Du möchtest einen Online-Kurs erstellen und damit nachhaltig Geld verdienen?
Aber Du grübelst, worüber Du einen Online-Kurs erstellen sollst? Es fehlt Dir an zündenden Ideen?
Oder Du hast bereits eine Idee für einen Onlinekurs, bist aber unsicher, ob sich irgendjemand dafür interessiert?
Dann bist Du hier goldrichtig und nach dem Lesen dieses Beitrags kennst Du vier erprobte Wege, wie Du auf Online-Kurs Ideen kommst, die nicht nur lukrativ sind, sondern zu Dir passen und Dir Spaß machen.
Und Du kannst gut einschätzen, ob es sich für Dich lohnt, Deine Online-Kurs-Idee weiter zu verfolgen oder nicht.
Eine Sache vorweg, weil sie den meisten Menschen die Suche abkürzt: In neun von zehn Fällen musst Du gar nichts erfinden. Du hast Dein Thema längst, es ist nur zu breit. Aus „Physiotherapie“ wird kein Kurs. Aus „Rückenübungen für Menschen, die acht Stunden am Schreibtisch sitzen“ schon.
Die vier Wege unten führen alle zum selben Ziel: Sie schneiden das, was Du ohnehin kannst, auf die Größe zu, für die jemand bezahlt.
Und falls Du gerade denkst, Du hättest eher zu viele Themen als zu wenige: Dann ist das Kapitel „Wenn Du zu viel weißt“ weiter unten Deine Abkürzung.

Kurz zu mir: Ich bin Christian Költringer, seit 2008 im Online-Geschäft und seit 2016 lebe ich davon. Der größte Teil meiner Einnahmen kommt aus Online-Kursen, und zwar nicht nur aus Kursen über Online-Kurse, sondern auch aus Nischen, in denen mich kein Mensch kennt.
Ich habe in diesen Jahren Kurse gebaut, die sich verkauft haben, und Kurse, die niemand haben wollte. Der Unterschied lag fast nie an der Qualität. Er lag daran, ob vorher jemand danach gesucht hat.
Deshalb steht hier nicht nur, wie Du auf Ideen kommst, sondern auch, wie Du sie aussortierst, bevor sie Dich Monate kosten.
Stand: 24. September 2026. Die Screenshots von Udemy und Google stammen aus früheren Recherchen, die Oberflächen können sich inzwischen leicht unterscheiden. Am Vorgehen ändert das nichts.
Das Wichtigste in 60 Sekunden
Erfinden musst Du nichts. Schreib auf, wofür Du schon einmal bezahlt wurdest. Das ist die kürzeste Liste mit den besten Ideen darauf.
Zu viel Wissen ist das häufigere Problem. Wer zwanzig Jahre im Beruf steht, hat nicht zu wenige Onlinekurs-Ideen, sondern zu viele und ein zu tiefes Niveau.
Gespräche schlagen Grübeln. Frag die Menschen, mit denen Du ohnehin jeden Tag sprichst, woran sie bei Deinem Thema gerade scheitern. Dafür musst Du niemanden anrufen.
Ohne Publikum geht es auch: Udemy und die Google-Vorschläge zeigen Dir, wonach Leute bereits suchen und wofür sie schon zahlen.
KI hilft beim Zuschneiden, nicht beim Finden. Sie macht aus einem breiten Thema zwanzig schmale. Ob jemand dafür zahlt, sagt sie Dir nicht.
Dann filtern. Mit der Nachfragematrix sortierst Du in zehn Minuten aus, was sich nie rechnen wird.
1. Wofür wirst Du bereits bezahlt?
Stell Dir folgende Frage: „In welchen Bereichen werde ich bereits für meine Zeit und mein Fachwissen bezahlt?“
- Bist Du in Deinem Job die Person, die für die Lösung eines bestimmten Problems zuständig ist?
- Bezahlen Dich Deine Freunde, Bekannte, Nachbarn oder andere Dritte dafür, dass Du ihnen in der Freizeit bei etwas hilfst?
Wenn ja, dann kannst Du darüber das perfekte Thema finden, um einen eigenen Online-Kurs zu erstellen, denn Du hast längst bewiesen, dass Menschen bereit sind, Dich für Dein Wissen und Deine Hilfe zu bezahlen.
Nimm Dir also jetzt 15 Minuten Zeit und schreibe alles auf, wofür Du aktuell bezahlt wirst oder in der Vergangenheit bezahlt wurdest.
Das kann alles Mögliche sein, zum Beispiel:
- Mitarbeiter schulen.
- Mitarbeiter führen.
- Mitarbeiter finden.
- Lohnverrechnung.
- (Geschäfts)Reisen, Events, Feiern organisieren.
- Babysitten.
- Im Garten helfen.
- Eine Software (z. B. Word oder Excel) erklären.
- Die Buchhaltung machen.
- Ein Instrument beibringen.
- Im Tennis besser werden.
Der häufigste Fehler an dieser Stelle
Die meisten schreiben ihre Berufsbezeichnung auf. „Steuerberaterin.“ „Schreinermeister.“ Das ist keine Idee, das ist ein Titel.
