Wie Du lukrative Online-Kurs Ideen findest
  • 12. September 2022

Wie Du lukrative Online-Kurs Ideen findest

Online-Kurs Ideen finden

Du möchtest einen Online-Kurs erstellen und damit nachhaltig Geld verdienen?

Aber Du grübelst, worüber Du einen Online-Kurs erstellen sollst? Es fehlt Dir an zündenden Ideen?

Oder Du hast bereits eine Idee, bist aber unsicher, ob sich irgendjemand dafür interessiert?

Dann bist Du hier goldrichtig und nach dem Lesen dieses Beitrags kennst Du zumindest drei erprobte Wege, wie Du auf Online-Kurs Ideen kommst, die nicht nur lukrativ sind, sondern zu Dir passen und Dir Spaß machen.

Und Du kannst gut einschätzen, ob es sich für Dich lohnt, Deine Online-Kurs-Idee weiter zu verfolgen oder nicht.

1. Wofür wirst Du bereits bezahlt?

Stell Dir folgende Frage: "In welchen Bereichen werde ich bereits für meine Zeit und mein Fachwissen bezahlt?"

  • Bist Du in Deinem Job die Person, die für die Lösung eines bestimmten Problems zuständig ist?
  • Bezahlen Dich Deine Freunde, Bekannte, Nachbarn oder andere Dritte dafür, dass Du ihnen in der Freizeit bei etwas hilfst?

Wenn ja, dann kannst Du darüber das perfekte Thema finden, um einen eigenen Online-Kurs zu erstellen, denn Du hast längst bewiesen, dass Menschen bereit sind, Dich für Dein Wissen und Deine Hilfe zu bezahlen.

Nimm Dir also jetzt 15 Minuten Zeit und schreibe alles auf, wofür Du aktuell bezahlt wirst oder in der Vergangenheit bezahlt wurdest.

Das kann alles Mögliche sein, zum Beispiel:

  • Mitarbeiter schulen.
  • Mitarbeiter führen.
  • Mitarbeiter finden.
  • Lohnverrechnung.
  • (Geschäfts)Reisen, Events, Feiern organisieren.
  • Babysitten.
  • Im Garten helfen.
  • Eine Software (z.B. Word oder Excel) erklären.
  • Die Buchhaltung machen.
  • Ein Instrument beibringen.
  • Im Tennis besser werden.

2. Frag (D)ein Publikum

  • Vielleicht betreibst Du einen eigenen Blog und hast bereits eine Leserschaft.
  • Oder Du hast eine eigene E-Mail-Liste mit Leuten, die sich für Dich und Dein Thema interessieren.
  • Oder Du hast auf Social Media eine Handvoll Follower und Fans, die Deine Inhalte lesen.

Großartig! Nutze Dein Publikum, um auf Online-Kurs Ideen zu kommen.

Wenn Du noch kein eigenes "Publikum" hast, dann kannst Du auch Freunde, Familie und Bekannte fragen oder Dich in Online-Communities wie Facebook-Gruppen und Foren umschauen. Dazu aber gleich noch mehr.

In jedem Fall ist der Plan, von all diesen Menschen, zu denen Du Kontakt hast, gewinnbringende Online-Kurs Ideen abzuleiten. 🙂

Das ist gar nicht so schwer, aber dafür musst Du vielleicht Deine Komfortzone etwas verlassen.

Probier folgendes: Plane 30-minütige Gespräche mit 10 Personen und stelle ihnen jeweils 5 Fragen. 

Schreib Dein Publikum an und lade 10 Leute ein, in gemütlicher Atmosphäre mit Dir zu reden, entweder per Telefon oder per Zoom.

Wichtig ist, dass Du Dir zunächst einen guten Aufhänger für das Gespräch überlegt.

Einfach zu sagen: "Hey, lass uns mal quatschen!" wird nicht funktionieren.

Sei lieber offen und ehrlich uns sag, dass Du planst, einen tollen Online-Kurs zu erstellen und Du nun auf der Suche nach passenden Ideen bist oder Du bereits Ideen hast und nun herausfinden möchtest, ob diese Sinn ergeben.

Ziel ist, die Leute an den Hörer zu bekommen und unter anderem folgende Fragen zu stellen:

Frage

Warum ist das wichtig?

"Erzähl mir von Deinen Erfahrungen mit [Thema]".

Diese Frage ist sehr offen und gibt dem Befragten die Möglichkeit, das zu sagen, was ihn beschäftigt, anstatt sich von Deiner Frage leiten zu lassen.

"Was ist aktuell Deine größte Herausforderung bei [Thema]?"

Jetzt tauchen wir tiefer in die Problematik ein.

"Wie gehst Du derzeit mit dieser Herausforderungen um?"

Dies wird die Lösung sein, für die Du eine bessere Alternative entwickeln musst!

"Was würdest Du durch die Lösung dieser Probleme erreichen?"

Das ist das WARUM jemand für Deinen Online-Kurs bezahlen würde. Das wird Dir beim Verfassen Deines Verkaufsbriefes nützlich sein.

