„Wie kann ich als Perfektionist, der immer alles richtig machen möchte, ein Online-Business starten?“ Interview mit Tankstellenbesitzer Daniel

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Von Tankstellen zum Online-Business: Daniel's (potenzieller) Weg ins digitale Unternehmertum.

Ein authentisches Gespräch zwischen Daniel, erfolgreicher Tankstellenbesitzer und Online-Business-Interessiertem und Christian Költringer, der seit 2016 vom Online-Business lebt.

Die Ausgangssituation: Erfolg offline, Neugierde online

Christian: Du bist bereits sehr erfolgreich mit Deinen Tankstellen.

Was treibt Dich an, zusätzlich ein Online-Business aufzubauen?

Daniel: Ich bin nebenbei noch interessiert am Aufbau von einem zusätzlichen Geschäft.

Mal schauen, was noch geht.

Ich habe aber die zündende Idee noch nicht gefunden, respektive mangelt es dann wieder an der Zeit.

Christian: Das ist der Klassiker, aber wir alle haben die gleichen 24 Stunden pro Tag.

Daniel: Ich habe selber schon in meinem Geschäft gewisse Sachen einbringen wollen, zum Beispiel eine Terminverwaltung für Mietfahrzeuge.

Jetzt habe ich eine Agentur aus Indien, die mir dabei behilflich ist.

Mal schauen, wie gut die sind.

Vom Background her habe ich mal Automechaniker gelernt und die Meisterprüfung gemacht.

Darüber hinaus habe ich nach andere Sachen gemacht, wie:

  • Online-Marketing-Manager
  • Designer
  • Netzwerksupporter

Christian: Das heißt, Du bist ziemlich internetaffin und technikaffin?

Daniel: Genau, richtig.

Darum mache ich es auch gerne.

Ich habe mir auch schon überlegt, einen Online-Shop aufzubauen, einfach mal probehalber, weil ich arbeite selber mit WordPress.

Und das ist eigentlich keine Riesen-Sache.

Du brauchst natürlich den ganzen Vertrieb, den Support und so weiter.

Aber ich denke mal, das könnte ich machen.

Die Ideenfindung: Zwischen Möglichkeiten und Zeitmangel

Christian: Shop zu welchem Thema? Was schwebt Dir da vor?

Daniel: Da habe ich wirklich noch gar keine Idee.

Weißt Du, darum habe ich Deinen 100k Business Idea Finder durchgearbeitet, der ist wirklich eine gute Sache.

Ich arbeite mit meinem Bruder zusammen und einem Kollegen.

Wir sind zu dritt in der Geschäftsleitung und meinem Bruder habe ich das auch gezeigt und gesagt: "Hey komm, schau mal, das wäre was. Starten wir doch einfach mal."

Und ja, es mangelt halt manchmal an der Zeit.

Christian: Ja, das ist der Klassiker.

Daniel: Ich beobachte auch andere, zum Gunnar Kessler.

Weißt Du, wenn ich Deine E-Mails lese oder Deinen Newsletter und dann den Newsletter von ihm, das sind Welten.

Du hast mal geschrieben, Du differenzierst Dich durch Deine Blog-Beiträge.

Und das kann ich bestätigen.

Aber nicht nur durch Deine Blog-Beiträge, sondern auch durch Deine Newsletter.

Erstens sind sie nicht zu häufig, weil irgendwann schmeißt Du sie weg und trägst Dich aus.

Und zweitens: Die Versprechen, die viele andere machen, die kann man überhaupt nicht einhalten.

Christian: Nein, das kannst Du vergessen.

Das entspricht einfach nicht der Realität.

Einen Traum zu verkaufen ist halt viel einfacher.

Aber über die Realität zu sprechen:

  • Harte Arbeit.
  • Zeit.
  • Rückschläge.
  • Geduld.

Das ist ehrlich.

Eine vielversprechende Nische: Coaching für Männer über 50

Daniel: Ich hatte auch schon einige Ideen.

Mit einem befreundeten Kollegen hatte ich mal die Idee, dass wir ein Coaching anbieten könnten.