Schreib stattdessen die Probleme auf, mit denen die Leute zu Dir kommen. Nicht „Physiotherapeutin“, sondern „Leute, die nach einer Bandscheiben-OP Angst vor jeder Bewegung haben“. Nicht „Buchhaltung“, sondern „Einzelunternehmer, die ihre Belege im Schuhkarton sammeln und im März Panik bekommen“.
Je konkreter das Problem, desto leichter der Kurs. Und desto höher der Preis.
Drei E-Mails über die Reihenfolge.
Darin steht, wie ein Online-Kurs entsteht: was zuerst kommt, was warten kann und was Du getrost weglässt. Dazu die beiden Fehler, die mich beim ersten Kurs am meisten gekostet haben. Am Ende der dritten Mail stelle ich Dir meinen Kurs vor. Abmelden kannst Du Dich mit einem Klick, in jeder einzelnen Mail.
2. Frag (D)ein Publikum
Vielleicht betreibst Du einen eigenen Blog und hast bereits eine Leserschaft. Oder Du hast eine eigene E-Mail-Liste mit Leuten, die sich für Dich und Dein Thema interessieren. Oder Du hast auf Social Media eine Handvoll Follower und Fans, die Deine Inhalte lesen.
Großartig! Nutze Dein Publikum, um auf Online-Kurs Ideen zu kommen.
Wenn Du noch kein eigenes „Publikum“ hast, dann kannst Du auch Freunde, Familie und Bekannte fragen oder Dich in Online-Communities wie Facebook-Gruppen und Foren umschauen. Dazu aber gleich noch mehr.
In jedem Fall ist der Plan, von all diesen Menschen, zu denen Du Kontakt hast, gewinnbringende Online-Kurs Ideen abzuleiten.
Das ist gar nicht so schwer, kostet aber ein bisschen Überwindung, wenn Du es nicht gewohnt bist.
Probier folgendes: Plane 30-minütige Gespräche mit 10 Personen und stelle ihnen jeweils 5 Fragen.
Schreib Dein Publikum an und lade 10 Leute ein, in gemütlicher Atmosphäre mit Dir zu reden, entweder per Telefon oder per Zoom.
Wichtig ist, dass Du Dir zunächst einen guten Aufhänger für das Gespräch überlegst.
Einfach zu sagen: „Hey, lass uns mal quatschen!“ wird nicht funktionieren.
Sei lieber offen und ehrlich und sag, dass Du planst, einen tollen Online-Kurs zu erstellen und Du nun auf der Suche nach passenden Ideen bist oder Du bereits Ideen hast und nun herausfinden möchtest, ob diese Sinn ergeben.
Ziel ist, die Leute an den Hörer zu bekommen und unter anderem folgende Fragen zu stellen:
| Frage | Warum ist das wichtig? |
|---|---|
| „Erzähl mir von Deinen Erfahrungen mit [Thema].“ | Diese Frage ist sehr offen und gibt dem Befragten die Möglichkeit, das zu sagen, was ihn beschäftigt, anstatt sich von Deiner Frage leiten zu lassen. |
| „Was ist aktuell Deine größte Herausforderung bei [Thema]?“ | Jetzt tauchen wir tiefer in die Problematik ein. |
| „Wie gehst Du derzeit mit dieser Herausforderung um?“ | Dies wird die Lösung sein, für die Du eine bessere Alternative entwickeln musst. |
| „Was würdest Du durch die Lösung dieser Probleme erreichen?“ | Das ist das WARUM, weshalb jemand für Deinen Online-Kurs bezahlen würde. Das wird Dir beim Verfassen Deiner Verkaufsseite nützlich sein. |
Denk daran: Wenn Du etwas Interessantes hörst, bohr nach!
Nehmen wir an, Du findest in einem Gespräch heraus, dass Dein Gegenüber nicht gerne kocht und Du fragst nach dem „Warum“.
Die Person sagt Dir dann, dass es ihr einfach zu mühsam ist.
Das ist Dir aber zu einfach, Du bohrst nach und sagst: „Interessant, aber was genau findest Du am Kochen denn so mühsam?“
Und die Person könnte dann sagen: „Ach, die meisten Rezepte sind mir zu kompliziert. Man braucht eine Menge Zutaten, die man dann in exakten Mengen zugeben muss, damit es etwas wird. Und dann das Zwiebelschneiden! Irgendwie sind in fast jedem Gericht Zwiebeln dabei und ich hasse das. Und vom Abwasch danach möchte ich erst gar nicht sprechen!“
Du möchtest also die ECHTEN Gründe erfahren, die sich hinter dem „mühsam“ verstecken, und die erfährst Du nur, wenn Du nachbohrst.
Wenn Du also die Ängste, Zweifel und Bedenken der Leute auf dieser tieferen Ebene kennst und verstehst, dann kannst Du ihnen auch wirklich helfen, diese Herausforderungen zu überwinden.
Und im Internet ist ein Online-Kurs das „perfekte“ Medium dazu, wie ich finde.
Und wenn Du niemanden anrufen willst oder darfst?
Dann lass es. Es gibt einen Weg, der besser funktioniert und keine Überwindung kostet.