Denk daran: Wenn Du etwas Interessantes hörst, bohr nach!

Nehmen wir an, Du findest in einem Gespräch heraus, dass Dein Gegenüber nicht gerne kocht und Du fragst nach dem "Warum".

Die Person sagt Dir dann, dass es ihr einfach zu mühsam ist. 

Das ist Dir aber zu einfach, Du bohrst nach und sagst. "Interessant, aber was genau findest Du am Kochen denn so mühsam?"

Und die Person könnte dann sage: "Ach, die meisten Rezepte sind mir zu kompliziert. Man braucht eine Menge Zutaten, die man dann in exakten Mengen zugeben muss, damit es etwas wird. Und dann das Zwiebel schneiden! Irgendwie sind in fast jedem Gericht Zwiebel dabei und ich hasse das. Und vom Abwasch danach möchte ich erst gar nicht sprechen!"

Du möchtest also die ECHTEN Gründe erfahren, die sich hinter dem "mühsam" verstecken und die erfährst Du nur, wenn Du nachbohrst. 🙂

Wenn Du also die Ängste/Zweifel/Bedenken der Leute auf dieser tieferen Ebene kennst und verstehst, dann kannst Du ihnen auch wirklich helfen, diese Herausforderungen zu überwinden.

Und im Internet ist ein Online-Kurs das "perfekte" Medium dazu, wie ich finde. 🙂

3. Eine lukrative Nische finden

Was, wenn Du weder eine eigene Webseite, noch ein eigenes Publikum hast, das Du fragen kannst?

Oder Du einfach nur Online-Kurs Ideen finden möchtest, ohne jemanden zu nerven?

Dann habe ich hier zwei Strategien für Dich, die Du lieben wirst. 🙂

1. Besuche udemy.com.

Dort findest Du aktuell über 200.000 Online-Kurse zu den unterschiedlichsten Themen.

Udemy Online-Kurse

Nutze den Suchschlitz (1) oben, um gezielt nach Kursthemen zu suchen, die Dich interessieren oder klicke auf Kategorien (2) links, um nachzuschauen, worin andere bereits Online-Kurse erstellt haben.

Auf Udemy nach Online-Kurs Ideen suchen

Die Plattform ist nicht nur perfekt, um ein Thema für einen eigenen Online-Kurs zu finden, sondern auch, um direkt etwas über dort angebotene Online-Kurs in Erfahrung zu bringen.

Wenn Du die Angebotsseite eines Online-Kurses auf udemy öffnest, dann findest Du dort neben Details und Inhalten des Kurses selbst, auch Bewertungen, die Kunden bereits abgegeben haben.

Das ist eine sehr wertvolle Quellen, um herauszufinden, welche Anforderungen Menschen im jeweiligen Bereich an einen Online-Kurs haben.

Udemy Online-Kurs Details

2. Google

Öffne Google und gib in den Suchschlitz Begriffe ein wie...

  • Probleme bei
  • Hilfe bei
  • Hilfe mit
  • Suche Hilfe
  • Brauche Hilfe
  • Wer kann mir
  • Wie kann ich
  • Wie schaffe

...und drücke dann die Leertaste auf Deiner Tastatur.

Google Suche nach Online-Kurs Ideen

So bekommst Du Probleme/Herausforderungen von Leuten vorgeschlagen, für die sie online nach Lösungen suchen.

Perfektes Material, um daraus passende Online-Kurs Ideen abzuleiten. 🙂

Nutze jetzt diese beiden Strategie (udemy und Google), um Dir eine Liste an potenziellen Online-Kurs Ideen anzulegen. Wenn Du Dir hier Mühe gibst und etwas Zeit investierst, solltest Du auf jeden Fall ein paar Ideen auf dem Zettel haben.

Wie Du Deine Gewinner-Idee(n) findest

Jetzt ist es Zeit, Dich auf die besten Themen zu konzentrieren.

Bevor wir gleich die Ideen mit dem größten Gewinnpotenzial herausfiltern, solltest Du Dir zunächst Gedanken über eine wichtige Sache machen: LEIDENSCHAFT!

Streiche alle Ideen von Deiner Liste, die Du HASST oder einfach nur unwohl fühlst! 😉

Klingt hart, ist aber mein voller Ernst. Wenn Du es hasst, an etwas zu arbeiten, spielt das Gewinnpotenzial keine Rolle, denn Du wirst wahrscheinlich aufgeben, bevor Dein Online-Kurs fertig ist!

Themen, mit denen Du Dir nicht vorstellen kannst, die nächsten Wochen und Monate zu verbringen, habe auf Deiner Ideen-Liste nichts verloren.

Dann kommen wir zu etwas, was ich die Nachfragematrix nenne.

Sie hilft uns, eine fundierte Schätzung vorzunehmen, was die Leute wirklich wollen und bereits kaufen. Und Du willst ja einen Online-Kurs erstellen, den die Leute auch kaufen möchten, oder? 😉

Wirf mal einen Blick drauf...

Die Nachfragematrix

Wir haben vier Felder.

