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Ein außergewöhnlicher Lebenslauf: 14 Jahre Weltreise statt einem Jahr Sabbatical
Christian: Andreas, Du hast eine wirklich außergewöhnliche Geschichte hinter Dir.
Erzähl uns doch mal, wie es dazu kam, dass aus einem geplanten Jahr Sabbatical 14 Jahre im Ausland wurden.
Andreas: Das ist wirklich verrückt, wenn ich so darüber nachdenke.
Ich hatte damals beschlossen, zwischendurch ein Sabbatical zu nehmen, meinen Kindheitstraum wahrzumachen und die Welt zu bereisen.
Ein Jahr war vorgesehen, 14 Jahre sind es geworden.
Christian: Das ist wirklich "ausgedehnt".
Andreas: Ja, mit allen Ups & Downs:
- Leben im Ausland.
- Politische Unruhen.
- Ein Geschäft aufbauen.
- Das Geschäft wieder zerschlagen durch die politischen Unruhen.
- Und Corona hat mir dann den Rest gegeben.
Jetzt bin ich erst mal hier wieder. Vorübergehend.
Ich plane maximal zwei Jahre hier zu sein, also noch ungefähr anderthalb Jahre.
Ich muss erst mal Verbindlichkeiten abzahlen und wieder ein bisschen Speck auf die Rippen kriegen.
Und ich möchte in der Zeit dann auch Stück für Stück wieder meine eigene Selbstständigkeit in Angriff nehmen.
Der Plan: Digitale Selbstständigkeit für ortsunabhängiges Arbeiten
Christian: Und in welche Richtung soll es gehen?
Hast Du da schon Ideen oder Pläne?
Andreas: Auf jeden Fall webbasiert.
Ich bin ja schon lange bei Dir im Verteiler und habe mir auch den 100k Business Idea Finder von Dir gekauft.
Aber ich muss gestehen, dass ich noch nicht einmal dazu gekommen bin, den überhaupt anzufangen.
Christian: Das solltest Du nachholen.
Andreas: Ich bin jetzt noch so beschäftigt damit, mich zu adaptieren, in Deutschland wieder einzufinden, in die deutsche Mentalität.
Das ist ja alles sehr gründlich und hat ja seinen Grund, warum ich gerne 14 Jahre weggeblieben bin.
Christian: Das kann ich mir vorstellen.
Arbeiten im Atomkraftwerk-Rückbau: Die aktuelle Realität
Andreas: Damit bin ich eben noch beschäftigt.
Meine Arbeit ist ziemlich fordernd.
Ich arbeite als Monteur im Rückbau in einem Atomkraftwerk.
Christian: In Deutschland werden die ja zurückgebaut.
Andreas: Ja, es ist ein Wahnsinn.
Es lässt sich kaum beschreiben, was Dir da drin begegnet.
Das sind Rohre, Pumpen und Motoren in einer Größenordnung, das ist schier erschlagend.
Wenn Du so eine normale Pumpe vor Augen hast, eine Gartenpumpe oder Wasserpumpe, so was wiegt dann da drin 6 Tonnen.
Christian: Wahnsinn.
Andreas: Und ist zwei Meter hoch.
Und der Aufsatz, wo die drauf steht, wiegt noch mal 4 Tonnen.
Die Rohre, die da hinführen, haben einen Durchmesser von knapp einem Meter und sind fast fünf Zentimeter dick.
Und die fängst Du an zu schneiden, zu zerlegen und solche Arbeiten eben.
Christian: Wahnsinn.
Andreas: Körperlich ist es okay, schon anstrengend, aber so richtig anstrengend ist eigentlich mehr das Drumherum, die ganzen Strukturen.
Ist alles sehr penibel geregelt, auch bezüglich Arbeitsschutz, was ja gut ist, aber das muss genau nach Plan gehen.
Du kannst nicht irgendwo hinkommen und sagen: "Jetzt sind wir hier gerade dabei, da hier nebenan ist noch was, das machen wir jetzt auch gleich weg."
Nein.
Christian: Mühsam.
Andreas: Mühsam, ja.
Der Wunsch nach Ortsunabhängigkeit
Christian: Das heißt, da möchtest Du vermutlich wieder weg und Dir was Eigenes aufbauen, was Du auch ortsunabhängig betreiben kannst.