Du sprichst ohnehin jeden Tag mit Menschen: Kunden, Patientinnen, Mandanten, Kollegen. Stell zwei Wochen lang jedem von ihnen beiläufig eine einzige Frage: „Was ist daran gerade das Schwierigste für Sie?“ Und schreib die Antwort abends auf einen Zettel.
Nach zwei Wochen hast Du dreißig bis vierzig echte Aussagen, ohne einen einzigen Anruf. Das ist besser als zehn verabredete Gespräche, weil die Leute nebenbei ehrlicher antworten als in einem Termin, zu dem sie eingeladen wurden.
Eine Grenze dabei: Wer beruflich mit Kunden- oder Patientendaten arbeitet, nutzt diese Kontaktdaten nicht für eigene Produktideen. Das Gespräch im Behandlungsraum ist etwas anderes als eine Liste, aus der heraus Du Leute anschreibst. Frag im Gespräch, nicht aus der Kartei heraus.
Was Dich diese Gespräche kosten
Fünf Stunden reines Reden. Dazu kommen Anfragen schreiben, Absagen einkalkulieren, Termine schieben und hinterher aufschreiben, was gesagt wurde. Rechne ehrlich mit zwei Wochen, in denen das nebenher läuft.
Dagegen stehen 60 bis 100 Stunden für die Produktion eines Kurses, den vielleicht niemand haben will. Ich habe beide Varianten ausprobiert. Die zwei Wochen sind billiger.
3. Eine lukrative Nische finden
Was, wenn Du weder eine eigene Webseite noch ein eigenes Publikum hast, das Du fragen kannst?
Oder Du einfach nur Online-Kurs Ideen finden möchtest, ohne jemanden zu nerven?
Dann habe ich hier zwei Wege für Dich, die Du lieben wirst.
Udemy als Marktforschung
Besuche udemy.com. Dort stehen über 290.000 Online-Kurse zu den unterschiedlichsten Themen, geprüft am 24. September 2026.
Nutze den Suchschlitz oben, um gezielt nach Kursthemen zu suchen, die Dich interessieren, oder klicke auf die Kategorien links, um nachzuschauen, worin andere bereits Online-Kurse erstellt haben.
Die Plattform ist nicht nur perfekt, um ein Thema für einen eigenen Online-Kurs zu finden, sondern auch, um direkt etwas über die dort angebotenen Online-Kurse in Erfahrung zu bringen.
Wenn Du die Angebotsseite eines Online-Kurses auf Udemy öffnest, dann findest Du dort neben Details und Inhalten des Kurses selbst auch Bewertungen, die Kunden bereits abgegeben haben.
Das ist eine sehr wertvolle Quelle, um herauszufinden, welche Anforderungen Menschen im jeweiligen Bereich an einen Online-Kurs haben.
Der Trick, den kaum jemand nutzt
Lies nicht die Fünf-Sterne-Bewertungen. Lies die mit drei Sternen.
Dort steht nicht „toller Kurs“, sondern „gut erklärt, aber ich hätte mir mehr zu XY gewünscht“. Dieses XY ist Dein Kurs. Es ist eine Lücke, die jemand bezahlt hat, um sie zu finden, und die er Dir gratis hinschreibt.
Die Google-Vorschläge
Öffne Google und gib in den Suchschlitz Begriffe ein wie …
- Probleme bei
- Hilfe bei
- Hilfe mit
- Suche Hilfe
- Brauche Hilfe
- Wer kann mir
- Wie kann ich
- Wie schaffe
… und drücke dann die Leertaste auf Deiner Tastatur.
So bekommst Du Probleme und Herausforderungen von Leuten vorgeschlagen, für die sie online nach Lösungen suchen.
Perfektes Material, um daraus passende Online-Kurs Ideen abzuleiten.
Nutze jetzt diese beiden Wege (Udemy und Google), um Dir eine Liste an potenziellen Onlinekurs-Ideen anzulegen. Wenn Du Dir hier Mühe gibst und etwas Zeit investierst, solltest Du auf jeden Fall ein paar Ideen auf dem Zettel haben.
4. Ideen mit KI zuschneiden
Seit ich diesen Beitrag zum ersten Mal geschrieben habe, ist ein Werkzeug dazugekommen, das viele an dieser Stelle einsetzen. Also ein Wort dazu, und zwar ein einschränkendes.
KI findet keine Ideen. Sie schneidet vorhandene zu.
Der Unterschied ist wichtig. Wenn Du ChatGPT fragst „Welchen Online-Kurs soll ich erstellen?“, bekommst Du eine Liste, die plausibel klingt und auf nichts beruht. Das Modell weiß nicht, wonach diesen Monat gesucht wird, und es weiß schon gar nicht, was Du kannst.
Wofür es wirklich taugt, ist das hier:
- Aus einem breiten Thema zwanzig schmale machen. Du gibst Dein Fachgebiet und Deine Zielgruppe vor und lässt Dir zwanzig konkrete Ausschnitte nennen. Aus „Ernährungsberatung“ werden „Essen vorkochen für Schichtarbeiter“ und achtzehn weitere.
- Dein Thema in die Sprache Deiner Kunden übersetzen. Fachleute benennen Probleme anders als Betroffene. Lass Dir Dein Thema so formulieren, wie ein Laie es in Google eintippen würde.
