für Leute, die - wie wir - Infoprodukte wie E-Books und Online-Kurse verkaufen. Hier mehr Infos zu meinen Leistungen.

Nun aber zu meiner persönlichen 11-Punkte-Checkliste, wie Du Dir als (angehender) Infopreneur eine erfolgreiche Webseite aufbauen kannst. 

Die 11 Punkte für eine erfolgreiche Infoprodukt-Business Webseite

1. Der richtige Aufbau

Infoprodukt-Webseiten sollten nach einem genauen Schema aufgebaut werden. Dabei denke ich nicht nur an allgemeine Voraussetzungen für eine Website, die der heutigen Zeit entsprechen (SSL-Zertifikate, Mobile Optimierung, usw.).

Sondern es geht vor allem auch darum, dass unsere Website unserem großen Ziel dient: Besucher und somit Interessenten und potenzielle Kunden tragen sich in unseren E-Mail-Verteiler ein!

Dazu gehören zum Beispiel Opt-In-Möglichkeiten, also Formulare, mit denen unsere Besucher die Möglichkeit haben, sich in unseren E-Mail-Verteiler einzutragen.

Diese sollten möglichst auf jeder Seite und an den „richtigen“ Stellen platziert werden. Wobei man pauschal nicht sagen kann, was die richtige Position ist. Sie sollte im Idealfall individuell "ertestet" werden und variiert vermutlich von Webseite zu Webseite.

Auch sollte die Seite so aufgebaut sein, dass man die relevantesten Inhalte (auch per mobiler Nutzung) sehr schnell findet, indem zum Beispiel die wichtigsten Artikel schon auf der Startseite vorgestellt werden.

Hat man das große Ziel im Hinterkopf, kann man auch viel besser entscheiden, welche Seiten überhaupt auf der Webseite vorhanden sein müssen. Denn zum Aufbau einer typischen Infoprodukt-Seite genügen neben einem Blog-Bereich für hochwertigen Content im Allgemeinen folgende Seiten:

  • Startseite
  • Über-mich-Seite
  • Kontakt-Seite
  • Landingpage für den Eintrag in den Newsletter
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung

Sobald Du Dein Infoprodukt fertiggestellt hast, benötigst Du noch eine Verkaufsseite.

Tipp zu Social-Media-Verlinkungen

Ein häufiger Fehler (auf Infoproduktseiten) ist übrigens, überall auf der Webseite mit seinen Social-Media-Kanälen zu werben.

Warum ist das kontraproduktiv?

Unser Ziel ist es ja, Besucher auf unsere Webseite zu bringen, sodass sie dort ihre E-Mail-Adresse hinterlassen. Wir wollen sie nicht von hier weg lotsen.

Es läuft also (in den meisten Fällen) umgekehrt: Besucher kommen durch Facebook, Instagram und Co auf unsere Webseite und tragen sich dann in unseren E-Mail-Verteiler ein.

Aus diesem Grund bewerben wir unsere Social-Media-Kanäle im BabySchlummerland erst in der ersten Begrüßungsmail in unserem Newsletter.

2. Zeitfresser "perfektes Design" vermeiden

Jeder, der ein Auge fürs Detail hat oder sehr gewissenhaft ist, kennt dieses Problem: Anstatt sich um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern, verliert man sich stunden- oder tagelang in Nebensächlichkeiten. Autsch!

Ich will nicht sagen, dass kleine Details nicht wichtig sein können. Aber wenn man eine Webseite für Infoprodukte erstellt, dann ist im Design-Bereich vieles tatsächlich eher unwichtig und werden schnell zu zeitfressenden "Spielereien" ohne Wirkung.

Insofern: Das Design Deiner Webseite muss nicht perfekt sein! Es sollten Basisanforderungen genügen:

  • Farben sollten nicht zu grell und Schriftarten gut lesbar sein. Das heißt, es sollte nichts zu kompliziert, schnörkelig, schreiend oder störend wirken.
  • Technisch sollte alles reibungslos funktionieren.
  • Der Aufbau sollte so sein, dass Dein Hauptziel erreicht wird: Besucher tragen sich in Deine E-Mail-Liste ein und Du generierst Leads (= Leute, die sich für Dein Thema *brennend* interessieren).

Später, wenn alles aufgesetzt und eingerichtet ist und der Verkauf gut läuft, lohnt es sich tatsächlich mal zu testen, bei welchem Design bessere Verkaufszahlen erzielt werden können (haben wir auch schon gemacht). Aber vieles rund ums Design ist eher Zukunftsmusik und für den Anfang definitiv vernachlässigbar.

Viel wichtiger ist es, sich um die echten "Umsatzbringer" zu kümmern:

  • Hochwertiger Content, den die Leser UND Google lieben.
  • Opt-In-Angebote, die zu echten Verbesserungen führen.
  • E-Mails, die gerne geöffnet, gelesen und geklickt werden.

3. Starker Content und überzeugende E-Mails

Die wichtigste Aufgabe für Dich als Infoprodukt-Ersteller sollte sein, herausragenden Inhalt zu erstellen.

Inhalte, die Deine Zielgruppe begeistern und ihnen einen echten Mehrwert liefern. Nur so werden Deine Leser/Zuhörer/Zuschauer Dich lieben und am Ende für Deine Infoprodukte Geld ausgeben.

Wir möchten im Idealfall viele Fans haben, die begeistert von unserem Produkt sind und es ihren Freunden weiterempfehlen.

Versuche deshalb, dem Design Deiner Webseite und kleinen unwichtigen Spielereien nur die wirklich nötige Zeit einzuräumen.

So praktizieren wir es im Prinzip im Babyschlummerland auch: Sarah kümmert sich um das Inhaltliche:

Und ich bin sozusagen ihr technischer Assistent, indem ich...

  • Mich um die Webseite kümmere.
  • Das E-Mail-Marketing verwalte.
  • Grafiken gestalte.
  • SEO-Keywords suche (auf deren Grundlage Sarah die Artikel schreibt).
  • Umfragen leite.
  • Den Mitgliederbereich erstelle und betreue.

4. Ein E-Mail-Marketing-System

Mit unserer Infoprodukt-Webseite verfolgen wir ein großes Ziel: Besucher sollen sich in unseren E-Mail-Verteiler eintragen.

Warum?

Man hat mit Hilfe von vielen Statistiken herausgefunden, dass ein Besucher im Durchschnitt 7 (!) „Kontakte“ oder „Interaktionen“ mit einem Anbieter im Internet benötigt, bevor er dort etwas kauft.

Dies können zum Beispiel einfache Aufrufe des Internetauftritts oder Beiträge in zugehörigen Social-Media-Kanälen sein.

Kommt also ein potentieller Kunde auf eine Webseite, muss er dort – bevor er kauft – noch sechs weitere Male mit diesem Anbieter in Berührung kommen. Wenn Du Glück hast, speichert er sich zum Beispiel die Seite im Tab seines Browsers und besucht sie später noch einmal. Das wird aber in den seltensten Fällen passieren.

Die große Frage ist also: "Wie können wir Besuchern helfen, diese „7 Kontakte“ zu erhalten?"

Indem wir darauf warten, dass er noch weitere sechs Male den Weg zu uns findet? Oder wir hoffen, dass er unseren Social-Media-Kanal abonniert? NEIN.

Die viel bessere Lösung: E-Mail-Marketing!

Deshalb bitten wir schon beim ersten Besuch direkt um die E-Mail-Adresse. Denn nur so können wir aktiv werden und Kontakt und vor allem Vertrauen zu unseren Lesern (und potenziellen Kunden) aufbauen!

Das ist nicht nur viel einfacher, sondern vor allem um einiges effektiver. Wir haben nämlich dann die Möglichkeit, unseren Abonnenten gezielt und personalisiert Informationen zukommen zu lassen (unter anderem natürlich auch über unser Infoprodukt, das wir ja verkaufen möchten :-)).

Doch um E-Mail-Adressen auf unserer Webseite zu sammeln und dann (automatisch) Mails an unsere Leser versenden zu können, benötigen wir ein sogenanntes E-Mail-Marketing-System.

Die Auswahl ist hier breit gefächert. Man findet einfache Newsletter-Systeme mit wenigen Zusatzfunktionen (MailPoet, MailChimp) bis hin zu Profi-Tools (KlickTipp*, Quentn* oder ActiveCampaign).

Für den ein oder anderen stellt sich vielleicht die Frage, ob man tatsächlich unbedingt ein E-Mail-Marketing-System benötigt.

Nein!

Natürlich kann man eine Infoprodukt-Webseite auch ohne ein solches Tool aufbauen. Doch wenn wir an die oben beschriebenen „7 Kontakte“ denken, wird deutlich, dass wir dann eines der besten uns zu Verfügung stehenden Hilfsmittel nicht nutzen.

Eine andere Frage stellt sich nach dem optimalen Zeitpunkt für das Installieren eines solchen Systems:

  • Startet man damit direkt am Anfang, wenn die Webseite online geht, man aber noch keine oder kaum Inhalte online hat und somit auch keine Webseitenbesucher? Dann hat man schon direkt regelmäßige Kosten, obwohl sich noch gar keine Abonnenten einschreiben. Will man organisch Besucher generieren (was ich empfehle), etwa über Google, dann dauert das schon ein paar Wochen oder gar Monaten, bis erste Leser veröffentlichte Artikel tatsächlich finden und lesen.
  • Oder installiert man das E-Mail-System erst dann, wenn bereits erstklassige Inhalte online sind und die Webseite über Suchmaschinen regelmäßig Besucher bekommt? Dann kann es durchaus sein, dass man den einen oder anderen Webseitenbesucher verpasst und ihm quasi die Chance nimmt, sich in den E-Mail-Verteiler einzutragen.

Was also tun?

Im BabySchlummerland haben wir dieses Problem gelöst, indem wir zunächst ein (bis 1.000 Abonnenten) kostenloses Newsletter-Tool genutzt haben, das wir schon von Anfang an eingebunden haben (MailPoet). Als wir die besseren Funktionen nutzen wollten, sind wir (bei etwa 2.000 Abonnenten) auf KlickTipp* umgestiegen.

Auch wenn der Aufwand ein ganzes Stück größer war, hat sich diese Strategie für uns bezahlt gemacht. Allerdings ist der Wechsel von MailPoet zu KlickTipp nicht ganz so einfach. Falls Du hier Hilfe benötigst, schreib mich gerne an.

Ein Erfolgs-Tipp

Beispiel für ein Freebie

Hast Du gerade auf das Bild geklickt?

Wenn ja, was hat Dich dazu gebracht? 🙂

Vielleicht war das kostenlose PDF für Dich der Grund, denn solche kleinen „Freebies“ (ein kostenloses PDF, ein kostenloser Kurs oder sonstige Gratis-Informationen im Tausch für eine E-Mail-Adresse) sind ein starker Magnet, um Besucher in Leads und somit potenzielle Kunden zu verwandeln.

Wir haben mit unserem kostenlosen E-Mail-Kurs im Babyschlummerland bis heute sehr gute Erfahrungen gemacht.

5. Eine Webseite kostet Geld - aber man kann die Kosten minimieren

Eine große und wichtige Frage ist natürlich die nach den Kosten: Was musst Du für eine Infoprodukt-Webseite – inklusive der zusätzlichen Funktionen – einkalkulieren?

Fortlaufende Kosten

Fortlaufende Kosten fallen für das Hosting (Speicherplatz im Internet muss gemietet werden) und mittelfristig auch für ein E-Mail-Marketing-Tool an (manch einfache Anbieter werben mit 0 € Kosten für die ersten 1.000 Abonnenten).

Kalkulierte Kosten für Hosting und E-Mail-Marketing-Tool:

  • Für das Hosting werden je nach Anbieter zwischen 8 € und 20 € pro Monat fällig.
  • E-Mail-Marketing-Systeme starten wie gesagt bei 0 € (solange man weniger als 1.000 Abonnenten hat). Später sollte man 40 € pro Monat und mehr einkalkulieren.

WordPress Kosten

Während WordPress selbst kostenlos ist, ist es oftmals sinnvoll, ein paar Euro für ein professionelles WordPress-Theme auszugeben. Dieses ist für das Design und die Struktur Deiner Webseite verantwortlich.

Viele Themes sind zudem so aufgebaut, dass man Farben, Schriftarten und Hintergründe beliebig anpassen kann. Oder man entscheidet sich direkt für ein Baukastensystem, wie zum Beispiel den Thrive Theme Builder*.

Klar, man könnte auch auf ein kostenloses Theme ausweichen. Jedoch sind diese in den meisten Fällen nur schwer oder gar nicht auf die eigenen Wünsche anpassbar.

Im Normalfall erweitert man WordPress zudem mit zusätzlichen kleinen Programmen, sogenannten Plugins.

Diese helfen einem zum Beispiel, die Webseite schneller und sicherer zu machen. Viele Funktionen erhält man mit Hilfe dieser Plugins kostenlos.

Doch für das eine oder andere muss man dann doch etwas bezahlen. Zum Beispiel für ein gutes Cookie-Banner, Umfrage-Tool oder ein Plugin, um die Ladezeit zu optimieren.