Andreas: Ganz genau.
Das ist jetzt wirklich nur vorübergehend.
Ich verdiene ganz gutes Geld.
Für einen Arbeiterberuf ist es ganz okay und das hält mich über Wasser.
Im Laufe der nächsten anderthalb Jahre möchte ich dann wieder was Eigenes aufbauen.
Mir ist auch klar, dass ich bald anfangen muss.
Ich bin jetzt 61.
Christian: Okay.
Andreas: Dieser ganze Adaptierungsprozess hier mit Sommer, Winter, dem Klima und auch diese mentalen Adaptierungsprozesse, das ist schon ganz schön schlauchend.
Christian: Verstehe.
Andreas: Ich fange morgens um 7 Uhr an.
Wir arbeiten eine Stunde länger bis 16 Uhr, bis ich dann zu Hause bin.
Im Moment bin ich alleine, muss mich selbst versorgen, kochen und so weiter.
Da ist dann wirklich nicht mehr viel Energie abends.
Ich hoffe, dass ich noch ein bisschen fundierter werde, mich mehr reingewöhne und mir da noch ein bisschen mehr Luft verschaffen kann.
Christian: Die Zeit ist natürlich auch ein Faktor, denn wenn Du wieder was Eigenes aufbauen möchtest, dann braucht das Zeit und zwar jede Woche.
Andreas: Es braucht Zeit und es braucht Energie.
Christian: Absolut.
Andreas: Es lebt ja von dem, was ich da reinbringe.
Rückenthema als Ausgangspunkt: Erfahrung trifft auf Bedarf
Christian: Ich habe einen Kunden, der sich gerade zum Thema "Rückenschmerzen" etwas aufbaut, weil das in unserer Gesellschaft ein Dauerbrenner ist.
Es gibt so viele Möglichkeiten, aber wichtig ist aus meiner Sicht, etwas zu wählen, das einem selbst entspricht.
Viele machen den Fehler zu sagen: "Ich brauche was Lukratives nur des Geldes wegen", aber es entspricht einem eigentlich gar nicht.
Das hältst Du nicht lange durch.
Das Wichtigste ist, etwas zu wählen, wo Du Dir vorstellen kannst, wirklich Jahre damit zu verbringen.
Dann kann man schauen:
- Macht das Sinn?
- Was machen andere?
- Zahlen Leute dafür?
Andreas: Dessen bin ich mir bewusst.
Es muss schon was sein, wo ich Spaß dran habe.
Es muss nicht ausschließlich nur der Rücken sein, aber da kann ich halt gut drauf zurückgreifen, da habe ich Erfahrung und der Bedarf ist immer da.
Christian: Der Bedarf ist immer da, der Schmerz ist groß, die Leute sind bereit, dafür zu bezahlen.
Das Thema Rücken kann man ja auch spezialisieren oder seine Teilzielgruppe finden.
Andreas: Ich hatte damals, bevor ich wegging, schon mit einer Coach-Ausbildung angefangen und diese auch abgeschlossen.
Ich habe wirklich mit Patienten gearbeitet, die von einer Operation bedroht waren, akut, von den Ärzten geschickt.
Und dann hatte ich tatsächlich hin und wieder Patienten, da ist es gelungen, die Operation zu vermeiden.
Bei einem erinnere ich mich sehr gut, aber es hat ein halbes Jahr gedauert, da war er wieder da mit dem gleichen Problem: "Keine Zeit für die Übungen."
Grundsätzlich: Warum tun wir Menschen nicht, wovon wir wissen, dass es uns gut täte?
Da sehe ich dann auch noch eine Erweiterung, zusätzlich zu dem Rückentraining zur Verhaltensänderung und dem Coaching.
Da sehe ich noch ein weites Feld.
Christian: Nur die richtigen Übungen zu kennen ist eben zu wenig.
Du musst es auch verstehen und konsequent umsetzen.
Digitale Produkte: Der Schlüssel zur Skalierung
Christian: Du weißt vermutlich, was ich mache, was ich empfehle, oder?
Ich bin ein Fan von digitalen Produkten (das sind sie), weil es einfach ein tolles Geschäftsmodell ist, wo Du nicht mehr eins zu eins Zeit gegen Geld tauschst.