- Bewertungen zusammenfassen. Kopier zwanzig Udemy-Rezensionen hinein und lass Dir die wiederkehrenden Beschwerden herausziehen. Das spart eine Stunde Lesen.
Ein Einstieg, der bei mir funktioniert:
„Ich arbeite seit 22 Jahren als [Beruf] und berate vor allem [Zielgruppe]. Nenne mir 20 konkrete Probleme, an denen diese Menschen scheitern, und zwar so formuliert, wie ein Betroffener sie einem Freund beschreiben würde. Keine Fachbegriffe.“
Damit Du das nicht jedes Mal neu formulieren musst, habe ich einen Baukasten gebaut. Du trägst Deine Angaben ein, und er setzt daraus die vollständige Anweisung zusammen.
Ein Prompt ist nichts anderes als ein Auftrag, den Du einem KI-Programm gibst. Je genauer der Auftrag, desto brauchbarer die Antwort.
Trag unten ein, was Du mitbringst, und dieser Baukasten schreibt den Auftrag für Dich. Wie es danach weitergeht, steht unter dem Kasten. Deine Eingaben bleiben dabei auf Deinem Gerät, nichts davon wird gesendet oder gespeichert.
Und was mache ich jetzt damit? Falls Du noch nie mit einer KI gearbeitet hast, so geht es:
1. Ruf chatgpt.com auf. Die Anmeldung mit einer E-Mail-Adresse ist kostenlos, für unseren Zweck reicht die Gratis-Version.
2. Unten auf der Seite ist ein Eingabefeld. Klick hinein.
3. Füg den kopierten Text ein (Strg+V, am Mac Cmd+V, am Handy langes Antippen und „Einfügen“).
4. Enter drücken und lesen.
Was dieses Werkzeug tut und was nicht: Es denkt nicht für Dich. Es schreibt nur den Auftrag, damit die Antwort konkret wird statt allgemein.
Und der wichtigste Satz: Was die KI Dir ausgibt, ist eine Ideenliste und kein Beweis für Nachfrage. Jede dieser Ideen muss danach noch durch die Nachfragematrix weiter unten.
Was danach kommt, nimmt Dir kein Werkzeug ab: Jede dieser zwanzig Ideen muss noch durch die Nachfragematrix. Eine KI-Liste ist eine Ideenliste und kein Beweis für Nachfrage. Genau da fangen die meisten an, sich etwas vorzumachen.
Wie Du KI beim Erstellen des Kurses selbst einsetzt, also bei Gliederung, Skripten und Aufgaben, steht ausführlich in Online-Kurse mit KI und ChatGPT erstellen.
Der Punkt, an dem aus einer Idee ein Kurs wird
Wenn Du Deine Idee gefunden hast, kommt als Nächstes die Frage, was sie kosten darf und wie Du sie aufbaust. Beides habe ich getrennt aufgeschrieben, damit dieser Beitrag nicht ausufert.
Wenn Du zu viel weißt
Bis hierher ging es darum, auf Ideen zu kommen. Für viele Leser ist das gar nicht das Problem.
Wer zwanzig oder dreißig Jahre in einem Beruf steht, hat nicht zu wenige Themen. Er hat fünfzehn, und jedes davon fühlt sich wichtig an. Dann hilft kein Werkzeug, das Ideen erzeugt. Du brauchst eines, das wegnimmt.
Der Fluch des Wissens
Das ist die häufigste Falle bei erfahrenen Leuten, und sie merken sie nicht. Du setzt drei Ebenen zu tief an.
Was Dir selbstverständlich vorkommt, weil Du es seit zwanzig Jahren machst, ist für Deinen Käufer der eigentliche Kurs. Und das, was Du spannend findest, weil es Dich nach zwanzig Jahren noch fordert, interessiert ihn überhaupt nicht.
Der Test dafür ist unangenehm einfach: Erklär Deine Kursidee jemandem, der nichts von Deinem Fach versteht. An der Stelle, an der er zum ersten Mal nachfragt, fängt Dein Kurs an. Nicht dort, wo Du ihn anfangen wolltest.
Deine Fälle sind schon Deine Module
Fachleute haben ihr Wissen nicht in Kapiteln gespeichert, sondern in Fällen. Die Kundin mit dem Problem X. Der Betrieb, bei dem Y schiefging. Das ist kein Nachteil, das ist Dein Rohstoff.
Geh die letzten zwanzig Fälle durch, die Du bearbeitet hast, und notier jeweils in einem Satz, worum es ging. Dann zähl, welches Problem am häufigsten vorkommt. Ein Problem, das Dir zwölfmal begegnet ist, ist ein Modul. Eines, das einmal vorkam, ist eine Anekdote.
Das ist übrigens der ehrlichste Nachfragetest, den es gibt. Diese Menschen haben Dich bereits bezahlt.
Was Du längst geschrieben hast
Fast jeder mit Berufserfahrung hat Material herumliegen und denkt nicht daran: Schulungsunterlagen, Vortragsfolien, Checklisten für neue Mitarbeiter, die E-Mail, die Du zum fünfzigsten Mal fast wortgleich verschickt hast.
Genau diese E-Mail ist Gold. Wenn Du etwas fünfzigmal erklärt hast, ist es erstens gefragt und zweitens schon ausformuliert. Such sie raus, bevor Du irgendetwas Neues schreibst.
