Wie Du aus Deinem Wissen einen Online-Kurs erstellen kannst
  • 7. September 2022

Wie Du aus Deinem vorhandenen Wissen einen hochwertigen Online-Kurs erstellen kannst

Online-Kurs erstellen

Wenn ich nach "Online-Kurs erstellen" google, dann bekomme ich hauptsächlich Artikel angezeigt, die mir eine Reihe von Tools und Plattformen vorstellen, die ich für meinen Online-Kurs verwenden soll.

Aber ist eine Auflistung irgendwelcher Tools wirklich dafür verantwortlich, ob ich einen hochwertigen Online-Kurs erstellen und langfristig erfolgreich verkaufen kann?

Ich sage NEIN!

Klar, die richtige Technik ist wichtig, aber viel wichtiger ist doch die Frage: "Wie schaffe ich es, die richtigen Inhalte für meine Kunden zusammenzustellen, sodass sie möglichst schnell von A (Unzufriedene Situation, Problem) zu B (Wunschsituation, Ziel) gelangen?"

Denn nur dann werden sie damit zufrieden sein und mich liebend gerne dafür bezahlen.

Und dabei hilft Dir nicht die beste Technik der Welt, sondern das Wissen, wie man erstklassige, außergewöhnliche und nicht einfach kopierbare Online-Kurse erstellt, die die Leute am liebsten schon heute kaufen möchten.

Und genau darum geht es in diesem Artikel (+ nur ein bisschen Technik :-)).

Warum eigentlich Online-Kurse?

Als Geschäftsmodell gibt es nichts Besseres als Online-Kurse.

Ich meine, irgendwie wird "Alles" digital. Die Welt wird ist digital. Menschen, die ihren Unterricht, ihr Coaching, ihr Wissen nicht im Internet in Form von Online-Kursen anbieten, werden früher oder später auf der Strecke bleiben.

Zumindest sehe ich das so. 🙂

Online-Kurse sind deshalb so großartig, weil Du Dein vorhandenes Wissen in ein vollwertiges Produkt verpacken und dieses dann über Jahre hinweg immer wieder verkaufen kannst.

Einmal erstellt, kannst Du damit immer wieder Geld verdienen, ohne immer wieder Zeit dafür investieren zu müssen. Es ist, als ob Du einmal als Lehrer auftrittst und immer und immer wieder dafür bezahlt wirst, ohne jedes Mal wieder aufs Neue im Klassenzimmer stehen zu müssen.

Lohnt es sich finanziell überhaupt einen Online-Kurs zu erstellen?

Oft bekomme ich die Frage gestellt: "Ok, aber kaufen Leute überhaupt (noch) Online-Kurse?" Kann ich damit wirklich Geld verdienen?"

Egal, welche Statistik man sich über Online-Kurse oder generell den E-Learning-Markt ansieht - alle Pfeile zeigen steil nach oben.

Hier ein Auszug aus dem Forbes-Magazin, der folgendes besagt:

E-Learning ist die Zukunft. Das Marktforschungsunternehmen Global Industry Analysts prognostizierte, dass "E-Learning" im Jahr 2015 107 Milliarden Dollar erreichen würde und das ist auch eingetreten. Jetzt zeigen die Prognosen von Research and Markets, dass sich der Umsatz von 2015 verdreifachen wird - E-Learning wird bis 2025 auf 325 Milliarden Dollar ansteigen.

Dieser Bericht auf businesswire.com besagt, dass Deutschland der europäische Spitzenreiter in der E-Learning-Branche ist und den größten Marktanteil in Europa hat. So wächst der deutsche E-Learning-Markt jedes Jahr um 8,5 %.

Und ich selbst lebe zum überwiegenden Großteil von der Erstellung und dem Verkauf von Online-Kursen und kann ein Lied davon singen, dass sich Online-Kurse verkaufen. 🙂

So wie hier, als ich einen kleineren Online-Kurs - den 100k Business Idea Finder - zum ersten Mal in einer Gruppe von interessierten Leuten gelauncht und damit innerhalb von nur 4 Tagen 3.123,24 € verdient habe.

Verdienst Online-Kurs-Verkauf

Wenn Du mich also fragst, ob sich die Zeit, die Du für die Erstellung Deines eigenen Online-Kurses investierst, für Dich finanziell lohnen wird, dann kennst Du jetzt meine Antwort: JA, Leute kaufen Online-Kurse!

