Was ist ein Blogger? Ein Blogger ist ein Mensch, der regelmäßig Beiträge auf einem eigenen Blog im Internet veröffentlicht, also auf einer Webseite mit Artikeln, die laufend dazukommen. Ist es eine Frau, heißt sie Bloggerin.
Oder anders gesagt: Es gibt Menschen, die schreiben im Internet. Klingt komisch, ist aber so.
Und weil übliche Bezeichnungen wie Autor, Redakteur oder Schreiberling dafür oft unpassend und langweilig sind, haben schlaue Menschen speziell fürs Netz einen Begriff erfunden: Blogger.
Aber was macht ein Blogger oder eine Bloggerin eigentlich den ganzen Tag, was unterscheidet sie von Influencern, kann man davon leben, und wenn ja, wie genau? All diese Fragen (und noch mehr) beantworte ich Dir in diesem BLOGbeitrag.
Ich schreibe selbst seit 2016 Blogartikel auf genau dieser Seite, und die ersten Jahre hat sie fast niemand gelesen. Wie daraus trotzdem mein Einkommen wurde, erzähle ich Dir im Kapitel „Kann man vom Bloggen leben?“. Mit dem Blogger-Check findest Du außerdem in einer Minute heraus, ob Du gerade Blogger, Vlogger, Influencer oder etwas dazwischen bist.
Stand: 16. Oktober 2026. Den Beitrag habe ich überarbeitet: Die Zahlen zu WordPress sind neu, dazu kommen die Herkunft des Wortes, der Unterschied zum Influencer, der Blogger-Check und ein Kapitel dazu, ob man vom Bloggen leben kann.
Das Wichtigste in 60 Sekunden
- Ein Blogger veröffentlicht regelmäßig Beiträge auf einem Blog. Die weibliche Form ist Bloggerin.
- Das Wort kommt aus dem Englischen: „Weblog“, ein Logbuch im Web. Daraus wurde 1999 kurz „Blog“.
- Ein Blogger schreibt vor allem, ein Vlogger dreht Videos, und ein Influencer lebt von seiner Reichweite auf Plattformen wie Instagram oder TikTok.
- Rund 40 Prozent aller Webseiten laufen mit WordPress, dem System, mit dem auch ich blogge.
- Vom Bloggen leben geht, braucht aber Jahre. Ich selbst verdiene nicht mit Werbung, sondern vor allem mit eigenen Online-Kursen, die ich über den Blog verkaufe.
Hi, ich bin Christian Költringer, Online-Unternehmer aus Salzburg. Meine ersten Gehversuche im Internet habe ich 2008 gemacht, nebenberuflich. Seit 2016 lebe ich zu 100 % von meinen Online-Einnahmen, rund 90 % davon kommen heute aus Online-Kursen.
Gearbeitet wird in meinem Kellerbüro, ohne feste Mitarbeiter.
Zur Offenheit: Ich verkaufe selbst Online-Kurse und weise hier auf mein kostenloses Einstiegsangebot hin. Affiliate- oder Werbelinks gibt es keine.
Wer ist ein Blogger oder eine Bloggerin?
Wenn Du mich um eine Definition fragst, dann sind Blogger Personen, die es lieben, Inhalte, Geschichten und Erfahrungen online mit anderen zu teilen.
Der Duden sagt es nüchterner: Ein Blogger ist eine Person, die an einem Blog schreibt oder mitschreibt. Für die Bloggerin gilt laut Wörterbuch dasselbe. Ein eigenes deutsches Wort hat sich nicht durchgesetzt, auf Deutsch sagt man einfach Blogger. Wer es umschreiben will, landet bei „regelmäßiger Autor im Internet“.
Du überlegst, mit Deinem Wissen online etwas aufzubauen, vielleicht mit einem eigenen Blog? Mein kostenloser E-Mail-Kurs zeigt Dir, wie aus Deinem Wissen ein eigenes Produkt wird. Ohne Zahlungsdaten.
In meinen E-Mails stelle ich Dir auch mein kostenpflichtiges Angebot vor. Abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick.
Worüber Blogger schreiben
Blogger veröffentlichen zum Beispiel Inhalte zu klassischen Blog-Themen wie Fashion (Mode), Food (Essen), Travel (Reisen) und Lifestyle. Aber nicht nur das, man kann im Prinzip zu jedem beliebigen Thema einen Blog betreiben, wenn man sein Wissen gerne teilt und gerne darüber schreibt.
