Online Business aufbauen | 28 Ideen zum Start (6 Gute, 22 weniger Gute)

28 Ideen, um ein Online Business aufzubauen, von dem Du leben kannst

(6 davon sind grandios, von 22 würde ich die Finger lassen)

Wenn Du nach "Online Business aufbauen" oder "Online Business Ideen" googelst, findest Du schier endlose Informationen und das ist vermutlich nicht der erste Beitrag, den Du dazu liest.

Doch mit welchem Geschäftsmodell solltest Du starten und welches bringt Dir wirklich...

  • Mehr Freiheit (arbeite wann und wo immer Du möchtest!)
  • Mehr Selbstbestimmung (tu den ganzen Tag das, was Dir wirklich Spaß macht!)
  • Mehr Geld (bestimme selbst Dein Einkommen!)

...und welche verschwenden nur Deine Zeit (oder füllen die Taschen der "Gurus", die Dir ihre Kurse verkaufen wollen)?

Christian Költringer

Christian Költringer

Hi. Ich bin Christian, habe 2008 meinen ersten Euro im Internet verdient, lebe zu 100% von meinen Online-Einnahmen und nach dem Lesen dieses Artikels weißt Du, mit welchem Online Business Modell Du noch heute starten kannst (auch ohne dickes Bankkonto).

Was interessiert Dich am meisten?

3 Online Business Regeln, die Du kennen musst

Für nachhaltigen Erfolg mit Deinem Online Business musst Du diese drei Dinge verinnerlichen, ansonsten funktioniert es nicht.

Online Business Regel #1: Es geht um Deine Kunden, nicht (nur) um Dich!

Wenn ich meine Leser frage: "Warum möchtest Du unbedingt ein Online Business starten?" - dann bekomme ich meistens Antworten wie diese.

  • Markus: "Freiheit und Flexibilität! Klar, ich möchte auch mehr Geld verdienen, aber eigentlich geht es mir mehr um die Dinge, die ich gerne tue. Ich liebe es zum Beispiel neue Sprachen zu lernen."
  • Mareike: "Was mich am meisten an einem eigenen Online Business fasziniert, ist der Gedanke, mein Geld von zuhause aus verdienen zu können, ohne Chef im Nacken, der mich ständig nervt. Ich kann mein eigener Boss ein."
  • Frank: "Selbstbestimmt zu arbeiten und nicht dann, wenn es mir ein anderer vorgibt. Und natürlich die Möglichkeit, komplett daheim mein Geld zu verdienen und die Verdiensthöhe selbst in der Hand zu haben."

Es fallen Floskeln wie...

  • "Ich möchte........."
  • "Ich brauche........"
  • "Ich werde dann mehr Zeit haben für......."

Klar, wir alle möchten ein Online Business aufbauen, weil uns das Flexibilität, mehr Zeit für die Familie, mehr Geld und viele weitere Vorteile bringt.

Aber das sollten nicht die EINZIGEN Gründe sein. 

Damit kannst Du nicht starten, sondern das ist irgendwann das Ergebnis.

Wenn Du alle diese Benefits wirklich willst, dann musst Du lernen, tief in die Wünsche und Probleme Deiner (zukünftigen) Kunden einzudringen und ihre Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen (und Deine erstmal hinten anzustellen).

NUR, wenn Du Deine Zielgruppe und Kunden in Dein Vorhaben miteinbeziehst, kannst Du Deinen Traum vom eigenen Online Business irgendwann leben und damit Geld verdienen.

Was mich zur nächsten Regel bringt...

Online Business Regel #2: Es ist ein Marathon, kein Sprint!

Wenn ich mein E-Mail-Postfach durchforste, dann lese ich immer wieder die Frage: "Wann kann ich mit dem ersten Geld rechnen?"

Ich kann das verstehen, denn wir sind es gewohnt unmittelbar Geld zu verdienen, wenn wir arbeiten (oder zumindest am Monatsanfang).

Bei einem eigenen Business ist das anders.

Es wird Leute geben, die Dir tolle Verdienste zeigen, die sie in nur wenigen Tagen mit ihrem Online Business erzielt haben. Und dann werden sie Dir einreden, dass Du das auch schaffen kannst (sofern Du deren Kurs kaufst: Jetzt bestellen! ;-)).

Das Problem ist, dass Du zu Beginn nicht in der gleichen Situation bist, wie die mit den "Geldscheinen wedelnden" Gurus. Sie haben große E-Mail-Listen, sich einen Namen in ihrer Branche gemacht und Vertrauen zu ihrer Zielgruppe aufgebaut. Das hat Jahre gedauert. Dinge, die Du zum Start nicht hast. Niemand hat das.

Vergiss daher schnellverdientes Geld!

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, Amazon schrieb jahrelang rote Zahlen und Du wirst mit einem Online Business in den ersten Monaten kein regelmäßiges Einkommen generieren. Du brauchst Geduld und Durchhaltevermögen.

Egal also, in welchem Bereich Du Dir ein Online Business aufbauen möchtest, es wird ein Marathon und kein Sprint. Das muss Dir bewusst sein und Dir darf die Puste nicht ausgehen.

Online Business Regel #3: Leidenschaft alleine ist zu wenig!

Gleich erfährst Du die Wahrheit, die vielleicht wehtut. Sie macht Dich aber zu einem besseren Online-Unternehmer und Du weißt von Anfang an Bescheid.

Viele werden Dir versuchen, einen Traum zu verkaufen.

Ein 100% automatisiertes, "schlüsselfertiges" Online Business, das auf Deiner echten Leidenschaft basiert und Dir Tausende von Euros einbringt, während Du im Pool Cocktails schlürfst.

Sorry Kumpel(in)! Das ist eine Lüge. Eine Illusion.

Versteh mich bitte nicht falsch: Deine Leidenschaft ist wichtig! Du solltest Dir ein Online Business zu einem Thema aufbauen, das Dich interessiert.

Aber die Leidenschaft alleine hilft Dir nicht, eine lukrative Business Idee zu finden oder wie Du Geld verdienst, ohne als "schmieriger Verkäufer" auftreten zu müssen.