Und die Wahrheit ist, dass der "Online-Kurs Markt" in Deutschland aus meiner Sicht immer noch in den Kinderschuhen steckt.

Das untermauert auch folgende Statistik, die den Anteil der Personen in Deutschland von 2008 bis 2021 zeigt, die das Internet für Online-Kurse nutzen (Quelle: statista.com).

Online-Kurs-Nutzer Deutschland

Da ist also noch ordentlich Luft nach oben und für den rasanten Anstieg von 2019 auf 2020 ist vermutlich die Corona-Pandemie verantwortlich.

Aber warum erstellt und verkauft dann nicht jeder Online-Kurse?

Ich habe mit Hunderten von Online-Kurserstellern gearbeitet und mit vielen von ihnen gesprochen, und ich sehe immer wieder die gleichen Probleme auftauchen.

Eine der wichtigsten Fragen, die mir Leute stellen, ist: "Wie setze ich das Wissen, das in meinem Kopf ist, in einen guten Online-Kurs um?"

Das ist der Punkt, an dem die Leute alleine nicht weiterkommen. Die meisten Leute wollen einen richtig guten Online-Kurs machen. Naja, wenn Du jemand bist, der einen richtig miesen, geldgierigen Online-Kurs erstellen möchtest, dann bist Du hier ohnehin nicht richtig.

Die Leute möchten etwas Gutes tun. Sie möchten etwas machen, worauf sie stolz sein können. Und sie möchten natürlich etwas, dass ihnen langfristig Geld bringt. Wenn das auf Dich zutrifft, dann ist dieser Beitrag genau der Richtige für Dich. 🙂

Ich gebe Dir hier eine Strategie an die Hand, mit der Du die beiden größten Hindernisse überwinden kannst, die Leute davon abhalten, einen guten, qualitativ hochwertigen Online-Kurs zu erstellen.

Die zwei größten Probleme bei der Erstellung von hochwertigen Online-Kursen

1. Informationsdownload

Das ist ein typischer Anfängerfehler.

Jemand sagt: "Okay, ich möchte einen Online-Kurs machen und habe ein bestimmtes Wissen, das ich weitergeben möchte. Und wenn ich jetzt so viel von meinem Wissen wie möglich da hinein packe, dann wird das ein toller Kurs!"

Die Idee ist also, je mehr Informationen in einem Kurs sind, desto besser ist er, richtig?

Falsch gedacht.

Ein Online-Kurs ist KEIN Lehrbuch.

Die Wahrheit ist und das musst Du verinnerlichen: Die Leute wollen Deinen Online-Kurs nicht kaufen. Und das ist nichts Persönliches. Meinen Online-Kurs wollen die Leute auch nicht kaufen.

Die Leute sind nicht daran interessiert, Geld zu bezahlen, um sich Vorträge von jemandem anzuschauen, der über irgendetwas schwafelt.

Was die Leute wollen, ist ein ERGEBNIS. Sie wollen quasi ein Ergebnis kaufen.

Sie wollen eine Lösung für ein Problem, das sie gerade haben. Sie wollen etwas erreichen, was sie bisher noch nicht erreicht haben. Und Dein Online-Kurs ist dafür "nur" ein Mittel zum Zweck.

Das bedeutet, dass ein Online-Kurs mit mehr Informationen, mehr Lektionen und mehr Stunden Videos zum Anschauen kein besserer Kurs ist.

Ein Beispiel.

Angenommen, die Sommersaison steht vor der Tür und Du möchtest am Strand eine gute Figur machen und Dich in Form bringen.

Rein zufällig habe ich einen Online-Kurs in der Fitness-Nische erstellt. Du kaufst den Kurs und in der ersten Lektion erzähle ich Dir etwas über die Knochen, die Bänder, die Muskelfasertypen und wie das alles zusammenspielt.

Und Du denkst Dir: "Hey, ich möchte einfach nur meine Muskeln wachsen lassen, was interessieren mich Knochen und Bänder im Körper!"

Mein Kurs ist ein typischer Informationsdownload, der an der Situation des Kunden (in diesem Fall an Deiner Situation) vorbei spricht. Das ist kein guter Online-Kurs, weil er Dich als meinen Schüler nicht dort abholt, wo Du Dich gerade befindest.