So gesehen bin auch ich ein Blogger, der gerne über Themen wie „Online-Business aufbauen“ schreibt, weil genau das meine Leidenschaft ist. Jeder Beitrag hier stammt aus meiner eigenen Feder.
Andere wiederum, sozusagen die Zielgruppe des Bloggers oder der Bloggerin, finden diese Inhalte über Suchmaschinen wie Google, lesen sie, befinden sie für interessant (oder verbesserungswürdig) und hinterlassen ihre Meinung dazu oder teilen sie auf sozialen Medien wie Facebook.
Das Coole ist, dass Blogger mobil und nicht an einen bestimmten Ort gebunden sind, um zu bloggen. Alles, was sie brauchen, ist ein Internetanschluss, ein Rechner und eine Plattform, auf der die Blog-Inhalte online gehen und im Internet aufgerufen werden können.
Lesen geht am Handy, schreiben geht am Laptop bequemer. Was eine eigene Webseite kostet, habe ich in „Was kostet ein Online-Business?“ durchgerechnet.
Diese Plattform nennt man, wenig überraschend, BLOG.
Was ist ein Blog?
Frei übersetzen kann man einen Blog als Online-Journal bezeichnen. Zu den Anfangszeiten sagte man auch Weblog dazu. Wikipedia verrät wie immer mehr Details dazu.
Am Ende ist es eine „normale“ Webseite, auf der Informationen zu verschiedenen Themen bereitgestellt werden. Typisch für einen Blog sind drei Dinge:
- Es kommen regelmäßig neue Beiträge dazu.
- Der neueste Beitrag steht meistens oben.
- Leser können die Beiträge kommentieren.
Früher wurden Blogs oft mit Online-Tagebüchern in Verbindung gebracht, heutzutage verfolgen die meisten Blogs aber ganz andere Zwecke (gleich noch mehr dazu). Ein solches Tagebuch nennt man heute einen persönlichen Blog.
Woher das Wort Blogger kommt
Das Wort ist eine Verkürzung, und seine Geschichte ist schnell erzählt:
- Dezember 1997: Jorn Barger nennt seine Webseite ein „Weblog“, also ein Logbuch im Web.
- Frühjahr 1999: Peter Merholz zerlegt das Wort zum Spaß in „we blog“, auf Deutsch „wir bloggen“. Hängen bleibt die Kurzform „Blog“.
- Danach: Aus dem Blog wird das Verb bloggen und aus dem Menschen, der bloggt, der Blogger.
So erzählt es die englische Wikipedia, und das Wörterbuch Merriam-Webster datiert die erste Verwendung von „blog“ ebenfalls auf 1999.

Etwa um die Jahrtausendwende (im Jahr 2000) starteten erste politisch motivierte Blogs, kurz darauf kamen dann auch Blogs auf, die ausführliche How-to-Anleitungen veröffentlichten. Wie zum Beispiel meine Anleitung zum eigenen E-Book auf meinem zweiten Blog.
Wie viele Blogger gibt es eigentlich?
Gut, dass Du fragst. Eine verlässliche Zahl aller Blogger weltweit gibt es nicht, weil sie niemand vollständig erfassen kann. Gezählt wird aber, womit gebloggt wird. Hier ein paar Zahlen und Daten:
- Laut W3Techs laufen 39,7 % aller Webseiten mit WordPress, dem beliebtesten Content-Management-System (CMS) der Welt. So heißen Programme, mit denen Du eine Webseite ohne Programmierkenntnisse betreibst. Unter den Webseiten mit erkennbarem CMS sind es 58,5 % (Stand: 15.10.2026).
- Auf WordPress.com allein erscheinen laut WordPress.com rund 70 Millionen neue Beiträge im Monat. Not bad!
Mit WordPress bloggen deshalb sehr viele Menschen (inklusive mir hier auf dieser Seite). Hier ist also ordentlich Musik im Spiel, und wenn Du selber einen Blog starten möchtest, dann bist Du in guter Gesellschaft.
Es gibt aber auch andere Systeme, die bei Bloggern sehr beliebt sind. So zum Beispiel Blogger.com von Google oder Tumblr.