  • Geschätzte Kosten: 50 € - 400 €

Zusatzfunktion: Mitgliederbereich

Möchte man zum Beispiel einen Videokurs erstellen und zum Kauf anbieten, benötigt man entsprechende Funktionen oder Dienste. Die Möglichkeiten und Anbieter wachsen in diesem boomenden Bereich stetig.

Man hat zum Beispiel die Möglichkeit, externe Kursplattformen zu verwenden. Hierbei sind die Kursinhalte nicht auf der eigenen Webseite gespeichert, was auch ein Nachteil sein kann, wie zum Beispiel bei Coachy.

Oder man nutzt entsprechende Plugins, die allerdings etwas schwieriger einzurichten sind und ein gewisses technischen Verständnis erfordern, wie zum Beispiel Thrive Apprentice*, Memberpress oder DigiMember*.

Externe Kursplattformen wie Coachy sind im Allgemeinen sehr einsteigerfreundlich, so dass einem das Erstellen, Veröffentlichen und Verwalten von zugriffsbeschränkten Inhalten einfach gemacht wird. Auch ist hier die Anbindung zu Digistore24* und anderen Bezahldiensten sehr gut geregelt und kinderleicht.

Auf der anderen Seite hat man den großen Nachteil, dass man für diese Dienste mehr bezahlen muss (ab 30 € / Monat). Auch ist man gerade was die Anzahl der Kurse angeht oft eingeschränkt. Auf unseren Favoriten komme ich später noch zu sprechen.

Je nachdem fallen zudem zusätzliche Kosten an, um Videos zu hosten (zum Beispiel auf Vimeo oder Wistia). Zwar könntest Du Videos auch kostenlos auf YouTube speichern und einbinden, jedoch hat das starke Branding (YouTube-Logo) inklusive den Videovorschlägen am Ende jedes Videos definitiv Nachteile.

Bei einem teuren Videokurs wirkt es sehr unprofessionell und zusätzlich lenkt es von Deinem Infoprodukt ab.

Unsere Kosten für das BabySchlummerland-Projekt

Für unser BabySchlummerland-Projekt haben wir derzeit folgende Investitionen oder Kosten:

Hosting

Da wir mehrere Domains gemietet haben, haben wir ein Premium-Paket bei all-inkl* (10 € / Monat). All-inkl als Anbieter schneidet bei Tests regelmäßig richtig gut ab, hat einen klasse Service, die Bedienung und Einstellungen sind sehr einfach und übersichtlich und der Anbieter speichert alle Daten in Deutschland. Viele gute Gründe, die für all-inkl sprechen.

Theme

Wir nutzen derzeit das Theme Ultra von Themify. Wir haben schon vor vielen Jahren eine Lifetime-Lizenz davon gekauft.

Dieses Theme hat nicht nur einen sogenannten Builder, mit dem man Webseiten sehr einfach nach Belieben aufbauen kann, sondern vor allem auch sehr schnelle Ladezeiten (eingebaute Möglichkeiten für Lazy Load, Cache, etc.).

Themify Performanceeinstellungen

Auch mit Thrive-Themes* haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Gerade die vielen genialen Vorlagen sind hier ein großer Plus-Punkt.

Vorlagen Thrive Themes

Premium-Plugins

Folgende Premium-Plugins nutzen wir derzeit:

  • DSGVO Pixelmate* (39 € einmalig) als Cookie-Banner.
  • Um unsere Webseite und Artikel besser für Google optimieren zu können, haben wir Rank Math SEO PRO ($59/Jahr) im Einsatz.
  • Bevor wir Ultra als Theme im BabySchlummerland genutzt haben, haben wir WP Rocket ($49/Jahr) gekauft, um bessere Ladezeiten zu erreichen. Aber unser Theme "Ultra" übernimmt mittlerweile den größten Teil dieser Aufgaben.
  • Mitgliederbereich: Hier nutzen wir Thrive Apprentice*. Die Thrive Suite*, die auch noch viele andere sehr geniale Plugins enthält, die wir ausgiebig nutzten (Thrive Leads, Thrive Ultimatum, Thrive Quiz Builder, Thrive Automator) kostet im Jahresabo $299.
  • So setzen wir zum Beispiel auch den Quiz Builder* ein, um Leads zu generieren (also um E-Mail-Adressen zu sammeln). Das Quiz erscheint an unterschiedlichen Plätzen auf unserer Webseite und am Ende des Quizzes werden Teilnehmer gefragt, ob sie an unserem E-Mail-Kurs teilnehmen möchten.
  • Um unsere Videos zu hosten, nutzen wir Vimeo (72 € im Jahresabo).

6. (Fast) alles dreht sich um Google

Wir haben mit dem BabySchlummerland die Erfahrung gemacht, dass es sich am meisten lohnt, organischen Traffic durch Google aufzubauen. Um mit "Traffic" meinen wir, dass Besucher auf die Webseite kommen.

Das bedeutet, dass man sich mit Hilfe guter Artikel so positioniert, dass Google diese toll findet und weit oben in den Suchergebnissen präsentiert.

Was sind die Vorteile von organischem Google-Traffic?

Der Preis

Während Du für Werbeanzeigen auf Facebook und Google Geld bezahlst, ist organischer Traffic kostenlos.

Die Suchintention

Menschen suchen auf Google nach einer Lösung ihres Problems. Sie benötigen bestimmte Informationen und wir wollen ihnen diese liefern. Da steckt viel mehr Motivation (und damit auch Kaufkraft) dahinter, als bei jemandem der durch Social-Media-Kanäle scrollt und zufällig auf einen Beitrag oder eine Werbeanzeige stößt.

Es dient unserem Ziel

Wir wollen, dass sich Leute in unseren E-Mail-Verteiler eintragen. Und dazu müssen sie auf unsere Website kommen (was bei organischem Google-Traffic passiert). Dagegen bleiben Benutzer von Facebook, Instagram, YouTube und Co jeweils sehr gerne auf diesen Kanälen und wollen nicht unbedingt eine externe Webseite öffnen.

Nachhaltigkeit

Mit Ausnahme von Pinterest und YouTube ist man bei den üblichen Social-Media-Kanälen mehr oder weniger dazu gezwungen, regelmäßig neue Inhalte herauszubringen, um regelmäßigen Traffic zu generieren.

Schreibst Du dagegen gute Artikel, die in den Google-Ergebnissen weit oben ranken, erhältst Du dadurch einen regelmäßigen Zustrom an neuen Besuchern, ohne dass ständig Neues veröffentlicht werden muss (auch wenn es sich in den meisten Fällen trotzdem empfiehlt, fortlaufend neue Inhalte herauszubringen).

So haben wir beim BabySchlummerland zum Beispiel gleich zu Beginn unseres Projekts zehn Artikel geschrieben, von denen dank guter Keywords (= Google-Suchphrasen) nach einigen Monaten sieben bei Google so gut ankamen, dass sie bei vielen Suchanfragen auf Seite 1 in den Suchergebnissen gelandet sind. Und das bringt uns bis heute einen großen, fortlaufenden Strom an Besuchern (= Traffic), Leads & Kunden!

Nachteile?

Um bei Google weit oben in den Suchergebnissen zu landen, musst Du Dich natürlich auch an bestimmte Spielregeln halten.

Das bedeutet, dass Deine Webseite und Deine Artikel den Vorgaben von Google entsprechen müssen, damit sie überhaupt eine Chance haben, in den Top 10 (oder sogar Top 3) der Suchergebnisse zu landen:

  • Smartphone-tauglich: Google sind „mobilfähige" Webseiten extrem wichtig. Das heißt, Deine Webseite muss gut aussehen und "bedienbar" sein, egal, ob man sie mit einem Smartphone, einem Tablet oder einem Desktop-Computer anschaut. Das sollte mit einem guten WordPress Theme zu bewerkstelligen sein.
  • SSL: Dein Internetauftritt sollte auf jeden Fall ein sicheres SSL-Zertifikat aufweisen, um für den Nutzer als sicher eingestuft zu werden. Die meisten Browser warnen davor, wenn man unsichere Seiten besucht. Bei jedem professionellen Webhoster (so auch bei all-inkl*) ist heutzutage so ein Zertifikat inklusive.
  • Ladezeitoptimierung: Es ist immens wichtig, dass Deine Internetseite schnelle Ladezeiten aufweist. So wird sie nicht nur von Google bevorzugt behandelt, sondern Deine Besucher freuen sich auch darüber, wenn sie nicht lange auf Deine grandiosen Inhalte warten müssen. Zu langsame Webseite werden in der Regel einfach weggeklickt.

Um schnelle Ladezeiten zu erhalten, gibt es wertvolle Plugins (z.B. Autoptimize, WP Rocket).

Allerdings helfen auch diese nur bedingt etwas, wenn man ansonsten zu viele oder die falschen Plugins verwendet. Oder wenn das Theme völlig überladen ist bzw. man beispielsweise zu große Bilder verwendet. Mit dem Google-Service „PageSpeed Insights“ kannst Du testen, wie gut Deine Webseite abschneidet, was die Ladezeiten betrifft.

Google PageSpeed Insights

Neben diesen technischen Voraussetzungen ist natürlich vor allem der Inhalt, den Du auf den Seiten und in Deinen Artikel präsentierst, absolut ausschlaggebend dafür, wie gut Du rankst.

Dazu gehört die Fokussierung auf bestimmte Google-Suchphrasen (Keywords) und auch ein gewisser inhaltlicher Aufbau Deiner Artikel (Überschriften, Absätze, Verwenden von Bildern und Grafiken, usw.).

Tipp: Wenn Du wissen möchtest, was Google und potentielle Kunden bei einer bestimmten Suchphrase inhaltlich erwarten, schau Dir die Top 10-Ergebnisse in den Google-Suchergebnissen an. So bekommst Du wertvolle Anhaltspunkte, was unbedingt in Deinen Artikel rein sollte.

Behalte im Hinterkopf, dass Google sehr gut misst (und entsprechend das Ranking sortiert), wie gut Suchergebnisse bei Nutzern ankommen.

  • Wie verhalten sich zum Beispiel Suchende, nachdem sie auf ein Ergebnis geklickt haben?
  • Wie lange bleiben sie auf der gefundenen Seite?
  • Klicken sie dort weitere Links an  und schauen sie sich weitere Artikel und Inhalte an?
  • Klicken sie im Webbrowser schnell wieder auf "Zurück", weil sie nicht das gefunden haben, was sie gesucht haben?

Vielleicht hast Du schon einmal entdeckt, dass, wenn Du ein Google-Suchergebnis angeklickt hast und dann aber wieder zurück zu Google gehst, eine Box mit „Andere suchten auch nach“ erscheint.

Google geht also davon aus, dass Du nicht das gefunden hast, was Du eigentlich gesucht hast. Der geklickte Link wird dann unter Umständen etwas schlechter bewertet – vor allem wenn Leute häufiger nicht „das gefunden haben, was sie suchten“.

Andere suchten auch Fenster von Google

Fazit: Google analysiert also sehr genau, was für die Nutzer (!) das beste Suchergebnis ist und präsentiert es entsprechend. Unter diesem Aspekt solltest Du Deine Artikel schreiben, um möglichst viel Traffic zu generieren.

Übrigens kannst Du mit der Google Search Console sehr gut Deine Google-Rankings und Entwicklungen nachverfolgen. Und das kostenlos!

Google Search Console

7. Datenschutz nicht vergessen

Niemand hat Lust auf irgendwelche Abmahnungen. Insofern beachte folgende Tipps:

  • Nutze Impressums- & Datenschutzgeneratoren und halte Deine Datenschutzerklärung aktuell.
  • Prüfe, ob Du ein Cookie-Banner benötigst und wenn ja, binde ein passendes ein. Am besten eines, das regelmäßig aktualisiert wird und die aktuellen Vorgaben einhält (die Gesetze ändern sich ständig). Zu empfehlen sind Pixelmate* oder Borlabs Cookie.
  • Gehe bei Bildern auf Nummer sicher, indem Du nur Bilder verwendest, die Du gekauft hast oder die definitiv frei nutzbar sind.
  • Prüfe bei jedem einzelnen Plugin und externen Dienst, inwieweit Du Hinweise in Deine Datenschutzerklärung aufnehmen musst oder ob sie überhaupt datenschutzrechtlich benutzt werden dürfen (manchmal müssen zuvor Anpassungen gemacht werden – zum Beispiel das Verschleiern von IP-Adressen).

Wir haben mit Pixelmate als Cookie-Banner sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch wenn Borlabs Cookie gefühlt in aller Munde ist, finde ich Pixelmate sehr genial. Hier stimmt nicht nur der Preis (einmalig und kein Abo!), sondern auch die regelmäßigen Updates und Anpassungen an neue Gesetzesentwicklungen sind spitze.

Bezüglich Bilder fahren wir derzeit am besten mit Canva Pro*.

Canva ist generell sehr stark, um Artikelbilder, Pinterest-Pins oder sonstige Social-Media-Grafiken zu gestalten. Und die Pro-Version besitzt den riesigen Vorteil, dass man tausende Premium-Shutterstock-Bilder verwenden kann. Genial – und abmahnsicher.

