11-Punkte Checkliste - Info-Business Webseite mit 4-stelligen Gewinnen
  • 9. Mai 2022

11-Punkte Checkliste - So ist die Webseite eines Infoprodukt-Business mit 4-stelligen monatlichen Gewinnen aufgebaut

Infoprodukt-Webseite Checkliste

Infoprodukte wie Online-Kurse und E-Books sind großartig!

Du investierst einmalig Zeit und Energie, um Dein Infoprodukt zu erstellen und schaffst damit die Voraussetzung, um fortlaufend Dein Geld im Internet zu verdienen.

Aber hast Du Dich schon einmal gefragt, wie eigentlich eine Webseite eines typischen Infoprodukt-Business aufgebaut sein muss, um die richtigen Leute *magisch* anzuziehen, echte Kaufinteressenten zu gewinnen und Produkte rund um die Uhr automatisiert zu verkaufen?

Nach dem Lesen dieses Beitrags kennst Du die Antwort und erfährst, wie die Webseite eines Infoprodukt-Business ausschaut, das 4-stellige Gewinne pro Monat einfährt und das ohne Geld für nervige Werbeanzeigen ausgeben zu müssen.

Zudem erfährst Du, welche typischen Fehler Du vermeiden solltest und wie hoch die Kosten für die verschiedenen Tools sind, die Du für eine "verkaufstarke" Infoprodukt-Business Webseite brauchst.

Hinweis: Das ist ein Gastbeitrag von Sarah und Timon Mann. Die beiden haben von Grund auf ein gewinnbringendes Infoprodukt-Business aufgebaut und teilen in diesem Artikel ihre Erfahrungen mit Dir. Hiermit übergebe ich das Wort an Timon...

Unser Infoprodukt-Business

Die Idee, mit digitalen Produkten Geld zu verdienen, erschien uns schon lange Zeit sehr attraktiv.

Einmal erstellt, verkaufen sich Infoprodukte während wir schlafen, Urlaub machen oder mit den Kindern spielen. Daran waren wir – nach einigen misslungenen Versuchen im Internet unser Geld zu verdienen – definitiv interessiert!

Wir?

Das bin ich, Timon Mann, sowie meine Frau Sarah.

Mit tatkräftiger Unterstützung von Christian Költringer und seinem A-Z Infoprodukt-System gelang es uns schnell unsere Nische zu finden und mit unserem BabySchlummerland durchzustarten.

Babyschlummerland

Unser gewähltes Thema "Babyschlaf" hat einen hohen Schmerzpunkt bei der Zielgruppe und erfordert viel Erfahrung und Einfühlsamkeit. Perfekt - denn wir waren seit vielen Jahren (dank unserer damals sehr schlecht schlafenden Babys) mit der Problematik vertraut.

Sarah verfasste begeistert die ersten (bis heute sehr erfolgreichen) Artikel und schrieb recht schnell zwei hochwertige E-Books. Ich stürzte mich mit der gleichen Motivation auf die Technik: Webseite aufsetzen, Newsletter-Tool einrichten, Zahlungsanbieter, Keyword-Recherche, …

Wir nutzten jede freie Minute für dieses große Projekt.

Dabei ergänzten wir (wie auch heute noch) perfekt unsere Stärken. Sie war als Germanistin und Großfamilien-Mama für alles Inhaltliche verantwortlich, ich als Diplom-Mathematiker und –Informatiker für den "Technik-Kram" im Hintergrund.

Das alles führte dazu, dass ich sogar meine (hauptberufliche) 70%-Arbeitsstelle nach etwa 2 Jahren aufgeben konnte und wir uns hauptsächlich auf das BabySchlummerland konzentrieren konnten.

Dieses entwickelt sich auch weiterhin sehr gut. Mittlerweile ist auch ein professioneller Videokurs hinzugekommen.

Doch es gab natürlich auch Herausforderungen auf unserem Weg:

  • Ein plötzliches Absacken unserer Webseite in den Google-Ergebnissen.
  • Immer mal wieder ein WordPress-Plugin, das verrücktspielte und dessen Lösung einige Stunden in Anspruch nahm.
  • Die lange Suche nach dem passenden Tool für den Mitgliederbereich unseres Videokurses.
  • Ein WordPress-Fehler, der unsere Webseite lahmlegte.

Nicht selten sagte Sarah in den letzten Jahren zu mir: „Ohne Dich hätte ich längst aufgegeben. Auf den ganzen Technik-Kram habe ich gar keinen Nerv.“

Und genauso hätte ich allein niemals so ein Projekt auf die Beine stellen können!

Mittlerweile arbeite ich auch als Virtueller Assistent, um anderen Infopreneuren beim Durchstarten behilflich zu sein: "Technik ich, Rest Du?" Klingt das nicht traumhaft? 🙂

So erstelle ich zum Beispiel im Kundenauftrag auch Webseiten, speziell für Leute, die - wie wir - Infoprodukte wie E-Books und Online-Kurse verkaufen. Hier mehr Infos zu meinen Leistungen.

Nun aber zu meiner persönlichen 11-Punkte-Checkliste, wie Du Dir als (angehender) Infopreneur eine erfolgreiche Webseite aufbauen kannst. 

Die 11 Punkte für eine erfolgreiche Infoprodukt-Business Webseite

1. Der richtige Aufbau

Infoprodukt-Webseiten sollten nach einem genauen Schema aufgebaut werden. Dabei denke ich nicht nur an allgemeine Voraussetzungen für eine Website, die der heutigen Zeit entsprechen (SSL-Zertifikate, Mobile Optimierung, usw.).

Sondern es geht vor allem auch darum, dass unsere Website unserem großen Ziel dient: Besucher und somit Interessenten und potenzielle Kunden tragen sich in unseren E-Mail-Verteiler ein!