Was Du bewusst nicht in den Kurs tust
Eine Frage, die sich nur Leuten stellt, die schon ein Geschäft haben: Nimmst Du Dir mit dem Kurs die eigene Arbeit weg?
Meine Erfahrung sagt nein, und zwar aus einem einfachen Grund: Wer sich einen Kurs für 297 Euro kauft, hätte Deine Beratung für 1.200 Euro ohnehin nicht gebucht. Und ein Teil der Kursteilnehmer bucht sie hinterher, weil sie jetzt wissen, wozu.
Trotzdem gilt: Der Kurs zeigt den Weg, die Beratung geht ihn mit. Was nur am Einzelfall entschieden werden kann, gehört nicht in den Kurs. Nicht aus Geiz, sondern weil es dort nicht funktioniert.
Wenn Du in einem reglementierten Beruf arbeitest
Bei Gesundheits-, Rechts-, Finanz- und Steuerthemen hängt an einem Online-Kurs mehr als bei einem Kurs über Excel. Drei Punkte, die Du klären solltest, bevor Du produzierst, und nicht danach:
Werbung und Versprechen. In Heilberufen gilt das Heilmittelwerbegesetz, in anderen Berufen gelten Berufsordnungen. Was Du auf der Verkaufsseite versprechen darfst, ist enger gefasst, als Du denkst.
Haftung. Ein Kurs ist Wissensvermittlung und keine Behandlung oder Beratung im Einzelfall. Trotzdem lohnt der Anruf bei Deiner Berufshaftpflicht, ob digitale Produkte mitversichert sind.
Umsatzsteuer. Wenn Dein Hauptgeschäft umsatzsteuerbefreit ist, etwa als Heilbehandlung, heißt das nicht, dass es Dein Kurs auch ist. Diese Frage gehört vor den ersten Verkauf zu Deinem Steuerberater, nicht danach.
Ich bin weder Anwalt noch Steuerberater. Das hier ist der Hinweis, dass es diese Fragen gibt, und keine Antwort darauf.
Wie Du Deine Gewinner-Idee(n) findest
Jetzt ist es Zeit, Dich auf die besten Themen zu konzentrieren.
Bevor wir gleich die Ideen mit dem größten Gewinnpotenzial herausfiltern, solltest Du Dir zunächst Gedanken über eine wichtige Sache machen: LEIDENSCHAFT!
Streiche alle Ideen von Deiner Liste, die Du HASST oder bei denen Du Dich einfach nur unwohl fühlst!
Klingt hart, ist aber mein voller Ernst. Wenn Du es hasst, an etwas zu arbeiten, spielt das Gewinnpotenzial keine Rolle, denn Du wirst wahrscheinlich aufgeben, bevor Dein Online-Kurs fertig ist!
Themen, mit denen Du Dir nicht vorstellen kannst, die nächsten Wochen und Monate zu verbringen, haben auf Deiner Ideen-Liste nichts verloren.
Dann kommen wir zu etwas, was ich die Nachfragematrix nenne.
Sie hilft uns, eine fundierte Schätzung vorzunehmen, was die Leute wirklich wollen und bereits kaufen. Und Du willst ja einen Online-Kurs erstellen, den die Leute auch kaufen möchten, oder?
Wirf mal einen Blick drauf …
Die Matrix hat zwei Achsen: waagrecht die Zahl der möglichen Kunden, senkrecht der Preis, den diese Kunden zu zahlen bereit sind. Daraus ergeben sich vier Felder.
- Rechts oben ist die „Goldene Gans“: Wie der Name schon sagt, ist das eine gute Sache. Die goldene Gans bringt viele Kunden zu einem hohen Preis.
- Links oben haben wir „High End“: Hier haben wir einen hohen Produktpreis, aber relativ wenig Kunden.
- Rechts unten ist der „Massenmarkt“: Hier haben wir sehr viele Kunden, die Produkte zu niedrigen Preisen kaufen.
- Links unten haben wir die „Liebesmüh“: Geringer Preis und wenig Kunden. Das mag etwas sein, das Du gerne tust, sich in der Regel aber nicht auszahlt.
Ich möchte Dir nun einige Beispiele zeigen, wie Du diese Nachfragematrix anwenden kannst, indem Du die verschiedenen Ideen anordnest.
- Hier sehen wir, dass „Abnehmen“ und „Soziale Fähigkeiten steigern“ zur Kategorie der goldenen Gans gehören, weil fast jeder abnehmen möchte und bereit ist, dafür viel Geld zu bezahlen. Dasselbe gilt für soziale Kompetenz.
- Werfen wir nun einen Blick auf das High-End-Feld. Wir haben hier die Idee, Unternehmen zu helfen, die Bindung zu ihren Kunden zu verbessern. Eine ziemlich technische Idee, aber Tatsache ist, dass einige Unternehmen viel Geld dafür ausgeben werden. Der Preis ist also recht hoch, aber es gibt eine relativ kleine Anzahl von Kunden, die diese Dienstleistung in Anspruch nehmen wollen, etwa verglichen mit Leuten, die abnehmen wollen.