Pinterest Pins mit Canva Pro

Einer unserer Pins für Pinterest. Links sieht man eine Auswahl an Premium-Bildern, die in der Pro-Version nutzbar sind.

8. Sicherheit der WordPress-Webseite

Ich hoffe, dass Du folgende Nachricht niemals vorfindest, wenn Du Deine Webseite aufrufst. 🙁

WordPress Fehlermeldung

Einmal hatten wir tatsächlich die Situation im BabySchlummerland, dass ich etwas an der Seite verändert hatte und danach plötzlich gar nichts mehr ging (ich weiß nicht mehr genau, was der Auslöser war, vermutlich ein Plugin-Update).

Die Seite ließ sich nicht mehr anzeigen und im System konnte ich auch nicht mehr alles bedienen.

Du kannst Dir sicherlich vorstellen, wie froh ich war, dass ich unsere Seite mehrmals die Woche automatisch absichern lasse. Nach einigen Stunden, in denen ich viel gegoogelt und einiges erfolglos probiert hatte, nutzte ich eines dieser Backups – und war sehr erleichtert, dass alles wieder ganz normal funktionierte! Puh! 🙂

Also, eine absolute Empfehlung: Kümmere Dich darum, dass Deine Webseite regelmäßig gesichert wird. Zudem sollte sie auch gut geschützt sein – was übrigens auch für E-Mail-Adressen gilt, die zum Beispiel im Impressum stehen müssen. Benutzt man keinen E-Mail-Schutz, dann kann man sich auf einige nervige Werbemails gefasst machen.

Plugins wie UpdraftPlus, Wordfence Security oder Email Encoder können hier helfen.

Diese benutzen wir auch im BabySchlummerland. Vor allem UpdraftPlus möchte ich nicht mehr missen (= für die regelmäßige Sicherung der Webseite verantwortlich). Dies ist – wie Du eben mitbekommen hast – Gold wert! 🙂

UpdraftPlus

Auch ohne Premium-Version kann man bei UpdraftPlus aus vielen unterschiedlichen Speicher-Orten wählen.

9. Der perfekte Mitgliederbereich

Einen Mitgliederbereich brauchst Du dann, wenn Du Inhalte nur für eine bestimmte Gruppe von Besuchern gegen Gebühr veröffentlichen möchtest. Für ein E-Book-Download ist das noch nicht unbedingt nötig, für einen Videokurs in der Regel schon.

Viele Tage und Wochen habe ich damit verbracht, das richtige Tool zu finden, um unseren Videokurs zu erstellen und unseren Klienten zugänglich zu machen.

  • Was sind die Vorteile, was die Nachteile?
  • Welche Kosten kommen auf uns zu?
  • Wieviel muss man in Eigenleistung erbringen bis alles funktioniert?

Die Entscheidung fiel mir nicht leicht.

Unser Ziel war definitiv, unseren Kurs nicht bei einem externen Anbieter hochladen und verwalten zu lassen. Wir wollten ein System, das auf unserer eigenen Seite funktioniert, sodass wir es beliebig anpassen und erweitern können und keine laufenden Kosten haben.

Wichtig waren uns auch bestimmte Funktionen, wie eine zeitlich begrenzte Mitgliedschaft. Zudem sollte das ganze Installieren nicht zu aufwendig und vor allem auch stabil sein.

Letztendlich haben wir mit dem WordPress-Plugin Thrive Apprentice* unseren Favoriten gefunden und sind damit mehr als zufrieden.

Man hat hier einen sehr guten Preis, das System ist nicht auf eine bestimmte Anzahl von Kursen beschränkt und die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt! Dazu sieht das Ganze noch klasse aus und man ist nicht auf andere Plattformen und deren Eigenheiten angewiesen.

Auch ist es wirklich genial, dass die Thrive-Produkte regelmäßig weiterentwickelt und verbessert werden. So ist zuletzt die Möglichkeit hinzugekommen, mit Hilfe des Thrive Automators* den Zahlungsanbieter Digistore24 mit Apprentice zu verbinden.

Das bedeutet: Wenn jemand einen Kurs von uns über Digistore24 kauft, er dann automatisch einen Zugang auf unserer Webseite zum entsprechenden Kurs erhält. Es sind also keine weiteren Hilfsmittel oder Plugins nötig!

Thrive Automator mit Digistore24 verknüpfen

Thrive Automator

Der Nachteil ist vielleicht, dass die Einrichtung (inkl. der Verbindung zu Digistore24) nicht ganz so intuitiv erfolgt. Ein Anleitung auf Englisch findest du hier oder Du engagierst mich, um das für Dich zu übernehmen. 🙂

10. Testen, Testen, Testen

  • „Kannst Du mir sagen, welchen Social-Media-Kanal ich am besten aufbauen soll?“
  • „Wo ist die effektivste Position für die Eintragungsformulare (Opt-Ins) für mein E-Mail-System?“
  • „Wieviel Geld sollte ich für mein Infoprodukt verlangen?“

Beim Aufbau Deines Infoprodukt-Business musst Du etliche Entscheidungen treffen. EIGENE Entscheidungen, denn es gibt häufig keine allgemein gültigen Pauschallösungen.

Oft gibt es sehr gute Empfehlungen (insbesondere in Christians A-Z Infoprodukt-System, das eine enge, persönliche Begleitung beinhaltet), an denen Du dich orientieren kannst. Vieles lässt sich allerdings wie gesagt nicht pauschal beantworten.

Jedes Infoprodukt ist einmalig und die Zielgruppe oft grundverschieden.

Deshalb solltest Du bereit sein, in jedem individuellen Fall einfach viel auszutesten. Im Endeffekt geht es nicht darum, was Du am besten findest, sondern was die Mehrheit Deiner potentiellen Käufer am besten findet.

  • Teste, welche Überschriften gut bei Deiner Zielgruppe ankommen.
  • Teste, auf welchem Social-Media-Kanal Deine potentiellen Kunden zu finden sind (fokussiere Dich auf maximal 1-2 Kanäle!)
  • Teste, welche E-Mails gut ankommen, bei welchen sich (zu) viele abmelden und welche gut verkaufen.
  • Teste verschieden Opt-In-Positionen und Varianten auf Deiner Webseite.
  • Teste, teste, teste!

11. Fokus, Motivation und Feiern!

Ein Online-Business aufbauen, bei dem einem der Chef nicht vorschreibt, was man zu tun hat?

Diese Art von Arbeit, von der viele träumen, hat auch einen großen Nachteil: Niemand sagt uns, was wir wann tun sollen (außer Christian :-))!

Ganz ehrlich.

Wenn wir in vollständiger Eigenverantwortung arbeiten, kann das (gerade zu Beginn) viele Herausforderungen mit sich bringen. Darum enthält mein letzter Üunkt drei Tipps, die Dir helfen sollen, Motivationslöcher möglichst zu umgehen und zielstrebig zu bleiben.

Fokus!

Baust Du ein typisches Infoprodukt-System mit Webseite, E-Mail-System und Verkaufsseite auf, dann hast Du im Prinzip drei Bereiche, die Du entwickelst:

  1. Traffic: Auf irgendeine Art und Weise musst Du es bewerkstelligen, dass Besucher auf Deine Webseite kommen. Ich empfehle aktives Contentmarketing.
  2. Leads: Deinen Besuchern sollte es auf Deiner Webseite so oft wie möglich „schmackhaft“ gemacht werden, sich in Deinen E-Mail-Verteiler einzutragen.
  3. Conversion: Mit Hilfe Deiner E-Mails präsentierst Du (auch) Dein Infoprodukt, so dass Abonnenten zu Käufern werden und sich für Dich die ganze Sache finanziell lohnt.

In diese drei Bereiche musst Du also Deine volle Zeit und Kraft stecken, damit Dein Infoprodukt-Business langfristig funktionieren kann.

Es ist entscheidend, dass Du keinen dieser Bereiche außer Acht lässt oder vernachlässigst. Und Du solltest genau analysieren, in welchem Bereich Du noch Schwächen hast und Dich genau darauf fokussieren.

Also, wo hackt es gerade und was muss getan werden?

Wir erleben das im BabySchlummerland auch regelmäßig. Uns mangelt es zum Beispiel nicht an neuen Ideen. 😉 Doch aus unserer riesigen Liste, die auch viele „Das müsste auch mal gemacht werden“ ToDo‘s enthält, versuchen wir uns immer nur auf die im Moment wichtigsten Schritte zu konzentrieren.

Setze Dir Teilziele!

Möchte man ein großes Projekt professionell umsetzen, fängt man nicht einfach mal so an.

Lässt man zum Beispiel ein Haus bauen, sind dabei verschiedene Arbeiter und Firmen beauftragt. Viele einzelne Aufgaben müssen ausgeführt werden. Und da alles aufeinander aufbaut und abgestimmt sein muss, legt der Bauleiter für jede einzelne Aufgabe einen gewissen Zeitrahmen fest. Nur so kann das Bauprojekt gut vorausgeplant und letztendlich umgesetzt werden.

Genauso planen wir auch unser Infoprodukt-Business.

Damit das ganze System irgendwann läuft, sind viele einzelne Aufgaben nötig. Wir tun gut daran, diese Teilziele zu definieren und ihnen einen zeitlichen Rahmen zu geben. Das erhöht und erhält unsere Motivation.

Wir können uns zum Beispiel einen groben Zeitplan wie folgt schreiben, um eine Newsletter-Serie aufzubauen:

In den nächsten 3 Wochen kümmere ich mich um die E-Mail-Serie, die aus 6 E-Mails bestehen soll. Die ersten beiden Tage nutze ich zur Recherche, um mir anzulesen, wie eine solche Serie aufgebaut werden soll. Dann möchte ich jede Woche 2 E-Mails ausformulieren. Eine stelle ich immer dienstags fertig, die andere freitags. Den letzten Tag nutze ich dazu, um alle E-Mails in meinem E-Mail-System anzulegen.

So einen Plan habe ich nicht nur schnell geschrieben, er hilft mir auch, da ich nun weiß, was ich zu tun habe, wenn ich mich ans Arbeiten mache. Zudem freue ich mich, wenn ich meine kleinen Ziele erreicht habe. 🙂

Feiern!

Auf keinen Fall dürfen wir vergessen, ein erreichtes Zwischenziel zu feiern!

Auch eine fertige E-Mail-Serie (= Funnel) ist ein großer Schritt zu Deinem passiven Einkommen! Wir halten definitiv unsere Motivation hoch, wenn wir erreichte Ziele und überwundene Hürden feiern:

  • Feiere organischen Traffic!
  • Feiere Deinen ersten Abonnenten (oder Deine ersten 100/1.000)!
  • Feiere Dein fertiggestelltes Infoprodukt!
  • Feiere Deinen ersten Verkauf!

Fazit

Ich hoffe, Dir hat meine 11-Punkte-Checkliste gefallen und Du hast tatsächlich bald viel Grund zum Feiern! 🙂

Ich wünsche Dir viel Freude und Durchhaltevermögen beim Aufbau deines Infoprodukt-Business.

Und falls Du einen „virtuellen Assistenten“ beim Aufbau oder der Verwalten Deiner Webseite benötigst, um mehr Zeit für das Erstellen Deines Contents und Deiner Infoprodukte zu haben, schau gerne unter diesem Link bei mir vorbei. 🙂

* = Werbelink

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing 2022: Wie es funktioniert, Strategien, Tools & Beispiele

  • 6. Januar 2022

E-Mail-Marketing 2022: Wie es funktioniert, Strategien, Tools & Beispiele

E-Mail-Marketing

Die erste E-Mail wurde 1971 verschickt.

Doch bei all dem Hype um Social Media - warum ist eine Jahrzehnte alte Technologie wie E-Mail immer noch eine der effektivsten Online Marketing Strategien?

"JEDER" hat eine E-Mail-Adresse. Meistens sogar mehrere. Wir nutzen E-Mail mehr als andere Plattformen. Mit E-Mails erreichst Du echte Menschen wann immer Du möchtest.

Aber es gibt ein Problem: Die meisten Menschen wissen nicht, wie E-Mail-Marketing wirklich funktioniert. (Vermutlich sind einige davon schon mal in Deinem Postfach aufgetaucht und Du hast die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. ;-))

Nach dem Lesen  dieser "E-Mail-Marketing Bibel" kennst Du meine besten Tipps und Strategien für "umsatzbringende" E-Mail-Marketing Kampagnen und weißt, wie Du E-Mails versendest, die geöffnet, gelesen, geklickt und in höchsten Tönen gelobt werden.


Inhalt

1. Was ist E-Mail-Marketing (Definition)?

Schon einmal eine E-Mail von Amazon bekommen?

Dann weißt Du, was E-Mail-Marketing ist. Tschüss! 😉

E-Mail-Marketing setzt sich ja aus den Wörtern E-Mail und Marketing zusammen. Es geht also darum, den Kanal E-Mail zu nutzen, um die eigene Zielgruppe zu erreichen, sie mit wertvollen Informationen zu versorgen und seine Produkte und Leistungen zu verkaufen.

Aber ich habe mittlerweile 1.186 Newsletter versendet...