Dazu gehören zum Beispiel Opt-In-Möglichkeiten, also Formulare, mit denen unsere Besucher die Möglichkeit haben, sich in unseren E-Mail-Verteiler einzutragen.

Diese sollten möglichst auf jeder Seite und an den „richtigen“ Stellen platziert werden. Wobei man pauschal nicht sagen kann, was die richtige Position ist. Sie sollte im Idealfall individuell "ertestet" werden und variiert vermutlich von Webseite zu Webseite.

Auch sollte die Seite so aufgebaut sein, dass man die relevantesten Inhalte (auch per mobiler Nutzung) sehr schnell findet, indem zum Beispiel die wichtigsten Artikel schon auf der Startseite vorgestellt werden.

Hat man das große Ziel im Hinterkopf, kann man auch viel besser entscheiden, welche Seiten überhaupt auf der Webseite vorhanden sein müssen. Denn zum Aufbau einer typischen Infoprodukt-Seite genügen neben einem Blog-Bereich für hochwertigen Content im Allgemeinen folgende Seiten:

  • Startseite
  • Über-mich-Seite
  • Kontakt-Seite
  • Landingpage für den Eintrag in den Newsletter
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung

Sobald Du Dein Infoprodukt fertiggestellt hast, benötigst Du noch eine Verkaufsseite.

Tipp zu Social-Media-Verlinkungen

Ein häufiger Fehler (auf Infoproduktseiten) ist übrigens, überall auf der Webseite mit seinen Social-Media-Kanälen zu werben.

Warum ist das kontraproduktiv?

Unser Ziel ist es ja, Besucher auf unsere Webseite zu bringen, sodass sie dort ihre E-Mail-Adresse hinterlassen. Wir wollen sie nicht von hier weg lotsen.

Es läuft also (in den meisten Fällen) umgekehrt: Besucher kommen durch Facebook, Instagram und Co auf unsere Webseite und tragen sich dann in unseren E-Mail-Verteiler ein.

Aus diesem Grund bewerben wir unsere Social-Media-Kanäle im BabySchlummerland erst in der ersten Begrüßungsmail in unserem Newsletter.

2. Zeitfresser "perfektes Design" vermeiden

Jeder, der ein Auge fürs Detail hat oder sehr gewissenhaft ist, kennt dieses Problem: Anstatt sich um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern, verliert man sich stunden- oder tagelang in Nebensächlichkeiten. Autsch!

Ich will nicht sagen, dass kleine Details nicht wichtig sein können. Aber wenn man eine Webseite für Infoprodukte erstellt, dann ist im Design-Bereich vieles tatsächlich eher unwichtig und werden schnell zu zeitfressenden "Spielereien" ohne Wirkung.

Insofern: Das Design Deiner Webseite muss nicht perfekt sein! Es sollten Basisanforderungen genügen:

  • Farben sollten nicht zu grell und Schriftarten gut lesbar sein. Das heißt, es sollte nichts zu kompliziert, schnörkelig, schreiend oder störend wirken.
  • Technisch sollte alles reibungslos funktionieren.
  • Der Aufbau sollte so sein, dass Dein Hauptziel erreicht wird: Besucher tragen sich in Deine E-Mail-Liste ein und Du generierst Leads (= Leute, die sich für Dein Thema *brennend* interessieren).

Später, wenn alles aufgesetzt und eingerichtet ist und der Verkauf gut läuft, lohnt es sich tatsächlich mal zu testen, bei welchem Design bessere Verkaufszahlen erzielt werden können (haben wir auch schon gemacht). Aber vieles rund ums Design ist eher Zukunftsmusik und für den Anfang definitiv vernachlässigbar.

Viel wichtiger ist es, sich um die echten "Umsatzbringer" zu kümmern:

  • Hochwertiger Content, den die Leser UND Google lieben.
  • Opt-In-Angebote, die zu echten Verbesserungen führen.
  • E-Mails, die gerne geöffnet, gelesen und geklickt werden.

3. Starker Content und überzeugende E-Mails

Die wichtigste Aufgabe für Dich als Infoprodukt-Ersteller sollte sein, herausragenden Inhalt zu erstellen.

Inhalte, die Deine Zielgruppe begeistern und ihnen einen echten Mehrwert liefern. Nur so werden Deine Leser/Zuhörer/Zuschauer Dich lieben und am Ende für Deine Infoprodukte Geld ausgeben.

Wir möchten im Idealfall viele Fans haben, die begeistert von unserem Produkt sind und es ihren Freunden weiterempfehlen.

Versuche deshalb, dem Design Deiner Webseite und kleinen unwichtigen Spielereien nur die wirklich nötige Zeit einzuräumen.

So praktizieren wir es im Prinzip im Babyschlummerland auch: Sarah kümmert sich um das Inhaltliche:

Und ich bin sozusagen ihr technischer Assistent, indem ich...

  • Mich um die Webseite kümmere.
  • Das E-Mail-Marketing verwalte.
  • Grafiken gestalte.
  • SEO-Keywords suche (auf deren Grundlage Sarah die Artikel schreibt).
  • Umfragen leite.
  • Den Mitgliederbereich erstelle und betreue.

4. Ein E-Mail-Marketing-System

Mit unserer Infoprodukt-Webseite verfolgen wir ein großes Ziel: Besucher sollen sich in unseren E-Mail-Verteiler eintragen.

Warum?

Man hat mit Hilfe von vielen Statistiken herausgefunden, dass ein Besucher im Durchschnitt 7 (!) „Kontakte“ oder „Interaktionen“ mit einem Anbieter im Internet benötigt, bevor er dort etwas kauft.

Dies können zum Beispiel einfache Aufrufe des Internetauftritts oder Beiträge in zugehörigen Social-Media-Kanälen sein.

