Du möchtest online Geld verdienen, um von zu Hause aus zu arbeiten, Dein eigener Chef zu sein oder Deine Rente aufzubessern?
Dann gleich vorweg die ehrliche Antwort: Ja, das geht. Seriös. Aber nicht über Nacht und nicht ohne Arbeit.
Ich bin Christian Költringer, mache das seit 2008 und lebe seit 2016 zu 100 % davon, von einem Kellerbüro in Salzburg aus. In den Jahren dazwischen habe ich einiges ausprobiert, das nicht funktioniert hat, und einiges beobachtet, das bei meinen Kunden sehr wohl funktioniert. Mehr über mich und meinen Weg.
Auf dieser Seite findest Du 31 seriöse Möglichkeiten, im Internet Geld zu verdienen. Zu jeder sage ich Dir, was sie kostet, wie lange es dauert und was Du realistisch erwarten kannst. Kein Hype, keine Traumzahlen, keine Sportwagen vor gemieteten Villen. Und am Ende erfährst Du, für welchen Weg ich mich selbst entschieden habe und warum.
Stand: September 2026. Alle Angaben auf dieser Seite beziehen sich auf den deutschsprachigen Raum. Preise, Plattformen und Verdienstspannen prüfe ich mindestens einmal im Jahr nach.
Das Wichtigste in 30 Sekunden
- Schnell, aber wenig: Umfragen, App-Tests, alte Sachen verkaufen. Ein paar Euro im Monat, kein Einkommen.
- Solide Nebeneinkünfte: Freelancing, Texten, virtuelle Assistenz. Oft schon nach wenigen Wochen erstes Geld – aber Du tauschst Zeit gegen Geld.
- Langfristig skalierbar: Online-Kurse, E-Books, Affiliate-Marketing, YouTube. Braucht Monate bis Jahre Vorarbeit, wird dafür irgendwann unabhängig von Deiner Zeit.
- Mein Favorit: Online-Kurse. Damit verdiene ich seit Jahren mein Geld.
- Finger weg von allem, was schnelles Geld ohne Aufwand verspricht.
Was bedeutet „online Geld verdienen“ überhaupt?
Online Geld verdienen heißt: Du bietest über das Internet eine Leistung oder ein Produkt an und wirst dafür bezahlt. Das reicht von bezahlten Umfragen über Dienstleistungen wie Texten oder virtuelle Assistenz bis zu eigenen digitalen Produkten wie Online-Kursen, die Du einmal erstellst und danach beliebig oft verkaufst.
Der Unterschied zu einem klassischen Nebenjob liegt im Ort und in der Skalierbarkeit: Du arbeitest von zu Hause aus, und bei einigen Modellen wächst Dein Einkommen irgendwann unabhängig von Deiner Arbeitszeit. Ein eigenes Einkommen entsteht daraus allerdings erst, wenn Du regelmäßig dranbleibst.
Und ganz nebenbei: Ein Nebenverdienst ist längst keine Randerscheinung mehr. Laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gingen im dritten Quartal 2025 rund 4,72 Millionen Beschäftigte in Deutschland einer Nebentätigkeit nach, das sind 11,2 Prozent aller Beschäftigten.
Für wen diese Seite ist – und für wen nicht
Bevor Du weiterliest, spar ich Dir vielleicht eine Viertelstunde.
Diese Seite ist nichts für Dich, wenn …
- Du bis Freitag 200 Euro brauchst, weil eine Rechnung offen ist. Dann such Dir einen Nebenjob oder verkauf etwas, das Du nicht mehr brauchst; beides ist ehrlicher und schneller als alles, was auf dieser Seite steht.
- Du nach Taschengeld suchst. Für Umfragen und App-Tests brauchst Du keine Anleitung von mir, die stehen weiter unten in zwei Sätzen abgehandelt.
- Du erwartest, dass ein Online-Geschäft nichts kostet, nichts braucht und nach zwei Wochen läuft. So funktioniert das nicht. Und wer Dir das erzählt, hat genau dafür ein Angebot in der Hinterhand.
Diese Seite ist für Dich, wenn …
- Du ein Berufsleben hinter Dir hast oder mitten drin steckst und Wissen besitzt, für das andere Menschen zahlen.
- Du bereit bist, ein Jahr zu investieren, bevor Du urteilst – neben Deinem Job, Deiner Familie, Deinem Alltag.
- Du damit rechnest, dass der Aufbau ein paar Euro im Monat kostet, so wie jedes andere Geschäft auch.
Die meisten meiner Leser sind zwischen 45 und 65. Viele von ihnen haben 20 oder 30 Jahre Berufserfahrung und wollen daraus etwas Eigenes machen. Wenn Du Dich darin wiedererkennst, bist Du hier richtig.
Wenn Du Dich darin wiedererkennst, brauchst Du keine 31 Wege, sondern einen ersten Schritt. Genau dafür habe ich aufgeschrieben, wie die ersten 30 Tage aussehen, bis der erste Euro auf dem Konto ist.
Du bekommst die Leseprobe sofort per E-Mail, danach schicke ich Dir in mehreren Mails, wie meine Kunden diesen Weg gehen. Am Ende steht das Angebot, das vollständige Buch zu kaufen. Abmelden kannst Du Dich natürlich jederzeit mit einem Klick.
Was sich 2026 beim Online Geld verdienen geändert hat
Wenn Du vor fünf Jahren schon einmal darüber nachgedacht hast, Geld im Internet zu verdienen: Es hat sich einiges verschoben. Drei Dinge solltest Du kennen, bevor Du startest.
1. KI hat die Einstiegshürden gesenkt und gleichzeitig den Wettbewerb erhöht. Texte, Bilder, Untertitel, Übersetzungen: Vieles, wofür Du vor drei Jahren noch jemanden bezahlt hast, erledigst Du heute in Minuten selbst, und das ist erst einmal eine gute Nachricht für jeden, der mit wenig Geld startet. Der Haken ist, dass dieselbe Abkürzung auch allen anderen offensteht, weshalb ausgerechnet die einfachen Einstiegsjobs wie Standardtexte, Stockfotos und Routineübersetzungen heute schlechter bezahlt werden als noch 2023.
2. Reine Textseiten haben es dagegen schwerer. Google beantwortet immer mehr Fragen direkt in der Suche, und wer dort nur zusammenfasst, was ohnehin auf zwanzig anderen Seiten steht, verliert seine Besucher an die KI-Übersicht, noch bevor sie den ersten Klick gemacht haben. Gelesen und zitiert wird stattdessen, wer eigene Erfahrungen, eigene Zahlen und eine eigene Meinung mitbringt.
3. Vertrauen ist wichtiger geworden als Reichweite. Die Zeiten, in denen ein anonymer Blog mit 50 Artikeln Geld verdient hat, sind jedoch vorbei. Menschen kaufen heute bei Menschen, deren Gesicht, Geschichte und Zahlen sie kennen. Das ist die gute Nachricht für alle, die ehrlich arbeiten wollen – und die schlechte für alle, die eine Abkürzung suchen.
Eines hat sich dagegen nicht geändert, und daran wird auch die nächste Technikwelle nichts ändern: Geld verdienen im Internet bleibt ein Geschäft wie jedes andere. Es braucht Zeit, Konsequenz und ein Angebot, das jemand haben will. Der Rest ist Werkzeug.