1186 versendete Newsletter

...und kann Dir daher sagen: E-Mail-Marketing ist weit mehr als nur der Aufbau einer E-Mail-Liste, das Versenden von Newsletter-Nachrichten und der Verkauf von Produkten.

Hinter jeder E-Mail-Adresse verbirgt sich ein Mensch und E-Mail-Marketing sorgt dafür, eine enge, persönliche Bindung zu diesen Menschen aufzubauen.

Leute, die regelmäßig Deine E-Mails lesen, vertrauen Dir, befolgen Deinen Rat und teilen ihre Probleme, Ängste und Zweifel mit Dir. Sie werden im besten Fall zu Deinen treuen Fans und es ist Deine Aufgabe, sorgsam mit dieser wertvollen Beziehung umzugehen.

Doch E-Mail-Marketing kann auch eine Art "Lebensversicherung" für Dein Online Business sein.

Viele Leute versuchen, sich auf Social Media Plattformen ein großes Publikum aufzubauen - ganz nach dem Vorbild eines sogenannten Influencers. Ihnen ist aber nicht bewusst, dass eine Reichweite auf Facebook auch Facebook gehört. Reichweite auf Instagram gehört Instagram und kann auch nur von Instagram kontrolliert werden.

Wenn Du heute 10.000 Follower erreichen kannst, heißt das nicht, dass Du das morgen auch noch kannst. Nur eine klitzekleine Änderung im Algorithmus oder eine Umstellung des Geschäftsmodells (von kostenlos auf kostenpflichtig) kann das, was Du Dir mühsam aufgebaut hast, über Nacht vernichten.

Mit einer eigenen E-Mail-Liste mit treuen Abonnenten und Lesern kann Dir das nicht passieren. Du hast die Zügel in der Hand. Du entscheidest, was passiert. Es ist Dir egal, was der Meta-Konzern treibt.

Erkennst Du die Wichtigkeit?

1.1 Aber ist E-Mail-Marketing nicht schon längst tot?

Es gibt da offenbar einen neuen, richtig "heißen" Kanal, um echte Menschen zu erreichen.

Dieser nennt sich laut einem Wall Street Artikel: E-Mail 🙂

Wall-Street-Bericht-zu-E-Mail-Marketing

Das Witzige ist, dass der Bericht aus dem Jahr 2019 und nicht aus den 90ern ist. Und laut dieser Statistik soll die Zahl der privat und geschäftlich versendeten und empfangenen E-Mails kontinuierlich steigen und sich im Jahr 2025 auf 376,4 Milliarden Mails pro Tag belaufen.

Menschen versenden und lesen E-Mails. Also um die Frage zu beantworten: NEIN, E-Mail-Marketing ist nicht tot und wird es vermutlich noch lange nicht sein. 🙂

2. Vorteile und Nachteile von E-Mail-Marketing

Wie jeder andere Marketingkanal, hat auch E-Mail-Marketing Vor- und Nachteile. Hier die aus meiner Sicht Wichtigsten davon.

2.1 Vorteile von E-Mail-Marketing

  • Du bekommst aktiv eine Erlaubnis. Wenn Dir jemand seine E-Mail-Adresse anvertraut, dann ist das im übertragenen Sinn fast so, als würde er Dir den Schlüssel zu seinem Haus geben. Wenn Du die Erlaubnis hast, das Haus zu betreten, anstatt uneingeladen aufzutauchen, steigen die Chancen auf Interaktion (Fragen, Buchungen, Käufe, ...).
  • Du hast den direkten Zugang zu Deiner Zielgruppe. Du kannst direkt mit Deinen Lesern kommunizieren, ihnen helfen, sie um Feedback bitten, zu einem Gespräch einladen oder Dein Produkt anbieten. Und das, wann immer Du möchtest. Leute checken täglich ihre Mails. Die Chancen sind also gut, dass Deine Mails gelesen werden.
  • Du schaffst Vertrauen. Um (online) etwas zu verkaufen, brauchst Du Vertrauen. Niemand kauft bei einem schmierigen Autoverkäufer, dem man nicht über den Weg trauen kann. Mit E-Mail-Marketing hast Du die Chance, in Vorleistung zu gehen, eine Beziehung und nachhaltige Vertrauensbasis zu Deinen Lesern und potenziellen Kunden aufzubauen.
  • Du hast die Kontrolle. Plattformen wie Facebook, Instagram und YouTube gehören Dir nicht. Wenn Du dort Reichweite hast und die Plattform "hopsgeht", dann bist Du "tot". Deine harte Arbeit war umsonst. Die E-Mail-Adressen und die Beziehung zu Deinen Lesern gehören Dir.
  • Du bist unabhängig. Mit einer eigenen E-Mail-Liste kannst Du quasi auf Knopfdruck Besucher auf jede beliebige Webseite und jedes beliebige Angebot leiten. Ohne Facebook Ads, ohne Google Ads, ohne Affiliates.
  • Personalisierungsmöglichkeiten. Du kannst demografische oder psychografische Daten nutzen, um personalisierte und zielgerichtete Kampagnen zu erstellen. Auch kannst Du E-Mail-Kampagnen auf die Interessen Deiner Leser abstimmen und so die Interaktions- und Kaufrate erhöhen.
  • Messbar. Jedes professionelle E-Mail-Marketing Tool liefert Dir genug Daten, um den Erfolg Deines E-Mail-Marketings messen, auswerten und optimieren zu können.
  • Skalierbar. Dem E-Mail-Marketing Tool ist es egal, ob es Deine E-Mails an 10 oder 10.000 Empfänger sendet. Du kannst Deine Kampagnen also bei gleichbleibender Qualität skalieren und mehr Menschen erreichen.

2.2 Nachteile von E-Mail-Marketing

  • Harter Wettbewerb. In wie vielen E-Mail-Listen bist Du eingetragen? Die meisten Leute lesen mehrere Newsletter in ihrer Branche. Du musst also in einem überfüllten Posteingang aus der "müden" Masse herausstechen, um wahrgenommen zu werden und das ist nicht so einfach. Du musst kreativ und oft sogar andersartig sein, damit Deine Mails geöffnet und gelesen werden.
  • Du brauchst eine eigene E-Mail-Liste. Du musst Dir zunächst eine E-Mail-Liste mit Lesern aufbauen, um E-Mail-Marketing überhaupt betreiben zu können und das kann langwierig und auch teuer werden. Außer Du setzt auf Contentmarketing und holst Dir organischen Google-Traffic und in weiterer Folge Leads. Der ist kostenfrei und meine Empfehlung. 🙂
  • Knifflige Vorschriften. Vor allem seit der Einführung der DSGVO gibt es auch für die Nutzung von E-Mails zu kommerziellen Zwecken eine Vielzahl von Regeln. Damit musst Du Dich auseinandersetzen. So darfst Du zum Beispiel keine unerwünschten Mails versenden, sondern nur zu Themen, für die Du Dir im Vorfeld die Erlaubnis eingeholt hast.
  • Spam. Egal, wie großartig Dein E-Mail-Marketing ist. Leider werden dennoch einige Deiner Abonnenten Deine Mails als Spam markieren. Vielleicht, weil sich ihre Interessen geändert haben, vielleicht, weil sie ein Wortlaut gestört hat. Das kann sich langfristig negativ auf Deinen Ruf als Absender auswirken.
  • Probleme bei der Zustellung. Es ist nicht garantiert, dass alle Deine E-Mails tatsächlich in den Posteingängen Deiner Empfänger landen. Ein gewisser Prozentsatz landet immer irgendwo im Nirwana, im Spam oder im Papierkorb. Das ist normal und muss Dir bewusst sein.

3. Was ist die richtige E-Mail-Marketing Strategie?

Gegenfrage: Welches Ziel möchtest Du mit E-Mail-Marketing erreichen?

Deine E-Mail-Marketing Strategie richtet sich in erster Linie nach dem Ziel, das Du damit erreichen möchtest.

Welches ist es?

  • Vertrauensaufbau / Positionierung als Experte
  • Traffic für Deine Blogbeiträge
  • Reine Wissensvermittlung
  • Onboarding neuer Mitarbeiter
  • Affiliate-Partnergewinnung
  • Einladung zu einem Kennenlerngespräch
  • Produktverkauf

Oft hängt das Ziel auch mit der Situation zusammen, in der man sich mit dem eigenen Business gerade befindet. 

  • Bist Du noch am Anfang und hast noch keine Produkte zu verkaufen, dann solltest Du eher den Fokus auf den Aufbau Deines Expertenstatus, Vertrauensaufbau und Leserumfragen legen, um Deine Zielgruppe besser kennenzulernen.
  • Hast Du einen Shop oder eine ganze Produktpalette, die Du per E-Mail-Marketing verkaufen möchtest, dann brauchst Du eine Strategie, die den Fokus auf den Verkauf legt.

Ziel meiner E-Mail-Marketing Bemühungen ist der Verkauf digitaler Infoprodukte und ich vermute, auch Dein übergeordnetes Ziel ist es, etwas zu verkaufen und Umsatz zu machen, richtig?

Wusst ich's doch! 🙂

Dir jetzt einfach meine Strategie vor den Latz zu knallen, würde Dir nicht helfen, da Du sehr wahrscheinlich in einem anderen Bereich tätig bist als ich.

Das mag Dich vielleicht überraschen, aber der Verkauf findet lange vor der ersten versendeten E-Mail statt. Du musst also etwas Vorarbeit leisten, um Deine "perfekte" E-Mail-Marketing Strategie entwickeln zu können.

Los geht's...

3.1 Einen Bedarf schaffen und Dich positionieren

Egal, um welches Thema es sich bei Dir handelt. Du musst einen Bedarf oder einen Grund schaffen, warum sich (später) jemand in Deiner E-Mail-Liste anmelden sollte. Warum Dir also jemand seine private E-Mail-Adresse anvertrauen sollte, um als Gegenleistung wertvolle Informationen von Dir zu erhalten. Denn vergiss nicht: Ohne E-Mail-Liste brauchst Du auch keine Strategie!

Überlege also als aller erstes, was es für Informationen (= Lösungen) in Form von E-Mails in Deiner Nische, in Deinem Fachgebiet, zu Deinem Thema geben könnte, für die andere bereit wären, ihre E-Mail-Adresse zu hinterlassen.

Also nicht einfach drauf loslegen und irgend etwas als Lead-Magnet benutzen und sagen "Hier trag Dich ein, dann bekommst Du das E-Book xy geschenkt". Du musst erst einmal einen Bedarf schaffen.

Du musst also Deinen Besuchern vermitteln, dass Du jemand bist (durch Deine Art, durch Deinen Content, durch Deine Positionierung), von dem sie etwas lernen können oder der ihnen bei ihrem aktuellen Problem weiterhelfen kann.

Die Welt braucht keine weiteren langweiligen Infos von der Stange. Die Welt braucht keine reinen Promo-Werbe-Newsletter.

Die Welt braucht aber eines: Lösungen, Hilfen, Ratschläge auf Probleme, die bislang andere noch nicht gut genug lösen.

Positioniere Dich also in Deinem Bereich so, dass Du dies liefern kannst. Auf Deine eigene Art und Weise. In Deinem eigenen Stil. Und erstelle in Deinem Newsletter Content, der gelesen werden will! Wo Leute sich freuen, wenn Du eine neue E-Mail sendest. Aber wie? Dazu kommen wir noch weiter unten in diesem Beitrag.

Das ist erst einmal die Grundvoraussetzung.

3.2 Lerne Deine Zielgruppe kennen

Viele sind so darauf erpicht, möglichst schnell etwas zu verkaufen (und ein paar Euros zu verdienen), dass sie keinen Gedanken daran verschwenden, WER genau ihre Kunden eigentlich sein sollen (und wer nicht).

Ich betone es immer wieder auf meiner Webseite, in meinem Online-Kurs und auch hier: Du wirst nur gute Mails schreiben und Deine Zielgruppe ansprechen können, wenn Du sie richtig gut verstanden hast.

Du solltest E-Mails von Deinen Lesern bekommen, in denen sie Dir schreiben "Mir geht es genauso wie Dir". So wie mir Bernhard geschrieben hat. 🙂

E-Mail-Feedback eines Lesers

Deine Leser müssen das Gefühl haben, dass Du einer von ihnen bist. Ein Freund, der neben ihnen sitzt. Jemand, der mal in der gleichen Situation war, wie sie jetzt und eine Lösung gefunden hat.

Und das kannst Du nur mit einem umfassenden Zielgruppenverständnis.

Ich habe schon sehr viele E-Mails mit meinen Abonnenten (vielleicht auch Dir) gewechselt und weiß, was die typischen Probleme sind. Zudem habe ich Infos aus vielen Umfragen und Blogkommentaren und daher weiß ich auch, wo der Schuh drückt.