Kommt also ein potentieller Kunde auf eine Webseite, muss er dort – bevor er kauft – noch sechs weitere Male mit diesem Anbieter in Berührung kommen. Wenn Du Glück hast, speichert er sich zum Beispiel die Seite im Tab seines Browsers und besucht sie später noch einmal. Das wird aber in den seltensten Fällen passieren.

Die große Frage ist also: "Wie können wir Besuchern helfen, diese „7 Kontakte“ zu erhalten?"

Indem wir darauf warten, dass er noch weitere sechs Male den Weg zu uns findet? Oder wir hoffen, dass er unseren Social-Media-Kanal abonniert? NEIN.

Die viel bessere Lösung: E-Mail-Marketing!

Deshalb bitten wir schon beim ersten Besuch direkt um die E-Mail-Adresse. Denn nur so können wir aktiv werden und Kontakt und vor allem Vertrauen zu unseren Lesern (und potenziellen Kunden) aufbauen!

Das ist nicht nur viel einfacher, sondern vor allem um einiges effektiver. Wir haben nämlich dann die Möglichkeit, unseren Abonnenten gezielt und personalisiert Informationen zukommen zu lassen (unter anderem natürlich auch über unser Infoprodukt, das wir ja verkaufen möchten :-)).

Doch um E-Mail-Adressen auf unserer Webseite zu sammeln und dann (automatisch) Mails an unsere Leser versenden zu können, benötigen wir ein sogenanntes E-Mail-Marketing-System.

Die Auswahl ist hier breit gefächert. Man findet einfache Newsletter-Systeme mit wenigen Zusatzfunktionen (MailPoet, MailChimp) bis hin zu Profi-Tools (KlickTipp*, Quentn* oder ActiveCampaign).

Für den ein oder anderen stellt sich vielleicht die Frage, ob man tatsächlich unbedingt ein E-Mail-Marketing-System benötigt.

Nein!

Natürlich kann man eine Infoprodukt-Webseite auch ohne ein solches Tool aufbauen. Doch wenn wir an die oben beschriebenen „7 Kontakte“ denken, wird deutlich, dass wir dann eines der besten uns zu Verfügung stehenden Hilfsmittel nicht nutzen.

Eine andere Frage stellt sich nach dem optimalen Zeitpunkt für das Installieren eines solchen Systems:

  • Startet man damit direkt am Anfang, wenn die Webseite online geht, man aber noch keine oder kaum Inhalte online hat und somit auch keine Webseitenbesucher? Dann hat man schon direkt regelmäßige Kosten, obwohl sich noch gar keine Abonnenten einschreiben. Will man organisch Besucher generieren (was ich empfehle), etwa über Google, dann dauert das schon ein paar Wochen oder gar Monaten, bis erste Leser veröffentlichte Artikel tatsächlich finden und lesen.
  • Oder installiert man das E-Mail-System erst dann, wenn bereits erstklassige Inhalte online sind und die Webseite über Suchmaschinen regelmäßig Besucher bekommt? Dann kann es durchaus sein, dass man den einen oder anderen Webseitenbesucher verpasst und ihm quasi die Chance nimmt, sich in den E-Mail-Verteiler einzutragen.

Was also tun?

Im BabySchlummerland haben wir dieses Problem gelöst, indem wir zunächst ein (bis 1.000 Abonnenten) kostenloses Newsletter-Tool genutzt haben, das wir schon von Anfang an eingebunden haben (MailPoet). Als wir die besseren Funktionen nutzen wollten, sind wir (bei etwa 2.000 Abonnenten) auf KlickTipp* umgestiegen.

Auch wenn der Aufwand ein ganzes Stück größer war, hat sich diese Strategie für uns bezahlt gemacht. Allerdings ist der Wechsel von MailPoet zu KlickTipp nicht ganz so einfach. Falls Du hier Hilfe benötigst, schreib mich gerne an.

Ein Erfolgs-Tipp

Beispiel für ein Freebie

Hast Du gerade auf das Bild geklickt?

Wenn ja, was hat Dich dazu gebracht? 🙂

Vielleicht war das kostenlose PDF für Dich der Grund, denn solche kleinen „Freebies“ (ein kostenloses PDF, ein kostenloser Kurs oder sonstige Gratis-Informationen im Tausch für eine E-Mail-Adresse) sind ein starker Magnet, um Besucher in Leads und somit potenzielle Kunden zu verwandeln.

Wir haben mit unserem kostenlosen E-Mail-Kurs im Babyschlummerland bis heute sehr gute Erfahrungen gemacht.

5. Eine Webseite kostet Geld - aber man kann die Kosten minimieren

Eine große und wichtige Frage ist natürlich die nach den Kosten: Was musst Du für eine Infoprodukt-Webseite – inklusive der zusätzlichen Funktionen – einkalkulieren?

Fortlaufende Kosten

Fortlaufende Kosten fallen für das Hosting (Speicherplatz im Internet muss gemietet werden) und mittelfristig auch für ein E-Mail-Marketing-Tool an (manch einfache Anbieter werben mit 0 € Kosten für die ersten 1.000 Abonnenten).

Kalkulierte Kosten für Hosting und E-Mail-Marketing-Tool:

  • Für das Hosting werden je nach Anbieter zwischen 8 € und 20 € pro Monat fällig.
  • E-Mail-Marketing-Systeme starten wie gesagt bei 0 € (solange man weniger als 1.000 Abonnenten hat). Später sollte man 40 € pro Monat und mehr einkalkulieren.

WordPress Kosten

Während WordPress selbst kostenlos ist, ist es oftmals sinnvoll, ein paar Euro für ein professionelles WordPress-Theme auszugeben. Dieses ist für das Design und die Struktur Deiner Webseite verantwortlich.

