Wie Du eine Online-Kurs Verkaufsseite erstellst, die für zahlende Kunden sorgt (Schritt-für-Schritt Anleitung)

Dein Online-Kurs ist fertig, oder fast fertig, und jetzt möchtest Du (endlich) eine Horde gieriger Käufer drauf loslassen?

Aber eine Sache fehlt noch: eine Online-Kurs Verkaufsseite.

Gute Nachricht: Die Technik dafür ist an einem Nachmittag erledigt. Vorlage auswählen, Bilder tauschen, Bestellknopf verbinden. Ein bis zwei Stunden, wenn bei Dir schon eine Website läuft; sonst kommt einmalig ein halber Tag zum Einrichten dazu.

Die ehrliche Nachricht gleich hinterher: Die Texte auf dieser Seite brauchen länger. Bei mir sind das zwei bis drei Arbeitstage, und ich schreibe solche Seiten seit 2008. Plane dafür eine Woche mit ein paar Abenden ein.

Deshalb bekommst Du hier beides getrennt: erst den Bauplan mit den zehn Abschnitten, dann die Klickanleitung mit 22 Bildschirmfotos, dazu Recht und Steuer. Am Ende hast Du eine Seite, die Deinen Online-Kurs rund um die Uhr verkauft, auch wenn Du schläfst. Vorausgesetzt, es kommt jemand darauf. Falls Du noch kein Publikum hast: dafür gibt es weiter unten ein eigenes Kapitel.

Ab geht die Post...

Christian Költringer an seinem Schreibtisch in seinem Büro in Salzburg

Ich bin Christian Költringer, seit 2008 im Online-Geschäft und seit 2016 lebe ich davon. Der größte Teil meiner Einnahmen kommt aus Online-Kursen, die über genau solche Seiten verkauft werden.

Meine ersten Seiten haben nichts verkauft. Nicht wegen der Technik, sondern weil ich keine Ahnung hatte, wie man einen Verkaufsbrief schreibt, und ehrlich gesagt auch etwas Angst davor hatte, wirklich etwas zu verkaufen.

Und damit wir uns richtig verstehen: Ich verkaufe selbst Online-Kurse und habe ein Interesse daran, dass Du einen erstellst. Werbe- oder Partnerlinks findest Du auf dieser Seite keine. Wenn ich ein Programm nenne, verlinke ich es normal, und ich verdiene nichts daran.

Stand: 24. September 2026. Die Bildschirmfotos stammen von November 2024; die Menüs können heute anders heißen, der Weg ist derselbe. Rechts- und Steuerangaben sind auf dem Stand von September 2026 und ersetzen keine Beratung. Ich bin weder Anwalt noch Steuerberater.

Das Wichtigste in 60 Sekunden

Eine Verkaufsseite ist keine Website. Sie ist eine einzige Seite mit einem einzigen Ziel, ohne Menü und ohne Ablenkung. Du brauchst dafür keine fertige Website und keinen Blog.

Der Bauplan hat zehn Abschnitte, und ihre Reihenfolge ist keine Geschmacksfrage. Sie führt den Leser von „Was habe ich davon?“ bis zum Bestellknopf.

Technik ein bis zwei Stunden, Texte zwei bis drei Tage. Die Texte sind die Arbeit. Und sie sind der Grund, warum eine Seite verkauft oder eben nicht.

Ohne Kundenstimmen geht es auch. Wenn Du noch keinen Kurs verkauft hast, trägt Deine Berufsbiografie: 25 Jahre Praxis sind ein stärkerer Beweis als drei Sternebewertungen.

Was es kostet: Domain rund 15 Euro im Jahr, Webhosting ab etwa 5 Euro im Monat, dazu ein Seitenbaukasten. Meiner kostet 299 US-Dollar im Jahr. Es geht auch deutlich günstiger, und wie, steht im Technikteil.

Sechs Pflichtangaben entscheiden, ob Dein Verkauf hält. Fehlt auf Deinem Bestellknopf die Beschriftung „zahlungspflichtig bestellen“, kommt nach deutschem Recht gar kein Vertrag zustande. Der Kunde hat den Kurs und muss nichts zahlen.

Seit Juni 2026 gibt es in Deutschland den Widerruf-Knopf, in Österreich ab Oktober 2026. Was das für Dich heißt, steht im Rechtskapitel.

Kurz vorweg: Passt diese Anleitung gerade zu Dir?

  • Ja, wenn Dein Kursthema feststeht und Du weißt, was Du verkaufen willst. Dann arbeite Dich von oben nach unten durch.
  • Noch nicht, wenn Du Dein Thema noch suchst. Dann bringt Dir die schönste Seite nichts, und Du fängst besser bei der Ideenfindung an.
  • Ein Schritt davor, wenn Du in einem Heilberuf, in der Rechts- oder Finanzberatung arbeitest. Dann klär zuerst mit Deiner Kammer oder Deinem Berufsverband, was Du versprechen darfst. Ein Telefonat, das Dir später das Umschreiben der halben Seite spart.

Was ist eine Online-Kurs Verkaufsseite und warum brauchst Du unbedingt eine?

Leider wird niemand plötzlich an Deine Tür klopfen oder Dir eine E-Mail schreiben und Dich bitten, Deinen Online-Kurs kaufen zu dürfen.

Du musst hinausgehen und der Online-Welt AKTIV von Deinem Online-Kurs erzählen!

Und dafür brauchst Du einen Ort, an den Du Leute, die sich für Dein Online-Kurs Thema interessieren und vielleicht sogar eine Kaufbereitschaft haben, hinleitest.

Und dieser Ort ist Deine Verkaufsseite, im Englischen Sales Page oder Salespage genannt. Beides meint dasselbe, und in deutschen Foren liest Du beide Schreibweisen durcheinander.

Damit Deine Verkaufsseite aus wildfremden Menschen, die Dich nicht kennen und die Dir nicht vertrauen, zahlende Kunden machen kann, muss sie nach einem bestimmten Muster aufgebaut sein und bestimmte Kriterien erfüllen.

Deine Online-Kurs Verkaufsseite muss, damit sie verkauft, ...

  • optisch ansprechend aussehen und einfach zu navigieren sein.
  • die Probleme Deiner Zielgruppe direkt ansprechen und die Sprache Deiner potenziellen Kunden sprechen.
  • ein starkes Nutzenversprechen für Deine potenziellen Kunden abgeben und dieses glasklar kommunizieren.
  • vertrauenswürdige Bewertungen von früheren Kursteilnehmern vorweisen. Oder, wenn Du die noch nicht hast, etwas anderes, das genauso trägt.
  • Deine potenziellen Kunden durch strategisch platzierte Handlungsaufforderungen (sogenannte Call-to-Actions) zum Kaufen veranlassen.
  • alle Fragen und Vorbehalte, die ein potenzieller Kunde haben könnte, beantworten und nehmen.

Ziemlich harter Tobak, was?

Aber keine Angst, Du musst weder Marketingprofi, noch ein Technik-Freak oder Texter-Genie sein, um heutzutage eine Online-Kurs Verkaufsseite zu erstellen, die einen guten Job macht.

Ich zeige Dir jetzt, wie Du mit Hilfe von professionellen Design-Vorlagen und vorgefertigten Elementen eine Salespage erstellst, die Dich und Deine Kunden begeistern wird.

Was, wenn Du einen eigenen, gefragten Online-Kurs hättest und jeden Tag mindestens einen Zugang für 200 € verkaufst?

Ich schicke Dir meine kostenlose dreiteilige E-Mail-Serie, in der ich Dir zeige, wie Du einen hochwertigen Online-Kurs erstellst und verkaufst. Am Ende der Serie steht ein Angebot von mir. Abmelden kannst Du Dich mit einem Klick.

Brauchst Du eine ganze Website oder reicht eine einzelne Verkaufsseite?

Diese Frage bekomme ich am häufigsten gestellt, bevor überhaupt jemand anfängt. Und sie ist berechtigt, weil dahinter die Sorge steckt: „Muss ich erst monatelang eine Website bauen, bevor ich den ersten Euro verdiene?“

Nein, musst Du nicht.

Eine Verkaufsseite ist keine Website. Sie ist eine einzige Seite mit einem einzigen Ziel. Kein Menü oben, keine Seitenleiste, keine Links, die irgendwo anders hinführen. Jeder Ausgang, den Du Deinem Besucher anbietest, ist ein Ausgang, den er nimmt.

Eine Website dagegen hat eine Startseite, ein Menü, vielleicht einen Blog, eine Über-mich-Seite und eine Kontaktseite. Sie ist Dein Zuhause im Internet und arbeitet auf Sicht von Jahren.

Für die einzelne Seite ohne Menü gibt es noch ein drittes Wort, das Dir gleich begegnen wird: Landingpage, zu Deutsch Landeseite. Das ist der Oberbegriff für jede Seite mit genau einem Ziel. Eine Verkaufsseite ist also eine Landingpage, deren Ziel ein Verkauf ist.

Was Du hastWas Du brauchstWarum
Noch gar nichts, Du willst den Kurs testenNur eine VerkaufsseiteDu brauchst eine Adresse, die Du weitergeben kannst. Mehr nicht.
Eine bestehende Website oder einen BlogDie Verkaufsseite als Unterseite daraufGleiches System, gleiche Rechnung, ein Zugang weniger zu verwalten.
Kunden, die Dich googeln werdenBeides, aber die Verkaufsseite zuerstVerkaufen kannst Du sofort. Gefunden werden dauert Monate.