Der entscheidende Faktor zwischen einem erfolgreichen Online Business und einem, das bestimmt scheitert, ist die Wahl des richtigen MODELLS.

  • Aber welches Online-Geschäftsmodell ist nun am rentabelsten?
  • Woher weißt Du, ob Dich die Leute bezahlen werden?
  • Wie bekommst Du Besucher, Kunden und sogar Stammkunden?

Hier zeige ich Dir nun die verschiedenen Möglichkeiten, Dein erstes eigenes Online Business zu starten (inklusive meiner persönlichen Empfehlung für das beste Business-Modell).

BONUS: Ich habe 77 lukrative Infoprodukt-Business Ideen und einen kostenlosen E-Mail-Kurs zum Aufbau eines gewinnbringenden Infoprodukt-Business vorbereitet. Jetzt anfordern >

Die 6 besten Möglichkeiten, um ein Online Business zu starten

Hier sind die 6 besten Optionen für ein Online Business, das Du noch heute starten kannst.

  1. Physische Produkte
  2. Software (+ Apps)
  3. Werbeeinblendungen
  4. Affiliate-Marketing
  5. Coaching
  6. Onlinekurse

Hier siehst Du eine Grafik, die Dir zeigt, wie sich diese 6 Online Business Modelle in Bezug auf die Kosten (je geringer, desto besser) und die Gewinnmargen (je höher, desto besser) zueinander verhalten.

Online Business Modelle im Vergleich

Beachte folgendes, bevor wir uns jedes dieser Online-Geschäftsmodelle im Detail anschauen.

  • Ein paar Recherchen, Dinge hinterfragen und scharf nachdenken lassen schnell erkennen, welches Business-Modell attraktiv ist und welches nicht (die meisten Leute tun dies nie, weil sie von den Dollarzeichen in den Augen geblendet sind).
  • Du musst Deinen Job nicht kündigen oder reiche Investoren finden, um ein gewinnbringendes Online Business aufbauen zu können. Ich habe es nebenbei mit 0 € Fremdfinanzierung getan.
  • Laut der Grafik von oben scheinen Online-Kurse und Coachings die besten Geschäftsmodelle zu sein, weil sie bei geringen Kosten den größten Profit erwirtschaften. Wie entscheidest Du Dich?

1. Physische Produkte

Was ist damit gemeint?

Alles, was Du angreifen kannst und Du vielleicht sogar selbst hergestellt hast. Zum Beispiel selbst gehäkelte Decken oder schön bemalte Blumenvasen.

Marktplätze für handgefertigte Waren, wie etwa Etsy, machen es Handwerkern und Kreativen einfach, ihre physischen Produkte online zu verkaufen.

Ja, Du kannst damit bestimmt von Zuhause aus Geld verdienen, aber eben diese Marktplätze lassen sich ihre Reichweite fürstlich entlohnen, was Deinen Gewinn überschaubar hält.

Vor- und Nachteile von physischen Produkten:

  • Hochwertige physische Produkte werden als wertvoll wahrgenommen.
  • Du kannst Deine Kreativität ausleben.
  • Marktplätze wie Etsy bringen Dich mit potenziellen Kunden zusammen und übernehmen die Verkaufsabwicklung.
  • Geringe Margen, da Du Marktplätze für deren Reichweite und Service bezahlen musst.
  • Hoher Aufwand der Erstellung (bzw. teuer, wenn Du produzieren lässt).
  • Du brauchst Materialien, die ebenfalls den Gewinn schmälern.
  • Schwere Skalierbarkeit, da Du fortlaufend produzieren musst.

2. Software (+ Apps)

Du träumst davon, das nächste Facebook oder Instagram zu erfinden?

Und dann nach dem Börsengang Millionen einzuhamstern. *Sabber* Sabber* 😉

Vielleicht bist Du sogar Programmierer und codest gerade an Deiner eigenen App?

In der Realität ist ein Software-Business allerdings keine praktikable Option für viele von uns.

Die meisten von uns können nicht programmieren (inklusive mir) und glaub mir, so easy ist es nicht Dir die ganzen technischen Dinge beizubringen und Zusammenhänge zu verstehen (ich hatte 3 Jahre "Programmieren" in der Schule).

Und selbst wenn Du ein Coding Crack bist, hast Du die ständige Herausforderung, Deine Software oder Deine App vermarkten und aktualisieren zu müssen.

Schau Dir mal die App Stores dieser Welt an. Dort tummeln sich Millionen von Karteileichen, die niemand herunterlädt. So verdienen laut diesem Bericht etwa 60% aller App-Entwickler unter 500 Dollar pro Monat, 23% sogar unter 100 Dollar.

Unmöglich ist es natürlich nicht, mit einer eigenen Software erfolgreich zu werden, aber es gehört sicher nicht zu den einfachsten und "einsteigerfreundlichsten" Geschäftsmodellen.

Vor- und Nachteile von Software (+ Apps):

  • Hohe Gewinnmargen.
  • Monatlich wiederkehrende Einnahmen durch Nutzungsgebühren.
  • Hohe Nachfrage nach Ideen/Spezialisten.
  • Hoher Aufwand bzw. Kosten der Erstellung.
  • Hoher Betreuungsaufwand durch Updates, Anwenderfragen und Einhaltung von Gesetzen.
  • Starker Wettbewerb.

3. Werbeeinblendungen

Bestimmt hast Du schon einmal auf Webseiten Werbeanzeigen oder Banner gesehen?

Zum Beispiel kann man über Google AdSense thematisch passende Werbung auf seiner Webseite einblenden lassen und wird dann pro Klick auf diese Werbung bezahlt. Meistens sind es Cent Beträge pro Klick.

Ein sehr einfaches Modell, mit dem man online Geld verdienen kann.

Ich habe es selbst mit meiner allerersten Webseite zum Thema "Auto-Tuning" getestet, die im Jahr 2008 online ging (ich aber mittlerweile mangels Erfolg eingestampft habe).