Andreas: Ja, definitiv.
Da bin ich interessiert.
Ich war ja schon dabei, das aufzubauen, nur mein Umfeld, meine persönliche und berufliche Situation da drüben in Mittelamerika war einfach nicht gegeben.
Christian: Das muss ja auch passen.
Andreas: Meine Ex-Frau hatte ein Aneurysma, eine Gehirnoperation in Nicaragua.
Dort gibt es keine Physiotherapie und Sozialtherapie.
Das war alles ich: Ich war Krankenpfleger, Psychologe, Trainer, Coach, alles in einer Hand.
Und dann noch parallel das Geschäft wieder aufzubauen hat natürlich nicht funktioniert.
Christian: Verstehe.
Andreas: Aber das ist natürlich ganz klar mein Bestreben: Digital
Ideenfindung: Der erste Schritt zur Umsetzung
Christian: Das heißt, Du bist noch in der Ideenfindungsphase?
Andreas: Ja, mehr oder weniger.
Die Richtung kann ich mir schon vorstellen: Rücken, psychosoziales Coaching, so in die generelle Richtung.
Aber konkrete Ideen für den Anfang habe ich nicht.
Deswegen bin ich ja auch bei Dir.
Christian: Was ich machen würde oder Leuten empfehle, die die Vision haben, sich so was aufzubauen, aber noch bei null sind, ist: Einfach mal ohne groß zu recherchieren hinsetzen, brainstormen, das eigene Leben Revue passieren lassen und Golden Nuggets suchen.
Alles niederschreiben, wo Du irgendwo Stationen hattest: Herausforderungen, aber auch Hobbys, Ausbildungen.
In der Regel kommt man auf 10 bis 20 Themen.
Dann streichst Du alles, was absolut nicht infrage kommt und reduziert auf zwei bis drei Themen.
Dann startest Du mit der ersten Idee auf Deinem Zettel, ohne "Wenn & Aber".
Viele Leute machen nämlich den Fehler, eine Idee bereits im Vorfeld völlig "auszureifen" und sich eine 100%ige Garantie zu holen, dass das funktionierend wird.
Aber eine 100%ige Sicherheit wird sich niemals einstellen.
Besser ist: Ich nehme eine Idee, gebe mir sechs Monate Zeit, fokussiere mich 100% auf diese Idee und beginne über dieses Thema zu sprechen.
Darüber "Sprechen" heißt: Ich veröffentliche Inhalte, baue eine Webseite auf, schreibe darüber, mache Videos.
Dann ziehe ich erstes Resümee:
- Kann ich mir das weiterhin vorstellen?
- Bekomme ich erste Resonanz?
- Oder muss ich den Schlussstrich ziehen?
Ich würde versuchen, relativ schnell in die Gänge zu kommen, weil ich habe ständig mit Leuten zu tun, die sagen: "Ich habe so viele Ideen" oder "Ich habe absolut keine Vorstellung" und dann machen sie: ÜBERHAUPT NICHTS
Beginne daher damit, etwas schnell auszuprobieren, auch wenn Du noch unsicher bist oder das Gefühl hast, zu wenig darüber zu wissen.
Zu warten, bis Du die perfekte Idee hast und Du Dich absolut sicher fühlst, ist schlecht, denn dieser Zeitpunkt wird niemals kommen.
Andreas: Ja.
Christian: Man kann schauen, was in seinem Bereich für andere schon funktioniert.
Was machen andere, wo ich mich orientieren kann?
Dann stülpe ich diesem Thema meine eigene Persönlichkeit, meine eigene Geschichte über und mache daraus mein eigenes Ding.
Content is King: Warum Du anfangen musst über Dein Thema zu sprechen
Der erste Schritt ist es immer zu beginnen, über das eigene Thema zu sprechen.
Content ist alles im Internet, egal in welcher Form.
Content ist der einzige Weg, wie Du Leute auf Dich aufmerksam machen kannst.
Short-Form-Videos ist aktuell das Format der Stunde.
Beginne über Dein Thema zu sprechen.
Dann wird Dir der jeweilige Algorithmus früher oder später die richtigen Leute senden.
Mit diesen Leuten kannst Du dann weiterarbeiten.
UND, ich würde zu Beginn gar nicht so sehr in Produkten denken.
