Kurz vorweg: Zum Start reichen 4,95 € im Monat für eine Webseite, ohne Mindestlaufzeit.
Immer wieder bekomme ich Zuschriften von meinen Lesern, die sich gerne ein Online-Business aufbauen wollen, aber denken, nicht das nötige Kleingeld dafür zu haben.
Wie zum Beispiel Ramona, die mir folgende Nachricht geschrieben hat:

Doch ist das wirklich so?
- Braucht man ein gewisses Startkapital, um sich ein Online-Business aufbauen zu können? Und wenn ja, wie viel?
- Und mit welchen monatlich wiederkehrenden Kosten muss man rechnen?
Was kostet ein Online-Business also wirklich? Das beantworte ich hier mit Preisen vom 25. September 2026. Ein Rechner zeigt Dir, ab wie vielen Verkäufen sich das rechnet.
Hi, ich bin Christian Költringer aus Salzburg. Seit 2008 baue ich mein Online-Geschäft auf, seit 2016 lebe ich davon.
Die Werkzeuge, die ich hier als meine eigenen nenne, nutze ich selbst: All-Inkl als Webhoster, Thrive Architect für die Gestaltung meiner Seiten und Klick-Tipp für meine E-Mails. Die übrigen nenne ich als Beispiele.
Zur Offenheit: Ich verkaufe selbst Online-Kurse, und in diesem Beitrag weise ich auf mein kostenloses Einstiegsangebot hin. Werbe- oder Affiliate-Links findest Du hier keine.
Stand: 25. September 2026. Alle Preise laut Anbieterseite an diesem Tag. Preise ändern sich, rechne vor dem Kauf nach.
Das Wichtigste in 60 Sekunden
- Für den Start reicht eine Webseite für 4,95 € im Monat. Vieles andere gibt es anfangs kostenlos.
- Später kommen ein E-Mail-Werkzeug (kostenlos bis 250 Kontakte, danach ab rund 30 € im Monat) und für Videokurse ein Mitgliederbereich (ab rund 42 € im Monat inklusive Umsatzsteuer) dazu.
- Oft vergessen: Anmeldung, Gebühren pro Verkauf, Steuerberatung und in Österreich mit Gewerbeschein 12,95 € Unfallversicherung im Monat.
- Der Rechner weiter unten zeigt Dir, wie viele Verkäufe im Monat Deine Kosten decken.
- Bist Du gerade knapp bei Kasse, ist ein Online-Business keine schnelle Lösung.
Du willst Dein Wissen als E-Book, Kurs oder Beratung anbieten und dabei wenig riskieren? In meinem kostenlosen E-Mail-Kurs, ohne Abo und ohne automatische Abbuchung, bekommst Du sieben Tage lang je einen konkreten Schritt, wie aus Deinem Wissen ein Angebot wird.
In meinen E-Mails stelle ich Dir auch mein kostenpflichtiges Angebot vor. Abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick.
Ich möchte dabei nicht einfach ein paar zusammenhanglose Zahlen in den Raum werfen, sondern die Kostenstellen anhand eines realen Online-Projektes aufzeigen.
Zunächst müssen wir aber unterscheiden. Denn Online-Business ist nicht gleich Online-Business.
Es gibt viele Geschäftsmodelle, die rein online und zu 100 % von zu Hause aus betrieben werden können. Es gibt zwar oft viele Parallelen, aber dennoch verursacht jedes an einem gewissen Punkt andere Ausgaben oder benötigt unterschiedliche Werkzeuge und Leistungen.
Hier ein paar Beispiele von klassischen Online-Geschäftsmodellen:
- Dienstleistungen (wie zum Beispiel Webseiten erstellen)
- Beratung (zum Beispiel per Videogespräch mit Kunden)
- Affiliate-Marketing (Empfehlen der Produkte anderer gegen Provision)
- T-Shirt-Verkauf (Print on Demand: gedruckt und verschickt wird erst, wenn jemand bestellt)
- Digitale Infoprodukte (wie zum Beispiel E-Books und Videokurse)
Jedes einzelne Modell im Detail zu beleuchten, würde den Rahmen sprengen. Wie sich die Modelle in Aufwand und Ertrag unterscheiden, zeige ich in meinem Vergleich der Online-Geschäftsmodelle.