Die 31 Möglichkeiten auf einen Blick
Hier siehst Du alle 31 Wege im direkten Vergleich – sortiert nach Gruppen: zuerst die skalierbaren Geschäftsmodelle, dann die Dienstleistungen, zum Schluss die Taschengeld-Wege. Die Spalte „Realistisch pro Monat“ meint das, was für einen Einsteiger im ersten Jahr machbar ist – nicht das, was theoretisch möglich wäre.
Überblick: Wege mit eigenem Produkt
| Möglichkeit | Aufwand | Erstes Geld nach | Realistisch pro Monat |
|---|---|---|---|
| 1. Online-Kurse | Startkapital: Ja Schwierigkeit: Mittel | Mittel | 0–2.000 € |
| 2. E-Books | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Mittel | Mittel | 0–500 € |
| 3. Print on Demand | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Mittel | Kurz | 0–300 € |
| 4. Designs verkaufen | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Mittel | Schnell | 100–800 € |
| 5. Affiliate-Marketing | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Mittel | Lang | 0–500 € |
| 6. YouTube | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Mittel | Lang | 0–300 € |
| 7. Blogger:in | Startkapital: Ja Schwierigkeit: Mittel | Lang | 0–400 € |
| 8. Influencer:in | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Hoch | Lang | 0–300 € |
| 9. App-Entwickler:in | Startkapital: Ja Schwierigkeit: Hoch | Mittel | 0–1.000 € |
| 10. Dropshipping | Startkapital: Ja Schwierigkeit: Hoch | Mittel | 0–500 € |
| 11. Webseiten verkaufen | Startkapital: Ja Schwierigkeit: Hoch | Lang | stark schwankend |
| 12. Domainhandel | Startkapital: Ja Schwierigkeit: Hoch | Schnell | stark schwankend |
Überblick: Wege mit Dienstleistung
| Möglichkeit | Aufwand | Erstes Geld nach | Realistisch pro Monat |
|---|---|---|---|
| 13. Freelancer:in | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Mittel | Kurz | 300–2.000 € |
| 14. Texter:in | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Mittel | Kurz | 200–1.500 € |
| 15. Copywriter:in | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Hoch | Kurz | 300–3.000 € |
| 16. Marketing-Automatisierer:in | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Mittel | Kurz | 300–2.000 € |
| 17. Übersetzer:in | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Mittel | Kurz | 200–1.500 € |
| 18. Online-Lehrer:in | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Hoch | Kurz | 200–1.200 € |
| 19. Virtuelle(r) Assistent:in | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Einfach | Schnell | 200–1.500 € |
| 20. TikTok-Berater:in | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Mittel | Mittel | 0–1.500 € |
| 21. Mit KI Geld verdienen | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Mittel | Kurz | 0–1.500 € |
| 22. Synchronsprecher:in | Startkapital: Ja Schwierigkeit: Mittel | Mittel | 100–1.000 € |
| 23. eBay Flipping | Startkapital: Ja Schwierigkeit: Mittel | Kurz | 100–800 € |
| 24. Uber-Fahrer:in | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Einfach | Schnell | 300–1.500 € |
| 25. Gastgeber auf Airbnb | Startkapital: Ja Schwierigkeit: Mittel | Schnell | 200–1.500 € |
Überblick: Wege für ein Zubrot
| Möglichkeit | Aufwand | Erstes Geld nach | Realistisch pro Monat |
|---|---|---|---|
| 26. Kleidung verkaufen | Startkapital: Nein Schwierigkeit: Einfach | Schnell | 50–300 € (einmalig) |
| 27. Webseiten & Apps testen | Startkapital: Nein Schwierigkeit: Einfach | Mittel | 20–150 € |
| 28. Online-Umfragen ausfüllen | Startkapital: Nein Schwierigkeit: Einfach | Schnell | 10–50 € |
| 29. Online-Spiele spielen | Startkapital: Nein Schwierigkeit: Einfach | Lang | 0–100 € |
| 30. Fotos & Videos verkaufen | Startkapital: Nicht unbedingt Schwierigkeit: Einfach | Schnell | 0–200 € |
| 31. Twitch-Streamer:in | Startkapital: Nein Schwierigkeit: Mittel | Mittel | 0–200 € |
31 Wege in einer Tabelle sind leicht zu lesen und schwer zu entscheiden. Mir hat damals niemand gesagt, dass die Reihenfolge wichtiger ist als die Wahl: erst verkaufen lernen, dann skalieren.
Wie diese Reihenfolge in den ersten 30 Tagen konkret aussieht, liest Du hier:
Gruppe 1: Die skalierbaren Wege, einmal bauen und immer wieder verkaufen
Diese Wege brauchen Vorarbeit – Monate, manchmal Jahre. Dafür lösen sie sich irgendwann von Deiner Arbeitszeit. Hier liegt das, was die meisten meinen, wenn sie von passivem Einkommen sprechen.
1. Online-Kurse erstellen und verkaufen
Du verpackst dabei Wissen, das Du ohnehin hast, in einen Videokurs und verkaufst ihn danach beliebig oft, ohne ihn jedes Mal neu herstellen zu müssen. Ob ein Kurs in einem Monat einmal oder hundertmal über den Ladentisch geht, ändert an Deinen Kosten praktisch nichts, und genau darin liegt der Unterschied zu jeder Dienstleistung.
So startest Du: Ein Thema wählen, bei dem Menschen ein dringendes Problem haben. Publikum aufbauen (Blog, YouTube, E-Mail-Liste). Erst dann den Kurs erstellen – gemeinsam mit den Leuten, die ihn später kaufen sollen.
Meine Einschätzung: Das ist mein Weg. Warum, liest Du weiter unten ausführlich. Hier zeige ich Dir, wie Du einen Online-Kurs erstellst.
2. E-Books schreiben und verkaufen
Der kleine Bruder des Online-Kurses. Du schreibst ein Buch und verkaufst es anschließend über Amazon KDP oder direkt über Deine eigene Webseite.
So kommst Du rein: Ein klar umrissenes Problem wählen, 80 bis 150 Seiten schreiben, ein professionelles Cover erstellen lassen und veröffentlichen.
Ehrlich gesagt: Ein E-Book ist ein guter Einstieg, weil Du dabei lernst, ein Thema so zu strukturieren, dass ein Fremder Dir folgen kann, und weil Du am Ende etwas in der Hand hast, das Du herzeigen kannst. Verdienen wirst Du damit deutlich weniger als mit einem Online-Kurs, einfach weil die Preise niedriger liegen.
3. Print on Demand
Du entwirfst zum Beispiel Motive für T-Shirts, Tassen oder Poster. Ein Anbieter druckt und verschickt, Du bekommst eine Provision.
Der erste Schritt: Motive für eine klare Zielgruppe entwerfen (Hundebesitzer, Handwerker, Hobbys) und über Anbieter wie Spreadshirt, Redbubble oder Amazon Merch anbieten.
Was Du wissen solltest: Der Einstieg kostet zunächst fast nichts. Dafür ist die Konkurrenz enorm und die Provision pro Stück klein. Interessant ist es deshalb vor allem für Leute, die ohnehin gerne gestalten.