Der Schlüssel zum Erfolg ist hier Masse!

Das heiß, Du brauchst Unmengen an Besuchern auf der Webseite, die dann auf die Anzeigen klicken, um auf einen guten Verdienst zu kommen. Und mit Unmengen meine ich Hunderttausende pro Monat, was für eine "normale" Webseite kaum zu erreichen ist.

Die meisten Webseiten, die mit Adsense arbeiten, verdienen darüber ein paar Euronen im Monat, können also bei Weitem nicht davon leben.

Der Blogger Peer Wandiger spricht in seinem Bericht von 130.000 Seitenaufrufen pro Monat, die er benötigt hat, um monatlich 4-stellig mit Werbeeinblendungen zu verdienen.

Natürlich kannst Du auf Deiner Webseite auch direkt Werbeplätze verkaufen, zum Beispiel als Banner. Hier kannst Du pro Werbeplatz eine monatliche Gebühr verlangen und Webseiten wie die von Peer erzielen hier gute Verdienste.

Aber wenn Du Dir die Trafficzahlen der Webseiten ansiehst, die hiermit erfolgreich sind, dann wirst Du feststellen, dass diese ebenfalls Tausende Leser pro Tag haben (weil sie ansonsten uninteressant für Werbetreibende sind).

Vor- und Nachteile von Werbeeinblendungen:

  • Sehr einfach, Geld zu verdienen.
  • Keine technischen Fähigkeiten nötig.
  • Viele interessante Anbieter und Werbemodelle/-formate.
  • Geringe Verdienste (meistens nur Cent Beträge pro Klick).
  • Enorme Reichweite nötig, um auf einen guten Verdienst zu kommen.
  • Starke Abhängigkeit von Google-Rankings.

4. Affiliate-Marketing

Ich betreibe eine Nischenseite, die mir jeden Monat an die 200 € nur mit Affiliate-Marketing einbringt. Großteils passiv.

Dabei liefere ich auf der Seite erstklassigen Content und empfehle über Partnerlinks einen Videokurs. Kauft jemand diesen Kurs über meinen Link, dann verdiene ich eine Provision. Yippie! 🙂

Ein lukratives Geschäftsmodell!

Partnerprogramme gibt es mittlerweile für alles: Bücher, Abnehmprodukte, Hundehütten oder Kreditkarten. Welcher Bereich interessiert Dich?

Rund ums Affiliate-Marketing haben sich verschiedene Strategien entwickelt und in der Szene wird dieses Geschäftsmodell als der perfekte Einstieg angesehen. Ich sehe es anders. Hier mein Grund.

Mit Affiliate-Marketing kannst Du Dir auf jeden Fall ein Online Business aufbauen, von dem Du irgendwann leben kannst. Viele andere haben es bereits getan.

Aber hast Du Dir schon einmal die Frage gestellt, warum die meisten aus der "Affiliate-Marketing ist geil!" Fraktion auch ihre eigenen Produkte habe? Mhm... 😉

Das Business-Modell hat auch Schwächen.

Vor- und Nachteile beim Affiliate-Marketing:

  • Du musst kein eigenes Produkt erstellen.
  • Du musst Dich nicht mit Kunden herumschlagen.
  • Riesige Auswahl an lukrativen Partnerprogrammen.
  • Oft nicht so easy und deutlich mehr Aufwand wie häufig propagiert.
  • Die wertvollen Kundendaten gehen nicht an Dich, sondern an den Produkthersteller.
  • Starke Abhängigkeit vom Produkthersteller.

5. Coaching

Ein grandioses Geschäftsmodell!

Du hast eine bestimmte Fähigkeit, besonderes Wissen oder Erfahrungswerte, die Du persönlich an andere weitergibst. An Menschen, die mehr als glücklich sind, Dich dafür zu bezahlen.

Du verdienst nicht nur Geld, sondern tust auch direkt etwas Gutes und verbesserst die Situation Deiner Coaching-Kunden. Ein geiles Gefühl!

Ich denke, Coaching ist eines der besten Online-Geschäftsmodelle, die Du noch heute starten kannst.

Allerdings hat es auch eine Limitierung, nämlich Deine eigene Zeit.

Auch Dein Tag hat nur 24 Stunden und Du kannst daher pro Monat nur eine bestimmte Anzahl an Kunden betreuen.

Vor- und Nachteile des Coachings:

  • Du kannst Dein Online Business schnell an den Start bringen.
  • Du kannst Premium-Preise aufrufen.
  • Du arbeitest direkt mit Deinen Kunden zusammen und lernst hautnah deren Ängste, Zweifel und Wünsche kennen.
  • Kunden haben viele Fragen, sehr zeitintensiv (glaub mir!).
  • Ohne zusätzliche Coaches nicht skalierbar (gutes Coaches sind rar!).
  • Kunden, die viel Geld bezahlen, haben hohe Anforderungen, die Du fortlaufend erfüllen musst (kein passives Verdienen!).

6. Online-Kurse

Willkommen zum besten Online-Geschäftsmodell!

Zumindest sehe ich das so. 🙂

Online-Kurse haben kaum ein Risiko, sind sehr lukrativ und lassen sich sehr gut skalieren.

Du musst nur ein Thema nehmen, das Dich interessiert oder zu dem Du bereits Wissen hast und daraus ein digitales Informationsprodukt, wie eben einen Online-Kurs, Video-Kurs oder ein einfaches E-Book erstellen.

Online-Kurse und E-Books machen etwa 90% meiner Online-Einnahmen aus (die restlichen 10% kommen aus Coachings).

Das sind zum Beispiel die Einnahmen meines Online-Kurses "Das A-Z Infoprodukt-System" in nur einem Monat.