Viele Themes sind zudem so aufgebaut, dass man Farben, Schriftarten und Hintergründe beliebig anpassen kann. Oder man entscheidet sich direkt für ein Baukastensystem, wie zum Beispiel den Thrive Theme Builder*.

Klar, man könnte auch auf ein kostenloses Theme ausweichen. Jedoch sind diese in den meisten Fällen nur schwer oder gar nicht auf die eigenen Wünsche anpassbar.

Im Normalfall erweitert man WordPress zudem mit zusätzlichen kleinen Programmen, sogenannten Plugins.

Diese helfen einem zum Beispiel, die Webseite schneller und sicherer zu machen. Viele Funktionen erhält man mit Hilfe dieser Plugins kostenlos.

Doch für das eine oder andere muss man dann doch etwas bezahlen. Zum Beispiel für ein gutes Cookie-Banner, Umfrage-Tool oder ein Plugin, um die Ladezeit zu optimieren.

  • Geschätzte Kosten: 50 € - 400 €

Zusatzfunktion: Mitgliederbereich

Möchte man zum Beispiel einen Videokurs erstellen und zum Kauf anbieten, benötigt man entsprechende Funktionen oder Dienste. Die Möglichkeiten und Anbieter wachsen in diesem boomenden Bereich stetig.

Man hat zum Beispiel die Möglichkeit, externe Kursplattformen zu verwenden. Hierbei sind die Kursinhalte nicht auf der eigenen Webseite gespeichert, was auch ein Nachteil sein kann, wie zum Beispiel bei Coachy.

Oder man nutzt entsprechende Plugins, die allerdings etwas schwieriger einzurichten sind und ein gewisses technischen Verständnis erfordern, wie zum Beispiel Thrive Apprentice*, Memberpress oder DigiMember*.

Externe Kursplattformen wie Coachy sind im Allgemeinen sehr einsteigerfreundlich, so dass einem das Erstellen, Veröffentlichen und Verwalten von zugriffsbeschränkten Inhalten einfach gemacht wird. Auch ist hier die Anbindung zu Digistore24* und anderen Bezahldiensten sehr gut geregelt und kinderleicht.

Auf der anderen Seite hat man den großen Nachteil, dass man für diese Dienste mehr bezahlen muss (ab 30 € / Monat). Auch ist man gerade was die Anzahl der Kurse angeht oft eingeschränkt. Auf unseren Favoriten komme ich später noch zu sprechen.

Je nachdem fallen zudem zusätzliche Kosten an, um Videos zu hosten (zum Beispiel auf Vimeo oder Wistia). Zwar könntest Du Videos auch kostenlos auf YouTube speichern und einbinden, jedoch hat das starke Branding (YouTube-Logo) inklusive den Videovorschlägen am Ende jedes Videos definitiv Nachteile.

Bei einem teuren Videokurs wirkt es sehr unprofessionell und zusätzlich lenkt es von Deinem Infoprodukt ab.

Unsere Kosten für das BabySchlummerland-Projekt

Für unser BabySchlummerland-Projekt haben wir derzeit folgende Investitionen oder Kosten:

Hosting

Da wir mehrere Domains gemietet haben, haben wir ein Premium-Paket bei all-inkl* (10 € / Monat). All-inkl als Anbieter schneidet bei Tests regelmäßig richtig gut ab, hat einen klasse Service, die Bedienung und Einstellungen sind sehr einfach und übersichtlich und der Anbieter speichert alle Daten in Deutschland. Viele gute Gründe, die für all-inkl sprechen.

Theme

Wir nutzen derzeit das Theme Ultra von Themify. Wir haben schon vor vielen Jahren eine Lifetime-Lizenz davon gekauft.

Dieses Theme hat nicht nur einen sogenannten Builder, mit dem man Webseiten sehr einfach nach Belieben aufbauen kann, sondern vor allem auch sehr schnelle Ladezeiten (eingebaute Möglichkeiten für Lazy Load, Cache, etc.).

Themify Performanceeinstellungen

Auch mit Thrive-Themes* haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Gerade die vielen genialen Vorlagen sind hier ein großer Plus-Punkt.

Vorlagen Thrive Themes

Premium-Plugins

Folgende Premium-Plugins nutzen wir derzeit:

  • DSGVO Pixelmate* (39 € einmalig) als Cookie-Banner.
  • Um unsere Webseite und Artikel besser für Google optimieren zu können, haben wir Rank Math SEO PRO ($59/Jahr) im Einsatz.
  • Bevor wir Ultra als Theme im BabySchlummerland genutzt haben, haben wir WP Rocket ($49/Jahr) gekauft, um bessere Ladezeiten zu erreichen. Aber unser Theme "Ultra" übernimmt mittlerweile den größten Teil dieser Aufgaben.
  • Mitgliederbereich: Hier nutzen wir Thrive Apprentice*. Die Thrive Suite*, die auch noch viele andere sehr geniale Plugins enthält, die wir ausgiebig nutzten (Thrive Leads, Thrive Ultimatum, Thrive Quiz Builder, Thrive Automator) kostet im Jahresabo $299.
  • So setzen wir zum Beispiel auch den Quiz Builder* ein, um Leads zu generieren (also um E-Mail-Adressen zu sammeln). Das Quiz erscheint an unterschiedlichen Plätzen auf unserer Webseite und am Ende des Quizzes werden Teilnehmer gefragt, ob sie an unserem E-Mail-Kurs teilnehmen möchten.
  • Um unsere Videos zu hosten, nutzen wir Vimeo (72 € im Jahresabo).

6. (Fast) alles dreht sich um Google

Wir haben mit dem BabySchlummerland die Erfahrung gemacht, dass es sich am meisten lohnt, organischen Traffic durch Google aufzubauen. Um mit "Traffic" meinen wir, dass Besucher auf die Webseite kommen.