Hier zeige ich Dir, mit welchen Kosten Du für mein persönliches Lieblingsmodell rechnen musst: die Erstellung und smarte Vermarktung digitaler Infoprodukte, wie E-Books und Online-Kurse.
Lass uns also ein klassisches Infoprodukt-Business ansehen und welche Kosten es jeden Monat verursacht. Here we go: ebook-schreiben-und-verkaufen.de

Das ist ein digitales Infoprodukt-Business, das jedem Interessierten zeigt, wie man selbst ein E-Book schreiben und im Internet verkaufen kann. Geld verdient dieses Projekt mit einem E-Book, dem E-Bookinator, das ich an meine E-Mail-Abonnenten verkaufe.
Damit das Projekt so dasteht, wie Du es Dir live auf der Webseite ansehen kannst, braucht es Folgendes.
1. Webseite (Pflicht)
Was offline das (teure) Ladengeschäft ist, ist online die (günstige) Webseite. Ein Muss.
Ich verwende hierfür das kostenlose System WordPress, eine Art Baukasten für Webseiten.
Damit die Webseite online erreichbar ist, braucht man eine Domain und einen sogenannten Webhosting-Anbieter.
Die Domain ist quasi die Adresse, unter der die Webseite im Internet aufrufbar ist. In unserem Beispiel lautet diese eben: ebook-schreiben-und-verkaufen.de
Beim Webhosting-Anbieter sind alle Dateien der Webseite gespeichert: die Systemdateien von WordPress, aber auch alle Bilder und Texte, die man auf der Webseite verwendet.
Es gibt zig Webhoster am Markt. Ich nutze All-Inkl und bin happy damit. Wie ich damit eine WordPress-Seite einrichte, kannst Du mir in WordPress-Webseite mit All-Inkl erstellen Schritt für Schritt nachmachen.
Das kleinste Paket „Privat“ kostet dort 4,95 € im Monat, ohne Mindestlaufzeit. Damit hast Du sogar 3 Domains inklusive und kannst somit 3 eigenständige Webseiten betreiben.
- Kostenpunkt Webseite: 4,95 € im Monat (Pflicht)
2. Visueller Editor (optional)
Ein visueller Editor ist eine Erweiterung (ein Plugin) für WordPress, um die Inhalte ansprechender aufzubereiten und das Layout der Webseite professioneller zu gestalten, OHNE ein professioneller Webdesigner sein zu müssen.
Für Laien, die ihre Webseite über eine grafische Oberfläche gestalten und aufbauen wollen, ist ein visueller Editor eine sinnvolle Investition. Auch kann man damit in der Regel viele Vorlagen direkt nutzen und anpassen, um schneller vorwärtszukommen.
Ich verwende zum Beispiel bei fast allen meinen Webseiten den visuellen Editor Thrive Architect. Früher gab es ihn für einen Einmalpreis, heute nur noch im Jahresabo: regulär 199 US-Dollar im Jahr, zum Zeitpunkt meiner Prüfung im Angebot für 99 US-Dollar.
Ein Muss für das Betreiben eines Online-Business ist ein visueller Editor aber definitiv nicht! Somit ist das eine optionale Investition, die schön, aber nicht notwendig ist.
- Kostenpunkt Visueller Editor: 0 € ohne Editor bzw. 199 US-Dollar im Jahr (optional)
3. Inhalte (optional)
Der mit Abstand größte Erfolgsfaktor für Deine Webseite sind die Inhalte, die Du darauf veröffentlichst (und nicht die Technik, die Du verwendest). Bitte merke Dir diesen Satz!
Wenn Du Dich also auf meiner E-Book-Webseite umsiehst, dann wirst Du eine Menge Inhalte finden, und zwar sehr umfangreiche und ausführliche. Alle von mir selbst geschrieben.
Ohne Inhalte, die einen echten Mehrwert liefern, ist Deine Webseite ein Ladengeschäft ohne Interessenten und Kunden.