Warum ist Bloggen so populär?
Hier die aus meiner Sicht wichtigsten Gründe.
- Über die Jahre wurde Bloggen zu einer neuen und mittlerweile bewährten Informationsquelle im Internet, die zur Öffentlichkeitsarbeit und Meinungsbildung verwendet wird.
- Unternehmen haben damit einen guten und kostengünstigen Weg gefunden, mit ihren (potenziellen) Kunden zu kommunizieren und sie auf dem Laufenden zu halten. Firmen nutzen die Veröffentlichung von Inhalten auf Blogs auch, um ihre Bekanntheit und das Vertrauen in ihre Marke zu steigern.
- Auf Blogs haben die Leser die Möglichkeit, mit den Inhalten zu interagieren. Sprich, Kommentare zu hinterlassen oder sie auch auf sozialen Medien zu teilen und zu empfehlen.
- Bloggen ist ein erprobtes Geschäftsmodell, um online Geld zu verdienen. Es gibt Menschen, die zu 100 % vom Bloggen leben.
Und noch ein Grund: Ein Blog gehört Dir. Was Du auf Instagram oder TikTok aufbaust, hängt an den Regeln einer fremden Plattform. Was auf Deiner eigenen Webseite steht, bleibt.
Blogger, Vlogger oder Influencer: der Unterschied
Die drei Begriffe werden gerne durcheinandergeworfen. Dabei unterscheiden sie sich vor allem darin, wo jemand veröffentlicht und wovon er lebt:
| Wer | Veröffentlicht vor allem | Lebt typischerweise von |
|---|---|---|
| Blogger | Texte auf dem eigenen Blog, gefunden über Google | eigenen Angeboten, Werbung, Kooperationen |
| Vlogger | Videos, meist auf YouTube | Werbeeinnahmen, Kooperationen, eigenen Angeboten |
| Influencer | Fotos und kurze Videos auf Instagram oder TikTok | Kooperationen mit Firmen, die seine Reichweite nutzen |
Die Grenzen sind fließend. Viele Blogger haben auch einen YouTube-Kanal, und manche Bloggerin wird über Instagram zur Influencerin. Wer auf Instagram oder TikTok veröffentlicht, ohne dafür bezahlt zu werden, heißt oft einfach Creator. Das V in Vlogger steht für Video.
Wo Du selbst gerade stehst, zeigt Dir der Blogger-Check.
Blogger-Check: Blogger, Vlogger oder Influencer?
Drei Fragen, eine Minute. Es gibt keine guten und keine schlechten Antworten. Wenn Du noch gar nicht veröffentlichst, antworte so, wie Du es vorhast. Deine Auswahl wird nirgendwohin gesendet und nicht gespeichert.
1. Wo erscheinen Deine Inhalte hauptsächlich?
2. In welcher Form?
3. Womit verdienst Du daran Geld, oder womit möchtest Du es?
Dein Ergebnis
Beantworte die drei Fragen, dann steht hier, wie man das nennt, was Du machst.
Was macht ein Blogger?
Schreiben. Fotos machen. Videos drehen.
Nein, das alleine ist es nicht. Es geht um mehr. Vielen Bloggern geht es um das, was sie selbst davon haben:
- Individualität und Kreativität.
- Einzigartigkeit und Andersartigkeit.
- Freie Meinungsäußerung.
- Der eigenen Leidenschaft nachgehen.
- Spaß am Schreiben haben.
- Ortsunabhängig leben und frei sein.
- Geld verdienen.
Und um das, was zwischen ihnen und ihren Lesern entsteht:
- Aufsehen erregen.
- Meinungen einholen.
- Eine Gemeinschaft aufbauen, neudeutsch Community.
Dem typischen Blogger geht es nicht darum, den 1000sten (langweiligen) Beitrag zum Thema „Wie backe ich den perfekten Gugelhupf“ zu schreiben, sondern eine Eigenkreation mit besonderen Zutaten vorzustellen und einen einzigartigen Erfahrungsbericht zu liefern, was dabei bei den ersten drei Anläufen schiefgelaufen ist.