Viele sagen: "Ich möchte jetzt ein Buch schreiben, dann auf Amazon hochladen und passiv Geld verdienen."
Nein, ich würde nicht in Produkten denken.
Besser ist: Ich hole mir erst mal die richtigen Leute in meine Community, auf meine Webseite, in meinen E-Mail-Verteiler.
Das müssen gar nicht viele sein, nicht tausende Follower.
Du brauchst nur einen kleinen Stamm an Leuten, die sich für Dich und Dein Thema interessieren und die Deine Art mögen.
Dann beginnst Du mit diesen Leuten zu arbeiten und erst dann kannst Du in Richtung Produkt denken.
Dann kannst Du sagen: "Liebe 100 Follower, ich plane mein Wissen und meine Erfahrungen in ein Buch oder einen Online-Kurs zu packen. Wie soll es aussehen, damit ihr das kaufen würdet?"
Andreas: Verstehe ich.
Christian: Dann hast Du quasi die Garantie, dass Du sofort Leute hast, die Dein Produkt kaufen wollen und nicht erst ein Produkt hast und dann "beten" musst, ob Du irgendwie Kunden dafür findest.
Die Angst vor dem ersten Schritt überwinden
Andreas: Da ist jetzt der Punkt zu sagen: "Ich bin doch eigentlich noch in der Ideenfindung und jetzt schon eine Webseite?"
Das innere "Stopp" ist gerade noch so ein bisschen stark.
Christian: Ich verstehe die Unsicherheit.
Wenn Du Dich für das Rückenthema entscheidest, dann ist aktuell der vermutlich schnellste Weg, um Deine Botschaft vor die Augen und Ohren der Leute zu bekommen, die sich dafür interessieren, Short-Form-Videos.
Du beginnst auf YouTube oder TikTok über Dein Thema zu sprechen, in dem Du Videos mit einer Länge von bis zu 3 Minuten erstellst und dort hochlädst.
Du brauchst ein gewisses Volumen, 20, 30, 40, 50 Videos, damit der Algorithmus sagt: "Ich kenne jetzt Dein Thema, ich schicke Dir die richtigen Leute."
Das ist aktuell vermutlich der schnellste Weg für Sichtbarkeit im Internet, ohne dafür zu bezahlen.
Das ist auch in guter Weg, um Deine Idee zu validieren und schnell Feedback von den Leuten zu bekommen.
Andreas: Mut, ins kalte Wasser zu springen.
Christian: Absolut.
Und bloß nicht versuchen, alles zu Ende zu denken.
Du wirst immer etwas finden, was Dich unsicher macht.
Gerade wenn Du anfängst zu recherchieren über Google oder KI, dann ist das häufig eine Neverending-Story.
Es ist besser zu sagen: "Ich beginne jetzt einfach damit, nehme mir bewusst Zeit für einen begrenzten Zeitraum, um dieses Thema zu verfolgen und dann ein Resümee zu ziehen: Fühlt sich das gut an? Habe ich erste Resonanz bekommen?"
Andreas: Genau.
Christian: Bloß keine Scheu, es kann nicht viel passieren.
Andreas: Was bei mir hängt, ist diese Angst, diese Scheu, nicht professionell genug zu sein.
Wenn ich ein Video mache und Murks mache, wer will denn dann zu mir kommen?
Christian: Verstehe ich voll und ganz, aber die Wahrheit ist: Ein authentisches Handyvideo, wo Du einfach so bist, wie Du bist, kommt bei den Leuten tausendmal besser an als ein professionelles Hochglanzvideo mit Studio.
Die Leute wollen den Nachbarn nebenan, sie wollen mit jemandem sprechen, der so ist wie sie.
Die wollen auf Augenhöhe sein.
Es ist ein Trugschluss zu glauben, der (angehende) Coach muss Erfolg und Professionalität ausstrahlen.
Das ist nicht so.
Ich würde einfach mein Handy aufstellen und beginnen, Videos zu drehen.
Die ersten fünf Videos werden vermutlich schlecht sein.
Das ist bei jedem so.
Aber Du wirst sicherer mit der Zeit.
Niemand wird sagen: "War das schlecht", denn die Botschaft ist wichtiger als die Qualität eines Videos.
Andreas: Okay.