4. Designs und Vorlagen verkaufen
Du gestaltest zum Beispiel Logos, Präsentationsvorlagen, Social-Media-Templates oder Webseiten-Layouts und verkaufst sie anschließend mehrfach.
So fängst Du an: Mit Canva oder ähnlichen Werkzeugen eine Vorlagenreihe für eine klare Zielgruppe erstellen und über Etsy oder den eigenen Shop verkaufen.
Was ich davon halte: Digitale Produkte im Kleinformat: einmal erstellt, immer wieder verkaufbar. Ein guter erster Schritt, um zu lernen, wie sich digitale Produkte verkaufen.
5. Affiliate-Marketing
Du empfiehlst Produkte anderer und bekommst dafür eine Provision, sobald jemand über Deinen Link kauft.
So startest Du: Erst Inhalte und Vertrauen aufbauen, dann empfehlen – nie umgekehrt. Partnerprogramme findest Du direkt bei den Anbietern, über Netzwerke wie Digistore24, AWIN oder das Amazon-Partnerprogramm. Empfiehl außerdem nur, was Du selbst nutzt.
Klartext: Ein guter zweiter Einnahmestrom, wenn Du bereits Reichweite hast. Als alleiniger Start ist es zäh, weil Du lange gratis arbeitest. So startest Du mit Affiliate-Marketing.
6. YouTube-Kanal aufbauen
Du produzierst Videos und verdienst anschließend an Werbeeinnahmen, Sponsoren, Affiliate-Links und eigenen Produkten.
So kommst Du rein: Ein Thema, eine Zielgruppe, regelmäßig veröffentlichen. Die ersten 50 Videos sind übrigens Deine Lehrzeit.
Meine Meinung: Die reinen Werbeeinnahmen sind bei den meisten Kanälen bescheiden, und wer nur darauf schaut, hört nach einem Jahr wieder auf. Der eigentliche Wert liegt darin, dass Menschen Dich sehen, Deine Art kennenlernen und Dir später etwas abkaufen, weil sie das Gefühl haben, Dich zu kennen. Mehr dazu: Mit YouTube Geld verdienen.
7. Blogger:in werden
Du schreibst zunächst regelmäßig über ein Thema und verdienst später über Werbung, Affiliate-Links oder eigene Produkte.
Der erste Schritt: Eigene Webseite mit WordPress, ein klares Thema, Beiträge, die eine konkrete Suchanfrage beantworten. Rechne zunächst mit sechs bis zwölf Monaten, bis Google Dich ernst nimmt.
Mein Urteil: Bloggen ist die Grundlage für fast alles, was ich heute mache. Aber es ist ein Marathon, kein Sprint. Hier liest Du, wie Du Blogger wirst.
8. Influencer:in werden
Du baust auf Instagram, TikTok oder YouTube eine Community auf und arbeitest mit Marken zusammen.
So fängst Du an: Ein Thema, das zu Dir passt, und sehr viel Ausdauer. Erste bezahlte Kooperationen gibt es erfahrungsgemäß erst ab einigen tausend echten Followern.
Mein Rat dazu: Ein harter Weg mit viel Konkurrenz und starker Abhängigkeit von Plattform-Algorithmen. Was Influencer wirklich verdienen, habe ich hier aufgeschlüsselt.
9. App-Entwickler:in
Du entwickelst Apps, entweder als Auftragsarbeit oder stattdessen als eigenes Produkt mit Abo-Modell.
So startest Du: Programmierkenntnisse oder ein Budget für Entwickler, zum Beispiel über Fiverr oder Upwork. Und ein Problem, das viele Menschen wirklich haben.
Meine Einschätzung: Als Auftragsentwickler verdienst Du gut. Mit einer eigenen App reich zu werden, ist dagegen ungefähr so wahrscheinlich wie ein Lottogewinn. Interessanter geworden ist das Thema durch KI-Werkzeuge, mit denen auch Nicht-Programmierer kleine Tools bauen können.
10. Dropshipping
Du betreibst einen Online-Shop, ohne selbst Ware zu lagern. Sobald jemand bestellt, liefert Dein Großhändler direkt an den Kunden.
So kommst Du rein: Nische und Lieferanten finden (etwa über AliExpress oder europäische Großhändler), Shop mit Shopify oder WooCommerce aufsetzen, Werbebudget einplanen. Ohne bezahlte Werbung läuft hier allerdings selten etwas.
Ehrlich gesagt: Auf Instagram sieht das leichter aus, als es in Deiner Buchhaltung aussehen wird. Die Margen sind dünn, die Konkurrenz ist riesig, die Lieferzeiten sorgen für Beschwerden, die Du ausbaden musst, und ohne Werbebudget wirst Du kaum je die Menge erreichen, ab der sich das Ganze rechnet. Für Einsteiger ohne Geld rate ich deshalb davon ab.
11. Webseiten oder Online-Unternehmen verkaufen
Du baust zunächst eine Webseite mit Besuchern und Einnahmen auf und verkaufst sie dann als Ganzes. Üblich ist etwa das 24- bis 40-Fache des Monatsgewinns.
Der erste Schritt: Erst eine Seite aufbauen, die zuverlässig Geld verdient. Verkauft wird anschließend über Marktplätze wie Flippa oder über spezialisierte Vermittler.
Was Du wissen solltest: Eine schöne Möglichkeit – aber der letzte Schritt, nicht der erste. Du musst erst etwas haben, das jemand kaufen will.
12. Domainhandel
Du kaufst Internet-Adressen, von denen Du glaubst, dass sie später jemand haben will, und verkaufst sie weiter.
So fängst Du an: Marktkenntnis, Budget und Geduld. Gehandelt wird dabei über Marktplätze wie Sedo oder Afternic. Domains kosten jährlich Gebühren, auch wenn sie niemand kauft.
Was ich davon halte: Das ist Spekulation mit Jahresgebühr. Jeder kennt die Geschichte von der Domain, die für eine Million weggegangen ist. Niemand erzählt von den vierzig Adressen, die seit Jahren im Konto liegen und jeden Januar Geld kosten.
Gruppe 2: Dienstleistungen, schneller zu Geld, aber Zeit gegen Geld
Hier verkaufst Du Deine Zeit und Dein Können. Das erste Geld kommt oft nach wenigen Wochen – aber es hört auf, sobald Du aufhörst. Für viele ist das der beste Einstieg, um den ersten Online-Euro überhaupt zu verdienen.
13. Freelancer:in werden
Du bietest eine Dienstleistung an, die Du beherrschst, zum Beispiel Texten, Design, Buchhaltung, Webseiten oder Beratung.
So startest Du: Deine Fähigkeit benennen, drei Referenzen schaffen (notfalls günstig oder für Bekannte) und gezielt Kunden ansprechen – direkt oder über Plattformen wie Fiverr, Upwork, Malt oder freelance.de.
Klartext: Für die meisten ist das der schnellste Weg zu echtem Geld, und er hat einen Nebeneffekt, den ich für wichtiger halte als das Honorar: Du erfährst aus erster Hand, wofür Menschen bezahlen und wo ihnen der Schuh drückt. Genau daraus entsteht später ein gutes Produkt. So wirst Du Freelancer.
14. Texter:in
Du schreibst Blogartikel, Produktbeschreibungen oder Newsletter für Unternehmen.