Meine Empfehlung: Wenn Du bereits eine Website hast, dann nutze für Deine Online-Kurs Verkaufsseite das gleiche System. Wenn Du bei null anfängst, dann baue die Verkaufsseite und nichts weiter. Eine Homepage kannst Du später immer noch drumherum bauen.

Ich nutze für alle meine Webseiten und Salespages das Content Management System WordPress. Es ist kostenfrei und gibt mir alle Möglichkeiten, die ich brauche, um mein Online-Geschäft zu betreiben.

Und falls Du jetzt bei null startest und grübelst, welches von den gefühlten 5.978 Webseiten-Systemen dieser Welt Du nutzen solltest, dann ist meine Empfehlung: WordPress.

Der Aufbau einer Verkaufsseite: der Bauplan mit 10 Abschnitten

Bevor Du auch nur ein einziges Programm öffnest, kommt dieser Teil. Denn eine Vorlage laden kann jeder. Was auf der Seite steht, entscheidet über den Verkauf.

Diese zehn Abschnitte gehören in dieser Reihenfolge auf Deine Seite. Sie funktionieren mit jedem Baukasten, mit jeder Vorlage und auch dann, wenn Du die Seite von Hand tippst.

AbschnittDie Frage, die er beantwortet
1. NutzenversprechenWas habe ich davon, wenn ich weiterlese?
2. SchmerzpunkteVersteht der überhaupt, wo ich gerade stehe?
3. Geschichte zur LösungKommt da wirklich jemand raus, und wie?
4. Die Lösung und ihr NutzenWas genau bringt mir das?
5. VertrauenHat das schon mal für jemanden funktioniert?
6. Die genauen InhalteWas bekomme ich für mein Geld?
7. Über DichWer ist dieser Mensch, und kann der das?
8. Preis und BedingungenWas kostet es und was passiert, wenn es nichts für mich ist?
9. Häufige FragenUnd was ist mit meinem Sonderfall?
10. Die Aufforderung zu kaufenWas soll ich jetzt tun?

1. Formuliere ein starkes Nutzenversprechen für den sofort sichtbaren Bereich

Den Bereich ganz oben auf Deiner Verkaufsseite nennt man „Above the fold“ oder sofort sichtbarer Bereich.

Ihm kommt eine besondere Rolle zu, weil ihn ein Besucher und potenzieller Kunde als erstes sieht, wenn er Deine Salespage aufruft.

Er sorgt für den allerersten Eindruck, den ein Besucher von Deiner Salespage bekommt und dieser muss sitzen, ansonsten ist er schneller wieder weg, als Du bis 3 zählen kannst.

Entscheidend ist, dass Du ein starkes Nutzenversprechen abgibst, also einen Titel formulierst, der Deinem Publikum ein bestimmtes Ergebnis verspricht.

Der Titel, der Aufhänger, Deiner Verkaufsseite muss dem Leser (und potenziellen Kunden) die Frage beantworten: „Was habe ich für einen Vorteil, wenn ich länger auf dieser Seite bleibe und bekomme ich hier die passende Lösung für mein Problem?“

Bedenke dabei immer: Menschen kaufen den Nutzen, den Vorteil, die Lösung. Sie kaufen KEINE Produkte.

Hier ein Beispiel, um das zu verdeutlichen.

Angenommen, Du verkaufst Entkalkungstabletten für Spülmaschinen. Ich weiß, das ist kein Online-Kurs, aber an dem Beispiel kann ich Dir am besten zeigen, was ich meine. 🙂

Dann könnte die Headline Deiner Salespage folgendermaßen lauten: „Wie Du die Lebenszeit Deiner Spülmaschine innerhalb weniger Minuten verdoppelst und das völlig ohne handwerkliches Geschick.“

Erkennst Du die Magie dahinter?

Es ist keine Rede von einem Produkt. Niemand, der das liest, schließt automatisch auf eine Entkalkungstablette. Das Produkt selbst ist nämlich überhaupt nicht wichtig.

Was die Leute wollen, ist, dass ihre teure Spülmaschine länger ihren Dienst verrichtet. Das ist der Nutzen, der Vorteil, den sie davon haben und dafür sind sie bereit, zu bezahlen. Und wenn diesen Job eine Entkalkungstablette übernimmt, dann super!

Und dieses Prinzip können wir auch auf einen Online-Kurs umwälzen.

Nehmen wir an, Du bist Physiotherapeutin und verkaufst einen Online-Kurs zum Thema Rückenschmerzen.

Dann könnte Deine Headline folgendermaßen lauten: „Wie Du in 8 Wochen wieder ohne Nachdenken ins Auto steigst, mit 12 Minuten am Tag und ohne Geräte.“

Was Deine Kundin eigentlich will, sind nicht weniger Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Sie will wieder ohne Nachdenken ins Auto steigen. Sie will den Koffer selbst in die Ablage heben und beim Einparken den Kopf drehen können, ohne vorher zu überlegen, ob das heute geht. Dafür bezahlt sie.

Wenn Du in einem Heilberuf arbeitest, geht diese Überschrift so nicht.

„In 8 Wochen wieder ohne Nachdenken ins Auto steigen“ ist ein Ergebnisversprechen mit Frist. Für Physiotherapie, Psychotherapie, Heilpraktik und verwandte Berufe gelten dafür eigene Werbeschranken, und die sind strenger als für alle anderen.

Der Weg, der Dir bleibt und der genauso gut funktioniert: Beschreib das Ziel, nicht die Wirkung. Aus dem Versprechen wird eine Beschreibung dessen, was im Kurs passiert.

Zum Beispiel: „Ein Übungsprogramm für den Alltag: 12 Minuten am Tag, ohne Geräte, für Menschen, die morgens steif ins Auto steigen.“ Damit steht dasselbe Bild im Kopf Deiner Kundin, ohne dass Du ein Ergebnis zusagst.

Was in Deinem Beruf genau erlaubt ist, sagt Dir Deine Kammer oder Dein Berufsverband in einem Telefonat. Führ das Telefonat, bevor Du zehn Überschriften schreibst, nicht danach.

Beide Überschriften, die erlaubte und die für Heilberufe gesperrte, bestehen übrigens aus denselben vier Bauteilen. Daran kannst Du Deine eigene entlangbauen:

  • Das Ergebnis, in den Worten Deiner Kundin: wieder ohne Nachdenken ins Auto steigen.
  • Der Zeitraum: in 8 Wochen. Lieber ehrlich lang als knackig falsch.
  • Der Aufwand: 12 Minuten am Tag. Das ist die Zahl, an der sie entscheidet, ob es in ihr Leben passt.
  • Der weggenommene Einwand: ohne Geräte. Also das, was sie bisher abgehalten hat.

Und damit Du siehst, dass das Prinzip überall trägt, noch ein zweites Beispiel aus einem Beruf ohne solche Schranken. Du bist Schreinermeister und verkaufst einen Kurs über Holzverbindungen. Dann heißt die Überschrift nicht „Zinken lernen“, sondern: „Wie Du eine Schublade baust, die in dreißig Jahren noch leicht läuft, mit Handwerkzeug und ohne Maschinenpark.“

Konzentriere Dich also darauf, mit diesem ersten Abschnitt die Aufmerksamkeit Deines Publikums zu erregen und eine Verbindung zu dem inneren Ziel herzustellen, das es erreichen möchte.

2. Drück den Finger in die Wunde und sprich die Schmerzpunkte an

Schau, wenn Leute eine Online-Kurs Verkaufsseite erstellen wollen, dann plagen sie meistens Fragen wie:

  • Was genau soll ich schreiben?
  • In welcher Reihenfolge soll ich meine Punkte präsentieren?
  • Wie soll ich etwas schreiben, das jemanden dazu bringt, meinen Online-Kurs kaufen zu wollen?
  • Wie schaffe ich es, nicht als „schleimiger“ Verkäufer rüberzukommen?

Online-Kurs Ersteller, die diese Fragen lesen, werden nicken und sich sagen: „Ja, genau das beschäftigt mich gerade.“

Und dieses „Hier bin ich richtig“ Gefühl stellt eine erste, wichtige Verbindung zum Publikum her und sorgt dafür, dass es weiterliest und nicht abspringt.

So machst Du es auf Deiner eigenen Seite auch. Drei bis fünf Sätze, jeder einer für sich, jeder aus dem Mund Deiner Kundin. Und zwar wörtlich so, wie sie es sagt.

Und damit sind wir bei der Frage, die die meisten am meisten fürchtet: Wie schreibt man so eine Verkaufsseite eigentlich, wenn man kein Texter ist?

Das ist übrigens der einzige Abschnitt, für den Du keine Schreibbegabung brauchst. Du brauchst nur ein Notizbuch und die Sätze, die Dir Deine Kunden seit 25 Jahren ins Gesicht sagen. Die stehen schon geschrieben, Du musst sie nur aufschreiben.

3. Erzähle (D)eine Geschichte vom Problem zur Lösung

Und jetzt geht es darum, die Reise vom Problem zur Lösung zu erzählen.

Hier spricht man oft von einer Heldenreise, also von einer Geschichte, wie jemand von den oben angeführten Problemen und Schmerzpunkten zur Lösung gekommen ist.