- Betrachten wir als Nächstes das Feld für den Massenmarkt. Hier sehen wir Dinge wie „Produktivität steigern“ und „Günstiger reisen“. Eine Menge Leute wollen günstiger verreisen. Das bedeutet also, dass es viele Kunden gibt, die aber nur einen relativ geringen Betrag für Lösungen zu bezahlen bereit sind. Deshalb sind die Preise beispielsweise für E-Books zum Thema „Günstiger reisen“ oder „Travel Hacking“ eher bescheiden, typischerweise zwischen 19 und 49 Euro.
- Und schließlich gibt es das Feld „Liebesmüh“. Hier tummeln sich häufig Dinge, für die Leute eine Leidenschaft haben, die sich aber in der Regel nicht für ein Business eignen. Du wirst nicht wirklich viele Produkte zum Thema „Hemden bügeln“ finden und noch weniger Leute, die dafür bezahlen werden. Und kennst Du jemanden, der Chemie lernen will? Und dafür auch noch Geld ausgibt? Eben.
Es ist wichtig für Dich zu wissen, wo Du mit Deinen Ideen in der Nachfragematrix stehst.
Was sagt uns die Nachfragematrix also jetzt?
Sie ist ein leistungsfähiger Rahmen, der es Dir ermöglicht, Deine Ideen schnell zu filtern und persönliche „Einser-Ideen“ zu vermeiden. Damit meine ich Lieblingsideen, in die man sich verrannt hat, ohne je zu prüfen, ob sie außer einem selbst noch jemanden interessieren.
„Einser-Ideen“ sind ein großes Problem, bei dem die Leute anfangen, sich für eine Idee zu begeistern und sofort mit einem Tunnelblick zu entwickeln, ohne sich vorher zu denken: „Hey, ich bin zwar wirklich begeistert von diesem Bügel-Online-Kurs, aber interessiert das sonst noch jemanden?“
Wenn Du Deine Ideen in die vier Felder der Nachfragematrix einbettest, kannst Du schnell feststellen, ob sich die Sache jemals rechnen wird.
Als Nächstes trainiert es Dich, Deine Ideen REAL werden zu lassen.
Nicht nur in Deinem Kopf, nicht in dem, wovon Du denkst, dass die Leute sich dafür interessieren sollten, wie zum Beispiel Zinseszinsen, sondern tatsächlich in dem, wofür die Leute bereit sind zu zahlen und wofür andere Leute bereits bezahlen.
Diese einfache Übung scheint zwar ein Kinderspiel zu sein, aber dennoch macht sie fast niemand.
Denk daran: Wir sind von Natur aus ziemlich schlecht darin, unsere eigenen Ideen zu bewerten. Du, ich, wir alle. Aber das ist in Ordnung. Deshalb nutzen wir die Nachfragematrix, um uns zu verbessern.
Danach wirst Du eine Liste von Ideen haben, die nach Prioritäten geordnet sind, und einige davon wirst Du einfach streichen können. Diese wirst Du nicht weiterverfolgen, weil Du weißt, dass sie sich nicht lohnen werden.
Hier noch ein Video, das Dir helfen wird, Deine Online-Kurs Ideen mit der Nachfragematrix einzuordnen.
Und weil das Eintragen auf Papier schnell unübersichtlich wird, kannst Du es hier direkt machen:
Trag Deine Ideen ein. Jede bekommt ihren Platz, damit Du siehst, welche sich rechnen kann.
Schau vorher kurz nach, statt zu raten: Such Deine Idee auf Udemy und bei Google. Wie viele Angebote gibt es, und was kosten sie? Mit diesen zwei Antworten stellst Du die Regler ehrlich ein. Deine Eingaben bleiben in Deinem Browser.
wenige, zahlen viel
viele, zahlen viel
wenige, zahlen wenig
viele, zahlen wenig
Was die vier Felder für Dich bedeuten: Goldene Gans ist der beste Fall, da bleibst Du. High End heißt: wenige Kunden, dafür hohe Preise, das funktioniert mit persönlicher Betreuung. Massenmarkt heißt: viele Kunden zu kleinen Preisen, das braucht Reichweite. Liebesmüh heißt nicht, dass Deine Idee schlecht ist. Es heißt, dass sie in dieser Form kein Produkt wird. Meist hilft ein engerer Zuschnitt oder eine andere Zielgruppe. Landet eine Idee dazwischen, fehlt Dir noch die Recherche: Dann weißt Du schlicht noch nicht genug über Nachfrage und Preise.
Die Matrix schätzt, sie misst nicht. Sie hilft Dir, offensichtlich Aussichtsloses zu streichen, bevor Du Monate hineinsteckst. Sie ist kein Beweis, dass sich die verbleibenden Ideen rechnen.
Und wenn eine Idee in zwei Feldern liegen könnte?
Dann liegt sie im schlechteren. Wir schätzen unsere eigenen Ideen fast immer zu gut ein, das gilt für mich genauso.
Der Test dagegen ist einfach: Gibt es zu dieser Idee bereits bezahlte Angebote? Wenn ja, wie viele und zu welchem Preis? Wenn Du keine findest, ist das selten eine Marktlücke. Meistens ist es schlicht kein Markt.