So kommst Du rein: Über Plattformen wie content.de oder Textbroker sammelst Du erste Aufträge. Parallel dazu eigene Kunden aufbauen, denn dort verdienst Du deutlich mehr.
Meine Meinung: Der Einstieg ist leicht, die Bezahlung auf den Plattformen aber mager. Und durch KI hat sich der Markt für einfache Texte spürbar verändert. Wer heute davon leben will, muss besser sein als ein Chatbot.
15. Copywriter:in
Copywriting ist Texten mit Verkaufsabsicht: Verkaufsseiten, E-Mail-Serien, Werbeanzeigen.
Der erste Schritt: Handwerk lernen (es gibt gute Bücher und Kurse), eigene Texte schreiben, Ergebnisse messen und diese Ergebnisse als Referenz nutzen. Die ersten Aufträge kommen meist über Empfehlungen und LinkedIn, nicht über Plattformen.
Mein Urteil: Hier wird richtig gut bezahlt: Ein Copywriter hat mir für einen einzigen Verkaufsbrief 5.000 € berechnet. Das Projekt hat mir ein Vielfaches davon eingebracht. Wer verkaufen kann, hat deshalb immer Arbeit.
16. Marketing-Automatisierer:in
Du richtest für Unternehmen E-Mail-Strecken, Funnels und Automatisierungen ein – ein Bereich, in dem viele Selbstständige überfordert sind.
So fängst Du an: Ein bis zwei Tools richtig lernen – etwa Brevo, ActiveCampaign, KlickTipp oder Make – und Dich als Spezialist dafür positionieren.
Mein Rat dazu: Wenig Konkurrenz, gute Honorare und Kunden, die nach dem ersten Projekt meistens bleiben, weil niemand sein funktionierendes System freiwillig wieder auseinandernimmt. Für mich ist das trotzdem der unterschätzteste Weg in dieser Liste.
17. Übersetzer:in
Du überträgst dabei Texte, Bücher oder Webseiten in eine andere Sprache.
So startest Du: Sehr gute Kenntnisse in beiden Sprachen, dazu ein Fachgebiet. Aufträge gibt es über Plattformen wie ProZ, Fiverr oder Upwork – oder direkt bei Verlagen und Agenturen.
Meine Einschätzung: Ich habe selbst schon Übersetzungen eingekauft: 600 € für ein Buch mit 40.000 Wörtern. Durch KI-Übersetzungen ist der Markt härter geworden – gefragt sind heute vor allem Leute, die maschinelle Übersetzungen wirklich gut nachbearbeiten.
18. Online-Lehrer:in
Du gibst Unterricht per Video, zum Beispiel Nachhilfe, Sprachen, Musik oder ein Hobby, das Du beherrschst.
So kommst Du rein: Über Plattformen wie GoStudent oder Superprof anfangen, später eigene Schüler gewinnen.
Ehrlich gesagt: Ein verlässliches Einkommen, das aber streng an Deiner Anwesenheit hängt: Unterrichtest Du nicht, verdienst Du nichts. Als Sprungbrett zum eigenen Online-Kurs ist es trotzdem ideal, weil Du in jeder Stunde mitbekommst, an welcher Stelle Deine Schüler hängen bleiben und welche Erklärung wirklich zündet.
19. Virtuelle(r) Assistent:in
Du übernimmst für Selbstständige die Aufgaben, für die ihnen die Zeit fehlt: Termine, Recherche, Kundenmails, Social Media.
Der erste Schritt: Überleg Dir, welche drei Aufgaben Du besonders gut und gerne machst, und sprich gezielt Solo-Unternehmer an, die sichtbar zu viel zu tun haben – in Facebook-Gruppen, auf LinkedIn oder über Portale wie strandschicht.de.
Was Du wissen solltest: Ein sehr guter Einstieg ohne Vorkenntnisse. Viele virtuelle Assistenten spezialisieren sich später und verdienen dann deutlich mehr.
20. TikTok-Berater:in
Du hilfst Unternehmen dabei, auf TikTok oder Instagram sichtbar zu werden, und zwar von der Idee bis zum fertigen Video.
So fängst Du an: Erst am eigenen Kanal beweisen, dass Du es kannst. Genau diese Ergebnisse sind später Deine Bewerbung.
Was ich davon halte: Der Bedarf ist groß, weil viele Unternehmen wissen, dass sie dort sein müssten, aber nicht wissen, wie. Was auf TikTok verdient wird, liest Du hier.
21. Mit KI Geld verdienen
Du nutzt Werkzeuge wie ChatGPT, um Dienstleistungen schneller anzubieten: Texte, Bilder, Recherchen, Automatisierungen – oder Du hilfst Unternehmen dabei, KI sinnvoll einzusetzen.
So startest Du: Ein Werkzeug richtig lernen, statt zehn oberflächlich. Und Dir eine konkrete Aufgabe suchen, die Du damit besser löst als andere.
Klartext: KI ist ein Werkzeug, kein Geschäftsmodell. Wer sagt „Ich verdiene Geld mit KI“, meint in Wahrheit: Er verkauft eine Dienstleistung und ist dank KI schneller. Mehr dazu: Mit KI Geld verdienen.
22. Synchronsprecher:in / Sprecher:in
Du sprichst zum Beispiel Werbespots, Erklärvideos, Hörbücher oder Telefonansagen ein.
So kommst Du rein: Ein ordentliches Mikrofon, ein ruhiger Raum und eine kurze Hörprobe. Aufträge gibt es über Sprecherportale wie sprecherdatei.de oder Voices.com, über Agenturen und über Fiverr.
Meine Meinung: Wenn Du eine angenehme Stimme hast, ist das ein wunderbarer Nebenverdienst. Durch KI-Stimmen ist der Markt im Umbruch – im gehobenen Bereich zählt echte Sprechkunst aber weiterhin.
23. eBay Flipping
Du kaufst günstig ein, etwa auf Flohmärkten, bei Haushaltsauflösungen oder in Kleinanzeigen, und verkaufst anschließend mit Aufschlag weiter.
Der erste Schritt: Eine Warengruppe wählen, in der Du Dich auskennst. Eingekauft wird auf Flohmärkten, bei Kleinanzeigen und in Auflösungen, verkauft über eBay, Kleinanzeigen oder Vinted. Preise recherchieren, bevor Du kaufst.
Mein Urteil: Funktioniert wirklich, ist aber echte Handarbeit: suchen, fotografieren, verpacken, verschicken. Es ist also kein passives Einkommen, sondern ein Nebenjob.
24. Uber- oder Lieferfahrer:in
Du fährst Menschen oder lieferst Essen aus und bekommst die Aufträge dabei per App.
So fängst Du an: Anmeldung bei einem Anbieter wie Uber, Bolt, Lieferando oder Wolt, Führerschein, Fahrzeug – und je nach Tätigkeit eine entsprechende Gewerbeberechtigung.
Mein Rat dazu: Die App ist online, die Arbeit nicht. Das Geld kommt schnell, aber es hört in dem Moment auf, in dem Du das Auto abstellst. Ich führe es hier auf, weil es funktioniert – als Weg in ein Online-Business taugt es nicht.
25. Gastgeber auf Airbnb
Du vermietest zum Beispiel ein Zimmer oder eine Wohnung tageweise an Reisende.