Und solche Schwierigkeiten und Herausforderungen spreche ich in meinen E-Mails an, versuche Mehrwert zu schaffen und weitere Hilfe anzubieten - klar, dass sich einige davon angesprochen fühlen. 🙂

Ich recherchiere manchmal sogar tagelang und versuche folgende Fragen zu beantworten:

  • Wie denkt und fühlt meine Zielgruppe?
  • Was sieht meine Zielgruppe tatsächlich/real?
  • Was für Schmerzen hat meine Zielgruppe?
  • Was sagt und tut sie? Was für Ausreden hat sie? Was unternimmt sie bislang?
  • Was für Ziele hat sie, was möchte sie erreichen/ändern?
  • Was hört sie von Personen im Umkreis/im Internet?
  • Von wem lässt sich die Zielgruppe beeinflussen?
  • Was kennt die Zielgruppe bereits? Was hat sie in dem speziellen Bereich alles erlebt?

Wenn Du dafür die richtigen Antworten findest, hast Du einen Großteil der Kenntnisse Deiner Zielgruppe und damit schaffst Du es all Deine Marketing-Aktivitäten auf den Punkt genau auszurichten. Auch Dein E-Mail-Marketing.

Ganz wichtig hierbei ist die Sprache. Die Wörter, die Du benutzt. Schreibe eine Mail nicht, wie einen typischen Newsletter, nicht wie eine Werbemail und auch nicht künstlich. Sondern genau so, wie Du sie an Deinen besten Freund schreiben würdest, dem Du gerade bei seinem Problem helfen wollen würdest! Das kommt authentisch und ehrlich rüber!

Wenn Du die beiden Dinge gemacht hast (Bedarf/Positionierung/Expertise ausgearbeitet und Zielgruppe gründlich verstanden) bist Du bereit, Dir eine Strategie zu überlegen, was für Inhalte Du wie und in welcher Reihenfolge über welchen Zeitraum an Deine Zielgruppe versenden wirst.

Nützlich dafür sind sogenannte Autoresponder oder Follow-Up-Systeme. Jedes professionelle E-Mail Marketing Tools hat so ein System (mehr zu E-Mail- Marketing Tools weiter unten). Du richtest dabei einmalig alle E-Mails, z.B. 10 E-Mails ein, definierst Regeln, wann diese E-Mails versendet werden sollen und dann kriegt jeder neue Abonnent diese E-Mail-Serie automatisiert zugeschickt.

Wenn Du clever bist, erzeugst Du in diesen E-Mails Trust, also Vertrauen und zeigst, dass Du Ahnung hast über das was Du sprichst und hilfst Deiner Zielgruppe alleine durch diese E-Mails enorm weiter.

Aber ich greife vor, sorry.

An diesem Punkt brauchst Du zunächst eine Strategie. Und diese basiert auf Deiner Positionierung, Deinem Zielgruppenverständnis und Deinem Ziel. Glaub mir, wenn Du das in Stein gemeißelt hast, dann ist das schon die halbe Miete für Deinen E-Mail-Marketing Erfolg. 🙂

Noch ein wichtiger Tipp zur Strategie...

3.3 Verkaufe sofort!

Wenn Du etwas zu verkaufen hast, dann verkaufe sofort!

Die Sache ist, dass die Aufmerksamkeitsspanne eines frischen E-Mail-Abonnenten in den ersten Tagen am höchsten ist und dann kontinuierlich abnimmt. In diesem Zeitraum sind Deine Chancen also am größten, dass Du mit cleverem E-Mail-Marketing Kunden gewinnst. Wenn die Tage vergehen, der Alltag stresst und das Postfach mit anderen Absendern übergeht, dann sinkt die Aufmerksamkeit und die Alternativen und Ablenkungen steigen.

Die Situation eines neuen E-Mail-Abonnenten ist in der Regel folgende:

  • Er landet auf Deiner Webseite oder Landingpage und sieht Dein kostenfreies Angebot (Dein Freebie, Deinen Download).
  • Er kann sich damit identifizieren und will Dein Freebie haben.
  • Er schenkt Dir sein Vertrauen und hinterlässt Dir seine E-Mail-Adresse.
  • Er bestätigt seine E-Mail-Adresse und sagt damit: "Ja, ich bin damit einverstanden, dass Du mir E-Mails sendest!"

In diesem Moment ist sein Fokus also voll und ganz auf Dich gerichtet. Der Abonnent interessiert sich für Dich. Er will mehr von Dir.

Warum also mit einem Angebot auf später warten?

Aber Achtung! Mit "Verkaufe sofort!" meine ich nicht, dass Du marktschreierisch und "hart" verkaufen solltest. Du kannst auch unterschwellig und authentisch verkaufen. So kannst Du beispielsweise in jeder E-Mail innerhalb der ersten 7 Tage zu Beginn Mehrwert liefern, Dein Wissen und Ratschläge weitergeben und am Ende dennoch ein tolles Angebot machen.

So lieferst Du Content, schaffst Vertrauen und lädst alle, die noch mehr von Dir wollen, ein, Dein Produkt zu kaufen. Smart und wirkungsvoll. 🙂

4. Meine besten E-Mail-Marketing Tipps und Erfahrungen

Das erste E-Mail-Marketing Tool hatte ich 2010 im Einsatz. Über all die Jahre, in denen ich Newsletter versendete, konnte ich jede Menge Erfahrungen sammeln, die ich hier nun an Dich weitergeben möchte.

Aber nicht nur das.

Ich habe auch meine Community gefragt, was sie zum Thema "E-Mail-Marketing" interessiert...

E-Mail-Marketing Feedback meiner Community

... und möchte ihre Fragen hier ebenfalls aus meiner Sicht beantworten.

(Merkst Du was? Auch diesen Blog-Beitrag habe ich nicht einfach so drauflos geschrieben, sondern vorher meine Zielgruppe gefragt, wie sie ihn haben möchte. Ich musste also nicht mehr lange grübeln, was ich schreiben soll, sondern kannte die "heißen" Themen längst. Alles steht und fällt eben mit dem "Verstehen der eigenen Zielgruppe!" :-))

4.1 Wie muss eine E-Mail richtig aufgebaut werden?

Ich möchte Dir vier Strategien vorstellen, die Dich Deine E-Mails so schreiben lassen, dass Du Deine Konkurrenz in den Schatten stellst.

4.1.1 Die PVL-Strategie

PVL steht für Problem - Vertiefung - Lösung.

Manchmal möchte man sein eigenes Produkt "schmackhaft" machen und man fängt einfach an, das Produkt vorzustellen.

Autsch! Das ist eigentlich die schlechteste Methode.

Das ist so, als wärst Du der Vertriebler für Wasserfiltersysteme und Du würdest Du zu Deinem Kumpel gehen und ihm einfach so sagen:

"Hey Markus, ich habe hier diese richtig geilen Wasserfiltersysteme, die Dein Leitungswasser filtern. Das Wasser schmeckt danach viel besser und es ist zudem auch noch gesünder. Hast Du Interesse daran, es Dir zuzulegen?"

Die Wahrscheinlichkeit, dass er direkt "Ja" sagt, ist sehr gering. Benutzt Du die PVL-Strategie, erhöhst Du Deine Chancen um ein Vielfaches!

Um etwas zu verkaufen, reicht eine E-Mail nicht. Du brauchst eine Serie von E-Mails. So könntest Du die E-Mail-Serie zum Beispiel so aufbauen.

Mail #1 - Problem

Du erklärst in der ersten E-Mail das Hauptproblem Deiner Zielgruppe und "erinnerst" sie daran, dass sie jenes Problem hat und führst auf, wie stark das Problem einen im Leben oder in gewissen Situationen daran hindert, einschränkt oder Schmerzen verursacht.

Ziel ist es, das Problem dem Interessenten vor Augen zu führen und zu verdeutlichen, wie stark es ihn in gewissen Lebenssituationen einschränkt.

Mail #2 - Vertiefung

In der zweiten Mail vertiefst Du das Problem und - ganz wichtig - sagst, was man NICHT tun sollte, um dieses Problem zu lösen. Nennst also die Dinge, die man auf keinen Fall tun sollte, um dieses Problem zu lösen, weil sie eventuell sogar das Problem verschlimmern oder gar keinen positiven Effekt haben.

Meist erzählst Du hier sogar Dinge, die der Interessent bereits tut und er fühlt sich noch schlechter (gleichzeitig aber von Dir verstanden).

Mail #3 - Lösung

Nachdem der Interessent weiß, was sein Problem ist und weiß, was er falsch macht, musst Du ihm nun eine Lösung anbieten. Aufgrund der beiden Mails vorher, will er die Lösung viel mehr, viel stärker. Weil er das Problem erkannt hat und weiß, was er falsch macht. Gleichzeitig hast Du ihm auf subtile Art und Weise aufgezeigt, dass Du ihn verstehst und weißt, worüber Du sprichst. Die Lösung ist entweder ein Produkt von Dir oder ein Produkt, welches Du empfiehlst.

Um auf unser Beispiel zurück zu kommen, würdest Du das Gespräch in dieser Art und Weise aufbauen:

Du: "Hey Markus - sag mal, hast Du auch davon gehört, dass in unserem Trinkwasser verhältnismäßig viele Rückstände an Schwermetallen, Keimen, Medikamentenresten
und sogar Pestiziden vorhanden sind?

Ja, ich wusste das eigentlich auch nicht. Ich dachte immer, das Wasser hier bei uns sei richtig gut. Aber als meine Tochter vor kurzem mit Magen-Darm im Bett lag und wir ein langes Gespräch mit unserer Ärztin hatten, hat sie uns darauf aufmerksam gemacht. Es gibt so Tests, die Du machen kannst und Du willst nicht wissen, was dabei rauskam.

Ohne es eigentlich zu wissen, nehmen wir durch das Trinkwasser täglich all diese Stoffe in kleinen Mengen auf - einiges davon kann unser Körper abbauen, anderes wiederum nicht. Irgendwann erkranken wir dann und wissen nicht warum."

Darauf Markus: "Ja, davon habe ich auch schon gehört. Deshalb trinken wir seit längerer Zeit nur noch Trinkwasser aus dem Aldi. In den Trinkflaschen. Zwar muss ich die immer nach Hause schleppen, aber da weiß ich wenigstens, dass das gesünder ist, als das Wasser aus dem Wasserhahn."

Darauf Du: "Ja, das hatten wir uns auch gedacht, bis die Ärztin uns einige Studien zeigte, was für Rückstände Plastik im Wasser hinterlässt. Das alles ist eigentlich recht kompliziert. Ihre Empfehlung war, auf gefiltertes Leitungswasser umzusteigen. Seitdem haben wir uns den Wasserfilter von der Firma xy gekauft und wir fühlen uns alle irgendwie wohler, ob Du
es glaubst oder nicht."

Merkst Du den Unterschied?

Das eigentliche Produkt ist NICHT wichtig. Für den Leser wichtig ist sein Problem, Dein Verständnis dafür und eine passende Lösung, die Du dafür gefunden hast.

Übrigens... die PVL-Strategie habe ich mir nicht selbst aus den Fingern gesaugt, sondern vor Jahren von André Chaperon erfahren.

4.1.2 Die EIS-Strategie

Eine weitere Strategie für den Aufbau einzelner Mails, die ich von Walter Epp gelernt habe, nennt sich EIS. Das steht für Entertainment, Information und Sale.

Versuche zu Beginn einer E-Mail zu unterhalten und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Erzähle einen Witz, zitiere eine bekannte Persönlichkeit, stelle eine erschreckende Behauptung auf oder schreib etwas, was niemand erwartet. Der Einstieg in eine E-Mail ist entscheidend, ob jemand weiterliest oder nicht.

Dann lieferst Du wertvolle Informationen, teilst Erfahrungen, die Du gemacht hast, greifst ein typisches Problem Deiner Zielgruppe auf oder ein Ziel, das sie erreichen will. Wichtig ist in diesem Mittelteil, dass Deine Leser etwas lernen oder etwas Neues erfahren.

Dann schwenkst Du über zu der Lösung, die Du entwickelt hast, um das Problem Deines Lesers zu lösen oder seinen Wunsch zu erfüllen. Erst dann, stellst Du kurz Dein Produkt vor, verrätst ein paar Details und Benefits davon und verlinkst es.

Hier zum Beispiel eine tolle E-Mail von Walter. Niemand ahnt zu Beginn, dass es darin eigentlich um Abo-Modelle geht (und nicht um Klosterschwestern). 😉

Oder hier eine E-Mail von mir, die im Betreff überrascht, sehr oft geöffnet wurde und direkt mit einer spannenden Frage beginnt, in der sich meine Zielgruppe wiedererkennt.

Beispiel eines guten E-Mail-Aufbaus

4.1.3 Loops einbauen

Loops sind Dinge, die Du in einer nächsten E-Mail auflöst. Sozusagen eine "Vorschau" auf das, was kommt.

Du fängst also ein Thema an und sagst dann, dass Du das in der nächsten E-Mail oder an einem anderen Tag besprichst oder darauf eine Lösung gibst.

Das ist ein klassisches Element von Daily Soaps (Seifenopern) wie GZSZ im Fernsehen oder auch im Radio, um nicht den Sender zu wechseln. Das Ganze kann man auch sehr gut am Ende einer Mail benutzen, um Lust auf die nächste Mail zu machen.

4.1.4 PS nutzen

Viele Leute benutzen keine PS in ihren E-Mails. Das ist vergeudetes Potential.

Warum?