Warum ist das so?
Deine Inhalte sind dafür verantwortlich, ob und welche Besucher Du ohne bezahlte Werbung auf Deine Webseite bekommst.
Ein Beispiel: Als ich diesen Beitrag 2020 geschrieben habe, stand meine E-Book-Webseite für den Suchbegriff „ebook schreiben“ auf Platz 1 bei Google, dazu für viele weitere passende Begriffe weit vorn. Diese Besucher kamen jeden Tag, ohne dass ich dafür bezahlt habe.

Du brauchst für ein nachhaltig erfolgreiches Online-Business also Inhalte und hast im Grunde genommen zwei Möglichkeiten, an diese zu kommen:
- Du schreibst sie selbst (meine glasklare Empfehlung).
- Du bezahlst einen Texter dafür.
Wenn Du meiner Empfehlung folgen und Deine Inhalte selbst schreiben möchtest, dann findest Du einen 6-Schritte-Plan zur Erstellung bemerkenswerter Inhalte.
Optional kannst Du das Schreiben auch auslagern, und dafür fallen natürlich Kosten an. Professionelle Texter, die unabhängig von Plattformen arbeiten, kosten in der Regel deutlich mehr.
Günstiger ist es, wenn Du Texte auf Plattformen wie content.de in Auftrag gibst. Auch hier gibt es gute Texter zu guten Preisen. Als Qualitätsniveau solltest Du immer mindestens 4 Sterne wählen: Das kostet dort 3,0 Cent pro Wort, ein Text mit 1.000 Wörtern also rund 31 € zuzüglich Umsatzsteuer.
Aber auch das ist eine rein optionale Ausgabe, die für den Aufbau eines Online-Business NICHT notwendig ist.
- Kostenpunkt Inhalte: 0 €, wenn Du selbst schreibst, bzw. rund 31 € ohne Umsatzsteuer für einen Text mit 1.000 Wörtern (optional)
4. Bilder (optional)
Für eine professionelle Webseite, die die Sprache Deiner zukünftigen Kunden spricht, solltest Du auch ansprechende Fotos und Bilder verwenden.
Zum Glück gibt es Portale wie pexels.com, pixabay.com und barnimages.com, wo Du Tausende Fotos kostenlos herunterladen und für Deine Webseite nutzen kannst, auch geschäftlich.
Suchst Du ganz spezielle Fotos und Bilder, musst Du vielleicht den einen oder anderen Euro investieren. Ein Muss ist das aber nicht.
- Kostenpunkt Bilder: 0 €
Gut zu wissen: Viele Anbieter nennen Preise ohne Umsatzsteuer („netto“). Als Kleinunternehmer bekommst Du die Umsatzsteuer nicht zurück, für Dich zählt also der Preis inklusive Umsatzsteuer.
Hinweis: Alle bis hierher genannten Posten betreffen den Start Deines Online-Business. Lässt Du alle kostenpflichtigen Optionen erst mal weg (was völlig okay ist), dann kostet Dich der Aufbau Deines Online-Business 4,95 € pro Monat und somit weniger als eine Schachtel Zigaretten!
Später und mit dem Wachstum Deines Online-Business empfehle ich Dir noch ein, zwei weitere Investitionen, die aber oft schon von den Einnahmen Deines Projektes getragen werden.
5. E-Mail-Werkzeug (nötig, sobald Du verkaufst)
Sobald Deine Webseite aufgrund Deiner Inhalte erste Besucher bekommt (und das wird sie, wenn Du tolle Inhalte erstellst), dann empfehle ich Dir, eine E-Mail-Liste aufzubauen, so wie ich es in meinem Beispielprojekt mache: ebook-schreiben-und-verkaufen.de/e-bookinator-leseprobe

Das ist deshalb wichtig, weil Du mit gutem E-Mail-Marketing Vertrauen zu Deiner Zielgruppe aufbauen und Deine Infoprodukte deutlich einfacher verkaufen kannst.
Dafür brauchst Du ein E-Mail-Werkzeug. Grob zusammengefasst speichert und verwaltet es die Daten Deiner Abonnenten (Name, E-Mail-Adresse) und sorgt dafür, dass Du automatisiert E-Mails versenden kannst.