So startest Du: Vorher prüfen, was Deine Gemeinde erlaubt, was der Mietvertrag oder die Hausordnung sagt und wie die Einnahmen zu versteuern sind. Angeboten wird das Ganze über Airbnb, Booking.com oder regionale Portale. In vielen Städten gibt es nämlich strenge Auflagen.
Meine Einschätzung: Hier verdienst Du mit etwas, das Du schon besitzt, und das ist ein starkes Argument. Mit „online“ hat es trotzdem wenig zu tun. Online ist die Buchung, offline sind die Handtücher.
Gruppe 3: Taschengeld-Wege, der Vollständigkeit halber
Diese Wege funktionieren, bringen aber kein Einkommen, sondern ein Zubrot. Ich führe sie auf, damit Du weißt, woran Du bist – und wie viel Zeit Du damit verlierst, wenn Du mehr erwartest.
26. Kleidung und Dinge verkaufen, die Du nicht brauchst
Der Klassiker: Kleiderschrank, Keller und Dachboden ausmisten und die Sachen über Vinted, eBay Kleinanzeigen oder Facebook Marketplace verkaufen.
So kommst Du rein: Gute Fotos bei Tageslicht, ehrliche Beschreibung, realistischer Preis.
Ehrlich gesagt: Das bringt einmalig ein paar hundert Euro und schafft Platz. Ein Einkommen wird daraus nicht – aber es ist ein sauberer Weg, um Startkapital für etwas Größeres zu sammeln.
27. Webseiten und Apps testen
Du klickst Dich dabei durch Webseiten oder Apps und sagst laut, was Dir auffällt. Dafür gibt es meist 5 bis 15 € pro Test.
Der erste Schritt: Anmeldung bei Anbietern wie RapidUsertests oder UserTesting, kurzer Probetest.
Was Du wissen solltest: Nettes Taschengeld, jedoch kein Einkommen. Die Tests kommen unregelmäßig, und mehr als ein paar pro Woche gibt es selten.
28. Online-Umfragen ausfüllen
Du beantwortest Umfragen von Marktforschungsinstituten und bekommst dafür jeweils ein paar Euro oder Gutscheine.
So fängst Du an: Anmeldung bei etablierten Instituten wie Meinungsplatz, Meinungsstudie oder dem Nielsen-Panel. Niemals dagegen bei Anbietern, die vorab eine Gebühr verlangen.
Was ich davon halte: Keine andere Möglichkeit wird im Internet so laut beworben und so maßlos überschätzt wie diese. Rechne mit ein paar Euro pro Stunde, und selbst das nur, wenn Du zur gesuchten Zielgruppe gehörst. Dieselbe Stunde in eine Fähigkeit gesteckt, die mit den Jahren mehr wert wird, bringt Dir langfristig ein Vielfaches.
29. Online-Spiele spielen
Manche Spiele zahlen für Erfolge, seltene Gegenstände oder Accounts, die andere Spieler kaufen wollen.
So startest Du: Ein Spiel wirklich beherrschen und den Markt dahinter verstehen – gehandelt wird meist über Plattformen wie Eldorado.gg oder direkt in den Spielen.
Klartext: Für 99 Prozent aller Menschen ist das kein Weg zu einem Einkommen, sondern ein teures Hobby mit Zwischenschritt. Ich führe es auf, weil danach gesucht wird. Und noch ein Wort dazu: Finger weg von allem, wo Du zuerst selbst Geld einzahlen sollst.
30. Fotos und Videos verkaufen
Du lädst Deine Aufnahmen zunächst auf Portale wie Adobe Stock oder Shutterstock hoch und bekommst danach pro Download Geld.
So kommst Du rein: Motive fotografieren, nach denen tatsächlich gesucht wird – Alltagssituationen, Berufe, Regionales. Sauber verschlagworten.
Meine Meinung: Pro Bild fließen oft Cent-Beträge, und interessant wird es erst mit einem Archiv, das über Jahre wächst. Seit jeder sich seine Bilder selbst erzeugen lässt, ist der Markt zusätzlich unter Druck. Als Nebenprodukt eines Hobbys: gerne. Als Plan: nein.
31. Twitch-Streamer:in
Du überträgst live, was Du tust – meistens Spielen – und verdienst über Abos, Spenden und Werbung.
Der erste Schritt: Feste Sendezeiten auf Twitch oder YouTube Live, ein klares Format und viel Geduld.
Mein Urteil: Für die allermeisten bleibt es ein Hobby mit Publikum. Wenn Dir das Streamen ohnehin Spaß macht, spricht nichts dagegen. Als Rentenplan würde ich es nicht einreichen.
Online Geld verdienen für Anfänger: Womit Du anfängst
Der häufigste Fehler von Einsteigern ist nicht die falsche Methode, sondern der Versuch, drei Dinge gleichzeitig zu starten, überall ein bisschen voranzukommen und nach drei Monaten festzustellen, dass nichts davon fertig ist. Eine Sache zu Ende bringen schlägt drei Sachen anfangen.
Wenn Du bei null anfängst, empfehle ich Dir diese Reihenfolge:
- Schreib auf, was Du kannst. Zwanzig Jahre Buchhaltung, die Erfahrung mit einem Pflegefall in der Familie, Hundeerziehung, Excel, Nähen, Bewerbungen schreiben: Alles zählt, und erfahrungsgemäß unterschätzen die meisten genau das, was ihnen selbstverständlich vorkommt, weil sie annehmen, dass andere es auch können.
- Verdien Deinen ersten Euro mit einer Dienstleistung. Nicht, weil das Dein Ziel ist, sondern weil es schnell geht und Dir zwei Dinge bringt: Geld und den Beweis, dass jemand für Dein Können zahlt.
- Sammle dabei, was Du lernst. Jede Frage, die Dir Deine Kunden stellen, ist später der Baustein eines eigenen Produkts.
- Bau erst dann etwas Skalierbares. Ein Online-Kurs, ein E-Book, eine Mitgliederseite. Jetzt weißt Du, wofür Menschen zahlen – Du musst es nicht mehr raten.
Und ein Rat, der Dir Jahre sparen kann: Entscheide Dich für einen Weg und gib ihm zwölf Monate. Nicht drei. Die meisten steigen genau in dem Moment aus, in dem es anfängt zu funktionieren.
Online Geld verdienen ohne Startkapital – geht das?
Ja. Aber ich sage Dir gleich dazu, was der Preis ist.
Diese Wege kannst Du starten, ohne einen Euro zu investieren:
- Freelancing über Plattformen wie Fiverr, Upwork, content.de oder Malt – Du brauchst nur einen Rechner.
- Virtuelle Assistenz – Deine ersten Kunden findest Du in Facebook-Gruppen und auf LinkedIn.
- Texten und Übersetzen über Auftragsplattformen.
- Print on Demand und Designs – Spreadshirt, Redbubble und Canva kosten Dich in der Basisversion nichts.
- YouTube und Social Media – ein Handy reicht für den Anfang.
- Verkaufen, was Du nicht mehr brauchst – das bringt oft das Startkapital für den nächsten Schritt.