Einnahmen-Online-Kurs-pro-Monat

BONUS: Ich habe ein kostenfreies Online-Training erstellt, in dem ich Dir zeige, nach welchen Werten und Prinzipien Du ein Online-Business aufbauen musst, um solche Verdienste erzielen zu können. Jetzt ansehen >

Vor- und Nachteile von Online-Kursen:

  • Du kannst EINMAL etwas erschaffen und dann passives Einkommen damit erwirtschaften.
  • Du kannst eine riesige Zielgruppe damit erreichen.
  • Du kannst Dein Infoprodukt quasi unbegrenzt skalieren, ohne mehr dafür arbeiten zu müssen.
  • Ideenfindung oft schwierig für Anfänger.
  • Viel Arbeit im Vorfeld ohne direkten Verdienst.
  • Steigender Supportaufwand bei steigender Anzahl an Kunden.

Coaching vs. Online-Kurs: Was ist das bessere Geschäftsmodell?

Vielleicht bringt Dir folgende Gegenüberstellung Klarheit?

COACHING

Wenige Kunden

ONLINE-KURSE

Viele Kunden

Fortlaufende Arbeit der Kunden-Betreuung und Schulung

Hohe Stundensätze erzielbar (Hunderte € bzw. oft sogar 1000+ € / h)

Viel Arbeit im Vorfeld, überschaubar im "Live-Betrieb"

Geringerer Anfangsverdienst, aber über die Zeit stark steigend

Fazit: Beide Online Business Modelle sind großartig und ich empfehle Dir mit Online-Kursen zu starten und später auch Coachings anzubieten, falls es in Deinem Bereich passt.

Welchen Online-Kurs kannst Du erstellen?

"Christian, ich habe einfach keine Ideen für ein eigenes Infoprodukt! Ich bin nirgendwo Experte und weiß nicht, wofür mich die Leute bezahlen sollen!"

Sätze wie diese höre ich ständig. Die meisten Leute starten nie, weil sie glauben keine Ideen zu finden.

AUSREDE! 😉

Im Ernst.

Aktuell eine der besten Quellen, um auf zündende Online Business Ideen zu kommen, ist die Plattform Udemy.

Durchstöbere dort die Kategorien, die Dich interessieren oder in denen Du bereits Wissen hast und schau Dir die Kurse an, die andere Leute dort bereits erfolgreich verkaufen.

Online-Business Ideen auf Udemy finden

Udemy hat sogar eine Liste der aktuellen Bestseller. Also jener Online-Kurse, die sich derzeit am besten verkaufen: udemy.com/featured-topics. Er wäre fahrlässig dort nicht nachzuschauen.

Hier 21 Online-Kurs Ideen von Udemy, die ich angehen würde, wenn ich Zeit hätte:

  1. Programmiersprache Python lernen
  2. Richtigen Umgang mit Microsoft Excel lernen
  3. Programmiersprache JavaScript lernen
  4. An der Börse Geld verdienen für Einsteiger
  5. Mit der Hand Zeichnen lernen
  6. Photoshop lernen
  7. Grafiken und 3D-Modelle mit Blender erstellen
  8.  Ohne Programmieren Spiele entwickeln
  9. Wie Du ein Game Designer wirst
  10. Mit Drohnen professionelle Fotos machen
  11. Klavier spielen lernen
  12. Instagram Marketing lernen
  13. Gitarre spielen lernen für Anfänger
  14. Suchmaschinenoptimierung lernen von A-Z
  15. Blockchain für Einsteiger
  16. Ziele erreichen mit Reiki
  17. Videoschnitt und Videobearbeitung lernen
  18. Menschen und Charaktere zeichnen lernen
  19. Richtig mit Adobe After Effects arbeiten
  20. SCRUM - Agil denken und arbeiten
  21. Investieren in Immobilien

Bei all diesen Ideen geht es nicht darum, dass ich irgendwo "Experte" bin (ich hasse Programmieren und hatte noch nie eine Gitarre in der Hand).

Es geht darum, ein Thema zu wählen, in dem ich entweder bereits ganz gut bin und anderen etwas zeigen kann oder das Interesse und die Motivation habe, mir die nötigen Skills noch anzueignen.

Immer noch ideenlos oder unsicher?

BONUS: Hol Dir jetzt meine 77 lukrativen Infoprodukt-Business Ideen und meinen kostenlosen E-Mail-Kurs zum Aufbau eines gewinnbringenden Infoprodukt-Business. Jetzt anfordern >

Ideen kommen nicht als Geistesblitz in der Nacht, sie entstehen durch das Stellen der richtigen Fragen.

Daher hier vier Fragen, die Du Dir jetzt beantworten solltest, um auf Geschäftsideen zu kommen, für die Dich Leute noch heute bezahlen würden.

Frage #1: Wofür bezahle ich bereits?

Wir alle bezahlen verschieden Leute bereits, um Dinge für uns zu erledigen.

Indem Du etwas nachdenkst und Du Dir diese Frage beantwortest, öffnest Du die Tore für eine Reihe von Geschäftsideen.

Hier ein paar Inspirationen:

  • Reinigungskraft für Zuhause
  • Abo im Fitness-Center
  • Gesund Kochen
  • Deinen Hund trainieren
  • Nachhilfelehrer
  • Gartenpflege
  • Hebamme
  • Kindererziehung
  • Familienfotos

Für Dinge, für die Du bereits Geld ausgibst, tun es auch viele andere. 🙂

Frage #2: Worin bist Du gut?

  • Was weißt Du, was andere nicht wissen?
  • Was kannst Du, was andere nicht können?

Das sind Fähigkeiten und Talente für die Dich andere liebend gerne bezahlen, um sie darin zu unterrichten.

Hier einige Beispiele:

  • Verhandlungssicheres Sprechen einer Fremdsprache
  • Kenntnisse eines Computerprogramms wie Word, Excel oder Photoshop
  • Kochen für Single Männer
  • Eine Hundehütte bauen
  • Frauen/Männer ansprechen
  • Saxophon spielen

Mach Dir eine Liste von Fähigkeiten, die Dir spontan einfallen, ohne erstmal groß über deren Sinnhaftigkeit nachzudenken. Später kannst Du Deine Ideen immer noch validieren.

Frage #3: Wofür lieben Dich Deine Freunde (falls Du welche hast ;-))?

Lob von außen tut nicht nur dem Ego tut, sondern kann auch lukrative Business-Ideen hervorzaubern.