Für den Start gibt es kostenlose Tarife, allerdings mit engen Grenzen:
- MailerLite: bis 250 Abonnenten und 2.500 E-Mails im Monat
- Mailchimp: bis 250 Kontakte und 500 E-Mails im Monat
- Brevo: bis 100.000 Kontakte, aber höchstens 300 E-Mails am Tag
Ich selbst verwende Klick-Tipp. Der kleinste Tarif kostet dort 30 € im Monat, bei jährlicher Zahlung 27 € (ob netto oder brutto, steht auf der Preisseite nicht dabei). Eine ebenfalls deutschsprachige Alternative ist Quentn: Der kleinste Tarif kostet 39 € netto pro Monat, bei jährlicher Zahlung 31,20 € netto im Monat.
Und glaub mir: Sobald Deine Liste wächst und Du ein gutes Infoprodukt am Start hast, trägt Dein Business diese Ausgabe meist selbst, sofern Du es nach diesen 7 Schritten aufgebaut hast.
- Kostenpunkt E-Mail-Werkzeug: 0 € bis 250 Kontakte bzw. ab rund 30 € im Monat (nötig, sobald Du verkaufst)
Hinweis: Ein E-Mail-Werkzeug brauchst Du NICHT an Tag 1 und auch nicht an Tag 30 nach dem Start Deines Online-Business, sondern erst, nachdem Du die nötige Vorarbeit geleistet hast und Deine Webseite erste Besucher bekommt. Und wie gesagt ist es völlig in Ordnung, hier mit einer kostenlosen Lösung zu starten.
Wie Du die ersten Abonnenten gewinnst, zeige ich in E-Mail-Liste mit 100 Abonnenten in 3 Tagen aufbauen.
6. Geschützter Mitgliederbereich (nötig für Videokurse)
Wenn Du einen Videokurs erstellen und verkaufen möchtest, dann brauchst Du eine Möglichkeit, Deine Videos für Deine Kunden zugänglich zu machen, aber auch vor unberechtigtem Zugriff zu schützen.
Hierbei spricht man von einem geschützten Mitgliederbereich, zu dem alle Deine Kunden nach erfolgreicher Bezahlung automatisch Zugriff bekommen.
Um so einen Mitgliederbereich aufzubauen, gibt es zwei Wege:
- Ein WordPress-Plugin auf Deiner eigenen Webseite, zum Beispiel DigiMember für 47 € im Monat oder 397 € im Jahr (laut Produktseite bei Digistore24). Das passt zu Dir, wenn Du gern selbst an der Technik arbeitest.
- Eine fertige Kursplattform, die die komplette Technik für Dich übernimmt, zum Beispiel Coachy ab 35 € im Monat bei jährlicher Zahlung (42 € bei monatlicher Zahlung), jeweils zuzüglich Umsatzsteuer. Inklusive Umsatzsteuer sind das bei jährlicher Zahlung rund 42 € im Monat.
Welche Plattform zu welchem Kurs passt und was sie wirklich kostet, habe ich in meinem Vergleich der Online-Kurs-Plattformen durchgerechnet.
- Kostenpunkt Mitgliederbereich: ab rund 42 € im Monat inklusive Umsatzsteuer (nötig für Videokurse)
Hinweis: Beim Aufbau eines Infoprodukt-Business ist die Erstellung des eigentlichen Infoproduktes, wie zum Beispiel eines Videokurses, einer der LETZTEN Schritte und niemals der erste.
Somit brauchst Du für den Start keinen Mitgliederbereich. Auch wenn Du, wie in meinem Beispielprojekt, „nur“ ein E-Book verkaufen möchtest, brauchst Du keinen Mitgliederbereich. Die Download-Seite des E-Books kannst Du einfach mit einer Adresse verstecken, die aus wild zusammengewürfelten Zeichen besteht.