Die Aufgaben eines Bloggers
Und wenn ich von mir als WordPress-Blogger ausgehe, dann hat ein Blogger viele Aufgaben. Keine Sorge: Am Anfang brauchst Du davon nur zwei, schreiben und regelmäßig veröffentlichen. Der Rest kommt mit der Zeit. Rund um die Beiträge selbst sind das:
- In regelmäßigen Abständen frische Inhalte veröffentlichen, um der Zielgruppe und Suchmaschinen zu zeigen, dass der eigene Blog „lebt“.
- Recherchieren und brainstormen, um auf neue Themenideen zu kommen.
- Passende Bilder und Zeichnungen erstellen oder kaufen, um die Botschaft auch bildlich zu untermauern.
- Blog-Artikel aktuell halten, so wie diesen hier.
- Fragen und Kommentare der Leserschaft beantworten.
- E-Mails beantworten, die zwangsweise kommen werden, sobald der eigene Blog eine gewisse Reichweite und Leserschaft erreicht hat.
Dazu kommen die Aufgaben, mit denen der Blog wächst und Geld bringt:
- Eine Social-Media-Präsenz aufbauen, um mehr Vertrauen und Authentizität zu schaffen und mehr Reichweite zu generieren.
- Gastartikel auf anderen Blogs veröffentlichen, um die thematische Relevanz und die Reichweite des eigenen Blogs zu erhöhen.
- Als Interview-Partner für andere zur Verfügung stehen und andere Blogger im gleichen Markt interviewen.
- Ein Analyse-Werkzeug wie Google Analytics nutzen, um die Entwicklung des eigenen Blogs zu beobachten.
- E-Mail-Anmeldeformulare einbinden, um sich eine Leserschaft aufzubauen, die jederzeit auf Knopfdruck erreicht werden kann.
- Den Blog über verschiedene Maßnahmen monetarisieren, also damit Geld verdienen, wie zum Beispiel über den Verkauf von Werbeplätzen oder die Erstellung und Vermarktung digitaler Infoprodukte.
Die E-Mail-Liste ist dabei mein wichtigster Punkt. Sie ist das oberste Ziel meines Blogs, weil ich meine Leser darüber erreiche, ohne dass eine Plattform dazwischensteht.
Die beliebtesten Blogger-Themen
Dass einige Arten des Bloggens beliebter als andere sind, das hat vor allem etwas mit der zu erreichenden Zielgruppe zu tun.
Denn natürlich streichelt es nicht nur über das eigene, kreative Ego, wenn die Leserzahlen hoch sind, sondern macht Blogs auch monetarisierbar(er). Die Grundlage, um schließlich davon leben zu können.
Da wären etwa Fashion-Blogger, die die neueste Mode anprobieren, sich einfach nur bei Primark durch die Resterampe kaufen oder aber den Instinkt eines echten Second-Hand-Schnäppchenjägers haben.
Hier bieten sich natürlich lukrative Kooperationen mit Labels oder Boutiquen an, auch gibt es hier eine Schnittmenge zu talentierten Schneidern. Denn Fashion und DIY passen gut zusammen.
Genau wie die Lifestyle-Blogger profitieren Mode-Blogger vom guten Aussehen ihrer Bilder und der daraus entstehenden Instagram-Reichweite. Das ist perfekt für Influencer-Marketing und einer der Wege, vom Bloggen zu leben oder sich zumindest ein Zubrot zu verdienen. Was dabei realistisch herauskommt, habe ich in meinem Beitrag „Wie viel verdienen Influencer?“ zusammengetragen.
Aber was ist ein Blogger, der nur wenig auf seinen Stil gibt?
Vielleicht ein Food-Blogger.
Jemand, der gerne kocht oder sich in den nettesten Restaurants der Stadt den Bauch vollschlägt? Rezepte und Fotos von lecker angerichtetem Essen gehen immer gut, auch hier zahlen Firmen gerne dafür, dass ihre Produkte vorkommen.
Travel-Blogger hingegen dürfen sogar ihr Haus verlassen und von ihren Abenteuern berichten. Das hat natürlich alleine deswegen enorme Reichweite, weil Leser gerne Urlaubstipps aus erster Hand möchten. So mancher Travel-Blog hat die Beratung im Reisebüro (ja, die gibt es noch) obsolet gemacht.
Blogs von Fachleuten
Und dann gibt es Blogs wie meinen: Fachleute, die über ihr Fachgebiet schreiben. Eine Gärtnermeisterin über Obstbäume, ein Schreinermeister über Holz, ich über den Aufbau eines Online-Business. Solche Blogs haben selten die Reichweite eines Reiseblogs, dafür Leser, die eine konkrete Frage haben und oft auch bereit sind, für eine Antwort zu bezahlen.