Eine Heldenreise kann aus drei unterschiedlichen Sichtweisen erzählt werden:

  • Wie DU die Reise erlebt hast. Hierbei hattest Du einmal die gleichen Probleme, wie Dein Publikum jetzt gerade und erzählst Deine persönliche Geschichte, wie Du den „Endgegner“ besiegt und das Ziel erreicht hast.
  • Wie Dein KUNDE die Reise erlebt hat. Hier erzählst Du die Geschichte eines Kunden von Dir, der mit dem Problem zu Dir gekommen ist und Du ihm geholfen hast, es zu lösen.
  • Wie Dein aktueller LESER die Reise gerade erlebt. Hier versetzt Du Dich in die aktuelle Situation eines Besuchers, der gerade Deine Verkaufsseite liest und zeigst ihm quasi, wie er das „Böse“ besiegen und den Sieg davontragen kann.

Für Dich als Fachfrau oder Fachmann mit langer Berufserfahrung ist die zweite Variante meistens die stärkste. Du hast die Geschichten ja. Du hast sie hundertmal erlebt.

Wichtig dabei, und das ist keine Formalie: Wenn Du von einem echten Kunden oder Patienten erzählst, verändere Alter, Beruf und Umstände so weit, dass ihn niemand wiedererkennt. Für Gesundheits-, Rechts- und Beratungsberufe ist das nicht nur guter Stil, sondern Berufsrecht.

4. Stell die Lösung vor und sprich über den Nutzen, nicht über Merkmale

Und nach Deiner Heldenreise stellst Du die Lösung zum ersten Mal kurz vor: Deinen Online-Kurs.

Du sprichst in diesem Abschnitt über die größten 3-5 Benefits, die der Leser bekommt, wenn er jetzt in Deinen Online-Kurs investiert.

Wenn Deine potenziellen Kunden auf die Salespage Deines Online-Kurses kommen, fragen sie sich vor allem eines: „Was habe ich davon?“

  • Wie wird der Kauf und die Teilnahme an Deinem Online-Kurs ihr Leben zum Besseren verändern?
  • Warum ist Dein Online-Kurs es wert, Geld dafür auszugeben?

Viele Online-Kurs Ersteller machen den Fehler zu denken, dass die Auflistung der Merkmale eines Produkts oder eine einfache Kursbeschreibung die Leute überzeugen wird... aber das stimmt nicht.

Du musst Dich voll und ganz auf die großartigen Vorteile konzentrieren, die Deine Teilnehmer erhalten werden, wenn sie Deinen Online-Kurs kaufen.

MerkmalNutzen / Benefit
Online-Kurs zum SelbststudiumKeine Zeitbeschränkungen! Lerne, wann immer Du Zeit und Lust hast.
Arbeitsblätter, Quizzes und Downloads verfügbarHol das Beste aus dem Kurs heraus. Unsere Quizfragen stellen sicher, dass Du wirklich verstehst, was Du lernst und Du bekommst Bonusvideos, Arbeitsblätter und Leitfäden, damit Du besser und schneller lernst.
Enthält Videos von anderen BranchenexpertenErhalte exklusiven Zugang zu den besten Tipps und Geheimnissen von Top-Experten aus der Branche. Stell Dir vor, Du hättest Dein eigenes Team von Mentoren, die Dich durch den Kurs führen.

Und an dieser Stelle kannst Du auch direkt schon die erste Schaltfläche einbauen, über die der Leser mit einem Klick auf das Bestellformular geleitet wird und Deinen Online-Kurs kaufen kann.

5. Bau Vertrauen auf, mit Kundenstimmen oder mit dem, was Du stattdessen hast

Jetzt ist es an der Zeit, Vertrauen bei Deinen potenziellen Kunden aufzubauen. Soziale Beweise (schriftliche Feedbacks und Video-Testimonials von Bestandskunden) sind hier Deine Geheimwaffe. Testimonial ist dabei nur das englische Wort für eine Kundenstimme, also ein Urteil von außen über Deine Arbeit.

Referenzen und Kundenmeinungen kannst Du an verschiedenen Stellen auf Deiner Online-Kurs Verkaufsseite platzieren:

  • Ganz oben auf der Verkaufsseite, nachdem Du die Schmerzpunkte Deiner Zielgruppe aufgeschlüsselt hast.
  • Nach dem Abschnitt „Benefits“.
  • Unterhalb des Abschnitts „Über den Kursersteller“.
  • Direkt vor oder nach dem Block, in dem Du den Preis nennst.
  • Am Ende der Verkaufsseite.
  • In der Nähe einer Bestellschaltfläche.

Was aber, wenn Du noch keinen Online-Kurs verkauft und somit auch noch kein Kunden-Feedback hast?

Eine Idee hierfür ist, bestimmten Personen, vielleicht auch aus Deinem direkten Umfeld, kostenfreien oder sehr günstigen Zugang zu Deinem Online-Kurs zu geben und sie dafür um ehrliches Feedback zu bitten, das Du veröffentlichen darfst.

Natürlich kannst Du Deinen Online-Kurs auch erstmal ohne Testimonials verkaufen und Deine ersten Kunden um Feedback bitten, sobald sie Deinen Kurs durchgearbeitet und Ergebnisse haben.

Und es gibt noch einen dritten Weg, der für Dich vermutlich der beste ist: Du zeigst statt Kundenstimmen Deine Berufsbiografie. Wie das aussieht, steht im Kapitel „Autorität, wenn Du noch keine einzige Kundenstimme hast“, das Du im Inhaltsverzeichnis direkt ansteuern kannst.

6. Leg offen, was genau in Deinem Online-Kurs steckt

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um über die genauen Inhalte Deines Online-Kurses zu sprechen.

  • Wie viele Module hat der Kurs und wie heißen sie?
  • Wie viele Lektionen hat jedes Modul und was lernen Deine Teilnehmer in jeder Lektion?

Stelle Deinen „Kurslehrplan“ im Detail vor und versuche dabei, jedes Modul und jede Lektion für sich noch einmal „schmackhaft“ zu machen, in dem Du wieder von Ergebnissen sprichst, die Deine Teilnehmer damit erreichen können.

Ein Beispiel.

Ich verkaufe einen Online-Kurs, der meinen Kunden hilft, profitable Business-Ideen zu finden. Der Kurs heißt „100k Business Idea Finder“ und hier findest Du alle Infos dazu.

In einem Modul zeige ich den Leuten, wie sie wertvolles Wissen anzapfen können, das bereits in ihnen steckt, um daraus lukrative Business-Ideen zu entwickeln.

Ich nenne dieses Modul „X-Men Fähigkeiten“.

Das weckt viel mehr Neugierde, als das Modul einfach „Modul 2: Wissen anzapfen“ zu nennen, oder? 🙂

Wenn Du alles offenlegst, was Dein Kurs beinhaltet, dann bekommen Deine potenziellen Kunden eine klare Vorstellung davon, was sie von Deinem Kurs erwarten können. Und das hilft ihnen zu entscheiden, ob Dein Kurs für ihre Bedürfnisse relevant ist oder nicht.

7. Stell Dich vor, als derjenige, der den Kurs entwickelt hat

Wenn ein Besucher Deiner Verkaufsseite diesen Abschnitt erreicht hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ihm gefällt, was er bisher gesehen hat und dass er nun die Person hinter dem Online-Kurs kennenlernen möchte: DICH.

Füge an dieser Stelle also einen „Über den Kursleiter“ Abschnitt hinzu, in dem Du darüber schreibst, WER Du bist, WAS Du machst und WARUM Du Deinen Online-Kurs entwickelt hast.

Bedenke immer: Menschen kaufen von Menschen!

Daher bist Du, als die Person hinter dem Online-Kurs, von großer Bedeutung für eine Kaufentscheidung.

Die Leute kaufen nicht nur einen Online-Kurs, sondern bis zu einem gewissen Grad auch Dich als Kursersteller, weil sie den Kontakt zu Dir haben und auf all Dein persönliches Wissen und Deinen Erfahrungsschatz zugreifen wollen.

Füge in diesem Abschnitt auch alles hinzu, was das Vertrauen in Dich und Deinen Kurs zusätzlich stärken kann, also zum Beispiel:

  • Zertifizierungen
  • Berufserfahrungen
  • akademische Erfolge
  • Auszeichnungen
  • Andere Referenzen, die belegen, warum Du der beste Kursleiter bist, von dem man lernen kann.

Und auch das Auge kauft mit!

Vergiss daher nicht, ein qualitativ hochwertiges Foto von Dir zu verwenden, das Dich von Deiner Schokoladenseite zeigt. 🙂

8. Nenne den Preis und sag, was passiert, wenn es nichts für den Kunden ist

Spätestens jetzt geht's ums Eingemachte: den Preis!

Nenne jetzt den Preis Deines Online-Kurses, sowie Deine Zahlungsoptionen und informiere Deine potenziellen Kunden, was der Kauf Deines Online-Kurses mit sich bringt.

Kommuniziere hier auch, ob Du eine Geld-zurück-Garantie anbietest und was die Leute konkret tun müssen, um wieder an ihr Geld zu kommen, wenn sie diese in Anspruch nehmen wollen.

In den Preisblock gehören also:

  • Der Preis als Zahl, sichtbar, nicht auf Anfrage.
  • Die Zahlungsoptionen, also Einmalzahlung und, falls Du sie anbietest, die Raten.
  • Was genau im Zugang enthalten ist und wie lange er gilt.
  • Die Garantie samt dem einen Satz, was der Kunde dafür tun muss.
  • Der Bestellknopf, direkt daneben und nicht drei Bildschirme später.