Sagen Dir Deine Freunde immer, dass Du... 

  • den besten Dresscode hast?
  • die lustigsten Witze erzählst?
  • die schönsten Frauen/Männer an Land ziehst?
  • die beste Vorhand im Tennis spielst?
  • der beste Zuhörer (Frauenversteher) bist?
  • die schönsten Fotos machst?

Aus all diesen Dingen kannst Du Dir ein erfolgreiches Online Business aufbauen.

Ruf jetzt Deine Freunde an und frag nach, was sie wirklich gut an Dir finden.

Ich bin sicher, Du wirst auf Ideen kommen, die Du bislang noch nicht auf dem Zettel hattest.

Frage #4: Was mache ich am Samstag Vormittag?

Wenn Du samstags frei hast - was machst Du nach dem Aufstehen am Morgen?

  • Morgensport?
  • Durch Mode-Webseiten am Handy surfen?
  • YouTube-Videos anschauen (welche)?
  • Ein Katerfrühstück zubereiten? 😉

Die Chancen stehen gut, dass Du so auf Ideen kommst, für die Du Dich interessierst.

Beantworte Dir auch folgende Frage: Wenn Du mit einer Person für 3 Stunden im Fahrstuhl festsitzt, worüber würdest Du die ganze Zeit sprechen?

Was würdest Du erzählen?

Welches Thema würde die Zeit im Nu vergehen lassen?

Das ist eine sehr gute Methode, um Deiner "wahren" Leidenschaft auf die Schliche zu kommen.

Damit sollte sich Deine Liste an Ideen füllen. Natürlich müssen nicht alle gut sein und am Ende brauchst Du auch nur eine Idee.

Jedes erfolgreiche Geschäft startet mit einer simplen Ideen! Welche ist Deine? 🙂

Und bevor weitere Einwände nur so aus Dir herausplatzen, hier einige Artikel, die die häufigsten Fragen und Zweifel zum Thema "Online Business aufbauen" und zur Erstellung und Vermarktung digitaler Infoprodukte vorwegnehmen. 🙂

22 Online Business Ideen, von denen ich die Finger lassen würde

Nicht umsonst habe ich folgende Business-Modelle ganz nach hinten gereiht. Ich halte sie für nicht besonders lohnenswert und rate Dir davon ab (vor allem dann, wenn Du gerade erst startest, Deine Zeit knapp ist und Du grübelst, in welche Richtung es gehen soll).

Ohne irgendetwas schlechtreden zu wollen, wirst Du damit nicht mehr Zeit, Freiheit und Geld bekommen, sondern eher mehr graue Haare und schlaflose Nächte.

Hier meine persönlichen "NoGos", wenn Du ein Online Business aufbauen möchtest.

1. E-Commerce Shop

Hier verkaufst Du Produkte über Deinen eigenen Online-Shop.

Ein Shop selbst ist beispielsweise mit Lösungen wie Shopify schnell und einfach eingerichtet und ab geht die Post!

Die Wahrheit ist aber, dass die Gewinnspannen in den meisten Shops sehr niedrig sind und die zu investierende Zeit nicht rechtfertigen. 

Auch musst Du natürlich für Shop-Lösungen monatlich bezahlen, Dich um den ganzen Produktbestand (Lager, Versand, Reklamationen, usw.) kümmern. Ein echter Knochenjob!

Man hat in dieser Untersuchung herausgefunden, dass 44 von 100 neu gegründeten Shops innerhalb eines Jahres wieder offline gehen und die Mehrzahl der Shops in den ersten zwei Jahren weniger als 1.000 € Umsatz pro Monat machen (Und Umsatz ist noch lange kein Gewinn!).

Unterm Strich: HOHE KOSTEN, GERINGER PROFIT

2. Dropshipping

Eine "optimierte" Version des klassischen Online-Shops nennt sich Dropshipping.

Hier verkaufst Du Ware, die Du selbst nicht auf Lager hast.

Bestellt ein Kunde bei Dir im Online-Shop, dann geht diese Bestellung direkt an einen Großhändler oder Produkthersteller weiter, der die Ware dann an den Kunden ausliefert.

Du selbst hast also nie Kontakt zu den Produkten, die Du verkaufst und dennoch haben Deine Kunden den Eindruck, dass sie bei Dir bestellt haben, weil offensichtlich alles über Deinen "Brand" und Shop läuft.

Ein an sich gutes Geschäftsmodell, das allerdings starke Schwächen hat.

Der Markt ist hart umkämpft und Du als Dropshipper hast am Ende keine Kontrolle, was eigentlich mit den bestellten Waren passiert (musst Dich aber dennoch um die komplette Kundenkommunikation wie Lieferverzögerung, Reklamationen, Schäden, usw. kümmern).

Infolgedessen sind die Gewinnspannen unglaublich niedrig und rechtfertigen keineswegs die Zeit und das Geld, das Du investieren musst.

Auch ist es so, dass es die gleichen Produkte oft auf Amazon zu bestellen gibt (meistens günstiger) und Du mit Deinem eigenen Shop nie so einen Trust erreichen kannst, wie der größte Online-Händler der Welt.

Unterm Strich: HOHE KOSTEN, GERINGER PROFIT

3. Domainhändler

Das Geschäftsmodell ist schnell erklärt.

Du registrierst eine Domain für ein paar Euro und hoffst, dass die Popularität und Nachfrage so ansteigt, dass jemand bereit ist, Dir die Domain irgendwann für viel Geld abzukaufen.

Hättest Du so zum Beispiel sex.com registriert, dann wärst Du heute vermutlich reich. Immerhin ging die Domain 2010 für 13 Millionen US-Dollar über den Ladentisch (Quelle). 🙂

Aber wer kann schon verlässlich in die Glaskugel schauen?

Am Ende ist es ein Glücksspiel. Du könntest genauso gut Lotto spielen. 😉

Unterm Strich: GERINGE KOSTEN, HOHER PROFIT

4. Devisenhandel

Der Devisenhandel (auch Forex oder Forex-Trading genannt) ist der Handel mit verschiedenen Währungen.