Für wen sich diese Suche nicht lohnt
Damit Du Dir nicht unnötig Arbeit machst, drei Fälle, in denen ich Dir abraten würde.
Du hast noch nie mit dem Thema Geld verdient und willst auch nicht. Ein Online-Kurs entsteht aus Erfahrung, nicht aus Interesse. Wenn Du ein Thema spannend findest, es aber nie beruflich oder nebenbei gemacht hast, wird das Erstellen zäh und das Verkaufen zäher.
Du hast kein Thema und suchst irgendeines, das Geld bringt. Dann ist die Reihenfolge falsch herum. Das Thema kommt zuerst, das Einkommen danach. Andersherum landest Du bei irgendetwas, das Du nicht durchhältst. Wenn Du dagegen ein Fachgebiet hast und deshalb hier bist, weil Dein Körper oder Dein Kalender nicht mehr mitspielt: Du bist nicht gemeint, Du bist genau richtig.
Du hast Dein Thema längst und zögerst nur. Dann brauchst Du keine weiteren Ideen, sondern eine Entscheidung. Nimm die, die Dir am häufigsten eingefallen ist, während Du diesen Beitrag gelesen hast, und geh zum nächsten Schritt.
Was Du diese Woche tun kannst
Drei Schritte, zusammen unter zwei Stunden, ohne jede Technik.
- Fünfzehn Minuten Zettel. Schreib auf, wofür Du bezahlt wurdest, als Probleme formuliert und nicht als Berufsbezeichnung. Schreib mehr auf, als Dir seriös vorkommt.
- Zwanzig Minuten Udemy und Google. Such Deine drei stärksten Themen und schau nach, was es dazu schon gibt und was in den Drei-Sterne-Bewertungen bemängelt wird.
- Zehn Minuten Matrix. Trag Deine Ideen in die vier Felder ein. Was in der Liebesmüh landet, streichst Du. Heute noch.
Und was Du diese Woche nicht tun solltest: keine Kurse aufnehmen, keine Plattform bestellen, keinen Namen ausdenken. Das kommt alles später und kostet Dich sonst Zeit für eine Idee, die den Test noch gar nicht bestanden hat.
Wenn Deine Idee steht, geht es weiter mit dem passenden Namen, dem richtigen Preis und der Frage, wo Du Deinen Kurs verkaufst. Ob sich der Aufwand insgesamt lohnt, habe ich in Lohnt sich ein Online-Kurs? mit echten Zahlen durchgerechnet.
Fazit
Die gute Nachricht steht schon ganz oben: Du musst nichts erfinden.
Die vier Wege in diesem Beitrag führen alle an dieselbe Stelle. Sie machen aus etwas Breitem, das Du kannst, etwas Schmales, das jemand sucht. Deine bezahlte Erfahrung liefert das Rohmaterial, die Gespräche liefern die Worte Deiner Kunden, und Udemy und Google liefern den Beweis, dass es den Bedarf wirklich gibt.
Und dann kommt der Schritt, den fast alle überspringen: aussortieren. Zehn Minuten Nachfragematrix ersparen Dir Monate an einem Kurs, den niemand haben will. Ich weiß das, weil ich diese Monate schon investiert habe, bevor ich die Matrix hatte.
Wenn Du am Ende dieser Woche drei Ideen für einen Onlinekurs auf einem Zettel stehen hast und weißt, welche davon in der goldenen Gans landet, dann hast Du den schwierigsten Teil hinter Dir.
Häufige Fragen zu Onlinekurs-Ideen
Woher weiß ich, ob meine Online-Kurs Idee gefragt ist?
Zwei Belege reichen. Erstens: Gibt es zu Deinem Thema bereits bezahlte Angebote, etwa auf Udemy oder bei anderen Anbietern? Zweitens: Schlägt Google Deine Frage automatisch vor, wenn Du „Hilfe bei“ plus Dein Thema eintippst? Wenn beides zutrifft, gibt es Nachfrage. Findest Du nichts, ist das selten eine Marktlücke, sondern meistens kein Markt.
Ich habe kein Publikum. Kann ich trotzdem einen Online-Kurs erstellen?
Ja. Die Wege 3 und 4 in diesem Beitrag sind genau dafür gedacht. Udemy, die Google-Vorschläge und KI brauchen keine Reichweite. Du ersetzt das eigene Publikum durch fremde Daten, und das funktioniert für die Ideenfindung fast genauso gut.
Muss ich Experte sein, um einen Online-Kurs zu erstellen?
Du musst nicht der Beste Deines Fachs sein, aber Du brauchst echte Erfahrung. Es reicht, wenn Du dem Leser ein paar Schritte voraus bist und den Weg selbst gegangen bist. Ohne diese Erfahrung wird das Erstellen zäh und das Verkaufen noch zäher.
Wie eng soll ein Online-Kurs Thema sein?
Enger, als Dir lieb ist. „Yoga“ ist kein Kurs, „Yoga für Menschen mit Bandscheibenvorfall“ schon. Je genauer Du die Person und ihr Problem benennst, desto leichter fällt das Erstellen und desto mehr kannst Du verlangen. Ein enges Thema mit klarem Ergebnis verkauft sich besser als ein breites mit vielen Inhalten.
Kann ich Online-Kurs Ideen mit ChatGPT finden?