Der Preis gehört sichtbar auf die Seite, nicht in eine E-Mail nach dem Erstgespräch. Wer ihn versteckt, bekommt Anfragen von Leuten, die ihn nicht zahlen wollen, und verliert die, die ihn gezahlt hätten.

Und noch etwas: Beim Preis hört die Gestaltungsfreiheit auf und das Gesetz fängt an. Was genau neben Deinem Bestellknopf stehen muss, steht weiter unten im Rechtskapitel.

„Der perfekte Preis für Deinen Online Kurs“, 1:16 Minuten: wie ich den Preis für einen Online-Kurs festlege. Ausführlich steht das in meinem Beitrag zum Online-Kurs Preis finden.

9. Vergiss den FAQ-Bereich nicht

Egal, wie gut Deine Online-Kurs Verkaufsseite geschrieben ist, es wird Interessenten geben, die jede Menge Fragen haben, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen können.

Und dieser Abschnitt unterhalb der Preistabelle ist eine gute Position, um die häufigsten Fragen zu beantworten.

Woher Du die Fragen nimmst? Aus Deinem Beruf. Schreib eine Woche lang jede Frage mit, die Dir ein Kunde stellt, bevor er zusagt. Nach fünf Tagen hast Du mehr Material, als auf die Seite passt.

10. Fordere Dein Publikum mehrmals AKTIV auf, Deinen Online-Kurs jetzt zu kaufen

Viele Online-Kurs Ersteller sind zu zurückhaltend, wenn es um den eigentlichen Verkauf geht. Sie haben Probleme damit, Geld zu verlangen.

Ich weiß ziemlich genau, wovon ich rede. Meine ersten Verkaufsseiten sind nicht an der Technik gescheitert, sondern an dieser Zurückhaltung. Ich wollte niemandem zu nahe treten und habe deshalb so vorsichtig formuliert, dass am Ende niemand gemerkt hat, dass da überhaupt etwas zu kaufen war.

Aber nötig ist das nicht.

Hey, Du hast ein tolles Produkt erstellt, das bei Deinen Kunden zu einem tollen Ergebnis führt, warum also zurückhaltend sein!

Vergiss nie, dass das einzige Ziel Deiner Verkaufsseite ist, Deine Interessenten dazu zu bringen, Deinen Online-Kurs JETZT zu kaufen.

Daher musst Du Deine potenziellen Kunden MEHRMALS dazu auffordern, jetzt sprichwörtlich den Abzug zu drücken und Deinen Kurs zu kaufen. Alleine kommen sie nicht darauf.

Achte also darauf, zumindest zwei bis drei klare Handlungsaufforderungen auf Deiner Salespage zu platzieren und arbeite hier nicht mit einfachen Textlinks, sondern am besten mit grafischen Elementen wie Schaltflächen.

Diese drei Stellen haben sich bei mir bewährt:

  • Nach den Benefits, also gleich nach Abschnitt 4. Da ist die Begeisterung am größten.
  • Direkt bei der Preistabelle. Wer den Preis in Ordnung findet, will sofort klicken können.
  • Ganz unten nach dem FAQ. Wer bis dorthin gelesen hat, hat sich längst entschieden und sucht nur noch den Knopf.

Als Zahlungsanbieter für Deinen Online-Kurs kann ich Dir Digistore24 empfehlen, den ich selbst schon seit 2014 im Einsatz habe. Der übernimmt für Dich auch gleich einen Teil der Rechtsthemen aus dem nächsten Kapitel.

„Wie du deinen Online-Kurs authentisch verkaufst, ohne aufdringlich zu sein“, 1:22 Minuten. Genau die Frage, die sich beim zehnten Abschnitt jeder stellt.

Den Bauplan hast Du jetzt. Fehlt noch alles davor und alles danach?

Genau dafür ist meine kostenlose dreiteilige E-Mail-Serie da: wie aus Deinem Fachwissen ein Online-Kurs wird, den Leute kaufen. Am Ende der Serie steht ein Angebot von mir. Abmelden kannst Du Dich mit einem Klick.

Der Bauplan-Check für Deine Verkaufsseite

Hier kannst Du Deine Seite gegen den Bauplan und gegen die Pflichtangaben prüfen. Hak ab, was bei Dir schon steht. Was offen bleibt, ist Deine Arbeitsliste, und die kannst Du Dir unten mit einem Klick herauskopieren.

Wenn Du noch gar nichts hast, hak einfach nichts an. Dann steht unten die vollständige Liste, mit der Du anfangen kannst.

Bauplan-Check mit Rechtsteil

Deine Auswahl bleibt in diesem Browserfenster. Es wird nichts gesendet und nichts gespeichert.

In welchem Land sitzt Du? Voreingestellt ist Deutschland. Sitzt Du in Österreich oder der Schweiz, wechsle hier, sonst prüfst Du gegen die falschen Vorschriften.

Teil 1: Der Bauplan

Die zehn Abschnitte aus dem Kapitel oben, in derselben Reihenfolge und mit denselben Namen.

Teil 2: Die Pflichtangaben

Für Deutschland. Wechselst Du das Land, wird dieser Teil neu aufgebaut und die Haken darin gehen zurück auf null. Die Haken im Bauplan oben bleiben.

Der Check ersetzt keine Rechtsberatung. Er zählt ab, was Du angehakt hast, mehr nicht. Ob Deine Formulierungen im Einzelfall genügen, kann Dir nur ein Anwalt sagen.

Autorität, wenn Du noch keine einzige Kundenstimme hast

Diese Frage kommt bei fast jedem irgendwann: Abschnitt 5 verlangt Kundenstimmen, und Du hast noch keine einzige. Das fühlt sich an wie eine verschlossene Tür.

Ist es aber nicht. Du hast nur die falschen Beweise gezählt.

Mein allererster Online-Kurs hat 49 Euro gekostet und war, wenn ich ehrlich bin, grottenschlecht. Gekauft wurde er trotzdem, ohne eine einzige Kundenstimme auf der Seite. Perfektion ist also nicht die Eintrittskarte, für die viele sie halten. Und Kundenstimmen sind es auch nicht.

Ein Testimonial ist ein Beweis von außen. Aber es ist nicht der einzige. Wenn Du seit 25 Jahren in Deinem Beruf stehst, hast Du Beweise, an die ein junger Online-Marketer nie herankommt. Du legst sie nur nicht auf den Tisch, weil sie sich für Dich selbstverständlich anfühlen.

Statt Kundenstimmen zeigst DuWarum das trägt
Deine Berufsjahre und die Zahl der Menschen, mit denen Du gearbeitet hast„Seit 2001 Physiotherapeutin, über 4.000 Behandlungen“ ist ein härterer Beweis als fünf Sternchen.
Deine Ausbildung, Zusatzausbildungen und FachtitelPrüfbar, dauerhaft, und keiner kann sie kopieren.
Fälle aus Deiner Praxis, anonymisiertEine Geschichte vom Erstgespräch bis zum Ergebnis, ohne Namen und mit veränderten Umständen.
Deine Methode und warum Du sie so und nicht anders machstWer eine Entscheidung begründen kann, hat sie selbst getroffen.
Eine Probe Deiner ArbeitEine Lektion frei zugänglich zeigen. Der beste Beweis ist Dein Können selbst.
Ehrlichkeit über den Stand„Dieser Kurs ist neu. Deshalb kostet er in den ersten Wochen weniger, und ich bitte Dich um Feedback.“ Das verkauft besser als erfundene Begeisterung.

Und wenn Du auf Deiner Seite offen dazu schreibst, dass der Kurs neu ist, passiert etwas Merkwürdiges: Die Leute werden nachsichtiger und kaufen trotzdem. Weil sie merken, dass Du sie nicht anlügst.

Hol Dir die ersten echten Stimmen dann so früh wie möglich. Nicht „sag doch was Nettes“, sondern drei konkrete Fragen: Was war Dein Problem vorher? Was hat sich verändert? Wem würdest Du den Kurs empfehlen? Aus diesen drei Antworten wird ein brauchbares Testimonial, aus „war super“ nicht.

Recht: die Angaben, die auf jede Verkaufsseite gehören

Dieses Kapitel ist unspektakulär und rettet Dir möglicherweise einen Haufen Ärger. Deshalb kommt es hier und nicht ganz unten, wo es keiner mehr liest.

Und wir fangen mit dem an, was Du tun kannst. Die Begründungen stehen darunter.

Das gehört auf jede Verkaufsseite, von der aus jemand direkt kaufen kann:

  1. Der Bestellknopf braucht die richtige Beschriftung. „Zahlungspflichtig bestellen“, „Kostenpflichtig bestellen“ oder etwas ebenso Eindeutiges. Nicht „Jetzt starten“, nicht „Weiter“, nicht „Absenden“.
  2. Der Endpreis steht direkt beim Knopf. Gesamtpreis inklusive Umsatzsteuer, gut lesbar, unmittelbar bevor der Kunde klickt.
  3. Die Widerrufsbelehrung ist vor dem Kauf lesbar, nicht erst in der Bestellbestätigung.
  4. Der Kunde stimmt dem sofortigen Start aktiv zu. Sonst kann er Deinen Kurs durcharbeiten und trotzdem widerrufen.
  5. Impressum und Datenschutzerklärung sind von der Verkaufsseite aus erreichbar, nicht nur von Deiner Startseite. In Österreich heißen die Pflichtangaben Offenlegung, gemeint ist dasselbe.
  6. Der Widerruf-Knopf. In Deutschland seit dem 19. Juni 2026 Pflicht, in Österreich ab dem 1. Oktober 2026.