Die Lösung besteht darin, einen ERGEBNISORIENTIERTEN Online-Kurs zu erstellen.

Der erste Schritt bei der Erstellung eines hochwertigen Online-Kurses ist also zu verstehen, was das Ergebnis ist, das Deine Schüler erreichen wollen.

Und dann solltest Du Deinen Online-Kurs so aufbauen, dass er den Teilnehmer von seiner jetzigen Situation zum gewünschten Ergebnis bringt. Denn Dein Kursteilnehmer ist viel eher bereit für einen kürzeren Kurs zu bezahlen, der ihn effizient von A nach B bringt, als für einen Kurs, der einfach nur 6 Stunden dauert und ewig um den heißen Brei herum redet.

Denn was hat in dieser schnelllebigen Zeit niemand?

Richtig, ZEIT!

Oder anders gesagt: Was Dein Online-Kurs braucht, ist eine klare Struktur, die Deine Kunden von Punkt A, wo sie sich befinden, zu Punkt B, wo sie hinwollen, führt.

In der Praxis sieht diese Struktur so aus.

Kenne zunächst das Ergebnis, dass sich Deine Schüler wünschen. Ihre Ziele, die sie mit Hilfe Deines Online-Kurses erreichen wollen.

Angenommen ich habe einen Online-Kurs über das Fotografieren entwickelt.

Anstatt zu sagen "Ich werde Dir darin alles über die Fotografie beibringen", ist es besser das gewünschte Ergebnis in den Vordergrund zu rücken und zu sagen: "In diesem Kurs werde ich Dir beibringen, wie Du diese eine Art von Foto machst, sodass Dir die Kunden Deine Bilder aus den Händen reißen werden".

Und "diese eine Art von Foto" können zum Beispiel Portraits oder Produktfotos sein. Also sehr spezifisch. In jedem Fall zeige ich Dir, wie Du das bestmögliche Ergebnis erzielen kannst.

Du startest Deine Überlegungen also mit dem gewünschten Ergebnis Deiner (zukünftigen) Kunden und legst dann fest, welches die drei wichtigsten Dinge sind, die Deine Schüler wissen müssen, um dieses Ergebnis zu erreichen.

Nicht die fünf, nicht die zehn und nicht die zwanzig, sondern die DREI wichtigsten Dinge!

In meinem Foto Online-Kurs könnten das zum Beispiel diese drei Dinge sein:

  1. Das richtige Equipment.
  2. Die richtige Beleuchtung.
  3. Die "perfekte" Aufnahme.

Und das sind auch gleichzeitig meine drei Kurs-Module.

Und in jedem dieser drei Module wende ich wieder das ergebnisorientierte Modell an und versuche meine Teilnehmer Schritt für Schritt von ihrem jetzigen Wissensstand zu einem ausreichenden Wissen zu führen, das aber nie über das hinausgeht, was sie im entsprechenden Modul wirklich brauchen.

  • Im ersten Modul beschränke ich mich auf die richtige Ausrüstung und die richtige Kameraeinstellung, erzähle aber kein theoretisches BlaBla übers Fotografieren und gebe den Leuten auch keine lange Liste an Kameras, aus der sie wählen sollen (und damit ohnehin überfordert sind).
  • Im zweiten Modul geht es nur um das richtige Licht und wie man für die eine Art von Foto (z.B. Portraits) das Beste findet und welche Möglichkeiten man hierzu hat.
  • Und im dritten Module geht es um die eigentliche Aufnahme, sodass die Fotos auch wirklich hochwertig, scharf und "verkaufbar" werden.

Jedes meiner drei Module wiederum kann beliebig viele Lektionen/Unterkapitel haben, je nachdem wie viele nötig sind, um die Teilnehmer zum gewünschten Ergebnis zu führen.

Wenn Du dieses Rezept befolgst, dann bekommst Du automatisch einen Online-Kurs, der eine sehr klare und einfache Struktur hat. Er ist für die Teilnehmer leicht zu verstehen und zu befolgen und führt sie auf kurzem Weg zum gewünschten Ergebnis.

Nach nur drei Modulen und in nicht allzu großer Zeitinvestition machen die Kursteilnehmer bereits genau die Fotos, die sie schon immer machen wollten und das fühlt sich wirklich großartig für sie an! Sie sind happy und viel eher bereit auch meinen nächsten Online-Kurs zu kaufen, in dem es dann um die "Food-Fotografie" geht. 🙂

Und so ist es eigentlich einfacher, einen qualitativ hochwertigen, begehrenswerten und vermarktungsfähigen Online-Kurs zu erstellen als einen reinen Informationsdownload der viel Zeit in Anspruch nicht, die Leute aber nicht zum Ziel führt.