7. Kosten, die gern vergessen werden
Die Werkzeuge sind nur ein Teil der Rechnung. Diese Posten kommen dazu, sobald Du Geld verdienst:
- Anmeldung: Freiberufler in Deutschland zahlen für die Anmeldung beim Finanzamt nichts, ein Gewerbe kostet je nach Gemeinde etwas (Berlin: 15 € online). In Österreich ist die Anmeldung eines Einzelunternehmens gratis.
- Unfallversicherung in Österreich: Für einen Gewerbeschein, den Du etwa für Beratung brauchst, verlangt die SVS 12,95 € pro Monat. Das gilt auch für Kleinunternehmer (Stand 2026, laut Wirtschaftskammer).
- Gebühren pro Verkauf: Verkaufst Du über eine Plattform wie Digistore24, gehen pro Verkauf 1 € plus 7,9 % auf die ersten 400 € des Kaufpreises inklusive Umsatzsteuer an die Plattform. Auf den Teil darüber sind es 4,9 %, bei Zahlung per Vorkasse 2,9 % (laut Digistore24-Hilfe). Die Umsatzsteuer behält sie ein und führt sie ans Finanzamt ab. Dafür kümmert sich die Plattform um Bezahlung, Rechnung und Steuerabfuhr. Wie das im Vergleich zu ablefy aussieht, habe ich in ablefy oder Digistore24 durchgerechnet.
- Steuerberatung: Ob Du sie brauchst und was sie kostet, hängt von Deinem Umfang ab. Hol Dir vorher ein Angebot, statt eine Zahl zu raten.
- Umsatzsteuer: Bleibst Du unter den Kleinunternehmergrenzen, weist Du keine Umsatzsteuer aus. Für Deutschland gelten 25.000 € Vorjahresumsatz und 100.000 € im laufenden Jahr (Bundesfinanzministerium), in Österreich bei 55.000 € brutto (Unternehmensserviceportal). Darüber musst Du sie ausweisen und abführen. Im Gründungsjahr gilt in Deutschland schon die 25.000-€-Grenze für das laufende Jahr, schon der Umsatz, mit dem Du sie überschreitest, bekommt Umsatzsteuer.
- Impressum und Datenschutzerklärung: Sobald Deine Webseite geschäftlich ist, sind beide Pflicht.
Ich bin weder Anwalt noch Steuerberater. Welche Anmeldung für Dich gilt und welche Umsatzgrenzen es für Kleinunternehmer gibt, steht für Deutschland und Österreich in meinem oben verlinkten Leitfaden zum Online-Business aufbauen. Was Dein Start im ersten Jahr mindestens kostet, rechnet Dir der Kosten-Check in Online-Business ohne Startkapital aufbauen aus.
Kostenübersicht
Lass uns in folgender Tabelle noch einmal aufschlüsseln, welche Kosten beim Aufbau eines digitalen Infoprodukt-Business auf Dich zukommen:
| Posten | Kosten (Stand 25.09.2026) | Wann? | Nötig? |
|---|---|---|---|
| Webseite | 4,95 € im Monat | ab Start | ja |
| Visueller Editor | 0 € ohne Editor bzw. 199 US-Dollar im Jahr | ab Start | optional |
| Inhalte | 0 € bzw. rund 31 € netto pro 1.000 Wörter | laufend | optional |
| Bilder | 0 € | laufend | optional |
| E-Mail-Werkzeug | 0 € bis 250 Kontakte, danach ab rund 30 € im Monat | sobald Du verkaufst | ja, anfangs kostenlos möglich |
| Mitgliederbereich | ab rund 42 € im Monat inklusive Umsatzsteuer | für einen Videokurs | nur für Videokurse |
| Gebühren pro Verkauf | zum Beispiel 7,9 % + 1 € bei Digistore24 (bis 400 € Preis, darüber weniger) | pro Verkauf | je nach Verkaufsweg |
| Unfallversicherung (nur AT, mit Gewerbeschein) | 12,95 € im Monat | ab Anmeldung | ja, wenn Gewerbe |
Unterm Strich: 4,95 € Fixkosten im Monat zum Start. Später kommen rund 30 € für das E-Mail-Werkzeug dazu und rund 42 €, wenn Du einen Videokurs verkaufen möchtest.