Du spielst also hier quasi mit der Macht einer Währung in einem bestimmten Land und stellst Vermutung an, wie sich die Währungskurse entwickeln.

Hierbei hast Du jederzeit das Risiko eines Totalverlustes. Also ein Katz-und-Maus-Spiel, das wenig mit einem Online Business mit stabilem monatlichen Einkommen zu tun hat.

Unterm Strich: HOHE KOSTEN, GERINGER PROFIT

5. Online Sportwetten

Hierbei meine ich nicht, dass Du auf Sportveranstaltungen wettest, sondern selbst zum Sportwettenanbieter wirst.

Überlegst Du, das zu werden, dann brauchst Du in jedem Fall ein hohes Startkapitel und gute Nerven für:

  • Erlangung der Glücksspiellizenz (+ strenge rechtliche Auflagen)
  • Plattform (Software)
  • Zahlungsanbieter
  • Marketing (Mit Bet-at-home, Bwin, usw. starker Wettbewerb)

Ein heißes Pflaster.

Unterm Strich: HOHE KOSTEN, HOHER PROFIT

6. Übersetzungen

Grundsätzlich eine gute Idee, aber hier hast Du zwei starke Konkurrenten:

  1. Google Translate.
  2. Andere Übersetzer, die um die gleichen Kunden buhlen.

Zwar gibt es reichweitenstarke Portale, über die Du sofort an Aufträge kommen kannst, die Bezahlung ist für den Zeitaufwand allerdings gering.

Unterm Strich: GERINGE KOSTEN, GERINGER PROFIT

7. E-Book Shop

Ich habe mir 2009 einen fix & fertigen E-Book-Shop gekauft.

Der Shop enthielt etwa 15 E-Books inklusive Wiederverkaufslizenz und aller nötigen Rechte. Ich durfte die E-Books also unter meinem eigenen Namen verkaufen und träumte schon, das zweite Amazon zu werden.

Der Traum platzte, als ich merkte, dass E-Book Shops nicht funktionieren.

Der Grund dafür ist die nicht vorhandene Zielgruppe.

Menschen, die ein Buch, eine Geschichte oder einen Roman kaufen möchten, gehen einfach auf Amazon oder Thalia und kaufen es dort. Konkurrenz, gegen die ich mit "Christians lustigen E-Books" keine Chance hatte.

Was allerdings funktioniert, sind Ratgeber E-Books zu spezifischen Themen, die EIN Problem EINER bestimmten Zielgruppe lösen und über die eigene Webseite verkauft werden. Ähnlich, wie bei Online-Kursen. 🙂

Unterm Strich: GERINGE KOSTEN, GERINGER PROFIT

8. Online Autohandel

Schon mal ein Auto gekauft?

Du brauchst in jedem Fall Kapitel, um Autos zu kaufen und sie dann wieder verkaufen zu können.

Zusätzlich fallen weitere hohe Kosten an, wie etwa für eine Händlerlizenz und Du musst Dich mit Garantien und Gewährleistungen herumschlagen.

Für diesen Aufwand und dieses Risiko im Vorfeld sind die Gewinnspannen aus meiner Sicht zu niedrig. 

Unterm Strich: HOHE KOSTEN, GERINGER PROFIT

9. Airbnb Business

Das Prinzip ist einfach.

Menschen bieten anderen für eine bestimmte Zeit ihren Wohnraum an. So finden Reisende zum Beispiel weltweit Übernachtungsmöglichkeiten in privaten Wohnungen und Häusern.

Und Airbnb bietet die Plattform, um Gastgeber und Unterkunftsuchende zusammenzubringen.

Daraus hat sich mittlerweile ein Business entwickelt, das so funktioniert: Du mietest Wohnung an, die Du dann selbst auf der Airbnb Plattform an Unterkunftsuchende weitervermietest. Buchen Leute Deine Wohnungen, verdienst Du Geld (abzüglich der Airbnb Gebühren, die hoch sind).

Ich vermiete selbst ein Haus (privat und nicht über Airbnb) und muss Dir sagen, dass es kein so einfaches Geschäft ist, wie es den Anschein macht.

Menschen haben Anforderungen, wenn Sie Geld ausgeben, die Deine Wohnungen fortlaufend erfüllen müssen und Kosten verursachen (Einrichtung, Qualität, Internet, Bad, Sauberkeit, ...).

Menschen machen Dingen kaputt, die Du wieder reparieren oder ersetzen musst (= Kosten). Zudem ist es ein kurzlebiges Geschäft, da die Wohnungen in der Regel immer nur für ein paar Tage gemietet werden. Du hast also einen ständigen Wechsel. Und von den Steuern, die für Vermietung anfallen, und behördlichen Auflagen, möchte ich noch gar nicht sprechen.

Alles in Allem also ein riesengroßer Aufwand (Zeit + Geld), der sich nicht lohnt!

Unterm Strich: HOHE KOSTEN, GERINGER PROFIT

10. Social Media Seite

Bist Du der nächste Mark Zuckerberg?

Laut Wikipedia betrieb Facebook bereits 2012 über 180.000 eigene Server in verschiedenen Rechenzentren.

Du wirst also bereits im Vorfeld jede Menge Pulver (von Investoren) brauchen, um die nötige Infrastruktur schaffen zu können.

Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Deine Plattform zum "Next Big Thing" wird? Du musst also viel Zeit und Geld in etwas investieren, das wahrscheinlich nicht durch die Decke gehen wird.

Wenn Du ein sicheres Online-Einkommen und mehr Flexibilität im Leben möchtest, dann ist das keine gute Idee.

Unterm Strich: HOHE KOSTEN, HOHER PROFIT

11. Online Zigarren Shop

Christian mit Zigarre

Ich beim Zigarre paffen auf Kuba 🙂

Ich war 2014 auf Kuba und habe mir dort eine Tabakplantage aufgebaut, die mich reich gemacht hat.

Eine dieser beiden Behauptungen war gelogen. 😉

Der Handel mit Tabakwaren ist ein knallhartes Geschäft.