Das bedeutet, dass man sich mit Hilfe guter Artikel so positioniert, dass Google diese toll findet und weit oben in den Suchergebnissen präsentiert.

Was sind die Vorteile von organischem Google-Traffic?

Der Preis

Während Du für Werbeanzeigen auf Facebook und Google Geld bezahlst, ist organischer Traffic kostenlos.

Die Suchintention

Menschen suchen auf Google nach einer Lösung ihres Problems. Sie benötigen bestimmte Informationen und wir wollen ihnen diese liefern. Da steckt viel mehr Motivation (und damit auch Kaufkraft) dahinter, als bei jemandem der durch Social-Media-Kanäle scrollt und zufällig auf einen Beitrag oder eine Werbeanzeige stößt.

Es dient unserem Ziel

Wir wollen, dass sich Leute in unseren E-Mail-Verteiler eintragen. Und dazu müssen sie auf unsere Website kommen (was bei organischem Google-Traffic passiert). Dagegen bleiben Benutzer von Facebook, Instagram, YouTube und Co jeweils sehr gerne auf diesen Kanälen und wollen nicht unbedingt eine externe Webseite öffnen.

Nachhaltigkeit

Mit Ausnahme von Pinterest und YouTube ist man bei den üblichen Social-Media-Kanälen mehr oder weniger dazu gezwungen, regelmäßig neue Inhalte herauszubringen, um regelmäßigen Traffic zu generieren.

Schreibst Du dagegen gute Artikel, die in den Google-Ergebnissen weit oben ranken, erhältst Du dadurch einen regelmäßigen Zustrom an neuen Besuchern, ohne dass ständig Neues veröffentlicht werden muss (auch wenn es sich in den meisten Fällen trotzdem empfiehlt, fortlaufend neue Inhalte herauszubringen).

So haben wir beim BabySchlummerland zum Beispiel gleich zu Beginn unseres Projekts zehn Artikel geschrieben, von denen dank guter Keywords (= Google-Suchphrasen) nach einigen Monaten sieben bei Google so gut ankamen, dass sie bei vielen Suchanfragen auf Seite 1 in den Suchergebnissen gelandet sind. Und das bringt uns bis heute einen großen, fortlaufenden Strom an Besuchern (= Traffic), Leads & Kunden!

Nachteile?

Um bei Google weit oben in den Suchergebnissen zu landen, musst Du Dich natürlich auch an bestimmte Spielregeln halten.

Das bedeutet, dass Deine Webseite und Deine Artikel den Vorgaben von Google entsprechen müssen, damit sie überhaupt eine Chance haben, in den Top 10 (oder sogar Top 3) der Suchergebnisse zu landen:

  • Smartphone-tauglich: Google sind „mobilfähige" Webseiten extrem wichtig. Das heißt, Deine Webseite muss gut aussehen und "bedienbar" sein, egal, ob man sie mit einem Smartphone, einem Tablet oder einem Desktop-Computer anschaut. Das sollte mit einem guten WordPress Theme zu bewerkstelligen sein.
  • SSL: Dein Internetauftritt sollte auf jeden Fall ein sicheres SSL-Zertifikat aufweisen, um für den Nutzer als sicher eingestuft zu werden. Die meisten Browser warnen davor, wenn man unsichere Seiten besucht. Bei jedem professionellen Webhoster (so auch bei all-inkl*) ist heutzutage so ein Zertifikat inklusive.
  • Ladezeitoptimierung: Es ist immens wichtig, dass Deine Internetseite schnelle Ladezeiten aufweist. So wird sie nicht nur von Google bevorzugt behandelt, sondern Deine Besucher freuen sich auch darüber, wenn sie nicht lange auf Deine grandiosen Inhalte warten müssen. Zu langsame Webseite werden in der Regel einfach weggeklickt.

Um schnelle Ladezeiten zu erhalten, gibt es wertvolle Plugins (z.B. Autoptimize, WP Rocket).

Allerdings helfen auch diese nur bedingt etwas, wenn man ansonsten zu viele oder die falschen Plugins verwendet. Oder wenn das Theme völlig überladen ist bzw. man beispielsweise zu große Bilder verwendet. Mit dem Google-Service „PageSpeed Insights“ kannst Du testen, wie gut Deine Webseite abschneidet, was die Ladezeiten betrifft.

Google PageSpeed Insights

Neben diesen technischen Voraussetzungen ist natürlich vor allem der Inhalt, den Du auf den Seiten und in Deinen Artikel präsentierst, absolut ausschlaggebend dafür, wie gut Du rankst.

Dazu gehört die Fokussierung auf bestimmte Google-Suchphrasen (Keywords) und auch ein gewisser inhaltlicher Aufbau Deiner Artikel (Überschriften, Absätze, Verwenden von Bildern und Grafiken, usw.).

Tipp: Wenn Du wissen möchtest, was Google und potentielle Kunden bei einer bestimmten Suchphrase inhaltlich erwarten, schau Dir die Top 10-Ergebnisse in den Google-Suchergebnissen an. So bekommst Du wertvolle Anhaltspunkte, was unbedingt in Deinen Artikel rein sollte.

Behalte im Hinterkopf, dass Google sehr gut misst (und entsprechend das Ranking sortiert), wie gut Suchergebnisse bei Nutzern ankommen.

  • Wie verhalten sich zum Beispiel Suchende, nachdem sie auf ein Ergebnis geklickt haben?
  • Wie lange bleiben sie auf der gefundenen Seite?
  • Klicken sie dort weitere Links an  und schauen sie sich weitere Artikel und Inhalte an?
  • Klicken sie im Webbrowser schnell wieder auf "Zurück", weil sie nicht das gefunden haben, was sie gesucht haben?

Vielleicht hast Du schon einmal entdeckt, dass, wenn Du ein Google-Suchergebnis angeklickt hast und dann aber wieder zurück zu Google gehst, eine Box mit „Andere suchten auch nach“ erscheint.