Wenn Du es schaffst, PS zu schreiben, die neugierig machen oder in denen Du immer wieder sehr coole Tipps gibst oder lustige Inhalte aufzeigst oder auch mal ein Bild postest, dann "erziehst" Du Deine Leser, immer bis zum PS zu lesen.

Manche Leute gehen dann soweit, dass sie die Mail runterscrollen, um wenigstens das PS zu sehen. Wenn Du dann dort einen starken "Kaufgrund" oder etwas Essentielles mit unterbringst, kann es manchmal einen kleinen, feinen Unterschied machen und wiederum Deine Conversion erhöhen.

4.2 Wie kommst Du auf Betreffzeilen mit hohen Öffnungsraten?

Meiner Erfahrung nach erzielst Du die höchsten Öffnungsraten, wenn Du bei Deinen Lesern im Betreff zumindest einen der 8 folgenden Aspekte ansprichst:

  1. Angst, etwas zu verpassen (Dringlichkeit)
  2. Neugierde
  3. Schmunzeln / Lachen
  4. Eitelkeit / Ego
  5. Sparen / Schnäppchen
  6. Faulheit
  7. Schmerzen / konkrete Probleme
  8. Persönlichkeit

Wie kann das in der Praxis aussehen?

Hier ein paar Beispiele:

1. Angst, etwas zu verpassen

Ein psychologischer Trigger, dem wir Menschen kaum widerstehen könnten, ist die Angst, etwas zu verpassen. Nutze diese Tatsache, indem Du Elemente für Knappheit (begrenzte Verfügbarkeit) oder Dringlichkeit (begrenzte Zeit) in Deinem Betreff verwendest.

  • "Schnell, Du verpasst es!"
  • "Der Vorhang fällt!"
  • "Du hast noch x Stunden Zeit..."
  • "Bye Bye!"
  • "Nur noch heute: Dein Produkt"

2. Neugierde

Wir Menschen hassen es, "dumm" im Regen stehen gelassen zu werden. Wir haben das Verlangen, Dinge abzuschließen oder zu Ende zu bringen. Das gilt auch für Wissen, das wir haben möchten.

So kannst Du Deine Betreffzeile zum Beispiel mit einem offenen Ende versehen, indem Du eine Frage stellst, etwas Spannendes versprichst oder eine seltsame Behauptung aufstellst. Deine Leser werden platzen vor Neugierde! 😉

  • "Öffne diese E-Mail NICHT!"
  • "Diese E-Mail ist nicht für Dich!"
  • "Gehörst Du auch zu den 90% die..."
  • "Das wird Dich überraschen..."
  • "Ist das der letzte Schrei im Online Marketing?"
  • "10 geheime Fakten über [DEIN THEMA]"

3. Schmunzeln / Lachen

Hast Du schon einmal einen Betreff gelesen, der Dich zum Schmunzeln gebracht hat und dann die E-Mail nicht geöffnet? Eben. 🙂

  • "Wo kannst Du Dich jetzt noch volllaufen lassen?"
  • "Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast!"
  • "Huch, wie peinlich!"
  • "Wegen unserem letzten Date..."
  • "Willst Du mit mir gehen?"
  • "Versteckst Du Dich etwa?"

4. Eitelkeit / Ego

Seien wir uns ehrlich, wir alle sind ein bisschen Eitel. Wir alle wollen gemocht, akzeptiert und sogar verehrt werden. Lass Deinen Leser im Betreff besser dastehen oder versuche, ihn zu "beschämen" und er wird die E-Mail öffnen. 🙂

  • "Das wird Deinen Po knackiger aussehen lassen"
  • "Hör nicht auf diesen Marketing Tipp aus dem letzten Jahr"
  • "Glaubst Du immer noch an diesen Humbug?"
  • "Geschenkideen für den anspruchsvollen Mann / die anspruchsvolle Frau
  • "Willkommen im Club!"
  • "Das kaufen die VIPs gerade..."

5. Sparen / Schnäppchen

Ein Freund von mir ist ein echter Sparmeister und prahlt oft vor mir, wenn er wieder etwas besonders günstig bekommen hat (günstiger als ich). Viele Menschen, die ein Produkt unbedingt haben wollen, warten auf Rabatte und Aktionen. Arbeitest Du in Betreffzeilen damit, werden sie in der Regel häufiger geöffnet.

Achte aber darauf, keine zu hohen Rabatte oder Preisvergünstigungen anzubieten, ansonsten wirkst Du unseriös und machst Dein Produkt minderwertiger. Wie hilfreich kann schon ein Produkt sein, dass normalerweise 1.000 € kostet und dann plötzlich nur mehr 49 €? 

  • "Ein Angebot, das Du nicht verpassen darfst..."
  • "Schnäppchenjäger?"
  • "25% Rabatt auf meinen besten Kurs"
  • "Zwei für Eines
  • Etwas Luxus für einen super Preis"
  • "Ich senke die Gebühr für Dich"

6. Faulheit

Was würdest Du bevorzugen? Einen langen und harten Weg oder ein einfaches Patentrezept auf dem Silbertablett? Wir Menschen sind faul, wollen Arbeit vermeiden und sind immer auf der Suche nach Abkürzungen oder Möglichkeiten, um Zeit und Energie zu sparen. Eine perfekte menschliche Eigenschaft, um die Öffnungsraten Deiner E-Mails zu erhöhen.

  • "Einfache 30-Punkte Checkliste für Deine Webseite"
  • "Wort-für-Wort Skript für umsatzbringende Verkaufsgespräche"
  • "Stiel diese 37 E-Mail-Vorlagen"
  • "199 Ideen für Blog-Artikel, die gelesen werden"
  • "Die ultimative Anleitung zum ersten Online-Kurs"
  • "Wie Du jeden Tag 2h mehr Freizeit gewinnst"

7. Schmerzen / konkrete Probleme

Wenn Du Deine Zielgruppe wirklich kennst, dann kennst Du auch ihre größten Probleme und Herausforderungen. Sprich diese im Betreff an und Deine Mails werden geöffnet.

  • "Keine Zeit für ein Online Business?"
  • "Schon alles probiert, aber trotzdem Hängebäckchen?"
  • "Hör auf Geld für diese Kurse auszugeben!"
  • "Lerne eine neue Sprache mit nur 5 Minuten pro Tag"
  • "Danach wird Dich niemand mehr respektlos behandeln"
  • "Angst, in den Spiegel zu schauen?"

8. Persönlichkeit

Deine Leser sitzen in der Regel alleine vorm Rechner und wollen persönlich angesprochen werden. Tu mir einen gefallen und sprich Deine Leser niemals mit "Sehr geehrte Damen und Herren" oder "Liebe Leser" an.

In jedem E-Mail-Marketing Tool kannst Du den Vornamen Deiner Leser auch in der Betreffzeile einfügen und so die Öffnungsrate steigern.

Darüber hinaus solltest Du einen lockeren, umgänglichen Sprachstil verwenden und so schreiben, also würdest Du Dich mit einem Freund unterhalten.

  • "Katrin, diesen neuen Look wirst Du lieben"
  • "Happy Birthday Frank (Geschenk in der Mail)"
  • "Bist Du auch dabei?"
  • "Wir sehen uns morgen um 8, Jürgen"
  • "Im Ernst, warum machst Du so etwas?"
  • "Susanne, kannst Du Dich an mich erinnern?"
  • Lieber Schokolade oder Vanille?

Hier noch drei weitere Tipps für Deine Betreffzeilen:

  1. Die meisten Menschen öffnen E-Mails auf dem Handy. Stell also sicher, dass Deine Betreffzeilen für mobile Nutzer optimiert sind. Du kannst zum Beispiel mit Tools wie ZURB nachschauen, wie Deine Betreffzeilen auf verschiedenen Smartphones angezeigt werden.
  2. Sei originell (und andersartig). Die Wahrheit ist, dass sich Deine Leser schnell langweilen. Wenn Du einen frischen E-Mail-Abonnenten oder inaktive Langzeitabonnenten erreichen möchtest, dann dürfen sie nicht Deine Betreffzeile lesen und sich denken: "Schon wieder dieser langweilige Newsletter, den ich ohnehin nie lese." Du musst also für Abwechslung sorgen und auffallen (um jeden Preis). 
  3. Probier mal Emojis aus. Ich selbst habe es zwar noch nie getestet, aber von Kollegen gehört, dass diese witzigen grafischen Elemente die Öffnungsraten erhöhen können. Aber auch hier solltest Du es aus meiner Sicht nicht übertreiben. Der Mix macht die Musik!

Damit Du ein Gefühl dafür bekommst, welche Öffnungsraten von E-Mails "normal" sind, hier ein Screenshot, der die Öffnungsraten einiger Mails in einer meiner E-Mail-Kampagnen zeigt.

Öffnungsraten meiner E-Mail-Kampagne

Im Schnitt habe ich in dieser Kampagne eine Öffnungsrate von 35,22 %.

Erfahrungsgemäß ist das über alle Branchen hinweg ein sehr guter Wert. Rechne also damit, dass - je nach Nische und Zielgruppe - Deine Öffnungsraten vielleicht etwas darunter liegen.

Aber vermutlich bist Du auch noch kein so "E-Mail-Marketing Pro" wie ich? 😉 Wenn Deine Raten zwischen 20 % und 25 % liegen, dann funktionieren Deine Betreffzeilen. Darunter würde ich optimieren.

Übrigens... wundere Dich bitte nicht über die teilweise unterirdischen Klickraten. Einige dieser Mails sind reine Content-Mails ohne Call to Action oder direkten Link zum Klicken. 🙂

Doch wie verhalten sich die Öffnungs- und Klickraten an den verschiedenen Wochentagen?

Dazu habe ich folgende interessante Statistik aus 2021 gefunden, die sich diese Daten über alle Branchen hinweg angesehen hat.

  • Tag mit den höchsten Öffnungsraten: Freitag (18,9 %)
  • Tag mit den höchsten Klickraten: Freitag (2,7 %)
  • Tage mit den höchsten Click-to-Open-Raten: Mittwoch und Freitag (14,4 %)
  • Die Abmelderaten für E-Mails waren während der gesamten Woche praktisch identisch (0,1%)
  • Tag mit den niedrigsten Öffnungsraten: Samstag (17,3 %)
  • Tag mit den niedrigsten Klickraten: Samstag (2,4 %)
  • Tag mit den niedrigsten Klick-zu-Öffnen-Raten: Dienstag (13,5%)

Spannend oder?

Nimm diese Zahlen aber nicht allzu ernst, sondern finde selbst heraus, wann Du in Deinem E-Mail-Marketing die besten Ergebnisse bekommst. 🙂

4.3 Wie kommst Du auf Content-Ideen für Newsletter?

Das darfst Du nicht mich fragen, sondern Deine Zielgruppe! 😉

Im Ernst.

Wenn Du Dich intensiv mit Deiner Zielgruppe befasst, ihre Probleme, Herausforderungen und Wünsche kennst, dann wird Dir das "Material" für E-Mails niemals ausgehen.

Egal, wo Du in Deinem Business also gerade stehst, beginne sofort, Dir einen Pool an Content-Ideen anzulegen. Nicht nur für Newsletter, sondern zum Beispiel auch für Blog-Artikel, Videos, Grafiken und Produkte.

Wann immer Du also...

  • Einen Blog-Kommentar liest.
  • Eine Leseranfrage bekommst.
  • Ein Insight über Deine Zielgruppe herausfindest.
  • Eine Keyword-Recherche machst.
  • Einen Wettbewerber (Webseite) analysierst.
  • Oder einfach nur mal scharf nachdenkst.

...beginne, Dir Notizen darüber zu machen, was Du davon als Newsletter oder generell als Content verwenden kannst.