Der Preis dafür ist eindeutig: Was Du nicht mit Geld bezahlst, bezahlst Du mit Zeit, und zwar meistens mit mehr Zeit, als der gesparte Betrag wert ist. Ohne eigene Webseite bleibst Du von Plattformen abhängig, die Provision nehmen und Deine Kunden für sich behalten, und ohne E-Mail-Liste beginnst Du nach jedem abgeschlossenen Auftrag wieder bei null.
Deshalb mein Rat: Fang meinetwegen ohne Geld an – aber steck die ersten Einnahmen in das eigene Fundament, statt sie auszugeben. Was dieses Fundament kostet, siehst Du im nächsten Abschnitt.
Was Dich der Start realistisch kostet
Über diesen Punkt schweigen die meisten Ratgeber. Dabei ist er entscheidend, weil er darüber bestimmt, ob Du durchhältst.
Die gute Nachricht zuerst: Verglichen mit einem Laden, einer Werkstatt oder einer Ordination ist ein Online-Geschäft lächerlich günstig. Mein Büro ist ein Raum im Keller, meine Maschine ein Laptop. Die weniger schöne Nachricht: Ganz ohne Geld geht es trotzdem nicht.
| Was Du brauchst | Kosten pro Monat | Nötig ab wann? |
|---|---|---|
| Domain und Hosting | ca. 5–15 € | sofort |
| E-Mail-Marketing-Tool | 0–50 € (je nach Listengröße) | ab den ersten Lesern |
| Webseiten-Baukasten / Theme | einmalig ca. 100–300 € | sofort |
| Kursplattform (wenn Du Kurse verkaufst) | ca. 30–100 € | erst beim ersten Produkt |
| Zahlungsanbieter | Provision pro Verkauf, keine Fixkosten | erst beim ersten Verkauf |
| Werbung | optional | erst, wenn etwas nachweislich funktioniert |
Unterm Strich solltest Du im ersten Jahr mit rund 50 bis 150 Euro im Monat rechnen, je nachdem, wie früh Du eine Kursplattform brauchst. Dazu kommt der Posten, der sich nicht in Euro ausdrücken lässt und über den trotzdem alles entschieden wird: einige Stunden pro Woche, verlässlich, über viele Monate hinweg, auch dann, wenn gerade nichts zurückkommt.
Wenn Dich das abschreckt, ist das völlig in Ordnung. Dann ist ein Nebenjob der ehrlichere Weg, und niemand wird Dir daraus einen Strick drehen. Wenn Du dagegen gerade denkst „Das ist weniger, als mich mein Auto im Monat kostet“, dann lies weiter.
50 bis 150 Euro im Monat klingen nach wenig, solange nichts hereinkommt. Deshalb halte ich es für den einzig sinnvollen Start, so schnell wie möglich den ersten Verkauf zu machen, statt monatelang an einer Webseite zu basteln.
Den Fahrplan dafür bekommst Du hier:
Mein Favorit: Online-Kurse – damit verdiene ich 6-stellige Summen pro Jahr
31 Möglichkeiten sind eine Menge. Und genau das ist das Problem der meisten Listen im Internet: Am Ende weiß man noch weniger als vorher.
Deshalb sage ich Dir hier klar, wofür ich mich entschieden habe. Ich, Christian Költringer, verdiene mein Geld seit Jahren mit Online-Kursen.
Deshalb sage ich Dir ganz klar, wofür ich mich entschieden habe – und warum.
Ich habe gut neun Jahre gebraucht, bis ich mein Geschäftsmodell gefunden hatte. Neun Jahre, in denen ich einiges ausprobiert habe, das rückblickend vor allem eines war: Lehrgeld. Heute erstelle und verkaufe ich Online-Kurse, aus vier Gründen:
- Keine Herstellungskosten. Kein Lager, kein Versand. Ob ein Kurs einmal oder hundertmal verkauft wird, ändert an meinen Kosten fast nichts.
- Hohe Gewinnspanne. Was hereinkommt, bleibt zum großen Teil auch.
- Du musst nirgendwo Professor sein. Die Leute kaufen praktische Lösungen von Menschen, die ein paar Schritte vor ihnen sind.
- Geringes Risiko. Du brauchst kein Startkapital für Produktion, Personal oder Ladenlokal.
Was der Screenshot zeigt und was nicht. 25.972,24 Euro in einem Monat, das sind Umsätze, keine Gewinne. Es ist außerdem ein sehr guter Monat und kein Durchschnitt. Mein Kurs „Das A-Z Infoprodukt-System“ hat sich seit 2017 über 1.000-mal verkauft.
So viel verdiene ich mit Online-Kursen
Wie meine Einnahmen im Alltag aussehen – also nicht im Ausnahmemonat, sondern Tag für Tag –, habe ich in einem eigenen Beitrag offengelegt, inklusive Screenshot aus meinem Zahlungsanbieter.
Meine täglichen Einnahmen (200–500 € am Tag) im Detail >
Damit wir uns richtig verstehen: Hinter diesem einen Screenshot stecken 18 Jahre Arbeit, mehrere hundert Blogartikel, Videos und E-Mails, ein Publikum, das über Jahre gewachsen ist, und einige Produkte, die trotzdem gefloppt sind. Wer Dir erzählt, das ginge in drei Monaten, will Dir etwas verkaufen.
Du willst wissen, ob ein eigener Online-Kurs zu Dir passt? Fang nicht mit dem Kurs an, sondern mit Deinem ersten verkauften Euro. Danach weißt Du aus eigener Erfahrung, ob das Dein Weg ist.
Wenn Du schon weiter bist und den kompletten Weg zum eigenen Kurs gehen willst, findest Du ihn in meinem Online-Kurs Creator.
Welcher Weg passt zu Dir?
Die beste Möglichkeit ist nicht die mit den höchsten Zahlen, sondern die, die zu Deiner Situation passt. Hier eine kurze Orientierung:
| Deine Situation | Mein Vorschlag | Weiterlesen |
|---|---|---|
| Du brauchst kurzfristig ein paar hundert Euro | Sachen verkaufen, Apps testen, kleine Freelancer-Aufträge | Jeden Tag 50 Euro verdienen |
| Du hast eine Fähigkeit, die Unternehmen brauchen | Freelancing – der schnellste Weg zu echtem Geld | Deine ersten 1.000 € im Internet |
| Du willst langfristig unabhängig werden | Eigene digitale Produkte, allen voran Online-Kurse | 32 digitale Einkommensquellen |
| Du hast Berufserfahrung und willst sie weitergeben | Online-Kurs oder Coaching zu Deinem Fachgebiet | Online-Kurs erstellen |
| Du willst wissen, wie viel wirklich drin ist | Erst rechnen, dann starten | 200–500 € am Tag: meine echten Zahlen |
Was Dir vorher niemand sagt: Realität, Regeln und Hürden
Die Realität
Der Wunsch nach einem zweiten Standbein ist übrigens kein Modethema: Laut Statistischem Bundesamt übten 2025 rund 5 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland mindestens eine zweite Tätigkeit aus, etwa 2,1 Millionen Menschen. 1995 waren es 2,7 Prozent.
Online Geld zu verdienen ist trotzdem kein Trick, den man kennt oder nicht kennt. Es ist vielmehr ein Geschäft. Und Geschäfte brauchen Zeit.