Ab wie vielen Verkäufen rechnet sich das?
Kosten allein sagen wenig. Spannender ist die Frage, wie viele Verkäufe Du brauchst, bis sie gedeckt sind (man nennt das auch „Break-even“). Genau das rechnet Dir dieses kleine Werkzeug aus.
Im Video (1:22 Minuten) rechne ich andersherum: Wie viele Kunden brauchst Du für 2.000 € im Monat? Bei 200 € pro Kunde sind es 10, bei 500 € nur 4.
Wie viele Verkäufe decken Deine Kosten?
1. Was zahlt Dein Kunde pro Kauf (in Euro, inklusive Umsatzsteuer)?
49 € ist nur ein Beispiel. Trag Deinen eigenen Preis ein.
2. Was verkaufst Du?
3. Welche Werkzeuge bezahlst Du?
4. Wo bist Du angemeldet?
5. Wie verkaufst Du?
Deine Eingaben bleiben in Deinem Browser: Nichts wird gesendet oder gespeichert.
Wenn das Geld gerade knapp ist
Ich verkaufe Online-Kurse und hätte Dich gern als Kunden. Gerade deshalb ein offenes Wort vorweg.
Jedes Business dieser Welt ist mit Ausgaben verbunden, ansonsten wäre es kein Business. Das Coole ist, dass diese Ausgaben für ein Online-Business sehr gering sind und in keiner Weise mit einem Geschäft vor Ort vergleichbar.
Wenn Du aber aktuell in finanziellen Schwierigkeiten bist und vorhast, diese möglichst schnell mit einem Online-Business zu lösen, dann muss ich Dir dringend davon abraten. Es gibt auch online kein Geschäftsmodell, das Dir von heute auf morgen ein stabiles Einkommen bringt und Dir Deine Sorgen nimmt.
Warum ich einem Leser genau deshalb einmal abgeraten habe, erzähle ich in Warum ich Peter, 46, davon abgeraten habe, ein Online-Business zu starten.
Deine nächsten Schritte
Im Video (1:13 Minuten) erzähle ich, warum Du für den ersten Euro weder GmbH noch Anwalt noch Businessplan brauchst. Auch mein allererstes Produkt lief nur über einen PayPal-Knopf, auf einer selbst gebastelten, ziemlich hässlichen Seite. Um Anmeldung und Steuern kümmerst Du Dich trotzdem vor dem ersten Verkauf, siehe Kapitel 7.
- Trag im Rechner oben Deinen Preis ein und schau, wie viele Verkäufe Deine Kosten decken.
- Schreib heute Abend zehn Fragen auf, die Dir Kunden immer wieder stellen. Daraus entsteht später Dein Angebot.
- Starte erst dann mit der Webseite für 4,95 € und kostenlosen Werkzeugen. Alles andere kaufst Du, wenn Du es brauchst.
- Prüfe Deine Idee, bevor Du Geld für einen Mitgliederbereich ausgibst.
- Finde vor dem ersten Verkauf heraus, welche Anmeldung Du brauchst, in Österreich zum Beispiel beim Gründerservice der Wirtschaftskammer.
Du weißt jetzt, was es kostet. Wie es danach weitergeht, zeigt Dir mein kostenloser E-Mail-Kurs, ohne Abo und ohne dass etwas automatisch verrechnet wird: Sieben Tage lang bekommst Du je einen konkreten Schritt, wie aus Deinem Wissen ein Angebot wird.
In meinen E-Mails stelle ich Dir auch mein kostenpflichtiges Angebot vor. Abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick.
Fazit
Hättest Du gedacht, dass Du mit nur 4,95 € pro Monat ein digitales Infoprodukt-Business starten kannst?
Ist tatsächlich so.
Auch später sind die laufenden Ausgaben absolut überschaubar und werden häufig schon von den Einnahmen getragen, die Dein Business erwirtschaftet.
Und wenn Du mich jetzt fragst, was mit automatisierten Webinaren, Facebook-Anzeigen oder irgendwelchen „fancy“ Tools ist, dann lass Dir Folgendes von jemandem sagen, der seit 2008 im Online-Geschäft ist.