  1. Rechts oben ist die "Goldene Gans": Wie Name schon sagt, ist das eine gute Sache. Die goldene Gans bringt viele Kunden zu einem hohen Preis.
  2. Links oben haben wir "High End": Hier haben wir einen hohen Produktpreis, aber relativ wenig Kunden.
  3. Rechts unten ist der "Massenmarkt": Hier haben wir sehr viele Kunden, die Produkte zu niedrigen Preisen kaufen.
  4. Links unten haben wir die "Liebesmüh": Geringer Preis und wenig Kunden. Das mag etwas sein, dass Du gerne tust, sich in der Regel aber nicht auszahlt.

Ich möchte Dir nun einige Beispiele zeigen, wie Du diese Nachfragematrix anwenden kannst, indem Du die verschiedenen Ideen anordnest.

Nachfragematrix Beispiele
  • Hier sehen wir, dass "Abnehmen" und "Soziale Fähigkeiten steigern" zur Kategorie der goldenen Gans gehören, weil fast jeder abnehmen möchte und bereit ist, dafür viel Geld zu bezahlen. Dasselbe gilt für soziale Kompetenz.
  • Werfen wir nun einen Blick auf das High-End-Feld. Wir haben hier die Idee, Unternehmen zu helfen, die Bindung zu ihren Kunden zu verbessern. Eine ziemlich technische Idee, aber Tatsache ist, dass einige Unternehmen viel Geld dafür ausgeben werden. Der Preis ist also recht hoch, aber es gibt eine relativ kleine Anzahl von Kunden, die diese Dienstleistung in Anspruch nehmen wollen, etwa verglichen mit Leuten, die abnehmen wollen.
  • Betrachten wir als nächstes das Feld für den Massenmarkt. Hier sehen wir Dinge wie "Produktivität steigern" und "Günstiger Reisen". Eine Menge Leute wollen günstiger Verreisen. Das bedeutet also, dass es viele Kunden gibt, die aber nur einen relativ geringen Betrag für Lösungen zu bezahlen bereit sind. Deshalb sind die Preise beispielsweise für E-Books zum Thema "Günstiger Reisen" oder "Travel Hacking" eher bescheiden, typischerweise zwischen 19 € und 49 €.
  • Und schließlich gibt es das Feld "Liebesmüh". Hier tummeln sich häufig Dinge, für die Leute eine Leidenschaft haben, aber die sich in der Regel nicht für ein Business eignen. Du wirst nicht wirklich viele Produkte zum Thema "Hemden bügeln" finden und noch weniger Leute, die dafür bezahlen werden. Und kennst Du jemanden der Chemie lernen will? Und dafür auch noch Geld ausgibt? Eben.

Es ist wichtig für Dich zu wissen, wo Du mit Deinen Ideen in der Nachfragematrix stehst.

Was sagt uns die Nachfragematrix also jetzt?

Sie ist ein leistungsfähiger Rahmen, der es Dir ermöglicht, Deine Ideen schnell zu filtern und persönliche "Einser-Ideen" zu vermeiden.

"Einser-Ideen" sind ein großes Problem, bei dem die Leute anfangen, sich für eine Idee zu begeistern und sofort mit einem Tunnelblick zu entwickeln, ohne sich vorher zu denken: "Hey, ich bin zwar wirklich begeistert von diesem Bügel-Online-Kurs, aber interessiert das sonst noch jemanden?"

Wenn Du Deine Ideen in die vier Felder der Nachfragematrix einbettest, kannst Du schnell feststellen, ob sich die Sache jemals rechnen wird.

Als Nächstes trainiert es Dich, Deine Ideen REAL werden zu lassen.

Nicht nur in Deinem Kopf, nicht in dem, wovon Du denkst, dass die Leute sich dafür interessieren sollten, wie z. B. Zinseszinsen, sondern tatsächlich in dem, wofür die Leute bereit sind zu zahlen (und andere Leute bereits dafür bezahlen).

Diese einfache Übung scheint zwar ein Kinderspiel zu sein, aber dennoch macht sie fast niemand.

Denk daran: Wir sind von Natur aus ziemlich schlecht darin, unsere eigenen Ideen zu bewerten. Du, ich, wir alle. Aber das ist in Ordnung. Deshalb nutzen wir die Nachfragematrix, um uns zu verbessern.

Danach wirst Du eine Liste von Ideen haben, die nach Prioritäten geordnet sind und einige davon wirst Du einfach streichen können. Diese wirst Du nicht weiterverfolgen, weil Du weißt, dass sie sich nicht lohnen werden.

Hier noch ein Video, das Dir helfen wird, Deine Online-Kurs Ideen mit der Nachfragematrix einzuordnen.

Hast Du mit Hilfe dieser Anleitung Themen gefunden, wo Du Dir vorstellen kannst, daraus einen Online-Kurs zu machen?

Vielleicht sprudelst Du nur so vor Ideen, vielleicht aber tappst Du noch etwas im Dunkeln.

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar mit Deinen Gedanken oder Fragen. 🙂

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