Gib Dir mindestens ein Jahr, besser zwei bis drei, bevor Du beurteilst, ob ein Weg für Dich funktioniert, und vergleich Dich in dieser Zeit nicht mit Leuten, die seit zehn Jahren dabei sind. Niemand startet bei 100 Prozent: Amazon wurde 1994 gegründet und schrieb erst Jahre später den ersten Gewinn.
Und rechne ehrlich: Umsatz ist nicht Gewinn. Von dem, was hereinkommt, gehen Tools, Gebühren, Werbung und Steuern ab.
Meine 9 Regeln fürs Online Geld verdienen
- Ein Weg, nicht sieben. Der Klassiker: Drei Monate Arbeit, noch kein Geld, und dann erklärt Dir ein Porschefahrer auf Facebook, dass sein Modell viel schneller geht. Wer jedes Mal wechselt, fängt jedes Mal bei null an.
- Dranbleiben schlägt Talent. Die meisten scheitern nicht an fehlendem Wissen, sondern an fehlender Konsequenz.
- Lernen, aber begrenzt. Ein Kurs, ein Buch, dann umsetzen. Nicht sammeln.
- Erst der Mensch, dann das Produkt. Frag Deine Zielgruppe, was sie braucht, statt es zu erraten.
- Feste Arbeitszeiten. Auch nebenbei. Ohne Termin im Kalender passiert nichts.
- Dein Geld ist Dein Geld. Leg von Anfang an für Steuern zurück.
- Behandle es wie ein Geschäft, nicht wie ein Hobby – dann wird es auch eines.
- Kenne Dein Warum. „Mehr Geld“ allein trägt Dich nicht durch schwache Monate.
- Erwarte keine Wunder. Wer mit realistischen Erwartungen startet, hört nicht nach drei Monaten wieder auf.
7 Hürden, über die fast jeder stolpert
- Zu wenig Zeit. Lösung: 60 fest eingeplante Minuten am Tag schlagen einen wilden Sonntag im Monat.
- Die Familie zieht nicht mit. Lösung: Beziehe sie ein, erklär Dein Ziel und halte Deine Zeiten verlässlich ein.
- Vergleiche. Du siehst bei anderen das Ergebnis, nicht die Jahre davor.
- Kritik von außen. Menschen, die es nie versucht haben, haben dazu oft die lauteste Meinung.
- Gesundheit. Rücken, Augen, Schlaf. Ein Business nützt Dir nichts, wenn Du kaputt bist.
- Beschäftigt statt produktiv. Logo, Farben und Technik fühlen sich nach Arbeit an. Sie sind auch Arbeit. Nur zahlt sie niemand.
- Perfektionismus. Niemand hat je einen Kurs nicht gekauft, weil das Logo einen Tick zu weit links saß. Veröffentlichen schlägt polieren. Ausblenden. Tun. Korrigieren.
Seriös online Geld verdienen: So erkennst Du unseriöse Angebote
Wer online Geld verdienen will, landet schnell bei Angeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein. Meistens sind sie das auch. Achte auf diese Warnsignale:
- Viel Geld ohne Aufwand. „500 € am Tag mit 10 Minuten Arbeit“ gibt es nicht.
- Du sollst zuerst zahlen. Für ein „Starterpaket“, eine „Lizenz“ oder eine Bearbeitungsgebühr, bevor Du irgendetwas verdienst.
- Künstlicher Zeitdruck. „Nur noch heute“, „nur 3 Plätze frei“ – ohne nachvollziehbaren Grund.
- Luxus statt Inhalt. Sportwagen, Villen, Geldbündel – aber nirgends steht, womit das Geld verdient wird.
- Du sollst andere anwerben. Wenn Dein Verdienst vor allem daran hängt, neue Leute zu gewinnen, lass die Finger davon.
- Kein Impressum, keine echte Person. Wer nicht sagt, wer er ist, hat meist einen Grund.
- Garantierte Renditen. Besonders bei allem, was nach Trading, Krypto oder „Investment-Bot“ klingt.
Mein Rat: Hinterfrag auch das, was ich Dir hier schreibe. Schau Dir an, was jemand tatsächlich vorzuweisen hat, ob er über Fehler spricht und ob seine Zahlen nachvollziehbar sind, bevor Du ihm Deine Zeit oder Dein Geld gibst. Und folg niemandem nur deshalb, weil er mit Geldscheinen wedelt.
Steuern, Gewerbe und Nebenjob: Was Du beachten musst
Der unangenehme Teil, den die meisten Ratgeber auslassen. Er ist weniger kompliziert, als Du denkst – aber Du solltest ihn von Anfang an mitdenken, statt Dich zwei Jahre später zu erschrecken.
Ich bin weder Steuerberater noch Anwalt. Was hier steht, ist der Rahmen, in dem Du Dich bewegst. Die Details klärst Du mit einem Steuerberater, Deiner Wirtschaftskammer (Österreich) oder Deiner IHK (Deutschland).
Brauchst Du ein Gewerbe?
Sobald Du regelmäßig und mit Gewinnabsicht arbeitest, ja. Ein einmaliger Verkauf aus dem Kleiderschrank ist noch kein Gewerbe, ein Online-Kurs dagegen, den Du das ganze Jahr über auf Deiner Webseite anbietest, ist eindeutig einer, und die Grenze verläuft bei der Regelmäßigkeit, nicht bei der Höhe des Betrags.
In Deutschland meldest Du das Gewerbe beim Gewerbeamt an, das kostet je nach Stadt etwa 20 bis 60 €. Freiberufliche Tätigkeiten wie Schreiben oder Unterrichten laufen dagegen ohne Gewerbeschein direkt über das Finanzamt.
In Österreich meldest Du das Gewerbe bei der Bezirksverwaltungsbehörde an. Für viele Online-Tätigkeiten reicht ein freies Gewerbe, das ohne Befähigungsnachweis auskommt. Mit der Anmeldung wirst Du automatisch Mitglied der Wirtschaftskammer und in der SVS pflichtversichert – auch das gehört in Deine Rechnung.
Was Du steuerlich wissen solltest
Deine Gewinne sind einkommensteuerpflichtig, auch wenn es nur ein Nebenverdienst ist. Gewinn heißt: Einnahmen minus Ausgaben. Und die gute Nachricht dabei: Hosting, Tools, Fachbücher, ein Teil Deines Arbeitszimmers – vieles davon kannst Du absetzen.
Bei der Umsatzsteuer gibt es in beiden Ländern eine Kleinunternehmerregelung: Bleibst Du unter einer bestimmten Jahresgrenze, weist Du keine Umsatzsteuer aus und musst keine abführen. Die Grenzen wurden zuletzt in beiden Ländern angehoben, deshalb nenne ich hier bewusst keine Zahl, die morgen falsch ist – frag kurz nach, bevor Du startest.
Ein Sonderfall, der viele überrascht: Verkaufst Du digitale Produkte an Privatkunden im Ausland, gilt grundsätzlich die Umsatzsteuer des Landes Deines Kunden. Genau deshalb arbeite ich mit einem Zahlungsanbieter wie Digistore24, der als Wiederverkäufer auftritt und mir diesen ganzen Aufwand abnimmt.