Ein 1-zu-1 Coaching spezifisch für Männer über 50, die aus einer Ehe oder längeren Beziehung kommen und keinen Plan mehr haben.

Christian: Ja, das heißt Männer über 50, die quasi nach einer neuen Partnerin suchen?

Daniel: Richtig.

Die haben zum Teil keinen Plan mehr.

Die sind völlig überfordert, weil sie irgendwie 20 Jahre verheiratet sind und sich mit dem Dating-Markt überhaupt nicht mehr auskennen.

Das wäre eine wirkliche Nische.

Christian: Das klingt sehr vielversprechend!

Es ist definitiv eine Nische.

Der Dating-Markt ist riesig und lukrativ, weil der Schmerz der Leute in der Regel groß ist.

Daniel: Habe mir auch schon überlegt, ein Buch zu schreiben.

Etwas Ähnliches, weil ich mich mal mit dem Thema beschäftigt habe.

Es ist schlimm, was da draußen vor sich geht.

Ich selber bin ja auch schon 59.

Christian: Sieht man Dir gar nicht an!

Daniel: Ich habe etwas Ähnliches hinter mir und habe das ziemlich gut gemeistert, denke ich.

Da ist mir die Idee gekommen: "Hey, wieso nicht ein Buch schreiben für Männer, die mit über 50 wieder eine neue Frau finden wollen oder müssen?"

Das würde auch in den Coaching-Gedanken reingehen.

Ich müsste halt einfach mal starten, weil wenn Du nie startest, kommst Du nicht an.

Christian: Das ist eine sehr gute Idee!

Was mir immer sehr wichtig ist und gefällt: wenn eine persönliche Geschichte dahinter steckt.

Das ist etwas, was authentisch ist.

Wenn man sagt: "Okay, ich habe das selbst durchlebt, ich weiß, wie Du Dich fühlst, was da vor sich geht, ich kann Dir helfen."

Das ist ein völlig anderes Level.

Erfolgsbeispiele aus der Praxis

Daniel: Ich habe auch mal gelesen, Du spezialisierst Dich auf Nischenseiten.

Hattest Du was mit Schnullern?

Christian: Ja, genau!

Meine Schnuller-Seite ist einfach aus dem einzigen Grund entstanden, Leuten zu zeigen, wie man ein Online-Business wirklich von null startet.

Und, um zu zeigen, dass es dafür keine große, revolutionäre Idee braucht.

Viele Leute denken ja: "Oh, ich muss das nächste Facebook erfinden oder das nächste große Ding."

Aber mein Schnuller-Projekt beweist, dass es nur kleine Idee, eine ganz kleine Nische, eine klar umrahmte Zielgruppe von Müttern und Vätern braucht, die ein spezifisches Problem haben, um ein Online-Projekt aufbauen zu können, das Geld verdient.

Daniel: Oder das Schlummerland-Projekt.

Christian: BabySchlummerland ist von meinem Kollegen Timon.

Das ist ein richtig großes Projekt.

Seine Frau ist zertifizierte Baby-Schlaf-Beraterin.

Sie haben sechs Kinder und kennen sich wirklich aus.

Das ist natürlich ein großes Projekt und die leben davon.

Daniel: Eben, die leben davon!

Das hat mich richtig beeindruckt, weil es professionell aufgezogen ist und sie haben ein super Angebot.

Christian: Das ist eigentlich ein Paradebeispiel, wie man es macht.

Der Baby-Schlaf ist eben ein sehr klar umrandetes Thema, eine sehr klare Nische.

Die Vorteile des digitalen Business-Modells

Gerade so ein Online-Geschäft mit digitalen Produkten hat sehr starke Vorteile.

Viele Dinge lassen sich automatisieren und Du bist nicht immer in dieser Zeit-gegen-Geld-Falle.

Du hast ein digitales Produkt und diesem Produkt ist es egal, ob es heute einmal oder hundertmal verkauft wird.

Dein Aufwand steigt damit nicht.

Du hast die Leistung quasi einmal erbracht.

Natürlich musst Du im Nachgang noch Support leisten und Inhalte aktualisieren, aber das hält sich im Rahmen.