Das Prinzip ist immer das gleiche: Bestimme zunächst ein ganz spezifisches Ergebnis, das Deine Kursteilnehmer erreichen wollen, unterteile es dann in die drei wichtigsten Dinge (= Deine 3 Kurs-Module), die sie dazu wissen müssen und zeige ihnen dann die dafür nötigen Schritte. Das ist das einfache Rezept, um einen Online-Kurs zu erstellen, mit dem Du langfristig Geld verdienen kannst.

Leider hören die Probleme damit nicht auf.

2. Never Ending Story

Das zweite Problem vieler Leute, die einen Online-Kurs erstellen und verkaufen wollen, ist, dass sie niemals damit fertig werden. Es gibt so viele Leute mit guten Ideen, die anfangen, an einem Online-Kurs zu arbeiten, ihn dann aber nie beenden und das ist schade.

Ein unveröffentlichter Online-Kurs, der im Regal verstaubt, bringt nämlich niemandem etwas und das eigentliche Problem, das hier dahintersteckt, ist das sogenannte "Hochstapler-Syndrom".

Dabei hat man das Gefühl, nicht gut genug zu sein, nicht genug zu wissen oder nicht würdig zu sein, etwas in einem Online-Kurs zu lehren und dafür auch noch Geld zu verlangen.

Hattest Du das Gefühl auch schon einmal?

Das passiert im Grunde jedem einmal. Sogar Weltklasse-Experten haben dieses Gefühl, wenn sie zum Beispiel gebeten werden, auf der Bühne zu sprechen.

Das ist einfach eine Facette der menschlichen Psychologie. Wir gewöhnen uns immer an das, was wir kennen und bereits wissen.

Selbst wenn man sich auf einem Gebiet viel Fachwissen angeeignet hat, hat man immer das Gefühl, dass dies normal ist. Und man hat das Gefühl, dass andere Menschen genauso viel oder sogar mehr wissen als man selbst und das kann einem auch beim Erstellen eines Online-Kurses in die Quere kommen.

Das wiederum äußert sich in Perfektionismus. Man hat also immer das Gefühl, dass das, was man geschaffen hat, nicht gut genug ist und man will es besser machen.

Und das ist auch eine Art Entschuldigung dafür, dass es irgendwie beängstigend ist, einen Online-Kurs zu erstellen oder?

So kann man immer weiter daran arbeiten und in der sicheren Blase bleiben, dass man ihn noch nicht fertiggestellt und veröffentlicht hat. Man geht so der Gefahr aus dem Weg, vielleicht die eine oder andere Kritik zu ernten.

Viele Online-Kurs-Ersteller verbringen dann sehr viel Zeit damit, sich mit Kleinigkeiten zu befassen und sich über alle möglichen unwichtigen Details Gedanken zu machen, die mit dem eigentlichen Kurserfolg nichts zu tun haben, nur, um den Tag X der Veröffentlichung immer weiter nach hinten zu verschieben.

Sie denken sich zum Beispiel: "Oh mein Gott, ich muss die perfekte Online-Kurssoftware finden!"

Und sie probieren dann alle möglichen Lösungen aus und denken sich dann: "Oh, diese Kurssoftware ist perfekt, aber sie hat diese eine Funktion nicht, also muss ich noch etwas anderes ausprobieren!"

Oder wenn es zum Beispiel darum geht, Videos für den Online-Kurs aufzunehmen und man sich plötzlich Fragen stellt wie:

  • Welche Kamera muss ich mir besorgen?
  • Welches Mikrofon soll ich verwenden?
  • Brauche ich ein Stativ für die Aufnahmen?
  • Was ist die beste Bearbeitungssoftware für meine Videos?

Es gibt so viele Dinge, in denen man sich verlieren kann, weil man immer versucht, die perfekte Lösung zu finden und das kann ewig so weitergehen.

Wie kann man dieses Problem also vermeiden?

Ein Beispiel.