Christian: Gerade in dieser Online-Business-Bubble hat man oft den Eindruck, man muss sich in Dubai vor einem Sportwagen positionieren, um Leute unbedingt zu beeindrucken.
Andreas: Nein, auf dem Trichter bin ich nicht.
Das stößt mich eher ab.
Christian: Mich auch.
Andreas: Meine Sorge ist eher, dass es technisch nicht gut ist.
Christian: Der Ton ist wichtig.
Hierfür kannst Du Dir ein zusätzliches Mikro kaufen, aber die Smartphone-Kameras heutzutage reichen völlig.
Was die Belichtung betrifft, ist natürliches Licht natürlich besser als künstliches.
Andreas: Ich habe leidenschaftlich gern fotografiert, da kenne ich mich schon aus.
Die Berührungsängste sind hier nicht so groß.
Christian: Sehr gut.
Andreas: Eher bei Inhalten und Formulierungen.
Christian: Hab bloß keine Scheu.
Die Algorithmen sind so gut, wenn Du über Dein Thema sprichst, werden die Videos den richtigen Leuten gezeigt.
Andreas: Das ist ein Feld, womit ich mich noch gar nicht beschäftigt habe.
Christian: Video ist nun einmal das Format der Stunde. Wir können es nicht wegdiskutieren.
Andreas: Also besser als Audio?
Christian: Ja, bei Video können Dich die Leute sehen und hören und die meisten Plattformen pushen das gerade.
Bei Audio brauchst Du Podcasts oder Hörbücher, aber da hast Du das Problem, dass Du schon Leute brauchst, die das hören.
Da steckt nicht so ein Algorithmus dahinter.
Andreas: Verstehe.
Ich muss meinen inneren Schweinehund überwinden.
Christian: Ja.
Andreas: Was meine Energie betrifft, muss ich mich noch stabilisieren die nächsten Wochen.
Christian: Ich würde versuchen, pro Woche bestimmte Zeitfenster zu finden, vielleicht einen fixen Tag.
Wichtig ist, das wissen wir beide, dass das konsequent gemacht wird.
Immer und immer wieder.
Manche sind euphorisch und sagen: "Ich habe jetzt Urlaub gebe die nächsten 3 Wochen Vollgas" und dann passiert drei Monate nichts mehr.
Das ist schlecht.
Besser ist wenig, dafür jede Woche konsequent.
Andreas: Okay.
Christian: Super.
Halte mich gerne up-to-date, wie es weitergeht und melde Dich, wenn Du Fragen hast.
Andreas: Mache ich gerne, danke.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch
Andreas' Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass es nie zu spät ist, neu anzufangen.
Mit 61 Jahren und nach 14 Jahren im Ausland steht er vor der Herausforderung, sich eine digitale Selbstständigkeit aufzubauen, während er parallel in einem körperlich und mental fordernden Job arbeitet.
Die wichtigsten Punkte für Dich, falls Du Dich gerade in einer ähnlichen Situation befindest:
- Authentizität schlägt Perfektion: Der größte Fehler ist zu warten, bis alles perfekt ist. Ein authentisches Handyvideo kommt bei den Menschen besser an als sterile Hochglanzproduktion.
- Community vor Produkt: Erst eine Gemeinschaft aufbauen, die sich für Dein Thema interessiert, dann mit ihr gemeinsam das passende Produkt entwickeln.
- Konsistenz über Intensität: Lieber jede Woche ein kleiner, konsequenter Schritt als sporadische Vollgas-Phasen.
- Video ist König: Short-Form-Videos auf Plattformen wie YouTube und TikTok sind aktuell der schnellste Weg, die richtige Zielgruppe zu erreichen.
Andreas hat alle Voraussetzungen für den Erfolg: Expertise im Rückenbereich, Coaching-Ausbildung und vor allem die Erkenntnis, dass Menschen nicht nur Übungen brauchen, sondern Hilfe bei der Verhaltensänderung.
Jetzt muss er nur noch den ersten Schritt wagen und anfangen zu sprechen, über sein Thema, seine Erfahrungen und die Probleme, die er lösen kann.
Die Reise von 14 Jahren Auslandserfahrung zurück nach Deutschland und hin zur digitalen Selbstständigkeit hat gerade erst begonnen. 🙂