Hier 20 Content-Ideen für Newsletter, auf die ich eben durch scharfes Nachdenken gekommen bin. 🙂

  1. How-to Anleitungen. Zeige Deinen Lesern, wie sie von A nach B kommen.
  2. Interviews. Bitte eine bekannte Person in Deiner Nische um ein Interview und verlinke es in Deinem Newsletter.
  3. Umfragen. Stelle ein paar konkrete Fragen, um besser zu verstehen, wie Du Deinen Lesern helfen kannst.
  4. Blog-Posts. Du hast erstklassigen Content auf Deinem Blog online? Dann erzähle Deinen E-Mail-Abonnenten davon.
  5. Bitte um Feedback. Schreib einfach mal eine Mail, in der Du eine konkrete Frage stellst und um eine Antwort bittest.
  6. Case Studys. Du hast etwas ausprobiert und Deine Erfahrungen und Ergebnisse aufgeschrieben. Das ist bestimmt interessant für Deine Leser!
  7. Andere Artikel. Was spricht dagegen, auch auf Artikel und Beiträge außerhalb Deiner Webseite zu verlinken? Nichts, sofern es einen Mehrwert für Deine Leser liefert.
  8. Quick Tipps. Du hast in Deiner täglichen Arbeit etwas herausgefunden, wie Du etwas schneller oder einfacher schaffen kannst? Dann teile Deine Erkenntnis direkt mit Deinen Lesern. Sie werden Dir dafür danken!
  9. E-Mail-Serien. Du möchtest Deinen Lesern etwas beibringen, was den Rahmen einer Mail sprengt. Dann verpacke die einzelnen Schritte in mehreren Mails und achte darauf, jede dazugehörige Mail der Serie mit dem gleichen Kürzel im Betreff anzukündigen.
  10. Sprich darüber, was Dich beschäftigt. Welches Buch liest Du gerade? Wie ernährst Du Dich aktuell? Wovon träumst Du? Teile Deine Gedanken mit Deinen Lesern. Das schafft Nähe und Vertrauen.
  11. Feedbacks. Du hast eine Lobesmail von einem Kunden oder gar ein tolles Testimonial für ein Produkt bekommen. Teile es mit Deinen Lesern und sei stolz darauf.
  12. Aktuelle Ereignisse. Sprich Themen an, die die Welt (und somit auch Deine Leser) gerade beschäftigt. Seien es Krisen oder Katastrophen oder auch erfreuliche Ereignisse (vielleicht bist Du Mutter oder Vater geworden). Ja, Leute, die Deinen Newsletter abonniert haben, interessieren sich für Dich und Dein Leben.
  13. Insights. Wie sieht Dein Alltag als erfolgreicher Infopreneuer aus? Verbringst Du den ganzen Tag mit Geld zählen auf den Malediven oder klemmst Du doch hinterm Bürostuhl und arbeitest fleißig an Deinem Geschäft? 🙂 Lass Deine Leser einen Blick hinter die Kulissen werfen.
  14. Partner / Jobs. Du suchst jemanden, der Dich unterstützt oder hast gar ein Job-Angebot zu vergeben? Dann nutze Deine Community, um eine passende Person zu finden.
  15. Kooperationen. Was spricht dagegen, dass Du ein Online-Projekt mit einem Partner zusammen aufbaust und ihr euch die Gewinne teilt? Nichts. Und Deine Liste ist perfekt, um eine gleichgesinnte Person zu finden (Deine Leser kennen Dich, Deine Art und Deine Vision bereits).
  16. (Neue) Produkte. Du hast ein tolles Produkt oder bist gerade dabei ein Neues zu entwickeln? Dann verkaufe es in Deiner Liste oder bitte um Feedback, wie Dein neues Produkt aussehen sollte, damit es gekauft wird.
  17. Sprich über Fehler. Du hast einen Fehler gemacht oder bist in ein Fettnäpfchen getreten? Dann erzähle Deiner Community davon, sorge für Lacher und bewahre sie vor den gleichen Missgeschicken.
  18. Feiere! Was ist schöner als gemeinsam zu feiern? Wenn Dir irgendetwas Besonderes gelungen ist oder Du ein bestimmtes Ziel erreicht hast, dann lade Deine Leser ein, mit Dir gemeinsam zu feiern (und die Feier vielleicht mit einem kleinen Produktrabatt zu verbinden ;-)).
  19. Deine Story. Vielleicht warst Du einmal in der gleichen Situation wie viele Deiner Leser aktuell. Oder Du hast die gleichen Erfahrungen gemacht. Erzähle Deinen E-Mail-Abonnenten davon, wie Du aus der Situation herausgekommen bist und welchen Weg Du dafür gegangen bist.
  20. Lade zu einem Gespräch ein. Nichts kann durch ein persönliches Gespräch ersetzt werden. Investiere mal 30-60 Minuten, um Deiner Zielgruppe direkt per Telefon oder Zoom weiterzuhelfen. Du wirst sehen, wie wertvoll so ein Gespräch auch für Dich sein kann (= neue Content-Ideen).

4.4 Wie funktioniert Storytelling im E-Mail-Marketing?

Über Storytelling wurden ganze Bücher geschrieben und hier tief in die Materie einzusteigen würde den Rahmen sprengen.

Am Ende geht es um Geschichten. Wir Menschen lieben Geschichten. Wir hassen aber stumpfe Werbemails. 

Versuche also so gut wie möglich, in Deinen E-Mails eine Geschichte zu erzählen. Auch und vor allem in Mails, in denen Du etwas verkaufen möchtest. Niemand liest mehr Zweizeiler mit Link in dem steht: "Kaufe jetzt oder stirb!"

Natürlich funktioniert das nicht immer und ergibt auch nicht immer Sinn. Wenn Du die Benefits Deines Produktes auflisten möchtest, dann brauchst Du keine Story.

Wenn Du aber ein Problem Deiner Zielgruppe aufgreifen und zeigen möchtest, wie Du zu einer praktikablen Lösung dafür gekommen bist, dann kannst Du das schön in (D)einer Geschichte verpacken.

In meiner Recherche habe ich eine schöne Gegenüberstellung gefunden, was Storytelling ist und was es nicht ist.

Storytelling ist...

Storytelling ist nicht...

Nützliche Informationen

Ein 10.000 Wörter langer Artikel

Was Deine Leser motiviert

Deine (Verkaufs)ziele

Wofür Du und Deine Marke stehen

Plumpe Werbung

Über Deine Leser und Kunden

Über Deine Marke

Emotional und Fesselnd

Langweilig

Ein Anfang, ein Problem & einen Lösung

Etwas "Cooles" das passiert ist

Eine Interaktion zwischen Deinen Lesern und Kunden und Dir

Ein Verkaufsgespräch

Was macht eine gute Geschichte eigentlich aus?

Aus meiner Sicht sind es drei Bestandteile:

  1. Figur. Jede Geschichte hat eine Figur, eine Hauptrolle. Sie ist die Brücke zwischen Dir, dem Erzähler und Deinem Leser. Diese Hauptrolle kannst auch Du selbst übernehmen, wenn es in Deiner Story um Dich geht. Es kann aber auch ein fiktiver Charakter sein, der zum Beispiel für Deine Zielgruppe steht. Wichtig ist, dass sich Deine Leser in sie hineinversetzen und sich mit ihr identifizieren können. 
  2. Problem. Die Aufgabe Deiner Figur in der Story ist es, eine bestimmte Herausforderung zu meistern. Im besten Fall eine typische Herausforderung Deiner Zielgruppe. Das weckt Emotionen und zieht Deine Leser in die Geschichte, da sie sich erkannt und verstanden fühlen. Das schafft Vertrauen und fesselt.
  3. Auflösung. Jede gute Geschichte hat ein Ende, aber es muss nicht immer ein Gutes sein. Hier schwenkst Du von der Herausforderung zur (Auf)lösung der Geschichte über und forderst Deine Leser zu einer Aktion auf, mit der sie im besten Fall selbst die Herausforderung meistern können. Zum Beispiel Dein Produkt, einem Blog-Beitrag oder ein persönliches Gespräch mit Dir.

Wenn Du es schaffst, in zumindest einigen Deiner Newsletter Geschichten nach diesem Muster zu erzählen, dann hast Du schon sehr viel erreicht und Deine Leser werden happy sein. 🙂

Hier als Beispiel eine "Story-Mail" von mir, die bei meiner Zielgruppe sehr gut ankommt und ja, auch bis zum Ende gelesen wird. Einfach auf folgenden Balken klicken, um die Mail aufzuklappen und zu lesen.

Beispiel einer Content-Mail mit Story

Betreff: Übers Scheitern im Internet...

Hallo Ulrike,

heute verrate ich Dir meine 6 Fehler, die mich jahrelang davon abgehalten haben, kontinuierlich und passiv Umsätze über das Internet zu generieren.

Begehst Du diese Fehler auch?

#1: Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Ich habe ein Produkt nach dem anderen gekauft, immer in der Hoffnung endlich das letzte fehlende Puzzleteil zu finden oder den ersehnten roten Faden zu bekommen (Vielleicht kennst Du das ja?).

Und habe dabei viele Scheine liegen lassen.

Irgendwann habe ich bemerkt, dass in vielen E-Books und Online-Kursen Inhalte bewusst weggelassen werden, um mir dann Folgeprodukte verkaufen zu können, die die Lücke scheinbar schließen (Schon mal erlebt?).

Auch führten "harte" Verkaufstaktiken dazu, dass ich Kurse und Tools vorschnell und unüberlegt gekauft habe, die ich am Ende des Tages überhaupt nicht gebraucht habe. Oder die nie so richtig zur der Situation passten, in der ich mich gerade befand.

Viele "Gurus" verstehen eben ihr Handwerk und ich bin immer wieder in die "Kauffalle" getappt.

Resultat war ein Sammelsurium an Kursen zu den unterschiedlichsten Themen, die weder ein großes Ganzes ergaben, noch wirklich Sinn machten. Und entweder "im Regal verstaubten" oder irgendwo in der Mitte endeten und mich irgendwann zur Aufgabe zwangen (und immer einen faden Beigeschmack bei mir hinterließen).

#2: Keine Business-Idee

"Worüber soll ich denn bloß einen Kurs erstellen oder ein E-Book schreiben, wenn ich doch kein Experte bin und kein Wissen zum Teilen habe?"

Eine Frage, die mich lange quälte (Vielleicht auch Dich?).

Ich grübelte und grübelte und kam einfach auf keine zündende Idee (oder hatte das Gefühl, dass keine Idee gut genug für ein echtes Business war).

Nach und nach verlor ich die Motivation und ließ es wieder bleiben, bevor ich richtig gestartet bin.

#3: (Zu) viele Ideen oder ein fertiges Produkt

Es gibt Menschen, die sprudeln nur so vor Ideen oder werden nachts wach, weil sie der nächste Geistesblitz erreicht.

Meine Frau gehört dazu und sie hatte immer wieder gute Einfälle.

Allerdings wusste ich dann nicht, ob ihre Ideen überhaupt Sinn machen, geschweige denn, ob sich später damit Einkommen generieren lässt (Trifft das auch auf Dich zu?).

Was mir fehlte, war das Know-How, wie man Ideen im Internet auf Profitabilität überprüft. Und der Mut, die Ideen dann wirklich anzugehen und zu versuchen, daraus ein echtes Business zu machen.

Irgendwann habe ich mich aber davon nicht mehr aufhalten lassen und übereifrig ein eigenes Infoprodukt erstellt. In der festen Überzeugung, dann nur mehr einen Knopf drücken zu müssen und schon stürmen die gierigen Käuferhorden "meinen Laden".

(In dem Produkt zeigte ich Leuten, wie sie ein damals sehr beliebtes Videospiel schneller durchspielen konnten)

Zurück in der Realität angekommen, stellte ich dann aber schnell fest, dass niemand mein Produkt kaufen wollte (ein Produkt, in das ich viel Zeit und Herzblut gesteckt hatte).

Fragen taten sich auf, wie zum Beispiel:

  • "Liegt es an meiner Vekaufsseite?"
  • "Ist mein Produkt nicht gut genug?"
  • "Sollte ich Facebook Ads probieren?"
  • "Woher bekomme ich Partner?"
  • "Warum funktioniert das bei mir alles nicht und bei den anderen schon, welchen Trick kennen sie, den sie mir nicht verraten?"

#4: Ängste, Zweifel und Bedenken, ob ich das alles überhaupt hinbekomme

Um sich ein Online-Business aufzubauen, gibt es jede Menge zu tun.

So zum Beispiel:

  • "Wie lerne ich meine Zielgruppe kennen?"
  • "Wie komme ich an Kunden?"
  • "Wie baue ich mir eine E-Mail-Liste auf?"
  • "Was muss ich rechtlich alles beachten?"

Der Aufgabenberg schien für mich unüberwindbar hoch zu sein (Kennst Du das Gefühl?).

Meine Motivation litt und Zweifel machten sich breit, ob das alles eigentlich das Richtige für mich ist oder überhaupt so funktioniert, wie die Typen im Lambo immer erzählten.

Das kam daher, weil mir natürlich jeder seine Methode und seine Strategie als den heiligen Gral und das nächste "Must Have" verkaufen wollte (obwohl es das meistens nicht war).

Und es somit für mich schwer zu selektieren war, was mich aktuell wirklich weiterbringt und was ich getrost ignorieren kann (und nur wertvolle Zeit frisst, die ich anders besser hätte nutzen können).

#5: Angst vor der Technik

Der ganze Technikkram kann einen aber auch wirklich Nerven kosten (Findest Du nicht auch?)

  • "Wie baue ich eine Webseite richtig auf?"
  • "Wie verbinde ich mein E-Mail-Marketing Tool mit meiner Seite?"
  • "Wie binde ich einen Zahlungsprozessor ein?"
  • "Wie baue ich mir eine automatisierte Verkaufsmaschine?"

Fragen über Fragen, die mich oft zur Weißglut brachten.

#6: Job & Zeit, Fokus & Motivation

Ich war 15 Jahre lang in einem festen Angestelltenverhältnis und wollte irgendwann einfach raus aus dem 9-to-5 Job (dem typischen Hamsterrad).

Aber es fiel mir schwer, mich neben einer 40-Stundenwoche und Familie abends oder am Wochenende zu motivieren, online an etwas zu "basteln", wovon ich eigentich nicht so richtig wusste, ob meine Bemühungen jemals Früchte tragen werden (Kennst Du das Gefühl?).