Wenn Dein Thema nicht dabei war und Du nach Ideen suchst, worüber Du einen Blog starten könntest, dann helfen Dir meine Online-Business-Ideen vielleicht, Deine Leidenschaft zu finden.
Kann man vom Bloggen leben? Meine Erfahrung
Ja, aber selten von heute auf morgen, und meistens nicht von der Werbung alleine.
Meine ersten Schritte im Internet habe ich 2008 gemacht, seit 2016 lebe ich zu 100 % von meinen Online-Einnahmen. Im selben Jahr habe ich angefangen, für 365digital Blogartikel zu schreiben. Wie gesagt: Die ersten Jahre hat sie fast niemand gelesen. Spaß hatte ich trotzdem.
In einem meiner Videos habe ich es einmal so gesagt: Nur vom Schreiben alleine wirst Du nicht leben können, Du brauchst ein durchdachtes Geschäftsmodell dahinter.
Den größten Teil meiner Einnahmen, rund 90 %, verdiene ich aber nicht mit Werbebannern, sondern mit eigenen Online-Kursen. Der Blog ist das Schaufenster: Leser finden über Google einen Beitrag, tragen sich in meine E-Mail-Liste ein, und ein Teil von ihnen kauft irgendwann einen Kurs.
Blogger verdienen ihr Geld vor allem auf diesen Wegen:
- Werbeanzeigen auf dem Blog
- Gesponserte Beiträge und Kooperationen mit Firmen
- Affiliate-Marketing, also Provisionen für empfohlene Produkte
- Dienstleistungen wie Beratung oder Coaching
- Eigene digitale Produkte wie E-Books und Online-Kurse
Wie die fünf Wege im Einzelnen funktionieren, steht in meinem Beitrag „Wie Blogger Geld verdienen“.
Du hast Wissen, für das andere bezahlen würden, und überlegst, wie daraus ein Online-Einkommen wird? In meinem kostenlosen E-Mail-Kurs zeige ich Dir den Weg, den ich selbst gegangen bin. Ohne Zahlungsdaten.
In meinen E-Mails stelle ich Dir auch mein kostenpflichtiges Angebot vor. Abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick.
Für wen sich Bloggen nicht lohnt
Bloggen ist ein wunderbares Hobby und kann ein gutes Geschäft werden. Als Geschäft passt es aber nicht, wenn:
- Du in den nächsten Monaten Geld brauchst. Ein Blog ist ein Weg über Jahre, nicht über Wochen.
- Du kein Thema hast, das Dich selbst interessiert. Dann gehen Dir irgendwann die Ideen aus, und die Lust gleich mit.
- Du nicht regelmäßig schreiben willst. Ein Blog lebt davon, dass Neues dazukommt und Altes aktuell bleibt.
Brauchst Du schnell ein Einkommen, ist Dein bisheriger Beruf die bessere Brücke. Der Blog kann trotzdem nebenher wachsen. Meine ersten Online-Projekte liefen auch jahrelang neben dem Beruf.
Was Du diese Woche tun kannst
- Mach den Blogger-Check und schau, wo Du gerade stehst.
- Schreib heute Abend drei Fragen auf, die Dir zu Deinem Thema zuletzt gestellt wurden. Eine Woche lang ergänzt Du jede neue Frage, im Gespräch, am Telefon oder per Mail.
- Such zwei dieser Fragen bei Google und lies die ersten drei Treffer. Was fehlt Dir darin, was Du aus Deiner Erfahrung weißt?
- Bevor Du einen Blog startest: Prüf Dein Thema mit meiner Anleitung „Online-Business-Ideen überprüfen“.
Fazit
Wenn Du von heute auf morgen Deinen Job hinschmeißen möchtest und ab jetzt Vollzeitblogger werden willst, dann muss ich Dir einen Dämpfer geben. Tu das nicht.
Außer Du hast jede Menge Zeit und Dein Einkommen ist gesichert.