Und jetzt die Begründungen, damit Du weißt, warum Dir das jemand erzählt.

Der Bestellknopf: die teuerste Kleinigkeit auf Deiner Seite

In Deutschland regelt § 312j Absatz 3 und 4 BGB die sogenannte Button-Lösung. Der Knopf, mit dem der Kunde bestellt, muss mit den Wörtern „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet sein.

Und jetzt kommt der Teil, der wehtut: Fehlt diese Beschriftung, kommt der Vertrag gar nicht erst zustande. Nicht „ist anfechtbar“, sondern kommt nicht zustande. Dein Kunde hat dann Zugang zu Deinem Kurs und schuldet Dir nichts.

Und jetzt die Entwarnung, die hier dazugehört: Diese Vorschrift gilt für den Knopf, mit dem der Kunde tatsächlich bestellt. Das ist in aller Regel der Knopf auf dem Bestellformular, nicht der auf Deiner Verkaufsseite.

Deine Knöpfe dürfen also „Jetzt Zugang sichern“ heißen, solange sie nur zum Formular führen und dort die richtige Beschriftung steht.

Das ist übrigens der Hauptgrund, warum ich für den Verkauf einen Zahlungsanbieter wie Digistore24 nutze und nicht selbst ein Bestellformular bastle. Das Bestellformular kommt von dort und ist auf diesen Punkt hin gebaut. Du musst es nur einmal einstellen und danach nie wieder daran denken.

Das Widerrufsrecht bei einem Online-Kurs

Dein Kunde hat 14 Tage Widerrufsrecht. Bei einem Online-Kurs ist das unangenehm, weil er ihn in diesen 14 Tagen komplett durcharbeiten kann.

Das Gesetz kennt dafür einen Weg: Das Widerrufsrecht erlischt, wenn der Kunde ausdrücklich zustimmt, dass Du sofort mit der Leistung beginnst, und bestätigt, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert. Beides muss er aktiv tun, ein vorangehakter Kasten genügt nicht.

Bekommst Du diese Zustimmung nicht sauber, läuft die Frist weiter. Auch das erledigt ein Zahlungsanbieter für Dich, wenn Du es in seinen Einstellungen aktivierst.

Der Widerruf-Knopf, das Neue seit 2026

Seit dem 19. Juni 2026 muss in Deutschland für online geschlossene Verträge ein Widerrufsknopf bereitstehen, geregelt in § 356a BGB. Der Kunde soll genauso leicht wieder herauskommen, wie er hineingekommen ist. In Österreich folgt dieselbe Pflicht über das Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz mit einer eigenen Frist.

Und weil die Frage naheliegt: Ja, der Knopf muss auch dann da sein, wenn das Widerrufsrecht Deines Kunden durch seine Zustimmung bereits erloschen ist. Der Knopf gehört zum Bestellablauf, nicht zum Einzelfall. Ob der Widerruf im konkreten Fall noch möglich ist, entscheidet sich danach.

Praktisch heißt das für Dich: Wenn Du über einen Zahlungsanbieter verkaufst, schau in dessen Einstellungen nach dem Punkt Widerruf oder Widerrufsbelehrung. Findest Du ihn nicht, frag den Anbieter direkt. Er muss diese Frage gerade ohnehin allen Kunden beantworten. Wenn Du selbst abrechnest, musst Du den Knopf selbst einbauen lassen.

Und was gilt in Österreich und der Schweiz?

Ich sitze selbst in Salzburg, deshalb ist mir diese Frage nicht egal.

  • Die Grundlagen kommen aus EU-Recht und gelten in Österreich genauso wie in Deutschland. Widerrufsrecht, Preisangabe und die eindeutige Knopfbeschriftung findest Du in Österreich im Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz, nur unter anderen Paragrafen.
  • Deutsche Urteile binden österreichische Gerichte nicht. Der zugrundeliegende Gedanke ist meistens derselbe, aber mehr lässt sich seriös nicht sagen.
  • Die Schweiz ist kein EU-Mitglied und kennt kein allgemeines Widerrufsrecht für Onlinekäufe. Sobald Du aber an Kunden in der EU verkaufst, gelten für diese Verkäufe die EU-Regeln.

Die gute Nachricht: Die sechs Punkte aus dem grünen Kasten oben decken Deutschland und Österreich vollständig ab. Für einen rein schweizerischen Verkauf ist die Liste kürzer.

Sobald aber auch nur eine Kundin aus der EU bestellt, gilt für diesen Verkauf wieder die lange. Deshalb ist es am einfachsten, gleich alle sechs Punkte umzusetzen. Dann machst Du nichts falsch, egal wo Deine Kunden sitzen.

Und die Umsatzsteuer?

Die Frage kommt sofort, sobald jemand „Endpreis inklusive Umsatzsteuer“ liest und selbst gar keine ausweist. Vier Punkte, die Dir weiterhelfen.

  • Die Kleinunternehmerregelung. In Deutschland bleibst Du Kleinunternehmer, wenn Dein Umsatz im Vorjahr unter 25.000 Euro lag und im laufenden Jahr unter 100.000 Euro bleibt. In Österreich liegt die Grenze bei 55.000 Euro brutto, mit einer Toleranz bis 60.500 Euro im laufenden Jahr. Stand September 2026.
  • Was dann neben dem Preis steht. Keine Umsatzsteuer, sondern der Hinweis auf die Regelung. Der genannte Preis bleibt trotzdem der Endpreis, genau darum geht es der Vorschrift.
  • Der Verkauf über die Grenze. Bei digitalen Produkten an Privatkunden in anderen EU-Ländern gilt grundsätzlich die Steuer des Käuferlandes. Seit 2025 gibt es dafür eine EU-weite Grenze von 100.000 Euro Jahresumsatz, bis zu der Du die Kleinunternehmerregelung auch grenzüberschreitend nutzen kannst. Für die allermeisten ersten Kurse ist das kein Thema.
  • Der einfachste Ausweg. Verkaufst Du über einen Anbieter, der als Wiederverkäufer auftritt, und Digistore24 tut das, dann verkauft rechtlich er an Deinen Kunden und kümmert sich um die Umsatzsteuer im jeweiligen Land. Du bekommst eine Gutschrift. Für viele ist genau das der Grund, diesen Weg zu wählen, und für mich war es das auch.

Und der Satz, der hier dazugehört: Ich bin weder Anwalt noch Steuerberater. Was hier steht, ist mein Stand vom September 2026 aus 18 Jahren eigener Praxis.

Bei Deinem konkreten Fall lass einmal jemanden drüberschauen, der dafür haftet: für die Steuer Deine Steuerberaterin, für die Werbeschranken Deines Berufs Deine Kammer oder Dein Berufsverband. Beides sind Telefonate, keine Gutachten, und beides reicht einmal.

Die Technik: so baust Du die Seite mit WordPress und Thrive Architect

Jetzt zum praktischen Teil. Ab hier ist es Handwerk.

Und hier trennen sich zwei Wege. Wenn bei Dir schon eine Website läuft, überspring den nächsten Kasten. Wenn Du noch gar nichts hast, ist er der wichtigste Teil dieses Kapitels.

Die vier Dinge, die Du brauchst, bevor Schritt 1 losgeht

  1. Eine Domain. Deine Adresse im Internet, also das, was vor dem Schrägstrich steht, zum Beispiel rueckenkurs-holzmann.at. Kostet rund 15 Euro im Jahr.
  2. Webhosting. Der gemietete Platz auf einem Rechner, der Tag und Nacht läuft und Deine Seite ausliefert. Ab etwa 5 Euro im Monat. Die meisten Anbieter verkaufen Domain und Hosting zusammen.
  3. WordPress. Das Programm, mit dem Du Seiten anlegst und änderst, ohne zu programmieren. Kostenfrei. Viele Hosting-Anbieter installieren es auf Knopfdruck mit.
  4. Ein Seitenbaukasten. Damit ziehst Du Überschriften, Bilder und Knöpfe mit der Maus an ihren Platz. Ich nutze Thrive Architect, es geht aber auch günstiger. Dazu gleich mehr.

Ehrlich zur Zeit: Wenn Du das zum ersten Mal machst, plane für diese vier Dinge einen halben Tag ein, nicht eine Stunde. Die ein bis zwei Stunden aus dem Einstieg gelten ab dem Moment, in dem WordPress läuft.

Wie Du Domain und Webhosting buchst und anschließend WordPress installierst, zeige ich Dir Schritt für Schritt erklärt in folgendem Video.

„Schau mir zu, wie ich mit WordPress & All-Inkl eine Webseite erstelle, die Google & die Leser lieben“: Domain, Hosting und WordPress-Installation von Anfang bis Ende. Wenn Du bei null anfängst, ist das das einzige Video auf dieser Seite, das Du wirklich brauchst. Läuft WordPress bei Dir schon, überspring es.

Ich gehe davon aus, dass Du kein professioneller Webdesigner bist, also versuche bitte nicht, einer zu sein. 😉

Bediene Dich stattdessen lieber der Arbeit echter Designer, die bereits jede Menge Vorlagen für Deine Online-Kurs Verkaufsseite erstellt haben.

Und dafür nutze ich seit Jahren das WordPress-Plugin Thrive Architect. Ein Plugin ist eine Erweiterung, die Du zu WordPress dazuschaltest, so wie eine App auf dem Handy.