Und bei dem Überangebot an scheinbar tollen Verdienstmöglichkeiten, war es auch nicht gerade einfach für mich, den Fokus auf nur eine Sache zu legen und mir nicht zig Baustellen nebeneinandern aufzumachen.

Das sind die Hürden, Stolpersteine und Herausforderungen die mich lange davon abgehalten haben, ein erfolgreiches Online-Business zu betreiben.

Und ich bin ziemlich sicher, dass es zumindest einen Punkt gibt, der auch Deine Situation ganz gut wiederspiegelt (Vielleicht sogar mehrere)?

Wusstest Du zum Beispiel, dass ich 9 Jahre(!) gebraucht habe, um ausschließlich von meinen Online-Einnahmen leben zu können?

Folgendes Foto ist bezeichnend für meine langjährige Online-Business "Schul- und Lehrzeit" und zeigt mich mit Schultüte beim Start meines Online-Marketing Studiums in München.

Christian Költringer mit Schultüte

Ich habe mir mein erfolgreiches Online-Business komplett nebenberuflich aufgebaut und dabei vermutlich kein Fettnäpfchen ausgelassen.

Ich bin somit quasi ein echter "Leidensgenosse".

Mein Weg ist aber bestimmt nicht typisch und heute weiß ich, dass es auch wesentlich schneller geht.

So bin auch ich jahrelang auf jeden Zug aufgesprungen und habe "blindlings" einfach das gemacht, was mir jemand anders gesagt hat (klingelts?).

Einer hat mir von einem echten Bestseller E-Book erzählt, das er geschrieben hat (und das sich scheinbar verkauft, wie warme Semmeln).

Und ich solle doch einen kurzen Bericht darüber schreiben, das E-Book dann unterhalb des Berichts weiterempfehlen und dafür "fette" Provisionen kassieren.

Gesagt, getan und kassiert habe ich - *Trommelwirbel* - nichts!

Später habe ich mir ein fertiges E-Book gekauft und sofort Werbung dafür geschaltet (weil mir jemand eingeredet hat, dass Google Ads die ultimative Traffic-Maschine ist, die ich einfach anwerfen kann und schon rollt der Rubel).

Nun ja.

Ich habe die Werbung nach 2 Wochen wieder abgedreht, weil ich deutlich mehr ausgegeben habe, als ich verdient habe.

Es gibt noch ein paar weitere Projekte, die ich komplett in den Sand gesetzt habe.

Fällt Dir etwas auf?

Ich habe jahrelang probiert & getestet, bin hingefallen & wieder aufgestanden (das ist der Weg, von dem niemand spricht).

Aber ich habe mir einen enormen Erfahrungsschatz (von dem Du profitieren kannst) aufgebaut, aus Fehlern (die Du nicht machen wirst) gelernt und weiß heute ganz genau, wie der Hase im Internet läuft.

Vorhin habe ich Dir von einem E-Book erzählt, das ich online verkaufe (ein typisches digitales Infoprodukt).

Es zeigt Menschen, wie sie selbst ein E-Book schreiben können. (Es ist qualitativ wirklich sehr gut. Ich habe es nicht selbst geschrieben, sondern dafür eine "Wiederverkaufslizenz" erworben.)

Ich habe dieses Infoprodukt immer noch und in guten Monaten mache ich damit 2.927,54 € Rohgewinn (ohne einen Cent für AdWords auszugeben und ich zeige Dir noch, wie genau ich das mache).

E-Book Verkäufe

Ein Verdienst, der durchaus ein durchschnittliches Angestelltengehalt ersetzen kann.

Das ist nur ein Infoprodukt das ich habe und das nur für einen Teil meiner Einnahmen sorgt.

Und ich möchte damit bestimmt nicht angeben, sondern Dir damit eine realistische Vorstellung geben, was Du mit einem einfachen E-Book (Verkaufspreis 37 €) pro Monat verdienen kannst (obwohl in Wirklichkeit noch viel mehr möglich ist).

Aber viel wichtiger als diese Zahl ist ohnehin, dass Du erkennst, dass man es trotz der oben genannten Hürden schaffen kann, sich ein Online-Business aufzubauen, von dem man sehr gut leben kann (auch Du und als Laie, wie ich damals).

Das alles ist kein Hexenwerk, sobald Du genau weißt, was Du tust.

Melde Dich gerne als Antwort auf diese E-Mail, wenn Du noch Fragen dazu hast oder ich Deine aktuelle Situation nicht erwähnt habe.

Hab noch einen tollen Tag!

Beste Grüße
Christian

PS: So ein Business, das Du komplett von Zuhause aus steuern und betreiben kannst, ist eine echt coole Sache.

Allerdings erfordert das auch Disziplin und fokussiertes Arbeiten.

Ich habe eine kleine Strategie entwickelt, die mir hilft, an einem Arbeitstag so viel wie möglich zu schaffen und nicht ständig abgelenkt zu werden (so kann ich häufig eine Stunde früher Schluss machen und die Extrazeit mit meinen beiden Kindern verbringen; hier meine Tochter Helena bei ihrem ersten Spielplatzbesuch :-)).

Ich mit meiner Tochter

Wenn ich in den nächsten Tagen die Zeit finde, verrate ich Dir meine Strategie, ok?

Achte also auf jeden Fall auf Deinen Posteingang. 🙂

  • Die Figur der Geschichte bin ich selbst.
  • Ich erzähle darin, mit welchen Herausforderungen ich beim Aufbau meines eigenen Online Business zu kämpfen hatte. Viele meiner Leser erkennen sich darin wieder, weil sie in ganz ähnlichen Situationen waren oder aktuell gerade sind.
  • Dann schwenke ich um und verrate, dass ich es doch noch geschafft habe, mir ein erfolgreiches Business aufzubauen und löse somit positive, motivierende Emotionen aus. Und ich untermauere meinen hart erkämpften Erfolg sogar noch mit einem Screenshot meiner Einnahmen (quasi als Beweis).
  • Ich löse aber nicht komplett auf, lasse das Ende offen und zeige (noch) nicht, wie ich das erreicht habe. So halte ich den Spannungsbogen hoch, mache Lust auf mehr und gib dem Leser einen triftigen Grund, auch meine nächste Mail wieder zu lesen.
  • Am Ende nutze ich ein PS. Darin spreche ich von einer Strategie, die mir im Alltag mehr Zeit verschafft. Ich verrate die Strategie aber nicht, sondern verweise auf eine nächste Mail. Spätestens hier wird der Leser vor Neugierde "platzen". 😉

Die E-Mail, die darauf folgt, hat mit 38,2 % übrigens eine überdurchschnittlich hohe Öffnungsrate. Yeah! 🙂

Überdurchschnittliche hohe Öffnungsrate

4.5 Wie soll das Verhältnis zwischen Contentmails und Werbemails sein?

Ich bin der Meinung, dass Du in einer Contentmail auch Werbung machen darfst und in einer Werbemail auch Content liefern solltest. Ich würde beides also nicht strikt voneinander trennen, sondern ineinanderfließen lassen.

Aus zwei Gründen:

  1. Wenn eine Contentmail richtig gut ist und ein "Wow" bei Deinem Leser auslöst - warum solltest Du ihm am Ende dann kein Angebot machen? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, das er es annimmt oder zumindest im Hinterkopf behält.
  2. Wenn Du in einer Mail "nur" etwas verkaufen möchtest, dann steigen Deine Chancen für einen Abschluss, wenn Du Dich von der Masse der übertrieben "harten" Verkäufer abhebst und auch in Deinen Werbemails für neue Learnings, Erkenntnisse und Mehrwert sorgst.

Aber Ende ist es auch eine Frage, wie Du nach außen hin wahrgenommen werden möchtest.

  1. Als jemand, der in seinem Newsletter den Fokus ausschließlich auf den schnellen Verkauf legt und von seinen Lesern auch als offensichtlicher Verkäufer wahrgenommen werden möchte. Meistens versendet dieser jemand sehr kurze Mails ohne Mehrwert (aber mit vielen "Kaufe jetzt" Links ;-)).
  2. Oder als jemand, der den Fokus darauf legt, seinen Lesern in den Mails auch Wissen zu vermitteln, Fragen zu beantworten, etwas Neues beizubringen und eher unterschwellig verkauft.

Beides kann funktionieren, daher gibt es aus meiner Sicht kein richtig oder falsch, was das Verhältnis zwischen Contentmails und Werbemails betrifft.

Sei Dir aber einer Sache bewusst: So, wie Du Dein E-Mail-Marketing aufbaust, "erziehst" Du Deine Leser auch gewissermaßen. Achte also auch darauf, nicht nur Links auf Kaufangebote zu setzen.

Wenn sich das immer und immer wieder wiederholt, denken Deine Leser, wenn sie einen Link sehen, dass es sich hier wieder um ein Produkt oder um eine Verkaufsseite handelt.

Deshalb solltest Du immer wieder auch auf coole und hilfreiche Sachen verlinken, damit jeder Link eine "Überraschung" ist.

Überlege Dir also, was Du für Links setzen kannst, die weiterhelfen. Das könnten folgende Dinge sein:

  • Hilfreiche Inhalte von anderen Autoritäten in Deinem Bereich.
  • Deine eigenen hilfreichen Beiträge auf Deinem Blog.
  • YouTube-Videos von Dir oder von anderen.
  • Kurze Sprachnachrichten von Dir oder Interviews, die Du gegeben hast.

Das wird insgesamt die Klickrate auf Deine Links erhöhen!

Was mich persönlich betrifft, versuche ich für neue Abonnenten das Gewicht klar auf Content zu legen und erst einmal in Vorleistung zu gehen. Sprich, viel von mir, meinem Wissen und meiner Story preiszugeben und so eine gesunde Vertrauensbasis aufzubauen.

Das honorieren meine Leser auch, in dem sie mir häufig positives Feedback auf meine E-Mails geben. 🙂

Feedback der Newsletter-Abonnentin Herbe
Feedback der Newsletter-Abonnentin Anne

Je länger ein Abonnent in meinem E-Mail-Verteiler ist, desto mehr Gewicht lege ich auf den Verkauf eines Produktes. Aber auch ich verkaufe bereits innerhalb der ersten 7 Tage, liefere aber in jeder "Verkaufsmail" erstmal interessanten Content oder verlinke auf einen Blog-Beitrag.

4.6 Was sind "normale" Conversionraten (Kaufraten) im E-Mail-Marketing?

Fakt ist, dass E-Mail-Marketing über alle Branchen hinweg offenbar ein lukrativer Online-Marketing-Kanal ist. Laut dieser Statistik hat E-Mail mit $38 sogar den höchsten ROI (Return on Investment) im Vergleich zu den üblichen anderen Kanälen.

Also für jeden ausgegebenen Dollar, spielt E-Mail-Marketing $38 wieder in die Kasse. Wow! 🙂

Aber was bedeutet das für die Conversionrate?

Die Conversionrate sagt aus, wie viele von 100 Personen, die ein Produkt angeboten bekommen (und sehen), es tatsächlich auch kaufen. Kaufen 5 von 100, dann spricht man von einer Conversionrate von 5%.

So weit, so einfach.

Aber was die Conversionrate eines bestimmten Online-Marketing Kanals - wie eben E-Mail-Marketing - betrifft, muss man noch etwas tiefer bohren.

Für eine gute Kaufrate ist es in jedem Fall wichtig, die richtigen Informationen in der richtigen Reihenfolge in seinen E-Mails zu vermitteln, einen zur Zielgruppe passenden Schreibstil zu entwickeln, nachhaltigen Mehrwert zu liefern und klare Handlungsaufforderungen zu formulieren.

Aber das alleine reicht nicht!

Auch folgende Faktoren beeinflussen die Kaufrate des Kanals "E-Mail-Marketing":

  1. Trafficqualität (über welche Wege sind die Abonnenten in den Verteiler gekommen?)
  2. Produktart (ist es ein physisches Produkt mit viel Erklärungsbedarf, das versendet werden muss oder ein E-Book als Sofortdownload?)
  3. Produktpreis (wie hoch ist die Kaufhürde oder das nötige Investment?)
  4. Kaufkraft der Zielgruppe (wie viel Geld hat sie und wie viel kann sie ausgeben?)
  5. Verkaufsbrief (wie gut ist der Salesletter geschrieben und wie gut konvertiert die Verkaufsseite?)

Was ich damit sagen möchte ist folgendes: "Wenn Du geiles E-Marketing betreibst, Deine Verkaufsseite aber schlecht ist, dann kannst Du dennoch eine unterirdische Kaufrate haben. Ist Dein E-Mail-Marketing Mittelmaß, Deine Verkaufsseite aber grandios, dann kann sich das wieder aufwiegen."

Alle Zahnrädchen greifen also ineinander und beeinflussen, wie rund der Motor läuft.

Kommen wir zu ein paar Zahlen, damit Du ein Gefühl für "übliche" Conversionraten im Bereich der digitalen Infoprodukte bekommst.

Ich verkaufe alle meine Produkte über E-Mail-Marketing. Bei mir gibt es also nirgendwo öffentlich etwas zu bestellen. Über Google oder andere Quellen werden meine Verkaufsseiten nicht gefunden. Nur meine E-Mail-Abonnenten haben die Möglichkeit, bei