Google geht also davon aus, dass Du nicht das gefunden hast, was Du eigentlich gesucht hast. Der geklickte Link wird dann unter Umständen etwas schlechter bewertet – vor allem wenn Leute häufiger nicht „das gefunden haben, was sie suchten“.

Andere suchten auch Fenster von Google

Fazit: Google analysiert also sehr genau, was für die Nutzer (!) das beste Suchergebnis ist und präsentiert es entsprechend. Unter diesem Aspekt solltest Du Deine Artikel schreiben, um möglichst viel Traffic zu generieren.

Übrigens kannst Du mit der Google Search Console sehr gut Deine Google-Rankings und Entwicklungen nachverfolgen. Und das kostenlos!

Google Search Console

7. Datenschutz nicht vergessen

Niemand hat Lust auf irgendwelche Abmahnungen. Insofern beachte folgende Tipps:

  • Nutze Impressums- & Datenschutzgeneratoren und halte Deine Datenschutzerklärung aktuell.
  • Prüfe, ob Du ein Cookie-Banner benötigst und wenn ja, binde ein passendes ein. Am besten eines, das regelmäßig aktualisiert wird und die aktuellen Vorgaben einhält (die Gesetze ändern sich ständig). Zu empfehlen sind Pixelmate* oder Borlabs Cookie.
  • Gehe bei Bildern auf Nummer sicher, indem Du nur Bilder verwendest, die Du gekauft hast oder die definitiv frei nutzbar sind.
  • Prüfe bei jedem einzelnen Plugin und externen Dienst, inwieweit Du Hinweise in Deine Datenschutzerklärung aufnehmen musst oder ob sie überhaupt datenschutzrechtlich benutzt werden dürfen (manchmal müssen zuvor Anpassungen gemacht werden – zum Beispiel das Verschleiern von IP-Adressen).

Wir haben mit Pixelmate als Cookie-Banner sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch wenn Borlabs Cookie gefühlt in aller Munde ist, finde ich Pixelmate sehr genial. Hier stimmt nicht nur der Preis (einmalig und kein Abo!), sondern auch die regelmäßigen Updates und Anpassungen an neue Gesetzesentwicklungen sind spitze.

Bezüglich Bilder fahren wir derzeit am besten mit Canva Pro*.

Canva ist generell sehr stark, um Artikelbilder, Pinterest-Pins oder sonstige Social-Media-Grafiken zu gestalten. Und die Pro-Version besitzt den riesigen Vorteil, dass man tausende Premium-Shutterstock-Bilder verwenden kann. Genial – und abmahnsicher.

Pinterest Pins mit Canva Pro

Einer unserer Pins für Pinterest. Links sieht man eine Auswahl an Premium-Bildern, die in der Pro-Version nutzbar sind.

8. Sicherheit der WordPress-Webseite

Ich hoffe, dass Du folgende Nachricht niemals vorfindest, wenn Du Deine Webseite aufrufst. 🙁

WordPress Fehlermeldung

Einmal hatten wir tatsächlich die Situation im BabySchlummerland, dass ich etwas an der Seite verändert hatte und danach plötzlich gar nichts mehr ging (ich weiß nicht mehr genau, was der Auslöser war, vermutlich ein Plugin-Update).

Die Seite ließ sich nicht mehr anzeigen und im System konnte ich auch nicht mehr alles bedienen.

Du kannst Dir sicherlich vorstellen, wie froh ich war, dass ich unsere Seite mehrmals die Woche automatisch absichern lasse. Nach einigen Stunden, in denen ich viel gegoogelt und einiges erfolglos probiert hatte, nutzte ich eines dieser Backups – und war sehr erleichtert, dass alles wieder ganz normal funktionierte! Puh! 🙂

Also, eine absolute Empfehlung: Kümmere Dich darum, dass Deine Webseite regelmäßig gesichert wird. Zudem sollte sie auch gut geschützt sein – was übrigens auch für E-Mail-Adressen gilt, die zum Beispiel im Impressum stehen müssen. Benutzt man keinen E-Mail-Schutz, dann kann man sich auf einige nervige Werbemails gefasst machen.

Plugins wie UpdraftPlus, Wordfence Security oder Email Encoder können hier helfen.

Diese benutzen wir auch im BabySchlummerland. Vor allem UpdraftPlus möchte ich nicht mehr missen (= für die regelmäßige Sicherung der Webseite verantwortlich). Dies ist – wie Du eben mitbekommen hast – Gold wert! 🙂

UpdraftPlus

Auch ohne Premium-Version kann man bei UpdraftPlus aus vielen unterschiedlichen Speicher-Orten wählen.

9. Der perfekte Mitgliederbereich

Einen Mitgliederbereich brauchst Du dann, wenn Du Inhalte nur für eine bestimmte Gruppe von Besuchern gegen Gebühr veröffentlichen möchtest. Für ein E-Book-Download ist das noch nicht unbedingt nötig, für einen Videokurs in der Regel schon.

Viele Tage und Wochen habe ich damit verbracht, das richtige Tool zu finden, um unseren Videokurs zu erstellen und unseren Klienten zugänglich zu machen.

  • Was sind die Vorteile, was die Nachteile?
  • Welche Kosten kommen auf uns zu?
  • Wieviel muss man in Eigenleistung erbringen bis alles funktioniert?

Die Entscheidung fiel mir nicht leicht.

Unser Ziel war definitiv, unseren Kurs nicht bei einem externen Anbieter hochladen und verwalten zu lassen. Wir wollten ein System, das auf unserer eigenen Seite funktioniert, sodass wir es beliebig anpassen und erweitern können und keine laufenden Kosten haben.