Natürlich können einige Blogger oder Vlogger (das sind die YouTube-Stars) von ihrer Tätigkeit leben, aber das braucht Zeit, Durchhaltevermögen und eine gewisse Reichweite, aus der sich Kapital schlagen lässt. Bei mir lagen zwischen den ersten Gehversuchen im Internet 2008 und dem Vollzeit-Einkommen 2016 acht Jahre, nebenberuflich.
Rechne mit mehreren Jahren, bis Du mit Deinem Blog einen Status erreicht hast, um gutes Geld damit verdienen zu können.
Aus meiner Sicht ist das Wichtigste zunächst einmal, ein Blog-Thema zu finden, für das Du brennst. Wenn Du über etwas bloggst, was Dich am Ende nicht großartig interessiert, dann wirst Du nicht lange durchhalten.
Wenn Du motiviert bist und jetzt starten möchtest, dann findest Du in meiner Anleitung „Blogger werden“ die ersten fünf Schritte zum eigenen Blog. Viel Erfolg!
Und jetzt bin ich neugierig: Bloggst Du schon, oder überlegst Du noch? Schreib es mir gerne in die Kommentare.
Häufige Fragen zum Thema Blogger
Was ist ein Blogger einfach erklärt?
Ein Blogger ist ein Mensch, der regelmäßig Beiträge auf einem eigenen Blog im Internet veröffentlicht. Ein Blog ist eine Webseite, auf der laufend neue Artikel erscheinen, meistens der neueste oben, und die Leser können kommentieren.
Was heißt Blogger auf Deutsch?
Eine eigene deutsche Übersetzung hat sich nicht durchgesetzt, auch auf Deutsch heißt es Blogger. Laut Duden ist ein Blogger eine Person, die an einem Blog schreibt oder mitschreibt. Das Wort kommt von „Weblog“, einem Logbuch im Web.
Was ist Bloggen?
Bloggen heißt, regelmäßig Beiträge auf einem Blog zu veröffentlichen, also Texte, Fotos oder Videos zu einem Thema. Das englische Wort dafür ist Blogging. Wer bloggt, ist ein Blogger oder eine Bloggerin.
Was ist eine Bloggerin?
Die Bloggerin ist die weibliche Form von Blogger, also eine Frau, die an einem Blog schreibt oder mitschreibt.
Was ist der Unterschied zwischen Influencer und Blogger?
Ein Blogger veröffentlicht vor allem Texte auf seinem eigenen Blog, den Leser meist über Google finden. Ein Influencer veröffentlicht vor allem Fotos und kurze Videos auf Plattformen wie Instagram oder TikTok und lebt häufig von Kooperationen mit Firmen, die seine Reichweite nutzen. Die Grenzen sind fließend.
Was ist ein Vlogger oder eine Vloggerin?
So nennt man jemanden, der statt Texten vor allem Videos veröffentlicht, meistens auf YouTube. Das V steht für Video.
Was macht ein Blogger den ganzen Tag?
Er recherchiert Themen, schreibt Beiträge, erstellt Bilder, beantwortet Kommentare und E-Mails und hält ältere Artikel aktuell. Wer vom Bloggen lebt, kümmert sich außerdem um Reichweite, E-Mail-Liste und eigene Angebote.
Wie verdient ein Blogger sein Geld?
Mit Werbeanzeigen, gesponserten Beiträgen, Affiliate-Provisionen, Dienstleistungen oder eigenen Produkten wie E-Books und Online-Kursen. Nach meiner Erfahrung verdienen Blogger am verlässlichsten, die über ihren Blog eigene Angebote verkaufen. Werbung alleine reicht nur bei sehr großer Reichweite, und bis ein Blog überhaupt Geld bringt, vergehen in der Regel Jahre.
Ist Bloggen noch zeitgemäß?
Aus meiner Sicht ja, wenn Du den Blog als Deinen eigenen Ort im Netz siehst. Was Du auf Instagram oder TikTok aufbaust, hängt an den Regeln der Plattform, Deine Webseite und Deine E-Mail-Liste gehören Dir. Wichtiger als früher ist, dass Du eigene Erfahrungen teilst, denn die kann Dir keine KI-Zusammenfassung abnehmen.
Wie wird man Blogger?
Indem Du ein Thema wählst, eine eigene Webseite mit Blog aufsetzt, zum Beispiel mit WordPress, und regelmäßig Beiträge veröffentlichst. Eine Ausbildung braucht es dafür nicht.