Daniel: Und Du kannst es auch noch skalieren. Das ist der Riesen-Vorteil.

Christian: Absolut.

Daniel: Und genau darum habe ich Deine Produkte auch gekauft.

Das Gute ist, Du kannst sie jederzeit durcharbeiten.

Immer wenn ich mal freie Zeit habe, kann ich das machen.

Ich habe schon einige Sachen durchgearbeitet, dann lasse ich es wieder etwas liegen.

Das ist eben das Gemeine daran: Wenn Du nicht dranbleibst, dann passiert nichts.

Kooperationen und gescheiterte Projekte

Ich habe mal von Dir gelesen, Du suchst auch Partner oder hast mal Partner gesucht für einige Projekte.

Christian: Ja, letztes Jahr mal für ein Amazon-Geschäft.

Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, mir ein Amazon-Business aufzubauen und hatte dafür auch einen Kurs von Alexander Krunic gekauft.

Der kennt sich da sehr gut aus und ich wollte das nicht alleine machen.

Wir wissen beide, dass das alles sehr viel Zeit und Energie ist.

Daher habe ich einen Partner gesucht und auch gefunden.

Aber die Kooperation hat sich in eine falsche Richtung entwickelt und wir haben es mittlerweile wieder bleiben lassen.

Das Amazon-Geschäft ist generell schwieriger geworden, finde ich.

Amazon ist mittlerweile auch schon sehr stark mit Werbung zugepflastert.

Du wirst schon fast gezwungen, für Deine Sachen auch Werbung zu schalten, weil Du rein organisch fast nirgendwo mehr aufscheinst oder nur mehr sehr weit unten.

Du musst Du bei diesem ganzen "China-Schrott" etwas finden, das im besten Fall "Made in Germany" ist und wirklich Qualität hat, um höhere Preise verlangen zu können.

Und Du hast natürlich immer diese Abhängigkeit: Amazon ist die Plattform, die Du für Dein Geschäft nutzt und kann machen, was es will.

Das sind Nachteile, aber natürlich hast Du sofort auch die Reichweite und potenziellen Zugriff auf Millionen von Kunden, die Dein Angebot sofort sehen und kaufen können.

Daniel: Es hat Vor- und Nachteile.

Christian: Wie alles im Leben.

Daniel: Und bei mir auch: Nicht alles, was ich angefasst habe, wurde zu Gold.

Christian: Das wäre auch zu schön, um wahr zu sein.

Daniel: Aber schön wäre es, Du machst mehr richtig als falsch.

Christian: Das wäre ein gutes Ziel, ja.

Das Buchprojekt: Von der Idee zur Umsetzung

Daniel: Ich würde Dir gerne mal berichten, wenn ich wirklich eine Idee habe.

Zum Beispiel zu dem Buch, was ich Dir erzählt habe.

Da habe ich schon ein Inhaltsverzeichnis und da habe ich schon Inhalte verfasst.

Christian: Sehr gut!

Daniel: Und dann kommt wieder eine neue Partnerin und dann hast Du keine Zeit mehr.

Christian: Ah, mit diesen Frauen! 😉

Daniel: Aber es wäre wirklich was Faszinierendes und ich könnte mir auch vorstellen, es würde funktionieren.

Christian: Ganz sicher!

Diese Nische, die Du mir genannt hast, mit den Männern über 50, die noch einmal eine neue Liebe suchen, davon bin ich felsenfest überzeugt.

Häufig kann man Ideen schon gefühlsmäßig durch ein bisschen Nachdenken erkennen und denkt sich sofort: "Ja, das wird auf Gegenliebe stoßen."

Vor allem, wenn Du das, wobei Du anderen helfen möchtest, selbst schon durchlebt hast.

In der Regel ist es so: Die Herausforderungen, die man selbst schon im Leben hatte, haben viele andere auch.

Daniel: Das Gute ist, wenn Du eine eigene Geschichte und diese erzählen kannst.

Auch wenn Du Dir von einer KI einen Blog-Artikel anschauen lässt, dann sagt Dir die KI: "Bring eigene Erfahrungen mit rein."

Christian: Richtig. Das ist das A und O.