Mein praktischer Tipp, der mir selbst einige unruhige Nächte erspart hat: Richte vom ersten Euro an ein zweites Konto ein, überweise dorthin nach jeder Einnahme einen festen Anteil und rühr das Geld nicht an. Dann ist die erste Steuernachzahlung eine Überweisung und kein Schock.
Und wenn Du angestellt bist?
Dann schau zuerst in Deinen Arbeitsvertrag. In vielen Verträgen steht, dass Du Nebentätigkeiten anzeigen oder genehmigen lassen musst. Verbieten darf Dein Arbeitgeber sie in der Regel nur, wenn sie ihm Konkurrenz macht, Deine Arbeitsleistung beeinträchtigt oder gegen Arbeitszeitgrenzen verstößt.
Verschweigen ist die schlechteste Variante. Ein kurzes, sachliches Gespräch verhindert, dass aus Deinem Nebenprojekt ein Problem im Hauptjob wird.
Häufige Fragen zum Online Geld verdienen
Fragen zu Verdienst und Erwartungen
Wie viel kann man online realistisch verdienen?
Das hängt stark vom Weg ab. Umfragen und App-Tests bringen ein paar Euro im Monat. Beim Freelancing sind dagegen schon im ersten Jahr einige hundert bis über tausend Euro monatlich möglich. Und mit eigenen digitalen Produkten gibt es nach oben kaum eine Grenze, dafür dauert der Aufbau allerdings Monate bis Jahre.
Welche Möglichkeit ist für Anfänger am besten?
Wenn Du schnell erstes Geld sehen willst: Freelancing mit einer Fähigkeit, die Du schon hast. Wenn Du langfristig unabhängig werden willst: ein eigenes digitales Produkt. Viele meiner Kunden machen beides – erst Freelancing, später der eigene Online-Kurs.
Kann man mit Online-Umfragen wirklich Geld verdienen?
Ja, aber sehr wenig. Umfragen sind Taschengeld, kein Einkommen. Und Vorsicht: Jeder Anbieter, der vorab eine Gebühr verlangt, ist unseriös.
Brauche ich dafür ein Gewerbe?
Sobald Du regelmäßig und mit Gewinnabsicht tätig bist, ja. Die Details dazu findest Du weiter oben im Abschnitt über Steuern, Gewerbe und Nebenjob.
Muss ich die Einnahmen versteuern?
Ja, auch kleine Nebeneinkünfte. Leg von Anfang an einen Teil Deiner Einnahmen zur Seite und klär die Details mit einem Steuerberater. Mehr dazu im Abschnitt über Steuern, Gewerbe und Nebenjob.
Muss ich meinem Arbeitgeber Bescheid sagen?
Meistens ja. In vielen Arbeitsverträgen steht eine Anzeige- oder Genehmigungspflicht für Nebentätigkeiten. Schau in Deinen Vertrag, bevor Du startest.
Ab welchem Alter kann ich online Geld verdienen?
Jugendliche dürfen eingeschränkt arbeiten, Verträge brauchen aber in der Regel die Zustimmung der Eltern. Ein eigenes Gewerbe geht üblicherweise erst mit 18.
Praktische Fragen zum Start
Brauche ich eine eigene Webseite?
Für Dienstleistungen nicht zwingend, dort zählen Referenzen. Wenn Du aber eigene Produkte verkaufen willst, führt an einer eigenen Webseite und einer E-Mail-Liste kein Weg vorbei – auf Social-Media-Kanälen bist Du immer nur Gast.
Wie werde ich bezahlt?
Bei Dienstleistungen per Rechnung und Überweisung. Bei digitalen Produkten übernimmt ein Zahlungsanbieter den Verkauf, die Rechnungen und die Auszahlung. Ich nutze dafür seit Jahren Digistore24.
Ist PayPal für den Verkauf ausreichend?
Für einzelne Aufträge ja. Für den laufenden Verkauf digitaler Produkte ist ein richtiger Zahlungsanbieter besser, weil er Steuern, Rechnungen und Widerrufe mit abwickelt.
Kann ich über Amazon Geld verdienen?
Ja, vor allem mit eigenen Büchern über Amazon KDP oder als Amazon-Partner mit Empfehlungslinks. Beides funktioniert – aber beides braucht Reichweite oder gute Inhalte, damit Dich jemand findet.
Spielt es eine Rolle, ob ich Mann oder Frau bin?
Nein. Meine erfolgreichsten Kunden sind Frauen und Männer gleichermaßen, quer durch alle Altersgruppen.
Kann ich mit Glücksspiel oder Trading online Geld verdienen?
Das ist kein Geschäftsmodell, sondern Spekulation. Du kannst dabei gewinnen und ebenso alles verlieren. Ich rate davon ab, und ich empfehle es niemandem als Weg zu einem Einkommen.
Ist es zu spät, wenn ich über 50 bin?
Im Gegenteil. Lebenserfahrung und ein Berufsleben voller Wissen sind genau das, wofür andere bezahlen. Meine Leser sind größtenteils zwischen 45 und 65 – und viele von ihnen starten genau jetzt.
Wie lange dauert es, bis ich davon leben kann?
Bei Dienstleistungen kann das innerhalb eines Jahres klappen. Für eigene Produkte solltest Du dagegen mit zwei bis drei Jahren rechnen, bis es trägt. Ich selbst habe deutlich länger gebraucht, weil ich anfangs vieles falsch gemacht habe.
Fazit: Online Geld verdienen ist möglich – wenn Du den richtigen Weg wählst
Es gibt viele seriöse Wege, online Geld zu verdienen. Die schnellen bringen wenig. Die lohnenden brauchen Zeit.
Such Dir einen Weg, der zu Deinen Fähigkeiten und Deiner Lebenssituation passt. Und dann bleib dran – mindestens ein Jahr, bevor Du urteilst.
Ich habe mich nach vielen Umwegen für Online-Kurse entschieden und diese Entscheidung bis heute nicht bereut. Sie erlaubt mir, von einem Kellerbüro in Salzburg aus zu arbeiten, einen guten Teil des Tages bei meiner Familie zu sein und trotzdem verlässlich zu verdienen. Kein Sportwagen im Vorgarten, aber auch kein Wecker um halb sechs.
Was auch immer Du wählst: Fang an. Der beste Zeitpunkt war vor fünf Jahren, der zweitbeste ist heute.
Der erste verkaufte Euro verändert mehr als jeder Plan, weil Du ab da weißt, dass es funktioniert. Alles danach ist Wiederholung und Verbesserung.
Wie Du in 30 Tagen dorthin kommst, liest Du hier:
Transparenz zu diesem Beitrag
Transparenz. Dieser Beitrag empfiehlt am Ende mein eigenes Buch und meinen eigenen Online-Kurs. Für die genannten Plattformen und Werkzeuge bekomme ich dagegen nichts: keine Affiliate-Links, keine bezahlten Platzierungen. Die Verdienstspannen in den Tabellen sind außerdem meine Einschätzung aus 18 Jahren im Markt und keine garantierten Werte.
Die Hinweise zu Gewerbe und Steuern gelten für Österreich und Deutschland, ändern sich laufend und ersetzen deshalb keine Rechts- oder Steuerberatung. Bei Recherche und Formulierung haben mich KI-Werkzeuge unterstützt; geprüft und verantwortet habe ich trotzdem jeden Satz selbst. Belegte Fehler korrigiere ich zeitnah.