Du musst Dich mit Dingen wie Zoll, Verpackungen, Preisbindung, Jugendschutz, Werbeaussagen, usw. herumschlagen.

Hallo bürokratischer Wahnsinn!

Das ist es nicht wert!

Unterm Strich: HOHE KOSTEN, GERINGER PROFIT

12. Fotos und Bilder verkaufen

Online gibt es eine riesige Nachfrage nach Fotos, Bildern, Grafiken und Videos.

Und es gibt zahlreiche Portale, die diese Nachfrage bedienen (zum Beispiel gettyimages oder Shutterstock).

Die gute Nachricht ist, dass Du auf vielen Portalen Deine eigenen Fotos hochladen und verkaufen kannst.

Die schlechte Nachricht ist, dass Du pro Verkauf nur eine geringe Gebühr bekommst und Dich mit harter Konkurrenz herumschlagen musst.

Als leidenschaftlicher Fotograf bestimmt ein netter Nebenverdienst, als Fulltime Business ungeeignet.

Unterm Strich: GERINGE KOSTEN, GERINGER PROFIT

13. Telefonverkäufer

Hast Du auf Facebook schon mal auf eine Werbeanzeige geklickt und einen Telefontermin gebucht?

Die Chancen stehen gut, dass Dich dann ein (geschulter) Telefonverkäufer angerufen hat. Heutzutage gibt es dafür so fancy Begriffe wie "Sales Opener & Closer".

Gemeint sind am Ende des Tages Leute, die das Gespräch nach exakt vorgegebenem Leitfaden führen, die "richtigen" Fragen stellen und Dir etwas andrehen - äh verkaufen - wollen. Meistens ein 4- oder sogar 5-stelliges Coaching, das Dein Leben schlagartig verbessert. 🙂

Die Frage ist also: Willst Du wirklich so ein schmieriger Verkäufer sein?

Wenn ja, dann musst Du Dich in der Regel mit einem Hungerlohn pro Abschluss zufriedengeben.

Wenn nein, dann willkommen im Club!

Unterm Strich: GERINGE KOSTEN, GERINGER PROFIT

14. Blogger

Als Blogger hast Du einen super Job!

Du teilst Dein Wissen und Deine Erfahrungen mit der Welt und schreibst den ganzen Tag über ein Thema, das Dich interessiert (oder sogar Deine große Leidenschaft ist!).

Aber die allermeisten Blogs verdienen kein Geld! Es steckt kein Geschäftsmodell dahinter.

Lange bevor Du zu bloggen beginnst, solltest Du Dir also Gedanken machen, wie Du Dich für Deine fortlaufenden Mühen fürstlich entlohnen lassen kannst.

  • Werbeeinblendungen (hier brauchst Du Tausende Besucher am Tag)
  • Affiliate-Links (hier bist Du auf hohe Klickraten und attraktive Provisionen angewiesen)
  • Eigene digitale Produkte (die mit Abstand beste Wahl :-))

Mit Weitsicht, klarer Zielgruppe und eigenen Produkten eine gute Möglichkeit, um sich ein Online Business aufbauen zu können. Ansonsten nicht.

Unterm Strich: GERINGE KOSTEN, GERINGER PROFIT

15. Outsourcing Plattform

Outsourcing ist im Internet ein großes Thema.

Selbstständige und Unternehmen wollen bestimmte Aufgaben abgeben (outsourcen) und suchen dafür die richtigen Leute.

Das rief Outsourcing Plattformen auf den Plan, die die Nachfrage und das Angebot zusammenführen.

Selbst so eine spezialisierte Plattform zu betreiben (zum Beispiel im klassischen Bereich Grafikdesign/Logoerstellung) kann durchaus lukrativ sein, erfordert aber ein hohes Vorabinvestment in die nötige Infrastruktur.

Zudem ist der Markt mittlerweile hart umkämpft, sodass es als Neueinsteiger schwer wird.

Unterm Strich: HOHE KOSTEN, HOHER PROFIT

16. Webhosting Reseller

Seit es Webseiten gibt, gibt es Webhosting.

Ein Webhoster sorgt dafür, dass die Dateien einer Webseite zentral gespeichert werden und die Webseite online verfügbar ist.

Als Webhosting Reseller kannst Du die Infrastruktur von professionellen Webhosting-Anbietern nutzen und quasi selbst als eigenständiger Webhoster bei Deinen Kunden auftreten. Ideal zum Beispiel, wenn Du als Dienstleistung Webseiten baust.

Der Markt für Webhoster sowie für den Weiterverkauf von Webhosting ist allerdings extrem umkämpft.

Das zeigen auch die Klickpreise (CPC), die Werbetreibende in dem Bereich auf ihre Anzeigen ausgeben (10 $ und mehr).

Hohe Klickpreise für Webhoster

Hier als Neueinsteiger Fuß zu fassen oder gar Erfolg zu haben ist extrem schwer (und in jedem Fall sehr kostenintensiv).

Zudem sind die Gewinnmargen als Reseller nicht besonders hoch, der Kundensupport (= Zeitinvestment) in der Regel aber schon.

Unterm Strich: HOHE KOSTEN, GERINGER PROFIT

17. Fiverr

Wo wir gerade beim Outsourcing sind...

Fiverr ist genauso eine Plattform, auf der Du bestimmte Dienstleistungen "einkaufen" kannst.

Aber der Name Fiverr ist Programm und steht für "Fünfer" (= 5 Dollar), weil die Dienstleistungen dort ab 5 Dollar bzw. Euro beginnen. Mittlerweile gehen auch Gigs für 10.000 $ über den Ladentisch (was aber die große Ausnahme ist).

Laut Fiverr gehen 80% pro Auftrag an Dich (getestet habe ich es aber nicht).

Um auf einen ordentlichen Verdienst zu kommen, musst Du hier also richtig reinhauen. Zudem bist Du immer von der Plattform und deren Regeln und Bedingungen abhängig und somit nicht wirklich frei!

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18. Texter

Du schreibst gerne?