Nur bedingt. KI kennt die aktuelle Nachfrage nicht und weiß nichts über Deine Erfahrung. Gut ist sie darin, ein breites Thema in zwanzig schmale zu zerlegen und Fachsprache in Kundensprache zu übersetzen. Ob jemand für die Idee zahlt, musst Du danach trotzdem selbst prüfen, etwa mit der Nachfragematrix.
Wie viele Onlinekurs-Ideen sollte ich sammeln?
Zehn bis zwanzig, dann filtern. Mit weniger als zehn entscheidest Du zu früh und hängst an der erstbesten Idee. Mit mehr als zwanzig entscheidest Du gar nicht mehr. Nach dem Aussortieren bleiben meist zwei bis drei übrig, die es wert sind, weiterverfolgt zu werden.
Was mache ich, wenn es zu meinem Thema schon viele Kurse gibt?
Das ist ein gutes Zeichen, kein schlechtes. Wettbewerb beweist Nachfrage. Lies die Drei-Sterne-Bewertungen der vorhandenen Kurse, dort steht, was gefehlt hat. Deine Chance liegt in einer engeren Zielgruppe, einem anderen Format oder einem Teil des Themas, der bisher nur gestreift wird.
Wie lange dauert es, bis ich eine gute Idee gefunden habe?
Die Ideenliste steht in ein bis zwei Stunden. Die Validierung mit zehn Gesprächen dauert etwa fünf Stunden, verteilt auf zwei Wochen. Wer die Gespräche überspringt, spart diese fünf Stunden und riskiert dafür die 60 bis 100 Stunden, die das Erstellen des Kurses kostet.


Servus Christian. Meine Idee ist Liebeskummer- weil ich da immer noch seit 5 Jahren!! drin hänge, und erst vor ca. 15 Monaten erfahren hab, was mein Problem ist, das ich auch vor ca. 35 Jahren schon so ähnlich erlebte. Oder genauso. Bin jetzt 62. Es ging um meine „Früheste “ Kindheit, die das Problem erschaffte, ich kann mich sehr gut in mitleidende hineinfühlen und, aber nur meine Seite darlegen. Habe schon ein Buch darüber geschrieben ohne es irgendwo hochzuladen, anzubieten. Vllt. bin ich auch mit meinem Problem alleine (sicher nicht) es gibt mind. 20 Seiten mit Videos, youtube, und das Problem ist wirklich eine „Nische.“ Scheisswort, ich weiss. (Aber doch spezifisch, denn Ende 50, Anfang 60, da stirbt ja das Gefühl nicht) Aber ich denke, um Deinen Partner Bonek ,dessen Seiten ich vor zig Jahren schon inhalierte, recht zu geben, ist halt ein Negativproblem eher lukrativ als ein Hobbythema. Und die Leute wollen halt Lösungen. Ob ich die aber geben kann? Ich kann meine Seite der Medaille schildern( mit schreiben hab ich kein Problem), aber ob ich eine Lösung anbieten kann? Ich kann die Lösung meines Problems schildern, das mit Sicherheit viele andere auch betrifft, und auch spezifisch, also im Ende der 50er Jahre, Anfang 60. Alter meine ich. Nachfrage ist brutal was ich so gesehen hab, sehe, minimum 20 Seiten macht Google auf. Minimum. Aber wenn mich jemand fragen würde was sie/er machen soll: bin halt kein Psychiater. Ich gebe Dir zu 1000% recht, nicht lange nachdenken, machen. Und wenns nicht hinhaut, es gibt schlimmeres. Danke für Deine Tipps. Wie lang hast Du da geschrieben, nachgedacht, alles vom feinsten. Das zeichnet Dich aus. Von Abba bis zappa alles erklärt. Aber Du sagst es ja:99% scheitern an irgendwas. Ist schon viel Stoff, Tobak.Grüsse aus dem Bayrischen Wald von Helmut
Servus Helmut,
vielen Dank für Deinen Kommentar und das Teilen Deiner Geschichte und Idee!
Ich halte Deine Idee „Liebeskummer“ auf jeden Fall für eine Sache mit viel Potenzial.
Es gibt schon jede Menge Produkte, Lösungen und Hilfestelllungen, das ist ein GUTES Zeichen.
Denn wenn es sich für die Leute nicht lohnen würde, würden es nicht so viele anbieten, oder?
Und ich halte das auf jeden Fall für eine Negativnische, denn hier geht es ja nicht um ein Hobby, sondern um einen tiefen Schmerz und die Frage: „Wie komme ich über eine Partnerin / einen Partner hinweg?“
Das ist eine Negativnische: Schmerzen vermeiden.
Auch Dein Ansatz, sich auf eine bestimmte Altersgruppe zu fokussieren, ist sehr gut.
Also: Was hält Dich davon ab, damit zu starten?
Du muss hierfür kein Experte oder was auch immer sein. Du warst selbst Leittragender und hast Deinen Weg herausgefunden, das ist Geschichte und Erfahrung genug, um anderen Leuten in einer gleichen oder ähnlichen Situation helfen zu können.
Leg los! 🙂
Viel Erfolg und melde Dich gerne bei Fragen!
Liebe Grüße aus Salzburg
Christian