All diese Dinge brauchst Du NICHT für den Aufbau eines erfolgreichen Online-Business, auch wenn sie oft empfohlen werden!
Natürlich kannst Du später, wenn Dein Business erste Gewinne abwirft, verschiedene Dinge testen oder auch mal Besucher über bezahlte Anzeigen einkaufen. Essenziell für Deinen Online-Erfolg ist das aber nicht.
Was hält Dich also davon ab, ein digitales Infoprodukt-Business zu starten? Die Kosten können es nicht sein. Schreib mir gerne in die Kommentare, wie viele Verkäufe Dir der Rechner angezeigt hat.
Häufige Fragen zu den Kosten
Was kostet ein Online-Business pro Monat?
Zum Start 4,95 € für die Webseite, mehr nicht. Später kommen rund 30 € im Monat für ein E-Mail-Werkzeug dazu und rund 42 € inklusive Umsatzsteuer, wenn Du einen Videokurs über einen Mitgliederbereich verkaufst. In Österreich zahlst Du mit Gewerbeschein zusätzlich 12,95 € Unfallversicherung im Monat.
Wie viel Startkapital brauche ich für ein Online-Business?
Für ein Infoprodukt oder eine Beratung reichen im ersten Jahr oft 0 bis rund 215 €. Die Obergrenze ergibt sich so: 12 × 4,95 € für die Webseite = 59,40 €, in Österreich mit Gewerbeschein plus 12 × 12,95 € Unfallversicherung = 155,40 €, zusammen 214,80 €. Wie diese Spanne zustande kommt, rechnet Dir der Kosten-Check im Beitrag „Online-Business ohne Startkapital aufbauen“ (oben im Kapitel 7 verlinkt) für Deutschland und Österreich aus.
Brauche ich ein kostenpflichtiges E-Mail-Werkzeug?
Nicht am Anfang. MailerLite und Mailchimp sind bis 250 Kontakte kostenlos, Brevo bis 100.000 Kontakte, dafür mit höchstens 300 E-Mails am Tag. Ein bezahlter Tarif lohnt sich, wenn Deine Liste wächst und Du regelmäßig verkaufst.
Was kostet ein Mitgliederbereich für einen Online-Kurs?
Eine fertige Plattform wie Coachy kostet ab 35 € im Monat bei jährlicher Zahlung, zuzüglich Umsatzsteuer. Ein WordPress-Plugin wie DigiMember kostet 47 € im Monat oder 397 € im Jahr. Für ein E-Book brauchst Du keinen Mitgliederbereich.
Welche Gebühren fallen beim Verkauf an?
Das hängt vom Verkaufsweg ab. Digistore24 behält pro Verkauf 7,9 % plus 1 € ein, für den Preisanteil über 400 € weniger, und kümmert sich dafür um Bezahlung, Rechnung und Umsatzsteuer. Stellst Du Rechnungen selbst, fällt keine Plattformgebühr an, dafür liegt die ganze Abwicklung bei Dir.
Welche Kosten kommen in Österreich dazu?
Gratis ist die Anmeldung eines Einzelunternehmens. Mit Gewerbeschein, etwa für Beratung, kommen monatlich 12,95 € für die Unfallversicherung bei der SVS dazu, egal wie klein Dein Umsatz ist. Ohne Gewerbeschein, zum Beispiel bei Vorträgen, musst Du Dich erst ab einem Jahreseinkommen von 6.613,20 € (Wert 2026) bei der SVS melden.
Was kostet ein Onlineshop im Vergleich?
Ein Shop mit eigener Ware ist ein anderes Modell: Du brauchst Lager, Einkauf und Versand, und die Kosten liegen deutlich höher. Welche Modelle sich für den Einstieg eignen, vergleiche ich in meinem Vergleich der Online-Geschäftsmodelle, den Du oben am Anfang verlinkt findest.
Welches Online-Business lohnt sich?
In der Regel eines, das auf Deinem vorhandenen Wissen aufbaut, denn dafür musst Du kaum etwas anschaffen. Welches Modell zu Dir passt, verrät Dir mein Test zum passenden Online-Business.