Und jetzt die Zahl, die Du wissen musst, bevor Du weiterliest: Thrive Architect gibt es seit einiger Zeit nicht mehr einzeln, sondern nur noch im Paket „Thrive Suite“ für 299 US-Dollar im Jahr, alternativ 149 US-Dollar im Quartal. Stand September 2026, direkt beim Anbieter nachgesehen.

Ist das viel für eine einzige Seite? Ja. Für mich rechnet es sich, weil ich damit alle meine Seiten baue und das Paket noch ein paar andere Werkzeuge enthält, die ich täglich benutze. Für Dich, wenn Du wirklich nur eine Verkaufsseite brauchst, gibt es zwei günstigere Wege:

  • Der WordPress-Editor selbst. Der kann inzwischen mehr, als die meisten glauben. Für eine schlichte, ordentliche Seite reicht er, und er kostet nichts. Du baust die zehn Abschnitte dann von Hand untereinander.
  • Ein günstigerer Seitenbaukasten. Es gibt mehrere, die es in einer kostenlosen Grundversion gibt und in der bezahlten Fassung deutlich unter dem Paketpreis liegen. Der Bauplan oben funktioniert mit jedem davon.

Ich zeige die Schritte trotzdem in Thrive Architect, weil ich darin arbeite und Dir keine Oberfläche erklären will, die ich selbst nicht täglich benutze. Der Weg ist in jedem Baukasten derselbe: Vorlage laden, Platzhalter ersetzen, Knopf verbinden.

Wenn Du Dich für Thrive entschieden hast, geht es so weiter...

Schritt 1: Thrive Architect herunterladen und installieren

Logge Dich in Dein Thrive-Konto ein (Zugangsdaten bekommst Du mit Deiner Bestellung) und klicke dann auf Thrive Product Manager plugin, um dieses Plugin auf Deinen Rechner herunterzuladen.

Download des Thrive Product Manager Plugins im Thrive-Konto
Im Thrive-Konto lädst Du zuerst das Product Manager Plugin herunter. Bildschirmfoto vom November 2024.

Klicke dann in der WordPress-Oberfläche auf Plugins > Neues Plugin hinzufügen > Plugin hochladen.

In WordPress ein neues Plugin hinzufügen und hochladen
In WordPress führt der Weg über Plugins, neues Plugin hinzufügen und Plugin hochladen. Bildschirmfoto vom November 2024.

Wähle jetzt mit einem Klick auf „Datei auswählen“ die zip-Datei des Thrive Product Manager Plugins auf Deinem Rechner aus und lade es hoch. Die zip-Datei ist die Datei, die Du gerade heruntergeladen hast; sie liegt in Deinem Download-Ordner und endet auf .zip.

Auswahl der zip-Datei des Thrive Product Manager Plugins
Die zip-Datei liegt in Deinem Download-Ordner und wird hier ausgewählt. Bildschirmfoto vom November 2024.

Aktiviere anschließend das Thrive Product Manager Plugin.

Aktivierung des Thrive Product Manager Plugins in WordPress
Nach dem Hochladen wird das Plugin mit einem Klick aktiviert. Bildschirmfoto vom November 2024.

Klicke dann im linken Menü auf „Product Manager“ und setze das Häkchen neben Licence product (Produkt freischalten) bei Thrive Architect. Klicke dann unten auf die grüne Schaltfläche Licence selected products (ausgewählte Produkte freischalten).

Auswahl von Thrive Architect im Thrive Product Manager
Im Product Manager wird Thrive Architect ausgewählt und lizenziert. Bildschirmfoto vom November 2024.

Schritt 2: Erstelle eine neue Seite und wähle eine Salespage-Vorlage

Wähle jetzt in der WordPress-Oberfläche aus dem linken Menü Neue Seite erstellen ...

Eine neue Seite in WordPress erstellen
Die Verkaufsseite ist in WordPress eine ganz normale Seite. Bildschirmfoto vom November 2024.

... vergib anschließend einen aussagekräftigen Titel und klicke auf Veröffentlichen.

Titel der Verkaufsseite vergeben und veröffentlichen
Titel vergeben und veröffentlichen, damit die Seite eine Adresse bekommt. Bildschirmfoto vom November 2024.

Klicke anschließend auf Launch Thrive Architect ...

Thrive Architect für die neue Seite starten
Über diesen Knopf startet der Baukasten für diese Seite. Bildschirmfoto vom November 2024.

... um dieses Fenster zu erhalten.

Auswahlfenster von Thrive Architect mit vier Optionen
Das Auswahlfenster mit den vier Startmöglichkeiten. Bildschirmfoto vom November 2024.

Thrive Architect bietet Dir vier Optionen zur Auswahl:

  • Normal Page (Normale Seite)
  • Blank Page with Header and Footer (Leere Seite mit Kopfzeile und Fußzeile)
  • Completely Blank Page (Völlig leere Seite)
  • Pre-built Landing Page (Vorgefertigte Landing Pages)

Ich gehe davon aus, dass Du schnell vorankommen und Deine Online-Kurs Verkaufsseite nicht selbst von Grund auf erstellen möchtest, oder?

Dann wähle Pre-built Landing Page (vorgefertigte Landeseite), um aus einer Reihe von Vorlagen auswählen zu können.

Auswahl einer vorgefertigten Landingpage in Thrive Architect
Pre-built Landing Page ist der schnellste Weg zu einer fertigen Struktur. Bildschirmfoto vom November 2024.

In der Landing Page Library, also der Vorlagenbibliothek, kannst Du dann aus zig Vorlagen auswählen, die auf Verkauf hin gebaut sind, je nachdem, welches Design am besten zu Deinem Online-Kurs Thema passt.

Die Landing Page Library von Thrive Architect mit vielen Vorlagen
Die Vorlagenbibliothek. Nimm die, deren Aufbau dem Bauplan oben am nächsten kommt. Bildschirmfoto vom November 2024.

Wenn Du dann in der Übersicht ein bestimmtes Theme anklickst, das Dich anspricht (Theme heißt hier schlicht Design-Familie; in meinem Beispiel wähle ich „Xpert Theme“) ...

Auswahl eines Themes in der Vorlagenbibliothek von Thrive Architect
Jedes Theme bringt mehrere zusammenpassende Seitentypen mit. Bildschirmfoto vom November 2024.

... kannst Du im linken Menü sehen, welche Seitentypen dieses Design mitbringt. In diesem Fall klickst Du auf „Cohort Based Page“. Das ist die Vorlage für einen Kurs mit festem Starttermin und zugleich die, die dem Bauplan oben am nächsten kommt.

Auswahl einer Salespage-Vorlage im gewählten Theme
Die Verkaufsseiten-Vorlage im gewählten Layout. Bildschirmfoto vom November 2024.

Mit einem Klick auf die Vorlage und der anschließenden Bestätigung auf „Apply Template“ (Vorlage übernehmen) rechts unten wird sie geladen.

Laden der Salespage-Vorlage mit Apply Template
Mit Apply Template steht die Rohfassung Deiner Seite. Ab hier ersetzt Du die Platzhalter. Bildschirmfoto vom November 2024.

Die Schritte in diesem Tutorial funktionieren für jede Landingpage-Vorlage, die Du für Deinen Online-Kurs verwenden möchtest.

Nachdem Du Dich für eine Vorlage entschieden und sie geladen hast, geht es darum, Dich um die einzelnen Abschnitte einer guten Verkaufsseite zu kümmern und die Platzhaltertexte mit Deinen eigenen Inhalten, Botschaften, Geschichten und Beschreibungen zu ersetzen.

Schritt 3: Die Platzhalter durch Deinen Bauplan ersetzen

In meiner gewählten Vorlage sieht der sofort sichtbare Bereich folgendermaßen aus und über die Menüs rechts und links kannst Du ihn bearbeiten.

Bearbeiten des oberen Seitenbereichs in Thrive Architect
Hier kommt Dein Nutzenversprechen aus Abschnitt 1 hinein. Bildschirmfoto vom November 2024.

An dieser Stelle empfehle ich Dir, Dich mit der Funktionsweise von Thrive Architect intensiver zu befassen und Dir dazu folgendes Video anzusehen.

„Verkaufsseite mit Thrive Architect Vorlagen aufbauen“: die Bedienung im Detail. Auch dieses Video musst Du nicht ansehen. Für die Schritte auf dieser Seite reicht, was hier im Text steht.

Das Tolle an den Landingpage-Vorlagen von Thrive Architect ist, dass sie Dir nicht einfach nur einen leeren Block geben, den Du mit Text füllen kannst.

Schau Dir die Landingpage an, die ich für dieses Tutorial verwendet habe.

Abschnitt mit den Schmerzpunkten der Zielgruppe in einer Thrive-Vorlage
Der fertige Abschnitt für Deine Schmerzpunkte aus Abschnitt 2, mit Platz für Bilder. Bildschirmfoto vom November 2024.

Jeder Schmerzpunkt hat eine eigene Spalte mit Platz für ein entsprechendes Bild, das Deinen Text unterstützt. Kleine Designelemente wie diese machen den Unterschied zwischen einem Besucher, der durch die Seite scrollt, ohne den Text wirklich zu lesen und einem Besucher, der innehält, um zu lesen, was Du geschrieben hast.

Für die Benefits aus Abschnitt 4 gibt es wieder schöne Design-Elemente, die Du verwenden kannst.

Gestaltete Benefit-Elemente in einer Thrive-Architect-Vorlage
Die Benefits mit Symbolen und der ersten Bestellschaltfläche. Bildschirmfoto vom November 2024.