Wichtig waren uns auch bestimmte Funktionen, wie eine zeitlich begrenzte Mitgliedschaft. Zudem sollte das ganze Installieren nicht zu aufwendig und vor allem auch stabil sein.

Letztendlich haben wir mit dem WordPress-Plugin Thrive Apprentice* unseren Favoriten gefunden und sind damit mehr als zufrieden.

Man hat hier einen sehr guten Preis, das System ist nicht auf eine bestimmte Anzahl von Kursen beschränkt und die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt! Dazu sieht das Ganze noch klasse aus und man ist nicht auf andere Plattformen und deren Eigenheiten angewiesen.

Auch ist es wirklich genial, dass die Thrive-Produkte regelmäßig weiterentwickelt und verbessert werden. So ist zuletzt die Möglichkeit hinzugekommen, mit Hilfe des Thrive Automators* den Zahlungsanbieter Digistore24 mit Apprentice zu verbinden.

Das bedeutet: Wenn jemand einen Kurs von uns über Digistore24 kauft, er dann automatisch einen Zugang auf unserer Webseite zum entsprechenden Kurs erhält. Es sind also keine weiteren Hilfsmittel oder Plugins nötig!

Thrive Automator mit Digistore24 verknüpfen

Thrive Automator

Der Nachteil ist vielleicht, dass die Einrichtung (inkl. der Verbindung zu Digistore24) nicht ganz so intuitiv erfolgt. Ein Anleitung auf Englisch findest du hier oder Du engagierst mich, um das für Dich zu übernehmen. 🙂

10. Testen, Testen, Testen

  • „Kannst Du mir sagen, welchen Social-Media-Kanal ich am besten aufbauen soll?“
  • „Wo ist die effektivste Position für die Eintragungsformulare (Opt-Ins) für mein E-Mail-System?“
  • „Wieviel Geld sollte ich für mein Infoprodukt verlangen?“

Beim Aufbau Deines Infoprodukt-Business musst Du etliche Entscheidungen treffen. EIGENE Entscheidungen, denn es gibt häufig keine allgemein gültigen Pauschallösungen.

Oft gibt es sehr gute Empfehlungen (insbesondere in Christians A-Z Infoprodukt-System, das eine enge, persönliche Begleitung beinhaltet), an denen Du dich orientieren kannst. Vieles lässt sich allerdings wie gesagt nicht pauschal beantworten.

Jedes Infoprodukt ist einmalig und die Zielgruppe oft grundverschieden.

Deshalb solltest Du bereit sein, in jedem individuellen Fall einfach viel auszutesten. Im Endeffekt geht es nicht darum, was Du am besten findest, sondern was die Mehrheit Deiner potentiellen Käufer am besten findet.

  • Teste, welche Überschriften gut bei Deiner Zielgruppe ankommen.
  • Teste, auf welchem Social-Media-Kanal Deine potentiellen Kunden zu finden sind (fokussiere Dich auf maximal 1-2 Kanäle!)
  • Teste, welche E-Mails gut ankommen, bei welchen sich (zu) viele abmelden und welche gut verkaufen.
  • Teste verschieden Opt-In-Positionen und Varianten auf Deiner Webseite.
  • Teste, teste, teste!

11. Fokus, Motivation und Feiern!

Ein Online-Business aufbauen, bei dem einem der Chef nicht vorschreibt, was man zu tun hat?

Diese Art von Arbeit, von der viele träumen, hat auch einen großen Nachteil: Niemand sagt uns, was wir wann tun sollen (außer Christian :-))!

Ganz ehrlich.

Wenn wir in vollständiger Eigenverantwortung arbeiten, kann das (gerade zu Beginn) viele Herausforderungen mit sich bringen. Darum enthält mein letzter Üunkt drei Tipps, die Dir helfen sollen, Motivationslöcher möglichst zu umgehen und zielstrebig zu bleiben.

Fokus!

Baust Du ein typisches Infoprodukt-System mit Webseite, E-Mail-System und Verkaufsseite auf, dann hast Du im Prinzip drei Bereiche, die Du entwickelst:

  1. Traffic: Auf irgendeine Art und Weise musst Du es bewerkstelligen, dass Besucher auf Deine Webseite kommen. Ich empfehle aktives Contentmarketing.
  2. Leads: Deinen Besuchern sollte es auf Deiner Webseite so oft wie möglich „schmackhaft“ gemacht werden, sich in Deinen E-Mail-Verteiler einzutragen.
  3. Conversion: Mit Hilfe Deiner E-Mails präsentierst Du (auch) Dein Infoprodukt, so dass Abonnenten zu Käufern werden und sich für Dich die ganze Sache finanziell lohnt.

In diese drei Bereiche musst Du also Deine volle Zeit und Kraft stecken, damit Dein Infoprodukt-Business langfristig funktionieren kann.

Es ist entscheidend, dass Du keinen dieser Bereiche außer Acht lässt oder vernachlässigst. Und Du solltest genau analysieren, in welchem Bereich Du noch Schwächen hast und Dich genau darauf fokussieren.

Also, wo hackt es gerade und was muss getan werden?

Wir erleben das im BabySchlummerland auch regelmäßig. Uns mangelt es zum Beispiel nicht an neuen Ideen. 😉 Doch aus unserer riesigen Liste, die auch viele „Das müsste auch mal gemacht werden“ ToDo‘s enthält, versuchen wir uns immer nur auf die im Moment wichtigsten Schritte zu konzentrieren.

Setze Dir Teilziele!

Möchte man ein großes Projekt professionell umsetzen, fängt man nicht einfach mal so an.

Lässt man zum Beispiel ein Haus bauen, sind dabei verschiedene Arbeiter und Firmen beauftragt. Viele einzelne Aufgaben müssen ausgeführt werden. Und da alles aufeinander aufbaut und abgestimmt sein muss, legt der Bauleiter für jede einzelne Aufgabe einen gewissen Zeitrahmen fest. Nur so kann das Bauprojekt gut vorausgeplant und letztendlich umgesetzt werden.