Dann kannst Du Deine Künste als Texter anbieten. Webseiten leben von guten Texten.

Tust Du dies über Deine eigene Webseite und bist talentiert, dann kannst Du durchaus hohe Stundensätze aufrufen und gut davon leben.

Allerdings musst Du Dich dann mit starker Konkurrenz um die besten Kunden "streiten" und als Dienstleister straffe Deadlines einhalten (Adios Freiheit & Selbstbestimmung).

Schreibst Du für Plattformen wie content.de oder Textbroker, hast Du zwar nie ein Kundenproblem, musst Dich aber mit geringen Verdiensten zufriedengeben.

Es geht deutlich besser!

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19. Amazon Kindle E-Book-Verkäufer

Ein "gehyptes" Geschäftsmodell, das von vielen gelobt wird, wie das Kind von der Mutter.

Vereinfacht gesagt, suchst Du Dir hier eine Nische, in der Menschen ein Problem haben, schreibst anschließend ein Buch mit der Lösung und veröffentlichst dieses als Kindle auf Amazon.

Amazon sorgt dann für die Kunden und die komplette Zahlungsabwicklung und Auslieferung.

An sich ein tolles Geschäftsmodell, um unkompliziert sein eigenes Buch zu veröffentlichen und damit zum Beispiel den Brand seines Unternehmens oder seine eigene Expertise zu stärken. Das ist die Idee dahinter (und das Amazon Geld verdient ;-)).

Wären da nicht ein paar böse Buben, die durch geklaute Inhalte, Betrügereien und gekaufte Bewertungen auf der Kindle-Plattform ihr Unwesen treiben.

Einfach mal danach googeln...

Amazon-Kindle-Business Fakes

Wie dem auch sei.

Wenn man es ehrlich macht, ist es als Side-Business in jedem Fall interessant. Eine Einnahmequelle von der Du leben kannst wird sich daraus aber vermutlich nicht ergeben.

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20. YouTuber

Wie viel verdienen YouTuber wirklich?

Es gibt zweifelsohne Leute, die mit ihren YouTube-Videos reich wurden.

Doch ein Blick hinter die Kulissen zeigt, was dafür nötig ist.

Nämlich:

  • Hunderttausende, vielleicht sogar Millionen von Abonnenten.
  • Viel Zeit für die fortlaufende Videoproduktion.
  • Lukrative Kooperationen und Verträge mit großen Firmen.

Die meisten YouTuber verdienen ein nettes Zubrot, wie diese 12 Interviews mit YouTubern verraten. Oder sie haben zusätzliche Einnahmequellen.

Und was, wenn YouTube plötzlich Dein "Bestselling" Video kappt. Goodbye #1 Einnahmequelle! Dünnes Eis.

Wenn Du gerne vor der Kamera stehst und jahrelang Produkte in Deinen Videos empfehlen möchtest - Go for it!

Ansonsten Finger weg!

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21. Influencer

Bist Du ein Promi? (Besser A, als B oder C)

Oder ein anerkannter Experte in Deiner Nische und Deine Fans fressen Dir aus der Hand?

Dann gehst Du als Influencer durch und kannst lukrative Werbedeals einsacken.

Willst Du erst einer werden, dann musst Du Jahre damit verbringen, um Dir eine starke Präsenz und ein hohes Ansehen aufzubauen (vorzüglich in sozialen Medien).

Zu Beginn bist Du ein Nobody und der Weg nach oben ist hart.

Und schaffst Du es dennoch und bist von Werbedeals abhängig, kannst Du diese genauso schnell wieder loswerden, wenn Du ein falsches Wort sagst (oder in der Nase bohrst). Es gibt immer eine Alternative.

Du kannst Deine Zeit deutlich besser investieren!

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22. T-Shirts verkaufen

Das ist cool!

Du kannst online sogenannte Print-on-Demand Produkte (wie T-Shirts, Hoodies, Tassen, Taschen, Mousepads, Strandtücher, Handy-Cover, usw.) verkaufen, ohne diese selbst produzieren und versenden zu müssen.

Print-on-Demand bedeutet, dass all diese Artikel erst produziert werden, sobald eine Bestellung erfolgt.

Für den Verkauf nutzt Du entweder die vorhandene Reichweite von Print-on-Demand Plattformen wie Spreadshirt, Teezily und Merch by Amazon oder einen eigenen Shop.

Es gibt durchaus Leute, die davon leben. So zum Beispiel Daniel Gaiswinkler, mit dem ich folgendes Videointerview geführt habe.

Aus meiner Sicht spricht für Einsteiger nichts gegen dieses Geschäftsmodell, außer die Abhängigkeit von Plattformen, teils geringe Verdienste pro Verkauf und der Hürde, aus der Masse an Tausenden anderen Anbietern und Designs herauszustechen.

Wie überall, wird es also auch hier in jedem Fall eine Challenge und ich bin nicht sicher, ob das ein Pferd ist, auf das man langfristig setzen kann.

Unterm Strich: GERINGE KOSTEN, HOHER PROFIT

Fazit

Du kannst Dir ein Online Business aufbauen, von dem Du sehr gut leben kannst. Viele andere habe es bereits vor Dir getan (inklusive mir).

Egal, welches Geschäftsmodell Du wählst, betrachte es immer als eine LANGFRISTIGE Entscheidung und ein langfristiges Investment.

Womit kannst Du Dir vorstellen, JAHRE zu verbringen?

Die Gefahr ist nämlich groß, dem sogenannten Shiny Object Syndrom zu verfallen und die Business-Modelle zu wechseln, wie andere die Unterhose.

Heute ein bisschen Affiliate-Marketing, morgen etwas T-Shirts verkaufen und übermorgen einen Online-Kurs erstellen. Diese Strategie wird nicht von Erfolg gekrönt sein (dennoch verfolgen sie die meisten).

Entscheide Dich für EIN Online Business und zieh es dann durch! Für mindestens 2 Jahre.

Aber für welches?

Wenn Du gut aufgepasst hast, dann kennst Du meine Empfehlung: Digitale Infoprodukte!

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