Für die Kundenstimmen aus Abschnitt 5 findest Du fertige Social-Proof-Elemente.

Social-Proof-Elemente für Kundenstimmen in Thrive Architect
Vorgefertigte Blöcke für Kundenstimmen mit Foto und Name. Bildschirmfoto vom November 2024.

Die genauen Kursinhalte aus Abschnitt 6 bekommen einen eigenen Block.

Darstellung der Kursinhalte Modul für Modul in Thrive Architect
Module und Lektionen einzeln aufgeführt, jede mit ihrem Ergebnis. Bildschirmfoto vom November 2024.

Deine Vorstellung aus Abschnitt 7 hat ebenfalls einen fertigen Bereich.

Vorstellungsbereich des Kurserstellers in einer Thrive-Vorlage
Hier gehört Dein Foto hin und Deine Berufsbiografie. Bildschirmfoto vom November 2024.

Für den Preis aus Abschnitt 8 hat Thrive Architect sogar ein eigenes Element, genannt „Pricing Table“, das Du an die gewünschte Stelle auf Deiner Salespage ziehen kannst.

Preistabelle für den Online-Kurs in Thrive Architect
Die Preistabelle. Achte darauf, dass der Endpreis inklusive Umsatzsteuer dasteht. Bildschirmfoto vom November 2024.

Vergiss hier auch auf keinen Fall, einen Link oder eine Schaltfläche auf das Bestellformular einzubauen, sodass die Leute auch tatsächlich kaufen können.

Und für den FAQ-Bereich aus Abschnitt 9 kannst Du das sogenannte „Toggle-Element“ verwenden, um einen optisch ansprechenden Frage-Antwort-Bereich hinzuzufügen und letzte Zweifel zu nehmen.

Toggle-Element für den FAQ-Bereich in Thrive Architect
Das Toggle-Element klappt jede Frage einzeln auf. Bildschirmfoto vom November 2024.

Schritt 4: Den Bestellknopf mit Deinem Zahlungsanbieter verbinden

Erst dieser Schritt macht aus einer hübschen Seite eine Verkaufsseite. Er dauert eine knappe Stunde und geht so:

  • Konto beim Zahlungsanbieter anlegen. Ich nutze Digistore24 seit 2014. Die Anmeldung ist kostenfrei, Gebühren fallen erst pro Verkauf an.
  • Dein Produkt dort anlegen. Name des Kurses, Preis, und ob Du eine Ratenzahlung anbietest.
  • Die Einstellungen für Widerruf und Umsatzsteuer durchgehen. Genau hier sitzen die Punkte aus dem Rechtskapitel. Einmal sauber einstellen, danach läuft es.
  • Den Bestelllink kopieren. Du bekommst eine Adresse, die auf Dein Bestellformular führt.
  • Diese Adresse auf Deine Knöpfe legen. In Thrive Architect klickst Du den Knopf an und trägst die Adresse rechts im Menü unter der Verknüpfung ein. Das machst Du für jeden Knopf auf der Seite, also zwei- bis dreimal.

Danach klickst Du selbst einmal jeden Knopf durch und prüfst, ob Du auf dem richtigen Formular landest und ob der richtige Preis dort steht. Diesen Test vergisst man gerne, und er verhindert peinliche Wochen.

Wenn Du bis hierher gekommen bist, steht Deine Seite und man kann darauf kaufen. Was jetzt noch fehlt, sind die Texte. Und die schreibst Du nicht in Thrive Architect, sondern vorher, in Ruhe, nach dem Bauplan weiter oben.

Die Seite steht. Und jetzt?

In meiner kostenlosen dreiteiligen E-Mail-Serie zeige ich Dir den ganzen Weg: vom Fachwissen zum fertigen Kurs bis zu den ersten zahlenden Kunden. Am Ende der Serie steht ein Angebot von mir. Abmelden kannst Du Dich mit einem Klick.

Woher die ersten Besucher kommen, wenn Du noch kein Publikum hast

Eine Verkaufsseite verkauft rund um die Uhr. Aber nur, wenn jemand darauf ankommt. Und wenn Du keine Follower, keine E-Mail-Liste und keinen Blog hast, ist das die Frage, die Dir gerade wirklich unter den Nägeln brennt.

Die gute Nachricht: Für die ersten Verkäufe brauchst Du kein Publikum im Internet. Du brauchst dreißig Menschen, und die hast Du längst.

Ich kenne Anbieter mit unter 800 E-Mail-Abonnenten, die damit mehrere tausend Euro im Monat machen. Nicht weil sie viele Leute erreichen, sondern weil sie die richtigen erreichen. Das ist für Dich die bessere Nachricht als jede Reichweiten-Strategie.

  • Die Menschen, die ohnehin vor Dir sitzen. Deine Kunden, Patientinnen oder Auftraggeber. Ein Satz am Ende des Termins und eine Karte mit der Adresse Deiner Seite in die Hand. Das ist kein Marketing, das ist ein Hinweis auf etwas, das ihnen hilft.
  • Ein Aushang oder eine Karte im Wartebereich. Kostet zehn Euro beim Copyshop und läuft monatelang weiter.
  • Die Leute, die Dich weiterempfehlen. Kolleginnen, andere Praxen, Vereine, der Betriebsrat einer Firma in Deiner Nähe. Eine Verkaufsseite ist eine Adresse, die man weitergeben kann, ohne zu erklären.
  • Deine eigenen Kontakte per E-Mail, aber nur an Menschen, die Dir dafür ihr Einverständnis gegeben haben. Eine Kunden- oder Patientenkartei ist dafür ausdrücklich nicht gedacht, auch nicht einmalig. Frag lieber persönlich und trag die ein, die ja sagen.
  • Ein einziger geschriebener Beitrag zu der Frage, die Dir Deine Kunden am häufigsten stellen, auf Deiner eigenen Seite. Der arbeitet dann jahrelang für Dich, braucht aber Monate, bis Google ihn ernst nimmt. Deshalb ist er der fünfte Punkt und nicht der erste.

Dreißig Menschen, von denen zwei kaufen, sind zwei echte Kunden mit echtem Feedback. Damit hast Du Deine ersten Kundenstimmen, und ab da wird alles leichter. Wie es danach weitergeht, steht in meinem Beitrag zum Online-Kurs Kunden gewinnen.

Für wen sich eine eigene Verkaufsseite nicht lohnt

Ich verkaufe Online-Kurse und habe ein Interesse daran, dass Du einen erstellst. Trotzdem gibt es Fälle, in denen ich Dir von einer eigenen Verkaufsseite abraten würde.

  • Du hast noch keinen Kurs und noch keine geprüfte Idee. Dann bringt Dir die schönste Seite nichts. Fang bei der Ideenfindung an und komm später hierher zurück.
  • Du verkaufst ausschließlich über einen Marktplatz. Wer seinen Kurs nur bei einem Anbieter mit eigenem Publikum anbietet, braucht keine eigene Seite. Welche Wege es gibt, steht in meinem Beitrag zum Online-Kurs verkaufen.
  • Dein Kurs kostet unter 50 Euro und Du verkaufst ihn nur an Bestandskunden. Dann reicht eine E-Mail mit einem Bestelllink. Der Aufwand einer vollen Verkaufsseite rechnet sich erst darüber.
  • Du arbeitest in einem Beruf mit engen Werbebeschränkungen und hast die Regeln noch nicht geklärt. Bei Heilberufen, Rechts- und Finanzberatung ist das kein Randthema. Kläre zuerst, was Du versprechen darfst, und baue dann die Seite. Sie wird dadurch nicht schlechter, nur genauer.

Für alle anderen gilt: Eine eigene Verkaufsseite ist das einzige Stück im Netz, das Dir wirklich gehört. Plattformen ändern ihre Regeln, Deine Seite bleibt.

„5 Gründe warum sich Dein Online Kurs nicht verkauft“, 1:31 Minuten. Bei dreien davon liegt die Ursache auf der Verkaufsseite.

Was Du diese Woche tun kannst

Du musst die Seite nicht am Stück bauen. Fünf Abende reichen, und jeder einzelne bringt Dich weiter. Zum Vergleich: Mein erster Kurs mit drei Modulen war in drei bis vier Wochen fertig. Die Verkaufsseite war davon der kleinere Teil.

  • Abend 1: Schreib zwanzig Sätze auf, die Dir Deine Kunden im Erstgespräch sagen. Wörtlich, in ihrer Sprache. Das ist Dein Material für die Abschnitte 1 und 2.
  • Abend 2: Formuliere aus diesen Sätzen Dein Nutzenversprechen. Eine Zeile, ein Ergebnis, kein Produktname. Zehn Versuche sind normal.
  • Abend 3: Schreib die Module und Lektionen Deines Kurses auf, jede mit dem Ergebnis, das der Teilnehmer daraus mitnimmt.
  • Abend 4: Setz Dich an die Technik. Vorlage laden und die Platzhalter durch Deine Texte ersetzen. An diesem Abend geht es plötzlich schnell.
  • Abend 5: Geh den Bauplan-Check oben durch, vor allem den Rechtsteil. Dann schick die Adresse an drei Leute aus Deiner Zielgruppe und frag sie, was sie nach dem ersten Bildschirm denken.

Fazit

Um mit Deinem Online-Kurs Geld zu verdienen, brauchst Du eine professionelle Verkaufsseite. Punkt.