Es geht um Vertrauen, offline genauso wie online.

Was kannst Du tun, um Vertrauen zu schaffen und Dir Vertrauen zu verdienen?

Gunnar Kessler und all solche Leute gehen nicht über die Vertrauensschiene, sondern über unrealistische Versprechen und hartes Verkaufen.

So lässt sich sicher viel mehr verkaufen, aber es ist eben nicht authentisch, nicht ehrlich und auch meiner Sicht ethisch auch nicht vertretbar.

Wenn Du ehrlich verkaufst, musst Du über Vertrauen gehen und echte Werte liefern.

Daniel: Ja, der Gunnar hat vielleicht einen Kurs verkauft und wenn Du den durcharbeitest, dann merkst Du: "Oh, das, was er versprochen hat, stimmt überhaupt nicht."

Bei Dir war das anders, daher bin bei Dir immer wieder hängengeblieben.

Christian: Der leichteste Kunde ist der Folgekunde.

Wenn Du jemanden einmal überzeugt hast, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass er bei Dir bleibt und wiederkauft, wenn er zufrieden war.

Der Erstkunde ist immer der schwerste.

Der Perfektionismus-Fallstrick

Daniel: Ich bin ein Perfektionist.

Ich warte immer, bis es perfekt ist.

Und das ist ein Fehler.

Christian: "Perfekt" gibt es nicht.

Daniel: Ich weiß, aber ich mache es trotzdem.

Christian: Ja, es geht uns ja allen ein Stückchen so, wir wollen eben alles richtig machen.

Das ist normal.

Ich habe aber gemerkt, dass viele Leute einfach zu wenig Versuche unternehmen.

Sie warten das halbe Leben auf die eine, perfekte Idee, aber die gibt es nicht und das blockiert sie und führt dazu, dass sie niemals starten.

Besser ist es, eine Sache schnell auszuprobieren, sich einen zeitlichen Rahmen zu setzen und dann nach sechs Monaten Resümee zu ziehen und zu sagen: "Ist das das Richtige für mich oder nicht? Mache ich weiter, stößt das auf Resonanz oder suche ich mir eine neue Idee?"

Erreichbarkeit und Authentizität als Erfolgsfaktor

Daniel: Das Schöne bei Dir ist: Du bist greifbar und erreichbar.

Christian: Das ist mir auch wichtig und ich glaube, das wird immer wichtiger werden.

Wir haben natürlich eine Distanz durch die Internetverbindung, aber die Leute wollen ja eigentlich den Menschen dahinter sehen.

Daniel: Den sieht man bei Dir!

Wirklich, Du machst einen guten Job.

Christian: Das freut mich. Das höre ich natürlich gerne.

Ich möchte Dich ermutigen, weil die Idee, die Du mir genannt hast, finde ich gut.

Das Vorhaben ist sehr authentisch, sehr ehrlich und eine super Nische.

Daniel: Ich würde Dir gerne berichten, wenn ich das aufgezogen habe.

Ich muss auch nicht mit 65 aufhören!

Christian: Auf jeden Fall!

Halte mich gerne up-to-date und melde Dich, wenn Du was brauchst.

Über die Gesprächspartner:

Daniel ist 59 Jahre alt und erfolgreicher Unternehmer mit mehreren Tankstellen.

Mit seinem vielseitigen Background aus Mechanik, Marketing und IT-Support sucht er nach neuen digitalen Geschäftsmöglichkeiten.

Ich, Christian Költringer, lebe seit 2016 von meinem Online-Business und betreibe unter anderem den Blog 365digital.de, auf dem Du Dich gerade befindest. 🙂

Ich helfe Menschen dabei, authentische und nachhaltige Online-Geschäfte aufzubauen.

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Über den Autor

Christian Költringer

Seit 2008 im Online-Geschäft, verdiene ich mein Brötchen mit dem Verkauf gefragter Infoprodukte in verschiedenen Nischen. Auf 365digital.de teile ich kostenlos mein Wissen mit Dir. Vernetze Dich gerne mit Dir oder schreib mir eine Nachricht, wann immer ich etwas für Dich tun kann.

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