Genauso planen wir auch unser Infoprodukt-Business.

Damit das ganze System irgendwann läuft, sind viele einzelne Aufgaben nötig. Wir tun gut daran, diese Teilziele zu definieren und ihnen einen zeitlichen Rahmen zu geben. Das erhöht und erhält unsere Motivation.

Wir können uns zum Beispiel einen groben Zeitplan wie folgt schreiben, um eine Newsletter-Serie aufzubauen:

In den nächsten 3 Wochen kümmere ich mich um die E-Mail-Serie, die aus 6 E-Mails bestehen soll. Die ersten beiden Tage nutze ich zur Recherche, um mir anzulesen, wie eine solche Serie aufgebaut werden soll. Dann möchte ich jede Woche 2 E-Mails ausformulieren. Eine stelle ich immer dienstags fertig, die andere freitags. Den letzten Tag nutze ich dazu, um alle E-Mails in meinem E-Mail-System anzulegen.

So einen Plan habe ich nicht nur schnell geschrieben, er hilft mir auch, da ich nun weiß, was ich zu tun habe, wenn ich mich ans Arbeiten mache. Zudem freue ich mich, wenn ich meine kleinen Ziele erreicht habe. 🙂

Feiern!

Auf keinen Fall dürfen wir vergessen, ein erreichtes Zwischenziel zu feiern!

Auch eine fertige E-Mail-Serie (= Funnel) ist ein großer Schritt zu Deinem passiven Einkommen! Wir halten definitiv unsere Motivation hoch, wenn wir erreichte Ziele und überwundene Hürden feiern:

  • Feiere organischen Traffic!
  • Feiere Deinen ersten Abonnenten (oder Deine ersten 100/1.000)!
  • Feiere Dein fertiggestelltes Infoprodukt!
  • Feiere Deinen ersten Verkauf!

Fazit

Ich hoffe, Dir hat meine 11-Punkte-Checkliste gefallen und Du hast tatsächlich bald viel Grund zum Feiern! 🙂

Ich wünsche Dir viel Freude und Durchhaltevermögen beim Aufbau deines Infoprodukt-Business.

Und falls Du einen „virtuellen Assistenten“ beim Aufbau oder der Verwalten Deiner Webseite benötigst, um mehr Zeit für das Erstellen Deines Contents und Deiner Infoprodukte zu haben, schau gerne unter diesem Link bei mir vorbei. 🙂

* = Werbelink

  • Emil Manser sagt:

    Christian, Du hast hier wieder mal eine hervorragende und perfekte Vorgabe geliefert, die Theorie und Praxis hervorragend verbindet.

  • Konrad sagt:

    Also beim Punkt WordPress erhebe ich aber Einspruch. Es ist sehr wohl möglich kostenlose Themes nach seinen Vorlieben zu gestalten. Und besonders, wenn es um grundlegende Sachen wie Schriftarten und Farben geht. Und das war ja der Grundtenor: Halte dich nicht lange mit dem Design auf, bringe die Website zum laufen. An dieser Stelle dann PageBuilder bzw. Themes mit integrierten Buildern zu empfehlen halte ich ehrlich gesagt für unglücklich. Vor drei, vier Jahren war der Divi-Builder total angesagt. Heute ist er sehr langsam geworden und ziemlich überladen. Wenn dann ein Wechsel des Themes ansteht, kannst du die Seite in der Regel komplett neu bauen (lassen). Und so ähnlich könnte es mit dem von euch empfohlenen Theme laufen. Dann lieber das Geld in die Hand nehmen und etwas programmieren lassen oder jemanden dafür bezahlen, der die Fähigkeit hat, ein kostenloses Theme anzupassen. Mit etwas PHP- und CSS-Kenntnissen geht nämlich auch das.
    Grüße aus Kiel
    Konrad

    • Danke für Deinen Input Konrad!

      Klar kann man auch kostenlose Themes verwenden (gibt ja genug) und ich bin sicher, viele davon können auch bis zu einem gewissen Grad angepasst werden, aber ich sehe auch einige Nachteile:

      1. Updates und Sicherheit: Da die Themes kostenlos sind, wird bei vielen diesen beiden sehr wichtigen Faktoren keine große Aufmerksamkeit geschenkt, weil ja am Ende der Entwickler dafür nicht bezahlt wird. Das kann böse enden! Und möchte man hier safe ein, dann muss man häufig ein kostenpflichtiges Upgrade machen.

      2. Weiterentwicklung: Viele kostenlose Themes bleiben in Version 1.0 und erwischt man zufällig so eines, muss/sollte man irgendwann wechseln.

      3. Vorlagen/Designs: Gerade Anfänger lieben und brauchen Templates und das für viele verschiedene Branchen und Anforderungen. Hier haben Thrives Themes & Co ebenfalls die Nase um Längen voraus.

      3. Support: Auch ein wichtiger Faktor für Anfänger. Was tun, wenn es mal wo hakt? Wen fragen? Wie schnell bekommt man Antwort?

      Es spricht auch nichts dagegen, etwas „Eigenes“ programmieren zu lassen, aber das halte ich für die meisten Anwendungsfälle (und vor allem für ein Infoprodukt-Business) für übertrieben/überteuert und man begibt sich in die Abhängigkeit von einem Programmierer. Funktioniert mal was nicht mehr, braucht man den Programmierer. Möchte man mal etwas geändert/ergänzt haben, braucht man den Programmierer. Und bei jedem Mal wird eine Gebühr fällig. Das kann (und wird) schnell ins Geld gehen.

      Das sind meine Erfahrungen.

      Viele Grüße aus Salzburg
      Christian

  • >