Sie übernimmt im Internet rund um die Uhr das Verkaufsgespräch zwischen Dir und Leuten, die sich für Dein Thema interessieren und denen Du mit Deinem Online-Kurs helfen kannst und möchtest.

Da Du aber bestimmt nicht als schmieriger Gebrauchtwagenverkäufer auftreten möchtest, musst Du in allen Aussagen und Botschaften ehrlich und authentisch sein und Deine Salespage nach einem bestimmten Schema aufbauen.

  • Ganz oben auf Deiner Verkaufsseite brauchst Du ein Nutzenversprechen, das „rockt“. Es muss sofort die Besucherfrage beantworten: „Was habe ich davon, wenn ich hier weiterlese?“
  • Als nächstes sprichst Du gezielt die Schmerzpunkte Deines Publikums an und erzählst dann (D)eine Geschichte vom Problem zur Lösung, eine Heldenreise.
  • Dann präsentierst Du die Lösung in Form Deines Online-Kurses und stellst dabei die größten Benefits und Vorteile Deines Produktes in den Vordergrund.
  • Anschließend baust Du Elemente wie Kundenmeinungen ein, um das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Und wenn Du noch keine hast, dann Deine Berufsbiografie.
  • Jetzt stellst Du Deinen Online-Kurs im Detail vor und versuchst, jedes Modul und jede Lektion so zu benennen und zu beschreiben, dass es Lust auf mehr macht.
  • Und auch eine Vorstellung von Dir, als derjenige, der den Online-Kurs erstellt hat und verkauft, darf an dieser Stelle nicht fehlen.
  • Dann sprichst Du über den Preis und forderst Deine Interessenten dazu auf, Deinen Online-Kurs JETZT zu kaufen. Der Knopf auf Deiner Seite führt zum Bestellformular, und auf dem Knopf im Formular steht „zahlungspflichtig bestellen“.
  • Ganz unten auf Deiner Verkaufsseite baust Du noch einen FAQ-Bereich ein, wo Du die am häufigsten gestellten Fragen beantwortest und letzte Zweifel nimmst.

Kommst Du damit klar?

Falls nicht, dann habe ich noch etwas für Dich. 🙂

Ich habe — oh Wunder 🙂 — einen vollständigen Online-Kurs entwickelt, in dem ich Dir zeige, wie Du eine professionelle Verkaufsseite für alle Deine Produkte erstellen kannst, nicht nur für Online-Kurse.

Mein bewährter Online-Kurs heißt „Salespage Creator“ und über diesen Link kannst Du Dich bei Interesse in die Warteliste eintragen, um sofort informiert zu werden, sobald ich die Tore zum Kurs wieder öffne.

Und jetzt interessiert mich Deins: An welchem der zehn Abschnitte hängst Du gerade? Schreib es mir in die Kommentare, ich lese mit.

Häufige Fragen zur Online-Kurs Verkaufsseite

Wie lange dauert es, eine Verkaufsseite zu erstellen?

Die Technik ein bis zwei Stunden, wenn Du mit einer Vorlage arbeitest. Die Texte brauchen bei mir zwei bis drei Arbeitstage. Wenn Du es auf fünf Abende verteilst, kommst Du in einer Woche durch.

Was kostet eine Online-Kurs Verkaufsseite?

Wenn Du sie selbst baust: eine Domain für rund 15 Euro im Jahr, Webhosting ab etwa 5 Euro im Monat, dazu ein Seitenbaukasten. WordPress selbst ist kostenfrei.

Der Baukasten, den ich nutze, kostet 299 US-Dollar im Jahr im Paket Thrive Suite (Stand September 2026). Mit dem WordPress-Editor allein kommst Du auch aus, dann kostet er nichts. Lässt Du die Seite schreiben und bauen, liegst Du bei Agenturen schnell im vierstelligen Bereich.

Brauche ich eine Website, um einen Online-Kurs zu verkaufen?

Nein. Eine einzelne Verkaufsseite genügt, um zu starten. Eine vollständige Website mit Startseite, Blog und Menü ist ein Projekt für später und für das Gefundenwerden bei Google, nicht fürs Verkaufen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Landingpage und einer Sales Page?

Eine Landingpage ist der Oberbegriff für jede Seite ohne Menü mit genau einem Ziel. Das Ziel kann auch eine E-Mail-Adresse sein. Eine Sales Page ist die Landingpage, deren Ziel ein Verkauf ist. Jede Verkaufsseite ist also eine Landingpage, aber nicht umgekehrt.

Kann ich meine Verkaufsseite schreiben lassen?

Kannst Du, und es gibt gute Texter dafür. Nur: Die Sätze, die Deine Kunden im Erstgespräch sagen, kennst Du und sonst niemand. Ein Texter wird Dich danach fragen und aus Deinen Antworten die Seite bauen. Die Arbeit, diese Sätze zusammenzutragen, nimmt Dir also auch er nicht ab.

Wie viele Kundenstimmen brauche ich?

Null, um zu starten. Drei bis fünf, damit der Abschnitt seine Wirkung entfaltet. Wie Du die ersten bekommst und was Du in der Zwischenzeit stattdessen zeigst, steht im Kapitel „Autorität, wenn Du noch keine einzige Kundenstimme hast“.

Was muss rechtlich auf meiner Verkaufsseite stehen?

Ein Bestellknopf mit der Beschriftung „zahlungspflichtig bestellen“, der Endpreis inklusive Umsatzsteuer direkt daneben, eine vorher lesbare Widerrufsbelehrung, die aktive Zustimmung des Kunden zum sofortigen Start, ein Widerruf-Knopf sowie Impressum und Datenschutzerklärung. In Deutschland gilt der Widerruf-Knopf seit dem 19. Juni 2026, in Österreich ab dem 1. Oktober 2026.

Wie viele Bestellknöpfe gehören auf eine Verkaufsseite?

Mindestens zwei bis drei, verteilt über die Seite: einer nach den Benefits, einer bei der Preistabelle, einer am Ende. Nicht als Textlink, sondern als Schaltfläche, die man auch am Handy trifft.

Muss ich für meinen Online-Kurs eine eigene Verkaufsseite haben, wenn ich über Digistore24 verkaufe?

Ja. Der Zahlungsanbieter stellt das Bestellformular, nicht die Überzeugungsarbeit davor. Die Verkaufsseite bringt den Besucher dahin, das Bestellformular wickelt den Kauf ab.

Wie schreibe ich eine Verkaufsseite, wenn ich kein Texter bin?

Indem Du nichts erfindest. Die stärksten Sätze auf einer Verkaufsseite sind die, die Deine Kunden Dir im Erstgespräch gesagt haben, wörtlich übernommen. Schreib eine Woche lang mit, was sie sagen und was sie fragen. Danach setzt Du diese Sätze in die zehn Abschnitte ein. Formulieren kommt zuletzt und ist der kleinere Teil der Arbeit.

Gibt es ein Beispiel für den Aufbau einer Verkaufsseite?

Ja, die Tabelle im Kapitel „Der Aufbau einer Verkaufsseite: der Bauplan mit 10 Abschnitten“ ist genau das: jeder Abschnitt mit der Frage, die er beim Leser beantwortet. Dazu kommen ausgeschriebene Beispiele für das Nutzenversprechen aus drei Berufen und die Bildschirmfotos einer fertigen Vorlage im Technikteil.

Brauche ich einen kostenpflichtigen Seitenbaukasten?

Nein. Für eine schlichte, ordentliche Verkaufsseite reicht der WordPress-Editor, den Du ohnehin hast. Ein Baukasten spart Zeit und liefert fertige Vorlagen, und wenn Du mehrere Seiten baust, rechnet er sich schnell. Für die erste Seite ist er kein Muss.

Ich bin Kleinunternehmerin. Was schreibe ich statt der Umsatzsteuer neben den Preis?

Den Hinweis auf die Kleinunternehmerregelung. Der genannte Preis ist dann der Endpreis, und genau darauf kommt es der Vorschrift an. Die Grenzen liegen in Deutschland bei 25.000 Euro Vorjahresumsatz und 100.000 Euro im laufenden Jahr, in Österreich bei 55.000 Euro brutto mit einer Toleranz bis 60.500 Euro. Stand September 2026.

Wie kommen die ersten Besucher auf meine Verkaufsseite, wenn ich keine Reichweite habe?

Über die Menschen, die Du schon kennst: Deine Kunden im Termin, eine Karte im Wartebereich, Empfehlungen von Kolleginnen und Vereinen. Dreißig Menschen genügen für die ersten Verkäufe und damit für Deine ersten Kundenstimmen. Wie das im Einzelnen geht, steht im Kapitel „Woher die ersten Besucher kommen, wenn Du noch kein Publikum hast“.

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Über den Autor

Christian Költringer

Ich bin Christian Költringer, Gründer von 365digital.de und seit 2008 im Online-Business aktiv. Was 2008 als Nebenprojekt begann, ist seit 2016 mein Hauptberuf, als selbständiger Online-Unternehmer mit Sitz in Salzburg, Österreich.

Ich erstelle und vermarkte digitale Produkte: Online-Kurse, E-Books, Mitgliedschaften. Meine Leser sind meist zwischen 45 und 65 Jahre alt. Menschen, die ein stabiles Online-Einkommen aufbauen wollen, ohne auf Versprechen hereinzufallen, die nie gehalten werden. Ich glaube, dass Online-Business Spaß machen darf und dass die meisten Gurus mehr versprechen, als sie halten können.

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