Stell Dir vor, Du nimmst an einem Online-Sprachkurs teil und der Lehrer ist wirklich gut. Der Kurs macht Dir Spaß, Du bist motiviert, Du lernst viel, alles ist einfach zu verstehen, es fühlt sich gut an.

Aber der Kurs ist mit einer Smartphone-Kamera aufgenommen. Die Videos sind manchmal etwas "ruppig". Die Audioqualität ist nicht immer gut. Die Folien sind ein bisschen unsauber.

Mhm...

Aber ist das wirklich wichtig?

Ich meine, wenn Du dem Kurs folgen kannst, dabei Spaß hast und die neue Sprache wirklich lernst, was kümmert Dich dann die Videoqualität?

Und jetzt stell Dir vor, Du hast einen Online-Sprachkurs gekauft, in dem alles so richtig auf Hochglanz poliert ist. Die Website ist toll, die Videos sind 4K-scharf, die Tonqualität ist perfekt.

Aber der Kurs ist langweilig. Der Lehrer spricht sehr monoton, undeutlich und es ist schwer, ihm zu folgen. Du musst Dich fast zwingen, in dem Kurs weiterzumachen und merkst, dass Du damit die neue Sprache nicht wirklich lernst.

Welchen dieser beiden Sprachkurse würdest Du lieber kaufen?

Aus Kundensicht ist das ganz offensichtlich oder?

Wir geben lieber Geld für einen Kurs aus, der uns zum gewünschten Ergebnis führt, auch wenn die Produktqualität vielleicht nicht "ideal" ist.

Und wieder geht es um das Ergebnis. Das ist das A und O eines jeden Online-Kurses.

Nun gut, was also tun?

Freunde Dich damit an, dass Dein Online-Kurs nie perfekt sein wird. Meiner ist es auch nicht. Keiner ist es. Und das ist auch nicht nötig!

Besser ist es, einen Online-Kurs auf den Markt zu bringen, mit dem Du zu 70-80% zufrieden bist, erste Kunden zu gewinnen und den Kurs dann mit dem Feedback Deiner Kunden immer weiter zu verbessern.

Und ja, vielleicht wird ein Kunde dabei sein, der irgendetwas bemängelt. Das ist ok. Aber es gibt auch genug Leute, die Apple-Produkte bemängeln und hält das Apple davon ab, das nächste iPhone zu bauen? Nein!

Du kannst und sollst es nicht jedem recht machen. Sei ein Online-Kurs-Ersteller mit Ecken, Kanten und Fehlern. Erstelle einen guten Online-Kurs, veröffentliche ihn und sei bereit, aus Fehlern zu lernen und Dinge nachzubessern.

Und was Dinge wie das richtige Online-Kurs Tool oder die richtige Video-Ausrüstung betrifft, sei Dir folgendes gesagt...

Ja, Du kannst viel Geld für eine bessere Kamera, eine bessere Bearbeitungssoftware, ein besseres Tool und allen möglichen Schnickschnack ausgeben. Aber zuerst musst Du das Geld dafür verdienen! Erstelle Deinen ersten Online-Kurs mit dem, was Du bereits hast (zum Beispiel Dein Smartphone) und verdiene Dein erstes Geld damit.

Einen Teil Deines Verdienstes kannst Du später immer noch dafür verwenden, um ein professionelleres Online-Kurs Tool mit besserem Design oder ein super-duper Videobeleuchtung zu kaufen.

Vielleicht hast Du gerade die Vision von einem fantastischen Online-Kurs Imperium, mit dem Du eines Tages einen Haufen Geld verdienst und bei dem alles auf Hochglanz poliert ist mit gestochen scharfen Videos und tollem Design.

Das ist großartig! Und Du sollst eine Vision haben!

Vergiss aber nicht, dass Du das nicht an Tag #1 haben wirst und Dich erst dorthin arbeiten musst. Und Perfektionismus ist kein guter Wegbegleiter dafür! 😉

Denke groß, aber starte klein und einfach. Verdiene erstes Geld und re-investiere einen Teil davon, anstatt das ganze Geld im Voraus auszugeben und dann zu hoffen und zu beten, dass das Geld irgendwie wieder hereinkommt!

Gut gebrüllt, Löwe - aber welche Technik soll ich jetzt für meinen Online-Kurs verwenden?

Jetzt, nachdem Du weißt, was einen wirklich hochwertigen Online-Kurs ausmacht, brauchst Du noch eine Schnittstelle zwischen Dir und Deinen zahlenden Kunden.

Also eine Plattform, auf der Du Deine Kursinhalte sauber und strukturiert aufbereiten kannst und auf die Deine Kunden nach erfolgreicher Zahlung jederzeit Zugriff haben. Am besten rund um die Uhr und vollautomatisiert.

Online-Kurse zu verkaufen, ist ein stark aufstrebender Markt und derzeit sprießen die Tool-Hersteller dafür aus dem Boden wie die Pilze.

Aber ich möchte Dir hier nicht einfach eine Liste verschiedener Hersteller vor den Latz knallen und dann sagen: "So und jetzt investiere mal ein paar Tage Deiner wertvollen Zeit, schaue Dir alles an und entscheide Dich dann für ein Tool!"

Denn am Ende könntest Du Dich vermutlich doch nicht entscheiden, weil Dir als jemand, der zum ersten Mal einen Online-Kurs erstellt, die Erfahrung fehlt und Du unsicher bist.

Stattdessen zeige ich Dir einfach, welche Technik ich als alter "Online-Kurs Hase" nutzen würde, wenn ich heute meinen ersten Online-Kurs aufbauen und verkaufen würde.

Here we go...

Thrive Apprentice ist eine Art "All-in-One" WordPress-Plugin für die Erstellung professioneller Online-Kurse.

Du kannst hiermit nicht nur Deine Inhalte schützen, sondern auch professionelle Mitgliederseiten gestalten, auf erstklassige Vorlagen und Designs zugreifen und somit ein tolles Nutzererlebnis bieten.

Obwohl es ein englischsprachiges Tool ist, ist es recht einfach zu bedienen und lässt sich auch mit deutschsprachigen Zahlungsanbietern verknüpfen und verwenden.

Hier eine Kurzvorstellung des Tools.

Digistore24* ist einer der bekanntesten deutschsprachigen Zahlungsanbieter für digitale Produkte wie eben Online-Kurse.

Ich nutze den Anbieter seit vielen Jahren, bin sehr zufrieden damit und empfehle Dir, ebenfalls diesen Anbieter zu nutzen. Zudem lässt sich Digistore24 auch wunderbar mit Thrive Apprentice verbinden.

Hier eine Kurzvorstellung.

Fazit

Online-Kurse sind großartig! Die Leute sind verrückt danach und geben jedes Jahr viel Geld dafür aus.

Und auch Du kannst mit Deinem eigenen Online-Kurs auch ein Stück vom Kuchen abhaben. 🙂

Wichtig dabei ist, dass Du Dich von Anfang an auf die inhaltliche Qualität fokussiert und einen ergebnisorientierten Online-Kurs erstellst, der Deine Teilnehmer schnellstmöglich von A nach B führt.

Die Leute wollen keinen reinen Informationsdownload, der sie viel Zeit kostet, aber am Ende nicht ans gewünschte Ziel führt. Die Leute wollen komprimiertes, umsetzbares Wissen und schnelle Ergebnisse!

Und um das liefern zu können, musst Du nicht alles über Dein Thema wissen. Ich weiß auch nicht alles über Online-Marketing, lebe aber dennoch davon. Dein Online-Kurs muss auch nicht perfekt sein, keiner ist das. Er muss gut genug sein und er muss vor allem online sein. 🙂

Stell Dir auch nicht zu lange die "Technik-Frage" und suche irgendwie nach dem perfekten Tool. Starte mit einer guten und günstigen Lösung (siehe oben) und re-investierte etwas Geld, das Du mit dem Online-Kurs-Verkauf einnimmst, später in bessere Technik und die Optimierung Deines Meisterwerks. 🙂

Was hält Dich bislang davon ab, Deinen eigenen Online-Kurs zu erstellen?

Ich freue mich, im Kommentarbereich von Dir zu hören. 🙂

  • Karsten sagt:

    Hallo Christian, wie immer klasse Content den Du lieferst. Mach bitte weiter so.

    Zur Info.
    Es hat sich in dieser Serie irgendwas bei Dir in der E-Mail Serie eingeschlichen. Zumindest auf dem Smartphone ( IPhone SE ) ist mir aufgefallen, dass sich am Ende etwas überlappt. Vorne wird etwas angezeigt & im Hintergrund kann man noch scrollen.

    Ist mir sonst nie aufgefallen 😉

    Gruß
    Karsten

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